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Im Anfang war das Wort

Johannes 1,1-327.06.2004
Jesus ist nicht nur Retter, sondern der Ursprung von allem. Die eigentliche Frage ist: Vertraust du ihm wirklich – oder stellst du damit auch dein Leben auf wacklige Füße?

Einleitung und Hinführung

Wir grüssen uns ganz herzlich an diesem schönen Sonntagmorgen. Wir freuen uns, dass wir so viele hier zusammen sind, um heute Morgen über ein paar Fragen nachzudenken.
Der bekannte amerikanische Schriftsteller Mark Twain besuchte einmal eine Veranstaltung eines Frauenverbandes. Die Hauptrednerin führte dabei Folgendes aus: Es ist ein Märchen, dass die Frauen wesentlich mehr redeten als die Männer. Ein im Berufsleben stehender Mann spricht, wie genaueste wissenschaftliche Untersuchungen jetzt ergeben haben, durchschnittlich 27 Wörter am Tag, und die Frau bringt es auf 30 Wörter. Somit spricht sie also kaum mehr als der Mann.
Darauf antwortete Mark Twain: Das mag schon stimmen, was Sie da so sagen, nur das Problem ist: Wenn ich abends nach Hause komme und meine 27 Wörter schon gesprochen habe, dann prasseln die anderen 30 auf mich ein.
Heute Morgen wollen wir nicht über die Wörter reden, sondern über das Wort. Dazu lese ich einen Text. Er steht am Anfang des Johannesevangeliums, und da lesen wir:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
Das ist ein ganz ausschliessliches Wort. Es lässt keinen Platz dafür, dass noch irgendetwas auf andere Weise entstanden ist, dass man sagt: Na ja, gut, durch das Wort sind vielleicht fünf entstanden oder zwanzig. Nein, 100 aller Dinge, die wir sehen, die wir messen können, die wir erfahren können, die wir sind, sind durch das Wort gemacht.
Jetzt wissen wir, wo alles herkommt. Es ist alles durch das Wort gemacht.

Sprachliche Zugänge und erste Deutungen

In den romanischen Sprachen heißt das Wort La parola, im Spanischen zum Beispiel, im Italienischen auch La parola und im Französischen La parole, also fast alles ähnlich. Mir ist aufgefallen, dass in der spanischen Bibelübersetzung am Anfang des Johannesevangeliums etwas anderes steht. Da würde man jetzt erwarten, dass dort das Wort „la parola“ steht, aber das steht dort nicht. Da steht: „En el principio era el verbo, y el verbo era con Dios, y el verbo era Dios.“
Und ich finde, das ist eine gelungene Übersetzung, weil hier steht: Am Anfang war das Verb. Das Verb ist, bezogen auf die Wörter, die wir haben, noch einmal in einer besonderen Weise ausgezeichnet, weil es eine Tätigkeit zum Ausdruck bringt. Hier ist etwas geschehen, hier ist etwas geschaffen, hier ist etwas gemacht, und das drückt ein Verb am besten aus. Die Spanier haben das sehr gut übersetzt, wie ich finde.
Der Anfang des Johannesevangeliums hat viele Leute inspiriert, einen Buchtitel zu finden. Und so haben wir solche Buchtitel wie: „Am Anfang war der Wasserstoff“, „Am Anfang war der Urknall“, „Am Anfang war das Schafdolli“. Ja, jemand hat sogar ein Buch geschrieben: „Am Anfang war Adenauer“. Ich habe selbst auch einen Titel hinzugefügt: „Am Anfang war die Information“.
Nun, was war da nun am Anfang, wenn so vieles alles da möglich ist? Darüber haben viele Leute nachgedacht, unter anderem auch Goethe. In seinem Faust lässt er den Faustus darüber sinnieren, wie man wohl diesen Anfang des Johannesevangeliums recht verstehen kann. Ich lese mal einen Ausschnitt daraus, und Doktor Faust sagt dabei Folgendes:
Geschrieben steht: „Am Anfang war das Wort.“ Hier stocke ich schon! Wer hilft mir fort? Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen, ich muss es anders übersetzen. Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin, geschrieben steht: „Im Anfang war der Sinn.“ Bedenke wohl die erste Zeile, dass deine Feder sich nicht übereile! Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft? Es sollte stehen: „Im Anfang war die Kraft.“ Doch auch indem ich dieses niederschreibe, schon warnt mich was, dass ich dabei nicht bleibe. Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat, und getrost schreib ich: „Im Anfang war die Tat.“
So weit sehen wir, wie Goethe darum ringt. Was ist damit wohl gemeint?

Das Wort als Person und seine Offenbarung

Am Anfang war das Wort. Diesen Schlüssel finden wir bei keinem Menschen. Für mich als Informatiker liegt da so ein Schlüssel drüber, und wir müssen das erschließen. Aber kein Informatiker, niemand hat den Schlüssel dazu, den hat Gott selbst. Und ich bin so froh, er hat uns diesen Text auch dekodiert, so dass wir wissen, was damit gemeint ist.
Das finden wir in Vers 10 im selben Kapitel, Johannes 1. Da steht: „Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht.“ Jetzt merken wir: In diesem Wort steckt ein Er, eine Person. Es ist also nicht nur ein Begriff oder eine Art von Wörtern, sondern hinter diesem Wort steht eine Person. Das hat uns kein Denker, kein Dichter sagen können. Aber hier steht: Er war in der Welt.
Wenn ich jetzt suche, wer dieser eine war, von dem hier die Rede ist, dann kann ich schon mal sagen: Es war niemand von uns hier, denn wir sind ja noch in der Welt. Aber hier steht: Er war in der Welt. Jetzt merken wir schon, die Sache wird viel, viel schwieriger. Wenn wir uns jetzt hier in diesem Raum suchen müssten, dann würden wir das noch herauskriegen. Wir würden jeden Einzelnen befragen. Aber wenn das zurückliegt in der Geschichte, es war gewesen, dann wird die Sache sehr schwierig, und dann kriegen wir es schon gar nicht mehr raus.
Darum brauchen wir einen zweiten Schlüssel, der uns genau sagt, welche Person das wirklich war. Gott hat uns diesen Schlüssel gegeben. In Vers 14, im selben Kapitel, finden wir die vollständige Dekodierung. Da heißt es: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Jetzt wissen wir es: Es war der Sohn Gottes. Dieses Wort, von dem wir am Anfang des Johannesevangeliums gehört haben, das ist Jesus Christus, kein anderer. Aber nur, weil Gott uns das offenbart hat. Das hätten wir nie herausgekriegt.
Wir können darum diesen Text, nachdem wir das jetzt herausgefunden haben, mit Hilfe des Wortes Gottes auch so übersetzen. Diese ersten Verse des Johannesevangeliums können wir auch so sagen: Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott. Und Gott war Jesus. Jesus war am Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist. So ist es vollkommen korrekt übersetzt, so können wir es sagen.
Wir sehen: Nach dem Johannesevangelium ist Jesus das personifizierte Wort Gottes. In Offenbarung 19,13 lesen wir ja auch: „Sein Name ist das Wort Gottes.“ So sehr ist das identisch: das Wort Gottes und Jesus. Es könnte in der Bibel auch das Wort stehen: „Ich bin das Wort Gottes.“ Das könnte Jesus so sagen, nach all den Aussagen, die wir dort vorfinden.
Wir kennen ja einige andere Ich-bin-Worte. Achtmal steht das im Johannesevangelium: Ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt, ich bin die Tür zum Himmel, ich bin der gute Hirte, ich bin die Auferstehung und das Leben, ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Ich bin der wahre Weinstock. Und das achte Mal, vor Pilatus, da sagt Jesus: Ich bin ein König. Er ist der König der Ewigkeit.
Aber es könnte auch irgendwo stehen: Ich bin das Wort Gottes. So sehr ist das gleichzusetzen. Wenn jemand sagt: Ich glaube an den Herrn Jesus, aber mit dem Wort habe ich meine Probleme, da setze ich viele Fragezeichen, dann ist das gleichbedeutend damit, dass wir Fragezeichen hinter die Person Jesu setzen, zu sagen: Wer weiß, wer du bist usw. Dann ist das alles sehr in Frage zu stellen.

