Persönliche Vorstellung und Lebensweg im Dienst Jesu
Hallo Freunde, ich freue mich, auch dieses Jahr wieder dabei zu sein.
Ich heiße Jean-Augustin, bin Franzose und wohne in der Gegend von Straßburg. Mit Gottes Hilfe habe ich in den letzten 42 Jahren gemeinsam mit meiner Frau und verschiedenen Teams versucht, Jesus besser kennenzulernen und ihm nachzufolgen. Dabei war ich Jugendleiter, Gemeindegründer, Missionsleiter der Mission Franzburg und seit Juli Rentner.
Mal sehen, was Jesus noch alles für mich auf meiner letzten Reise vorgesehen hat. Jesus zu kennen und ihn immer besser kennenzulernen, ist das Wichtigste im Leben. Er ist unser Vorbild und zugleich derjenige, der uns durch seinen Geist hilft, ihm nachzufolgen.
Das Thema und die Zielsetzung der Jüngerausbildung
Wie der Meister Lehrlinge nach Jesu Vorbild schult, heißt unser Thema in acht Punkten.
Wir haben nur ein Leben, um Gott zu dienen. Um nicht vergeblich zu leben, müssen wir unser Lebensziel auf das ewige Projekt Gottes ausrichten. Im Epheserbrief gebraucht Paulus fünf verschiedene Begriffe, um den Gedanken eines Designs, eines ewigen göttlichen Plans, auszudrücken. Gott will alles unter die Herrschaft des Retters vereinen – sowohl, was im Himmel als auch, was auf der Erde ist.
Hierfür hat Gott uns einen Auftrag gegeben: „Geht und macht alle Nationen zu Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch befohlen habe.“ Wie macht man gehorsame Jünger, die ihrerseits wiederum gehorsame Jünger machen?
Wenn wir an Ausbildung denken, stellen wir uns oft den Gemeindesaal wie ein Klassenzimmer vor. Da vorn steht ein Lehrer, der sein Wissen an eine Gruppe von Zuhörern weitergibt, die man sich mit großen Ohren und als kolossalen Wissensspeicher vorstellt. Hat Jesus das so gemacht? Natürlich besteht eine Ausbildung aus Wissensvermittlung. Aber braucht es nicht auch eine Vermittlung vom Wissen, vom Sein und Wissen vom Tun?
Hat meine Gemeinde vor Ort eine Methode entwickelt, die das Sein, das Tun und das Reden beinhaltet? Ist sie darauf ausgerichtet, Menschen unter die Autorität Jesu zu führen?
Lasst uns ein Ausbildungsprojekt für Jünger aufstellen, indem wir dem Vorbild Jesu folgen, dem besten Pädagogen aller Zeiten. Er hat uns ein Beispiel gegeben, das wir nachahmen sollen. Ich ermutige dich, noch einmal die Evangelien zu lesen, um die Pädagogik von Jesus noch besser zu entdecken.
Hier einige Prinzipien, die ich ausprobiert habe. Beim Lesen wirst du noch viele andere entdecken.
Erstes Prinzip.
Prinzip 1: Fokus auf einzelne Multiplikatoren in der Menge
Besehe die Menge mit dem Evangelium, aber bilde einzelne Multiplikatoren aus. Im Markus-Evangelium wechselt der Dienst Jesu zwischen diesen beiden Formen. Er spricht oft zur Menge, ruft aber auch einzelne Personen aus dieser Menge heraus.
Wenn wir das Evangelium verkünden, kommen Menschen vom Tod zum Leben. Sie hängen sich an Jesus Christus, den Retter und Herrn. Nun haben sie einen Durst nach der Milch, dem Wort Gottes. Außerdem brauchen sie eine geistliche Familie, in der sie wachsen können.
Mit dieser Gemeinde arbeiten sie am Bau der Gemeinde Jesu Christi. Für den Ausbilder geht es jetzt darum, in treue Personen zu investieren, die fähig sind, auch andere zu lehren.
Als der Tag gekommen war, schreibt Lukas, rief Jesus seine Jünger und wählte zwölf von ihnen aus. Sein Ziel verwirklichte sich nicht durch Programme, die die Massen ansprachen, sondern durch Menschen, die diese Massen erreichen werden.
Zu viele Christen glauben, dass sie wichtig sind, wenn sie viele Zuhörer haben. Habe den Mut, in eine kleine Anzahl von Menschen zu investieren! Jesus beschränkte sich auf zwölf.
Um ein Feuer zu starten, beginnt man mit wenigen Ästen, die sich zu Glut verwandeln und fähig sind, andere zu entzünden. Identifiziere mit Gottes Hilfe treue Menschen, die fähig sind, andere zu lehren. Investiere in den Einzelnen!
