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Wir verabschieden uns

22.04.2026
Wir haben unseren Podcast während Corona begonnen, um auf diese Art und Weise biblische Lehre weiterzugeben. Oder, wie wir es gesagt haben: „Unser Podcast will zum praktischen Christsein herausfordern und zum theologischen Denken anregen.“ Dieses Anliegen haben wir nach wie vor. Nur scheint uns, die Zeit gekommen, den Podcast, mit dem wir dieses Ziel umgesetzt haben, einzustellen und uns anderen Möglichkeiten zuzuwenden, mit dem wir dasselbe Ziel verfolgen.

Abschied und Rückblick auf einen gemeinsamen Weg

Herzlich willkommen zum Podcast der EFA Stuttgart mit Jörg Lackmann und Thomas Powileith. Unser Podcast will zum praktischen Christsein herausfordern und zum theologischen Denken anregen.

So haben wir euch in den letzten vier Jahren hier regelmäßig begrüßt, zuerst über lange Zeit wöchentlich, dann alle vierzehn Tage. Heute müssen wir euch leider sagen: Dieser Podcast ist vorläufig der letzte Podcast. Wir werden mit dem Podcast aufhören.

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Wir haben den Podcast ja gestartet, weil wir in der Corona-Zeit ein Forum schaffen wollten, in dem wir trotz der damaligen Versammlungsbeschränkungen die Möglichkeit haben, Gottes Wort weiterzugeben und auch praktisch zu zeigen, wie ich als Christ mit Jesus leben kann.

Unser Anliegen, zum praktischen Christsein herauszufordern und zum theologischen Denken anzuregen, bleibt dasselbe. Aber dazu gibt es andere Möglichkeiten. Zum Beispiel überlegen wir als Älteste, unsere Gemeindebibelschule wieder zu reaktivieren.

Ob später der Podcast wieder eine Rolle spielen wird, dazu können wir heute noch nichts sagen. Wenn ihr einen Neustart nicht verpassen wollt, hilft es natürlich, uns zu abonnieren. Dann werdet ihr automatisch benachrichtigt, falls es wieder losgehen sollte.

Aber wie gesagt, es könnte auch sein, dass diese Ansage die letzte ist, die über diesen Kanal kommt.

Was dieser Dienst inhaltlich getragen hat

Wir haben nun gut einhundertneunzig Podcasts gemacht und sehr viele Themen besprochen. Ich denke da an theologische Fragen. Es ging um die Göttlichkeit Jesu im Alten Testament. Wir haben uns damit beschäftigt, was das Evangelium ist. Wir haben uns mit dem Heiligen Geist beschäftigt oder damit, was eigentlich Stammbäume in der Bibel sollen.

Dann haben wir uns über praktische Fragen ausgetauscht. Ich denke da an den Valomaten für Älteste, an praktische Tipps zum Lesen von christlichen Büchern oder an die Frage, ob ich mich als Christ beerdigen lassen sollte oder ob ich mich auch verbrennen lassen kann.

Und dann haben wir uns noch mit dem Denken unserer Zeit auseinandergesetzt. Ein Podcast hieß zum Beispiel „Fremde neue Welt“ von Carl Truman, der ja sogar von Theo Block übernommen wurde. Ein anderer Podcast hieß „Liebe deinen Körper“. Auch da haben wir uns mit dem Denken unserer Zeit auseinandergesetzt.

Ja, und ich glaube, das dürfen wir sagen: Die Podcasts haben uns Zeit gekostet. Aber diese Zeit haben wir uns sehr gerne genommen, um auch über Fragen sprechen zu können, die im Gemeindekontext manchmal nur selten angesprochen werden oder angesprochen werden können.

Es hat uns auch gefreut, dass wir ab und zu Gäste hatten, die uns in unserem Podcast unterstützt haben, und dass unsere Beiträge auch punktuell von anderen christlichen Medien aufgegriffen wurden. Das hat uns ebenfalls gefreut.

Wir freuen uns auch, dass der Herr den Podcast zum Segen für euch als Hörer gebraucht hat.

Dank an Mitarbeitende und Hörer

Ein besonderes Danke möchte ich natürlich aber in erster Linie Jörg Lackmann sagen, der sich neben seinem sehr herausfordernden Beruf immer wieder die Zeit genommen hat, Podcasts vorzubereiten und sie mit mir zusammen aufzunehmen. Das war eine grosse zeitliche Investition, die Jörg erbracht hat, und dafür möchte ich ihm von Herzen Danke sagen.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich aber auch Armin und Tim sagen, die unsere Podcasts so verlässlich Woche für Woche geschnitten haben. Podcasts werden immer im Team gemacht, und ihr seid echt klasse Mitarbeiter in diesem Team.

Danke sagen wir aber auch euch als Hörer, zunächst einmal euch als Gemeindemitglieder, von denen wir wissen, dass es einige gab, die den Podcast regelmässig gehört haben. Aber Podcasts haben es natürlich so an sich: Man sendet sie und bekommt oft gar nicht mit, was der Herr daraus macht, vor allen Dingen bei euch Hörern, die unsere Gemeinde eben nicht besuchen.

Wir konnten nur sehen, dass manche von euch anscheinend auch zu so etwas wie einer Stammhörerschaft bei uns gehört haben, also wenn wir uns die Analysen angeschaut haben: Wie viele Hörer hören denn so unsere Podcasts? Auch ihr hattet unsere Podcasts fest im Programm.

Aber wir sind einigen von euch auch zwischendurch persönlich begegnet. Gerade letztens hat sich noch jemand bei uns persönlich für die Podcasts bedankt, der in unserer Gemeinde zu Gast war. Und es gab auch immer wieder Begegnungen, wo jemand sagte: Ah, eure Stimme kenne ich schon durch die Podcasts, und nun sehe ich euch auch persönlich.

Auch wir wurden durch solche Begegnungen immer wieder ermutigt, unsere Podcasts für echte Menschen zu machen, die die Podcasts hören und denen sie auch helfen, eben geistlich an Tiefe zu gewinnen.

Ausblick, Ermutigung und Segen

Wenn erst einmal oder vielleicht gar keine neuen Podcasts mehr kommen, habt ihr auf diesem Kanal ja viele Themen, die im Archiv bleiben und die ihr euch immer wieder anhören könnt. Dazu ermutigen wir euch ausdrücklich.

Mit diesen Worten und einer Träne im Auge wünschen wir euch Gottes Segen auf eurem weiteren Weg mit Jesus. Der ist zum Glück nicht von unserem Podcast abhängig, sondern von unserem Herrn selbst.

Deshalb schließe ich mit einem Bibelvers aus Kolosser 1, der euch ermutigen soll, euch auch weiterhin damit zu beschäftigen, Jesus noch besser kennenzulernen:

Ihr sollt mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werden, in aller Weisheit und allem geistlichen Verständnis, um des Herrn würdig zu leben, zu allem Wohlgefallen, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes.