Zuerst wollen wir klären, woher wir wissen können, wie der Himmel aussieht. Danach betrachten wir, was die Bibel unter dem Himmel versteht. Anschließend folgen vier Dinge, die einige von euch im Himmel tun werden.
Um die Nachfolge besser zu verstehen, mach dich Hashtag Bibelfit. Heute setzen wir die tausendfach angeschaut Videoreihe zum Jenseits fort – mit einer Frage, die viele in den Kommentaren gestellt haben: Wie sieht der Himmel aus? Dabei erwarten dich einige Überraschungen.
Am Ende des Videos bekommst du außerdem ein paar Tipps, wie du mit deiner Bibel mehr darüber erfahren kannst, was nach deinem Tod passiert und wie die unsichtbare Welt aussieht, die uns umgibt.
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Die Grundlage christlichen Glaubens und die Frage nach dem Himmel
Ganz grundsätzlich sagt Jesus: Folge mir nach. Wir Christen sind seine Nachfolger. Das bedeutet, dass das, was Jesus sagt, für uns gültig und bindend ist.
Wenn nun jemand behauptet, das, was Jesus sagt, sei nicht gültig oder nicht bindend, kann er das natürlich sagen – wir leben ja in einem freien Land. Doch diese Person stellt sich damit außerhalb des Christentums. Das ist wichtig zu wissen.
Falls jemand zu dir sagt: „Ist das nicht total arrogant und überschreitet jegliche menschliche Kompetenz, etwas über den Himmel zu sagen?“, dann ist die Antwort: Von uns Menschen aus gesehen stimmt das. Wir können nicht aus eigener Kraft wissen, wie das Jenseits aussieht.
In der Bibel gibt es nur sechs Menschen, die die unsichtbare Welt vor ihrem Tod gesehen haben. Doch Gott hat uns durch Jesus und die Bibel immer wieder davon erzählt. Er hat uns Ausblicke darauf gegeben, wie es sein wird, in seiner Gegenwart zu sein. Deshalb können wir das wissen.
Entweder ist Jesus wirklich der Mensch gewordene Gott – dann sollten wir alle Christen sein und uns an das halten, was er sagt. Oder Jesus ist nicht der Mensch gewordene Gott – dann brauchen wir auch überhaupt nicht Christen zu sein. So einfach ist das.
Eine wichtige Sache, die du noch wissen musst: Die Bibel spricht wesentlich häufiger von der Hölle als vom Himmel. Deshalb war das Video über die Hölle auch sehr lang. Dieses Video hier über den Himmel wird etwas kürzer sein.
Die verschiedenen Bedeutungen des Himmels in der Bibel
Was meint Gottes Wort eigentlich mit „Himmel“? Es sind drei verschiedene Dinge gemeint, die ganz anders aussehen als das, was unsere Kultur uns oft vorgaukelt – etwa mit übergewichtigen Krabbelbabys und Ähnlichem.
Erstens ist damit der Ort gemeint, an dem die Toten unmittelbar nach ihrem Tod sind. Das entspricht dem, was wir umgangssprachlich als Jenseits bezeichnen. Dieser Ort gehört zur unsichtbaren Welt.
Zweitens meint die Bibel die Zeit nach der Wiederkunft Jesu. Jesus kommt wieder, und das ist ein ganz wichtiges Thema im Neuen Testament und in der gesamten Bibel. Bei seiner Rückkehr richtet er seine Herrschaft auf. Dann ist von einem Himmel die Rede, der hier auf der Erde sichtbar ist – mit festem Boden unter den Füßen und für alle erfahrbar.
Das Dritte schließlich ist der Neuhimmel und die Neuerde, die nach Ablauf der Zeit neu geschaffen werden. Dies wird manchmal auch als die Ewigkeit bezeichnet.
Zusammengefasst meint die Bibel also drei verschiedene Dinge: Erstens das Jenseits, zweitens die zweite Wiederkunft Jesu, die manchmal als tausendjähriges Reich bezeichnet wird, und drittens die Ewigkeit mit Neuhimmel und Neuerde.
