Serie•Teil 6 / 53Lukas-Evangelium
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Einleitung und Rückblick auf den bisherigen Weg
Ich freue mich, wieder bei euch zu sein, und wir wollen gemeinsam da weitermachen, wo wir das letzte Mal im Lukasevangelium aufgehört haben.
Wir befinden uns im Moment in Kapitel 3. Wer mitlesen möchte, kann also in seiner Bibel Kapitel 3 aufschlagen. Hinter uns liegt die Beschreibung, wie Gott Mensch wurde und wie er in diese Welt gekommen ist. Vor uns liegt all das, was wir so kennen: der Dienst Jesu, seine Taufe, seine Versuchung und seine Predigten.
Bevor wir uns das anschauen, müssen wir uns noch einmal ein vorletztes Mal mit Johannes dem Täufer beschäftigen. Johannes der Täufer ist einer, über den der Engel seinem Vater Zacharias im Tempel gesagt hat: Er wird dir zur Freude und zur Wonne sein, denn er wird groß sein vor dem Herrn, und viele der Söhne Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren. Und er wird vor ihm hergehen in dem Geist und der Kraft des Elija, um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern und die Ungehorsamen zur Gesinnung von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten.
Wir haben es also heute Morgen mit dem zu tun, was man klassisch den Herold nennt. Ich glaube, man sagt vielleicht besser so etwas wie der Pressesprecher oder der PR-Manager von Jesus. Er macht sich daran, ein Volk auf seinen Gott vorzubereiten.
Johannes ist schon ein etwas komischer Kauz. Das heißt: Er wohnt in der Wüste, und genau dort trifft ihn dann auch das Wort Gottes.
Der historische Rahmen und der Ruf in die Wüste
Und wir starten im Lukasevangelium, Kapitel 3, und dort in Vers 1: Lukas 3,1.
Aber im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, also etwa im Jahr 29 nach Christus, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes Vierfürst von Galiläa und sein Bruder Philippus Vierfürst von Iturea und der Landschaft Trachonitis und Lysanias Vierfürst von Abilene.
Immer wenn hier das Wort Vierfürst heißt, bedeutet das nicht, dass diese Personen viermal so viel zu sagen hätten. Es ist auch nicht so, dass sie ein Viertel von irgendetwas wären. Gemeint sind vielmehr eher unbedeutende Herrscher, die man mit eingesetzt hat, weil man sie irgendwie brauchte. Vierfürsten sind also immer solche, bei denen man sagen kann: Sie haben nicht so viel zu sagen. Entscheidend ist hier der Pontius Pilatus.
Und dann heißt es hier: unter dem Hohen Priestertum von Hannas und Kaiphas. Auch da hat sich im Vergleich zum Alten Testament etwas getan. Wer sich im Alten Testament den Hohen Priester anschaut, der ist derjenige, der auf Lebenszeit aus einer bestimmten Familie kommt und diesen Dienst tut. Zur Zeit der Römer konnte man auch Hoher Priester werden, wenn man über die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten verfügte. Und das hatte hier auch Hannas gemacht. Er war das etwa von 6 bis 15 nach Christus. Dann war er nicht mehr so genehm, wurde abgesetzt, und dann wurde sein Schwiegersohn Kaiphas Hoher Priester. So hatte man plötzlich nicht einen, sondern irgendwie zwei, und doch nicht zwei. Deswegen heißt es hier: unter dem Hohen Priestertum von Hannas und Kaiphas.
Und als das da im Jahr 29 so besteht, geschieht das Wort Gottes zu Johannes, dem Sohn des Zacharias, in der Wüste. Und er kam in die ganze Landschaft am Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.
Johannes predigt, und zwar predigt er Bußtaufe zur Vergebung von Sünden. Also eine Taufe, die sagt: Lass dich taufen als Ausdruck deiner Buße. Und wenn du das tust, wird Gott dir deine Sünden vergeben.
Und Johannes ist ein Mann, der von seinem ganzen Dienst her würdig neben Leuten steht wie im Alten Testament ein Daniel, ein Ezechiel, ein Jeremia. So richtig die großen alten Propheten. Und in dieser Art kommt er da wieder her. Er bereitet einen Dienst zu, der im Alten Testament schon vorhergesagt ist.
Wie geschrieben steht im Buch der Worte Jesajas, des Propheten: Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade gerade.
