Serie•Teil 135 / 366Solid Joys
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung und Ausgangspunkt
Vierzehnter Mai, unser Weltbild bleibt nicht ohne Folgen.
Das Endziel des Gebotes aber ist Liebe. 1. Timotheus 1,5.
Viktor Frankl überlebte die Konzentrationslager von Auschwitz und Dachau. Der jüdische Professor für Neurologie und Psychiatrie wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs weltbekannt durch sein Buch „Trotzdem ja zum Leben sagen“, ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager, das über acht Millionen Mal verkauft wurde.
Er erklärt darin die Kernpunkte seiner Philosophie, die unter dem Namen Logotherapie bekannt wurde. Sie versteht den Sinn im Leben als primäre Motivationskraft des Menschen.
Er beobachtete in den grausamen Schrecken des Konzentrationslagers, dass ein Mensch in der Lage sein kann, beinahe alles im Leben zu ertragen, selbst die widrigsten Umstände, wenn er nur einen Grund hat.
Die Folgen von Weltbildern
Doch zuletzt hat mich dieses Zitat aufgewühlt. Ich bin absolut überzeugt, dass die Gaskammern von Auschwitz, Treblinka und Majdanek letztlich nicht von irgendeinem Ministerium in Berlin vorbereitet wurden, sondern an den Schreibtischen und in den Hörsälen der nihilistischen Wissenschaftler und Philosophen.
Mit anderen Worten: Unser Weltbild, unsere Vorstellungen und Konzepte haben Folgen. Folgen, die segnen oder zerstören.
Das Verhalten der Menschen, egal ob gut oder böse, kommt nicht aus dem Nichts. Es kommt aus den vorherrschenden Sichtweisen auf die Wirklichkeit, die in unserem Denken aufkeimen und Gutes oder Böses hervorbringen.
Biblische Grundlagen für Hoffnung und Liebe
Die Bibel verdeutlicht die Wahrheit, dass unsere Vorstellungen und Konzepte praktische Folgen haben. Das wird unter anderem durch Verse wie diesen deutlich: „Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde geschrieben, damit wir Hoffnung fassen.“ Römer 15,4.
Die Vorstellungen und Konzepte, die wir aus der Schrift erhalten, haben Hoffnung zur praktischen Folge. Paulus schreibt wiederum: „Das Endziel des Gebotes aber ist Liebe.“ 1. Timotheus 1,5.
Die Vorstellungen und Konzepte, die durch ein biblisches Gebot oder eine biblische Unterweisung vermittelt werden, erzeugen Liebe. Hoffnung und Liebe kommen nicht aus dem Nichts. Sie entstehen aus Vorstellungen und Konzepten, aus bestimmten Sichtweisen auf die Wirklichkeit, die in der Schrift offenbart werden.
Die Logik der Schrift und ihre Konsequenzen
Die Schrift zeigt uns aber auch, dass Vorstellungen und Konzepte Folgen haben, indem sie selbst zahlreiche kausale Verknüpfungen mit Adverbien wie deshalb, darum, folglich usw. aufzeigt. Diese Kausaladverbien zeigen, dass sich eine Sache aus einer anderen ableitet, zum Beispiel: „Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Römer 5,1) oder: „So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind“ (Römer 8,1) oder: „Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag.“
Wenn wir in der Kraft dieser großen praktischen Darums leben wollen, dann müssen wir uns von den Vorstellungen und Konzepten, den enthaltenen Sichtweisen auf die Wirklichkeit, die ihnen vorangehen und zugrunde liegen, ergreifen lassen. Vorstellungen und Konzepte haben Folgen. Lasst uns also all unser Denken der Autorität von Gottes Wort unterordnen.

