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Ein tragfähiges Leben als Christ

Glaube, der bleibt - von Generation zu Generation
2. Timotheus 2,1-1330.04.2026
SerieTeil 3 / 8E21 Hauptkonferenz 2026

Einleitung und Lesung des Predigttextes

Steht gerne noch einmal auf, um den Predigttext zu lesen. Ihr hättet ja auch stehen bleiben können.
 2. Timotheus 2,1-13
Gottes heiliges Wort an uns:
Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist. Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sein werden, auch andere zu lehren.
Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi. Wer Kriegsdienst tut, verstrickt sich nicht in Geschäfte des Lebensunterhalts, damit er dem gefällt, der ihn in den Dienst gestellt hat. Und wenn sich auch jemand an Wettkämpfen beteiligt, so empfängt er doch nicht den Siegeskranz, wenn er nicht nach den Regeln kämpft. Der Ackersmann, der sich mit der Arbeit müht, hat den ersten Anspruch auf die Früchte.
Bedenke die Dinge, die ich sage, und der Herr gebe dir in allem Verständnis. Halte im Gedächtnis Jesus Christus, aus dem Samen Davids, der aus den Toten auferstanden ist, nach meinem Evangelium, in dessen Dienst ich Leiden erdulde, sogar Ketten wie ein Übeltäter. Aber das Wort Gottes ist nicht gekettet.
Darum ertrage ich alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie die Errettung erlangen, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit. Glaubwürdig ist das Wort: Wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben. Wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen. Wenn wir verleugnen, so wird er uns auch verleugnen. Wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu; er kann sich selbst nicht verleugnen.
Ich bete noch: Vater, lehre du uns, was wir nicht wissen. Gib uns, was wir nicht haben, und mach uns zu dem, was wir nicht sind. Amen.
Nehmt gern Platz.

Der Briefanfang als Fenster zum ganzen Anliegen

Wir haben im ersten Kapitel des zweiten Timotheusbriefes schon einen sehr guten Eindruck von dem Aroma dieses Briefes bekommen. Der gealterte Apostel findet sich am Ende seines Lebens in Ketten im Gefängnis. Warum? Weil er von seinem Jesus redet.
Und, von den Umständen gefordert und herausgefordert, erleben wir ihn einmal mehr so, wie er handelt: Er schaut von sich selbst weg auf andere. Was macht er? Er schreibt Briefe, um andere zu stärken, in unserem Fall sein geistliches Kind, Timotheus, Vers zwei beziehungsweise Vers eins, sorry, sein geistliches Kind Timotheus.
Worum geht es jetzt in diesem Abschnitt, den wir gerade gelesen haben? Ich glaube, Paulus sehnt sich danach, dass Timotheus feststeht, dass er nicht, wie er es an einer anderen Stelle sagt, von jedem Wind der Lehre hin und her geworfen wird oder sogar von den Schwierigkeiten und Leiden des Dienstes umgeworfen wird. Er möchte, dass er gefestigt ist.
Das Bild nehme ich aus dem ersten Vers, wo er sagt: Sei stark! Dieser Begriff, sei stark, ist der erste von fünf Imperativen in unserem Text, also Befehlsformen. Die zweite findest du in Vers zwei, wo er sagt: Vertraue es anderen an. Dann in Vers drei, die dritte: Erdulde leidend. Die vierte in Vers sieben: Bedenke, was du gehört hast. Und die fünfte in Vers acht: Halte im Gedächtnis, Jesus!
Diese erste Aufforderung sticht heraus. Warum? Weil sie grammatikalisch im Passiv steht. Es ist nicht der einzige Fall, wo Paulus das macht; er macht es an einigen anderen Stellen in seinen Briefen auch. Und was ist die Absicht?
Dann denk mal kurz nach: Aktiv bedeutet was? Du tust etwas, du handelst. Und Passiv? Etwas geschieht an dir. Nun, bevor mich die griechischen Experten lünchen: Ganz so einfach ist es im Griechischen grammatikalisch nicht, aber für den Moment genügt uns das.

