Serie•Teil 208 / 366Solid Joys
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Die eigentliche Frage hinter der Geldliebe
- Juli
Was es bedeutet, Geld zu lieben.
Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen. 1. Timotheus 6,10.
Was meint Paulus damit? Er kann nicht gemeint haben, dass wir immer an Geld denken, wenn wir sündigen. Eine Menge Sünde geschieht, ohne dass uns Geld dabei in den Sinn kommt.
Ich verstehe Paulus so: Er sagt, dass alles Böse in der Welt aus einer bestimmten Art von Herz kommt, nämlich aus der Art von Herz, die Geld liebt.
Was heißt also Geldliebe? Es heißt nicht, dass man das farbige Papier oder die Kupfermünzen oder die Silberschäkel bewundert.
Geld als Ausdruck menschlicher Möglichkeiten
Um zu verstehen, was es bedeutet, Geld zu lieben, müssen wir uns die Frage stellen: Was ist Geld eigentlich? Ich würde die Frage folgendermaßen beantworten:
„Geld ist lediglich ein Symbol, das für menschliche Ressourcen steht. Geld steht für das, was wir von anderen Menschen bekommen können, anstatt von Gott. Gottes Währung ist Gnade, nicht Geld. Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser! Und ihr, die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst!“ Jesaja 55,1
Geld ist die Währung der menschlichen Ressourcen.
Vertrauen auf Geld statt auf Gottes Verheißungen
Das Herz, das Geld liebt, ist also ein Herz, das seine Hoffnung darauf setzt, was menschliche Ressourcen bieten können, und darin nach Freude sucht. Es setzt darauf auch sein Vertrauen.
Die Geldliebe ist also praktisch gleichbedeutend mit dem Glauben an das Geld, mit dem Glauben, dem Vertrauen, der Zuversicht und der Gewissheit, dass Geld deine Bedürfnisse erfüllen und dich glücklich machen kann.
Die Geldliebe ist die Alternative zum Glauben an die zukünftige Gnade Gottes. Sie ist der Glaube an die zukünftigen menschlichen Ressourcen, also an die Dinge, die man mit Geld bekommen oder kaufen kann.
Darum ist die Geldliebe oder das Vertrauen auf Geld ein Ausdruck des Unglaubens an Gottes Verheißungen.
Der unvereinbare Gegensatz zwischen Gott und Mammon
Jesus sagt in Matthäus 6,24: Niemand kann zwei Herren dienen. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Du kannst nicht gleichzeitig Gott vertrauen und dem Geld. Der Glaube an den einen ist Unglaube an das andere. Ein Herz, das Geld liebt und sein Glück im Geld finden will, verlässt sich nicht darauf, dass Gott für uns in Jesus die Erfüllung für unsere Seelen bedeutet.