Hier kommt ein Mann, der im Alten Testament angekündigt ist, mit seiner Botschaft. Und wenn ihr das im Alten Testament nachlest, dann werdet ihr feststellen: Hier kommt Gott, JHWH, der Herr des Alten Testaments, angekündigt, Mensch. Und er schickt mit Johannes jemanden vorneweg, der ihn vorbereitet, der Menschen vorbereitet, an ihn zu glauben.
Das Bild vom vorbereiteten Weg
Ich lese nochmals Lukas 3, Vers 4: „Wie geschrieben steht im Buch der Worte Jesajas, des Propheten: Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade gerade! Jedes Tal wird ausgefüllt und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden; und das Krumme wird zum geraden Weg und die holprigen zu ebenen Wegen werden; und alles Fleisch wird das Heil Gottes schauen.“
Das, was hier aus Jesaja zitiert wird, ist natürlich ein Bild. Das Bild eines Königs, der kommt. Man stellt sich den König vor, wie er in seiner Kutsche fährt. Und dann denkt man sich: Oh Backe, wenn ich an unsere Straßen denke. Ich habe das auch schon so manches Mal erlebt: Da sind Schlaglöcher drin. Das können wir dem König gar nicht zumuten. Dann müssen wir, bevor er kommt, erst einmal die Löcher füllen, damit er ein bisschen gerader darüber fahren kann.
Und da, wo es so holprig ist – gestern Abend war ich nach einem Straßenfest Sachen zurückbringen bei einer Gemeinde hier, wo ihr die Schule habt –, da haben die einen neuen Schweller eingebaut. So einen ganz bösen. Kennt ihr diese bösen Schweller, bei denen man aufpassen muss, dass man nicht zu schnell darüberfährt? Und wenn man ihn übersieht, dann soll das nicht passieren.
Damit das nicht passiert, schickt Gott einen Herold. Und jetzt geht es in diesem Bild natürlich nicht darum, dass man tatsächlich Straßen ausbessert. Es geht darum, und das hatte der Engel ja auch gesagt, dass viele Söhne Israels zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehrt werden. Es geht darum, dass Menschen innerlich vorbereitet werden. Noch einmal: dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten. Es geht darum, dass Menschen im Inneren bereit werden, Jesus zu begegnen. Das ist das Entscheidende.
Und das Bild ist dieses mit den Straßen: Wir bessern die Straßen aus, aber in Wirklichkeit bessern wir Herzen aus. Und das ist das Thema, das wir uns heute anschauen wollen.
Lukas 3,1-20
Im Zentrum dieses Dienstes von Johannes steht die Vorbereitung des Volkes auf den Messias.
Die Vorbereitung von Menschen auf das Evangelium
Und ich möchte mit uns einen Blick über diesen historischen Bezug hinaus wagen. Ich möchte mit uns überlegen: Wenn Johannes der Täufer ein Volk vorbereitet, Buße zu tun, ein Volk vorbereitet, um seinem Retter, seinem Messias, zu begegnen, dann besteht doch dieses Volk aus einzelnen Menschen.
Dann ist doch diese Lektion, die Johannes hier uns weitergibt, wie man Menschen auf das Evangelium vorbereitet, eine Lektion, die wir auch brauchen können, wenn wir Menschen begleiten auf ihrem Weg zum Evangelium, zum Herrn Jesus. Wir wissen das: Keiner geht abends schlafen. Wir haben das von diesem wunderschönen Alpha-Kurs-Zeugnis gehört. Keiner geht schlafen, wacht morgens auf und sagt: So, jetzt bin ich bekehrt. Das geht einfach nicht so. Dann würdet ihr keine Alpha-Kurse machen.
Es braucht Zeit. Es braucht Zeit, dass Menschen sich so langsam an Jesus herantasten. Und wir sind diejenigen, die Menschen an der Stelle begleiten, die ihnen an der Stelle so eine Stütze geben, wie so ein Baum, der wächst und am Anfang noch so einen Pfahl in der Mitte braucht, an dem er sich entlanghangeln kann. Und das sind wir.
Und das ist das, was in einem gewissen Sinne auch Johannes hier macht. Und ich möchte mit uns zusammen diesen Prozess der Vorbereitung von Menschen betrachten, damit wir an den Punkt kommen, wo wir Menschen begleiten, und uns daran einfach erinnern. Deswegen heißt meine Predigt heute auch: Wenn schon Buße, dann aber richtig.
