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Was ist GEHORSAM im Glauben?

22.01.2021

Einleitung: Herausforderung des Gehorsams im Glaubensleben

Nach dem Motto: „Oh, wenn ich das und das mache, dann habe ich etwas davon – das ist Bestechlichkeit, dann sind wir korrupt.“ Frag dich einfach mal selbst: Willst du, dass Gott deinen Weg segnet, oder willst du lieber den Weg gehen, den Gott segnet? Das ist ein Unterschied.

Wenn der Gott, zu dem du betest, dir nie widerspricht, dann führst du ein Selbstgespräch. Um Nachfolge zu leben, mach dich Hashtag Bibelfit.

Heute gehen wir auf ein Thema ein, das viele beschäftigt hat, nämlich Konsequenzen und Gehorsam. Dabei beantworten wir deine und eure Frage: Woher weiß ich denn, welche Regeln ich einhalten soll?

Am Ende des Videos bekommst du ein paar Tipps, woran du frühzeitig erkennen kannst, dass deine Gemeinde sich in eine bedenkliche Richtung bewegt. Deshalb schau dieses Video bis zum Ende.

Bevor wir starten, kannst du ganz kurz der Community hier helfen, damit solche christlichen Videos auf Social Media nicht verborgen bleiben. Bist du gerade auf Instagram, dann doppeltippe doch mal rasch auf deinen Bildschirm. Und auf YouTube: Vielen Dank an alle, die jede Woche diese Videos hier in WhatsApp- und Telegram-Gruppen teilen. Das ist super hilfreich und nur deswegen können wir das überhaupt machen. Dankeschön.

Die Realität des Gehorsams: Struggles und Herausforderungen

Weißt du, lass uns mal Klartext reden: Gehorsam ist ein Thema, mit dem jeder kämpft – ich auch sehr sogar. Es gibt einige Dinge, die Gott möchte, die im Moment einfach keinen Spaß machen, sie einzuhalten. Manchmal ist das einfach anstrengend.

Für manche ist es vielleicht das tägliche Bibellesen. Das kann so sein. Auch das Gebet kann manchmal anstrengend sein, und das darf man ruhig auch mal sagen. Für andere ist es vielleicht das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde, beim Evangelisieren oder Missionieren. Wieder andere finden es schwierig, regelmäßig zu spenden.

Ich glaube, jeder von uns, vielleicht die Männer noch mehr, kennt den Kampf, dass man als unverheirateter Mensch einfach nicht sexuell aktiv sein darf. Das ist anstrengend. Und das darf man auch mal aussprechen, oder?

Zu diesen Themen werden wir in den nächsten Wochen ganz in Ruhe eingehen. Drückt gern die Glocke, damit euch die Videos dazu angezeigt werden.

Die Bedeutung von Gehorsam unabhängig von der Rettung

Und weißt du, bei all diesen Fragen – und das ist wichtig – geht es nicht darum, ob wir jetzt gerettet sind oder nicht. Gerettet ist jeder, der wiedergeboren ist. Egal, was du danach anstellst, du kannst dein Heil nicht verlieren.

Das ist wichtig, denn wenn du dein Heil verlieren könntest, würdest du es. Warum das so ist, darauf gehe ich in einem der nächsten Videos ein.

Das Entscheidende für heute ist: Gott möchte, dass du bestimmte Dinge tust, unabhängig von deiner Rettung. Punkt.

Und da wird es interessant, denn hier offenbart sich dein Herz. Machst du das oder machst du das nicht? Manchmal versuchen wir, uns diese Dinge irgendwie schönzureden. Vielleicht hast du schon mal gehört oder so etwas wie: „Ja, Gott macht das alles nur, weil das gut für dich ist. Er will dich nicht beschneiden, er will dich beschenken.“

Praktische Beispiele für Gehorsam und ihre gesellschaftliche Bedeutung

Im Fall des Bibellesens ist das ein No-Brainer. Auch beim Thema, als Unverheirateter sexuell enthaltsam zu sein, kommen wir dem Ganzen langsam auf die Schliche.

Ich möchte dazu einen kurzen Exkurs machen: In Deutschland werden die allermeisten Abtreibungen von unverheirateten Paaren vorgenommen. Einer der häufigsten Gründe für generationenübergreifende Armut in Deutschland ist, unverheiratet ein Baby zu bekommen.

Das heißt, wenn wir als Gesellschaft einfach enthaltsam wären, solange wir nicht verheiratet sind, gäbe es deutlich weniger Abtreibungen. Auch die Armut in Deutschland würde drastisch sinken. Damit verbunden wären auch deutlich weniger Dramen wie häusliche Gewalt, Alkoholmissbrauch und Krankheiten.

Statistisch ist inzwischen zudem erwiesen, dass Paare, die vor ihrer Ehe enthaltsam waren, nachweislich eine glücklichere und stabilere Ehe führen. Das ist also etwas, was wir in den letzten Jahrzehnten durch unendlich viel Leid auf die harte Tour gelernt haben.

Ja, Mensch, Gott hat doch Recht – wer hätte das gedacht?

