Serie•Teil 38 / 64Apostelgeschichte
Generierte Mitschrift
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Rückblick auf die letzte Begegnung und die Grundhaltung im Leid
Wir wollen heute zusammen Abendmahl oder Brotbrechen feiern. Und ich möchte mit euch vorneweg Apostelgeschichte 16, die Verse 25 bis 34 betrachten, um uns genau auf das, was wir nachher zusammen machen wollen, gedanklich ein wenig einzustimmen.
Als ich Ende Januar das letzte Mal hier war, da waren wir auch in der Apostelgeschichte zusammen unterwegs. Wir haben die beiden Apostel Paulus und Silas auf ihrer zweiten Missionsreise in einem Gefängnis, eigentlich im Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses in Philippi, zurückgelassen. Und mir war es letztes Mal wichtig, euch eine Lektion mitzugeben. Und zwar die Lektion, dass in den Momenten, in denen alles schiefzugehen scheint, wenn wir dabei sind, von Groll oder von Verzagtheit oder von Selbstmitleid übermannt zu werden, wir in genau solchen Momenten anfangen müssen, was zu tun: zu singen und zu beten. Oder, von mir aus kannst du auch sagen: Lobpreis und Dank. Aber in diese Richtung muss es irgendwie gehen.
Warum? Erstens, weil Gott keinen Fehler macht, auch wenn sich das tatsächlich manchmal so anfühlt. Zweitens, weil es einfach klug ist, das zu tun, was in der Bibel steht. Und drittens, das hatten wir letztes Mal auch, weil es eine Verheißung darauf gibt, dass Gott eingreift, wenn wir danken.
Lobgesang im Gefängnis und das Eingreifen Gottes
Und an dieser Stelle: Hochsicherheitstrakt, Gefängnis, Philippi, die beiden Apostel und vielleicht noch mehr von den Geschwistern. Wir wissen es nicht ganz genau. Da machen wir weiter mit Apostelgeschichte 16,25.
Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobsangen Gott, und die Gefangenen hörten ihnen zu. Kann man sagen: Klar, was sollen die auch sonst machen? Sie können ja nicht weg.
Und jetzt, in diesem Moment, wo sie singen und beten, heißt es dann in Vers 26: Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, so dass die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden, und sofort öffneten sich alle Türen, und alle Fesseln lösten sich.
Also die einen singen, und Gott stellt sich zu seinen Aposteln. Er hat ihnen interessanterweise nicht die Einkerkerung erspart, auch nicht das Geschlagenwerden, auch nicht die Füße im Block. Aber er hat sie auch nicht vergessen.
Und wahrscheinlich ist das eine ganz wichtige Lektion, die so im Vorbeiflug mitgenommen werden muss von uns. Wir müssen uns das merken: Gott lässt sich nicht drängeln. Also auch wenn ich denke, jetzt wäre es wirklich an der Zeit, dass Gott mal was tut, wir müssen Gott die Zeit geben, die er sich vorgenommen hat.
Aber wenn es dann so weit ist, also wenn Gott dann etwas tut, wenn er sagt: So, jetzt ist es so weit, dann bebt auch mal die Erde, dann fliegen auch mal die Türen auf, und dann werden auch mal die Fesseln gelöst.
Die Angst des Kerkermeisters und die entscheidende Frage nach Rettung
Vers 27: Als aber der Kerkermeister aus dem Schlaf erwachte und die Türen des Gefängnisses geöffnet sah, zog er das Schwert und wollte sich umbringen, da er meinte, die Gefangenen seien entflohen.
Das nenne ich mal Pflichtbewusstsein, oder? Da hat einer etwas vergeigt und sagt dann: Okay, ich muss die Verantwortung übernehmen. Heute ist es nicht mehr so modern, Verantwortung zu übernehmen, in der damaligen Zeit anscheinend schon. Er will sich umbringen.
Jetzt ist aber, ehrlich gesagt, er ja derjenige, der sich bekehren soll.
Vers 28: Paulus aber rief mit lauter Stimme und sprach: Tu dir kein Leid an; denn wir sind alle hier.
Schön, dass er das ruft, das konnte man nämlich nicht sehen. Wie spät war es? Es war Mitternacht. Und wir gehen einfach mal davon aus, dass die Zellen, wir sind im Hochsicherheitstrakt, keine Fenster gehabt haben. So muss sich jetzt der Kerkermeister tatsächlich davon überzeugen: Stimmt das denn? Also, jetzt hat er sie gehört, wahrscheinlich sind die wirklich noch da. Aber ob noch alle da sind?
Vers 29: Er aber forderte Licht und sprang hinein und zitternd fiel er vor Paulus und Silas nieder.