Ich möchte uns vier Punkte vorstellen, vier Punkte, die mir wichtig erscheinen: was wir wissen müssen, was wir beachten sollten, wenn jemand Buße tun will, wenn jemand zu Gott finden möchte. Es sind vielleicht nicht die einzigen vier Punkte, die man sagen kann, und vielleicht würde jemand sagen, es geht aber auch ohne die vier Punkte, ob das immer so richtig ist. Ich will jetzt nicht generalisieren. Ich will einfach nur sagen: Meine Erfahrung aus meinen 20 Jahren, die ich jetzt Christ bin, und in den letzten zehn Jahren, wo ich mich mehr mit Evangelisation und Gemeindebau beschäftige, unterstreicht das, was der Text sagt.
Es gibt bestimmte Dinge, die sind einfach wichtig, wenn man Menschen auf ihrem Weg zu Gott begleiten will, dass man die beachtet. Vier Punkte. Und der erste Punkt ist ganz einfach: Wer Buße tun will, der muss erst einmal zuhören.
Der erste Schritt: Hören und offen werden
Also, es hört sich platt an, aber das ist tatsächlich so: Wer Buße tun will, der muss erst einmal zuhören.
In Vers 3 heißt es: Und er kam in die ganze Landschaft am Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.
Buße ist eine Reaktion auf das, was sich gehört und was ich verstanden habe. Deshalb ist es fast unmöglich, Buße zu tun, ohne vorher zuzuhören.
Paulus wird sich im Römerbrief ähnlich ausdrücken. Er würde sagen: Also ist der Glaube von woher? Woher kommt der Glaube? Also ist der Glaube aus der Verkündigung. Und das Wort, das hier in der Bibel für Verkündigung steht, bedeutet wörtlich: aus dem Gehörten. Der Glaube kommt aus dem Gehörten, und die Verkündigung aber durch das Wort Christi.
Es macht fast keinen Sinn, jemandem das Evangelium zu predigen, der sich in seinen intellektuellen Schützengraben eingegraben hat. Ich weiß nicht, ob ihr solche Gespräche kennt. Man möchte mit jemandem über das Evangelium reden, und der steht eigentlich nur so da: will ich nicht, will ich nicht. Und du denkst: Was mache ich jetzt?
Als junger Christ habe ich dann meine Keule rausgeholt und immer draufgeschlagen: Du musst doch irgendwann wollen. Aber der will nicht. Wenn jemand sagt: Hey, lass mich in Ruhe mit deinem Christsein, dann kannst du eigentlich aufhören zu reden. Ich habe da auch mit aufgehört. Das ist einfach nicht der Moment, in dem man weiterreden kann.
Wir können Wahrheit und die Bereitschaft, hören zu wollen, nicht in Leute hineinprügeln. Unser Auftrag lautet auch nicht: Prügle das Evangelium jedem rein, der dir über den Weg läuft. Sondern der Auftrag ist so formuliert, ich zitiere mal aus dem Kolosserbrief, Kapitel 4. Da heißt es in Vers 5: Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, kauft die gelegene Zeit aus.
Also, wir sind dazu aufgerufen, weise vorzugehen. Und dann heißt es: Euer Wort sei allezeit in Gnade mit Salz gewürzt. Ihr sollt wissen, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt.
In Weisheit, gelegene Zeit. Also, es gibt passende Momente, die kommen. Und die kannst du manchmal gar nicht machen. Du stehst dann einfach da und sagst: Hups, was ist jetzt passiert? Ein passender Moment. Und in diesem passenden Moment sollen wir mit Weisheit hineingehen.
Diese Weisheit drückt sich dadurch aus, dass wir Gnade und Salz haben. Das sind zwei schöne Sachen. Gnade heißt: Sei bitte ein bisschen sensibel. Geh freundlich mit dem anderen um. Er hat ein Recht darauf, dass du ihn als Mensch ernst nimmst, auch wenn er nicht glaubt, was du glaubst. Denk mal darüber nach, wie er das empfindet, wie du mit ihm redest. In Gnade, liebenswürdig. Es soll freundlich sein. Es soll angenehm sein, mit dir zu reden.
Und gleichzeitig Salz. Es darf ein bisschen gewürzt sein. Es darf nach etwas schmecken. Wenn man eine fades Suppe kriegt, dann braucht es immer nur ein bisschen Salz, und dann ist gut. Und so muss das auch sein. Man unterhält sich mit dir, und auf der einen Seite freundlich, und auf der anderen Seite geht er weg, im Idealfall, und hat ein bisschen Geschmack gekriegt an dem, was du gesagt hast. Vielleicht hat er auch Durst nach mehr.
