(4/4) Q&A: EURE FRAGEN ZU FRAUEN IN GEMEINDEN

04.09.2026
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Einführung in die aktuelle Fragestellung
Willkommen zurück beim Bibelfit-Dienst, wo wir versuchen, leicht verständlich tiefer in die Bibel einzusteigen, Jesus im modernen Alltag nachzufolgen und harte Fragen von Nichtchristen klar zu beantworten.
Und wer auch möchte, dass Videos wie dieses in unserem Land weiter ausgespielt und nicht verborgen werden, der sollte jetzt auf diese Glocke drücken, die hier unten rechts unter diesem Video ist. Das wäre wahrscheinlich ganz gut.
Also, ihr Lieben, wir sind ja voll in dieser Reihe mit den heißen Eisen und mit den Tabuthemen. Beim vorletzten Mal haben wir uns wichtige Teile des neutestamentlichen Befunds angeschaut zu der ja nicht heilsentscheidenden und doch viel nachgefragten und relevanten Frage, ob laut dem Neuen Testament christliche Gemeinden von Frauen geleitet werden sollten oder nicht.
Beim letzten Mal haben wir besprochen, ob es laut dem Neuen Testament ein vollständiges Redeverbot für Frauen geben sollte in Gemeindeversammlungen, Gottesdiensten, Hauskreisen, so dass man Frauenstimmen in christlichen Veranstaltungen und Gebäuden niemals hören sollte, wie das ja einige heute auch fordern. Und wir haben gesehen: Nein, diese Forderung ist vom Text nicht gedeckt.
Das wirft jetzt die Frage auf, wie weit sich das neutestamentliche Nicht-Lehren-sollen von Frauen erstreckt. Heißt das, dass Frauen laut dem Neuen Testament niemanden, unter keinen Umständen, in keinerlei Kontext lehren sollten?
Deshalb hier noch mal zur Erinnerung: Ich, Markus, ich bin nicht dein Pastor, ich bin nicht dein Ältester, dein Gemeindeleiter. Ich und wir, wir haben keine geistliche Autorität über dich, und du musst nichts glauben, nur weil ich das sage, und nichts tun, weil ich das sage. Prüfe alles und behalte das Gute. Aber das ist auch die Einladung des Textes: Prüfe auch.
Und zur Erinnerung, was Lehre in diesem Zusammenhang meint: Du hast es ja aus dem altgriechischen 1. Timotheus 2 erklärt bekommen. Lehre bedeutet in diesem Zusammenhang, durch Lehre Autorität auszuüben, mehr noch, mit Autorität in geistlichen Dingen zu lehren. Und darunter fällt natürlich auch, eine Gemeinde durch biblische Lehre zu leiten.
Und ganz grundsätzlich: Wer die Qualifikation dafür erfüllt, dazu gehören auch die charakterlichen, geistlichen und fachlichen Qualifikationen, und wer von der Gemeinde und den Leitern dafür eingesetzt ist, der darf grundsätzlich erst einmal lehren. Die Frage nach dem biologischen Geschlecht spielt dort eine Rolle, sobald es darum geht, wer an welche Positionen gesetzt werden sollte und wer wen in geistlichen Dingen lehren und oder leiten sollte.
Und wir haben gesehen, dass die Position von Ältesten, Pastoren, Gemeindeleitern laut dem Neuen Testament dafür ausgewählten Männern vorbehalten ist, die dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Frage ist jetzt: Gibt es laut dem Neuen Testament auch Situationen, in denen Frauen, die keine Ältesten, Pastoren oder Gemeindeleiter sind, lehren dürfen? Und die Antwort ist: Ja, und das können wir aus dem Neuen Testament klar zeigen.
Frauen als Lehrende in bestimmten Kontexten
Punkt eins: ein weniger starkes Argument. Wir sehen in der Apostelgeschichte 18, dass Priscilla und Aquila beide zusammen Apollos gelehrt haben. Aber Moment, Fuß vom Gas: Es ist erst einmal ein beschreibender Text. Das heißt, er beschreibt, was in einer bestimmten Situation passiert ist, aber noch nicht vorschreibend, also nicht so, dass er definiert, was für alle Christen aller Zeiten und aller Orte zu gelten hätte. Deswegen sollten wir vorsichtig sein, aus beschreibenden Texten eine vorschreibende Regel abzuleiten. Und zum anderen ist das dort in dieser Konstellation ein privater Kontext, eben nicht die Gemeinde. Deshalb ist das an sich kein starkes Argument; ich füge es nur der Vollständigkeit halber an.
