Generierte Mitschrift
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Einleitung und Gebet
Theoretisch dürfen wir anfangen. Lass mich mit dem Gebet beginnen, und dann werde ich einiges zur Einleitung sagen.
Vatergott, wir möchten dir jetzt auch danken. Wir danken dir für diesen Nachmittag, danken dir für deine große Güte und Gnade, die du uns erwiesen hast. Wir dürfen wieder daran erinnert werden, wie notwendig die Verkündigung deines Wortes, des Evangeliums, ist. Aber auch daran, dass wir Botschafter sind. Wir sind Botschafter in unserem eigenen Land, aber darüber hinaus auch in der ganzen Welt. Herr, wir sollen Zeugnis geben von dem, was du uns aufs Herz gelegt hast. Wir sollen die Hoffnung, die in uns ist, weitergeben.
Du hast uns auch zu Männern berufen, die das Evangelium weitergeben, zu Leitern in Gemeinden, die Verantwortung tragen und auch in ihrer Verantwortung ein Zeugnis abgeben und das weitergeben. Herr, segne du jetzt den Austausch, aber vor allen Dingen auch dein Wort, damit es unsere Herzen trifft und damit wir, wo wir noch verändert werden müssen, verändert werden. Forme uns um in dein Bild, damit wir dir gefallen in dem, was wir tun. In Jesu Namen, Amen.
Wenn ihr in dem Seminar sein wollt über die Notwendigkeit und Grundlagen für die Leitung einer Ortsgemeinde, dann ist das hier in diesem Raum. Einige mehr hatten sich angemeldet, aber ich weiß, dass sich da ein wenig etwas verändert hat und vielleicht einige nicht kommen oder andere dazukommen. Das macht aber überhaupt nichts.
Dieses Thema ist extrem wichtig. Vielleicht auch deshalb, weil die Gemeinde geleitet werden soll. Wir haben heute schon einiges darüber gehört. In der Q and A kam die Frage auf, welche Gemeinde man sich aussucht. Natürlich eine Gemeinde, in der das Wort verkündet wird. Und da gibt es schon eine Grundlage, die für einen Leiter wichtig ist: dass er sich mit dem Wort auskennt.
Aber warum würde jemand überhaupt zu diesem Thema kommen und sich die Überlegung anhören wollen, was die Notwendigkeit und Grundlagen für die Leitung sind? Ich habe mal eine Frage: Wer von euch ist in einer Gemeindeleitung? Einige. Wer von euch ist im Begriff, in eine Gemeindeleitung zu kommen oder strebt das an? Ich hoffe, alle sollten das anstreben. Das wäre sehr hilfreich.
Das Thema Gemeindeleitung ist natürlich ein extrem wichtiges Thema. Für jede einzelne Ortsgemeinde ist es ein extrem wichtiges Thema. Die Leiter sind natürlich als solche ein Vorbild. Aber die Frage ist natürlich, was ich dazu zu sagen habe und was meine persönliche Aufgabe ist. Vielleicht ein bisschen etwas zu meinem Hintergrund.
Ich bin 1961 in Kiel geboren. Ich bin Norddeutscher, bin aber in eine Hotelierfamilie hineingeboren worden. Meine Mutter ist aus Finnland, mein Vater ist waschechter Kieler. Meine Eltern sind dann 1974/75 auf die Insel Madeira gezogen, eine portugiesische Insel, und ich bin dann dort zwei Jahre mit ihnen geblieben. Ich war zwischen 15 und 17, also 16, 17, und bin dann wieder nach Deutschland zurückgekommen und habe in Kiel meine Ausbildung gemacht als Koch im Hotelgewerbe. Ich bin auch im Hotelgewerbe groß geworden, in zweiter, dritter Generation.
Dann bin ich 1984, nachdem ich ein Jahr in Frankreich als Koch gearbeitet hatte, durch die Gnade Gottes zum Herrn gefunden. Er hat mich berufen. Auf einer Reise in Washington, im Staat Washington, bin ich zum Glauben gekommen. Ich bin auch gleich dort in Amerika geblieben und bin nach nicht langer Zeit unten an die Grace Community Church in Kalifornien gekommen. Dort bin ich von der Gemeinde 1997 dann endgültig als Missionar wieder nach Deutschland zurückgeschickt oder gesandt worden, mit meiner Frau Schell und vier Kindern. Seit 1997 habe ich in Berlin gedient, dort in drei verschiedenen Bereichen, hauptsächlich in Gemeindegründungsarbeit, Publikation und einer Bibelschule, einer gemeindebasierten Bibelschule.
Das haben wir aufgebaut als EBTC, vielleicht bekannt als Europäisches Bibeltrainingszentrum, zurzeit in Zürich, auch im Rheinland und in Berlin. Ich habe auch einige Jahre, in den Jahren zwischen 1984 und 1997, an der Grace Community Church mitgearbeitet und mitgedient. Ich bin dort dreizehn Jahre ausgebildet worden und habe den Master am Master Seminary abgeschlossen. Ich habe ein Jahr Bibelschule gemacht und wurde an der Gemeinde selbst ausgebildet. Ich habe dann als Pastor, als assistierender Pastor, unter John MacArthur mitgedient und also einiges dort erlebt und gemacht.
Als ich nach Deutschland kam, hatte ich schon verstanden, was die Grundlage und die Notwendigkeit für einen Leiter in einer Ortsgemeinde ist. Natürlich war die Ortsgemeinde dort ein bisschen größer als die, die ich hier kennengelernt habe. Zwischendurch habe ich auch in anderen Gemeinden gedient. Ich wurde auch von der Grace Community Church ausgesandt für ein dreijähriges Praktikum an einer Landeskirche hier in Deutschland und dann später eben wieder voll in den Missionsdienst gesandt.
Trotz aller meiner Ausbildung, die ich hatte, und ich hatte aus menschlicher Perspektive auf jeden Fall genügend theoretische Ausbildung für den Leitungsdienst, muss ich rückblickend sagen, dass ich in meinem Eifer, meinem vorschnellen Eifer, gehandelt habe und dadurch sehr viel Schaden angerichtet habe in einer Gemeinde. Das führte dazu, dass es nicht nur Verletzungen und Spannungen gab, sondern auch Zerbruch. Durch Gottes Segen gab es aber eine Wiedervereinigung, sozusagen eine Schlichtung der ganzen Sache, und wir konnten uns als Brüder nach anderthalb, zwei Jahren wieder treffen. Nur war die Gemeinde trotzdem gespalten.
Das ist jetzt bereits zwölf Jahre her. Seitdem haben wir in einigen anderen Gemeindgründungsarbeiten mitgewirkt und auch in Leitungsfunktionen in den letzten zwanzig Jahren viel mitgewirkt und viele Männer zugerüstet. Im Moment haben wir jetzt gerade ein Leitungsteam mit zehn Leuten hier nebenbei, neben dieser Konferenz, von der Gemeinde, in der ich bin, einer Evangeliumskristengemeinde in Berlin. Es ist eine wirklich gesegnete Arbeit, und wir sehen sehr, sehr, sehr viel Frucht.
Die biblische Grundlage für Leitung
Warum ist es denn so wichtig, sich mit diesem Thema zu befassen? Weil die Schrift uns eine Vorlage gibt. Es gibt viele Stellen in der Schrift, die über Leitung sprechen. Eine, die ich heute hervorheben möchte, ist aus Hebräer 13,7 und 17. Es sind nur zwei kurze Bibelstellen.
Ich möchte darauf eingehen, denn: Gedenkt an eure Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schaut das Ende ihres Wandels an und ahmt ihren Glauben nach. Das ist eine kurze Stelle, aber sie hat eine ziemlich große Aussage. Hier wird die Gemeinde angesprochen, nicht die Leiter. Hier wird die Gemeinde angesprochen, die darauf achten und sich erinnern soll an die Leitung, die sie in der Gemeinde erfahren hat. Und sie soll den Wandel im Glauben dieser Männer ansehen.
Wer den Hebräerbrief kennt, der weiß auch, dass der Hebräerbrief viel von Glauben spricht. Neben dem elften Kapitel, wo die Glaubenshelden besprochen werden, die uns ein Vorbild sein sollen, wird hier darauf verwiesen, dass die Leiter ein Vorbild im Glauben gewesen sein sollten für die Gemeindeglieder. Daraus kann man schlussfolgern, dass Leiter erst einmal Männer sein sollen, die im Glauben wandeln. Aber an erster Stelle steht: die euch das Wort gesagt haben. Schaut das Ende ihres Wandels an. Es sind Männer, die im Wort waren, konkret: die das Wort Gottes kannten und damit verbunden waren.
Die nächste Stelle heißt: Gehorcht euren Führern und fügt euch ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als solche, die einmal Rechenschaft ablegen sollen. Das ist Vers 17. Damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen, denn das wäre nicht gut für euch.
Oft wird das ja von Leitern benutzt, um Druck auf die Gemeindeglieder auszuüben und zu sagen: Hey, guck mal, ich muss über euch Rechenschaft ablegen, aber benehmt euch endlich mal und gehorcht mir. Das ist aber nicht das Ziel. Das ist hier an Gemeindeglieder geschrieben, nicht an Leiter. Das haben die meisten vergessen. Es ist vielmehr daran geschrieben, dass die Gemeindeglieder doch bedenken sollen, was für eine Verantwortung auf den Leitern liegt.
Aber auch hier: Sie wachen über eure Seelen. Mit anderen Worten, sie haben die Verantwortung, geistliches Wachstum und das geistliche Leben der Gemeindeglieder zu fördern. Also, mit anderen Worten, dies geschieht an erster Stelle durch das Wort Gottes, durch das Wort Gottes. Und der Hebräerbrief macht das eben deutlich: Erst einmal sollte das Wort Gottes von den Leitern gelehrt werden. Sie sollen mit Glauben wandeln, und sie sollen über die Seelen wachen. Und das können sie auch nur in dem Fall, indem sie aktiv daran wirken.
