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Hebräer 7,11-28

Hebräer 7,11-7,2801.01.2019
SerieTeil 13 / 25Hebräerbrief
Warum ein neuer Priester, wenn das alte System doch alles hatte? Genau daran zeigt sich: Opfer, Regeln und Tempel reichen nicht für echte Rettung – du brauchst jemanden, der für immer trägt.

Ein Blick auf die Geschichte des Volkes Gottes

Hebräerbrief, Bibelwoche, 2018, Hebräerbrief Kapitel 7, Verse 11-28.
Wir haben heute relativ viel Text, tut mir leid. Ich fange aber mit etwas ganz anderem an. Lasst uns einmal ganz kurz, damit wir es wieder vor Augen oder Ohren haben, einen Blick in die Geschichte Israels werfen.
Die Geschichte Israels, so wie wir sie vor Augen haben, beginnt mit einer Person, nämlich mit Abraham. Und seine Nachfahren, nicht alle, wenn man da genau hinschaut, sondern die Kinder seines Enkels Jakob, bilden die Grundlage für ein Volk, das man unter ganz unterschiedlichen Namen kennt. Manchmal nennt man sie Hebräer, manchmal nennt man sie Israeliten, manchmal nennt man sie Juden. Aber es ist immer dasselbe Volk.
Wenn man so die Geschichte dieses Volkes von Abraham an betrachtet, dann merkt man: Abraham ist, was seine persönliche Gottesbeziehung angeht, noch relativ frei. Da liest man nicht viel von einem Ritual. Er hat zwar überall irgendwie Altäre gebaut, ja, aber man hat so ein bisschen den Eindruck, das hat er halt gemacht, weil er es richtig fand. Es steht auch nicht groß, wie die aussahen, und er hat es einfach gemacht. Also: wenig Ritual.
Das ändert sich dann ein paar Jahrhunderte später. Denn dieses Volk wächst, kommt in Ägypten in die Gefangenschaft und wird dort von Gott befreit. Das ist so diese Phase, die man auch aus diversen Filmen kennt: Let My People Go, die zehn Plagen, das erste Mal Passalam, dann die Teilung des Roten Meeres. Jetzt habt ihr vielleicht Phil Collins im Ohr an der Stelle. Also, das ist so diese Phase, die man kennt.
Und das ist auch die Phase, die spannend ist im Blick auf die weitere Entwicklung. Denn da führt Gott sein Volk, er benutzt dazu Mose, aus Ägypten heraus. Dann schließt Gott am Berg Horeb mit dem Volk einen Bund. Sie sind in der Wüste, und jetzt kommt Gott und sagt: Ich würde mit euch gern einen Bund schließen, einen Bund, dass wir zusammengehören. Das hat er schon mit Abraham gemacht, und das wollte er jetzt noch einmal machen mit dem ganzen Volk.
Das ist der Moment, wo Mose dann auf den Berg geht und die zehn Gebote bekommt. Wenn man genau hinschaut und im Alten Testament die Stellen liest, stellt man fest: Das hört mit den zehn Geboten nicht auf, sondern das geht noch ein paar Seiten weiter. Es ist eine ganze Menge mehr Gebote als nur die zehn Gebote. Aber die zehn Gebote sind so etwas wie der Kern des Ganzen.
Der Bruder von Mose, der heißt Aaron, wird dann der Hohe Priester. Es wird da ein Tempel gebaut, jetzt nicht ein wirklicher Tempel aus Stein, sondern so eine Art Ikea-Heiligtum aus Stoff, transportabel, etwas, das man zusammenstecken konnte, um es mitzunehmen. Das ist alles das, was da als der erste, der sogenannte alte Bund, geschlossen wird. Das ist das, was da passiert. Und dann geht es in der Wüste Richtung gelobtes Land.

