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Leiden, das den Glauben erdrückt

Markus 4,1731.07.2020
SerieTeil 213 / 366Solid Joys
Wenn du denkst, dass dein Leiden sinnlos ist oder dass Gott nicht Herr über die Situation ist oder dass er launenhaft oder grausam ist, dann wird dich dein Leiden von Gott forttreiben.

Leiden als Prüfung des Glaubens

Einunddreißigster Juli
Leiden, das den Glauben erdrückt. Sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendig. Später, wenn Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, nehmen sie sogleich Anstoß. Markus 4,17.
Der Glaube mancher Menschen zerbricht am Leiden, statt daraus gestärkt hervorzugehen. Jesus wusste das. Er beschreibt es hier im Gleichnis vom Sämann: Einige Menschen hören das Wort und empfangen es anfangs voller Freude. Doch dann erleben sie Leid und fallen vom Glauben ab.

Wenn Bedrängnis den Glauben schwächt

Bedrängnis stärkt den Glauben also nicht in jedem Fall. Manchmal erdrückt sie den Glauben, und dann werden die paradoxen Worte Jesu wahr: Wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er hat. Markus 4,25
Diese Worte sind der Aufruf dazu, wenn wir leiden, standhaft im Glauben an Gottes zukünftige Gnade festzuhalten, damit unser Glaube an Stärke gewinnt und wir nicht vergeblich geglaubt haben. 1. Korinther 15,2 Denn wer hat, dem wird gegeben werden.

Gottes Absicht im Leiden erkennen

 Markus 4,25
Das Wissen, dass Gott einen Plan mit unserem Leid hat, ist eines der wichtigsten Mittel, um durch Leid im Glauben zu wachsen. Wenn der Eindruck entsteht, dass das eigene Leiden sinnlos ist, dass Gott nicht Herr über die jeweilige Situation ist oder dass er launenhaft oder grausam handelt, dann wird das Leiden von Gott forttreiben, statt von allem anderen weg und hin zu Gott, wie es eigentlich sein sollte. Daher ist es unerlässlich, dass der Glaube an Gottes Gnade auch den Glauben einschliesst, dass Gott uns Gnade durch das Leiden schenkt.