Die Schrift als verbindliche Grundlage
Also ist das Erste wichtig, und das ist auch auf den Unterlagen: dass sie eine Haltung, eine klare Haltung zur Schrift haben. Eine ganz klare Haltung zur Schrift. Und das ist auch deutlich geworden durch die Vorträge, die wir bereits gehört haben. Eine klare Haltung zur Schrift, und zwar erst mal sechs Aspekte, die wichtig sind: die Autorität der Schrift. Woher wissen wir, dass die Bibel Gottes Wort ist, dass sie Autorität hat?
Die Autorität der Bibel bedeutet, dass alle Worte der Heiligen Schrift in solcher Weise Gottes Wort sind, dass der Unglaube an das Wort Gottes oder der Ungehorsam gegenüber dem Wort Gottes oder der Heiligen Schrift gleichbedeutend ist mit Unglauben oder Ungehorsam gegenüber Gott. So viel Autorität sollte die Schrift haben. Das ist nur ein Aspekt des Ganzen.
Wenn ich sehr oft in der Gemeinde und mit Gemeindeleitern zu tun habe, und auch gerade, ich selber unterrichte Seelsorge am EWTC, und wir haben ein Seelsorgeprogramm, das über zehn Monate geht, wir haben ungefähr zwanzig, dreißig Schüler, und es heißt biblische Seelsorge. Jeder von uns sagt biblische Seelsorge. Natürlich, was sollte man anders mit Seelsorge machen, richtig? Würdet ihr euch wundern, wenn es heißt: Wenn da ein Problem ist, was sie machen, geht man doch zur Schrift hin und benutzt die Schrift, um mit den Leuten an ihren Problemen zu arbeiten.
Das Problem ist nur, dass die meisten nicht zur Schrift gehen, sondern ihre Erfahrung an erste Stelle setzen. Fast ein halbes Jahr vergeht, bis die Schüler verstehen, dass biblische Seelsorge tatsächlich biblische Seelsorge ist, nicht Erfahrungsseelsorge, die man selber mitbringt. Und das ist auch, was ich oft in den Gemeinden erlebe: dass die Leiter von Gemeinden und die biblische Leitung, so wie sie sich versteht, oft nicht selber die Bibel benutzen, so viel, wie sie es eigentlich sollten, was sie eigentlich auch zu den Leitern macht.
Wenn wir wieder zurückgehen zu dem Text, wo es heißt: die euch das Wort gesagt haben, und davon ist auch die Rede nicht nur gepredigt, es ist konstant das Wort Gottes gelebt haben. Sie würden also Männer sein, die also die Autorität der Schrift feststellen, die die Inspiration der Schrift verteidigen würden. Sie würden ganz klar zur Inspiration der Schrift stehen.
2. Timotheus 3,16: Denn alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk geschickt.
Hier wird von Inspiration gesprochen. Es ist Gott gehaucht. Es ist etwas, wo Gott sein Wort eingegeben hat. Es geschieht durch den Heiligen Geist. 2. Samuel 23,2 sagt Folgendes: Der Geist des Herrn hat durch mich geredet, und sein Wort ist auf meiner Zunge, sagt David. Es war ganz deutlich, er hat daran geglaubt, dass Gottes Wort inspiriert ist. Er hat daran geglaubt, wie viele andere Stellen das auch sagen würden.
Aber das ist das, was man von einem ältesten Gemeindeleiter und die Notwendigkeit eines Gemeindeleiters sehen würde: dass die Grundlage ist, dass er das Wort Gottes kennt, dass er das Wort Gottes als solches auch sieht, es inspiriert sieht. Denn das ist an erster Stelle seine Verantwortung.
Und das ist nicht nur eine Sache, ich möchte ziemlich schnell da durchgehen, aber der Punkt ist: Punkt C, die Irrtumslosigkeit der Schrift, würde man dann eben auch sagen, dass sie in jeder Hinsicht, dass sie nicht nur inspiriert ist, nicht nur autoritär ist, sondern sie ist irrtumslos. Da ist kein Fehler in der Schrift. Jeder von uns wird dazu stimmen, oder? Ich weiß nicht, wie euer Glaubensbekenntnis ist, aber ich glaube, die meisten würden dazu noch zustimmen, dass die Bibel irrtumslos ist.
Aber das ist gerade etwas, was oft mittlerweile nicht mehr von allen unterzeichnet werden würde. Wir machen das schon so beim EWTC, dass jeder Lehrer, jeder Mitarbeiter, jedes Gemeindemitglied, jedes Vereinsmitglied unser Glaubensbekenntnis jedes Jahr unterschreiben muss. Jedes Jahr ist die Voraussetzung. Und ich habe schon tatsächlich mit diesen Leuten gesprochen, die damit nicht einverstanden sind, die eben sagen: Ich sehe das aber anders.
Es gibt Sachen, die nicht gravierend sind, die dazu führen würden, wo ich sage: Wir können nicht zusammenarbeiten. Aber es gibt eben Dinge, die sind gravierend und die sind wichtig. Und von der Seite her erwarte ich dann von denen, dass sie auch sagen: Gut, dann kann ich nicht mehr in diesem Bereich arbeiten, weil ich das nicht unterzeichnen kann, wofür wir stehen.
Aber das ist eben das, wo wir sagen: Wenn wir als Ältester auftreten, als Vertreter Gottes sozusagen in der Gemeinde und gottvertretend in der Gemeinde Gottes, dann müssen wir natürlich auch dazu stehen, dass die Bibel irrtumslos ist, denn sie sagt es von sich selber. Im Psalm 12,7: Die Worte des Herrn sind reine Worte, in irdenem Tiegel geschmolzen, Silber siebenmal geläutert. Oder ein anderer Vers aus Sprüche 30,5, auch allen bekannt wahrscheinlich: Alle Reden Gottes sind geläutert; er ist ein Schild denen, die ihm vertrauen. Viele andere Verse, 4. Mose 23,19: Gott ist nicht ein Mensch, dass er lügt, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereuen würde. Mit anderen Worten: Alles, was er sagt, das ist absolut einwandfrei, es ist korrekt, da ist nichts dran zu rütteln.
Was ist die Definition von Irrtumslosigkeit? Irrtumslosigkeit der Bibel bedeutet, dass die Bibel in ihren ursprünglichen Handschriften nichts behauptet, was der Tatsache widersprechen würde. Einfach formuliert bedeutet dies, dass die Bibel immer die Wahrheit sagt über alles, was sie lehrt. Es bedeutet nicht, dass die Bibel jedes Detail erwähnt, das man über ein bestimmtes Thema wissen kann, aber was sie über ein Thema sagt, entspricht der Wahrheit.
Und dann habe ich da bei Ihnen, bei euch, sieben Punkte dran, die ganz deutlich machen: sieben Gründe, warum Irrtumslosigkeit der Bibel so wichtig ist.
Erstens: Sie widerspiegelt Gottes Charakter. Wenn wir sagen, dass er einen Fehler gemacht hat, sagen wir im Grunde genommen vom Wesen her, dass er nicht mehr Gott ist. Wir müssten sagen, weil Gott in all seinem Wesen fehlerlos ist, er ist einfach fehlerlos, er ist perfekt, er ist souverän in jedem Ding, er wird keine Fehler machen.
Zweitens: Der Charakter des Menschen verlangt eine irrtumslose und unfehlbare Offenbarung. Das ist für mich extrem wichtig in der Seelsorge, und ich habe viele schwierige Seelsorgefälle. Auch wenn ich da stehen würde und sagen müsste: An irgendeiner Stelle der Bibel weiß ich nicht, ob das richtig ist hier. Was für Hoffnung würde ich dieser Person geben? Es wäre wie so ein Loch, ein schwarzes Loch. Wow, hier ist wieder ein Grund, warum ich nicht glauben kann. Hier ist wieder ein Grund, warum ich keine richtige Antwort kriegen kann. Wir müssen darauf beruhen, und wir müssen uns fest darauf bestehen, dass ein Leiter ein Mann ist, der weiß und absolut davon überzeugt ist, dass die Schrift irrtumslos ist.
Drittens: Das Selbstzeugnis der Schrift fordert Irrtumslosigkeit.
Viertens: Das Zeugnis des Herrn verlangt Irrtumslosigkeit der Schrift.
Fünftens: Wenn ein Fehler in der Bibel möglich ist, dann sind unzählige Fehler möglich. Wenn wir einen Fehler finden, finden wir Fehler. Ich spreche jetzt nicht von den Übersetzungen. Es kann natürlich sein, dass jemand etwas falsch übersetzt hat, und das wird geklärt und geprüft aufgrund einer anderen Übersetzung. Aber wenn wir von den Handschriften sprechen.
Sechstens: Nur eine irrtumslose Bibel kann verbindliche und alleinige Autorität in Fragen des Glaubens, des Heils und des christlichen Wandels haben.
Siebtens: Der historische Glaube der christlichen Kirche bestätigt die Irrtumslosigkeit der Bibel.
Außerdem ist die Bibel in ihrer Klarheit zu sehen. Es gibt eine Klarheit über die Schrift. Die Schrift betont und lehrt ihre eigene Klarheit. Mose sagt das, Mose offenbart das in 5. Mose 6,6-7 im Schema, und diese Worte sagt er: Die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.
Gottes Wort macht Einfältige weise. In Psalm 19 heißt es sogar, dass es die Augen erleuchtet. Gottes Wort ist also verständlich, es macht Unklares klar. Alles andere kann unklar sein, aber Gottes Wort ist klar, es ist deutlich, es ist verständlich. Gott hat uns das Wort offenbart, damit wir es verstehen.
Psalm 19,7 steht auch: Das Zeugnis des Herrn ist zuverlässig, es macht Einfältige weise. Selbst ein Unverständlicher kann weise sein, wenn er Gottes Wort hat und benutzt. Ich glaube, das sind alles vielleicht einmal eins der Leiterschaft, könnte man fast sagen, aber das ist die Grundlage. Ohne diese Grundlage können wir den nächsten Schritt nicht machen.