Um die Menge zu erreichen, wage es, zu allem Nein zu sagen, was dich daran hindert, Zeit zu haben, einzelne zu formen.
Zweites Prinzip
Prinzip 2: Intensive Gemeinschaft und vielfältige Begegnungen
Verbringe viel Zeit mit diesen Menschen in möglichst vielen verschiedenen Situationen. Jesus wählte zwölf von ihnen aus, um sie um sich zu haben. Wissen wurde durch die lebendige Persönlichkeit dessen vermittelt, der mit ihnen unterwegs war.
Er sagte: "Folgt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen." Er ist es, der sie zu Nachfolgern macht. Jünger zu stärken gelingt nur, wenn man ihnen zur Seite steht.
Multipliziere, indem du abwechslungsreiche Zeiten in Gemeinschaft mit dem Lernenden verbringst. Lass ihn in deine Familie hineinschauen, damit er die Echtheit deines Glaubens testen kann. Was dein Ehepartner von dir sagt, zählt. Versuche auch, seine Familie kennenzulernen, um seinen Hintergrund und seine Lebensgeschichte besser zu verstehen.
Versuche, seine Sorgen und seine Gedankenwelt zu teilen. Wir tun das nicht aus Neugier, sondern für sein Wachstum und aus bedingungsloser Liebe. Nicht, um ihn an uns zu binden, sondern um seine Beziehung zu Jesus und zu seinen Worten zu stärken.
Wenn sich unsere gemeinsame Zeit nur auf die Treffen im Gemeindesaal beschränkt, bilden wir keine Jünger aus, sondern Zuhörer. Über deren Engagement werden wir uns später beschweren. Doch dann sind wir selbst dafür verantwortlich.
Drittes Prinzip.
Prinzip 3: Gehorsam gegenüber Jesus als Grundlage
Gehorche Jesus und fordere Gehorsam.
Jesus erwartete von den Menschen, die ihm folgten, dass sie ihm gehorchen. Er sagte: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gesagt habe.“ Jesus hatte weder die Zeit noch den Wunsch, sich denen zu widmen, die selbst die Regeln für ihre Zugehörigkeit festlegen wollten. Er konnte diejenigen verlassen, die nicht bereit waren, alles aufzugeben, um ihm nachzufolgen.
Er wagte es, den Zwölf zu sagen: „Und ihr? Wollt ihr mich nicht auch verlassen?“ Nach sechs Bibelstudien mit Georges wurde dieser sich bewusst, dass er ein Rebell war. Da er nicht bereit war, sein Verhalten zu ändern, sagte ich ihm, es habe keinen Sinn, weiterzumachen. Wir könnten uns wiedersehen, wenn er bereit sei, sein Verhalten zu bereuen.
Zwei Jahre später klingelte er an der Tür. Gott hatte seinen Stolz gebrochen. An diesem Tag unterstellte er sich Gott und wurde ein Evangelist, den Gott in unserer Gegend viel gebraucht.
Wir lehren nicht, damit der Mensch dieses oder jenes weiß, sondern damit er tut, was ihm gelehrt wird. Wir geben die Gebote Jesu weiter, ohne sie an Personen anzupassen, die über Jesus diskutieren wollen, ohne seine Herrschaft anerkennen zu wollen. Lasst uns nicht schuldig werden aus Angst, einen Zuhörer zu verlieren oder weil wir zu lasch sind.
Aber wir können von anderen nur erwarten, was wir selbst tun. Deshalb bringe ich jeden Tag meine Software, meine Gedanken und mein Verhalten auf den neuesten Stand, indem ich mich an die Lehre der Bibel anschließe. Danach versuche ich auch dem, den ich begleite, zu helfen, seinen Glauben und sein Verhalten nach dem Wort Gottes auszurichten.
Und wenn er dasselbe mit mir tut, dann kommen wir weiter.
Viertes Prinzip.
Prinzip 4: Hingabe und Entdeckung der geistlichen Reichtümer
Gib dich dem hin, den du ausbildest, und hilf ihm, die Reichtümer zu entdecken, die wir in Jesus empfangen haben. Jesus hat die Seinen ausgerüstet, damit sie die Kraft hätten, zu gehorchen. Während seines irdischen Dienstes hat er ihnen seine Autorität gegeben. Er hat sich ihnen hingegeben und ihnen enorm viel Zeit gewidmet, um ihnen seine Lehre zu erklären und seine Reaktionen auf verschiedene Umstände zu zeigen. Er hat sie immer teilhaben lassen.
Als er zum Himmel aufgefahren ist, hat er ihnen seinen Geist geschickt. Dieser Geist ist die Verbindung zum Weinstock, die der Weinranke ermöglicht, Frucht zu bringen. Alles, was für das Leben und die Frömmigkeit notwendig ist, wird uns mittels der Kenntnis Jesu gegeben, schreibt Petrus.