Vier Tätigkeiten im Himmel: Arbeit, Singen, Antworten erhalten und Gemeinschaft
Arbeit als erfüllende Aufgabe im Himmel
Vier Dinge, die einige von uns im Himmel machen werden
Platz vier: Arbeiten
Arbeiten findest du bereits im Buch Genesis vor dem Sündenfall beschrieben. Dazu passt auch, dass Eva als Hilfe für Adam geschaffen wird – also als Unterstützung bei seinen Aufgaben.
Erst nach dem Sündenfall wird Arbeit als eine Art von Qual beschrieben. Sie wird als überaus mühsam dargestellt und als etwas, das wirklich unangenehm ist.
Das kennst du vielleicht auch von dir selbst. Es gibt Phasen im Leben – das kenne ich von mir – in denen ich richtig durchackere, durchrödele und einfach durchziehe. Dabei bin ich total glücklich, weil es sehr erfüllend ist und gar nicht mühsam, etwa bei kreativen Prozessen wie dem Schreiben eines Buches oder Ähnlichem. Das ist total schön.
Es gibt aber auch andere Phasen, in denen ich vielleicht nicht so viel arbeite, aber trotzdem Dinge erledigen muss, die überhaupt keinen Spaß machen – wie zum Beispiel Sperrmüll runterbringen oder einen Umzug organisieren.
Das heißt: Arbeit ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit Mühsal. Das ist nicht das, was damit gemeint ist.
In den prophetischen Büchern wird das sehr deutlich. Hier musst du allerdings genau aufpassen, denn das ist ein Punkt, an dem zum Beispiel die Zeugen Jehovas das Kind mit dem Bade ausgeschüttet haben. Aus meiner Sicht ist das etwas übertrieben.
In den prophetischen Büchern wird nämlich ebenfalls deutlich, dass es in der Zeit von Jesu Wiederkunft darum geht, die Welt hier auf der Erde wieder aufzubauen, wo sie zerstört worden ist – in der Flutzeit, in der Zeit der großen Trübsal.
Dort ist in der Bibel die Rede davon, dass wir arbeiten werden, und zwar in Form von Dienen und Verwalten.
Singen als Ausdruck der Freude im Himmel
Punkt drei hast du dir wahrscheinlich schon gedacht: Wir werden singen. So heißt es zum Beispiel in Offenbarung 5: „Jedes Geschöpf, das es gibt, im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und im Meer, hörte ich mit einstimmen.“ Danach wird von dem Lied gesprochen, das dann gesungen wird.
Überhaupt ist – und das wissen viele Leute nicht – der Himmel in der Bibel als laut beschrieben. Es ist etwas ganz Besonderes, wenn es in der Offenbarung heißt, dass es einmal eine Stille im Himmel gibt. Umgekehrt bedeutet das, dass es ein riesiges Tosen im Himmel gibt.
Der Himmel ist also wahrscheinlich nicht der Ort andächtiger Stille. Es klingt anders.
Antworten erhalten: Erkenntnis und Verständnis im Himmel
Punkt zwei finde ich den spannendsten. Wir werden Antworten bekommen, du wirst Antworten bekommen, heißt es im 1. Korinther 13,12: „Wir erkennen jetzt nur einen Teil des Ganzen, aber dann werde ich so erkennen, wie ich von Gott erkannt worden bin.“
Das bedeutet, es gibt einen Erkenntnisfortschritt. Wir werden lernen, wir werden Antworten bekommen.
Umgekehrt sagt Jesus, dass er wissen wird, was wir ihn fragen wollen. An einer anderen Stelle sagen die Jünger zu Jesus: „Jetzt verstehen wir, dass du alles weißt. Jetzt verstehen wir, dass du all unsere Fragen kennst, bevor wir sie stellen. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist.“
Jesus kennt also unsere Fragen, bevor wir sie stellen.