Identität, Erwählung und die Grenzen des alten Systems

Es ist dieser Moment am Berg Horeb, wo der Bund geschlossen wird, wo das Volk Israel zum ersten Mal so etwas wie eine eigenständige jüdische Identität bekommt. Und im Zentrum dieser Identität steht die Idee: Wir sind Gottes Volk, wir sind Gottes auserwähltes Volk.
Wer die Bibel kennt, der weiß: Gott hat sie nicht auserwählt, weil sie so toll waren. Sondern eher das Gegenteil: Er hat sie auserwählt, weil sie nicht so toll waren. Das sagt auch etwas über unsere Auserwählung. Aber der, der auserwählt ist, fühlt sich natürlich immer ein bisschen toll.
Von daher gewinnen sie diese Identität. Und diese Identität, „Wir sind etwas Besonderes“, bleibt auch da, wo dann später aus der Stiftshütte, diesem zeltartigen, transportablen Tempel, ein richtiger Tempel wird. Das bleibt einfach bestehen. Und auch das mit dem Gesetz und auch das mit den Priestern, das bleibt. Und es geht durch die Zeit bis zu Jesus.
Also: Jesus erlebt ein jüdisches Volk mit einem starken Selbstbewusstsein. Und wir hatten das an anderer Stelle schon mal, so diese Vorstellung, dass wenn man ein Nachfahre Abrahams ist, dass einem eigentlich nichts mehr passieren kann. So eine Geschichte: Abraham steht am Eingang zur Hölle und sorgt dafür, dass kein Israelit da reinkommt. Das ist so das, was sie dachten. Hauptsache, dazu zu gehören, zu dem Volk.
Und jetzt kommt der Autor vom Hebräerbrief und sagt: Ja, dieser alte Bund, die Sache mit dem Tempel und den Priestern und dem Gesetz, das war nicht schlecht, das hatte seine Zeit. Aber jetzt ist mit Jesus eine ganz neue Ära angebrochen. Tempel, levitische Priester, das war früher. Und jetzt gibt es etwas Neues. Jetzt reden wir von Gemeinde, jetzt reden wir davon, dass es einen Priester gibt nach der Ordnung Melchisedeks.
Frage: Wo nimmt er diesen radikalen Gedanken eigentlich her? Bestimmt nicht aus den drei Versen, die wir gestern betrachtet haben. Da findet sich das nicht. Der Autor setzt etwas voraus, und das ist ein bisschen fies. Ja, was soll ich machen? Er schreibt an Leute, die ihre Bibel richtig gut kennen, und ihre Bibel war das Alte Testament. Er unterschlägt uns einen Text, den wir eigentlich brauchen, wenn wir diese Spannung zwischen diesen beiden Systemen richtig verstehen wollen.
Und diesen Text möchte ich, der kommt auch im Text heute noch mal vor, in den Versen 17 und 21. Den Text selber möchte ich mal vorziehen, damit wir ihn als Ganzes mal betrachten können.

Der messianische Schlüssel aus den Psalmen

Also, woher kommt der Gedanke, dass der Messias ein Priester ist und einer anderen Priesterordnung angehört als der levitischen? Die Antwort lautet: aus den Psalmen, genau genommen aus Psalm 110.
Wenn euch Psalm 110 nicht viel sagt, dann lohnt es sich, ein wenig auf ihm herumzukauen. Er ist für das Verständnis unseres Christseins tatsächlich von relativ großer Bedeutung.
 Psalm 110 ist ein sogenannter messianischer Psalm. Er ist von David geschrieben, und David ist nicht nur König, sondern auch Prophet. Und manchmal schreibt er als Prophet Psalmen, die prophetisch sind. Das heißt, sie haben einen Inhalt, bei dem man merkt: Da kann er sich eigentlich nicht selbst mit meinen. Und das stimmt. Das sind dann sogenannte messianische Psalmen.
David schreibt also als Prophet einen Psalm, den er vom Geist Gottes eingegeben bekommt. Und dieser Psalm schaut weit über das Leben Davids hinaus auf das Leben des Messias. Psalm 110 ist so ein messianischer Psalm.
Genau genommen beschreibt Psalm 110 etwas total Irres, nämlich ein Gespräch zwischen Gott dem Vater und Gott dem Sohn. Ein Gespräch, das kurz nach der Himmelfahrt stattgefunden haben muss. Da heißt es in Psalm 110, und ich will hier nur die Verse 1 und 4 nennen. Ihr könnt ihn ganz lesen, er ist relativ kurz. Ich will mich aber auf diese zwei Verse beschränken, weil das die entscheidenden Verse sind.
Da heißt es, von David ein Psalm: Spruch des Herrn – und hier spricht Gott der Vater – für meinen Herrn, das ist der Herr Jesus. Da sagt der Vater zum Sohn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner Füße.
Und dann, etwas später, in Vers 4: Geschworen hat der Herr, und es wird ihn nicht gereuen: Du – das ist das, was der Vater zum Sohn sagt, nachdem er am Kreuz gelitten hat – bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks.
Und jetzt merkt ihr, woher der Gedanke kommt. Da macht es plötzlich Klick. Mir geht es jetzt erst einmal nur um Vers 4. Der Messias wird nach seiner Himmelfahrt, wenn er sich zur Rechten Gottes setzt, mit etwas bedacht, nämlich: Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks.
Von diesem Text geht die gesamte Argumentation des Hebräerbriefes aus. Wenn der Messias einmal kommen wird – das ist das, was David sieht –, dann wird er sich nach Abschluss seines Dienstes, wenn er seinen Dienst als Messias auf der Erde erfüllt hat, zur Rechten Gottes setzen. Und er wird Priester in Ewigkeit sein nach der Weise Melchisedeks.
Und weil Gott das verheißt, und daran gibt es auch erst einmal nichts zu rütteln, entsteht jetzt die logische Frage aus Hebräer 7,11. Wir starten mit unserem eigentlichen Text, der da heißt:
Wenn nun die Vollendung durch das levitische Priestertum erreicht worden wäre, denn in Verbindung mit ihm hat das Volk das Gesetz empfangen, welche Notwendigkeit bestand dann noch, einen anderen Priester nach der Ordnung Melchisedeks aufzustellen und nicht nach der Ordnung Aarons zu nennen?