Und dann heißt es: Ihr sollt wissen, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt. Das ist tatsächlich ein Auftrag an uns. Wir sind dazu aufgefordert, vom Wort Gottes her über unsere Fähigkeit, Antworten geben zu können, nachzudenken. Wie ist das in deinem Leben? Wenn du auf Fragen zum Glauben Antworten gibst, kommen die an? Und wenn die nicht ankommen, hast du dir vielleicht schon mal bessere Antworten überlegt?
Ich sage den Leuten auch immer wieder: Ihr dürft gerne, wenn ihr nach dem Glauben gefragt werdet, ehrlich sagen: Ich weiß es nicht. Aber beim zweiten Mal beschäftige dich doch mit den Themen und kümmere dich darum, dass du auf die Fragen der Leute wirklich eine gute Antwort hast.
Wir sind es den Leuten schuldig, als errettete Menschen in Weisheit mit ihnen umzugehen und die gelegene Zeit auszukaufen. Wir sind nicht dazu berufen, dass wir die Gnade Gottes nehmen und ich stelle mir so einen Gärtner vor, der mit einer Gießkanne über alle drübergeht: Ja, jeder kriegt alles ab, was ich so habe. Das ist nicht unser Job.
Unser Job ist, die gelegene Zeit auszukaufen, zu schauen, wo im Leben meines Freundes der Moment ist, wo er offen ist, und diesen Moment zu nutzen. Und auf diesen Moment auch zu warten, auf diesen Moment auch hinzubeten, bis er sagt: Ich habe jetzt Interesse.
Und es ist eine traurige Wahrheit, dass wir im Lauf unseres Lebens auf Menschen treffen werden, die nicht hören wollen. Die logische Konsequenz davon ist, wenn wir das Evangelium predigen, dass wir zuerst einmal mit den Menschen reden, die eine Offenheit signalisieren, die sagen: Ich möchte hören. Und dass da, wo jemand sagt: Ich möchte das eigentlich nicht, dass wir ihm dieses Recht einräumen und sagen: Okay, es ist dein Leben. Aber wenn es so weit ist, wenn du hören möchtest, dann stehe ich da, dann bin ich bereit, dann möchte ich mit dir reden.
Also, das war der erste Punkt: Wenn jemand Buße tun will, wirklich echte Buße, dann muss er diese Bereitschaft haben, zuzuhören.
Der zweite Schritt: Die eigene Lage ohne Ausflüchte sehen
Der zweite Punkt: Wer Buße tun will, der muss sich der Realität stellen und auf Ausreden verzichten. Lukas 3,7
Er sprach nun zu den Volksmengen, die hinausgingen, um von ihm getauft zu werden: Otternbrut, wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen?
Ich weiß nicht, wenn ich hier so auftreten würde, das erste Wort, ja, Otternbrut, das ist schon übel. Aber es ist auch ein harter Job. Stellt euch vor, du bist der letzte große Prophet, der so im Nachgang zum Alten Testament auftritt und ein ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, das ist das, was Jesus über sein eigenes Volk schreibt, ein ungläubiges und verkehrtes Geschlecht aufruft, Buße zu tun.
Und wenn du jemanden in so einer Situation ansprichst, welche große Gefahr besteht immer, wenn jemand Buße tun soll? Die große Gefahr ist die, dass man halbherzig Buße tut, dass man sagt: Ach, so ein bisschen Buße, hier so eine Taufe mache ich mal mit, ja, es sind sowieso meine Freunde da, und das ist jetzt auch ganz angenehm, und so ganz ohne möchte ich auch nicht dastehen, aber na ja, eigentlich reicht mir das. So ein bisschen Christ.
Und dagegen geht Johannes der Täufer vor. Er sagt: Ja, stopp, wir müssen uns die Realität anschauen, und die Realität ist die: Du stehst unter dem Zorn Gottes. Das ist eine Realität. Du bist eine Schlange, und deine Situation ist so aussichtslos wie die einer Schlange, die man findet und dann irgendwie nur noch loswerden will. Du hast keine Chance, durchzukommen. Wenn du einem ähnlich bist, dann bist du der alten Schlange, dem Teufel, ähnlich.
