Wir haben die ganze Woche Gegenstände der Passion betrachtet, und heute
also das Kreuz. Ist ja so riesig groß im Chor unserer Kirche. Genauso groß
und unübersehbar steht es in der Mitte des christlichen Glaubens.
Eigentlich merkwürdig, wir könnten ganz andere Erinnerungsstücke an Jesus
in die Mitte unseres Glaubens rücken. Wie wäre zum Beispiel Jesus ganz
groß wie er im tobenden Sturm im schwankendem Boot steht und die
Naturgewalten anherrscht und ruft: Schweig und verstumme."
Und doch ist uns Jesus noch größer, mit der Dornenkrone am Kreuz. Jesus hat
wunderbare Taten vollbracht. Wir erinnern uns wie er Tote auferweckt hat,
tausende von Hungernden gespeist, Kranke gesund gemacht und doch beten wir
ihn nicht als den Wundertäter an sondern als den Mann vom Kreuz, den
Leidenden und den Geschlagenen. Jesus im Sterben.
Ist Ihnen eigentlich bewusst, was das Kreuz für ein schreckliches
Folterinstrument war?
Wir können Jesus anblicken, wie die Dornenkrone in sein Gesicht gezogen
ist, wie das Blut herunter läuft. Aber das Schlimmste ist dann das mit dem
Kreuz. Man hat ja in Israel von einem am Kreuz Gestorbenen ein Fußgelenk
gefunden wo noch ein Nagel drinsteckte von der Kreuzigung. Zehn Zentimeter
lange Nägel! Er war durch den Knochen getrieben, aber das Schlimmste war
das Kreuz selbst. Die Hingerichteten haben furchtbare Schmerzen gehabt,
Kopfweh, Fieber. Das waren schreckliche Angstzustände, die da durchlitten
wurden, Durst. Aber am allerschlimmsten war die Atemnot. Wenn da dann noch
so ein Höcker am Kreuz angebracht war, das gab's auch, dann war das
eigentlich nur zur Verlängerung der Qualen, denn die Atemnot war so
furchtbar, und wenn sich diese Sterbenden in ihrer Atemnot noch einmal
aufrichtete, wie riss das in den Wunden. Dieser schwere Körper der da hing,
es muss grausam gewesen sein.
Im Altertum wurden ja viele gekreuzigt. Alexander der Große hat das
praktiziert, in Karthago gab's das, bei den Griechen und bei den Römern.
Z.B. nach dem Spartakus Aufstand wurden 6000 Menschen an der Via Appia
entlang gekreuzigt. Und trotzdem ist erstaunlich, in der ganzen antiken
Literatur wird nie eine Kreuzigung beschrieben, nie! Es gibt überhaupt nur
einen Satz, der die Leiden der Kreuzigung beschreibt und die ist bei
Seneca: Glied um Glied haucht er Tröpfchenweise seine Seele aus"
Sonst haben die Griechen und Römer nicht fertig gebracht die Scheußlichste
aller Hinrichtungsarten auch nur irgendwie zu beschreiben. Nur einmal ist
das in der Antike passiert. Beim Tod Jesu! In den vier Evangelien und da
beschreiben die Evangelisten bis ins Detail dieses furchtbare Leiden und
Sterben Jesu.
Das überraschende ist, für die Christen war von Anfang an das Kreuz das
Siegeszeichen, ein Triumphzeichen. Nichts Bedrückendes. Ich weiß, dass
manche ja den Karfreitag zu einem Trauertag umfunktionieren, das ist nicht
wahr! Das ist der Christen großer Freuden- und Siegestag. Das Kreuz, das
stellen wir sogar noch dort auf wo der Tod hütet, am Friedhof. Wo wir die
Toten nach Tausenden zählen, da richten wir Kreuze auf, dass wir sagen:
und du Tod, hast nicht das letzte Wort! Sondern Jesus ist der Sieger!" In
den Anfechtungen unseres Lebens, wenn uns alte vergangen Schuld plagt, was
wollen Sie denn diesen tückischen Schwermutsanfällen entgegenhalten als das
Kreuz Jesu. Er hat für mich bezahlt und die Schuld ist vergeben und
ausgelöscht. Und kein Wunder so finden wir das Kreuz schon ganz früh, auch
in den archäologischen Ausgrabungen als das Siegeszeichen, als ein
Freudenzeichen. In Herculaneum, der Stadt am Vesuv, die schon wenige Jahre
nach dem Tode Jesu überschüttet wurde, wurden in den Ausgrabungen solche
Siegeszeichen der Christen gefunden als ein Zeichen, ER ist mein Leben, IHM
diene ich, IHM gehöre ich.