Warum ein neues Priestertum nötig wird

Das ist eine Frage, die ein bisschen lang ist, aber irgendwie logisch. Ich versuche es mal ein bisschen einfacher zu formulieren.
Wenn das levitische Priestertum mit seinen Tier- und Speiseopfern, seinen Festen und seinen Sabbaten alles gewesen wäre, was der Mensch braucht, um gerettet zu werden, warum gibt es dann Psalm 110? Warum gibt es dann später, David lebt ja lange nach Mose, locker mal ein halbes Jahrtausend später, diesen Psalm, in dem es heißt, dass Gott einen anderen Priester nach der Ordnung Melchisedecks einsetzt?
Also, warum greift Gott nicht einfach auf das zurück, was er schon hat? Es gibt einen Tempel, es gibt Priester, es gibt sogar einen Hohenpriester, es gibt Opfer. Warum greift er darauf nicht zurück? Was sagt die Einführung eines neuen Priesters über die Qualität des alten?
Die Antwort ist nicht schwer. Wenn ich sage, ich brauche etwas Neues, dann sagt das etwas über den Zustand meines Alten aus. Immer wenn ich mir ein neues Auto kaufe, sagt das etwas über den Zustand meines alten Autos aus. Versteht ihr? Ich kaufe mir nicht einfach zwei neue, sondern es gibt da so einen Punkt, an dem ich feststelle: Die Reparaturkosten und der Eigenwert stehen in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zueinander. Und dann muss etwas Neues her. Das geht dann irgendwie nicht mehr.
So ist es hier auch. Das alte Priestertum ist nicht genug. Das ist das, was die Tatsache ausdrückt, dass Gott sagt: Ich will einen neuen Priester. Das Alte ist nicht genug. Achtung: Das Alte ist nicht nutzlos. Es war kein Fehler, den alten Bund einzugehen. Aber wenn es um die ewige Rettung des Menschen geht, also wenn es darum geht, Sünde ein für allemal zu tilgen, dann konnte dieses gesamte levitische System des alten Bundes das einfach nicht leisten.
Vers 12, ein Schritt weiter: Denn wenn das Priestertum geändert wird, und wir haben gesagt, das Priestertum ist zusammen mit dem Gesetz gegeben worden, steht eigentlich im Zentrum des Gesetzes, das Gesetz ist quasi um das Priestertum herum aufgebaut, denn wenn das Priestertum geändert wird, so findet notwendig auch eine Änderung des Gesetzes statt. Das ist eine weitere Folge aus Psalm 110. Wir werden das noch merken.
Damit wir nicht aneinander vorbeireden: Hier geht es nicht um die moralischen Gesetze. Wenn man sich die Gesetze des Alten Testaments anschaut, gibt es grob zwei Sorten von Gesetzen: die, die schon galten, bevor Mose die Gesetze bekommen hat, die, die während Mose die Gesetze bekommen hat, und die auch danach immer weiter gelten. Ich nenne das mal die moralischen Gesetze. Die hängen am Charakter Gottes, die gelten immer.
Aber hier geht es um die Frage: Wie ist das denn mit dem, was die Priester machen und mit den Opfern und so? Und es ist klar: Wenn ich im Hinblick auf diese rituellen Gesetze die Priester nicht mehr brauche, dann brauche ich wahrscheinlich auch die Gesetze, die zu diesen Priestern gehören, nicht mehr.