Gestärkt werden statt sich selbst zu stärken

Warum? Weil ich glaube, dass wir hier merken: Wenn er das so im Passiv schreibt, entsteht bei uns ein gewisser Widerspruch, oder?
„Sei stark“ klingt im ersten Moment so, als hieße es: zwei Kilo mehr auf die Langhantel und los geht’s. Das ist aber ganz bewusst nicht das, was Paulus hier sagt. Er sagt: Werde stark. Werde gestärkt!
Ja, Timotheus – der ganze Brief macht es klar – ist gefordert, aktiv zu werden. Er soll handeln. Aber entscheidender, und daran erinnert er ihn, ist noch etwas anderes: Entscheidend ist nicht zuerst das, was er tut, sondern das, was ihn stärkt. Wodurch soll er gestärkt werden? Vers 1: Du kannst auch übersetzen: durch die Gnade, die in Jesus ist.
Paulus startet also in diesem Abschnitt und in diesem Bild mit der Erinnerung, dass stark zu werden mehr mit dem zu tun hat, der stark macht, als mit dem, der stark wird. Wir werden nicht nur durch Gnade bekehrt, und das erinnert uns auch hier der Text, wir werden auch durch Gnade gestärkt. Dieselbe Gnade. Warum? Weil Gott die Kraft ist.
So verstehe ich das Anliegen von Paulus in diesem Abschnitt. Sein junger Freund, und so müssen wir ihn einordnen, wenn wir den Brief lesen, sein junger Freund Timotheus war ängstlich. Er war in Gefahr, seinen Wert vom Applaus von Menschen abhängig zu machen. Er war in Gefahr, sich für das Evangelium zu schämen. Er war eingeschüchtert, noch einmal kritisiert zu werden, noch ein schwieriges Gespräch suchen zu müssen.
Und der alte Paulus hört seinen Timotheus gedanklich sagen: Ich glaube, ich kann nicht mehr. Ich glaube, ich kann nicht mehr.
Ich möchte dich zu Beginn fragen: Kennst du das? Kennst du dieses Gefühl? Ich schon.
Und dieser Text ruft uns zu: Lass dich stärken, Christ, in der Gnade. Lass dich stärken in der Gnade.

Drei Gründe für geistliche Festigkeit

Was braucht es für diese Stärkung? Laut dem Text, laut den Versen 2 bis 13, drei Dinge: Sei gestärkt erstens, weil du weißt, was der Auftrag ist. Sei gestärkt zweitens, weil du weißt, wie es sich anfühlt. Und sei gestärkt drittens, weil du weißt, wem du dienst.
Sei gestärkt, weil du weißt, was der Auftrag ist. Sei gestärkt, weil du weißt, wie es sich anfühlt. Und sei gestärkt, weil du weißt, wem du dienst.
Starten wir mit dem ersten Punkt: Sei gestärkt, weil du weißt, was der Auftrag ist.
Vers 2, schau gern mit. Der Auftrag, so wie Paulus ihn hier formuliert, lautet: „Nimm das, was du von mir gehört hast, und vertraue es treuen Menschen an, die es wiederum anderen anvertrauen.“
Paulus spricht da vom Kernprozess des Christseins. Er denkt, glaube ich, an die Matthäus-28-Dynamik von Jesus selbst. Die Jünger von Jesus hören von Jesus und geben das an neue Jünger weiter, die wiederum dasselbe tun, soweit bekannt.
Lasst uns an der Stelle kurz über zwei Dinge dazu nachdenken.
Erstens: Der Grund, warum der Auftrag ein Weitergeben ist, liegt darin, dass es eine Botschaft ist. Paulus erinnert seinen Timotheus im ganzen Brief daran, dass der christliche Dienst vor allem einer mit der Bibel ist. Egal, ob du an Mission, an Evangelisation, an die Jugendarbeit, an die Frauenarbeit, an die Gemeindearbeit jeglicher Art, you name it, denkst: Im Wesentlichen geht es um die Weitergabe einer Botschaft.
Und wir wissen alle, wie schnell der Gemeindealltag, der christliche Dienst, zu einem Programm werden kann. Warum? Ich glaube, ein Grund ist, weil wir manchmal unzufrieden damit werden, dass es nur eine Botschaft ist. Wir stehen in der Gefahr, uns mehr zu wünschen: mehr Erfahrung, mehr Spektakel, mehr Methoden, mehr Hebel, mehr Dinge, die wir kontrollieren.
Der Auftrag des Christen ist, weiterzugeben. Erste Bemerkung.