Eine persönliche Auseinandersetzung mit Glauben und Toleranz

Ich war neulich auf einer Geburtstagsfeier, und da waren alle möglichen Leute versammelt. Und wie das so ist beim Kaffeetrinken, da wird viel erzählt.
Dann war da eine Frau, die machte sich so richtig zur Sprecherin, zur Rednerin für die ganze Geburtstagsgesellschaft. Sie hatte irgendwie ein Stichwort unserer Zeit aufgegriffen und meinte, das wäre das Allheilmittel. Sie sagte: Toleranz, das ist das richtige Wort für unsere Zeit. Wir müssen tolerant sein gegenüber allen Dingen.
Nun wurde ich schon mal wach. Was ist denn nun los? Was meinen Sie damit, mit Toleranz? Da sagte sie: Wissen Sie, ich bin ein hilfsbereiter Mensch, aber mit Gott habe ich nichts zu tun.
Oh, da wurde ich wach. Ich dachte: Da habe ich Sie angesprochen. Ich sage ja, es ist gut, dass Sie ein hilfsbereiter Mensch sind, aber ich will Ihnen sagen: Wenn Sie mit Gott nichts zu tun haben wollen, dann haben Sie doch gar keine Ewigkeit. Dann will Gott mit Ihnen auch einmal nichts mehr zu tun haben.
Da wurde sie stutzig. Und dann wurde sie sogar ärgerlich. Wie können Sie so reden? Wie können Sie so etwas sagen? Es wurde sehr, sehr heftig. Mit der Toleranz war es nicht weit bestellt, merkte ich dann plötzlich.
Dann sagte ich: Erlauben Sie mir doch bitte, dass ich Ihnen noch eine kleine Geschichte erzähle, weil Sie ja so deutlich artikuliert haben, Sie wollen mit Gott nichts zu tun haben.
Ich sage Ihnen Folgendes: Stellen Sie sich vor, als Wissenschaftler arbeite ich in einem Labor, und es gelingt mir, ein Mittel gegen Aids herauszufinden. Das wird überall gesucht, und stellen Sie sich vor, ich sage: Mir gelingt das. Und jetzt beschreibe ich das sehr sorgfältig, diesen Impfstoff, die chemische Formel, wie man das herstellen kann, wie das alles geht. Ich mache eine Rezeptur dafür.
Und als ich alles fertig habe und jetzt weiß, das funktioniert, das geht alles, da packe ich das in eine eiserne Kiste, grabe ein tiefes Loch in meinem Garten und vergrabe das. Was würden Sie jetzt dazu sagen?
Dann sagt sie: Sie haben ja doch gleich gedacht, wie Sie sind, nicht wahr? Anstatt hilfsbereit zu sein, vergraben Sie das. Also, ja, ja, und so war sie ganz heftig.
Ich sage: Schauen Sie, was ich Ihnen damit sagen will. Ich kenne ein Mittel, das hilft gegen ewiges Aids, und dieses Mittel heißt Jesus. Und dieses Mittel hilft uns vor dem ewigen Tod. Da stellen Sie sich vor, wenn ich Ihnen das verschweigen würde, was würden Sie mir da sagen?
Da hat sie nichts mehr gesagt. Absolut still.
Wir haben das Mittel gegen den ewigen Tod, gegen ewiges Aids, und das ist Jesus. Das ist dieses Wort, von dem wir hier jetzt gehört haben.

Jesus Christus als Wahrheit, Maßstab und Rettung

Die Juden glaubten zwar an Gott, aber dennoch bezeichnet Jesus sie in Johannes 8,54-55 als Lügner. Er sagt: Es ist mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt, er sei unser Gott; und ihr kennt ihn nicht, ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen wollte, ich kenne ihn nicht, so würde ich ein Lügner, so wie ihr seid. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort.
In Johannes 17,17 betet Jesus zum Vater: Dein Wort ist die Wahrheit. Dieser kurze Satz war für mich in meinem Leben ein Schlüsselvers, um die ganze Bibel zu akzeptieren. Wenn Jesus zum Vater sagt und er selbst die Wahrheit in Person ist und sich zur ganzen Bibel stellt und sagt: Das ist Wahrheit, dann muss ja alles wahr sein.
Da wurde mir augenblicklich klar, dass dann der Schöpfungsbericht, der ja so angefochten ist in unserer Zeit, vollständig wahr ist. Da ist ja nicht eine Zeile, die dann falsch sein kann. Es muss ja alles stimmen, es ist alles wahr.
Und so bezeugt es uns auch der Apostel Paulus, wenn er sagt: Ich glaube allem, was geschrieben steht. Bemerkenswert ist hier, wie Paulus das ausdrückt. Er sagt: Ich glaube allem, was geschrieben steht. Er hätte doch auch sagen können: Ich verstehe alles, was geschrieben steht. Das hat er nicht gesagt, denn Gottes Gedanken sind höher als unsere Gedanken. Darum ist es gut, wenn wir in der Demut bleiben und sagen: Gottes Wort ist höher als unsere Vernunft. Aber wir glauben ihm und wir vertrauen ihm in allem, was er gesagt hat.
Und darin ist uns Paulus ein Vorbild, wenn er das auch so ausdrückt: Ich glaube allem. Und das ist auch wichtig für uns, dass wir allem glauben und dass wir dem Herrn Jesus glauben.
Die Bibel sagt in Johannes 3,36: Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Daran sehen wir, dass es ganz grundlegend und wichtig für uns ist, dass wir dem ganzen Wort glauben und auch unser ganzes Leben dem Herrn Jesus widmen, dass er unser Herr ist, von ganzem Herzen. Darauf kommt es an.