Der Wechsel von Gesetz und Priesterschaft

Wie dramatisch die Änderung ist, wenn Jesus Priester wird, das wird daran deutlich, dass er es eigentlich nie hätte werden dürfen. Ich habe das gestern schon einmal gesagt, hier kommt es noch einmal im Text: die Verse 13 und 14. Denn der, von dem dies gesagt wird, also Jesus, gehört zu einem anderen Stamm, aus dem niemand die Wartung des Altars hatte. Denn es ist offenbar, dass unser Herr aus Juda entsprossen ist, von welchem Stamm Mose nichts in Bezug auf Priester geredet hat.
Also: Im Alten Testament war ganz klar geregelt, du möchtest Priester werden, du musst zum Stamm Levi gehören. Wenn jetzt Jesus Priester wird, dann zeigt das ganz deutlich, dass zum Beispiel diese Regelung nicht mehr gilt. Da hat sich im Blick auf das Gesetz tatsächlich etwas geändert. Die alten Regeln sind, ich sage es mal so, nicht mehr relevant. Ich bin als Christ in einer Zeit angekommen, in der Tier- und Speiseopfer, ein großer Versöhnungstag oder ein Tempel mir nichts mehr geben können.
Vers 15: Und es ist noch weit augenscheinlicher, wenn nach der Ordnung Melchisedeks ein anderer Priester aufsteht. Er haut immer noch eins oben drauf. Es ist noch offensichtlicher, dass das levitische Priestertum keine Vollendung gebracht hat, wenn nicht nur der neue Stamm nicht aus dem Stamm Levi entspringt, sondern wenn überhaupt gleich Melchisedek ein neuer Priestertyp gebraucht wird. Es geht ja nicht nur darum, dass ein neuer Mensch in Erscheinung tritt, sondern es wird ein ganz neuer Typ von Priester eingeführt.
Also, damit ihr das versteht: Es geht hier darum, dass das alte System nicht reformiert wird. Es ist keine Reformation, sondern es geht darum, dass es schlichtweg ersetzt wird.
Und es geht immer noch um diesen anderen Priester, der nicht nach dem Gesetz eines fleischlichen Gebots geworden ist, sondern nach der Kraft eines unauflöslichen Lebens.
Jetzt geht es direkt in den Vergleich hinein. Wir haben zwei Priester, zwei Priestertypen, zwei Qualitätsstufen von Priesterschaft. Auf der einen Seite gibt es die Priesterordnung im Alten Bund, das levitische System. Auf der anderen Seite gibt es die Priesterordnung nach der Ordnung Melchisedeks, Jesus. Diese vergleiche ich miteinander.
Und im Text wird damit verglichen: auf der einen Seite ein fleischliches Gebot und auf der anderen Seite ein unauflösliches Leben. Die einen, die Leviten, sind es nach dem Gesetz eines fleischlichen Gebots. Fleischlich heißt hier nicht, dass es etwas Böses ist. Wenn hier steht „fleischlich“, bedeutet das einfach nur menschlich. Das Gebot, dieses fleischliche Gebot, mit dem diese Priester eingesetzt wurden, das war nicht falsch, es war nur nicht fähig genug. Es konnte das Problem Sünde nicht lösen, weil seine Verantwortlichen, weil die Priester, Menschen waren. Sie waren zu schwach dafür.
Es braucht mehr als sterbliche, sündige Menschen, und zwar völlig egal, welches Amt man ihnen gibt, welches Ritual sie ausführen oder welches Gesetz sie anführen können für ihre persönliche Legitimation. Es braucht mehr, um das Thema Sünde, Schuld und Verdammnis ein für allemal aus der Welt zu schaffen. Es reicht einfach nicht. Das Gesetz war schwach, weil es an Menschen gebunden war.

Die Kraft des unauflöslichen Lebens

Die Priesterschaft Christi ist stark. Es ist eine ganz andere Qualität von Priesterschaft. Warum? Weil sie ihre Kraft, wie heißt es hier im Text, nach der Kraft eines unauflöslichen Lebens hat. Also: Die Priesterschaft Jesu ist deshalb so stark, weil sie ihre Kraft aus dem Sterben, der Auferstehung und der Ewigkeit des Sohnes Gottes zieht. Das ist der Unterschied. In Christus steckt unauflösliches, ewiges Leben, und diese Kraft beseelt seinen Priesterdienst.
Deswegen gibt es diese zwei Stufen: einfache Menschen, die das Thema einfach nicht gelöst kriegen, und dann einer, der mit der Kraft eines unauflöslichen Lebens Priester wird. Und deswegen kann es dann in Vers 17 auch noch einmal heißen, wobei hier Psalm 110 zitiert wird: Denn ihm, das heißt Jesus, wird bezeugt: Du bist Priester, Achtung, in Ewigkeit. Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.
Jetzt sind wir im Psalm 110. Das ist das, was dem Messias verheißen wird: Priester in Ewigkeit zu sein. Und Jesus erfüllt diese Verheißung erstens durch seine Auferstehung und zweitens dadurch, dass er am Kreuz ein Opfer bringt, das so umfassend ist, dass es zur Tilgung aller Sünden ausreicht.
Also bedeutet das: Er ist Priester in Ewigkeit, erstens, weil der Tod seinen Priesterdienst nicht beenden kann. Das hat der Tod probiert, aber er hat es nicht geschafft. Und zweitens, weil das Opfer, das er gebracht hat, nie mehr wiederholt werden muss.
Vers 18 und 19. Und jetzt gehen wir wieder zurück auf das Gebot. Denn aufgehoben wird zwar das vorhergehende Gebot seiner Schwachheit und Nutzlosigkeit wegen. Denn das Gesetz hat nichts zur Vollendung gebracht, eingeführt aber eine bessere Hoffnung, durch die wir uns Gott nahen.
Das Wörtchen aufgehoben ist schon grob, oder? Gott annulliert das Gesetz. Im Alten Testament wird ganz klar gesagt: Ein Mensch darf nichts vom Wort Gottes wegnehmen. Aber was hier steht, ist: Gott darf das schon. Gott darf sagen: Das, was da im Alten Testament war, damit ist es jetzt vorbei. Gott darf sein eigenes Gebot aufheben.
Für eine Weile hat das alttestamentliche Gesetz eine Funktion. Wenn man sich einmal überlegt, was war das denn? Warum war es gut, dass man das Gesetz hatte? Und ich denke persönlich, und die Bibel sagt das auch an einigen Stellen: Es war eine sinnvolle und vielleicht auch notwendige Vorstufe zum Glauben.
Das Gesetz im Alten Testament war dazu da, Gottes Maßstab für Sünde zu offenbaren. Das Gesetz im Alten Testament war dazu da, die Zeit bis zum Messias zu überbrücken. Das alttestamentliche Gesetz war dazu da, uns so ein bisschen Anschauungsobjekt, Beispiellektionen, zu liefern, damit wir die Konzepte verstehen, die hinter Golgatha stehen.
Aber ansonsten kann das Gesetz und kann das, was das Gesetz zu bieten hat, im Blick auf das größte Problem des Menschen, nämlich seine Verlorenheit, nichts ausrichten. Wie sagt der Text? Schwach. Nutzlos.