Dann wissen wir wie die Christen keine andere Botschaft in die Welt
hineintragen wollten. Sie haben nicht die Idee gehabt, sie wollten die
Menschen zum Guten überzeugen. Oder sie wollten den Menschen etwas über
Religion erzählen, dass ich nichts wüsste unter euch als JESUS, und zwar
als den Gekreuzigten. Hab ich IHN euch nicht vor die Augen gemalt" sagt
Paulus. Das war seine rastlose Unruhe, alle Menschen dieser Welt müssen den
Gekreuzigten kennen lernen. Darüber müssen wir reden. Es genügt nicht, dass
man etwas von einem Herrgott im Himmel weiß. Man muss den gekreuzigten
Jesus kennen, IHN lieben und wissen, dass in IHM alles gelöst ist was in
dieser Welt noch bedrücken und belasten mag.
Das muss ich Ihnen erklären, und ich mach's wieder so, dass ich's ein
bisschen formuliere, in Thesen, dass wir es behalten können.
1. Am Kreuz wird eine unglaubliche Liebe offenbar. Eine unglaubliche Liebe!
Sie haben ja ganz recht wenn Sie sagen wenn Sie die Passionsgeschichte
ansehen, sehen Sie nichts von Liebe! Wo denn? Die Leute sind ja alle so
böse! Die sind ja so hart, die sind ja so gemein! Das sind ja alle Schufte,
die quälen und foltern. Richtig! Richtig, so war das!
Wenn Sie die Passionsgeschichte durchsehen, wo ist denn Liebe drin? Bei den
Soldaten die foltern? Bei den Soldaten die da annageln? Ja, vielleicht bei
den Frauen unter dem Kreuz.
Wo ist denn sonst noch Liebe? Die Passionsgeschichte macht ernst und
entzaubert unsere großen Ideale, wir reden ja so gerne: der Mensch ist so
gut". An der Passion sehen wir, dass am Menschen nicht viel Gutes ist, es
gibt einiges Nettes noch, aber wenig. Dass wir von Jugend auf ein böses
Herz haben, nicht nur die die da Jesus gefoltert haben! Da bleibt nichts
mehr von humanitärem Menschenrecht. Alles plötzlich im Hass weggeblasen!
Was ist denn da los? Die Bibel sagt es, wenn der Teufel los ist, wenn die
Macht der Finsternis, so hat es Jesus ausgedrückt, sich ungehemmt auf der
Welt entfalten kann. In Ihrem Leben! Dann ist das Chaos da! Dann erstickt
alle Humanität, das erleben wir ja.