Punkt zwei ist deutlich stärker. Wo an Timotheus geschrieben ist: Erinnere dich an das, was deine Großmutter dich gelehrt hat. Die Lehre von einer Frau zu einem Kind, auch zu einem männlichen Kind, und das, darauf will ich hinaus, wird im Text eindeutig positiv gutgeheißen. Da haben wir also genau diese Bewertung.
Und Punkt drei ist sehr stark: Frauen sollten andere Frauen unterweisen und lehren, heißt es im Titusbrief, Kapitel zwei. Die älteren Frauen ebenso sollen sich verhalten, wie es Heiligen geziemt, nicht verleumderisch sein, nicht viel Wein trinken, Lehrerinnen des Guten, damit sie die jungen Frauen unterweisen. Im altgriechischen Grundtext steht dort das Wort sophronizo. Sophronizo bedeutet weise machen. Es bedeutet auch informieren, also Informationsaustausch, wie auch Lebensführung, also Lehre im umfassenden Sinne.
Nebenbei ist das auch aus dem Alten Testament klar, Sprüche 6: Mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters, lass nicht fahren die Weisung deiner Mutter.
Das heißt also: Private Abendessen mal kurz beiseite gestellt, laut dem Neuen Testament dürfen Frauen grundsätzlich lehren und das gern auch öffentlich und gern auch im Kontext der Gemeinde tun, und zwar andere Frauen und Kinder beider Geschlechter, was zusammen schon mal fast 80 % der Weltbevölkerung sind. Aber laut dem Neuen Testament ist es so, dass Frauen nicht in einer gemischten oder männlichen Gruppe geistliche Autorität haben und/oder durch Lehre Autorität ausüben sollen. Es ist so, dass Frauen nicht in einer gemischten oder männlichen Gruppe mit Autorität in geistlichen Dingen lehren sollten, auch beispielsweise nicht in einer gemischten oder männlichen Gruppe verbindlich erklären, wie die Bibel zu verstehen ist, oder predigen.
Das heißt also, weil einige ganz praktisch gefragt haben: Man bekommt als Frau die Einladung, auf einer Frauenkonferenz beispielsweise zu sprechen, das wäre okay. Aber wiederum als Gastpredigerin im Gottesdienst der Nachbargemeinde wäre das nicht okay.
Mitarbeit, Evangelisation und Ausbildung
Nächste Frage: Wie ist es jetzt damit, in der Gemeinde oder in einem christlichen Dienst entgeltlich oder unentgeltlich mitzuarbeiten, auch mal unabhängig von der Lehre?
Jetzt gibt es natürlich auch dort Leute, die behaupten, dass Frauen das nicht sollten. Aber diese Behauptung finde ich vom Neuen Testament nicht überzeugend, weil sie über den Textbefund des Neuen Testaments hinauszugehen scheint.
Punkt eins dazu: Wir haben gesehen, dass sich die Beschränkungen und die Redebeschränkungen auf Lehre und geistliche Autorität von gemischten Gruppen beziehen.
Punkt zwei: Wir haben auch gesehen, dass das Diakonenamt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit von Anfang an von bestimmten, dafür ausgewählten Frauen besetzt werden durfte und darf. Das macht auch Sinn, weil das Diakonenamt nichts mit Lehre und nichts mit Gemeindeleitung zu tun hat.
Punkt drei: Wir sehen im Philipperbrief, Kapitel 4, Folgendes. Dort heißt es, Zitat: „Ich ermahne Euodia und ich ermahne Syntyche, eines Sinnes zu sein im Herrn, und ich bitte dich, mein treuer Weggefährte, möglicherweise ist damit Lukas gemeint, ich bitte dich, den beiden dabei zu helfen. Sie haben ja mit mir zusammen für die Verbreitung des Evangeliums gekämpft, auch mit Clemens und meinen anderen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens stehen.“
Du siehst: Dort werden Frauen mit den gleichen Begriffen bezeichnet wie Männer, die als Haupttätigkeit in der Gemeinde und in der Evangelisation dienen. Also weibliche Mitarbeiter im christlichen Dienst. Und das wird laut dem Neuen Testament an dieser Stelle eindeutig positiv bewertet.