Eine bessere Hoffnung und ein ewiger Eid

Du weißt, du kannst durch Tieropfer vielleicht etwas andeuten. Du kannst durch ein Tieropfer andeuten, dass, wenn Sünde im Leben ist, du ein Opfer brauchst. Aber der alte Bund kann dann nicht weitergehen. Er kann dieses Konzept vermitteln, aber er kann nicht das Opfer anbieten. Er kann nicht das Opfer bereitstellen. Er konnte nichts zur Vollendung bringen.
Deshalb auch Psalm 110: eine bessere Hoffnung, ein Messias, der als ein ewiger Priester kommt. Und wir hatten das beim letzten Mal, ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert: Hebräer 5,9. Da steht, dass der Herr Jesus Urheber einer ewigen Errettung ist. Ja, wir brauchen quasi einen ewigen Priester, um eine ewige Errettung zu bekommen. Und deswegen bekommen wir mit dem Herrn Jesus eine bessere Hoffnung.
Besser deshalb, weil das Fundament dieser Hoffnung nicht das ist, was sterbliche und sündige Priester tun, sondern das Fundament unserer Hoffnung ist das Leiden, das Sterben und die Auferstehung des Messias, des Priesters, den Gott verheißt, dass sein Priesteramt ewig besteht.
Und jetzt wiederholt der Hebräerbriefschreiber noch einmal eine Idee, die wir schon kennen: die Idee des Eides. Wisst ihr noch vom Sonntag: Wenn Gott schwört, dann ist das immer so hundertzehnprozentig. Und wenn ihr bei Psalm 110 aufgepasst habt, dann hat er auch geschworen.
 Hebräer 7,20-21: Und wie dies nicht ohne Eid geschah, denn jene, das sind die Leviten, sind ohne Eid Priester geworden, dieser aber mit Eid durch den, der zu ihm sprach. Und jetzt wieder ein Zitat aus Psalm 110: Der Herr hat geschworen.
Also wieder stellt Gott sich hin und sagt: Ich schwöre, ich gebe dir die hundertzehn Prozent, wenn du sie brauchst. Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen. Jesus war kein Versehen, kein Plan B, sondern das war von Anfang an absoluter Plan A. Das ist das, was Gott wollte, darauf lief alles zu. Es wird ihn nicht gereuen: Du bist Priester in Ewigkeit.
Also hinter dem Priesterdienst Jesu steht Gott als Garant. Gott wollte ihn als ewigen Priester haben. Dieser Eid macht mehr als deutlich, dass Gott diese Absicht, die er hatte, auch nie wieder revidieren wird. Das, was mit Jesus startet, worin wir leben, hat Ewigkeitscharakter. Es wird ihn nicht gereuen.