Ich gebe mich dem hin, den ich ausbilden will. Ich gebe ihm von meiner Zeit, meiner Aufmerksamkeit und von meinem Geld und lehre ihn, dasselbe zu tun. Einige geben dem Pferd nur Sporen, doch es braucht auch Hafer. Ich helfe dem Jünger, das Ausmaß des Geschenks zu entdecken, das er in Jesus erhalten hat, damit er in diesem Reichtum leben kann.
Es ist nicht das, was wir sind, sondern wer er ist, was den Unterschied macht. Wir werden nur fähig, Gott zu lieben und unsere Nächsten genauso wie uns selbst, wenn der Geist Jesu uns erfüllt und uns überwältigt. Deshalb hilft der Mitlernende, das Ausmaß seines Reichtums in der Gemeinschaft mit Jesus zu entdecken.
Jesus ist unsere Weisheit, unsere Gerechtigkeit, die Quelle unserer Heiligkeit und unser Befreier.
Fünftes Prinzip
Prinzip 5: Vorbild sein durch eigenes Handeln
Tue auch selbst, was du von ihm erwartest. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit ihr tut, was ich getan habe. Er hat uns eine Spur hinterlassen, der wir folgen können.
Er lehrt, indem er den Jüngern vor Augen führt, was er von ihnen erwartet. Sie haben gelernt, Prioritäten zu setzen, indem sie beobachteten, wie Jesus zuerst Gottes Willen tat. Während drei Jahren haben sie zugeschaut, zugehört und sind Jesus gefolgt.
Auf diese Weise haben sie gelernt, zu beten, den Einzelnen und die Menge mit Mitgefühl anzunehmen, das Gute zu tun, sich angemessen gegenüber der Obrigkeit zu verhalten und zu predigen. Oft haben sie seine Reden und Taten nicht verstanden, aber sie haben sich später daran erinnert.
Die Menschen fragen nach Beweisen und nicht nur nach Erklärungen. Tue ich, was ich sage, oder bin ich bloß ein schöner Redner? Das Beispiel ist der größte Verführer.
In dem Maß, wie wir Christus nachahmen, können wir von anderen verlangen, uns ebenfalls nachzuahmen.
Sechstes Prinzip Ü
Prinzip 6: Schrittweise Verantwortung übertragen
Vertraue dem Heiligen Geist, der im Anderen wohnt, er wird ihn ausrüsten. Übertrage ihm schrittweise Verantwortung.
Jesus hat seine Jünger nicht zu früh zum Handeln gedrängt, weil er ihr Lerntempo respektierte. Doch bei ihrer dritten Reise nach Galiläa informierte er sie über den Mangel an Arbeitern und sandte sie dann aus.
Er bat sie auch, viele andere Dinge zu tun, wie die Brote an Tausende zu verteilen, einen Esel im Dorf zu suchen oder ein Fest vorzubereiten. Es gibt eine Zeit fürs Vormachen, aber auch eine Zeit fürs Entsenden. Man muss denen, die man ausbildet, Vertrauen und Verantwortung übergeben.
Ich habe gehört und habe vergessen, ich habe gesehen und habe mich erinnert, ich habe getan und habe es gelernt.
Als ich siebzehn Jahre alt war, bat mich der Missionar, der mein Mentor war, zum ersten Mal öffentlich zu predigen. Mit 25 schickte mich meine Gemeinde nach der Gründung meiner jungen Ehe, um eine Gemeinde in einer Stadt zu gründen, in der es keine gab.
Vertrauen verleiht Flügel und fördert uns heraus, in unserer ganzen Schwachheit auf Gott zu zählen.
Wir haben dasselbe mit Jungbekehrten gemacht. Wir haben sie nicht dazu ermutigt, ihren Freundeskreis zu verlassen, sondern dort durch ein verändertes Leben ein Zeugnis zu sein und das Evangelium zu verkündigen.
Vor zwei Jahren haben wir mit einer Gruppe von Jugendlichen das Evangelium auf den Straßen mittels einer Umfrage verkündet. Kurz bevor wir uns in zwei Gruppen aufteilten, begann Martina vor Angst zu weinen. Für sie und ihre Freundin war es das erste Mal.
Ich schlug ihr vor, mit mir zu kommen, zu beobachten und das Wort zu ergreifen, wenn sie es wollte. Zwei Stunden später hatte sie zusammen mit ihrer gläubigen Freundin zahlreiche andere junge Leute auf der Straße angesprochen.
Wenn A an B Verantwortung übergibt, muss A sicherstellen, dass B die nötigen Mittel und Anweisungen hat, um zu tun, was wir ihn bitten.