Auch immer wieder in schrecklichen Kriegskatastrophen, wenn das da so
spürbar wird. Was ist da plötzlich mit den Menschen los? Ja der Fürst
dieser Welt, die Macht der Finsternis gebärdet sich so unheimlich. Wo ist
denn Liebe in der Passionsgeschichte, wo denn Liebe? Nur an einer Stelle,
im Herzen Jesu, im Herzen Gottes! Das muss ich Ihnen erklären! Ich weiß
nicht ob Sie Feinde haben, haben Sie Feinde? Also nicht nur Menschen mit
denen Sie so ein bisschen in der Spannung leben, sondern so richtige
Feinde, Menschen die Ihnen alles Böse wollen. Und wenn Sie die lieben
können, ich glauben Ihnen gar nicht, dass Sie das schaffen, aber wenn Sie
das könnten, das wäre eine Liebe. Feindesliebe. Dass Sie sagen: ich liebe
den der mir fortwährend Leid zufügt, der mich quält, der mich foltert. Aber
es wird noch viel was tolleres hier beschrieben, Jesus liebt die die IHN
quälen, schlagen und noch viel mehr wird beschrieben. Jesus opfert SEIN
Leben für die die IHN bloß beseitigen wollen. ER opfert das für Menschen
die IHN vernichten wollen, für Feinde Gottes. Wo hat es so eine Liebe je in
der Welt gegeben. Das ist die Bibelbotschaft: es gibt eine Liebe, die ist
der Quell aller menschlichen Liebe, das Urbild der Liebe, das ist da wo
Gott seinen Sohn dahingibt für die die IHN hassen. Die IHN mit Füßen
treten. Seht welch eine Liebe, darin steht die Liebe. Nicht, dass wir Gott
geliebt haben, sondern dass ER uns geliebt hat. Damit hat es begonnen, und
wo kann ich das sehen? Sie kennen das doch auch wenn die Leute so sagen:
wo ist der Gott der Liebe?" nur weil sie mal plötzlich in ihrem Leben ins
Krankenhaus müssen, oder an einem Sarg stehen, wo ist der Gott der
Liebe?", weil ihr Haus abbrennt. Wir leben in einer schrecklich kalten und
schwierigen Welt in der unheimlich viel Bitteres geschieht. Gehen Sie
einmal in die Hinterhöfe, gehen Sie einmal in die Irrenhäuser, gehen Sie
einmal in die Gefängnisse, schauen Sie einmal an wie Menschen sich in der
Ehe, in der Familie oft das Leben zur Hölle machen. Schauen Sie die Kriegs-
und Schlachtenfelder dieser Welt an und dann fragen Sie: wo ist denn da
Liebe", natürlich, wo ist denn Liebe? Wo ist denn die Liebe Gottes?" Es
gibt sie! Am Kreuz geoffenbart! Und zwar so wunderbar und so groß wie sie
kein Mensch ausdenken kann, wo noch im Sterben Jesus all diese Leute sieht:
die heimtückischen Kirchenfunktionäre, die machtgierigen Politiker, diese
wütenden aufgepeitschten Volksmassen, diese emotionalisierten Schreier und
Jesus bittet für sie: Vater vergib ihnen". Darum ist die Liebe Jesu so
groß, darum ging Jesus ans Kreuz. Sie dürfen sich heute am Karfreitag gerne
umhorchen, in vielen Kirchen wird heute an das Leiden Jesu gedacht, und
dann wird gesagt: das erinnert uns an alle Leiden unserer Erde – Quatsch!
Sagen Sie doch einfach Quatsch! dazu und sagen sie Falsch! Leiden Jesu
erinnert doch nicht an die Leiden der Welt! Jesus ist doch nicht gestorben
um an die Unrechtsopfer der totalitären Herrschaft der Römer zu erinnern.
Das steht doch nicht in dem Evangelium. Das ist eine Verdrehung und
Verfälschung des Evangeliums. Nur aus Liebe starb ER, nur aus Liebe zu uns,
so erzählt es das Evangelium. Nur darum ist dieses Kreuz so stark, und nur
darum kann dieses Kreuz Sie trösten, im Leben und im Sterben. Wie hat mich
Gott lieb, nichts kann mich von dieser Liebe trennen. Das hat Gott
befestigt und klar gemacht in einer Tatsache.
Ein zweiter Leitsatz, warum uns das Kreuz so groß ist
Weil Liebe offenbart wird
2. Weil die Barmherzigkeit triumphiert über die Bosheit
Jetzt können wir es noch mal so machen wie grade eben, dass wir die
Passionsgeschichte durchgehen und sagen: wo ist denn da Barmherzigkeit
drin?"
Vielleicht der, der Jesus noch den Schwamm reichte, wenn wir das als
Barmherzigkeit bezeichnen wollen. Aber dann sind wir schnell fertig. Und
das ist ja auch in unserem Leben so wenn wir von unserer Barmherzigkeit oft
so eingenommen sind, im Lichte Gottes betrachtet, ist alles die mindeste
Pflicht und Schuldigkeit. Nein, in der Passionsgeschichte sieht man von des
Menschen Barmherzigkeit gar nichts und da kann auch keiner, wer's auch
will, was hineindichten. Das eignet sich nicht als einen Heldengedenktag.