Der Auftrag als generationsübergreifende Weitergabe

Zweitens: Ohne zu tief einzusteigen, aber doch so, dass es sich lohnt, innezuhalten: Der Auftrag, den Paulus hier kurz beschreibt, umfasst mindestens vier Phasen.
Erstens: von Jesus an Paulus. Darum heißt es, dass Paulus in Kapitel 1, Vers 12, von dem ihm Anvertrauten gut spricht. Es ist das Evangelium von Jesus, und es wird zum persönlichen Evangelium von Paulus, weil es ihn ganz einnimmt. Es ist aber gerade deshalb glaubwürdig und mächtig, weil es von dem Mächtigen kommt. Es ist kein Menschenwort, sagt Paulus in Galater 1, sondern Gotteswort. Daher kommt die Autorität.
Zweite Phase: von Paulus an Timotheus. Jesus an Paulus, Paulus an Timotheus. Dieses kostbare Gut, von dem er hier in Vers 2 spricht, wird dann zum kostbaren Geschenk an Timotheus. Er hat es diesem Timotheus vor vielen Zeugen, wie es hier steht, über viele Jahre vermittelt. Der apostolische Glaube, die apostolische Überlieferung, war keine private Überlieferung an Timotheus. Das ist übrigens das, was die Gnostiker behaupten. Sondern sie war eine öffentliche Belehrung vor vielen, vielen Zeugen.
Wir ticken heute im Allgemeinen, lass mich das so mutig sagen, viel zu individualistisch. Hauptsache, es fühlt sich für mich stimmig an. Das ist aber nicht hilfreich, weil entscheidend ist, dass das, was du glaubst, von einer Quelle kommt, die vertrauenswürdig ist, die Autorität hat. Die Apostolizität, schwieriges Wort, die Apostolizität der Botschaft ist wichtig. Sie kommt von Jesus selbst, geht zum Apostel und von ihm vertrauenswürdig zu Timotheus.
Dritte Phase: von Timotheus an treue Menschen. Wir können hier Menschen übersetzen, vielleicht auch Männer. Ich glaube, dass die Übersetzung Menschen in Ordnung ist, weil sie Mann und Frau einschließt. Aber ich glaube, dass Paulus und Timotheus zuerst an Männer gedacht haben, Männer, deren Hauptaufgabe es war, zu lehren und die Gemeinde anzuleiten. Solche Ältesten, wie die Bibel sie nennt, sind in Titus 1 Gottes Haushalter. Und die grundlegende Voraussetzung für diese Männer ist was? Treue, ihr Charakter.
Natürlich gilt das Prinzip breiter, das wissen wir, für Mann und Frau in der ganzen Gemeinde. Aber für den jungen Timotheus hat es damit begonnen, in junge Männer und Männer im Allgemeinen zu investieren: von Timotheus zu treuen Männern und dann die letzte Phase von treuen Männern an andere treue Menschen.
Timotheus sollte Ausschau halten nach Treue im Charakter, aber auch wonach? Nach fähigen Lehrern, nach der Fähigkeit zu lehren. Das ist genau derselbe Begriff, den Paulus im 1. Timotheus 3 verwendet, wo er über Älteste spricht: fähig zu lehren.
Diese vier Phasen also drücken aus, was der Auftrag ist: die Weitergabe einer Botschaft von einer Generation zur nächsten.

Geduld, Ort und Gemeinde als Rahmen des Dienstes

Im Nachdenken und Beten darüber haben mich vor allem zwei Dinge bewegt, die ich mit euch teilen will.
Erstens: Dieser Auftrag braucht Zeit. Und es ist so offensichtlich, dass es sich auch ein bisschen bescheuert anfühlt, das zu sagen. Dieser Auftrag braucht Zeit. Aber doch frage ich mich, und ich habe mich selbst gefragt: Haben wir die Zeit, die hier beschrieben wird?
Paulus spricht von einem Prozess, der Generationen umfasst. Der alte Paulus hat viele Jahre in Timotheus investiert, damit dieser dann viele Jahre, teils parallel, in andere investiert hat, die wiederum viele Jahre andere begleitet haben.
Hand aufs Herz: Manch einer von uns hat ja sehr große Hoffnungen, dass Tools wie KI und alles, was daraus entsteht, unser Leben wunderbar machen, effizient. Und wir erleben auch manches davon. Aber ich sehe persönlich genau darin auch eine große Herausforderung.
Freunde, Jüngerschaft ist kein Prep-my-meal mit höchsten Nährwerten, kaum Zeit und Energie, mit bestem versprochenen Ergebnis. Das ist nicht Jüngerschaft. Bist du bereit, geduldig in Menschen zu investieren, lange an einem Ort zu bleiben, weil du eine Mehrgenerationenperspektive einnimmst?
Ein guter Freund von mir hat viele Jahre als Gemeindegründer in Afrika in einem unerreichten Volk gelebt. Dort hat er mir von einem Mann erzählt, der ihm sehr ans Herz gewachsen ist. Dieser Mann war radikaler Moslem, hatte Jesus kennengelernt und war mit zwei Frauen verheiratet. Er hat sich jahrelang mit ihm getroffen und sehr viel investiert. Gott hat es tatsächlich geschenkt, dass dieser Mann zum Glauben kam.
Die Investition in ihn darf in manchem erst angefangen haben. Wie gehst du zum Beispiel um mit jemandem, der zwei Frauen hat und zum Glauben kommt? Was rätst du ihm? Beide Frauen sind abhängig von ihm.
Während der zwanzig Jahre, in denen Dan, mein Freund, dort Missionar war, hat er von diesem Mann immer wieder Folgendes gehört. Der Mann ist jetzt übrigens einer der Gemeindeleiter in der Gemeinde dort. Und dieser Mann hat ihm immer wieder gesagt: Dan, ich war mein ganzes Leben so anders drauf, und Christsein fühlt sich für mich oft noch so schräg an.
Und die Antwort von Dan bewegt mich sehr. Er hat ihm gesagt: Bruder, für deine Kinder wird es sich nicht mehr schräg anfühlen. Deine Kinder wachsen mit einer anderen Botschaft auf. Gott hat die Linie des Unglaubens durchbrochen und in deinen Kindern etwas begonnen, was deine Kinder auch ernten dürfen. Sie dürfen mit einem anderen Weltbild aufwachsen und irgendwann vielleicht da sitzen und sagen: Für den Papa hat sich das so schräg angefühlt, für uns nicht mehr.
Und eine der Dinge, die er mir oft sagt, ist: Alex, du gründest Gemeinde für die nächste Generation. Du gründest Gemeinde für die nächste Generation.
Freunde, dieser Auftrag braucht Zeit. Widerstehe der Versuchung, schnelle und faule Ergebnisse zu wollen. Widerstehe der Versuchung, schnelle und faule Ergebnisse zu wollen.
Das Zweite, was mich bewegt, ist: So wie Paulus es formuliert, und der Kontext des Neuen Testaments macht es klar, der primäre Ort für diesen Auftrag ist die Ortsgemeinde. Es ist nicht lange her, da haben die meisten Christen, auch in unserem Land, in unseren Ländern, ihr ganzes Leben keine anderen Lehrer gehört als die Lehrer in ihrer Gemeinde.
Mich bewegt, wenn ich Geschichten lese davon, wie dankbar diese Christen oft waren für das Geschenk ihrer Gemeinde und für das Geschenk ihrer Lehrer, aber auch, wie realistisch sie waren. Denn wenn du dein Leben lang mit den gleichen Menschen in echter Gemeinschaft lebst, dann weißt du auch um die Mängel dieser Menschen.
Heute konsumieren viele von uns unzähligen Input von begabten Menschen auf der ganzen Welt, und ich bin der Erste, der euch sagt, dass ich sehr davon profitiere. Aber uns ist auch allen klar, dass das sehr schnell faul werden kann, oder? Wir hypen Leute, die wir tatsächlich nicht kennen, und wir werden undankbar für die Menschen, die wir kennen, weil wir sie vergleichen.