Von daher Fazit: Ja, laut Neuem Testament dürfen Frauen das.
Dann eine weitere Frage, die von euch kam: Dürfen Frauen auch Evangelisten und Missionare sein, auch wenn das mit Inhalten zu tun hat?
Erstmal grundsätzlich, rein beschreibend: Frauen sind weltweit Evangelisten und Missionare und haben einen unschätzbaren Anteil an der Ausbreitung des Evangeliums. Sie haben auch einen echten Anteil an der Rettung von Hunderttausenden, möglicherweise Millionen, Dutzenden Millionen Menschen gehabt, Männer wie Frauen.
Gleichzeitig verstehe ich es, wenn manche Leute Evangelisation auch als Lehre definieren. Aber die Frage ist: Muss Evangelisieren zwangsläufig Lehre sein? Nach dem Neuen Testament ist diese Frage schon wichtig, weil wir dort genau hinschauen müssen, was wir tun. Eine gemischte Gemeinde durch Lehre zu leiten, ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache. Aber Evangelisation passiert häufig in persönlichen Begegnungen und in persönlichen Gesprächen.
Wir haben schon gesehen: Mit ungefähr 75 Prozent der Weltbevölkerung ist Lehre sowieso kein Problem. Die Frage ist jetzt nur, was die anderen 25 Prozent angeht, nämlich Erwachsene beziehungsweise religionsmündige Männer.
Und da kommt es darauf an, was in der Evangelisation gemacht wird. Dort, wo gemischte Gruppen und Männer gelehrt werden, da sollten das laut dem Neuen Testament Männer tun. Dort dagegen, wo Zeugnis abgelegt wird, also wo du erzählst, was Jesus in deinem Leben bewirkt hat, wie du dich bekehrt hast, wo du mit anderen Leuten das Evangelium teilst, da scheint das von beiden biologischen Geschlechtern, Frauen wie Männern, total okay zu sein.
Ein nur mittleres Argument dazu ist die Frau am Brunnen aus Johannes 4. Das ist nur deshalb ein mittleres Argument, weil diese Vorgänge ja ohne Bewertung beschrieben werden. Anders verhält es sich mit Johannes 20, wo die Frauen kommen und von Jesu Auferstehung erzählen. Das hier ist tatsächlich an dieser Stelle ein deutlich stärkeres Argument. Das heißt: Eigene Erlebnisse, Erfahrungsberichte, sein Zeugnis teilen – super. Alle können gerne erzählen, dass Jesus auferstanden ist und was sie mit ihm erlebt haben.
Auch wird aus dem Neuen Testament nirgends ersichtlich, dass der so zentrale und dringliche Missionsbefehl nur für Männer gelten würde.
Wichtige Anmerkung dazu aus der Praxis, weil wir im Bibelfelddienst ja dankenswerterweise auch im Kontakt und Austausch mit Missionaren stehen dürfen: Es gibt auch genug Situationen, da kommen tatsächlich nur Frauen zu anderen Frauen sinnvoll durch, also entweder äußerlich aufgrund der äußeren Gegebenheiten und ganz, ganz häufig auch innerlich. Deshalb ist es unfassbar hilfreich und macht auch total Sinn, dass man weibliche Missionarinnen hat für Frauen, die dann auch tatsächlich den Schritt weitergehen und die Frauen lehren, nur eben nicht als Gemeindegründerinnen.
Und ein letzter Punkt dazu: In der Praxis ist es aufgrund der Gefährdungslage vieler Gegenden so, dass sich in der Vergangenheit und in der Gegenwart häufig gezeigt hat, dass eine große Zahl der Missionare ohnehin häufig Männer sind.
Deswegen nochmals mit Schreiben: Wenn eine Frau einem Mann erzählt, was Jesus in ihrem Leben bewirkt hat, wie sie sich bekehrt hat und mit ihm das Evangelium teilt, alles super. Aber wenn er dann zum Beispiel frisch bekehrter Babychrist ist, ich meine das respektvoll, und zum Beispiel in einem Jüngerschaftskurs in den Basics des Christentums und in den Basics der Bibel unterwiesen wird, das sollte dann ein dafür qualifizierter, ausgewählter Mann machen.