Kinder werden zu Erwachsenen, wenn die Eltern es ihnen ermöglichen. Zu oft braucht es graue Haare in manchen Gemeinden, damit man Verantwortung bekommt.
Vertraue dem Heiligen Geist, der im Anderen wohnt, er wird ihn ausrüsten.
Siebtes Prinzip
Prinzip 7: Zuhören, bewerten und korrigieren
Jesus gab sich die Mittel, um über die Arbeit der Jünger auf dem Laufenden zu bleiben. Er fragte: „Weshalb macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr nicht genug Brot habt? Begreift ihr denn immer noch nicht?“
Nach der ersten missionarischen Erfahrung kamen die Siebzig, die Jesus ausgesandt hatte, voller Freude zurück. Der Einsatz für Jesus bereitet immer Freude. Jesus hört ihnen zu, denn es ist unverzichtbar, von den Erfahrungen erzählen zu können. Er bestätigt einige Reden und ergreift die Gelegenheit, um dort zu korrigieren, wo es nötig ist.
Lass den, den du ausbildest, ausprobieren und Fehler machen. Wir machen ja auch noch so viel. Wir sind alle Lernende. Aber sei gegenwärtig, um zu trösten und mit viel Gnade und Wahrheit zu korrigieren.
Achtes Prinzip
Prinzip 8: Loslassen und Zusammenarbeit fördern
Entferne dich und lass ihn mit anderen zusammenarbeiten. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt. Ich habe euch dazu bestimmt, dass ihr euch auf den Weg macht und Frucht bringt – Frucht, die bleibt. Frucht bringen drückt eine permanente Aktion aus.
Er hat mit ihnen das Senfkorn ausgesät, das wachsen und zu einem Baum werden würde. Dieses große Vertrauen entstand durch die Tatsache, dass die Jünger in ihm den Eckstein erkannten und selbst zu lebendigen Steinen geworden waren. Durch ihre Worte würden andere zum Glauben kommen.
Das Schlüsselwort im Missionsbefehl ist Macht zu Jüngern. Wir bilden Männer und Frauen aus, die sich in den Glauben einbinden – Menschen, die so sehr vom Leben Jesu durchdrungen sind, dass sie ihrerseits Jünger machen.
Dann kam die Zeit, in der Jesus seine Jünger physisch verlassen hat. Es kommt der Moment, in dem wir dasselbe tun müssen, um denen nicht zu schaden, die wir trainiert haben. Aber Jünger zu machen ist eine Aufgabe, die wir in Partnerschaft mit anderen erfüllen. Keiner ist allein ausreichend.
Durch unsere Gemeinschaft mit Jesus sind wir auch Partner als Christen geworden. Zu realisieren, dass ich ungenügend bin, ist eine demütige Erfahrung, die aber unverzichtbar ist. Wer sich dessen nicht bewusst ist, gerät in Gefahr und wird zur Bremse im Werk Gottes.
Wir haben unterschiedliche Gaben, um uns zu ergänzen. Verhalte dich als Partner in Jesus! Unser Stand in Jesus macht es möglich, und der Auftrag ist so groß.
Simon Petrus hat sich bei seinen Partnern gemeldet, denn das Werk wuchs über ihn hinaus und brachte seine Werkzeuge in Gefahr. Tue dasselbe – sei dir bewusst deiner Grenzen.
Wir leben und dienen aus der Fülle Jesu, mit seiner Kraft, die mächtig in uns wirkt. Lass uns einander daran erinnern, dass es keine Grenzen gibt für das, was Gott mit einem Menschen machen kann, der sich ohne Grenzen hingibt und sich seiner Schwachheit bewusst ist.
So könnte es gut sein, dass durch seine Gnade unser kurzes Leben seinem ewigen Plan dient.
Persönliche Einladung und Ausblick
Wie viele Jünger hast du in der Vergangenheit ausgebildet? Wie viele Personen begleitest du im Moment?
Zurzeit mache ich das per Zoom, WhatsApp und Skype, weil wir Lockdown haben. In Frankreich bitte ich Gott, dich zu einem Timotheus zu führen. Setze dann mit Gottes Kraft und in Gemeinschaft mit anderen den Prozess um, den wir gemeinsam studiert haben.
Durch Gottes Gnade wirst du in einigen Jahren bezeugen können, wie Gott dich in deiner Schwachheit gebraucht hat.
Möchtest du mich korrigieren, ergänzen oder mal zusammenarbeiten im Rahmen der Mission „Franzburg“? Vielleicht durch ein IFSJ in Partnerschaft mit der DNG. Hier meine Nummer: +33 6 67 45 49 12.
Bis bald, au revoir!