Konkrete Ermutigungen für Jüngere und für Leiter

Lass mich dir noch zwei konkrete Ermutigungen aussprechen, ganz angeknüpft an das, was Matthias uns heute Morgen schon gesagt hat.
Wenn du hier bist und wenn du ein junger Christ bist, dann möchte ich dich ermutigen: Such deine Hauptprägung nicht bei Menschen, die du nur über deinen Bildschirm kennst. John Piper hat seine Studenten einmal gefragt, in irgendeiner Klasse vor vielen Jahren, wer denn die geistlich einflussreichsten Menschen in ihrem Leben sind. Die Antworten waren wenig überraschend. Da waren die Big Hits dabei: R. C. Sproul, John MacArthur, die Puritaner. Sie gingen noch weiter, und da waren sogar tote Theologen: Luther, Spurgeon.
Was würdest du antworten, wenn dich jemand fragt? Und Piper hat zurückgefragt: Glaubt ihr, dass irgendeiner dieser Männer auf deinem Sterbebett auftauchen wird und dir die Hand halten wird? Such dir deine Hauptprägung von Menschen, die mit dir leben, die an deiner Tür auftauchen, wenn du nebenan wohnst, die mit dir weinen, weil sie dich kennen.
Und ich möchte auch dich als Hirten, als erfahrenen Christen, ermutigen: Investiere deine Hauptenergie vor allem in Menschen in deinem Gemeindeumfeld. Es ist kein Gesetz, es kann auch Ausnahmen geben, aber mach die Ausnahme nicht zur Regel. Deine Hauptenergie benötigt nicht dein Podcast, nicht dein Instagram-Account und nicht dein YouTube-Kanal. Deine Hauptenergie benötigen Menschen, die mit dir leben, deine Kinder, deine Frau und die Menschen in deiner Gemeinde.
Paulus sagt: erstärke, weil du weißt, was der Auftrag ist.