Und ihr wisst, was ich jetzt sage: Das heißt nicht, dass eine Frau das nicht machen könnte, sondern die Frage ist, wer es laut dem Neuen Testament machen sollte. Und das ist so, wie gerade gesagt. Es hängt also nicht nur von den Fähigkeiten ab, sondern davon, wer es laut dem Neuen Testament sollte. Und da sehen wir in den Texten, dass das biologische Geschlecht eine maßgebliche Rolle spielt.
Dürfte eine Frau, habt ihr dann gefragt, an einer Bibelschule sein oder Theologie studieren?
Erstmal ganz grundlegend: Frauen sollten höhere Ausbildungswege offenstehen, genau wie bei Männern, soweit die Fähigkeiten und soweit der Fleiß tragen. Das beinhaltet zum Beispiel Abitur oder Matura, Studium, Doktorarbeit und mehr.
Es gibt Leute, die stellen das, was ich hier sage, in Frage. Aber meines Erachtens ist das nicht überzeugend. Warum? Weil sich die neutestamentlichen Beschränkungen ja auf geistliche Leitung und Lehre in geistlichen Themen beziehen, nicht auf weltliche Themen. Und selbst in geistlichen und theologischen Themen, wobei nicht alles Theologische immer geistlich ist, gilt selbst da: Frauen sollen lernen, heißt es ganz, ganz deutlich im Grundtext. Die Frau soll lernen. Du darfst doch übersetzen: Die Frau soll lernen dürfen. Also muss auf jeden Fall die Möglichkeit dafür gegeben sein.
Also sollte dann eine christliche Frau laut Neuem Testament an eine Bibelschule gehen und/oder Theologie studieren dürfen? Ja.
Anmerkung dazu, das will ich einfach ergänzen: Gerade wenn es in Richtung Studium und substantiellere Investitionen von Lebenszeit geht, dann würde ich immer, immer vorher die Motivation, das Ziel und die Eignung gründlich abklären. Aber das geht jetzt unabhängig vom Geschlecht, das geht auch unabhängig von Theologie.
Wo sich dann allerdings der Logik des Neuen Testaments folgend schon diese Frage stellen würde, ist, wo es beispielsweise um Pastorenausbildung geht oder Dinge, die eindeutig nur Teil einer Pastorenausbildung sind. Ich sehe nicht, dass man nach dem Neuen Testament zwingend Theologie studiert haben und/oder eine Bibelschule absolviert haben muss, um Ältester zu werden oder eine Gemeinde zu leiten, wobei das in vielen Fällen sicherlich eine gute Idee ist.
Aber weil laut dem Neuen Testament christliche Gemeinden nur von bestimmten, dafür ausgewählten Männern geleitet werden sollen, die dafür zur Rechenschaft gezogen werden, deshalb sollte auch der Prozess, der dafür zuständig ist, die kommenden Ältesten, Pastoren und Gemeindeleiter heranzuziehen, auf dafür charakterlich und geistlich bereite Männer ausgerichtet sein.
Lehre an Hochschulen und Bibelschulen
Dann eine Frage, bei der ich gehofft habe, dass sie nicht kommt: Wie ist es damit, dass eine Frau Dozentin an einer theologischen Hochschule und/oder an Bibelschulen wäre?
Ich dachte anfangs, das geht, weil das ja nicht im Gemeindekontext ist. Aber abhängig vom jeweiligen Fach, das dann unterrichtet wird, sehe ich das inzwischen nicht mehr so. Warum? Weil in diesen Fächern, je nachdem, welches Fach es ist, die Bibel öffentlich und verbindlich einer gemischten Gruppe erklärt wird. Und das ist laut dem Neuen Testament bestimmten, dafür ausgewählten Männern vorbehalten.
Was heißt das jetzt konkret? Welche Fächer wären das, die dann bestimmten, dafür ausgewählten Männern vorbehalten wären?
Na ja, solange die Fächer bestimmten Gruppen angeboten werden, also Studentinnen und Studenten, dann reden wir zum Beispiel von den Fächern Neues Testament, Altes Testament, Systematische Theologie, Dogmatik, Ethik. Das ist dann für bestimmte, dafür ausgewählte Männer gedacht.
Aber sowohl von dafür ausgewählten Männern wie auch von dafür ausgewählten Frauen können zum Beispiel viele weitere Dinge unterrichtet werden, wie zum Beispiel, nun mal herausgegriffen, Kirchengeschichte oder Pädagogik, eventuell auch biblische Sprachen.
