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Das Zeichen an der Tür - Mose (5/6)

Geschichten für Kinder, Teil 105/121
2. Mose 12
SERIE - Teil 105 / 121Geschichten für Kinder

Umzug und Aufregung im Alltag

Hallo, hier ist das Geschichtentelefon.

Am Morgen hielt der Möbelwagen vor dem Haus. „Mama, sie kommen!“ „Nimm du gleich deinen Vogelkäfig.“ „Hansi, hast du gehört? Wir ziehen um!“

Freust du dich? Ich bin schon ganz aufgeregt, und die Erwachsenen waren total im Stress.

Der große Umzug eines Volkes

Wie muss es gewesen sein, als vor vielen Jahren nicht nur eine Familie, sondern ein ganzes Volk umgezogen ist? Schon lange wollten sie wegziehen und heraus aus dem Sklavenhaus Ägypten. Doch der Pharao ließ sie nicht gehen. Er zwang sie, zu bleiben und harte Arbeit zu verrichten.

Tag und Nacht schrien sie in ihrer Not zu Gott. Gott tat viele Wunder, doch der Pharao blieb stur.

Gottes Ankündigung des Gerichtes

Mose, gehe zu Pharao. Heute Nacht werde ich durch Ägypten ziehen und in jeder Familie den ältesten Sohn sterben lassen.

Das Passahfest und das rettende Blut

Am Abend beobachtete ein israelischer Junge, wie sein Vater ein Schaf schlachtete.

„Papa, warum muss das Lamm sterben?“

„Joschia, damit du leben kannst. Gott will das.“

Der Vater nahm etwas von dem Blut des Tieres und bestrich damit die Türpfosten seines Hauses – links, rechts und oben. „Das Blut ist unser Zeichen. Gott wird heute Nacht hier vorbeigehen. Wenn er das Blut sieht, wird er dich verschonen.“

„Das Schaf tut mir leid, aber es rettet mein Leben.“

Alle Israeliten strichen das vereinbarte Zeichen an ihre Türpfosten.

Die Flucht aus Ägypten

Joschia, komm herein, es ist schon dunkel. Zieh dich an, wir müssen bereit sein.

Sie aßen im Stehen. Um Mitternacht begann ein lautes Geschrei: In jeder ägyptischen Familie starb der älteste Sohn.

Verlasst schleunigst das Land! Zieht aus mit allem, was euch gehört. Verschwindet, aber sofort!

Mehr als eine Million Männer, Frauen und Kinder waren bereit und verließen Ägypten. Joschia lebte. Der Vater nahm ihn bei der Hand. Das Zeichen an der Tür hatte ihn verschont und sein Leben gerettet.

Gottes Wunsch nach Leben und die Bedeutung des Blutes Jesu

Gott will verschonen; er will das Leben und nicht den Tod.

Als der Herr Jesus verwundet am Kreuz hing und blutete, wurde sein Blut zum Zeichen dafür, dass Gott uns vor dem ewigen Tod erretten will.

Deshalb hat Jesus gesagt: Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.

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