Die Sendung der Apostel und die Entscheidung über das Wort

Paulus hatte eine Angewohnheit, wenn er in den verschiedenen Gegenden und Ländern missionierte: Er ging zuerst zu den Judengenossen in die Synagogen und predigte ihnen das Heil in Jesus.
Dabei erlebte er oft, dass er hinausgeworfen wurde. Wenn er gesagt hätte: Ich werde euch etwas über Jesus predigen, er ist so ein lieber Mensch gewesen, er war so nett und hat auch vielen geholfen, dann hätten sie das alles akzeptiert. Aber er sagte: Jesus ist der Sohn Gottes. Und er hat sicher auch das gesagt, was wir eben im Johannesevangelium gelesen haben: Er ist der Urgrund aller Dinge.
Dann wurde es Zeit: Raus mit ihm.
Und da sagt Paulus in Apostelgeschichte 13,46: Euch musste das Wort Gottes zuerst gesagt werden. Da ihr es aber von euch stoßt, so haltet ihr euch selbst nicht für würdig des ewigen Lebens. Siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.
Wir sehen also: Wenn wir das Wort Gottes verstoßen, ist das gleichbedeutend damit, dass wir sagen, wir halten uns nicht für wert genug, das ewige Leben zu bekommen. Das ist miteinander verknüpft, das können wir überhaupt nicht voneinander trennen.
Wir erleben in dieser Welt, dass das Wort Gottes von vielen angenommen wird. Wir erleben aber auch, dass es von vielen verstoßen wird, und das zu ihrem Nachteil.
Über das Wort Gottes streite ich nie mehr mit Menschen. Wenn sie sagen: Ja, das stimmt doch alles nicht, und dies und jenes, dann sage ich: Darüber können wir nachdenken. Aber eines ist mir wichtig: dass sie diese ganze Kritik nicht zu ihrem Nachteil verwenden. Dass sie auf diese Weise das ewige Leben verlieren, das wäre schade. Tun sie das nicht.

Ein warnendes Beispiel und Gottes überraschende Wege

Da war ein junger Mann, der mit dem Leben fertig war. Er konnte nicht mehr zurechtkommen, und so beschloss er, dass er Selbstmord begehen wollte. Er sah keinen Ausweg mehr und überlegte sich, was er tun würde. Er wollte zum nächsten Bahndamm gehen und sich dort vor den Zug werfen.
So ging er dann hin, kletterte den Bahndamm hinauf, und gerade jetzt kam ein Zug schnell dahergefahren. Aber in diesem Augenblick verließ ihn der Mut, und er ging wieder zurück.
„Ach“, sagte er, „nee, nicht gepackt.“ Dann meinte er: „Ach, es kommt ein nächster Zug, ich will es noch einmal versuchen.“ Und er wartete.
Dann kam wieder ein Zug mit rasender Geschwindigkeit vorbei, und er ging gerade den Bahndamm hinauf. Auf einmal flog aus dem Zug etwas heraus, direkt gegen seine Brust. Er war entsetzt darüber, was das denn sei. Er schaute es sich an: Es war ein Neues Testament, das jemand aus dem Zug geworfen hatte.
Wir wissen nicht, wie die Geschichte im Zug gewesen ist, wir wissen das nur von dem jungen Mann. Dieser junge Mann las die Bibel, schlug sie auf, fand Jesus darin, kam zum Glauben und nahm sich nicht das Leben.
So macht Gott das manchmal. Überlegen wir einmal: Wir hätten die Aufgabe, in einem Hochgeschwindigkeitszug zu fahren, und wir sollten ein Neues Testament herauswerfen. Und wir sollten so zielen, dass ein Mann, der am Bahndamm steht, es genau auf die Brust bekommt. Das würden wir doch nicht schaffen, oder? Das schafft doch kein Mensch. Aber da war einer, der das schaffte.
Hier hat Gott seine Hand im Spiel. Das ist Gottes Mathematik und Gottes Physik und Gottes Rettungswille, weil er diesen Mann retten wollte.
Vielleicht war die Sache im Zug so gewesen: Da sitzt einer im Abteil und gibt einem Mitreisenden ein Neues Testament und sagt: „Lesen Sie mal, da finden Sie alles drin, was wir zum Leben brauchen und zum Sterben. Alles steht drin.“ „Das ist ja so blödsinnig, wie kann ich sowas nehmen? Macht das Fenster auf, raus damit!“ So war es sicher. Er hat das Wort Gottes verworfen, und einem anderen wird es zum Lebensretter.
Wir sehen: So wichtig ist das mit dem Wort Gottes. Jesus, sehen wir, ist der Urgrund aller Dinge. Durch ihn ist alles gemacht. Er war am Anfang der Welt. Am Anfang dieser Welt gab es keinen Urknall, es gab auch keine Evolution, und es gab auch keine Materie. Es war gar nichts da. Nichts war da. Und dann war das Wort da, das geschaffen hat. Jesus, sehen wir also, ist der Schöpfer.

Zeugnisse aus dem Alten Testament

So haben wir es vorhin aus dem Neuen Testament gehört. Es stellt sich für uns die Frage, ob diese Botschaft auch schon im Alten Testament steht.
Nun, in der Bibel muss man oft graben, bis man es findet. Aber wir finden es. Wer sucht, der findet. Und ich lese uns zunächst einmal zwei Texte aus dem Alten Testament.
Der erste Text steht in Psalm 45, die Verse 7 bis 8. Da heißt es: „Gott, dein Thron währt immer und ewig, das Zepter deines Reichs ist ein gerechtes Zepter. Du liebst Gerechtigkeit und hasst gottloses Treiben; darum hat dich der Herr, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.“
Wenn wir diesen Text im Alten Testament, in den Psalmen, lesen, was würden wir sagen? Von wem ist hier die Rede, wenn da steht: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig“? Wir würden ganz eindeutig sagen: Hier ist die Rede von Gott, dem Vater. Wenn wir das so lesen, halten wir das einmal fest.
Ich lese noch einen zweiten Text, Psalm 102, Verse 25 bis 26. Da steht: „Mein Gott, nimm mich nicht weg in der Hälfte meiner Tage. Du hast vor Zeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“
Wenn wir das lesen und auf uns wirken lassen, was würden wir sagen? Hier ist die Rede von Gott, dem Vater.
Nun gut, jetzt schauen wir hinein in das Neue Testament, in den Hebräerbrief. Dort ist ausschließlich von Jesus die Rede. Und jetzt werden diese beiden Texte aus dem Alten Testament in Hebräer 1 zitiert. Schauen wir einmal, wie das geschieht.
 Hebräer 1, Verse 8 bis 9: Da heißt es: „Von dem Sohn spricht er also von Jesus“, und jetzt kommt das Zitat aus Psalm 45: „Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.“
Wir sehen also: Im Alten Testament, in Psalm 45, ist hier die Rede von Jesus, obwohl es so klingt, als wäre damit Gott, der Vater, gemeint.
In Hebräer 1, Vers 10, wird Psalm 102 verwendet. Da heißt es, und jetzt wird das wieder wörtlich zitiert: „Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“ Dieser Vers wird auf Jesus angewandt.
Zusammengenommen mit dem Neuen Testament haben wir hier bereits den alttestamentlichen Beweis dafür, dass Jesus der Schöpfer ist. So fügt sich das in der Bibel zusammen. Im Neuen Testament wird das nun vollends offenbart.