Der bessere Bund und die Rolle Jesu als Bürge

Die Juden mussten erleben, dass ihre Vorstellung von Religion plötzlich außer Kraft gesetzt wurde. Ich kann mir vorstellen, dass das irre ist. Du wächst, was weiß ich, zehn, zwanzig, dreißig oder vierzig Jahre in einer Religion auf, und dann kommt jemand und sagt: Game over.
Haben wir doch die letzten vierzig Jahre gemacht, vierzig Jahre! Ja, immer Passa gefeiert, immer den großen Versöhnungstag, ja, immer überlegt, was wir falsch gemacht haben, in die Synagoge gegangen, Schriften gelesen, Bibelverse auswendig gelernt, solche Sachen haben wir doch gemacht. Jetzt kommt jemand und sagt: Ja, war ja auch nicht schlecht, aber jetzt vorbei, jetzt kommt was Neues.
Das ist nicht leicht. Also ich weiß, warum da Leute erst mal zucken und sagen: Bist du dir mit diesem Jesus wirklich sicher?
Und jetzt hier: Ja, ich bin mir sicher. Es wird Ihnen nicht gereuen, dass das, was den Juden passiert ist, dass ihr System plötzlich aufhört und Gott sagt: Ich habe da noch eine neue Idee. Das wird uns nicht passieren. Du bist Priester in Ewigkeit. Ich kann dir garantieren, dass das, was du jetzt lebst als Christ, das wirst du auch in einer Milliarde Jahren noch leben. Unter anderen Randbedingungen, das gebe ich zu, aber es wird immer noch die gleiche Idee sein. Du hast heute denselben Hohen Priester wie in einer Milliarde Jahren, das wird sich nicht ändern, weil da nichts Neues kommt. Wir haben den Höhepunkt erreicht.
Und jetzt kommt ein Vers, der mir sehr viel bedeutet: Vers 22. So ist Jesus auch eines besseren Bundes Bürge geworden. Es geht jetzt nicht mehr so ums Gesetz, sondern wir erweitern so ein bisschen unseren Blick. Es geht jetzt dem Bund an den Kragen. Am Horeb schließt Gott mit Israel einen Bund. Diesen Bund nennen wir mal den alten Bund, und ihr ahnt schon, es gibt dann auch einen neuen Bund. Zum alten Bund gehört das mosaische Gesetz, die Priester, die Stiftshütte, die Rituale, die Feste. Und mit Jesus als Priester in Ewigkeit verliert der alte Bund seine Bedeutung, und Gott fängt etwas Neues an.
Und jetzt steht hier etwas, was mich halt so begeistert. Und wenn ihr das nicht teilen könnt, ist es nicht schlimm, aber ich finde es einfach grandios. Hier steht das Wort „Bürge“. Also ich hätte hier erwartet, dass steht: Und so ist Jesus auch eines besseren Bundes Priester geworden, weil die ganze Zeit geht es um Priesterschaft. Aber hier steht „Bürge“, eines besseren Bundes Bürge geworden.
Ich weiß nicht, wisst ihr, was ein Bürge ist? Also ein Bürge ist einer, der die Schulden von einem anderen begleicht, wenn der nicht zahlen kann. Falls du Töchter hast, die irgendwann ihre erste Wohnung haben wollen, kann passieren, dass die auf dich zukommen und sagen: Du Papa, ich brauche eine Mietbürgschaft. Das bedeutet nichts weiter, als wenn sie nicht zahlen, zahlst du. Okay, das ist ein Bürge.
Im Allgemeinen kennt man das Wort Bürge eher so aus dem Deutschunterricht: Schiller, Die Bürgschaft. Da gibt es einen Damon, und der hat einen Freund. Und dann sagt der Damon: Also wenn der Freund weggeht und nicht wiederkommt, dann darf der Tyrann ihn umbringen. So, das wäre so die Bürgschaft.
Und jetzt heißt es hier, dass Jesus eines besseren Bundes Bürge geworden ist. Also der neue Bund ist besser. Und wisst ihr warum? Weil er nicht von Menschen abhängt. Wo wir versagen, und wir tun das oft, da tritt Jesus für alle Ewigkeit als Bürge für uns ein, um unsere Schuld auszugleichen. Ist das klasse? Also ich finde das genial.
Also den Bund, den Gott mit uns schließt, den neuen Bund, wenn wir den brechen, dann richtet Jesus mit seiner Gerechtigkeit ihn immer wieder auf. Das ist das Besondere des neuen Bundes. Ich habe einen, der sagt: Ich bin Bürge. Jesus garantiert den Erhalt des neuen Bundes. Der alte Bund hing an Menschen. Der alte Bund verpflichtete Menschen, das Gesetz zu halten. Der neue Bund hängt an Jesus. Und er wird zum Bürgen für die Übertretungen, die ich tue, mit denen ich den Bund breche.
Wenn ich über so etwas predige, denke ich mir, das kann eigentlich nicht wahr sein. Das klingt einfach viel zu gut. Ich hoffe, euch geht es auch so, weil das ist ja irre. Gott, der weiß, wie wir sind, sagt: Na ja, dann mache ich es halt mal so, dass ich alle Schuld auf mich nehme. Das ist doch irre. Hört das irgendwann mal auf? Nein.