Zeugnis, Prophetie und der Rahmen des Gottesdienstes
Dann die nächste Frage, wieder ein Sprung zurück zum Gottesdienst: Wie sieht es dann mit Zeugnissteilen im Gottesdienst aus, also wenn eine Frau vor der ganzen Gemeinde ein Zeugnis oder ein Gebetsanliegen teilt?
So, ihr Lieben, wir haben ja gesehen: Laut dem Neuen Testament sollten gemischte Gruppen und Männergruppen nur von dafür ausgewählten Männern unterwiesen werden. Es sollten also laut Neuem Testament ausgewählte Männer sein, die einer gemischten Gruppe verbindlich erklären, was die Bibel sagt.
Jetzt die Frage: Was passiert denn beim sogenannten Zeugnissteil? Also wenn jemand weitergibt, was er oder sie möglicherweise unter Gottes Weisung im Leben erlebt hat. Das ist ein subjektiver Erfahrungsbericht, das ist keine Lehre und auch keine autoritative Lehre. Deshalb gibt es dafür für Männer wie für Frauen zunächst keine grundsätzliche Redebeschränkung.
Ein weiteres Argument dafür, dass es Männern und Frauen in dem Rahmen, den die ältesten Pastoren und Gemeindeleiter abstecken, erlaubt sein sollte, gegebenenfalls ein Zeugnis zu teilen, ist Folgendes: Zeugnissteilen kann Überschneidungen mit dem Teilen einer Prophetie haben, also zum Beispiel mit dem Weitergeben eines möglicherweise prophetischen Traums, der dann, wie du es nach 1. Korinther 14 weißt, beurteilt werden muss.
Und Männer wie Frauen können Prophetien erhalten, das haben wir in Apostelgeschichte 2 klar gesehen. Und wie wir in 1. Korinther 14 sehen, gibt es dafür einen abgesteckten Rahmen im Gottesdienst, in dem das geteilt werden kann. Aber was das jetzt bedeutet, wie genau das laut Neuem Testament funktionieren und aussehen würde, daran hängt für Männer und Frauen etwas mehr.
Predigt, Moderation und geistliche Ordnung
Nächste Frage: Was ist, wenn Frauen nicht Älteste sind, sondern nur predigen und lehren, nur manchmal predigen oder unter der Autorität von Ältesten predigen, die das abnicken? Oder was ist, wenn Frauen Gastpredigerinnen sind?
Genau das war eine der Fragen, die mich auch relativ früh bei der Recherche umgetrieben hat. Hättest du mich vor anderthalb Jahren gefragt, hätte ich noch Ja gesagt. Aber nach über einem Jahr Beschäftigung mit diesen Texten sehe ich inzwischen das grundsätzliche Problem dabei etwas klarer. Nämlich: Warum sollten dann, dieser Logik folgend, Frauen nicht immer in gemischten Gruppen und Gemeinden predigen und nicht immer gemischte Gruppen und Gemeinden lehren und leiten?
Denn die neutestamentlichen Texte sagen ja nicht etwas über das Wie oft und über die Häufigkeit nach dem Motto: dreißig Mal im Jahr ist okay, aber einunddreißig Mal, das ist nicht okay. Nein, sondern die neutestamentlichen Texte sprechen über das Ob. Es geht um das, was bei der Predigt passiert, dass eine gemischte Gruppe gelehrt wird. Und wenn nicht gelehrt wird, also man danach genauso schlau wie vorher wieder rausgeht, dann ist es auch keine Predigt.
Im Neuen Testament geht es also nicht um das Wie oft, sondern um das Ob. Und da sagt das Neue Testament, dass das in christlichen Gemeinden nur bestimmten, dafür ausgewählten Männern vorbehalten sein soll, die für ihre Lehre und ihre Leitung vom biblischen Gott zur Rechenschaft gezogen werden.
Dann die nächste Frage, mit der ich mich ziemlich schwer getan habe: Was ist mit einer Moderation eines Gottesdienstes? Was ist, wenn man den Rahmen macht, wie das in manchen Gemeinden heißt? Also, das hat mir echt zu schaffen gemacht, und nach langem Abwägen würde ich es eher nicht empfehlen.