Und als ich so darüber nachdachte, warum zittert der, dachte ich: Der hat wirklich viel Grund zum Zittern. Erstens: Es gab gerade ein Erdbeben, das die Grundfesten erschüttert hat. Das würde schon zum Zittern reichen. Zweitens: Er wollte sich gerade umbringen, das heißt, der Schreck steckte ihm noch in den Gliedern. Und die Gefangenen hatten ihm eben quasi das Leben geschenkt. Und drittens: Das ist ja ein Heide. Ja, und so ein Heide bekommt eine Heidenangst, wenn er mitbekommt, wie Gefangene, die er nicht kennt, nachts einen fremden Gott anbeten, ihm Lieder singen und dann lässt dieser Gott, den er nicht kennt, zur Antwort einfach mal die Erde beben.
Er merkt ja: Da ist viel Grund zum Zittern. Und ohne dass es dasteht, glaube ich, dass dieser Mann mindestens eine ganz oberflächliche Idee vom Evangelium hatte. Mindestens hatte er eine Ahnung davon, dass es beim Evangelium darum geht, gerettet zu werden.
Denn der nächste Vers ist einer von diesen, ich würde mal sagen, Top-100-Versen zum Auswendiglernen, wenn man Bibelverse auswendig lernt.
Apostelgeschichte 16,30: Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde?
Die Antwort des Evangeliums und die Bedeutung des Glaubens
Und diese Frage macht nur irgendwie Sinn, wenn man so eine Ahnung davon hat, dass es im Leben um Rettung geht. Genau genommen ist das tatsächlich der Knackpunkt überhaupt. Und wir wissen das.
Solange meine ungläubigen Freunde sich für großartig halten und ihr eigenes Leben für genial, und solange sie denken, dass das, was nicht richtig gut läuft, bestenfalls Abweichungen von der Norm sind, solange ist für sie Rettung tatsächlich kein Thema. Und deswegen ist der Kerkermeister hier mit seiner Frage: Was muss ich tun, dass ich gerettet werde?, auf der richtigen Spur.
Es ist die Frage, um die es tatsächlich im Leben geht: Was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Welche Möglichkeit habe ich, um mit Gott ins Reine zu kommen? Wie werde ich dieses ungute Gefühl los, dass ich einmal für mein Leben Rechenschaft abgeben muss und dass dann womöglich meine Chancen gar nicht so gut stehen, wie ich mir das Tag für Tag einrede? Oder was, wenn es dann doch keine Reinkarnation gibt oder kein Walhalla und es nach dem Tod aber weitergeht, also nicht alles aus ist und ich plötzlich Auge in Auge mit dem Schöpfer stehe? Was dann?
Was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Wie finde ich, obwohl ich sterben muss, Hoffnung für ein Leben danach? Wie finde ich Vergebung? Wie finde ich einen himmlischen Vater, der mich in seine Arme schließt und nie mehr loslässt? Das ist die Frage. Wie finde ich das?
Und ihr merkt: Das ist wirklich die eine Frage. Du kannst viele Fragen in deinem Leben falsch beantworten, du musst viele Fragen gar nicht beantworten. Aber wenn du die nicht richtig beantwortet hast, dann hast du ein echtes Problem.
Und deswegen ist die Frage super, und die Antwort genial.
Vers 31: Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus.
Glaube an den Herrn Jesus, das ist tatsächlich die Antwort. Und wir kennen die Antwort, wie wir hier sitzen, fast alle, davon gehe ich einfach mal aus. Und ich glaube, wir haben uns an die Antwort gewöhnt. Aber lasst uns mal für einen Moment die Radikalität spüren dessen, was hier gesagt wird.
Jesus. Glaube an den Herrn Jesus. Jesus: ein Schwerverbrecher in einem hinteren Winkel des römischen Reiches gekreuzigt, irgend so ein jüdischer Rabbi, der es nicht geschafft hat. Dieser Jesus aus Nazareth ist Herr, oder griechisch: Kyrios. Er ist Gott im Fleisch. Er ist der Herr über das Schicksal jedes einzelnen Menschen. An ihn zu glauben oder nicht an ihn zu glauben, das ist tatsächlich der Unterschied zwischen Himmel und Hölle, zwischen gerettet werden und verloren gehen, zwischen Licht und Finsternis. Diese eine Person macht den Unterschied.
Das Kreuz als Ort von Vergebung und Sieg
Am Kreuz, wenn Jesus ruft: Es ist vollbracht, dann sind zwei Dinge erledigt. Auf der einen Seite löscht er meine Schuld, und auf der anderen Seite besiegt er den Teufel. Ich hätte gerne 1. Korinther 5,3-12.
Also: Zwei Dinge geschehen am Kreuz. Meine Schuld wird gelöscht, und der Teufel wird besiegt. Und beides ist wichtig. 1. Korinther 5,3-12.
