Ich tu mir immer schwer dieses Lied einzusetzen im Gottesdienst, weil schon
am nächsten Sonntag sind viele andere da, die es heute nicht mitgesungen
haben. Dann ist das immer schwierig, dann fühlen die sich oft ausgestoßen
und fremd, aber Sie haben es lieben gelernt und nehmen Sie es mit in Ihr
persönliches Glaubensleben hinein, so direkt und unmittelbar. Wenn Gott
dein Freund ist, was kann dir ein Mensch, der dir feindlich gesonnen ist
noch tun? Apostelgeschichte 12, 1-11, wir haben jetzt einige Predigten aus
der Apostelgeschichte urchristliches Gemeindeleben, Impressionen aus der
Urchristenheit. Apostelgeschichte 12, Seite 155 im Neuen Testament.
Ich bin vielen Menschen dankbar, dass sie sehr offen und im Vertrauen mir
erzählen wie schwer ihnen die Last ihres Lebens wird. Ob da einer aus
seiner Kindheit erzählt, wie er ein unerwünschtes Kind war und die Mutter
ihn dann schon in den ersten Monaten abgab und er zu Pflegeeltern kam, die
ihn nur geschlagen haben. Wenn man da sitzt und das alles hört und spürt
wie ein Mensch nach 60, 70 Jahren kaum drüber reden kann. Weil es ihn so
ergreift. Was Menschen mit Krankheit erleiden. Wie Ärzte vielleicht die
richtige Krankheit nicht erkannt haben und sie falsch behandelt haben. Es
ist eine Schale entstanden, sie sind bitter geworden. Manche, die in der
Ehe nur Leid und Tränen erleben sagen, das war für mich eine Befreiung, wie
ich heraustrat und das ablegte. Und sie selber haben in Ihrem Leben oft
auch ein schweres Schicksal zu tragen. Warum, wieso? Wer hat mir das
auferlegt? Warum muss ich diesen Weg gehen? Da spricht der, der behindert
ist, oder durch einen Unfall körperlich schwer gezeichnet: Warum gerade ich
und der Andere, dem geht's so gut? Der hat vielleicht so ein Lästermaul und
er fragt nicht nach dem Guten und warum muss ich da durch? Das sind doch
Anfechtungen im Glauben, unter denen man sehr schwer leidet. Wenn wir in
die Urchristengemeinde hinein sehen, dürfen wir ja immer wissen: Da war
alles noch irgendwie ein bisschen anders. Wie war's denn da? Gab's da auch
verschiedene Lebensschicksale? Da gab's ganz verschiedene Lebensschicksale.
Der Jakobus wird verhaftet und hingerichtet und der Petrus erlebt
unbegreiflich und wunderbar Gottes Hilfe und kommt frei. Ja warum der Eine
nicht und warum der Andere? Da kann man grübeln und fragen, aber wenn Sie
genau einmal die Berichte der Bibel lesen, dann fällt auf, grad in der
Apostelgeschichte, wie kurz das die Bibel macht. Also wir hätten da eine
große lange Geschichte, einen ganzen Roman drüber geschrieben vom Sterben
des Jakobus. Die Bibel macht zwei knappe Verse und fertig ist es. Aber das
war doch so schwer. Wie ist der Jakobus damit fertig geworden? Es macht uns
immer eine Freude in unseren Gefühlen ein wenig rumzustieren. Ich muss
Ihnen sagen, Sie werden mit Ihrem Lebensschicksal, ganz gleich wie schwer
es ist und wie bitter das ist nur fertig, wenn Sie entdecken: Gott führt
mich und auch der unbequeme und böse Weg meines Lebens ist Gottes Weg mit
mir und den will ich gehen und entdecken. Und die Antwort auf meine Rätsel
krieg ich nur von meinem Jesus, der mich führt. Deshalb mein erster Punkt:
Auch wenn's zum Sterben geht. In unserer modernen Welt heut redet man nicht
mehr vom Sterben. Es ist verdrängt. Es gibt sehr viele unter uns, die noch
nie bei einem Sterben dabei waren. Das ist natürlich töricht. Es gibt sogar
eine ganze Reihe unter uns, die noch nie einen Toten angesehen haben. In
unserer modernen Welt haben wir viel bewältigt, aber das Sterben am
allerwenigsten. Und je älter ein Mensch wird, um so schwerer wird's ihm
darüber zu reden. Weil er's noch mehr verdrängt. Auch für uns glaubende
Christen bleibt das Sterben so schwer, dass wir theoretisch vielleicht am
besten gar nicht viel Worte drüber machen. Es kommt eh ganz anders und wir
wissen nicht wie es kommt, nur wissen wir, dass wir auf den Herrn bitte
dürfen, dass er die Umstände unseres Sterbens heute schon ordnet. Machs nur
mit meinem Ende gut. Denn das Sterben ist der totale Bankrott meiner
irdischen Existenz. Ich kann nichts Greifbares, nichts Sichtbares
hinüberretten. Ich kann mit meinen Augen nicht hinüberreichen in diese neue
Welt, ich kann mit meinen Gedanken nicht hinübergehen in diese neue Welt.