Im Römerbrief finde ich das immer so dramatisch. Im Römerbrief beschreibt Paulus den Menschen ohne Gott. Er nimmt einfach nur Zitate aus den Psalmen und beschreibt einmal so: Wie ist denn der Mensch, den ich so treffe, wenn ich normal die Zeitung aufschlage oder ganz normal durchs Leben schreite? Und dann sagt er: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer, da ist keiner, der verständig ist, da ist keiner, der Gott sucht, alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden, da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer. Ihr Schlund ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen handeln sie trügerisch, Otterngift ist unter ihren Lippen, ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit, ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen, Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen, und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt. Römer 3,10-17
Das ist der Mensch, einfach ein total kaputter Typ. Und gestern war bei uns ein kleines Fest, das wir mitorganisiert haben. Dann kam ein Reporter vom Falkenhagener Express, und dann standen wir so ein bisschen beieinander. Und dann kamen wir auch auf das Thema zu sprechen: Ja, wir sind ja alle irgendwie hier, läuft es nicht so, und der Stadtteil geht den Bach runter, und alle sind nur noch egoistisch.
Da dachte ich mir: Dann bringe ich doch mal dieses Thema auf, dass wir alle Sünder sind. Ich finde es immer schön, wenn man so vom Allgemeinen wegkommt auf: Wie geht es denn dir? Das ist immer nett, weil natürlich sind alle böse, und das kriegt man auch mit. Aber die interessante Frage ist: Warum halte ich mich eigentlich für nicht so böse? Wo ist denn eigentlich die Ausrede, die ich mir zurechtgelegt habe, um in diesem allgemeinen Bösen noch als der Gute dastehen zu können?
Und das finde ich immer wieder super spannend, wenn man dann die große Sünde der Welt herunterbricht und fragt: Und was hast du ausgefressen, wie geht es dir dabei? Dann hört man die Ausreden der Menschen, warum Gott bei ihnen eine Ausnahme macht oder dass es überhaupt keinen Gott gibt, ja, und dass man das alles nicht so eng sehen muss, und was dann alles kommt.
Und auch die Juden hier haben dieses Problem. Sie stehen davor, vor diesem Otternbrut, und im Kopf ist so eine Ausrede. Vers 8: Bringt nun der Buße würdige Früchte und beginnt nicht bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch, dass Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag.
Die Ausrede der Juden lautet: Uns kann gar nichts passieren. Und das findet man so in den rabbinischen Schriften. Da ist so die Idee, da vor der Hölle steht Abraham, und jeder Jude, der kommt, da schreitet er sofort ein: Du hier nicht! Das ist die Idee. Und deswegen fühlen die sich super sicher.
Und wie falsch solche Aussagen sind, macht der Hinweis auf die Steine klar. Gott kann aus nutzlosen und leblosen Steinen in der Wüste Kinder erschaffen. Er braucht die Israeliten nicht, um seine alttestamentlichen Verheißungen zu erfüllen.
Und ihr werdet das auch merken. Ihr werdet das merken, dass ihr mit Menschen redet und Menschen von dem, was ihr sagt, getroffen werden, sich als Sünder erkennen und in dem Moment, wo sie das erkennen, in ihnen ganz natürlich Widerstand hochkommt. Und plötzlich diese Frage: Bin ich wirklich so schlimm? Sind die anderen nicht viel schlimmer? Was werden die sagen, wenn ich mich jetzt hier so oute und jetzt auch so ein Jesusmensch da, so ein Gemeindetyp bin, der sonntags in den Gottesdienst rennt? Was werden die über mich denken?
Das sind plötzlich Fragen, die in Menschen hochkommen, die das Evangelium anfangen zu verstehen. Und ihr werdet öfter als einmal erleben, dass Menschen angesprochen sind und sagen: Ja, eigentlich hast du Recht, ich müsste mich ändern. Und dann kommt im nächsten Moment so eine Ausrede, etwas Halbherziges, und sie relativieren das, was sie eben noch empfunden haben, und machen nicht ganze Sache mit dem Herrn Jesus.
Der dritte Schritt: Sichtbare Frucht und konkrete Umkehr
Und das ist der dritte Punkt, der dazugehört: Wer Buße tun will, der muss bereit sein, der Buße würdige Frucht zu bringen. In Vers 8 und Vers 10 bringt nun der Buße würdige Früchte. In Vers 10 fragen ihn die Volksmengen und sprachen: Was sollen wir denn tun?
Das ist eine sehr, sehr gute Frage. Wenn jemand Buße tut, ist diese Frage super wichtig: Was soll ich denn jetzt tun? Vorhin in dem Zeugnis, ich will da noch einmal darauf eingehen, da hieß es: Und dann hat mein Mann auch ... und dann hat sich viel geändert. Ich finde das immer super, wenn sich etwas ändert, weil ich glaube, dass ein verändertes Leben der Beweis dafür ist, dass wirklich Buße stattgefunden hat.