Viele andere Stellen zeugen davon, dass das Gotteswort klar ist. Es ist auch die Notwendigkeit der Heiligen Schrift. Sie ist absolut notwendig. Vielleicht denken wir nicht daran, aber wir haben ja gerade davon gesprochen, auch in den letzten Tagen: Die Bibel ist für die Kenntnis des Evangeliums notwendig. Ohne die Schrift haben wir das Evangelium nicht, ohne das Evangelium haben wir keine Rettung, ohne Rettung haben wir keine Zukunft. All diese Dinge sind sehr wichtig.
Der Mann Gottes ist als Erstes gefordert, ein Mann des Wortes zu sein, ein Mann des Wortes zu sein. Die Bibel ist genügend, sie reicht tatsächlich aus für alle Dinge, wo wir eine Antwort haben wollen, auch in Bezug auf Leitung, in Bezug auf seelsorgerliche Fragen, in Bezug auf Erziehung, in Bezug auf die wichtigen Lebensfragen.
Der Apostel Paulus hat absolutes Vertrauen in die Genügsamkeit der Schrift, wo er sagt in 2. Timotheus 3,15: Weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Davon hat er gesprochen zu Titus. Das ist ein interessantes Zeugnis hier, ein sehr interessantes Zeugnis, dass er darauf hinwirkt.
Die Schrift reicht aus, damit Menschen Gottes völlig ausgerüstet sind, oder ausgerüstet werden, für alles, was nötig ist. Wie gesagt: zur Zurechtweisung, Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes nicht nur teilweise, sondern ganz zubereitet ist und nicht zu irgendwelchen Werken oder vielleicht einigen Werken, sondern es steht da sozusagen ganz deutlich: zu jedem guten Werk und nicht nur ein bisschen, sondern völlig ausgerüstet. Mehr kann man dazu nicht sagen, wirklich nicht.
Vorbildlicher Wandel und geistliche Reife
Aber als Nächstes, und darauf möchte ich hinweisen: Wir sind Männer, und die Leitung und die Notwendigkeit einer Gemeindeleitung gründen auf dem Wort Gottes. Aber die Schrift deutet hier noch etwas anderes an, und in Hebräer 13 wird das ganz deutlich: Es sind auch Männer, die im Glauben wandeln und einen vorbildlichen Wandel haben.
Die Leiter der Gemeinde sollen so wandeln, dass sie ein Vorbild sind. Menschen wollen ihnen nachfolgen. Sie sehen sie und denken: Ich möchte mein Leben so führen. Es müsste sich lohnen, ihnen nachzufolgen, ihrer Lebensweisheit und ihrer Lebensweise. Wenn wir ihren Wandel nachahmen, sollten wir das Richtige tun.
Und jetzt stellt sich die Frage: Wenn ich Leiter in der Gemeinde bin, und wenn junge Männer mir nachfolgen wollen oder meine Kinder mich als Vorbild sehen, müssten sie dann nicht zu dem richtigen Ergebnis kommen? Sie müssten das Richtige tun in allen Bereichen des Lebens, weil ich in diesem Sinn als Vorbild wandeln müsste.
Das beinhaltet natürlich sehr viel. Wenn wir daran denken, dass wir sozusagen in einem Glaskasten leben, dann beinhaltet das natürlich auch: Wie gehe ich um? Wie spreche ich mit meiner Frau? Wie spreche ich mit meinen Kindern? Wie fahre ich im Verkehr? Wie gehe ich mit Problemen um? Wie reagiere ich unter Druck, unter Leid, unter Trauer? Was mache ich? Wie gebe ich mein Geld aus? Wie wichtig ist mir die Gemeinde?
Sie verkörpern die Qualität und die Qualifikation eines Ältesten, wie wir sie aus 1. Timotheus 3 kennen, aus Titus und aus anderen Stellen. Sie sind als solche, und ich möchte das nur durchgehen: Das ist eigentlich die Voraussetzung für einen Leiter einer Gemeinde. Und das ist nicht unbedingt nur ein Ältester, sondern ich würde schon sagen, dass es selbst für die Diakone ein wichtiger Aspekt ist. Jeder sollte das anstreben, jeder Mann sollte das anstreben, aber vor allen Dingen die, die in der Leitung sind.
Sie sind Männer, die untadelig sind, eine Frau haben, nüchtern, besonnen, anständig, gastfreundlich, fähig zu lehren. Das bezieht sich hauptsächlich natürlich auf Prediger, Lehrer, Leiter und oft auf die Ältesten. Aber die Diakone sind nicht so, dass sie nicht lehren dürften. Sie sind nicht der Trunkenheit ergeben, nicht gewalttätig, gütig, nicht geldgierig, sie stehen ihrem Haus gut vor, sind keine Neubekehrten, haben ein gutes Zeugnis außerhalb der Gemeinde, gehorsame Kinder, kein ausschweifendes Leben, keine Rebellen, nicht eigenwillig, nicht jähzornig, führen ein gutes Leben, sind besonnen, heilig, beherrscht, treu in Wort und in der Lehre, fähig zu ermahnen und zu überführen.
Ein Leiter, von dem wird natürlich viel erwartet. Ich glaube, einer der wichtigsten Aspekte ist das, was ich gerade sagte: auch mit Vorbild. Er verkörpert etwas, aber er soll auch in der Lage sein, das, was er verkörpert und selbst gelernt hat, jemand anderem zu vermitteln. Und das ist der Aspekt, der hier hereinkommt: Sie sollen eurem Wandel im Glauben nachfolgen können.
Das sind Männer, die über die Seelen anderer gewacht haben. Sie waren auch in der Lage, Leute von einer kindlichen, geistlichen Reife bis hin zur Mannesreife zu erziehen. Eigentlich müsste ich jetzt jeden Leiter hier fragen, der hier ist: Was ist euer Plan? Euer Schritt-für-Schritt-Plan, wie ihr Männer zur Reife erzieht? Frauen, ältere Frauen, jüngere Frauen, ältere Männer, jüngere Männer. Was habt ihr konkret vor? Wie macht ihr das?
Ja, ich predige das Wort Gottes. Ich meine mehr als nur das Wort Gottes predigen. Ich meine, es richtig umzusetzen. Wie helft ihr denen, mit Sünde umzugehen? Was macht ihr? Wie bringt ihr ihnen bei, was Buße ist, was Vergebung ist? Wie bringt ihr ihnen bei, was es bedeutet, wenn sie Kinder haben, wie sie diese in Gottesfurcht und in der Ehrbarkeit ihrer Eltern und in der Furcht des Herrn erziehen sollen? Was ist unser Plan?
Und das war das: Wenn wir sagen Vorbild, dann hatte Jesus einen Plan. Er hatte jedes Mal einen Plan, dass er Männer gebrauchte, um sie für den Dienst auszurüsten. Und ein bekanntes Buch in diesem Bereich gibt es jetzt, hoffe ich, dass ich das aus dem Kopf kann; vielleicht komme ich nachher noch darauf. Da geht es auch darum: Das Ziel ist, Leiter zu Leitern auszurüsten.
Jeder von uns kennt die Stelle aus 2. Timotheus 2,2, vielleicht schlagt ihr sie mal auf, 2. Timotheus 2,2. Eine wohlbekannte Stelle aus den Pastoralbriefen, wo Paulus, wie gesagt, seinen letzten Brief an Timotheus schreibt und Folgendes sagt: Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sein werden, auch andere zu lehren.
In dieser Kette, wenn wir den Vers auseinandernehmen, dann wissen wir, dass Paulus das von Christus gehört hat oder durch Gottes Wort, durch Gott angeleitet worden ist, könnte man sagen. Dann hat er das Timotheus weitergegeben, Timotheus gibt das einem treuen Mann weiter, der es anderen treuen Männern weitergeben soll. Diese Kette, die wir hier sehen, ist eine Kette, die nicht unterbrochen und nicht zerbrochen werden soll. Sie soll kontinuierlich weitergehen, damit immer weiter treue Männer zugerüstet werden können, die das Zeugnis Christi weitergeben in Wort und Tat.
Das setzt voraus, dass wir verstehen, was wir da machen. Das setzt voraus, dass wir Leute zurüsten. Jesus selbst hat sich Männer ausgewählt, wir wissen das, ganz einfache Männer, und er hat aus ihnen Revolutionäre gemacht. Jeder von uns weiß es: Zwölf Männer haben die Welt auf den Kopf gestellt, und das ohne Großveranstaltung. Ich meine, klar, Jesus hat Großveranstaltungen gemacht, aber das waren nicht die zwölf Männer, mit denen er die meiste Zeit verbracht hat, obwohl er das auch gemacht hat.
Er war auch nicht jemand, der einfach losstürmt und sich irgendwelche Leute nimmt, sondern er hat sich ganz bestimmte Leute genommen. Leute, die bereit sind. Männer, die bereit waren, das, was er ihnen anvertraut, mitzumachen. Sie waren treue Männer. Das waren Männer, die bereit waren, etwas umzusetzen und das gewissenhaft zu tun.
Sie hatten Zeit. Sie haben sich Zeit genommen dafür. Es nützt nichts, wenn wir uns jemanden aussuchen als einen Timotheus, wie wir das oft sagen, und der hat einmal im Jahr Zeit. Das hilft uns nicht. Das muss jemand sein, der die Zeit opfern will.
Wir haben gerade Gespräche gehabt mit unserer Gemeindeleitung, und wir haben eine Herausforderung. Wir haben eine Jugendarbeit, eine positive Herausforderung, eine Jugendarbeit, die wächst und wächst und wächst. Aber sie wollen mehr. Sie wollen mehr zugerüstet werden, sie wollen mehr Jüngerschaft erfahren.