Das eignet sich auch heute nicht dafür, dass man von menschlichen Tugenden
redet. Wir wollen doch alle ganz nett sein und uns für die Entrechteten
einsetzen. Da bleibt nichts mehr in der Passionsgeschichte übrig. Nur das
große Erbarmen Gottes. Wie hat das oft Jesus in Geschichten malen können.
Beim Vater vom verlorenen Sohn. Der Vater der jeden Tag dasteht und schaut:
Wann kommt denn mein Sohn zurück". Da kommt es nie über die Lippen: der
war es nicht wert, der, ach der, der hat mich mit Füßen getreten". Sondern
nur das Herz, das bricht vor Liebe und das in der Barmherzigkeit dem
Verlorenen nachläuft. Das sehen wir am Kreuz, in der großen Zuspitzung, das
Gott bis dorthin treibt, dass die Menschen sagen: wir wollen dich nicht!
Wir wollen deine Barmherzigkeit nicht haben!" Wo sie sogar im Triumph noch
rufen: sein Blut komme über uns und unsere Kinder". Dieser Wahn, als ob
man Schuld selber tragen könnte, man wird doch mit seiner eigenen Schuld
nicht fertig, wie soll ich das denn machen? Ich kann's doch gar nicht
tragen und ich werde damit doch gar nicht fertig.
Das war Jesus wichtig, dass wir eine Vergebung haben.
Sie können sagen: das Wort Gnade ist für mich abgegriffen", aber die Sache
ist es nicht. Für mich ist das jedes Mal ein Wunder, ich darf wiederkommen
mit meiner Schuld. Und unter dem Kreuz Jesu noch einmal die ganze Not
einfach aussprechen. Und dann ist das Erbarmen größer als alle Bosheit und
jetzt sagen Sie: Wie weit geht denn das?". Die schlimmsten Verbrechen und
Sünden will Gott vertilgen, es gibt kein Limit nach oben, keine
Sperrgrenze. Und wenn eure Sünde gleich blutrot wäre, sie soll schneeweiß
werden". Da triumphiert die Barmherzigkeit, die Gnade über die Bosheit und
wenn uns in der Passionsgeschichte das auch so furchtbar wird wie der Hass
gegen Jesus sein kann, die Gemeinheit, das alles sind ja unser Unglauben,
unsere Spott, unsere Zweifel, Selbstbehauptung. Und dann ruft Jesus: es
ist vollbracht!" Was denn? Das Versöhnungswerk! Jetzt ist die Türe zum
Vater offen, jetzt darf jeder kommen, ganz gleich wer er ist!
Ich brauch das nicht" sagen Millionen, Abermillionen: Ich hab mir nichts
vorzuwerfen!" ER ruft: Kommt her zu mir die ihr mühselig und beladen
seid". Gibt es das bei uns, dass wir meinen wir bräuchten diese Gnade
nicht? Diese Barmherzigkeit nicht? Wo wir uns doch so alleingelassen, so
schwach, so bedrängt fühlen in unserm Leben. Da ist doch angeboten: ER will
dich tragen, ER will dich bergen, ER will dich bewahren, ER will dich an
seiner Hand halten. Darum ist Jesus am Kreuz gestorben, damit du weißt: ich
bin ein Kind Gottes, mein Name steht im Buch des Lebens, aus Gnade nicht
aus irgendwelchen Verdiensten, die ich erreicht hätte. Sondern aus Gnade,
allein aus seiner Vergebung.
Das war von der Liebe, vom Erbarmen das triumphiert über das Böse
Noch ein letztes:
3. Das Kreuz ist die große Wende
Das Kreuz ist die große Wende, am Kreuz scheiden sich ja die Geister. Es
wird ja heute viel gesprochen was heute in der Christenheit am Ende des
zweiten Jahrtausends dran sei. Und da sagt man: wir brauchen neue
Gemeindeformen", und andere: neue Kirchengesangsbücher, neue
Gottesdienstformen, neue Lieder". Wissen Sie was wir brauchen? Wir brauchen
das Wort vom Kreuz, sonst gar nichts. Wenn etwas Menschen zieht, dann dies.