Buße heißt ja Umkehr. Also ich laufe da lang, ja, ich laufe dann halt so, ja, und irgendwann tue ich Buße. Ja, was heißt denn Buße? Ich drehe mich um und laufe wieder zurück oder in eine andere Richtung, die richtig ist. Das ist Buße. Das Wort Buße im Griechischen bedeutet Umkehr. Und wenn jemand sagt: Ich habe Buße getan, und er läuft fröhlich weiter, ja, und ich habe Buße getan, ja, also übrigens ... Das kann man ihm nicht abnehmen, weil er sagt: Entschuldigung, Buße ist Umkehr.
Buße heißt, du machst etwas Neues in deinem Leben. Buße heißt, du verlässt die alten Pfade. Buße heißt, dass du jetzt nicht eine Entscheidung dafür triffst, will ich das oder will ich das nicht, sondern Buße heißt, du willst jetzt mit Gott leben. Und von daher ist es wichtig, wenn jemand wirklich Buße tun will, dass er bereit ist, der Buße würdige Frucht zu bringen.
Es geht nicht darum, dass wir begeistert sind von dem Prediger. Es geht nicht darum, und jetzt will ich nicht die Taufe schlecht machen, die hier vorne ... Es geht nicht um die Taufe, um den Ritus. Es geht darum, dass in unserem Herzen wirklich etwas passiert ist, dass wir begriffen haben: Echte, tiefe, lebensverändernde Buße ist etwas, was mein ganzes Leben verändert.
Und deswegen gibt Johannes hier auch ganz praktische Ratschläge. Also Buße ist nichts, was nur im Kopf stattfindet, hört euch das an. Er sagt in Vers 11: Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Unterkleider hat, teile dem mit, der keines hat; und wer Speise hat, tue ebenso. Es kamen aber auch Zöllner, um getauft zu werden, und sie sprachen zu ihm: Lehrer, was sollen wir tun? Er aber sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch bestimmt ist. Es fragten ihn aber auch Kriegsleute und sprachen: Und wir, was sollen wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt und erpresst niemanden und begnügt euch mit eurem Sold.
Ganz praktische Sachen. Du möchtest jetzt mit Gott leben? Bitte, dann sei ehrlich. Bitte, dann sei barmherzig. Bitte, dann sei einfach freundlich. Dann sei genügsam. Das sind Dinge, die Gott in deinem Leben sehen will. Und wenn du Buße getan hast, dann finden sich diese Sachen in deinem Leben. Echte Buße ist echt praktisch, ist nicht super kompliziert. Du schaust dir die Gebote Gottes an und du tust das einfach.
Und bitteschön, sei dir der Dringlichkeit auch ein Stück weit bewusst. In Vers 9 heißt es: Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Wie wird ein Mensch bereit, Jesus zu begegnen? Das ist unsere Frage. Und ich habe gesagt: Erstens, er muss sich etwas sagen lassen. Zweitens, er muss ehrlich werden, was seine Position als Sünder angeht. Und er muss sein Leben auf Gott ausrichten wollen. Also Menschen, die sich nicht sagen lassen, Menschen, die immer nur die Opfer sind, und Menschen, die eigentlich alles beim Alten lassen wollen, wirst du mit dem Evangelium wahrscheinlich nicht erreichen.
Der letzte Schritt: Jesus selbst in den Mittelpunkt stellen
Aber jetzt kommt das Wichtigste dieser Predigt: Wenn jemand das tut, wenn jemand das Evangelium hört und dem Evangelium Glauben schenkt und wenn jemand bereit ist, sein Leben zu verändern, wirklich ganze Sache mit Gott zu machen, dann ist er noch nicht bekehrt, dann ist er noch nicht im Himmel, und dann ist er auch noch nicht erlöst. Es fehlt noch ein letzter, entscheidender Schritt. Und dieser letzte entscheidende Schritt hat mit Jesus zu tun.
Lassen Sie uns einmal die Verse 15 bis 18 lesen. Da lesen wir nämlich von dem Evangelium, von der guten Botschaft, von Johannes:
Als aber das Volk in Erwartung war und alle in ihrem Herzen wegen Johannes überlegten, ob er nicht etwa der Christus sei, antwortete Johannes allen und sprach: Ich zwar taufe euch mit Wasser, es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht würdig, ihm den Riemen seiner Sandalen zu lösen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen. Seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. Indem er nun auch mit vielem anderen ermahnte, verkündigte er dem Volk gute Botschaft, Evangelium.