Leiden als Teil des Dienstes

Wir kommen zum zweiten Punkt: Sei gestärkt, weil du weißt, wie es sich anfühlt, in den Versen drei bis sieben. Lies gern mit.
Wenn Timotheus der Logik von Paulus folgt und diesem Auftrag treu nachkommt, dann wird er mit Leiden konfrontiert. Darum lautet die nächste Aufforderung in Vers drei: Halte diese Leiden aus. Die Elberfelder sagt: Nimm Anteil, nimm Teil an diesen Leiden.
Das Leben als Christ, besonders wenn du dich im Dienst der Gemeinde siehst, geht mit Schwierigkeiten einher. Das ist natürlich nicht das Einzige, was die Bibel über den Dienst sagt. Die Bibel sagt auch, dass Christsein und der Dienst große Freude sind, vor allem wenn man in der ersten Reihe sitzen darf und sehen darf, wie Menschen von Jesus begeistert werden. Es ist eine große Freude, wenn wir sehen dürfen, dass es uns wirklich auch Erfüllung bringt und dass alles wahr ist.
Aber die Bibel ist genauso deutlich darin zu betonen, dass Christsein herausfordernd ist und mit Leiden einhergeht. Jesus selbst sagt: Überschlag die Kosten, nimm dein Kreuz auf dich. Paulus sagt an anderer Stelle, dass jeder, der gottesfürchtig leben will, leiden wird.
Es gibt verschiedene Gründe für dieses Leiden: unsere eigene Sünde, der Teufel, Feinde des Evangeliums und so weiter. Paulus nennt hier die Gründe nicht. Was er ihm aber sagt, oder was er ihm gibt, sind drei Illustrationen. Er sagt: Sei bereit zu leiden wie ein Soldat, wie ein Sportler und wie ein Bauer.

Drei Bilder für Ausdauer und Zielklarheit

Der Soldat, das erste Bild, verwickelt sich nicht in irgendwelche Nebenbaustellen, sondern er konzentriert sich auf die vor ihm liegende Aufgabe: die Schlacht, die er kämpft, für seine Lieben, für sein Land und vor allem, Vers vier, für seinen Herrn.
Und wer Paulus kennt, der weiß, dass es ihm nicht darum geht, einfach plump das Geistliche vom Weltlichen zu trennen und zu sagen: Konzentriere dich auf das Geistliche. Das ist nicht sein Anliegen. Wovor er warnt, ist, dass man sich ablenken lassen kann. Wir können uns alle, und das wissen wir, mit guten Dingen beschäftigen, die verhindern, dass wir das Wichtigste tun. So verstehe ich das Bild von Paulus: Bleib fokussiert wie ein Soldat.
Zweites Bild: der Sportler. Dieser Sportler versteht, dass er nur dann erfolgreich ist, wenn er nach den Spielregeln spielt oder kämpft. Ein Skispringer – kennt man in Hamburg Skispringer? Schnee! – ein Skispringer, der 120 Kilo wiegt, wird nicht sehr weit fliegen. Ein Fußballer, der in erster Linie versucht, mit der Hand Tore zu schießen, und nicht Maradoner heißt, der wird nicht erfolgreich sein. Der Punkt ist: Der Athlet macht die Regeln nicht selbst. Der Christ definiert nicht, was Erfolg ist und wie man dorthin kommt. Er ordnet sich dem Prozess unter, den Gott gegeben hat.
Drittes Bild: der Landwirt, der Bauer. Er arbeitet mit der Überzeugung, dass sich seine Arbeit auszahlt. Er kennt die Prozesse von Ernte und Saat. Er kennt die Prozesse von Sonne und Regen. Und er glaubt woran? An die Frucht. Darum bleibt er fokussiert und fleißig. Übertragen heißt das: Der Christ tut das, was er tut, weil er überzeugt ist, dass es sich lohnt.
Man könnte diese drei Bilder, die andere auch schon gemacht haben, noch viel weiter ausschlachten. Ich glaube aber, dass es nicht notwendig ist und auch nicht das ist, was Paulus machen will. Er will mit diesen Bildern, glaube ich, vor allem eines zeigen: Diese Arbeit, dieser Dienst Timotheus, ist anstrengend. Er kostet Kraft und bringt Leiden.