Die Schöpfungskraft Jesu und die Ordnung des Lebens

Wir haben vorhin in der Lesung den Text aus dem Kolosserbrief gehört. Ich lese ihn noch einmal. Da heißt es in Kolosser 1,15-17:
Er, nämlich Jesus, ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten. Es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.
Wir sehen an diesem Text, dass der Blick noch breiter gezogen wird, noch weiter gezogen. Die Schöpfertätigkeit Jesu wird sogar noch ausgedehnt über jene Welt hinaus, die wir mit unseren Messinstrumenten weder sehen noch messen können. Er ist also der Urgrund aller Dinge. Großartig!
Jetzt haben wir sehr viel erkannt. Wenn ich manchmal darüber spreche, dass Jesus der Schöpfer ist, dann wird mir von manchen Leuten entgegengehalten: Nehmen Sie damit nicht Gott dem Vater die Ehre? Gute Frage, kann das sein?
Nun, wichtig ist für mich, was die Bibel sagt. Denn das ist richtig, da bin ich auf dem Boden der Wahrheit. Und die Bibel sagt das so klar und so deutlich. So kann man es vielleicht ausdrücken: Gott, der Vater, hat seinem Sohn die Aufgabe gegeben, erschaffe du die Welt und alles, womit du jetzt beauftragt wirst. Und das tut er. Er hat das Zeug dazu, er kann das.
Jesus sagt ja selbst: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Überall ist nichts ausgeschlossen von ihm. Wenn wir Annahmen machen würden, es wäre ein Konkurrenzdenken zwischen Vater und Sohn, dann wäre das ja bereits Neid. Und das gibt es im Himmel nicht, und das gibt es bei Gott nicht, und bei Jesus nicht. Gott, der Vater, und der Sohn sind absolut rein von aller Sünde.
Und wenn der Vater sagt: Ich übergebe dir das Werk der Schöpfung, dann tut er das in seiner Liebe, dass er das seinem Sohn überlässt. Und er ist gehorsam, er tut das, er schafft das, gar kein Problem für ihn. Ich kann immer nur staunen darüber, wie er das alles gemacht hat und was er alles geschaffen hat.
Am vergangenen Freitag haben wir nachgedacht über das Universum und über diese riesige Sternenwelt, die er einfach so am vierten Tag schafft, indem er spricht. Das ist gewaltig. Er spricht ein Wort, und es ist da. Dass es voll macht, das ist etwas, was wir gar nicht kennen in dieser Art. Wir könnten stundenlang reden, wir könnten unsere 30.000 Wörter abreden, dann würde nicht ein Milligramm Wasserstoff entstehen. Aber bei Jesus ist das anders: Wenn er spricht, entsteht etwas. Das ist Schöpferkraft. Da braucht er keine Millionen Jahre dazu. Das schafft er in dem Moment, wo er ausspricht.
Er schafft die riesigen Dinge im Universum, aber er schafft auch die kleinen Dinge. Und jetzt wollen wir bei uns selber bleiben. Indem wir hier sitzen oder stehen, fließen etwa fünf Liter Blut in unserem menschlichen Körper. Und das ist etwas ganz Grandioses, was der Jesusdichter ausgedacht hat.
In unserem fünf Liter Blut haben wir 25 Billionen U-Boote. Haben wir das gewusst? Jetzt war ja am 6. Juni die 60. Jahrfeier für D-Day. Da waren etwa 6 Schiffe gekommen und Landeboote im Norden der Normandie, und man sprach von der größten Armada der Weltgeschichte. Da wurde ich wach und denke: Stimmt nicht. Die größte Armada der Weltgeschichte haben wir in unserem Blut! 25 Billionen U-Boote.
Aber das sind keine Kriegsschiffe. Die haben eine wunderbare Aufgabe: Sie holen den Sauerstoff aus der Luft, von der Lunge, und transportieren ihn überall hin, an alle Stellen des Körpers. Auf dem Rückweg nehmen sie dann CO2 mit, das Produkt der Verbrennung. Was brauchen wir für die Energieerzeugung in den Muskeln und überall, wo das nötig ist? Und das tun sie. 25 Billionen Schiffchen sind ständig unterwegs.
Ich habe mir überlegt: Wenn wir die alle mal aufeinander stapeln würden, wie hoch wäre wohl der Stapel? Wer will mal schätzen, wie hoch ist so ein Stapel? Wenn wir nur die, die sind ja ganz klein, diese Blutkörperchen, wenn wir die aufeinander stapeln würden, wie hoch wäre der Stapel? Wer will mal schätzen?
Na, sagen Sie mal. Hier die jungen Leute mal vorne. Wie viel? Zwanzig Meter? Super, das ist eine Menge. Stellen wir uns einmal vor: fünf Liter Blut und zwanzig Meter hoch die Blutkörperchen hingestapelt. Das ist doch eine Antwort. Finde ich gut, wenn junge Leute einfach mal schätzen und uns einfach eine Vorstellung davon geben, wie das ist. Prima.
Aber ich habe das mal genauer ausgerechnet: Ein Blutkörperchen ist zwei Mikrometer hoch. Das mal 25 Billionen ergibt 50 Kilometer. Wenn wir alle die Blutkörperchen aufeinander stapeln würden, so wie wir Geldrollen aufeinanderlegen, hätten wir 50 Kilometer. Und das schwirrt alles in unserem Blut herum. Ich habe es mal umgerechnet in Eiffeltürme: Ein Eiffelturm ist 300 Meter hoch, das wären 170 Eiffeltürme, wenn wir alle die Blutkörperchen aufeinander stapeln würden.
Genial gemacht hat der Jesus das erfunden. Das ist so genial gemacht. In den roten Blutkörperchen da gibt es einen Farbstoff. Das ist ein Molekül, das ist das Hämoglobin-Molekül, und das ist ein unvorstellbar genial konstruiertes Molekül. Das Molekül hat vier Ketten, und an diesen Ketten befinden sich Aminosäuren. Es sind also chemische Bausteine. Und diese Aminosäuren, da kommt es ganz genau darauf an, in welcher Reihenfolge sie angeordnet sind. Wenn die jetzt dort am Zentralmolekül angekoppelt sind, dann haben die eine Eigenschaft: Die fangen an, sich im Raum zu knäueln, sie bilden im Raum ein Knäuel. Und die Form dieses Knäuels bestimmt, wie viel Sauerstoffmenge das Molekül transportieren kann.
Und stellen wir uns vor: Das ist ganz exakt abgestimmt auf den Luftgehalt unserer Erde, ganz genau. Aber jetzt ist es so: Während des Embryonalstadiums wird ein anderer Sauerstoffgehalt gebraucht, der transportiert wird. Was hat der Jesus da gemacht? Er hat ein anderes Molekül erfunden, mit einer anderen Folge von Aminosäuren, und das knäuelt sich im Raum ganz anders und kann eine ganz andere Sauerstoffmenge transportieren. Und dann wird das gemacht. Das ist das sogenannte embryonale Hämoglobin.
Aber jetzt passiert Folgendes: Vom dritten Monat der Schwangerschaft an ändert sich noch einmal der Sauerstoffbedarf. Was macht der Jesus? Er hat die Produktion umgestellt auf eine Hämoglobinart, die eine andere chemische Zusammensetzung hat und damit sich anders knäuelt. Und das passt ganz genau zu dem Bedarf. Ist das nicht genial?
Jetzt kommt aber irgendwann die Geburt im neunten Monat, und da brauchen wir ja das Hämoglobin-Molekül, das wir bei der Luftatmung brauchen. Damit das gut funktioniert, wird die Produktion schon vorher eingeschaltet. Die chemischen Fabriken laufen also schon auf Volltouren, schon etliche Tage vorher, und produzieren das richtige Hämoglobin, das wir brauchen, in der Luft. Und das funktioniert.
Alleine dieses eine Beispiel zeigt mir, dass eine Evolution gar nicht möglich sein kann. Es wäre der sichere Tod, wenn die Zusammensetzung des Hämoglobins anders wäre, mit einer anderen Knäuelung. Dann würde nicht der richtige Sauerstoff transportiert, es wäre nicht die richtige Sauerstoffmenge, und das wäre der sichere Tod. Hier kann man nichts probieren durch Mutation und Selektion. Das muss auf Anhieb passieren.
Und die Antwort darauf ist: Es war am Anfang der Jesus, der es gemacht hat, und darum funktioniert das. Das ist der Grund. Er hat sich das überlegt, er hat sich alle Dinge überlegt. Wir haben ja gehört, dass er alle Dinge gemacht hat, es ist nichts ausgenommen.

