Serie•Teil 207 / 366Solid Joys
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Die eigentliche Gefahr und der wahre Gegner
- Juli
Die Angriffsstrategie des Teufels und deine Abwehr
Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht fest im Glauben.
Die zwei größten Feinde unserer Seele sind die Sünde und der Teufel. Die Sünde ist dabei der schlimmste Feind, denn das Einzige, was der Teufel tun kann, um uns zu zerstören, ist, uns zur Sünde zu bewegen und uns von der Umkehr abzuhalten. Das Einzige, was uns verdammt, ist die Sünde, die nicht vergeben ist, nicht der Teufel.
Es kann sein, dass Gott zulässt, dass der Teufel uns heftige Schläge versetzen kann, wie bei Hiob, oder uns sogar töten kann, wie bei den Gläubigen in Smyrna, 1. Korinther 5,3-12. Aber der Teufel kann uns nicht verdammen oder uns des ewigen Lebens berauben. Das Einzige, was er tun kann, um uns ewigen Schaden zuzufügen, ist, uns zur Sünde zu verführen und uns von der Umkehr abzuhalten. Und genau darauf zielt er ab.
Der Teufel setzt also alles daran, uns in unserer Neigung zur Sünde zu bestärken, sie zu fördern, zu unterstützen, zu mehr anzureizen und zu bestätigen. Er will uns vom Glauben und von der Umkehr abhalten.
Wie der Feind Einfluss gewinnt
Wir sehen das in Epheser 2,1-2: Ihr wart tot durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht.
Wenn wir sündigen, handeln wir gemäß der Macht des Teufels in dieser Welt. Das moralische Übel, das er in unsere Welt bringt, geschieht durch die Sünde. Wenn wir sündigen, treten wir in seinen Herrschaftsbereich ein, und wir handeln ihm gemäß.
„Wenn wir sündigen, geben wir dem Teufel Raum“, Epheser 4,27.
Das Einzige, was uns am Tag des Gerichts verdammen wird, ist die Sünde, die nicht vergeben worden ist, nicht Krankheit oder Bedrängnis oder Verfolgung oder Einschüchterung oder Schreckgespenster oder Albträume. Der Teufel weiß das.
Die richtige Verteidigung des Glaubens
Darum konzentriert er sich nicht in erster Linie darauf, Christen mit unheimlichen Erscheinungen Angst zu machen, obwohl es davon auch genug gibt, sondern darauf, Christen mit wertlosem Fimmel und bösen Gedanken zu verderben. Der Teufel versucht uns gerade dann zu fassen zu bekommen, wenn unser Glaube nicht fest ist, wenn wir wanken und angreifbar sind.
Es ergibt Sinn, dass gerade die Sache, die der Teufel zerstören will, auch unsere beste Abwehr gegen seine Angriffe ist. Darum sagt Petrus: Dem widersteht fest im Glauben, 1. Petrus 5,9. Und darum spricht Paulus vom Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, Epheser 6,16.
Wir wirken also den Angriffen des Teufels entgegen, indem wir das stärken, was er am meisten zerstören will, nämlich unseren Glauben.