Und das war damals für die Christengemeinde eine große Not, als Jakobus
plötzlich gefangen genommen wurde. Herodes Agrippa war ein schlimmer
Tyrann. Er hat grausam gewütet, er hat seine Macht hemmungslos ausgespielt
und damals in dieser Urchristengemeinde war der Schrecken groß, als Herodes
plötzlich anfing auch Christen zu jagen und sie einzusperren. Warum hat er
das gemacht? Vermutlich wollte er sich beliebt machen in der Synagoge,
darum hat er die Christen gejagt. Wir lesen ja auch in der
Apostelgeschichte in diesem Kapitel am Schluss wie der Herodes Agrippa
verehrt wurde als ein Gott von den Menschen. Das ist ja rätselhaft, warum
Menschen einen so tyrannischen, eine solche tyrannische
Diktatorpersönlichkeit so anbeten und so fest an ihm halten. Und das war
doch schlimm für die Gemeinde, jetzt war der Jakobus doch in Haft und dann
kurz darauf kommt die Nachricht: Jakobus ist tot. Jakobus, das war doch
einer der herausragenden Jesusjünger, der war doch dabei auf dem Berg der
Verklärung, der gehörte doch zu dem engen Jüngerkreis, die einst in
Gethsemane dabei waren als Jesus betete: Vater wenn's möglich ist gehe
dieser Kelch an mir vorüber. Der war doch eine Säule der Gemeinde. Und wenn
Jesus auferstanden ist, dann darf das doch nicht passieren, dass so ein
wichtiger Mann plötzlich weggenommen wird. Wo bleibt denn das Wunder
Gottes? Also, haben Sie so noch nie gefragt, wo ist das Wunder, warum hilft
mir Gott nicht, wenn er das kann, wenn er die Macht hat? Wir haben doch
auch darüber gebetet und nichts geschieht. Dabei ist dies das allergrößte
Wunder. Wenn ein Mensch im Angesicht des Sterbens fröhlich hinüberzieht,
wie wenn er nach der Heimat reist. Das ist das Allergrößte, wenn Sie sagen
können: Die Welt lock mich nicht mehr. Ich habe etwas Größeres und ich bin
so fest in der Hand Gottes geborgen. Darum geht auch der Bericht des Lukas
in der Apostelgeschichte auch nur so knapp drüber hinweg. Da werden die
Sterbegeschichten gar nicht ausgemalt, sondern das ist so groß. Einer geht
heim zum Herrn. Das ist triumphale Heimkehr, Vollendung unseres Lebens. Und
wir brauchen uns doch nicht davor fürchten, weil da die ganzen Zusagen Jesu
wahr werden, dass ich den Tod nicht mehr schmecke und dass ich in ihm
geborgen bin. Warum ist's dem Jakobus leicht gefallen? Es ist ihm nicht
leicht gefallen. Das ist immer schwer, wenn man sich trennen muss von
lieben Menschen für die man auch Verantwortung trägt. Wir dürfen auch