Gottes Weisheit in der Schöpfung und die Vergänglichkeit der Welt

Im vergangenen Jahr war ich in Namibia zu Vorträgen. Dabei war ich auch in der namibischen Wüste, und dort fiel mir ein kleiner schwarzer Käfer auf.
Da fragte ich den Führer: Das ist interessant, dieser schwarze Käfer hier. Es ist doch hier in der Wüste absolut trocken. Wie lebt der überhaupt hier? Woher bekommt er das Wasser?
Ganz einfach: Er hat längere Hinterbeine als Vorderbeine, und morgens macht er Folgendes: Er stellt sich auf die Hinterbeine und steht dann etwa 45 Grad schräg in der Wüste. Und jetzt morgens, wenn der Nebel vom Atlantik kommt, der noch Feuchtigkeit enthält, dann kondensieren die Wassermoleküle an seinem Panzer. Dann läuft das Wasser herunter. Und wohin läuft es? In den Mund. Er schluckt es und sammelt das Wasser.
Und zwar macht er das so, dass er bis zu einem Drittel seines Körpergewichts an Wasser sammelt. Ich will das einmal für uns Menschen umrechnen. Ich möchte einmal fragen: Ist jemand hier, der genau 75 Kilo wiegt? Wer wiegt 75 Kilo? Ja, danke schön, wunderbar. 75 Kilo, das ist unser Normgewicht hier heute Morgen.
Das wäre so, als wenn Sie heute Morgen zweieinhalb Eimer Wasser getrunken hätten. Da würden Sie auch den ganzen Tag durch die Wüste kommen, wenn nachher die Temperatur ansteigt und bis zu fünfzig Grad hochgeht.
Ich staune, welche Dinge der Jesus sich da überlegt hat, und das funktioniert alles präzise. Dieser Käfer braucht längere Beine hinten, damit er das Wasser auffangen kann, und dann klappt das alles. Da könnte man tagelang darüber reden, über diese Erfindungstätigkeit, die der Jesus in seiner Schöpfung uns gezeigt hat.
Ich möchte jetzt einer anderen Frage nachgehen: Seit wann gibt es eigentlich den Herrn Jesus? Ich bin noch einmal darauf gestoßen beim Lesen der Bibel, und da wurde ich einfach stutzig. Und zwar im Hebräerbrief, 13,8, da steht: Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit.
Ich denke, das ist doch merkwürdig. Da steht gestern, heute und in Ewigkeit. Warum steht da nicht: von Ewigkeit zu Ewigkeit? Nein, aber es steht gestern. Warum das?
Wir alle, wir Menschen, werden ewig existieren, und darum auch der Jesus. Dass er ewig existiert, ist ganz klar. Also niemals endend. Von Gott, dem Vater, da heißt es in Psalm 90,2: ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden ... jetzt kommt es ... bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Warum steht das hier nicht von seinem Sohn? Warum steht er nicht auch von Ewigkeit zu Ewigkeit? Da wurde ich stutzig und habe gesucht. Das musste ich herauskriegen. Seit wann gibt es den Herrn Jesus? Darüber muss man nachdenken.

Der ewige Sohn und sein Kommen in die Welt

Im Psalm 2, Vers 7 steht etwas, was uns vielleicht weiterhelfen kann. Da heißt es: Kundtun will ich den Ratschluss des Herrn; er hat mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
Aha, heute. Es gibt also ein Heute im Leben des Herrn Jesus, wo Gott hier sagt: Heute habe ich dich gezeugt? Also muss es so einen Anfangspunkt geben.
Wenn wir das aber weiter betrachten, sehen wir, dass das nicht so gemeint ist. Gemeint ist vielmehr das, was wir im Matthäusevangelium 1,20 lesen, wo der Engel zu Joseph sagt: Joseph, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist.
Aha, in Psalm 2, Vers 7 ist das Kommen des Herrn Jesus in diese Welt gemeint. Viele Leute tun sich schwer mit der Jungfrauengeburt und all diesen Dingen, die da so gesagt werden. Das kann man nicht glauben, meinen sie. Dabei ist das doch so einfach. Wir können das doch aus diesem Text herauslesen. Gott hat Maria gebraucht, damit sie den Herrn Jesus in diese Welt hineinbringt. Das heißt, Gott hat die Eizelle der Maria benutzt, und sie wurde befruchtet, wie hier steht, durch den Heiligen Geist. Da haben wir es doch ganz einfach. Die Bibel offenbart es uns doch. Da müssen wir gar nicht lange herumrätseln. Wir wissen jetzt, wie das geschehen ist.
Aber dieses hier, was hier steht, war der Anfang in dieser Welt. Aber wir wollen wissen: Seit wann existiert der Herr Jesus? Merkwürdig ist auch Johannes 8,58, da sagt Jesus: Ehe Abraham wurde, bin ich. Da haben wir wieder so einen Satz. Na ja, ehe Abraham, das kann man schon glauben. Er muss schon vorher da gewesen sein.
Und in Offenbarung 1,8 lesen wir: Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. Auch hier ist wieder von so einem Anfang die Rede. Aber Anfang ist immer so etwas, das zeitlich ist und irgendwo anfängt. Seit wann gibt es denn den Herrn Jesus nun?
Die Bibel offenbart es uns. Wir haben vorhin gehört, in Hebräer 1,8 steht: Gott: Dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und das wurde auf den Herrn Jesus angewandt. Damit haben wir die Lösung: Der Herr Jesus existiert von Ewigkeit zu Ewigkeit, er war immer da, von Ewigkeit her.
Eine zweite markante Stelle finden wir in Micha 5,1, wo die Ankündigung der Geburt Jesu durch den Propheten kommt. Da heißt es: Und du, Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
Jetzt haben wir es ganz klar: Er ist von Ewigkeit her gewesen, also von Anfang an war er immer da.
Den Anfang des Johannesevangeliums kann man auch einmal so lesen. Ich will das jetzt mal zerhacken in kleine Sätzchen, dann wird es ganz, ganz deutlich: Im Anfang war Jesus, Jesus war bei Gott, Gott war Jesus, Jesus war im Anfang bei Gott. Das ist identisch. Jesus war also schon im Anfang bei Gott. Und Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und Jesus ist auch von Ewigkeit zu Ewigkeit.
In Sprüche 8,22 und 23 lesen wir einen weiteren biblischen Beweis dafür: Der Herr hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war.
Und in Sprüche 8,30 hat Luther so gut übersetzt, wenn es da heißt: Da war ich der Werkmeister bei Gott. Wunderbar! Gott hat den Herrn Jesus eingesetzt als Werkmeister der Schöpfung, und er hat das ausgeführt. Und er hat das wunderbar ausgeführt.