Er, Jesus, hat den Schuldschein gegen uns gelöscht. Wenn wir vor Gott stehen, dann stehen wir als Menschen mit unserer Schuld vor Gott. Und jetzt nimmt Jesus diesen Schuldschein und trägt ihn mit ans Kreuz. Dort löscht er ihn durch seinen Tod.
Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht, den in Satzungen bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte.
Und dann der zweite Punkt: Er hat den Teufel besiegt. Da heißt es in Vers 15, er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet. Und sie öffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er, hier ist Gott der Vater gemeint, den Triumph über sie gehalten.
Der Herr Jesus ist die absolute, uneingeschränkte Nummer eins im Universum. Wirklich: Jesus Christ Superstar, absolute Majestät, Herr der Herren, Retter und Richter aller Menschen. Glaube an den Herrn Jesus, darauf kommt es an.
Was echter Glaube bedeutet und wie sich Rettung konkret zeigt
Glauben, und ich denke, wir müssen das oft Leuten erklären: Was heißt es, zu glauben? Glauben heißt Vertrauen. Wirf deine ganze Hoffnung auf Jesus und bitte ihn darum, dich zu retten. Sieh, wie er am Kreuz hängt, und begreife, dass er dort für dich gehangen hat, dass er dort deine Schuld getragen hat.
Glauben heißt erstens: Ich nehme dieses Geschenk der Vergebung an, und ich bekenne Gott meine Schuld, ich bekenne Gott mein Unvermögen. Zweitens: Ich fange an, ein Jünger Jesu zu werden, der seine Gebote lernt, sie befolgt und sich daran freut, dass er mit Jesus leben darf. Und drittens: Ich lasse mich taufen.
Und jetzt ein kleiner Mini-Einschub: „Und du wirst gerettet werden, du und dein Haus.“ Wie ist das zu verstehen? Werden hier alle Mitglieder eines Hauses, also auch die Kinder, die Sklaven und die Verwandten, in dem Moment gerettet, wo der Kerkermeister sich bekehrt? Leider nein. Wäre nett, der Gedanke, weiß ich, ist aber nicht so, weil die Grammatik das leider nicht zulässt.
Grammatik ist jetzt nicht jedermanns Sache. Für die, die Grammatik gar nicht mögen, eine Minute weghören, ich erkläre es den anderen. Es ist nämlich so: Hat man in einem Satz zwei Substantive, in diesem Fall „du“ und „dein Haus“, und ein Verb im Singular, also in der Einzahl, „du wirst gerettet werden“ statt „ihr werdet gerettet werden“, dann gilt die Bedingung für den Ersten, in dem Fall den Kerkermeister, dass er glauben muss, auch für die anderen, ohne dass es noch einmal explizit dasteht.
Und jetzt lese ich euch das mal vor, wie man das, wenn man es grammatikalisch sauber auflöst, aus dem Altgriechischen ins Deutsche übersetzen könnte. Da würde dann stehen: Und du wirst gerettet werden, du und, wenn sie glauben, auch alle Mitglieder deines Hauses.
Also besteht die Verheißung an den Kerkermeister darin, dass er zu einem Vorreiter für eine geistliche Entwicklung werden kann, die dann, wenn er das tut, tatsächlich auf sein ganzes Haus überspringen kann. Denn diese Errettung in Jesus gilt jedem einzelnen Menschen, nicht nur ihm.
Das Wort, die Taufe und die Freude des neuen Lebens
Und genau das passiert auch. In Vers 32 heißt es: Und sie, das sind die Apostel, redeten das Wort des Herrn zu ihm samt allen, die in seinem Haus waren, und die das schon verstehen konnten, logischerweise.
Wir merken: Errettung hat damit zu tun, dass wir Gottes Wort kennen. Erst muss ich wissen, wer Jesus ist. Ich muss erst wissen, was er für mich getan hat, was er von mir verlangt und welche Konsequenzen mein Glaube hat. Was mich Nachfolge alles kostet. Jesus will mein Leben, um mir seines zu geben. Das ist eine Riesenentscheidung. Jesus will wirklich Herr sein. Und erst wenn ich das verstanden habe, dann kann ich mich bekehren, nämlich zu dieser Botschaft, zu diesem Evangelium und zu diesem Herrn.
Vers 33: Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht zu sich und wusch ihnen die Striemen ab und ließ sich taufen, und alle die Seinen sogleich.