weinen an den Gräbern. Ich denke es gab noch einen besonderen Grund bei dem
Jakobus. Jesus hat uns das immer wichtig gemacht, wir sollten unser Leben
täglich in den Tod geben. Das ist eine Sache, die man heute kaum mehr hört,
wo gepredigt wird. Dabei steht sie so oft in den Briefen des Paulus, im
Evangelium, wir sollen unser Leben in den Tod geben. Ja warum denn? Heute
will man das Leben genießen, man will das Leben ausschöpfen, Christen
wollen teilhaben an all dem was das Leben bietet. Nein sagt der Apostel: Es
ist gut wenn man sein Leben kreuzigt. Steht sogar mal drin man soll seine
Lüste kreuzigen samt den Sinnen und Begierden. Warum? Weil uns sonst eine
Welt gefangen hält in irdischen Beziehungen. Und wie oft ist uns das dann
auch schon zum Verhängnis geworden, dass wir durch diese irdischen
Bindungen in Wege gekommen sind, wo wir Gott plötzlich nicht mehr gehorsam
waren und sein Gebot gebrochen haben. Das ist das Kennzeichen der echten
Jesusjünger, dass sie ihr Leben nicht lieben bis in den Tod, sondern dass
sie ihren Herrn lieb haben. Und sagen ich möchte meinem Herrn dienen wann
und wie lang er mich braucht. Und ich will nicht mein Herz verlieren in all
die vergänglichen Dinge dieser Welt. Das ist groß, wenn man bereit ist wie
Jakobus. Wenn der Herr mich in der Ewigkeit braucht. Gerne, dann lass ich
mich rufen. Heut oder morgen, ich bin bereit. Auch wenn's zum Sterben geht.
Für gläubige Christen ist das Sterben keine Katastrophe, sondern der
triumphale Heimgang zu ihrem Herrn. Lasst uns das täglich schon uns bewusst
machen, dass wir unser Ich kreuzigen und bereit sind dem Herrn zu folgen,
wohin er geht, wohin er uns führen will. Bei dir Herr ist die Quelle des
Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht. Aber jetzt gibt's auch noch
ein anderes Lebensschicksal, das hier beschrieben ist. Auch in großer
Angst, ja für die Gemeinde war es ein Schock. Darf denn ein irdischer
Mensch, der doch sterblich ist so wüten? Die Gemeinde Jesu ist doch schon
ein Stück der Ewigkeit, ein Stück Gottesbesitz. Darf die Gemeinde Jesu so
von den Feinden des Reiches Gottes zerstört werden? Da war sicher Panik in
der Jerusalemer Gemeinde. Die Leute sagten: Ja morgen kommen sie und holen
mich und bei jedem Glockenleuten hatten sie Angst es stehen schon die
Häscher vor der Türe. Und da greift Panik um sich. Es gab ja schon eine
Verfolgungswelle in Jerusalem, die nach dem Tod des Stephanus und da sind
viele geflohen ins Ausland, bis nach Zypern oder nach Antiochien in Syrien.