Der Erhalter der Welt und die Wirklichkeit der Vergänglichkeit

Wo immer wir hinschauen, sehen wir etwas von seiner genialen Schöpferstätigkeit. Aber er ist nicht nur der Schöpfer der Welt, er ist noch etwas anderes. Er ist auch der Erhalter. In Kolosser 1,17 haben wir vorhin gehört: Es besteht alles in ihm.
Ich will es einmal so ausdrücken: Diese Welt würde auseinanderfliegen, wenn der Jesus nicht da wäre, der alles zusammenhält. Er hält die Atome zusammen, er hält die Sterne zusammen, er hält das Universum zusammen. Er ist verantwortlich dafür, dass diese Welt so erhalten bleibt. Wunderbar!
Aber wenn wir jetzt hinschauen und uns diese Welt ansehen, dann wollen wir einmal prüfen, wie er diese Welt zusammenhält. Hält er sie wirklich hundertprozentig zusammen? Können wir das sagen? Nun, wir stellen doch fest in unserer Welt: Die Autos gehen kaputt, die Bremsbeläge nutzen sich ab, die Reifen verschleißen, unsere Schuhe laufen wir ab, wir zerreißen unsere Kleidung, sie nutzt sich ab. Und das geht von allein, ohne dass wir etwas tun.
Ich habe gestern von diesem wunderbaren Lied gesagt, von Enchin von Tara aus Ostpreußen. Und in Ostpreußen gibt es eine Kirche in dem Ort Tarau, denn dort ist nämlich auch das Lied entstanden. Es handelt sich nämlich um einen Pastor und seine Tochter, und da wurde dieses Liebeslied geschrieben. Diese Kirche ist sehr bekannt.
Als wir dort waren, zu evangelistischen Vorträgen, da wollte ich einmal diese Kirche sehen, und so sind wir hingefahren. Dieser Ort heißt heute Wladimirowo, ist ja heute alles russisch geworden. Und da habe ich gesehen: Diese Kirche ist total zerfallen. Die Fenster sind raus, Dachziegel liegen unten, es regnet rein, es ist alles irgendwo zerfallen, obwohl dort nie eine Bombe gefallen ist, da ist nie etwas passiert. Das ist so innerhalb der Jahre von ganz allein geschehen.
Und darum wurde mir auch so deutlich: Wenn man diese Welt, wenn man das alles sich selbst überlässt und nicht pflegt und daran etwas tut, geht es von allein kaputt. Wir merken also: Der Herr Jesus erhält das nicht so hundertprozentig. Er hat, ich will es einmal so sagen, wir kennen alle die Wohnzimmerlampen, wo wir an einem Schalter drehen können und das Licht zurücknehmen können, so dass es gedimmt wird. Wir nehmen das Licht zurück, und genau das hat Jesus in seinem Erhaltungshandeln getan. Er hat diese Welt nicht auf hundert Prozent geschaltet, sondern etwas zurückgenommen, und darum zerfällt das alles.
Und das ist nicht nur bei den Gegenständen, bei den Häusern und allem so. Das beobachten wir auch an uns selbst. Auch wir Menschen sind dem Verschleiß unterlegen. Wir werden älter, das Gedächtnis lässt nach, die Augen lassen nach, die Sehschärfe lässt nach, dann nehmen wir eine Brille, das Hören lässt nach, dann haben wir eine Hörbrille, alles Mögliche. Irgendwann werden die Gelenke auch nicht mehr so geschmeidig, dann muss man Kunstgelenke haben, und alles Mögliche wird dann plötzlich nötig, weil das alles irgendwo vergänglich ist und weil es dem Verschleiß unterlegen ist.
Die amerikanische Schauspielerin Demi Moore, 40 Jahre alt, stellte das bei sich auch fest: Mein Körper und alles das verändert sich, das ist nicht mehr so, wie es früher war. Was hat sie gemacht? Weil sie eine reiche Frau ist, hat sie ihren Körper runderneuern lassen: Fett absaugen, dann neue Implantate, Kollagen spritzen, alles Mögliche wurde angewandt. 380.000 Dollar, und sie sah wieder aus wie neu. Man dürfte nur nicht so dicht rangehen.
Aber eines können wir ihr sagen: Wenn sie jetzt noch fünf Jahre wartet, wird der Verschleiß wieder einsetzen. Der Alterungsprozess ist unaufhaltbar, und beim nächsten Mal reichen 380.000 Dollar nicht aus, dann muss sie sicher 500.000 Dollar einsetzen. Das ist die Welt, in der wir leben. Wir leben in einer vergänglichen Welt.