Der Kerkermeister bekehrt sich, und es sind noch viel mehr aus seinem Haus, die sich bekehren. Und alle miteinander werden sofort getauft. 34 gefeiert. Und er führte sie hinauf in sein Haus, ließ ihnen den Tisch decken. Ich habe mich gefragt: Wie spät war es da? Also, wenn die um Mitternacht singen, dann kommt das Erdbeben, dann wacht der Kerkermeister auf, rennt ins Gefängnis, dann kommt dieses ganze Drumherum. Vielleicht wohnte der in der Nähe, einverstanden, aber das braucht ja alles einen Moment.
Und dann reden sie, dann predigen sie erst mal, dann kommt dieses mit dem Striemen abwaschen und mit dem Tisch decken. Keine Ahnung. Also, ich dachte mir mindestens zwei, drei, vier Uhr morgens, ja. Aber klar, die hatten noch Hunger, und es war eh gerade, waren alle wach, und da hatten sich gerade alle bekehrt, waren alle auch frisch, wurden ja gerade getauft. Also bietet sich irgendwie an.
So, sie decken den Tisch, es wird gejubelt, nochmal. Und er führte sie hinauf in sein Haus, ließ ihnen den Tisch decken und jubelte an Gott gläubig geworden mit seinem ganzen Haus.
Gewissheit des Heils und der Blick auf das Abendmahl
Hier sind Menschen am Ziel. Essen und Jubel – das ist immer gut. Also müsst ihr euch merken: In der Bibel und in dieser Welt passen Essen und Jubel immer gut zusammen.
Es ist der bedeutendste Tag in ihrem Leben. Der Tag, an dem sie ewiges Leben gefunden haben. Der Tag, an dem sie aus der Vielzahl der Stimmen die eine Stimme herausgehört haben, die es tatsächlich für jeden Menschen zu hören gilt. Und das ist die Stimme Jesu.
Der Apostel Johannes schreibt im ersten Johannesbrief davon, dass man wissen kann, dass man ewiges Leben hat. 1. Johannes 5,13. Übrigens, das ist ein Top-Fünfzig-Vers, also zu den fünfzig ersten Versen, die du auswendig lernst, gehört der mit dazu.
Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.
Wow. Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt. Ich finde diesen Vers so schön. Kann man wissen, dass man ewiges Leben hat? Ja, ja. Es gibt Glauben, der rettet. Um diesen Punkt dreht sich biblisches Christentum. Es gibt Glauben, der rettet. Es gibt eine Qualität von Beziehung zu Jesus als meinem Herrn, dem ich folge, die ist so gut, dass ich hundertprozentig wissen kann: Ich bin am Ziel.
Jetzt ist wirklich Jubel angesagt. Und nicht so ein Ding, wo ich nicht so genau weiß, was ich davon halten soll. Ich bin am Ziel, weil Jesus für mich der Weg geworden ist, der Weg zum Vater. Er ist der gute Hirte, der sein Leben für mich lässt. Er ist der Grundstein, den Gott legt, um seine Gemeinde darauf aufzubauen. Er ist der, der uns liebt wie keiner sonst und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut, wie es in der Offenbarung heißt.
Und wenn wir Abendmahl feiern, dann geht es eben gerade nicht darum, dass wir auf uns schauen, auf unsere Performance oder darüber, wie wir die letzte Woche so geschafft haben. Es geht beim Abendmahl darum, dass wir uns an das erinnern, was Jesus getan hat. Deswegen wird es nachher heißen: Dies tut zu meinem Gedächtnis.
Dafür ist Abendmahl da: sich erinnern an das Kreuz, aber auch an den Moment, wo mir der Gekreuzigte zum Herrn geworden ist. Also lässt mich Abendmahl immer wieder einen Blick zurückwerfen auf diesen Tag eins, wo für mich Nachfolge begann.
Abendmahl macht mir klar, dass ich wirklich dabei bin. Ich bin in Gemeinde, ich bin im neuen Bund, ich bin im ewigen Leben. Und zwar nicht, weil ich irgendetwas geleistet habe, sondern weil ich mich vertrauensvoll an den gehängt habe, der gestorben und auferstanden ist.
Abendmahl lässt mich daran denken, dass Gott auch mein Leben einmal erschüttert hat, mich wie den Kerkermeister an den Punkt gebracht hat, wo ich für mich wusste: Es ist aus. Aber es war nicht aus, sondern es war lediglich die Vorbereitung. Die Vorbereitung darauf, mit offenen Ohren dem Evangelium zuzuhören und mich glaubend auf Jesus einzulassen.
Und in diesem Sinn wünsche ich mir, wünsche ich uns heute gerade, wenn wir nachher Abendmahl feiern, etwas von dieser Jubelfreude der Bekehrung. Dass wir, wenn wir nachher beim Abendmahl teilnehmen, uns daran erinnern, was Jesus in unserem Leben getan hat. Und dass, egal wie die Woche lief, diese Freude einfach alles zudeckt. Amen.
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