Wir haben einen Mitarbeiter, der sehr engagiert ist im Beruf. Er hat eine Familie, aber er ist auch ein sehr guter Lehrer und Leiter, bloß er hat nicht die Zeit. So, wenn er fragen will, was ist die Frage, was meint er, was wir ihn fragen? Das ist eine gute Frage.
Bist du bereit, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten, weniger zu arbeiten und mehr zu dienen? Bist du bereit, auf 80 % deines Einkommens runterzuschalten oder auf 50 %? Mir egal. Freizustellen, auch finanziell. Von unserer Seite aus darf das Geld nicht das Problem sein.
Hier sind junge Männer, Menschen, und wir sprechen nicht von wenigen. Das ist eine Gruppe von 30, 40, die sich zurüsten lassen wollen. Aber wir haben das Manko, dass wir nicht die Männer dafür haben, die die Zeit haben, sich hineinzuinvestieren. Somit fragen wir: Bist du bereit, das zu tun?
Und wir brauchen jemanden, der Zeit hat, der treu ist, der Zeit hat und der lernwillig ist, der lernbereit ist. Und darin hat Gott sich, oder darin hat Jesus sich, in diese Person investiert.
Und noch faszinierender ist, dass Jesus nie die Masse während der Zeit vernachlässigt hat. Hört euch diesen Satz an: Einer kann die Welt nicht verändern, außer wenn einzelne in der Welt verändert werden. Einer kann die Welt nicht verändern, außer wenn einzelne in der Welt verändert werden.
Das geht auch um die Notwendigkeit, warum wir auch von der Notwendigkeit von Gemeindeleitern sprechen. Wir brauchen Männer, die sich in die Gemeinde hinein investieren, die sich mit dieser Sicht in andere Männer investieren, andere Menschen zurüsten, auch natürlich Frauen. Das geht auf alle. Das ist das Timotheus-Titus-Prinzip, dass ältere Männer, jüngere Männer, ältere Frauen, jüngere Frauen angeleitet werden.
Und wir machen in der Hinsicht teilweise sogar mehr mit den Frauen im Moment. Also es ist einfach faszinierend zu sehen, dass trotzdem, auch wenn er sich um die gekümmert hat, die Masse nicht vernachlässigt hat, Jesus nie die Masse vernachlässigt hat, während er die Einzelnen zugerüstet hat.
Vielleicht sollten wir uns auch einmal überlegen: Wenn das, was Jesus in die zwölf Leute investiert hat, zur Erlösung der vielen diente, dann ist das doch ein gewaltiges Prinzip. Ich weiß nicht, wie ihr seid, wie das bei euch in den Gemeinden ist, aber in vielen Gemeinden, in denen ich war, war oft dieser Gedanke da: Zahlen, wie viele Leute können wir erreichen?
Und ich habe mehr und mehr gelernt, auch bei Grace Church, und später auch gelernt, was John immer gesagt hat, John MacArthur immer gesagt hat: Es geht nicht um die Weite, um die Breite, es geht nicht um die Masse. Geh in die Tiefe, geh in die Tiefe, geh mit dem Wort in die Tiefe, geh mit deinem Leben in die Tiefe, und du wirst die Breite erreichen. Er hatte total recht.
Wenn du einige wenige sehr gut ausrüstest und sie für das Werk des Dienstes zurüstest, wirst du viele erreichen, weil sie dasselbe tun werden. Und der Multiplikationsfaktor ist so unglaublich groß.
Ich habe die letzten 18 Jahre mit einer Gruppe von acht bis zehn Männern gearbeitet. Bei uns war es im EBTC. Mittlerweile haben wir mal angefangen mit acht Schülern, dann waren es einmal zwanzig Schüler, dann sind wir wieder zurückgegangen zu zwei Schülern, dann waren es auf einmal zwanzig Schüler, dann hatten wir sechzig, siebzig Schüler, heute haben wir über zweihundert Schüler. Wahrscheinlich wächst es jedes Jahr um ungefähr 20. Es ist überhaupt nicht möglich für mich, das zu machen. Ich kann nicht so viel lernen, ich kann mich nicht um so viele Leute kümmern, ich kann auch nicht in der Gemeinde so viel machen, wie die Bedürfnisse sind. Hätten wir nicht diese zehn Leute, wären die nicht zugerüstet worden und hätten die die Aufgaben nicht abgenommen.
Warum sage ich das alles? Weil das eigentlich das ist, was ich mache als EBTC, und was wir im EBTC machen, gehört eigentlich in die Gemeinde hinein. Wir rüsten die Leute für die Gemeinde aus, von der Gemeinde her, was eigentlich in der Gemeinde geschehen sollte. Aber es muss eine Sicht für die einzelnen Personen geben. Es muss erkannt werden: Was für Männer willst du auswählen? Welche Leute willst du zurüsten?
Wenn du ein Leiter bist und die Notwendigkeit, Leiter zuzurüsten, überhaupt Leiter zu sein, dann muss man natürlich auch Männer zurüsten. Welche Leute will man zurüsten? Man will keine Unterhalter zurüsten, keine Lückenfüller, keine Programmmacher, keine Manager, sondern wir wollen zu Jesus-Jüngern machen, Leute, die Jesus nachfolgen.
Apostelgeschichte 1,8 heißt das, dass sie zu seinen Zeugen gemacht werden sollen, nicht zu ihren Zeugen. Sie sollen nicht Paulusse werden und dem Paulus nachfolgen, sondern sie sollten Christus nachfolgen.
Und wenn dann jemand ausgewählt ist und wenn wir jemanden gefunden haben, der bereit ist, diese drei Aspekte zu verkörpern, dass er treu ist, dass er lernbereit ist und dass er verfügbar ist, dann müssen wir ihn natürlich schulen. Und wie schulen wir ihn? Indem wir das Vorbild sind, indem wir ein Vorbild sind und indem wir die Wesenszüge Jesu verkörpern und sie weitergeben.
Wir wollen Jesu Wesenszüge in unserem Leben weitergeben. Jesus hat in einer ganz einfachen Sache gesagt, wo er die Jünger ausgesucht hat: Da haben die ihn auch gefragt, wo du lebst, sondern er hat einfach gesagt: Komm und sieh. Er hat nicht Sitzungen gehabt und Treffen gehabt, sondern er hat gesagt: Komm und sieh mein Leben.
Das ist interessant. Und in unserem eigenen Leben: Wenn jemand bei euch zu Hause wohnen würde und uns besuchen würde, was würden die sehen? Und das war immer meine Frage. Wir haben bei uns zu Hause wahrscheinlich so 40, 50 unserer Zeit Gäste, immer viele Gäste durch die Schule, durch das EBTC, aber wir haben auch so viele Gäste. Und viele von den Gästen sagen uns immer wieder, und wir haben so ein Gästebuch, wo sie etwas hineinschreiben, und immer wieder sagen sie, dass für sie teilweise die wichtigste Zeit nicht die Zeit am EBTC war, wie sie im Unterricht gesessen haben, sondern die Zeit mit uns zu Hause, wo sie gesehen haben, wie wir das leben oder wie wir überhaupt leben als Familie, wie wir miteinander umgehen, wie unsere Kinder mit uns umgehen, wie wir mit den Kindern umgehen.
Und das war für sie wichtig. Meistens waren abends noch die tiefgründigsten theologischen Unterhaltungen, oft wo meine Kinder geholfen haben, darüber zu sprechen, weil sie wussten, von uns gelehrt worden zu sein, wie sie zu gewissen theologischen Themen stehen.
Was taten sie, als sie mit Jesus zusammen waren? Sie sind einfach mit ihm gereist, die sind überall mit ihm hingereist, haben alle Sachen mit ihm getan. Die Frage ist natürlich: Wenn wir so jemanden zurüsten, wenn wir Männer zurüsten wollen, wenn wir die Notwendigkeit von Gemeindeleitungen, die die Qualifikation eines Ältesten widerspiegeln sollen, ernst nehmen, haben wir überhaupt Zeit eingeplant, diese Person zuzurüsten, mit ihr Zeit zu verbringen? Das geht nicht nur von selber.
Ich wusste jedes Mal, ich habe im Hotelgewerbe gearbeitet: Wenn ich Leute bekommen habe, die für mich gearbeitet haben oder mit uns arbeiten sollten im Hotel, die von der Hotelfachschule kamen, das waren meistens Theoretiker. Die mussten jetzt praktisch lernen. Also musste ich sehr viel Zeit in diese Person investieren. Das wusste ich. Das geht weg von meiner anderen Zeit. Also musste ich Zeit investieren, ich musste mit ihr Zeit verbringen.
Lass uns das Folgende überlegen: Wenn es Jesus, den Sohn Gottes, für äußerst wichtig hielt, drei Jahre lang fast ständig mit seinen Jüngern zusammen zu sein, bedenke, dass jeder von ihnen verloren war, wie können wir dann erwarten, Leiter heranzubilden oder Älteste zu sein, die unsere Herzen und unsere Vision kennen, wenn wir nie Zeit mit ihnen verbringen?
Zeit für Beziehung zu bauen bedeutet Opfer, Ehrlichkeit und dann natürlich auch den Test der Liebe und der Verbindlichkeit. Praktische Überlegungen: Wie können wir unsere Dienstbereiche so ausrichten, dass wir Zeit mit anderen Brüdern verbringen? Überlegt euch das mal: Wie könnt ihr Zeit mit jemandem verbringen, um andere Leute zu lehren?
Jesus erwartete Opferbereitschaft von denen, die er zurüstete, und das war sehr extrem wichtig.
Ich möchte vielleicht noch einmal auch da hineinbringen in unserem Nachdenken über die Leiterschaft: Der Missionsbefehl, der uns gegeben worden ist, sagt in Matthäus 28,18-20: Macht zu Jüngern und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Das kommt auch vor; ich habe das jetzt ein bisschen durcheinandergebracht. Aber der Punkt ist: Wir sollen sie im Grunde zu Jüngern machen.