Was ist das Evangelium? Das Evangelium ist, dass Johannes mit diesem Blick endet: Da kommt einmal der Messias. Und der Messias wird euch mit Heiligem Geist taufen.
Ein ganz wichtiger Punkt: Jeder Prediger kann einen Menschen nur ein Stück weit auf seinem Weg zu Gott hin begleiten. Wir können vielleicht dafür sorgen, dass ein Mensch seine Sünden erkennt. Wir können vielleicht ihm helfen zu sehen, dass er bereit wird, echte Lebensveränderung in seinem Leben anzupacken. Aber damit ist das Evangelium noch nicht komplett. Ohne Jesus ist das Evangelium einfach noch nicht fertig.
Und das ist schön, so wie Johannes das hier ausdrückt. Auf der einen Seite ist er der größte Prophet, den diese Welt jemals gesehen hat, aber er ist nicht der Messias, er ist nicht der Retter, er ist nicht der, der Gottes Heil bringt. Er ist nur der, der auf den anderen hinweist.
Ich habe versucht, ein modernes Bild dafür zu bringen: Er ist wie eine Internetadresse. Eine Internetadresse ist dazu da, auf eine Internetseite hinzuweisen. Sie ist nicht die Internetseite. Wenn du die Informationen von der Internetseite haben willst, musst du sie eingeben und musst klicken, und dann springst du dahin.
Und Johannes ist der Hinweis auf Jesus. Wenn du Hoffnung.de eingibst, dann kommst du auf die Homepage der Mariendorfer Gemeinde. Da kannst du nachschauen, wann unsere Gottesdienste sind und solche Sachen. Aber die Internetadresse ist nicht wirklich das Eigentliche. Und so ist Johannes hier nicht das Eigentliche.
Es geht darum, dass wir den Stärkeren kennenlernen, den, der mit Heiligem Geist und mit Feuer tauft. Das heißt: entweder die größten alttestamentlichen Verheißungen auf eine intime Gemeinschaft mit Gott in deinem Leben präsent werden lässt oder, wenn du das nicht haben möchtest, dich mit unauslöschlichem Feuer in ein ewiges Gericht steckt. Um den geht es eigentlich.
Und deswegen ist die Taufe von Johannes ein Symbol dafür, dass Menschen aktiv und ganz bewusst sich auf eine neue oder eine erneuerte Beziehung mit Gott einlassen wollen. Aber Gott möchte noch mehr. Gott möchte mehr, als dass da jemand sagt: Ach, ich möchte jetzt wieder ein bisschen mehr zur Kirche gehen, ein bisschen öfter im Gottesdienst erscheinen. Gott möchte unser ganzes Leben, Gott möchte unsere ganze Person.
Die Vollendung der Botschaft im Glauben und Anrufen
Und wie wichtig das ist! In Apostelgeschichte 19, etwa fünfundzwanzig Jahre nach dem Ereignis, trifft der Apostel Paulus auf Jünger des Johannes. Das sind Leute, die die Taufe des Johannes mitgemacht haben und von Jesus nichts mitbekommen haben. Sie sind dann nach Ephesus gezogen und wohnten dort. Sie waren mitten in diesem Prozess stehen geblieben. Sie kannten nur die Taufe des Johannes.
Dann kommt Paulus zu ihnen, lernt sie kennen, und das waren bestimmt liebe Leute. Sie wollten ja nach den Geboten Gottes leben. Sie hatten bestimmt einen hohen Standard, mit ihnen konnte man sich bestimmt gut unterhalten, sie hatten bestimmt gut erzogene Kinder, sie waren nett. Und dann fragt Paulus in Apostelgeschichte 19,2: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid?
Sag mal, ich lerne euch kennen als gottgläubige Menschen, als solche, die Gott gefallen wollen, aber irgendetwas fehlt mir in eurem Leben. Irgendwie ist das noch nicht vollständig. Hast du den Heiligen Geist bekommen? Wenn Leute bei uns im Gottesdienst auftauchen, die ein bisschen sehr von sich überzeugt sind von ihrem, ich nenne es mal Kirchenchristentum, dann ist das die Frage, die ich gerne raushole: Sag mal, wann hast du eigentlich den Heiligen Geist bekommen? Ich spüre da nämlich etwas nicht zwischen dir und mir, was eigentlich da sein sollte.