Leiden richtig einordnen und nicht überrascht sein

Und darum erinnert er auch in Vers 9 an sein eigenes Leben. Paulus, schau mal runter in Vers 9. Er sagt: „Im Dienst von Jesus leide auch ich.“
Und wir hören, glaube ich, den Herzschlag von Paulus für seinen jungen Freund, wenn er ihm sagt: Timotheus, Leiden sind Teil dessen, was wir machen. Es ist Teil dessen, wie es sich anfühlt. Sei nicht überrascht.
Welche Form von Leiden meint er hier? Wir haben schon einige in Kapitel 1 gehört. Du würdest wahrscheinlich zustimmen, dass es Leiden gibt, die wir selbst verschulden. Ein Kettenraucher, der an Lungenkrebs leidet, wird einen Zusammenhang darin sehen. Aber das ist nicht der Fokus von Paulus hier.
Paulus meint Leiden, die wir erleben, weil wir Christen sind. Und sehr oft unterscheiden wir da zwischen Leiden von innen und von aussen.
Leiden von aussen haben wir im ersten Kapitel schon gehört. Sie sind für uns oft weniger präsent, aber wir wissen, dass viele Geschwister auch heute, während wir hier sitzen, verfolgt werden. Die Freiheit, die wir erleben, ist nicht die Norm, sondern die Ausnahme, auch in der Kirchengeschichte.
Oder vielleicht auch eine Form von Leid von aussen, ein bisschen näher an uns dran: wenn du Schwierigkeiten in deinem Arbeitsumfeld erlebst, weil du zu Gottes guten Geboten stehst. Nichtchristen, die dich ablehnen, die dich hassen, weil sie Jesus ablehnen.
Manch einer glaubt, dass diese Dinge auch in unserer Zeit noch stärker werden. Das ist durchaus möglich, ich weiss es nicht. Mein Gebet, mit dem Paulus hier sagt, ist, dass ich bereit bin, wenn auch diese Leiden von aussen zunehmen. Aber auch jetzt schon für betroffene Geschwister zu beten.
Als Kirche und auch als Familie versuchen wir, das regelmässig zu tun. Es gibt tolle Ressourcen, Open Doors, eine Handy-App, unerreichte Völker, wo wir immer wieder daran erinnert werden, für Länder und Menschen in Verfolgung zu beten. Warum machen wir das? Weil es uns hilft, uns zu erinnern. Und wir glauben, dass Gebet wirkt.
Das ist die eine Form von Leid von aussen. Aber es gibt auch das Leid von innen. Gemeint sind, glaube ich, bei Timotheus vor allem der Alltag eines Hirten. Der Alltag eines Hirten ist sehr oft, wenn auch nicht das Einzige, was wir tun, von Kritik, Verleumdung und geistlichem Widerstand geprägt.
Wenn wir in der ersten Reihe sitzen und sehen, wie Geschwister in die Sünde laufen und dort verharren, wenn wir uns mit Irrlehre auseinandersetzen und einmal mehr ein schwieriges Gespräch führen müssen, dann stehen Konflikte jeglicher Art für viele Hirten auf der Tagesordnung.
Einer meiner Mentoren hat mir mal gesagt: Wenn nicht alle feiern, ist etwas faul. Wenn nicht alle kritisieren, auch. Diese Auseinandersetzungen, die wir lieber ausstellen wollen, aber immer wieder liebevoll und mutig suchen müssen, sind etwas, das mich persönlich sehr fordert. Ich merke, wie gern ich dem ausstelle, wenn ich ehrlich bin.
Und ich glaube, dass das vor allem die Leiden von Timotheus waren: schwierige Auseinandersetzungen mit Menschen, die Irrlehre verbreitet haben. Und Paulus sagt ihm da: Sei nicht überrascht. Sei nicht überrascht.

Ein Christsein, das Leiden mitdenkt

Aussuchen würde sich das ja keiner von uns. Aktiv suchen sollen wir es auch nicht, aber überrascht sein sollen wir auch nicht. Ich glaube, viele von uns können bezeugen, dass diese Nöte, die wir erleben, uns oft auch dazu bringen, Oberflächlichkeiten aufzugeben. Gott verwendet diese Nöte und dieses Leiden auch oft für mehr geistliche Tiefe. Ich kann von mir sagen, dass ich in diesen Zeiten anders bete und Gottes Versorgung intensiver erlebe. Und in irgendeiner Weise scheint es im geheimen Plan Gottes auch Teil seines bewussten guten Planes zu sein, diese Leiden dafür zu verwenden.
Was heißt das für uns? Ich glaube, mindestens zwei Dinge.
Sei nicht überrascht, wenn es sich so anfühlt. Und ich möchte ehrlich sein: Mein Problem ist, dass ich immer wieder überrascht bin. Paulus legt seine Hand auf deine Schulter und sagt: Mach weiter, mach weiter, das ist Teil des Plans.
Zweitens: Vermittle ein Christsein, bei dem Leiden dazugehört. Vermittle ein Christsein, bei dem Leiden dazugehört. Ein Christsein nach dem Motto „Your best life now“, mit dem wir eine Ichstärkung und vor allem gute Gefühle vermitteln wollen, ist nicht tragfähig und nicht kompatibel mit der Bibel. Vermittle ein Christsein, bei dem Leiden dazugehört.