Schwierige Gebote und der Umgang mit Erwartungen

Aber manchmal sagt Gott auch Dinge, bei denen nicht ganz klar ist, welchen Nutzen wir daraus ziehen sollen – zum Beispiel das Geben des Zehnten.

Manche Menschen sagen dann so etwas wie: „Was du als Zehnten gibst, kommt dir zehnfach zurück.“ Als jemand, der jahrelang in der Finanzbranche gearbeitet hat und tausende Menschen zu solchen Themen beraten hat, kann ich sagen, dass das häufig nicht der Fall ist. Ich habe in meiner Zeit als Berater genug Beispiele gesehen, die das belegen. Das ist einfach so und nicht schlimm.

Ich möchte nur betonen, dass man nicht glauben sollte, wenn man den Zehnten gibt, bekommt man automatisch alles zehnmal zurück. Das steht übrigens auch nicht in der Bibel. Dort heißt es nur, dass Gott dich segnen wird – und das bedeutet nicht unbedingt einen materiellen Segen.

Das wäre nämlich eine Form des Prosperity-Gospels, das total unbiblisch ist. Wenn Leute den Zehnten nur geben, um es als eine Art Investition zu betrachten, ist das heidnischer Blödsinn.

Ähnlich verhält es sich mit dem Sabbat, an dem man am siebten Tag nicht arbeiten soll, oder mit dem Gebot, den Namen Gottes nicht respektlos zu gebrauchen. Das sind alles Dinge, bei denen sich der Nutzen für uns nicht sofort erschließt, wenn wir uns an diese Gebote halten.

Manchmal versuchen Gemeinden dann, das so zu erklären, dass sie hinter diesen Geboten einen versteckten Nutzen vermuten, der all das lohnenswert macht – einen Nutzen, den wir nur noch nicht kennen. Es kann sein, es kann aber auch nicht sein. Es könnte genauso gut einfach so sein, weil Gott es so möchte.

Oder ist das undenkbar?

Warnung vor geistiger Bestechlichkeit und korruptem Denken

Wir müssen darauf achten, dass wir uns nicht auf eine gierige Weise geistige Bestechungsgeschenke einreden. So nach dem Motto: „Wenn ich das und das mache, dann habe ich etwas davon.“ Das ist Bestechlichkeit, und dann sind wir korrupt.

Wenn wir Gottes Gebote und Gesetze nur einhalten wollen, um direkt etwas davon zu haben, dann machen wir uns bestechlich und korrupt.

Vielleicht denkst du jetzt: Indem ich einfach tue, was Gott möchte, nähere ich mich ihm an. Und indem ich nicht tue, was Gott will, entferne ich mich von ihm. Das ist häufig auch wahr. Aber das sollte nicht die Hauptmotivation sein.

Als Christen wissen wir ganz tief, dass wir uns selbst nichts geben können, um uns zu erlösen. Vielmehr geht es um die Grundhaltung, dass wir einfach lernen, zu gehorchen.

Die Autorität Gottes und die Herausforderung des blinden Gehorsams

Klingt verlockend, oder? Dinge können einfach deshalb richtig oder falsch sein, weil Gott es so bestimmt. Punkt.

Wenn Gott zu dir sagt, du sollst nicht morden, dann ist es falsch zu morden. Wenn Gott sagt, du sollst nicht stehlen, dann ist Stehlen falsch. Und wenn Gott sagen würde, du sollst keine Salzstangen essen, dann wäre es falsch, Salzstangen zu essen. Punkt.

Das müssen wir einfach anerkennen. Wir müssen nicht immer sofort den Grund dafür verstehen.

Persönliches Beispiel und gesellschaftliche Parallelen

Guck mal, ein persönliches Beispiel: Ganz offensichtlich bin ich, Markus, ein Nerd. Ich bin ein Möchtegernakademiker, ich denke über vieles viel zu viel nach und bin auch kritisch, wie viele hier aus den Videos wissen.

Deshalb denk mal kurz selbst darüber nach: Stell dir vor, jeder Mensch in Deutschland würde Gesetze und Regeln nur dann befolgen, wenn er sie selbst für gut hält und darin seinen persönlichen Vorteil sieht. Stell dir vor, jeder würde nur die Gesetze befolgen, die er versteht und denen er zustimmt.

Wenn du da zwei, drei Sekunden darüber nachdenkst, dann weißt du schon, dass das ganze Land in Anarchie und Chaos versinken würde. So funktioniert das nicht, das geht nicht. Verstehst du, was ich meine?

Gott legt fest, was richtig und was falsch ist, nicht wir. Gottes Wort braucht nicht, dass wir es abnicken, damit es gültig ist. Das müssen wir einfach mal begreifen: Wahrheit ist nicht demokratisch. Dinge sind nicht richtig oder falsch, weil du oder ich das für gut heißen.

Gefahr des eigenen Gottesbildes und der Wunsch nach Anpassung

Sonst würden wir etwas tun, das in der Bibel als äußerst problematisch gilt und vielleicht das größte Problem der Christenheit in unserer Zeit darstellt: nämlich unser eigenes Gottesbild zu formen.