Das bleibende Priestertum Christi

Vers 23 und 24: Und jene sind in größerer Anzahl Priester geworden, weil sie durch den Tod verhindert waren, zu bleiben.
Schön formuliert, ja: Es hat ein paar mehr davon gebraucht, weil sie immer so nach 50, 70 Jahren, war es dann halt vorbei. Dieser aber, weil er in Ewigkeit bleibt, hat ein unveränderliches, oder man könnte auch übersetzen: ein absolutes, ein permanentes Priestertum.
Also auf der einen Seite ein Priestertum, das immer wieder neu anfängt, weil der alte Hohepriester durch einen neuen Hohepriester ersetzt werden muss. So ein Priestertum kann grundsätzlich irgendwann mal aufhören. Entweder, weil es keinen neuen Hohepriester gibt, oder dann, 70 nach Christus erlebt man das ja auch: Da wird der Tempel zerstört. Und dann mag es ja noch einen Priester geben, aber es gibt nichts mehr, was der Priester zu tun hat, weil da gibt es keinen Tempel mehr, keine Rituale mehr, alles weg.
Dem Priesterdienst Jesu kann das nicht passieren. Er bleibt in Ewigkeit. Er hat ein unveränderliches Priestertum, und das hat ganz, ganz wunderbare Folgen.
Also, wenn ihr — ich bin ja so ein Freund von Bibelverse auswendig lernen — Hebräer 7,25 kommt, macht mir den Gefallen. Das ist einfach so ein schöner Vers, das ist so ein Kuschelfers, den braucht man echt: Hebräer 7,25. Weil dieses Priestertum nicht aufhört, weil Jesus nicht stirbt, weil er ein ewiger Priester ist, deswegen Vers 25:
Daher kann er die auch völlig, oder für immer, retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden.
Ist das schön? Jesus rettet völlig, also nicht nur eine Weile, auch nicht nur von den Sünden, die du vor deiner Bekehrung begangen hast, sondern er rettet völlig.
Der neue Bund mit Jesus als Hohepriester: Einem Hohepriester, der sich zur Rechten Gottes gesetzt hat. Und vielleicht habe ich euch das schon mal so genannt: Für mich ist es einfach das Rundum-sorglos-Paket. Da fehlt nichts, du weißt gar nicht mehr, was da noch kommen soll.
Daher kann er auch völlig retten, die durch ihn Gott nahen. Ist das eine schöne Beschreibung für gläubige Leute? Es sind Menschen, die durch Jesus, durch ihn, Gott nahen. Das ist unser Vorrecht. Jesus macht den Weg zu Gott frei, und wir dürfen durch das, was er am Kreuz getan hat — nicht durch unsere Verdienste. Wenn wir uns selber anstrengen müssten, wir wären nie und nimmer auch nur einen Tag heilig genug, Gott zu begegnen. Aber durch Jesus, durch das, was er am Kreuz getan hat, da dürfen wir jeden Tag zum Thron der Gnade, um dort Barmherzigkeit zu finden, Gnade zu finden.
Wir dürfen in Freimütigkeit Gott anbeten, völlig ohne Angst. Und wir dürfen bei dem Gott, der alles geschaffen hat, zur Ruhe kommen. Das ist unsere Furcht. Wir dürfen uns wirklich Gott nahen.
Und ich möchte euch so, so, so viel Mut machen, jeden Tag Zeit alleine mit Gott zu verbringen, ihn anzubeten, eure Sorgen bei ihm abzugeben, eure Projekte ihm zu nennen, mit ihm den Tag durchzusprechen, ihm eure Fragen und Zweifel und Ängste zu bringen. Das ist so ein Vorrecht. Du darfst Gott nahen. Da ist einer am Kreuz verreckt, elendig verreckt für deine Schuld, um dir den Weg frei zu machen zu Gott.
So definiert man gläubig sein. Gläubig sein heißt: Ich darf Gott nahen.