Sünde, Gericht und die Hoffnung auf die kommende Vollendung

Haben wir schon einmal darüber nachgedacht, wann das so ist? Diese Welt ist deswegen vergänglich, weil der Mensch in Sünde fiel. Darum hat der Schöpfer diese Welt der Vergänglichkeit preisgegeben. Und darum haben wir in dieser Welt Leid, Tod, Krankheit, Kriege, Hass und Ehescheidung. Alle diese Dinge sind eine Folge der Sünde.
Ein Punkt dieser Vergänglichkeit ist, dass wir das alle beobachten: Diese Welt ist gedimmt, alles ist vergänglich. Der Jesus hat uns aber gezeigt, dass es auch anders geht, und zwar auch in dieser Welt.
Das Volk Israel war vierzig Jahre lang in der Wüste unterwegs. Und da ist bemerkenswert, was die Bibel uns sagt: Ihre Schuhe nutzten sich nicht ab. So gewaltig! Kein Schuh hat sich abgenutzt. In der Wüste, auf heißen Steinen, auf spitzen Steinen sind sie vierzig Jahre lang gelaufen, und kein Schuh nutzte sich ab. Sie brauchten keine Schuster in der Wüste. Auch die Kleider haben sich nicht abgenutzt, ja, noch nicht einmal die Füße sind angeschwollen.
Woran liegt das? Der Jesus hat den Dimmerschalter auf voll geschaltet, damit sich nichts abgenutzt hat. Das wollte er so. Oder denken wir an die drei Männer im Feuerofen: Die Glut war da, die Feuerflammen schlugen über diese Männer her, aber da heißt es in der Bibel, noch nicht einmal Brandgeruch war an ihnen zu merken. Sie wurden bewahrt.
Der Schöpfer kann das alles, das war keine Frage. Er hat uns in dieser Welt gezeigt, dass er Macht hat, all das zu tun. Er hat Vollmacht über all diese Dinge. Und damit will er uns auch etwas zeigen in dieser Welt. Weil er der Herr ist über alle Dinge, weil er der Schöpfer ist, kann er das beliebig schalten, wie er will.
Und er hat uns gesagt: Im Himmel wird das wieder vollgeschaltet, auf hundert Prozent. Im Himmel wird also nichts mehr vergehen. Das, was die Menschen sich wünschen und wofür sie sehr viel Geld ausgeben würden, wenn sie ein paar Jahre weniger Altern in ihrem Aussehen hätten, das wird im Himmel ewig sein. Es wird nichts mehr der Vergänglichkeit preisgegeben sein. Wir werden ewig jung sein, ich will es mal so ausdrücken: ewig. Es wird nichts die Zeichen der Vergänglichkeit tragen.
Unser himmlischer Körper, den wir in der Auferstehung bekommen, der wird nicht nur schön sein, sondern der wird wie Jesus herrlich sein. Das ist eine Steigerungsstufe von schön, was der Herr uns im Himmel geben wird. Da ist alles vollkommen und schön gestaltet.
Und die Hölle, das ist der Bereich, da wird der Dimmer ganz zurückgefahren, da läuft nichts mehr. Da zerfällt alles, da kann niemand etwas aufbauen, da kann man nichts halten, da geht alles kaputt, alles. Können wir uns vorstellen, eine Welt, die nicht mehr funktioniert, wo es nur noch Leid gibt und wo alles kaputtgeht?
Und der Jesus stellt uns damit vor die Wahl, und er sagt: Diese beiden Welten gibt es, die eine, die vollkommene, und das ist mein Wunsch und mein Wille, dass du da hinkommst. Und die andere ist eine ständig zerfallene Welt. Die kann man nicht reparieren, die geht kaputt, und trotzdem besteht sie immer. Aber da kann man nichts halten. Entscheide dich für die richtige Welt, das ist die Botschaft.

Jesus als Tür, Leben und Einladung zum Glauben

Und Jesus – alles ist so wunderbar in seiner Person zusammengefasst. Er sagt in Johannes 10,9: „Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden.“ Er ist nicht nur der Schöpfer und der Erhalter, er ist gleichzeitig auch der Weg zum Himmel, die Tür zum Himmel.
Wir Menschen können uns das so vorstellen: Wenn es eine Wand wäre, eine Mauer, und wir hätten viele Türen an diese Betonwand gemalt, dann stünde dort vielleicht Buddhism, Islam, Esoterik, und viele andere Türen. Aber wenn man da durchgehen will, rennt man gegen die Betonwand. Es gibt nur eine einzige wirkliche Tür, die zum Himmel führt, und diese Tür ist Jesus selbst.
Er ist der Weg zum Leben. Ja, er sagt: „Ich bin das Leben.“ Damit ist gemeint: Ich bin das ewige Leben. Er selbst ist die Person des ewigen Lebens. Er ist der Schöpfer, und er ist die Person des ewigen Lebens.
Nun ist auch klar: Wenn wir unser Leben an seiner Person festmachen, dann haben wir das ewige Leben. Das bekommen wir nicht erst irgendwann, sondern das haben wir. Es ist in unserem Leben gebucht, wenn wir den Herrn Jesus annehmen.
Und das ist für mich so unfassbar, dass Jesus uns das anbietet und sagt: Komm zu mir, und ich schenke dir dieses ewige Leben, egal woher du kommst. Das spielt gar keine Rolle. Aber komm, damit du es hast. Es gibt keinen anderen Weg.
Dieses eine Leben: „Nimm an von mir, das ist ewig.“ Und dort ist eine Welt, die nie mehr vergehen wird. Sie ist wirklich ewig und ohne Vergänglichkeit.