Christus im Zentrum von Erinnerung, Hoffnung und Treue

Zweiter Punkt von Paulus: Sei gestärkt, weil du weißt, wie es sich anfühlt.
Wir kommen zum dritten Punkt: Sei gestärkt, weil du weißt, wem du gehörst. Verse 8 bis 13.
Paulus ist in diesem Abschnitt einmal mehr kein Idealist, der Schwieriges leugnet. Er ist auch kein Pessimist, der nur das Leiden sieht. Er ist auch kein Aktivist, wenn man ihn so nennen darf, der Timotheus einfach nur zuruft: „Pusch dich, Junge!“ Nein, Paulus ist ein realistischer Optimist.
Paulus ist ein realistischer Optimist, und ich hoffe, dass du das gelesen hast und darum auch den letzten Imperativ in Vers 8 genau so einordnest. Er sagt ihm: Halte Jesus Christus im Gedächtnis. Halte Jesus Christus im Gedächtnis.
Timotheus hat, soweit wir wissen, Jesus nie persönlich getroffen. Also geht es hier nicht um eine Erinnerung im biografischen Sinne. Es geht vielmehr darum, dass er sich Jesus neu als Zentrum allen Seins bewusst macht.
Und Paulus lenkt ihn in dieser Erinnerung an Jesus im Zentrum auf drei Dinge. Er erinnert ihn an Gottes Werk, er erinnert ihn an Gottes Wort und er erinnert ihn an Gottes Wesen: Gottes Werk, Gottes Wort und Gottes Wesen.
Er erinnert ihn an Gottes Werk durch Jesus, Vers 8: der der versprochene Nachkomme von David ist, der tatsächlich als der Schlangenzertreter gekommen ist, der gestorben ist, weil er den Fluch der Sünde getragen hat, der siegreich aus der Höhle des Todes herausgestiegen ist und damit Tod und Teufel besiegt hat.
Dieses abgeschlossene Werk von Jesus ist das, was uns ruhig macht. Sein Werk. Sein Wort, Vers 9: Gottes Wort, sagt er hier, lässt sich nicht ketten. Was für ein krasses Bild, oder?
Paulus liegt in Ketten, ihm sind seine Hände gebunden, und er sagt: Ja, sie können die Verkündiger fesseln, aber nicht das Wort Gottes. Der Hammer, der Felsen zerschlägt, das Wort, das nicht leer zurückkommt, das Licht, das den Weg ausleuchtet: Dieses Wort kann durch kein Regime und keinen Menschen gebunden werden.
Der Geist Gottes nimmt das Wort Gottes und macht aus Menschen Kinder Gottes. Der Geist Gottes nimmt das Wort Gottes und macht aus Feinden Kinder Gottes. Niemand kann das aufhalten.

Gottes Wesen als Grundlage der Zuversicht

Das ist auch das Verständnis, das hinter Vers zehn steht, wo er weiter sagt, die Auserwählten werden gerettet und sich ewig an Jesus freuen. Warum ist das stärkend? Weil wir wissen, dass die Frucht letztlich nicht an uns liegt. Leiden ist Teil des Prozesses, aber sie sind es wert. Warum? Weil Gott zum Ziel kommt.
Die Lehre der Auserwählung, die wir hier und in vielen anderen Stellen sehen, führt nicht zur Passivität, sondern umso mehr zu einem Mutigsein. Warum? Weil das Wort Gottes in Gottes Hand nicht gekettet werden kann. Und, Freunde, das darf uns zu einer leidenschaftlichen Unaufgeregtheit führen. Zu einer leidenschaftlichen Unaufgeregtheit: leidenschaftlich arbeiten mit und an der Bibel und gesund unaufgeregt, weil nicht wir, sondern Gott die Frucht bringt.
Sein Werk, sein Wort und drittens erinnert er ihn an sein Wesen. Sein Wesen, Gottes Charakter, sehen wir in vielen Stellen. In diesem Text sogar durchleuchtet, aber ich glaube, am deutlichsten in den Versen elf bis dreizehn.
Paulus endet diesen Abschnitt von uns heute mit einem Gedicht. Es ist gut möglich, dass es ein bekanntes Gedicht war, das auch an anderen Orten verwendet wurde. Das Gedicht hat vier Strophen, wahrscheinlich inspiriert auch von der hebräischen Gedichtstruktur, wo die Aussagen oft parallel zueinander angeordnet sind. Jede Strophe, schau gern noch mal mit, beginnt mit einer Wenn-wir-dieses-und-jenes-tun-Formulierung, und dann kommt im zweiten Teil eine Reaktion, ein Ergebnis.
Die ersten beiden Strophen sind positiv in der Reaktion, wenn man das so will: Wir werden mitleben und mitherrschen, wenn wir mitgestorben und standhaft durchhalten. Die letzten beiden Strophen wären dann negativ.