Natürlich war das unter den ersten Christen nicht anders. Da sagt schon
Paulus, das ist den Griechen eine Torheit, die lehnen das einfach gleich
ab. Oder den Juden, denen ist das ein Ärgernis.
Soll ja in unseren Tagen ähnlich sein. Paulus sagt, das ist die Botschaft!
Das hat in einer Windeseile damals im Römerreich in 10, 15 Jahren alles
revolutioniert, da sind überall Christengemeinden entstanden, wenn wo das
Wort vom Kreuz gepredigt wurde. Wenn heute unserer Christenheit etwas Not
tut, den Hauskreisen, den Jugendgruppen, den Hausbesuchen, den
Gottesdiensten, den Kirchen und was wir haben, keine neue Lehre von der
Taufe und so was. Wir brauchen das Wort vom Kreuz. Damit Menschen das
hören, was Gott für uns tut in seiner Liebe, und in seiner Versöhnung und
in seinem Erbarmen. Und wenn wir das begreifen, dann auf einmal wird uns
unser Leben herausgerissen aus den dunklen schmutzigen Bindungen der Sünde
und des Teufels und auf einmal gibt es wieder eine Trennung. Dann kommt es
zu klaren Bekehrungen.
Es ist ja oft missverstanden worden, wenn Jesus in der Passionsgeschichte
ruft: Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen!" Manch eine haben
dann hineingelesen, dass Jesus verzweifelt sei, an Gott. Also ich habe noch
nie einen Zweifler Psalmworte beten hören, außer im Glauben. Also es ist
ein Psalmwort was Jesus da sagt. Wenn Sie in ihren Zweifeln rufen können:
mein Gott!" dann hab ich gute Zuversicht. Das ist doch ein Glaubenswort.
Aber was war denn die Verlassenheit? Jesus ist für uns in die tiefste
Gottesferne hinuntergegangen. Und hat sie überbrückt, indem er sich selbst
in die Hände des Vaters befiehlt. Sehen Sie, dass sie aus der äußersten
Gottesferne heimfinden dürfen zum Vater, das zeigt uns das Kreuz. Es gibt
keine Gottverlassenheit und Finsternis mehr, außer Sie bleiben in Ihren
Sünden und sagen: ich will damit selber fertig werden." Entweder sind Ihre
Sünden vergeben, oder Sie tragen Sie noch und Sie müssen dafür gerade
stehen am Jüngsten Tag und da steht in der Bibel, es ist furchtbar unter
dem Zorn Gottes. So wie Jesus in der Kreuzigung Schuld vor Gott im Gericht
trägt. Furchtbar, von Gott verlassen zu sein um der Sünde willen, so wie
Jesus, der die Schuld der Welt trägt und hinunter gestoßen wird ins
Gericht Gottes, Das ist furchtbar. und Sie dürfen heute das Heil ergreifen,
Sie dürfen heute Gnade erleben.
Danke Jesus, dass du für mich gestorben bist und, dass ich heute in DIR das
Heil ergreifen kann, heute Frieden bei DIR finden darf.
Wir haben vorhin dieses Lied gesungen wo es geheißen hat: Dein Kampf ist
unser Sieg, Dein Tod ist unser Leben, in Deinen Banden ist die Freiheit uns
gegeben" da haben die Christen zu allen Zeiten immer gemerkt, da ist das
Kreuz auch ein Hoffnungszeichen und ein mutmachendes Zeichen, alles was
mich noch bedrücken mag, Schmerzen, Krankheit, Ärger mit Menschen, alles
was in dieser Welt noch an Not getragen werden muss, das mag ein Kreuz
sein, das mir in den Weg gestellt ist. Ich darf es fröhlich überwinden,
weil es mich nicht mehr von Gott trennen kann und ich will fröhlich meine
Straße ziehen, ganz fröhlich, weil alles mir zum Besten dienen muss.
Ach, wenn Sie doch das Kreuz erkennen.
Wenn Sie sagen, ach, am Kreuz hab ich durchgeblickt in das Herz des Vaters,
und ich habe heimgefunden zu ihm.
Amen.