In einer Prophezeiung aus dem Buch Jesaja heißt es: „Schon ehe sie rufen, gebe ich ihnen Antwort.“
Es könnte durchaus sein, dass sich das auf das tausendjährige Reich bezieht.
Gemeinschaft als das höchste Gut im Himmel
Und Platz Nummer eins, und danach zeige ich dir, wie du aus deiner Bibel mehr über das Jenseits erfahren kannst, ist Gemeinschaft.
Jesus sagt in Matthäus 8: „Ich sage euch, aus allen Himmelsrichtungen werden viele Menschen kommen und zusammen mit Abraham, Isaak und Jakob ihre Plätze im Reich des Himmels einnehmen.“ Damit ist ein riesiges Hochzeitsmahl gemeint. Ich möchte nicht umgangssprachlich „Party“ sagen, das klingt so wie in der Volksbibel, aber du weißt, was damit gemeint ist: Gemeinschaft mit vielen anderen Menschen, die Gott zur Priorität in ihrem Leben gemacht haben. Diese Menschen wurden begnadigt und durften in das Himmelreich eintreten.
Es ist aber auch Gemeinschaft mit Jesus selbst. Jesus sagt in Lukas 22: „Ihr werdet an meinem Reich, an meinem Tisch essen und trinken.“
Die entscheidende Frage: Wer kommt in den Himmel?
Das ist doch mal etwas. Die Frage ist jetzt: Kommst du in den Himmel? Das ist die entscheidende Frage.
Es gibt natürlich Menschen, die einfach ignorieren, was Jesus über das Jenseits, den Himmel und den Weg dorthin sagt. In einem freien Land hat jeder das Recht dazu. Nur sind diese Menschen dann keine Christen.
Für uns als Christen ist das, was Jesus dazu sagt, gültig und bindend. Dabei ist es ganz, ganz wichtig, ja elementar, dass man begnadigt wird und umkehrt. Ohne das geht es nicht.
Denn wir sind Sünder, und das ist ein großes Problem. Darüber habe ich auf dieser Plattform schon intensiv gesprochen. In drei Wochen wird es ein eigenes Video geben, das genau erklärt, wie du umkehrst.
Die Kurzfassung lautet: Deine Sünden müssen dir wirklich leidtun. Du musst erkennen, dass du vor Gottes Gericht schuldig bist. Das nennt man Buße. Das ist etwas ganz, ganz Wertvolles.
Außerdem musst du einsehen, dass du aus eigener Kraft nichts daran ändern kannst. Genau dafür ist Jesus gestorben – für dich persönlich.
Indem du annimmst, dass das für dich geschehen ist, ihm nachfolgst und ihn zum Herrn über dein Leben machst, wird daraus etwas.
Genauer erkläre ich das, wie gesagt, in drei Wochen in einem Extra-Video. Klicke gern die Glocke, dann wird dir das angezeigt.
Die Bedeutung von Buße und persönliche Hingabe
Wir schauen uns gleich an, wie du aus deiner Bibel mehr über das Jenseits erfahren kannst. Zuvor aber eine Sache, die viele Leute überrascht: Diese persönliche Bußfertigkeit ist ganz, ganz wichtig. Die tiefe Einsicht in die eigene Schuld und das persönliche Festklammern an Jesus als unsere einzige Chance und unsere Begnadigung – darin ist Gottes Wort glasklar.
Deshalb – und das ist unangenehm zu sagen, gehört aber hier dazu – werden viele Menschen in der Hölle sein, die du dort gar nicht erwartet hättest. Denn diese Bußfertigkeit und das persönliche Festklammern an Jesus fehlen oft. Es sind also nicht nur Glitzer- und Glamour-Promis mit einem Lebensstil, der genauso verderbt ist wie deiner und meiner. Es sind auch nicht nur weltliche Politiker und Machthaber, die Moral mit Füßen treten und Gesetze verabschieden, die den Geschöpfen und dem Schöpfer selbst ins Gesicht spucken.