Das abschließende Lied von Treue und Gericht

Die ersten beiden Strophen sind nicht so überraschend. Diejenigen, die der Welt, dem Teufel und sich selbst gestorben sind, gehören jetzt dem, der das Leben ist. Darum werden sie leben. Und die, die unter dem Leid bleiben, werden ewig mit Jesus herrschen. Das ist die Botschaft der Bibel an vielen, vielen Stellen.
Dann aber folgen zwei Strophen, die überraschender sind und die auch ehrlicherweise viele Ausleger beschäftigen.
Vers 12: Wenn wir verleugnen, wird er uns verleugnen; wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu.
Die meisten sind sich einig, dass die, die verleugnen, Menschen sind, die Jesus endgültig ablehnen. Also Menschen, die nie unter dem Herrschaftsanspruch von Jesus leben. Menschen, die keine Christen sind, könnte man sagen. Genauso sagt es Jesus in Matthäus 10, wo er sagt: Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde ich vor meinem Vater verleugnen.
So verstehe ich die dritte Strophe.
Und zur letzten Strophe gibt es jetzt die größten Unsicherheiten. Ich glaube, es gibt drei Möglichkeiten, das zu verstehen.
Erstens: Entweder sagt er, Gott ist treu und steht zu seinen auserwählten Kindern, auch wenn sie immer wieder fallen.
Zweite Option: Gott ist treu und richtet jene, die untreu sind und verleugnen, weil sie nicht seine Kinder sind. Er bleibt also seiner Gerechtigkeit treu und richtet jene, die verleugnen und untreu sind.
Dritte Option: Gott ist treu und richtet die, die äußerliche Verbindungen zu seiner Bundesfamilie haben, zu seiner Kirche, aber sich dann als untreu und nicht echter Teil seiner Familie gezeigt haben.
Einen ähnlichen Punkt macht Paulus übrigens im Römerbrief, Kapitel drei und später, wo er von den äußerlich beschnittenen Israeliten spricht, die die Vorteile der Bundesgemeinschaft genossen haben, aber nie echter Teil von Israel waren.
Und ich glaube, ehrlich gesagt, dass das auch die Leute waren, die Timotheus hier am meisten schlaflose Nächte bereitet haben: die, die lange Zeit mitgelaufen sind, jetzt aber die Auferstehung leugnen, jetzt aber ein Christsein vermitteln, das nicht mehr verwurzelt ist mit dem historischen orthodoxen Evangelium. Also keine echten Christen waren, die sich als untreu entpuppen, und diese wird Gott treu richten, weil er sich selbst nicht verleugnen kann.
In diesem Fall, in der dritten Variante, würde Gott sagen: Ihre Untreue hebt meine Treue nicht auf. Oder, plump gesagt: Nur weil sie fake waren, bin ich immer noch echt.

Warnung, Trost und der Blick auf Gottes Treue

Sagt Paulus also hier, dass Gott treu zu sich selbst ist, weil er seinem eigenen Volk treu bleibt, auch wenn sie versagen? Oder sagt er, dass er sich selbst treu ist, weil er seiner eigenen Gerechtigkeit treu bleibt? Oder sagt er, dass er seinen eigenen Verheißungen treu bleibt, auch wenn manche sie als unecht missbrauchen?
Alle drei Dinge sind wahr und werden in der Bibel bezeugt. Was ist es nun? Ich weiß es nicht. Ich würde Nummer drei tippen, weil es besser zur Struktur passt. Aber ich bin ehrlich: Ich bin mir nicht sicher.
Aber ich möchte zwei Anwendungen ableiten, von denen ich sicher bin, dass sie stimmen.
Erstens: Wir müssen Menschen warnen. Wir müssen Menschen warnen, ihr Lieben. Wir dürfen nicht davor zurückschrecken, das gerechte und schreckliche Gericht Gottes zu benennen. Möge es nie der Fall sein, dass Menschen, die mich und dich kennen und die dich über Jesus sprechen hören, eines Tages sagen: Mich hat nie einer gewarnt. Mich hat nie einer gewarnt.
Zweitens: Der Hauptpunkt des ganzen Gedichtes hängt, glaube ich, nicht daran, wie du die vierte Strophe verstehst. Warum? Weil ich glaube, dass Paulus hier zum Schluss ganz bewusst eines macht: Er malt uns Gottes Wesen groß vor Augen. Gottes Charakter ist auch in all diesen drei möglichen Auslegungen der Garant für deine Sicherheit. Gott ist der Grund, warum wir mit ihm leben und mitherrschen. Sein Wesen ist der Grund, warum er gerecht richten und unabhängig von uns zu seinen Versprechen stehen kann. Wegen seines Wesens trägt er schwache, versagende Nachfolger nach Hause. Wegen seines Wesens trägt er schwache, versagende, sich für ihn schämende Kinder nach Hause.
Was Paulus hier am Ende macht, ist: Er sagt dir, halte Jesus als deinen größten Schatz vor Augen. Das lässt dich feststehen!

Schlussgebet

Beten wir zum Schluss.
Vater, wir danken dir für den Heiligen Geist, der uns Jesus als unseren größten Schatz vor Augen malt. Vater, hilf uns, die Herausforderungen des Christseins gestärkt durch deine Gnade anzunehmen. Hilf uns zu glauben, dass du genug bist, zu glauben, dass du es wert bist, und zu glauben, dass du der Garant in unserem Leben bist. Amen.