Wird's jetzt wieder so sein, dass die Christen ganz schnell ihre
Siebensachen packen und ausreisen. In der Angst reagiert man gerne
hektisch. Und wenn die Lebensangst uns ergreift, die Angst. Stellen Sie
sich das mal vor. Die Lebensangst, können Sie dann fest bleiben? Was ist
Ihnen ihr Glaube wert? Wenn Sie durch Strasbourg kommen, durch Konstanz,
durch Rottweil, das waren alles Städte, wo im Mittelalter die Frage
gestellt war: Ist dir das Evangelium wichtiger, oder dein Besitz? Und
hunderte und aberhunderte haben Haus und Hof und alles im Stich gelassen,
wie die Salzburger, nur ums Evangelium zu haben. Ist uns das auch so
wichtig? In der Angst? Ha nein in der Angst, da greift man ja erst recht
nach den Sicherheiten dieser Welt. Es steht da, dass die Gemeinde gar nicht
in Panik war. Das ist auffallend. Urchristliches Gemeindeleben im Original,
da kann man davon lernen. Was hat die Gemeinde gemacht? Sie hat auch nicht
aufgeregt wie ein, so ein, so ein durcheinander gebrachter Hühnerhaufen
aufeinander reingeredet und gerufen jetzt ist es ganz schlimm, sondern sie
kamen in einem Wohnhaus zusammen, in einem Haus, wo der Johannes-Markus
wohnte und seine Mutter Maria. Wahrscheinlich ist das der Platz, wo man
heute den Abendmahlsaal in Jerusalem besucht. Die erste frühchristliche
Synagoge, Kirche. Und was haben sie gemacht in dieser Wohnung? Ohne
Unterlass gebetet. Beten Sie überhaupt? Oder ist das bei Ihnen nur ein
Gedanke? Man kann so schön übers Beten predigen. Ganz wunderbar, dass wir
Gebetsgruppen in der Gemeinde haben. Aber das sollen Sie wissen, in den
Krisen der Angst dürfen Sie ohne Unterlass beten. Und es liegt ein großer
Segen auf einer Gebetsgemeinschaft. Manche sagen das ist doch komisch, wenn
man da laut beten soll. Es zwingt Sie niemand zum Beten, aber es ist ganz
wunderbar, wenn man mit anderen zusammen betet. Schließen Sie sich doch an.
Sitzen Sie einfach dazu und sagen Sie vorher das, was Sie bedrückt, dass
andere für Sie beten. Das hat Jesus versprochen, dass er auf das Gebet
seine Bestätigung legt. Und grade in der Angst ist das so wichtig, dass ich
weiß andere haben mit mir gebetet. Oft sind wir so schwach und die Nerven
fangen an zu flattern. Ich darf in der Gemeinschaft der Betenden Ruhe und
Frieden finden. Ohne Aufhören beteten sie zu Gott. Das war urchristliches
Gemeindeleben. Und wenn eine Reformation heute Not tut, dann da. Mehr
beten, zusammen kommen, beten. Es war schön, dass wir den Sonntag Morgen
drüben einfach um neun Uhr, ich lad Sie ein das nächste Mal mit dabei zu
sein. Wir haben's zehn Minuten vorgelegt, damit wir dann wieder beim Singen
hier sind. So schön miteinander zu beten, wenn man auch sagen kann ich hab
eine Not, die mich grade bedrängt und ich will es euch vertraulich sagen.
Damit ihr für mich betet. Und es ist gut, wenn wir unsere Wohnungen dazu
benutzen, um miteinander zu beten. Nun geht es nicht um die Länge des
Gebets, auch nicht um den Zeitaufwand, aber das ist das schöne wenn man die
Sorgen und die Ängste einfach verdrängen darf und sagen: Wir beten jetzt
miteinander. Und da geschieht so viel. Die Meisten großen Taten Gottes, die
in der Apostelgeschichte geschehen sind, sind durch das Gebet bewirkt. Ja
Gott könnte es doch auch ohne das Gebet. Ja er könnte, aber er will es
nicht. Er will's auf unser Gebet hin tun. Und Sie haben das in ihrem Leben
doch schon überwältigend erfahren. Bis in die kleinsten Ärgerlichkeiten des
Lebens, wo man plötzlich nicht mehr weiter wusste. Und dann, wir haben zum
Herrn geschrien und dann plötzlich hat er überwältigend mir heraus geholfen
aus dieser Not. Lebensschicksal auch in großer Angst, das ist es. Meine
Sorgen vor Gott ausbreiten. Und ihm sagen: Herr jetzt nimm du diese Not.
Warum war denn die Gemeinde so besorgt? Weil auch der Petrus jetzt in Haft
war und das war eine zweite Säule auf den man baute, den brauchte man
einfach zur Organisation der Gemeinde. Der war ein anerkannter Prediger und
wenn der wegfällt, wie soll's dann weiter gehen? Betet doch. Alles
Ratschlagen hat keinen Wert, aus dem Gebet kommt's, weil Gott weiß allein,
was er soll und wie er's machen will und machen kann. Ein wunderbares Bild.