Ein persönliches Zeugnis und der Weg in die Ewigkeit

Ich hielt neulich einen Vortrag, das war in Brüssel. Ich kann mich noch genau daran erinnern. Es war so ein IVCG-Vortrag, bei dem man zunächst einen Vortrag in einem Hotel hält. Dann sind dort viele Tische gestellt, danach gibt es das Abendessen, und hinterher habe ich zum Gespräch eingeladen.
Nun war der Vortrag vorbei, und bei mir am Tisch sitzt eine Frau, eine junge Frau. Wir kommen nach dem Vortrag sehr gut ins Gespräch. Da sagt sie: Wissen Sie, ich habe noch nie so von Jesus gehört wie heute Abend. Das freut mich aber.
Dann erzählt sie etwas von ihrer Geschichte. Sie sagt, sie sei in Tunesien geboren, ihr Vater sei Muslim. Ihre Mutter sei Deutsche, und so sei sie halb deutsch, halb tunesisch. Man sah es ihr auch an der Hautfarbe an, dass sie so richtig aus der Sonnenbräune kam, aber das war von Natur aus.
Dann habe ich sie gefragt: Sagen Sie mal, haben Sie schon mal in Ihrem Leben gebetet? Ja, sagt sie, das habe ich. Ich sage: Das interessiert mich, zu wem haben Sie gebetet? Da sagt sie: Das weiß ich auch nicht. Ich weiß nicht, zu wem ich bete.
Ich sage: Das interessiert mich jetzt mehr. Sagen Sie doch mal, wie geht das eigentlich? Machen Sie das jeden Tag oder einmal in der Woche? Na, sagt sie, so zwei-, dreimal in der Woche. Wenn ich so bügele oder irgendwelche Dinge tue, dann bete ich.
Ich sage: Machen Sie das laut oder leise? Nein, sagt sie, so richtig laut bete ich dann. Ich sage: Warum machen Sie das? Na ja, sagt sie, man muss doch irgendjemandem die Sorgen sagen und irgendjemandem die Probleme sagen. Irgendwann muss man das doch loswerden. Ich sage: Sie haben recht, das stimmt. Muss man loswerden.
Und ich frage: Haben Sie eine Vorstellung von demjenigen, zu dem Sie Ihre Gebete richten? Das weiß ich nicht, aber ich stelle mir vor, so ein kosmischer Geist oder irgend so etwas muss es doch geben, der da irgendwie zuhört.
Dann sagte ich: Wissen Sie, Sie haben doch vorhin von Jesus gehört, und der Jesus ist der Weg zum Himmel. Wollen Sie dann nicht auch hin? Da sagt sie: Ja, was ist der Himmel? Ich kann mir gar nicht vorstellen, was das ist.
Also, die war ganz weit weg von alledem, was man da wissen konnte über Himmel, über Jesus. Dann habe ich ihr das erklärt. Ich sage: Das ist sehr schwierig zu erklären mit ein paar Sätzen, wie der Himmel ist. Ich sage: Wie soll ich einer Ameise erklären, wenn wir ein schönes Fest feiern, mit einem schönen Essen, Fröhlichkeit und allem? Wie soll ich das einer Ameise erklären?
Na, ich würde das vielleicht so machen bei der Ameise: Ich würde sagen, es gibt eine Möglichkeit. Da gibt es keine Ameisenfeinde, da wird keine Ameise gefressen, und es gibt reichhaltiges Futter. Es ist alles da, also eine wunderbare, schöne Ameisenwelt.
Ich sage: Und so tut das Gott auch. Gott erklärt uns den Himmel. Er sagt, es gibt diesen Ort, wo er ist, und da gibt es kein Leid, keinen Tod, keine Not, keine Sünde, keine Krankheit. Gott beschreibt uns den Himmel mit Aspekten, die wir aus dieser Welt kennen, und sagt immer wieder: Ja, das wird es nicht geben. Es wird keinen Tod geben, kein Leid, kein Dies und Das.
Das verstand sie. Da sagt sie: Jetzt kann ich mir vorstellen, wie der Himmel ist. Ich sage: Wollen Sie da hin? Ja, sagt sie, da würde ich gerne hin. Das ist gut.
Und ich sagte: Jesus ist die Tür, da können wir hingehen. Dann kam der Zeitpunkt, wo wir mit dem Essen fertig waren. Dann habe ich eingeladen, in einen anderen Raum hinzukommen, und dort werde ich erklären, wie man diesen Jesus finden kann.
Dann war sie gekommen, und es war noch eine andere Frau dazugekommen. Ich habe meine Bibel aufgeschlagen, habe das erklärt, wie das geht, und noch mal gefragt: Wollen Sie das wirklich? Ja, sagt sie, ich will wirklich.
Dann haben wir gebetet, und dann hat sie so ganz kindlich gefragt: Bin ich jetzt ein Christ? Komme ich jetzt in den Himmel? Ich sage: Ja, hundertprozentig. Sie haben ja zu Jesus gesagt. Das ist die Tür zum Himmel. Sie haben zu ihm Ja gesagt.
Da fing sie bitterlich an zu weinen vor Freude. Ich glaube, sie hat mehrere Tempotaschentücher verbraucht, weil sie so durchgebrochen war zur Freude hin, dass sie einmal im Himmel sein wird, an einem so schönen Ort.
Und jetzt sagt sie: Jetzt habe ich endlich eine Adresse, wo ich meine Sorgen losgeben kann, wo ich alles sagen kann, wo einer da ist, der mich ganz versteht. Ich sage: Das stimmt, den haben Sie jetzt gefunden. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine schöne Zukunft vor sich.
Der Jesus ist auch der Herr in diesem Leben. Er hilft uns in diesem Leben, in allen Situationen. Alles dürfen wir ihm sagen, alle Last dürfen wir bei ihm ablegen. Er ist für alles zuständig, aber er ist auch für den Himmel zuständig. Das ist wunderbar.
Heute, am letzten Tag dieser Veranstaltungsreihe mit den drei Vorträgen, lade ich wieder ein, zu Jesus zu kommen. Heute können wir den Himmel festmachen, so wie diese Frau, die von der Esoterik herkam, von so ganz merkwürdigen Gedanken. Sie konnte das alles ablegen und ging auf Jesus zu. So können wir es auch tun, dass wir heute zu Jesus kommen und dann gebucht sind für den Ort, wo nichts mehr vergeht, an dem Ort, wo es kein Leid mehr gibt, keine Krankheit uns plagen wird und keine Vergänglichkeit mehr sein wird. Dazu sind wir eingeladen.
Der Jesus ruft uns an diesem Morgen, und vielleicht ist manch einer schon eine ganze Zeit unterwegs mit Jesus, hat schon viel gehört, aber das doch noch nie richtig festgemacht. Dann kann der heute zurückbleiben, und wir können das im Gebet festmachen, so wie diese Frau, und dann gewiss sein, dass wir gebucht haben für den Platz der Ewigkeit. Dazu sind wir geladen. Der Jesus lädt uns ein.
Und wie ich es auch in den vergangenen Tagen immer gesagt habe: Man kann auch jemanden mitbringen, den man eingeladen hat. Da kommt man gemeinsam hin, oder vielleicht bringt ein Ehepartner den anderen Teil mit. Der eine ist schon beim Herrn, ist schon gläubig, der andere noch nicht. Und so wollen wir uns gegenseitig helfen, dass wir aber in die Spur Jesu hineinkommen, dass wir durch diese Tür hindurchgehen, diese Tür, die zum Himmel führt, und das ist der Jesus. Da müssen wir unbedingt durch.
Das Riesenangebot, das der Jesus uns heute hier macht. Ich lade dazu ein: Kommen Sie einfach hier in diesem Bereich gleich nach dem Gottesdienst, dass wir uns dort sammeln. Ich werde meine Bibel nehmen und anhand weniger Verse den Weg dorthin beschreiben. Das ist nicht meine Erfindung, sondern der Jesus hat uns gezeigt, wie wir das den Menschen erklären können, und viele dürfen das tun.
Ich möchte mit uns beten.

Schlussgebet

Ja, lieber Vater im Himmel, wir beten dich an als unseren Gott und Vater. Wir staunen über deine Größe, über deine Allmacht und auch über deinen Sohn Jesus Christus.
Du hast ihn zum Werkmeister über diese Welt gemacht, sodass er alles geschaffen hat und ihm auch alles gegeben ist, alle Macht im Himmel und auf Erden. Und es war dein Wille, lieber Vater, dass du uns durch deinen Sohn Jesus Christus Rettung verschaffst. Es war dein Wille, dass wir durch diese Tür hindurchgehen und dann zum Himmel finden, zu dir hin, dem liebenden Vater.
Und zu dir hin, Herr Jesus Christus, gib, dass wir uns auf den Weg machen und nicht vorübergehen. Ich möchte dir danken, Herr Jesus Christus, dass du uns das heute anbietest und dass wir uns ganz in aller Freiheit auf den Weg zu dir machen dürfen. Lob und Dank, dass du uns solches schenken willst an diesem Sonntagmorgen.
Herr Jesus, wir geben dir alle Ehre. Gepriesen sei dein Name! Amen.

Bestellen

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