Wie macht man jemanden zu Jüngern? Hat da jemand ein Prinzip? Außer das Evangelium zu verkünden, können wir nichts machen, richtig? Keiner kann jemanden zum Jünger machen, außer wenn Gott souverän das Herz verändert und zu ihm Jünger macht. Also da haben wir schon wenig Möglichkeiten, etwas zu tun, außer das Evangelium klar zu verkünden, 1. Petrus 3,15, dass wir die Hoffnung, die in uns ist, weitergeben. Das können wir machen.
Aber dann können wir richtig loslegen, wenn wir ihnen alles beibringen, was Jesus uns beigebracht hat, was wir von der Schrift kennen, damit sie dann zu reifen Jüngern werden, dass sie alles lernen zu halten, was Jesus befohlen hat. Dieser Aspekt ist extrem wichtig. Deshalb ist das Jüngermachen eine zentrale Stelle eines Ältesten, eines Leiters. Das ist nicht etwas nebenbei, sondern das ist das Wichtigste in der Gemeinde, das ist der Auftrag, dass wir Menschen zur Reife erziehen, damit sie wiederum andere anlernen, dass dieses Multiplikationsprinzip weitergeht.
Ich werde einige Sachen überspringen, einfach deshalb, weil die Zeit knapp ist. Ich möchte zu einem anderen Punkt kommen. Aber eine Sache, die wichtig ist, wenn wir Menschen zurüsten, andere Personen zurüsten, ist, dass wir von ihnen Opfer verlangen. Wir müssen erwarten, dass sie sich investieren und dass sie auch dem Wort Gottes gehorsam sind. Wenn wir das nicht haben, dann haben wir wirklich ein seichtes und oberflächliches Christentum, dann werden wir das mit einem sehr hohen Preis bezahlen, nämlich mit schwachen, sterbenden Gemeinden.
Ich lese euch nur ein ganz kleines Zitat von Wilbur Rees vor: Ich habe gerne für drei Euro Gott, nicht so viel, dass meine Seele explodiert oder mein Schlaf gestört wird, aber gerade genug, dass sich eine Tasse warmer Milch oder ein Nickerchen in Sonnenschein gleicht. Ich möchte Ekstase, aber nicht Veränderung. Ich möchte Wärme, aber des Mutterleibs keine neue Geburt. Ich möchte ein Pfund Ewigkeit in einer Papiertüte. Ich hätte gerne drei Euro Gott.
Das ist nicht, was wir wollen. Wir wollen nicht auf ein Niveau heruntersinken, wo das Christentum nicht das ist, was es wirklich ist, dass es die kostbare Perle ist, dass es das Evangelium ist, das wirklich das einzige ist, was rettet. Wir wollen das nicht verkennen und uns abzehren lassen mit Dingen, die nichts mehr wert sind.
Sein Leben im Gebet, sein Leben im Wort und sein Leben im Werk. Mit anderen Worten: In der Leitung einer Gemeinde wird erwartet, dass wir vorbildlich sind in unserem Gebetsleben, wie wir mit dem Wort umgehen und wie wir das praktizieren. Mit anderen Worten: Wir wissen es nicht nur und glauben es nicht nur im Herzen, sondern wir haben diesen Kopf, Herz und Hände. Wir setzen das um, was wir wissen. Wir sind Täter des Wortes. Wir wollen das tun, was Jesus uns offenbart hat.
Und zusätzlich sollte ein Leiter ein extrem klares Verständnis von der Gemeinde haben. Für mich ist das auch heutzutage nicht mehr typisch, dass wir ein Verständnis haben, was die Ortsgemeinde ist und was die Verantwortung in der Ortsgemeinde ist. Wer weiß, wer die Gemeinde ist? Wer weiß wirklich, was ein klares Gemeindeverständnis ist?
Von den zweihundert und mehr Schülern, die wir haben, muss ich immer feststellen: In den ersten drei Monaten lehre ich normalerweise über drei Dinge in der praktischen Theologie. Eins ist, was die Gemeinde ist. Und viele danach kommen zu mir und sagen: Das habe ich nie so wirklich verstanden. Viele, viele kommen zu mir. Und eigentlich ist das das Fundament. Und trotzdem ist das der Fall.
Was ist die Gemeinde? Die Gemeinde ist ein lebender Organismus, ein Körper, eine Persönlichkeit, die lebendig ist, die atmet, die Gefühle hat, die aktiv ist, die leidet, die Schmerzen hat und eine konstante Heilung bedarf. Wenn wir sündigen, dann müssen wir die Sünde bekennen und umkehren, egal wer von uns gesündigt hat. Warum? Denn wir sind Glieder seines Leibes, wir sind sein Leib, Jesu Leib.
Die Gemeinde sind Menschen, die leben und lieben, die lernen und arbeiten, die leiden und hoffen, die leiten und folgen, zusammen für Christi Herrlichkeit. Die Gemeinde ist ein Organismus, sie ist kein Gebäude, sie ist nicht wie die Arche. Auch wenn die Arche eine Gemeinde ist, hat das Gebäude keine Aussagekraft, sondern die Menschen, die in der Arche sind, haben die Aussagekraft; die Leiter, die in der Gemeinde sind, haben die Aussagekraft. Das ist extrem wichtig.
Das Haupt ist auch nicht irgendein Pastor oder ein Pfarrer oder eine Anzahl von Männern mit Einfluss, genauso wenig wie Geld oder die Philosophie dieser Welt. Alles das spielt keine Rolle. Jesus ist das wahre Fundament für das, was die Gemeinde ist und was sie tut. Seine Ehre, sein Ziel, allen Handelns muss es sein. Aller unserer Motivation und Funktion der Gemeinde geht es darin, was Jesus will. Es ist christozentrisch, Jesus-fokussiert.
Also: Das Haupt der Gemeinde ist Jesus Christus, und die Stärke der Gemeinde liegt nicht in irgendwelcher Überzeugungskraft, sondern sie liegt tatsächlich in der Kraft des Heiligen Geistes, der in den Gläubigen wohnt und sie erfüllt, damit sie mehr und mehr die Charakterzüge Jesu Christi annehmen.
Können wir ein Fenster aufmachen? Ich habe zwar nur noch ein paar Minuten, aber das ist extrem heiß hier. Fenster aufmachen, ich habe sie schon aufgemacht, aber wir brauchen Durchzug. Kann einer da unten die rechte Tür aufmachen, oder ist sie schon auf? Weil die Luft steht förmlich hier drin. Entschuldigung. Ich weiß nicht, ob es hier eine Klimaanlage gibt, wahrscheinlich nicht. Danke, weil ich merke, es wird immer ruhiger hier. Vielleicht ist es auch. Okay, das ist okay, ich glaube, das hilft schon mit den beiden Fenstern hier.
Die Stärke der Gemeinde liegt also nicht in den Persönlichkeiten, in den Personen, die in der Gemeinde sind, auch nicht in der Finanzkraft, sondern sie liegt wirklich in der Kraft des Heiligen Geistes. Sie liegt darin, dass die Menschen untereinander gehorsam sich unter Jesus Christus stellen und unter die vorgegebene Struktur, die Gott gegeben hat.
Also wenn wir von Gemeinde sprechen, dann sprechen wir an erster Stelle über einen Organismus. Wir sprechen von einem funktionellen Organismus, der in sich wirkt, der weiß, wie man mit Sachen umgeht, mit den Problematiken des Lebens, wo Leiter da sind, Älteste da sind, die über die Seelen wachen, wie wir schon gesagt haben, wo aber auch Gemeindeglieder da sind, die verstehen, was ihre Aufgabe ist und wie sie in der Gemeinde dienen können.
Der Gemeindedienst, das dynamische Leben der Gemeinde, hängt von jedem richtigen Verständnis jedes einzelnen Gemeindegliedes innerhalb des Leibes ab. Gaben erfüllte Menschen, erbaut durch den Heiligen Geist, die wiederum erbauen, erbaut durch den Heiligen oder beflügelt durch den Heiligen Geist, erbauen die Heiligen, die wiederum ihren Dienst dem ganzen Leib zukommen lassen. Davon spricht die Schrift an einigen Stellen, wo es ganz einfach heißt, dass wir verschiedene Gaben bekommen haben, um die Gemeinde zu erbauen. Nicht um uns selbst zu erbauen, sondern um die Gemeinde zu erbauen.
Gott hat jedem Gemeindeglied gewisse Gaben, Gnadengaben für den Dienst der Gemeinde gegeben. Und was macht es denn auch deutlich? Dass die Gemeinde als Ganzes als etwas dasteht, was funktioniert. Wenn da irgendjemand ein Bedürfnis hat, wenn da irgendetwas ist, was gemacht werden muss, die Leute reagieren darauf. Und das ist nicht nur Arbeiten, die vielleicht materielle Arbeit oder körperliche Arbeit sind, sondern auch geistliche Bedürfnisse.
Wenn es ältere Leute gibt, die nicht mehr zur Gemeinde kommen können, dann sind da Leute bereit, die dorthin fahren und mit ihnen das Wort lesen und ihnen helfen. Wenn es junge Familien gibt, wo es Probleme in der Erziehung gibt, dann gehen die älteren, erfahrenen Eltern zu ihnen an die Seite und helfen denen mit der Erziehung. Nicht, indem sie den Finger auf sie zeigen, sondern indem sie tatkräftig helfen, dass die Frauen ihre Männer und ihre Kinder lieben.
Also: Die Notwendigkeit einer vorbildlichen Gemeindeleitung ist essentiell für eine funktionierende Gemeinde. Wenn es keine Vorbilder in der Gemeinde gibt, dann wird auch die Gemeinde langsam, aber sicher schwächer werden und kränkeln. Jede Gemeinde wächst so, wie die Leitung wächst und die Personen zurüstet. Wenn das nicht geschieht, passiert oft einiges: Leute werden ausgesandt irgendwohin, um vielleicht auf eine Bibelschule zu kommen, aber selten, dass sie wieder zurückkommen dürfen und dort dienen können und sich einbringen können. Oft passiert das nicht.