Die Vollendung des Opfers und der abschließende Vergleich

Frage: Wie kann Jesus uns völlig oder für immer retten, weil er immer lebt, um sich für die Gläubigen zu verwenden? Genau genommen sind es zwei Dinge, die uns vor einer, ich sage mal, ewigen Verdammnis retten.
Paulus bringt das in Römer 8,34 auf den Punkt, wenn er sagt: Wer ist der Verdammer? Das ist so ein typischer Paulus-Satz: Wer ist der Verdammer? Christus Jesus ist es, der gestorben ist, ja noch mehr, der auferweckt wurde, der auch zur Rechten Gottes ist und der sich auch für uns verwendet.
Also, warum kann dich niemand verdammen? Na ja, klar: Erstens, weil es den Tod und die Auferstehung Jesu gibt, und zweitens, weil Jesus zur Rechten Gottes für uns eintritt. Also: Der Dienst Jesu für uns besteht erstens darin, dass er das Opfer bringt, und zweitens darin, dass er für die Gläubigen eintritt.
Bleibt vielleicht noch ein Stück weit die Frage, warum Jesus sich für uns verwenden muss, wo doch das Opfer für unsere Sünden schon gebracht ist. Versteht ihr? Wie passt das zusammen, dass am Kreuz die Schuld meiner Sünde bezahlt wird und der Hebräerbriefschreiber sich jetzt darüber freut, dass wir Jesus haben als einen, der Fürbitte bei Gott für uns tut? Wie passt das zusammen?
Die Antwort auf diese Frage ist nicht so einfach. Ich kürze sie ein bisschen ab, könnte wahrscheinlich mehr dazu sagen, aber für heute Abend mag das reichen.
Warum brauchen wir, um völlig gerettet zu werden, einen Hohen Priester, der vor Gott für uns eintritt? Die Antwort geht wahrscheinlich so: Rettung ist nur dann völlig, wenn sie nicht nur die ewige Dimension der Rettung umfasst, also die Rettung von meiner Schuld, sondern auch die zeitliche Dimension, also die Rettung von Versuchungen und Problemen.
Erinnert euch an Hebräer 2,18. Dort wird vom Herrn Jesus Folgendes gesagt: Er ist ein warmherziger und treuer Hoher Priester, der denen helfen kann, die versucht werden. Also hat der Hohe Priester nicht nur die Aufgabe, auf der einen Seite zu sagen: Okay, ich kläre das mit der Schuld. Sondern heute ist er einer, der mir hilft, wenn ich im Alltag versucht werde.
Der Dienst des Hohen Priesters hört nicht damit auf, dass er meine Sündenschuld begleicht. Sondern er macht da weiter, wo er aufgehört hat, und er verwendet sich heute bei Gott für uns. Und das ist der Grund dafür, dass wir am Ziel unseres Glaubens ankommen.
Dass Jesus heute im Himmel quasi darauf wartet, dass du zu ihm kommst und sagst, was du brauchst. Er klärt nicht nur deine Vergangenheit, und er garantiert dir nicht nur die Zukunft, sondern er will heute in deinem Leben Hoher Priester sein.
Und das ist gut, denn an dieser Stelle wird deutlich: Es ist seine Performance, es ist sein Charakter, es ist seine Leistung und letztlich auch sein Glaube, der mich rettet.

Der vollkommene Hohepriester

Vers 26: Denn ein solcher Hoher Priester ziemte sich auch für uns: heilig, sündlos, unbefleckt, abgesondert von den Sündern und höher als die Himmel geworden.
Okay, möchtest du gerettet werden? Ja, okay, gut. Das ist, was du brauchst. Du kannst nur gerettet werden, wenn du so einen Hohen Priester hast.
Also: Um gerettet zu werden, brauchst du einen Hohen Priester, der Gott gefällt, nichts Böses getan hat, moralisch perfekt ist, diese böse Welt hinter sich gelassen hat und durch die Himmel ganz nach oben gegangen ist. Achtung, das ist ein Bild, nicht dass ihr alle Astronauten werdet, sondern es ist ein Bild für Verherrlichung. Majestät ist immer oben, so. Und durch die Himmel ganz nach oben gegangen ist und sich zur Rechten Gottes gesetzt hat.
Das heißt, wir brauchen einen Hohen Priester, der nicht einfach nur Teil der unsichtbaren Welt geworden ist, wie die Engel oder die gestorbenen Gläubigen oder so, sondern der die ganze unsichtbare Welt an Herrlichkeit überragt. Letztlich brauchst du nicht weniger, und damit enden wir dann: Du brauchst nicht weniger als den Sohn Gottes, denn keiner hat seine Macht, um dich zu retten.
Und genau das bringt jetzt der letzte Vergleich auf den Punkt. Vers 27 und 28: der nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester, zuerst für die eigenen Sünden Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes; denn dies hat er ein für allemal getan, als er sich selbst dargebracht hat. Denn das Gesetz setzt Menschen als Hohenpriester ein, die mit Schwachheit behaftet sind; das Wort des Eides aber, das später als das Gesetz gegeben wurde, einen Sohn, der in Ewigkeit vollendet ist.
Statt eines schwachen Menschen, der sündigt und immer wieder Opfer bringen muss, haben wir den Sohn, der ohne Sünde sich selbst einmal dargebracht hat und dessen Dienst keinerlei Ergänzung mehr braucht: den absolut perfekten Hohen Priester.
Fehlt jetzt eigentlich nur noch, dass wir uns anschauen, wie das mit dem neuen Bund ist. Wie verhält sich jetzt genau dieser alte Bund zu dem neuen Bund? Das machen wir dann morgen.

Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

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