Sondern auch viele Menschen, die vermeintlich fromm sind und nach außen hin religiös wirken, aber ein unbußfertiges Herz haben. Sie haben sich niemals entschieden, die Begnadigung durch Jesus anzunehmen. Jesus sagt dazu in schneidender Schärfe: Nicht alle, die zu mir „Herr, Herr“ sagen, werden in das Himmelreich hineinkommen.
Lass mich auch eines ganz klar sagen: Es werden Menschen in der Hölle sein, mit denen du nicht gerechnet hast – weil sie heute in dieser Minute kirchliche Amtsträger sind. Deshalb werden auch viele Menschen im Himmel sein, mit denen du nicht gerechnet hast. Zum Beispiel viele, die heute inhaftiert sind, in Justizvollzugsanstalten und Gefängnissen sitzen und in ihrem Leben große Fehler gemacht haben. Im Gegensatz zu vielen anderen haben sie aber aufgehört, sich selbst in die Tasche zu lügen.
Das Jenseits wird anders aussehen und anders besetzt sein, als du wahrscheinlich denkst. Dort wird es große Überraschungen auf beiden Seiten geben.
Die Bibel als Schlüssel zum Verständnis des Jenseits
Um mehr über das Jenseits zu erfahren, hat Jesus dir sein Testament hinterlassen: das Neue Testament. Deshalb heißt es ja auch so. Das bedeutet, du musst es jetzt lesen.
Ernsthaft, das ist kein Witz. Wirklich nicht. Wenn du mal Zeit hast und sonst nichts vorhast – na ja, wissen wir beide, dass das wahrscheinlich nicht passieren wird. Du brauchst eine feste Zeit am Tag, zu der du, komme was wolle, nichts anderes einplanst. Nicht „wenn du mal dazu kommst“, sondern dass es wirklich genau dann passiert. Am besten morgens, bevor alles andere auf dich einprasselt.
Und bitte, mach das nicht so, wie ich es früher gemacht habe. Die Bibel einfach irgendwo aufschlagen, zum Beispiel in der Mitte, und plötzlich bist du wieder bei den Psalmen. Wer hätte das gedacht? Und was da dann steht, ist der „Vers des Tages“. So etwas Bescheuertes – nein! Mach das bitte besser, strategisch und überlegt.
Du sollst die Bibel strategisch und überlegt durchlesen, mit Herz und Verstand. Dafür habe ich zwei Hilfsmittel für dich entwickelt, die schon hunderten Menschen geholfen haben, die zum ersten Mal die Bibel so angegangen sind.
Das erste ist eine Roadmap, die mit den einfachsten und wichtigsten Teilen der Bibel beginnt. Sie führt dich durch die Bibel in einer Reihenfolge, die sehr niedrigschwellig und leicht verständlich ist.
Das zweite ist ein Übersetzungsguide, mit dem du herausfinden kannst, welcher Bibeltyp du bist und welche Ausgabe am besten zu dir passt.
Beides ist kostenlos. Ich habe es über Monate für dich erstellt und verschenke es, weil ich dir helfen möchte, deine Bibel zu lesen. Du kannst dir beides gern über den Link in der Videobeschreibung herunterladen. Das ist mir ein Herzensanliegen und in diesem Jahr wichtiger denn je.
Klicke einfach auf den Link in der Videobeschreibung.
Einladung zum Austausch und Abschluss
Was denkst du über all das? Wie sieht der Himmel aus? Schreib es gern hier als Kommentar. Du kannst auch ganz frei und offen deine Fragen stellen. Dieses Video ist schließlich auch aus den Fragen von dir und anderen entstanden.
In jedem Fall schön, dass du da bist. Ich bin Markus Voss, und das war jetzt ein Input zum Nachfolge-Verstehen. Um Nachfolge auch zu leben und zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit.
Dazu lade ich dich ein, jetzt die Glocke zu klicken. Damit bekommt Social Media das Signal, dass solche Inhalte hier tatsächlich geschaut werden und nicht verborgen bleiben.
Vielen Dank dafür! Wir sehen uns im nächsten Video. Ich freue mich auf dich!