Und die Antwort dann auch: Sie aber sprachen: Wir haben nicht einmal gehört, ob der Heilige Geist überhaupt da ist. Also haben sie den Teil der Predigt von Johannes komplett verpasst. Sie sind wahrscheinlich getauft worden, dann weitergezogen und dachten: Jetzt haben wir alles. Aber sie hatten es nicht. Sie hatten nicht verstanden, worum es Johannes eigentlich ging, dass der Kern der Botschaft von Johannes darin besteht: Glaube an den Messias.
Paulus ist dann ganz nett. Er sagt: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das ist an Jesus. Das ist der Kern der Botschaft von Johannes. Ich taufe euch, ich bereite euch vor, aber eigentlich möchte ich etwas ganz anderes. Ich möchte, dass ihr von ganzem Herzen an diesen Jesus glaubt.
Und hier erleben wir, wie Leute in diesem Prozess der Buße mittendrin stecken geblieben sind. Ich glaube, dass heute viele Menschen da stecken geblieben sind. Sie kommen irgendwie aus der Kirche heraus, sie haben ein Verständnis für Gott, sie wollen irgendwie glauben, sie sind in ihrem Herzen schon ein Stück vorbereitet. Aber sie wissen eigentlich nicht, was es heißt, an Jesus zu glauben. Da fehlt hinten etwas.
Deswegen finde ich diese Sache hier so wichtig, dass wir das verstehen. Es braucht drei Dinge, um errettet zu werden: Erstens, wir müssen hören. Zweitens, wir müssen glauben. Und drittens, wir müssen anrufen. Das ist mein letzter Punkt.
Wir müssen hören, was Gott uns zu sagen hat. Und da sind unangenehme Dinge dabei. Wir müssen glauben, dass Gott wirklich recht hat und dass er für uns am Kreuz einen Ausweg geschaffen hat. Und dann, und ich habe jetzt ganz bewusst diesen komischen Begriff genommen, der klingt wie so ein Telekom-Werbeslogan. Früher gab es den im Westen ja, da hieß es dann: „Ruf doch mal an, Ihre Post!“ Der dritte Punkt, den wir nie vergessen dürfen, ist der: Wenn ein Mensch sich bekehren möchte, dann muss er Gott anrufen.
Die letzte Bibelstelle, die ich dazu vorlesen möchte, ist Römer 10. Da heißt es in Vers 12: Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche; denn er ist Herr über alle und ist reich für alle, die ihn anrufen. Daher kommt dieses Wort. Denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden.
Wir leben in der Realisierung der Verheißung aus Joel 3,5, dass jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, errettet werden wird. Und mit anrufen ist etwas ganz Einfaches gemeint. Es ist damit gemeint: Ich spreche ein Gebet, ich rede mit Jesus und ich bekenne ihm die Verlorenheit meines Lebens. Ich bitte ihn darum, dass er mir hilft, mich erlöst. Und ich sage ihm, dass ich bereit bin, mit meinem Leben mich in diese Beziehung zu investieren und dass ich ganz ehrlich, soweit ich das überblicken kann, sein Jünger werden möchte und ihm nachfolgen möchte.
Und das ist der vierte Punkt, den wir brauchen, wenn jemand ehrlich Buße tun will. Wer Buße tun will, der muss an Jesus glauben und Jesus im Gebet um Errettung anrufen.
Schlussgedanken und Ermutigung
Vier Punkte, die mir wichtig sind. Und wenn wir Menschen begleiten wollen, dann ist es wichtig, dass wir diese vier Punkte kennen.
Wir müssen begreifen, dass ein Mensch sich erst dann bekehren kann und wirklich Buße tun kann, wenn er bereit ist zuzuhören. Ein Mensch kann erst dann wirklich Buße tun, wenn er sich der Realität stellen will, wenn er darauf verzichtet, Ausreden für sein eigenes Leben zu erfinden. Er muss bereit sein, der Buße würdige Frucht zu bringen. Er darf nicht nur ein Ritual wollen, nicht nur eine Gemeindezugehörigkeit wollen, sondern wirklich ein verändertes Leben.
Und das machen wir natürlich im Rückblick, weil wir Pfingsten ja schon erlebt haben. Johannes muss noch nach vorne schauen. Er muss sagen: Da kommt einer. Wir wissen, er ist gekommen, wenn Menschen anfangen, ihn, den Herrn Jesus, als die einzige Rettung anzurufen.
Und ich wünsche euch bei dem Alpha-Kurs von ganzem Herzen, dass ihr ganz, ganz, ganz viele Leute habt, die ihr auf diesem Prozess der Buße begleiten könnt. Amen.
Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
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