Das ist ein sehr wichtiges Thema. In der Bibel steht, dass Gott den Menschen nach seinem Bild formt. Doch ganz oft – seien wir ehrlich und selbstkritisch, ich merke es auch bei mir – formen wir Christen Gott nach unserem Bild. Wir gestalten ihn so, dass er zu uns passt und seine Regeln das widerspiegeln, was wir selbst wollen.

Frage dich einfach einmal: Willst du, dass Gott deinen Weg segnet, oder willst du lieber den Weg gehen, den Gott segnet? Das ist ein entscheidender Unterschied.

Erkennen von Gottes Führung und kritische Reflexion der Gemeinde

Woran kannst du das erkennen?

Darauf gehe ich in zwei späteren Videos ganz ausführlich ein. Dort erkläre ich, was die fundamentalen Probleme der liberalen Theologie und vieler Kirchen heutzutage sind. Drück also die Glocke, dann wirst du benachrichtigt, wenn die Videos online sind.

Ein kleiner Teaser vorweg: Wenn der Gott, zu dem du betest, dir nie widerspricht, führst du ein Selbstgespräch. Frag dich mal selbst: Wann hat dein Pastor das letzte Mal etwas gesagt, das in der Bibel steht, das du nicht hören wolltest und das in der Gesellschaft zutiefst unpopulär war?

Jetzt musst du aufpassen, dass daraus kein negativer Popularitätswettbewerb wird. Manchmal habe ich den Eindruck, manche scheinen das förmlich darauf anzulegen, nach dem Motto: „Oh, nur weil ich unbeliebt bin, hat wer am unbeliebtesten ist, schon am meisten Recht.“

Nein, nur weil jemand unbeliebt ist, heißt das keineswegs, dass er Recht hat. Denk aber mal kurz darüber nach: Wenn eine säkulare, nicht christliche Gesellschaft allem, was eine Gemeinde oder Kirche sagt, restlos Beifall spendet, merkst du doch selbst, dass irgendetwas nicht stimmt.

Und ein Fun Fact, einer von sehr vielen Gründen, die dagegen sprechen, dass Menschen sich Gott ausgedacht haben, ist folgender: Der biblisch-christliche Gott ist häufig völlig unähnlich dem, was wir eigentlich wollen oder was uns aus säkularer Perspektive für gut erscheint.

Aber das ist ein anderes Thema.

Umsetzung im Alltag und Einladung zum Austausch

Die Frage ist nun: Wie setzt du das um? Wie lebst du deine Nachfolge besser?

Dazu können wir uns gerne in den Kommentaren austauschen.

Ich selbst habe viel gestruggelt, und manches fällt mir immer noch schwer. In den letzten Jahren habe ich einiges gelernt – durch eigene Erfahrungen, aber vor allem auch dadurch, dass ich eine Beratungsstelle geleitet habe. Dort habe ich über Jahre hinweg Tausende junger Menschen in Lebensfragen beraten.

Dabei merkt man sehr schnell, dass die Probleme und Sollbruchstellen immer dieselben sind. Es sind immer die gleichen Dinge, über die Menschen stolpern. Es sind stets dieselben Muster, die sich wiederholen – immer das Gleiche.

Das ist eine gute Nachricht. Denn sobald du gelernt hast, mit diesen wenigen Dingen umzugehen und entsprechend zu handeln, ist das ein sehr gutes Vorzeichen für dich und dein Leben.

Angebot eines Onlinekurses zur Unterstützung

Welche Sollbruchstellen das sind und wie du sie smart und einfach umgehen kannst, habe ich in einem kurzen, knackigen Onlinekurs zusammengefasst.

Diesen Kurs kannst du dir einfach über den Link in der Videobeschreibung kostenlos herunterladen. Dank der Unterstützung der Spender-Community kann ich ihn verschenken. So erreichen wir insgesamt mehr Menschen, die hoffentlich dadurch inspiriert werden, ihre Nachfolge besser zu leben.

Der Kurs würde dir gefallen – nimm ihn dir einfach gratis mit, indem du auf den Link in der Videobeschreibung klickst.

Abschluss: Einladung zur Reflexion und Verabschiedung

Was denkst du über all das? Was sind die Stolpersteine beim Gehorsam, und was können wir alle besser machen, um uns nicht korrumpieren zu lassen? Jeder von uns hat da Erfahrungen. Schreib deshalb gern ganz offen in die Kommentare.

Dieses Video hier ist ja auch aus den Kommentaren von dir und anderen entstanden. In jedem Fall schön, dass du da bist. Ich bin Markus Forst, und das war jetzt ein Input zum Nachfolgeleben.

Um Nachfolge besser zu verstehen und zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit. Dazu lade ich dich ein, jetzt die Glocke zu klicken. Das ist etwas Gutes, denn damit bekommt Social Media ein Signal, welche Inhalte hier tatsächlich geschaut werden und als wertvoll gelten.

Vielen Dank dafür. Wir sehen uns im nächsten Video, ich freue mich auf dich.