Was gibt es für Fragen bezüglich der Leitung? Das geht so schnell, diese 45. Bei euch steht das, glaube ich, auch noch. Ein Mann, der ein Leiter ist, soll einen guten Ruf haben. Steht das bei euch in den Unterlagen drin? Soll einen guten Ruf haben. Wer kennt ihn? Einen Mann mit einem guten Ruf?
Das sind alles vielleicht sehr praktische Sachen. Ich kann dir mal vorlesen, das ist auch ein Leiter: Er ist ein liebenswerter Bursche, hört sich gut an, er ist ehrlich, ich würde ihm mein Bankkonto anvertrauen, schon ein bisschen problematischer, er ist ein rücksichtsvoller Mensch, er strahlt Christus aus, er ist ein guter Vater, liebt die Menschen, seine Frau und seine Familie, jedermann, er arbeitet schwer, ist auf jeden Fall ein bescheidener Bursche, hält sein Wort, er ist nicht egoistisch oder eingebildet, er hat eine angenehme Ausstrahlung, er kann für beinahe jede Arbeit empfohlen werden, lässt sich nicht in den Stich, wird dich nie übervorteilen, ist kein Opportunist, er missbraucht die Leute nie für seine Zwecke, weiß, was er will, er plant voraus, er ist aufmerksam und herzlich, er ist fair, er ist ein guter Haushalter seiner Zeit und seiner Gaben, er verliert seine Ruhe nicht, er reagiert angemessen, ist beständig, anerkannt, respektiert, hat Ausdauer, hat keinen Märtyrerkomplex, ist ein ehrlicher Mensch, bei ihm weißt du, woran du bist, er achtet darauf, wem er etwas sagt. Perfekter Mann!
Aber das ist im Grunde der Maßstab, den uns die Schrift vorgibt. Das sind alles Charakterzüge, die wir aus der Schrift kennen. Was ich nur damit betonen möchte, ist, wie extrem wichtig es ist, dass wir an der Vorbildfunktion und der Notwendigkeit, also Leiter, eine Vorbildfunktion in der Gemeinde haben und daran arbeiten. Und dass sich die Konzentration der Gemeindedienste auch mehr um die Menschen dreht, natürlich christozentrisch, aber dann um die Zurüstung der Menschen, damit sie wiederum andere Menschen zurüsten können.
Viel zu viel in den Gemeinden geht oft um externe Sachen, um Programme, um andere Dinge, die wichtig sind, die auch praktisch sein können, die auch helfen können. Aber die Frage ist immer: Hilft es in der Zurüstung der nächsten Generation von Leitern und Männern in der Gemeinde?
Ich habe jetzt noch einige andere Sachen, Fragen, die als Gemeinde vorab geklärt werden sollten, euch mitgegeben. Das ist aus dem Buch Lebendige Gemeinde von John MacArthur. Die fand ich sehr, sehr hilfreich. Die helfen können, dann weitere Bibelstellen über Ältestenschaft und Bücher, die ich empfehlen würde, die wir über die Jahre jetzt benutzt haben, um Leiter zuzurüsten. Sie sind sehr, sehr, sehr hilfreich zu lesen. Das ist in den Unterlagen drin, diese ganze, ich weiß nicht wie viele, fast dreißig Bücher oder dreißig Bücher, die dort angegeben sind, weil es immer wieder die Frage ist, was man für Bücher empfehlen würde. Das sind die Bücher, die wir jetzt empfehlen würden oder die ich empfehlen würde.
Was gibt es für Fragen zu dem Thema Überleitung? Sie haben jetzt sehr viel über Leidenschaft gesprochen, was die Gemeinde angeht. Kein Wort über Hirtendienst gehört. Ein guter Leiter oder Pastor ist ein guter Hirtendienst, der der Gemeinde nachgeht. Ich gebe ein Beispiel dazu. Wir haben aber keinen Pastor, keinen verantwortlichen Pastor, keinen Angestellten, sondern das ist so Gewohnheit, dass man nicht Pastoren fertig anstellt. Aber dadurch ist Hirtendienst total nicht gemacht worden. Wie sieht denn das aus? Weil Sie als Pastor oder wer auch immer als Pastor ist, kann ja nicht die ganze Gemeinde immer abdecken, je nach Größe. Und genau da frage ich mich: Der Unterleiter muss doch das Hirtendienst irgendwie mittragen?
Teil dessen, was wir gesagt haben, ist Hirtendienst, wovon ich gesprochen habe. Davon gehe ich einfach aus. Der Hirtendienst beinhaltet das Nachgehen, das Zurüsten und die Jüngerschaft. Jüngerschaft ist Hirtendienst. Was ist Jüngerschaft? Jüngerschaft ist, dass man jemanden zur Reife bringt, also dass man Dinge tut, die hilfreich sind, um jemanden, zum Beispiel, wie er mit seiner Sünde sein Leben umgeht.
Und das sind persönliche Dinge, die kann man gar nicht werben. Wer möchte über seine Fehler sprechen? Wer möchte darüber sprechen, was Buße ist, was tatsächlich Buße ist? Erklär mir, wie du Buße tust in deinem Leben. Ja, ich bete zu Gott, ja, ja, aber wie zeigt sich das, dass sich etwas in deinem Leben verändert? Hast du wirklich die Sünde aufgegeben? Hast du wirklich werkwürdige Buße getan? Sind die sichtbar? Warum ist das nicht geschehen?
Solche Sachen. Also: Ja, Hirtendienst ist absolut notwendig. Warum passiert das nicht? Das war die Frage: Warum? Warum? Das alles zu sehen, das ist eine große Verantwortung. Es ist eine große Verantwortung, aber unsere Erfahrung, die wir gemacht haben, oder die ich gemacht habe, ist: In der großen Gemeinde, in der ich war, und in Kleingemeinden, in denen ich war, das hat nichts damit zu tun, ich bin in Gemeinden zwischen 50 bis 5000 gewesen und auch mitgearbeitet, habe ich immer wieder eine Sache gesehen: Alles geht zurück auf eine allgemeine Jüngerschaft. Alle müssen involviert sein. Das kann man natürlich nicht immer, aber das ist das Ziel. Wie können wir alle involvieren, dass man sich um sie geistlich kümmert?
Titus sagt das: Die älteren Frauen sollen die jüngeren anleiten. Ich stehe in einer russlanddeutschen Gemeinde, wo ältere Frauen 70 Jahre alt sind, und ich habe sie direkt angesprochen in meiner Predigt. Ich habe gesagt: Ihr seid unsere Vorbilder. Da sind junge Frauen hier, die verzweifeln mit ihrer Beziehung zu ihrem Mann und ihren Kindern. Ihr habt das durchlebt und habt das geschafft.
Teilweise sind sie nicht die besten Vorbilder, aber ich kannte zwei Frauen, die haben Sachen durchlebt und haben Gott vertraut und haben verstanden, wie sie das richtig meistern konnten, das Problem, mit dem sie sich in ihrem Leben auseinandersetzen konnten. Wenn die anderen jüngeren Frauen das nur gehört hätten, nur darüber gesprochen hätten und jemandem zur Seite steht und denen erklärt: Weißt du, das kannst du schaffen, du musst nicht jetzt aufgeben.
Oder auch sagen: Weißt du, meine Frau wird oft angerufen von jüngeren Frauen, deren Kinder stundenlang abends schreien. Und dann sagt sie: Ja, was ist los? Soll ich zum Arzt? Und dann sagt sie: Weißt du, es ist ganz normal, dass kleine Kinder schreien. Vielleicht kriegen sie den Zahn, vielleicht kriegen sie das. Und einfach Gespräche und ihnen zu helfen und zu sagen, dass das einfach normal ist, aber auch zu sagen, dass Gott das so gewollt hat. Es zeigt auch, wie das Kind von uns abhängig ist und wie wir unsere Geduld lernen müssen. Wir müssen lernen, wie viel Gott sich anhören muss von uns und geduldig mit uns sein.
Der Punkt ist aber folgender: Dass tatsächlich Jüngerschaft auf jeder Ebene, in allen Bereichen geschehen muss, nicht nur zwischen Männern, auch zwischen Frauen und Frauen. Dann kann ein Hirtendienst geschehen.
Dann, was auch richtig ist, was mein weiterer wichtiger Punkt ist: Ich bin absolut dafür, dass lehrende Älteste finanziert werden, vollzeitlich, so viel wie möglich, wie es möglich ist. Wenn es nicht möglich ist, dann nicht möglich. Aber theoretisch könnten wir. Wenn wir einen Zehnten nehmen, und das ist nebenbei nicht biblisch, ein Zehnter ist nicht biblisch, sondern es sollte ein Zwanzigster oder Fünfundzwanzigster sein, also es sollte mehr sein, es sollte vom Herzen sein. Und deshalb könnten wir theoretisch, wenn unser Herz groß ist, mehr geben als einen Zehnten. Wir müssten in der Lage sein, mit zehn bezahlenden Familien einen Vollzeitler zu unterstützen, theoretisch. Wenn wir kein Gebäude haben, wenn wir Gebäude haben, wahrscheinlich 20. Es müsste möglich sein. Das ist eigentlich überhaupt keine Frage, wir müssten das umsetzen können.
Viele Leute, die zu mir kommen und sagen: Nein, wir machen das nicht, sind aber genau die gleichen, die sagen: Keiner kümmert sich um mich geistlich. Da sage ich: Ja, warum nicht? Ja, weil die haben keine Zeit für mich. Ja, warum haben die keine Zeit? Weil sie arbeiten müssen. Ja, was macht denn ein Pastor? Der macht doch nur eine Predigt pro Woche, was soll denn das? Ein Pastor ist wie eine Mutter: Sieben Tage, 24 Stunden die Woche arbeitet er nonstop.