Eine ängstliche furchtsame Gemeinde wird stark und mutig. Es gibt keine
andere Stärke als die aus dem Gebet kommt. Alle andere wäre nur
eingebildeter Stolz. Das ist wenn man dem Herrn alles sagt und sagt: Herr
auf deinen Namen hin, auf dein Wort hin bleiben wir und wir wollen jetzt
warten was du tust in dieser bedrängten Lage.
Ich bin beim letzten: Auch in aussichtsloser Lage. Ja wie war denn das für
den Petrus? Das ist auch ein anderes Lebensschicksal. Jedes Lebensschicksal
ist anders. Sie brauchen sich nicht zu vergleichen mit anderen, Sie
brauchen nicht denken, Gott hat ihnen eine bestimmte Portion zugemessen und
Gott will dort sich in ihrem Leben herrlich erweisen und so war's auch beim
Petrus. Der Weg war so wie er ihn nur erlebt hat. Er kam ins Gefängnis.
Auch solch eine Situation kann man sich kaum ausmalen. Wie ist das, die
Sorge um die Lieben? Was werden die Nachbarn jetzt denken? Ist mein Ruf
kaputt? Werden sie mich umbringen? Dann grübelt man, wird man hart
behandelt von dem Wachpersonal und ach, was sind, was sind das für schwere
Stunden? Wie kann man so ein Schicksal überhaupt bewältigen? Und da steht
hier in der Apostelgeschichte: Und Petrus schlief. Schlaf ist ein Zeichen
von Glauben. Außer Kirchenschlaf, das ist was anderes. Aber Schlafen in den
Ängsten, in auswegloser Lage so ruhig sein zu können. Wusste er, dass die
Gemeinde ohne Unterlass für ihn betet? Sicher. Er wusste ja auch nach
seiner Befreiung gleich wo er hin gehen muss. In der Gemeinde hat niemand
damit gerechnet, dass er frei kommt, deshalb hat ja die Magd, als sie da
durch den Spion durch guckte an der Tür gemeint, das sei ein Geist, als der
Petrus da in der Nacht vor der Türe stand. Der Petrus schläft und sein
Glaube war so tief gegründet in den Zusagen Gottes, dass ihn nichts
durcheinander bringen kann. Und als der Engel ihn schließlich aufweckt,
rechnet er gar nicht mit den Wunder Gottes. Er meint selbst als er die
zweite Wache passiert meint er, er träume. Das ist manchmal groß was Gott
tun kann. Weg hat er aller Wegen, an Mitteln fehlt's ihm nicht. Das sind
alles die herrlichen Paul Gerhardtlieder. Gib dich zufrieden und sei
Stille. Wenn Sie ihr Leben einmal im Rückblick ansehen, können Sie nur
staunen, wie wunderbar Gott in ausweglosen Lagen Sie beschenkt, ja beschämt
hat. Verschiedene Lebensschicksale. Aber alle kriegen nur von dort her
Licht und Klarheit, in dem sie es vor dem Herrn Jesus bewegen, ihr Leben in
seine Hand legen und sagen: Herr jetzt lass ich dich einfach machen für
mich. Nimm du mein Leben in deine Hand. Sorge du für mich und du wirst's
ganz groß und wunderbar machen. Ich darf im Gebet ihm alles hinlegen und
sie sollen wissen nicht einmal schlafen tut Gott in der Nacht, damit Sie
ruhig schlafen können. Damit Sie wissen, er hat's wirklich in seiner Hand.
Jetzt ist bloß die Frage, haben Sie's wirklich abgetreten? Haben Sie
wirklich gesagt: Ich nehme mein Leben mit all dem Schweren an? Und ich
leg's jetzt in die Hand Gottes und ich bin gespannt, wie aus all dem
Krummen meines Lebens noch etwas heraus kommt zum Lobe Gottes. Es soll so
sein. Gott will sich in Ihrem Leben verherrlichen. Legen Sie Ihr Leben ganz
in seine Hand.
Amen.