Ich bin also nicht Pastor, ich bin nur assistierend, aber interessanterweise darf ich die ganzen Leute ausbilden. Der Punkt ist aber, dass er andauernd gefordert wird. Wir haben ihn als Leitung, ihn und seine Frau, in einen Urlaub geschenkt, damit sie mal wegkommen. Und die haben seit Jahren nie Urlaub gemacht. Das ist auch nicht richtig. Aber der Punkt ist, wir haben sie gezwungen, weil wir es gekauft haben, und hier ist es fad weg. Und sie sagten, sie hatten die beste Zeit.
Wir haben sie natürlich nicht irgendwo nach Hawaii oder so geschickt, sondern wir haben sie in eine Gegend geschickt, was sie auch gerne selber machen würden, dass sie auch zum Gottesdienst gehen konnten an einem Sonntag, wo sie erbaut worden sind. Da habe ich auch gesagt: Wie viele Gemeinden leiden, weil die Ältesten nicht die Zeit bekommen, sie zuzurüsten, und weil die anderen Gemeindeglieder einfach nicht zugerüstet werden, weil die Sicht nicht mehr da ist.
Also eigentlich ist es fast so, sie drehen sich im Kreis. Und auch, dass die allgemeine Zurüstung nicht gelehrt wird. Es wird immer alles gesagt: Du musst das machen, der Pastor oder der Älteste. Nein, nein, nein, der Älteste ist nur dazu da, euch zuzurüsten, damit ihr das macht. Das ist meine Philosophie.
Ich bin einmal eingeladen worden von einer Gemeinde in Braunschweig, und die haben mich gebeten, dass ich komme und missionarisch an der Seite des Pastors arbeite. Und am ersten Tag, wo ich da war, war irgendeine Veranstaltung. Sie haben mir alle gesagt: Oh toll, dass du da bist, jetzt kannst du die Kinderarbeit übernehmen. Oh toll, dass du da bist, dann werden wir noch in den Jugendkreis, den darfst du übernehmen. Toll, dass du da bist. Und dann sagte ich: Ich glaube, wir haben uns falsch verstanden. Ich bin nur dazu da, euch zu helfen, das richtig zu machen, euch zu unterstützen.
Und deren Gesichter, wirklich, die gingen da. Ich dachte: Endlich habe ich wieder mehr Freizeit. Aber es ist wichtig, dass die Gemeindearbeit auf den Schultern vieler Leute liegt. Und der Pastor ist nicht Mädchen für alles, oder der Älteste ist nicht Mädchen für alles, wer auch immer die Verantwortung hat.
Und deshalb die Jüngerschaft, ich möchte einfach die Jüngerschaft auch für uns alle betonen. Umsonst steht dann nicht der Missionsbefehl von der höchsten Autorität gesagt: Jesus, alle Autorität ist mir gegeben im Himmel und auf Erden, und dann sagt er das. Ihr müsst euch die Autorität mal vorstellen. Ich habe noch ein paar Minuten. Die Autorität vorstellen.
Ganz kurz: Beim Kuwait-Krieg war ein Bekannter von uns in Kuwait, der Arabisch sprach, und der hat den Ärzten geholfen, die in den Lazarettzelten gearbeitet haben, wo die Verletzten kamen. Und er musste übersetzen zwischen den Verletzten und den Ärzten, die aus Amerika waren. Weil er Arabisch kann, war er eine unentbehrliche Kraft, damit die Leute überleben.
Militär kam von außen und sagte: Der Kommandant, der Höchste im Militär, möchte, dass Sie kommen. Er sagte: Nein, ich habe keine Zeit. Sie sehen doch, wenn ich weggehe, dann sterben die Menschen. Da hat der Arzt aufgehört und gesagt: Ich kann hier nicht weiterarbeiten, bis du gehst. Wieso? Ist einfach so. Er hat die Macht, er hat das Sagen. Wenn er etwas sagt, ist es Gesetz. Es ist nicht eine Frage, ob du möchtest. Ich bin auch ein Privatmann, nicht jetzt, nicht mehr.
Und das hat er uns so erklärt. Er hat gesagt: Okay, das ist einer, der im Militär ist, und da ging es auch um Leben und Tod. Jesus Christus hat gesagt: Macht zu Jüngern, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, der über Leben und Tod jederzeit entscheiden kann. Aber wir machen es als Gemeinden nicht mehr. Wir machen nicht mehr zu Jüngern, wir lehren sie nicht alles halten, wir tun das nur bedingt, wir evangelisieren, aber wir lehren sie nicht, alles zu halten, was er befohlen hat. Wir machen sie nicht, wir multiplizieren es nicht, wir stoppen an einer bestimmten Stelle, weil wir es uns einfach nicht ganz und gar umsetzen.
In diesem Missionsbefehl steckt unglaublich viel drin, wenn wir den mal richtig auseinandernehmen. Ich spiele so kaum über diese Autorität, über diese virtuosen Schreiben der Bibel. Hier stieß ich an einen Punktbogen. Vor 50 Jahren war es kein Problem gewesen, wenn man über die Männer redet, also dass Jesus die Genossen gelegt hat, wo die Männer also vereinen und so und so. Jetzt komme ich in eine Gesellschaft, also meine Vergangenheit, wo ich herkomme, war es bei der Respektinie sehr anders. Ich habe eine Leiterin in einer Gemeinde, da waren Männer und haben doch verloren.
Ich komme in diese Gesellschaft, und das ist ein Problem, weil ich auch in einer Gemeinde bin, wo dieses Thema Frauen, das Älteste und sein Konflikt kein, also es ist kein, also es ist kein, also kein Thema, also es ist ein richtiger Konflikt in unserer heutigen Zeit. Ich verstehe das absolut. Aber hier ist die Sache: Das haben wir uns selbst verschuldet, und die Männer auch. Die Rolle der Frau als Mutter und als Frau in der Gemeinde ist so wichtig für jede Generation, dass sie so falsch gelehrt und belichtet worden ist, dass erst einmal die Achtung vor dem Dienst und der Arbeit, die die Frau tut, wiederhergestellt werden muss.
Es ist nicht nur: Du bist nur eine Hausfrau, sondern du bist eine Hausfrau, das ist das Wichtigste unserer Gesellschaft. Überlegt euch mal: Wenn die Frauen nicht den Dienst tun würden. Titus oder Timotheus ist durch seine Großmutter und seine Mutter zum Glauben gekommen. Das ist das Pastoralbuch, die Pastoralbriefe, das sind die zentralen Briefe, die wir haben. Da hat die Frau evangelisiert, nicht Paulus.
Wenn die das nicht tun, was ist mit unseren nächsten Generationen? Was glaubt ihr, was unsere Kinder tun werden? Wisst ihr, dass über 80 % in Amerika unter den Schwarzen, glaube ich, 80 % der Familien alleinerziehende Mütter sind oder noch mehr alleinerziehende Mütter? Und das größte Problem ist da, weil die Väter nicht mehr da sind und die Frauen natürlich erziehen müssen.
Das wird nicht ernst genommen, das wird überhaupt nicht ernst genommen, und die ganze Gesellschaft hat Angst, was passieren wird, weil wir als Männer unsere Aufgabe nicht mehr erfüllen, als Ehemänner die Verantwortung zu übernehmen. Und dann wundern wir uns, dass sich das natürlich weitläufig auch in den Gemeinden verändert hat.
Wir geben ihnen auch nicht genügend Aufgaben. Ich denke das auch in der Kinderarbeit, und man fängt schon an, dass fast alle Kinderdienste von Frauen geleitet werden. Was lernen denn die Kinder dann? Die Frauen leiten. Nicht, dass es falsch ist, dass die Frauen damit leiten. Der Punkt ist nur: Warum sehen die Männer das als etwas Negatives an, dort zu leiten?
Ich bin gerade in einer Gemeinde gewesen, bei San Francisco, in Vallejo, in einer Gegend, die sehr, sehr hohe Kriminalität hat, eine Gemeinde von über tausend Leuten. Die haben sehr, sehr viele Kinder, die haben fast sechshundert Kinder oder jugendlich junge Kinder in der Gemeinde. Und ich habe mit dem Pastor gesprochen, der hat gesagt: Mein Ziel war, dass jede Gruppe von Mann geleitet wird. Frauen machen überall mit. Aber die Männer sind die geistlichen Leiter und mit dem Vorbild. Und das ist so extrem wichtig für die nächste Generation von Jungen, von den Kindern.
Gleichzeitig natürlich, dass die Frauen auch ihre Rolle als Mütter und Frauen in der Gemeinde auch freigestellt haben, dass sie nicht arbeiten müssen, weil wir einen höheren Lebensstandard haben wollen. Was ich so oft erlebe, ist, dass viele unserer jungen Männer, selbst in unserer Gemeinde jetzt, möchten, dass die Frau arbeitet, weil sie ein zweites Einkommen haben wollen. Und wozu wollen sie ein zweites Einkommen haben? Meistens sind das materielle Dinge. Es ist nicht wirklich, wirklich notwendig. Es ist ein schwierigeres Leben, vielleicht mit weniger Geld, aber es ist nicht absolut notwendig.
Die Entscheidung ist gefallen, und schon erzieht das Kind einen Hort, eine Kindertagesstätte, die Großeltern oder ich weiß nicht was. Ich habe keine Ahnung. Wir sind bereits in einer Situation drin, dass wir Außenseiter sind. Ist es so? Ist es so? Wir sind Außenseiter geworden, und ich glaube, viele von uns überlegen sich jetzt auch: Was machen wir eigentlich?
Da sehe ich Männer, und ich rede mit denen, die sagen: Wir Leute, wir müssen schon unsere Verantwortung wahrnehmen. Es ist nicht so, dass wir sagen: Wir sind die Besten. Aber lieblich gesehen haben wir eine Verantwortung, korrekt, und diese Verantwortung müssen wir auch einmal wahrnehmen. Heißt das, dass wir irgendwie unsere Verantwortung noch nicht wahrgenommen haben oder uns bemühen, dahin zu kommen, dass es einfach sagt: Okay, so steht geschrieben, aber wir befinden uns jetzt in einer Lage, wo wir sagen: Okay, das müssen wir akzeptieren und so einen Lebensstil der Gemeinde zulassen, oder wie gehen wir damit um?
Weil viele Menschen sagen ja, miteinander, aber zuhause haben die nicht mehr das Erste. Das ist wie in der griechischen Hochzeit, wo die Frau den Kopf dreht. Nein, tatsächlich ist das so: Die Verantwortung haben wir immer noch vor Gott, das wird sich nicht ändern. Wir sind verantwortlich für die Leitung, die geistliche Leitung der Familie und der Gemeinde.
Und die Frage ist natürlich: Wenn eine Gemeinde bereits so abgedriftet ist oder wenn wir persönlich selber so eine verschiedene Sicht haben und aus vielleicht zum Glauben gekommen sind und unsere Familien anders gewesen sind, dann müssen wir schrittweise in diese Richtung gehen. Dann müssen wir uns helfen lassen, dann müssen wir in diese Richtung gehen, am besten natürlich als ganze Gemeinde, natürlich die Gemeindeleitung.
Und wir haben als Gemeindeleitung genau diese Themen vor zwei Jahren besprochen und immer wieder besprochen. Und jetzt sind wir schon, wir hatten bald nur Frauen in der Kinderleitung, jetzt haben wir schon vier Männer in der Kinderleitung. Und es geht schrittweise, nicht von heute auf morgen. Aber das Ziel ist da, und wir wissen das, und wir lernen das auch, wir praktizieren das aus, aber wir fordern das nicht ein, weil es in einer Art und Weise dazu führen würde, dass es zu Spannungen oder zu Spaltung führt.
Denn es ist wichtig, weil Gott das segnet, und wir wollen das auch. Aber es ist nicht so, dass es dazu führen muss, dass wir Spaltung bekommen. Und da, glaube ich, braucht man sehr viel Weisheit in diesem Prozess. Da sind einige solche Themen, aber definitiv würde ich das ohne ein schlechtes Gewissen in Liebe lernen.
Eine andere Sache ist: Meine Frau redet gerne mit anderen Frauen darüber, das ist auch wichtig. Sie sagt: Ich möchte Mutter sein, ich möchte zu Hause sein. Ich möchte mich um die Kinder kümmern, ich möchte nicht die Leitung haben. Ich möchte das tun, und ich gehe daran auf. Sie ist kreativ, sie macht das. Sie hat einen Mutter-Kind-Kreis, und da kommen mittlerweile teilweise 15, 20 Frauen mit Kindern, und die sind begeistert, und sie erklärt das denen.
Wie ich das richtig verstanden habe: Wenn jetzt das Kind quasi in den Brunnen gefallen ist und es ist wirklich jetzt nur noch ein ganz großes Problem, damit herauszukommen, soll man dann um des Friedens willen, um auch keine Spaltung herbeizuführen, besser gar nichts mehr sagen, sondern einfach nur hoffen, dass es dann besser wird und sich einfach dem Zeitgeist anpasst? Das ist ja schon negativ ausgedrückt von mir.
Ich weiß nicht, ob das jetzt deine Frage war, aber ich weiß auch, dass Sie jetzt nicht unbedingt die Massen aus dem Zylinder ziehen werden können. Aber was macht man in einer wirklich verfahrenen Situation, wo es einfach zwei Blöcke gibt? Was macht man da? Alles geht über die Leitung. Und das ist zu viel zu leben. Und dann hat man auf der anderen Seite auch die Männer, die dann immer ja, ja sagen, aber letzten Endes sind das nur Lippenbekenntnisse, weil sie tatsächlich da rein von der Frau, ich weiß es nicht, so, Entschuldigung!
Das ist so, sie steht auf einer persönlichen Situation, sondern irgendwo, in der ich mich befinde. Man möchte ja kein Leben. Es ist so, dass ich mich als irgendein schwarzer Blätter, ich bin schon schwarz, schwarzer Blätter, der da steht und sagt: Hey, Leute, wir haben eine Verantwortung. Der Gemeindegegenwärtige Gottgegene. Aber da sagen Leute: Was willst du? Die Bibel kannst du das doch anders machen, wir sehen das auch anders, die Frauen dürfen das.
Da kommen wir wieder zurück zur Autorität der Schrift, und wir sind im Feindgebiet, und dummerweise hat sich die Gemeinde sehr stark der Welt angepasst. Wir werden dagegen kämpfen müssen, das ist gar nichts anderes, aber natürlich mit den Waffen, die uns Gott gegeben hat. Wir haben das Wort Gottes gegeben bekommen, wir haben Gebet bekommen, und wir sollen immer noch in Geduld und Liebe daran arbeiten. Das ist das, was uns gegeben ist.
Und wir können auch beten, dass die Frauen selber sagen, das wäre vielleicht auch ein sehr wichtiger Aspekt, dass die Frauen selber sagen: Wir wollen das ja gar nicht, wir wollen ja, dass die Männer die Verantwortung endlich mal übernehmen. Oder umgekehrt, ich kenne nun die Situation nicht und die vereinzelten Situationen. Bei uns ist das jetzt durch Gottes Gnade nicht so, aber ich weiß, dass andere Gemeinden, wir haben auch eine Gruppe von Gemeinden, da ist es ein bisschen anders. Aber daran arbeiten wir, wir arbeiten Schritt für Schritt und wir haben uns eine langfristige Perspektive gesetzt, nicht eine kurzfristige.
Sheron und ich sind vor zehn Jahren in die Gemeinde gekommen, und wir haben langsam angefangen, mit den Ehepaaren und anderen zu arbeiten. Aber 2. Timotheus 2,2 kann ich ja trotzdem anwenden, ich kann trotzdem Vorbild sein, ich kann schauen, wen hat Gott direkt mir in die Verantwortung gegeben, in den ich investieren kann, den ich halt ausbilden kann.
Wir haben jahrelang in dieser Gemeinde die Leitung, die aus unserer Sicht gewählt war, klar, wir haben sie respektiert, wir haben auch nicht gegen sie rebelliert, haben aber halt das Verständnis, das wir hatten, einfach Reue gesucht, eine Bibel weiter zu lesen. Jetzt haben wir eine neue Gemeinde gegründet, auch nicht aus Feindseligkeit. Es ist halt immer raus, es ist dann einfach so gewachsen.
Aber man kann ja in den Gleitlinien auch voll sein, so dass man halt sofort auch Rechenschaft ablegen kann über das, was der Klippe geben kann. Wenn du es selber bereit bist, dann ist es wahr, dann muss man es halt an die Gleitlinie bauen. Es gibt, wie gesagt, keine Lösung, die wir jetzt, eine Patentlösung, die wir anbieten können. Aber die Tatsache ist: Die Schrift gibt uns eben die Grundlage, dass eine männliche Leitung geistgeleitet ist, die die Qualifikationen, die wir aus der Schrift kennen, sehen und umsetzen sollen.
Wir haben auch auf der anderen Seite eben die Verantwortung der Frauen, die ganz deutlich in Titus wiedergegeben sind, und natürlich Sprüche 31 und andere machen das ziemlich deutlich. Ich kann nur sagen: Ja, es ist ein Kampf, in dem wir stehen, der über Philosophien geht, und das ist eben das. Es ist nicht der Kampf zwischen Fleisch und Blut, und das wissen wir. Es ist die Überzeugung, die die Einzelnen mitbringen, und wir sind nun mal in so einer Gesellschaft, und der nächste Schritt ist noch viel extremer mit der ganzen Auflösung der Familie im Moment, der ganzen Frage der Sexualität, der ganzen Frage, ob Homosexualität Sünde ist oder nicht Sünde ist.
Das ist alles bereits diskutiert in den verschiedenen Denominationen, in der Landeskirche ist das fast schon unten durch, ist das schon geklärt. Damit haben wir zu kämpfen, und das ist das, wovon die Bibel spricht. Wir müssen deshalb unbedingt am Wort Gottes bleiben, Auslegungspredigt, in Liebe und Schritt für Schritt einzelne gewinnen und die wiederum einzelne gewinnen. Es fängt bei uns zu Hause an, ganz einfach, unsere Kinder.
Es ist interessant, ich habe drei Mädchen, alle wollen sie heiraten. Nein, alle wollen meine Töchter heiraten. Warum ist das so? Weil sie gelernt haben, was eine Rolle der Frau ist. Und die Männer suchen Frauen, die verstehen, was ihre Rolle ist. Emanzipierte Frauen haben eine Schwierigkeit bei Christen sehr oft. Ist so.
Also es fängt bei uns zu Hause an. Jeder einzelne, der Kinder hat und junge Töchter auferzieht, der hat eine große Aufgabe vor sich. Es ist eine große Aufgabe, aber über Erziehung muss man nicht sprechen.
Okay, lass mich am Ende beten, wir haben schon überzogen.
Vater Gott, wir möchten dir danken für deine große Güte, deine Gnade, die du uns in deinem Wort offenbart hast. Herr, du möchtest, dass wir treue Männer sind, Männer deines Wortes. Wenn jemand uns anschneiden würde, dann würde die Bibel ausfließen, nicht Blut. So müssen wir sein. Wir müssen Männer sein, die wirklich reagieren, geistlich reagieren und agieren.
Und auf der gleichen Seite müssen wir auch Kämpfer sein, die bereit sind, das Schwert in die Hand zu nehmen und auch damit die klaren Philosophien dieser Schrift zu verteidigen. Herr, und wir möchten Praktiker sein, wir möchten Männer deines Wortes sein, die Täter sind, die nicht passiv dastehen, sondern aktiv sind, und dass wir trotzdem mit liebevoller Art und Weise die Männer, die anderen Menschen, zurüsten und überzeugen durch dein Wort.
Danke für deine große Güte und Gnade in Jesu Namen, Amen.