Elisa und ich haben da auch sehr viel und lange darüber gesprochen. Das darf ich hier teilen: Elisa war tatsächlich für viele Jahre lang in ihrer Gemeinde Moderatorin. Das heißt, sie hat das am laufenden Band getan, dass sie Moderation gemacht hat für Gottesdienste, hat dort den Rahmen gemacht, hat durch die Gottesdienste geführt und Ähnliches. Das ist einfach so. Ich habe das auch eine Zeit lang ehrenamtlich gemacht.
Und ja, aus Erfahrung können Elisa und ich beide bestätigen: Moderation kann viel, und sie kann auch sehr viel für einen Gottesdienst vorgeben. Moderation setzt buchstäblich den Rahmen und kann die Ausrichtung gestalten, bis dahin, wie wir es etliche Male gesehen haben, dass eine Moderation sogar ganze eigene Andachten oder sogar vollständige Bibelauslegungen für eine gemischte Gruppe enthalten kann.
Der Übergang von Moderation zu geistlicher Leitung und Lehre von gemischten Gruppen ist fließend. Und es scheint, dass das die klaren Linien aufweicht, die der biblische Gott laut dem Neuen Testament dort aber sehen möchte. Deshalb würde ich das nach langem Abwägen heute vor gemischten Gruppen eher nicht mehr empfehlen. Eben weil, und so sehen Elisa und ich das beide als frühere Moderatoren, es wirklich mit einer gewissen Leitung, mit einer gewissen Autorität einhergeht. Und da haben wir gesehen, wie das zu verteilen ist.
Begabung, Verantwortung und Musik im Gottesdienst
Ein Punkt, über den Elisa und ich bei dieser Frage auch lange hin und her überlegt haben, ist folgender: Elisa hat zum Beispiel eine Gabe. Heißt das jetzt, es kann sinnvoll und im Sinne des biblischen Gottes sein, eine Gabe, die man hat, auch einmal bewusst nicht zu nutzen?
Ja, denn es ist sehr leicht zu denken: Na ja, aber die und die macht das doch so schön, oder: Wenn jemand talentiert ist, sollte er oder sie das doch machen, und so weiter. Aber im Endeffekt, und das sehen wir durch die Bibel sehr deutlich, ist dem biblischen Gott das Einhalten seiner Ordnung wichtiger, als dass jede Begabung immer zu jedem Zeitpunkt unter allen Umständen ausgelebt wird. Und auch wichtiger als das, dass jedes Amt immer von demjenigen ausgeübt wird, der darin vermeintlich am talentiertesten ist.
Weil Talent und natürliche Begabung, so wichtig das ist und so wünschenswert es ist, auch beides zu haben, in Gottes Königreich nicht die alleinige, alles entscheidende Qualifikation zu sein scheinen. Und wiederum ist mir auch sehr wichtig dazu zu sagen, und ich hoffe, es kam bis hierhin auch rüber: Die neutestamentlichen Redebeschränkungen für Frauen sind keineswegs ein Freifahrtschein für alle Männer, mitnichten. Sondern es sollen die Leute Aufgaben übertragen bekommen, die dazu bereit sind und die die biblischen Qualifikationen erfüllen. Dazu zählt bei manchen Aufgaben das biologische Geschlecht, aber dazu zählt auch die Kompetenz.
Das heißt also: Dass kompetente Frauen sich zurückstellen, ist niemals ein Blankocheck für inkompetente Männer. Derjenige, der vorne steht, muss können, womit er beauftragt ist. Sonst sollte er nicht vorne stehen. Es hat einen Grund, dass ich in Gottesdiensten nicht singe, weil ich nicht singen kann. Und deswegen ist es auch etwas heikel, wenn manche diese ganze Frage, wer lehren und wer leiten sollte, so darstellen, als ob sie sich auf alle Frauen oder alle Männer verengen würde. Denn ja, zum Beispiel können auch keineswegs alle Männer lehren oder sollten lehren.
Weil es stimmt: Geistliche Lehre und Gemeindeleitung sind laut dem Neuen Testament bestimmten, dafür ausgewählten Männern vorbehalten, die dafür zur Rechenschaft gezogen werden und für die 23 verschiedene Kriterien im Neuen Testament gelten. Das biologische Geschlecht ist eines davon, aber keineswegs das einzige.
Wo wir beim Thema Singen sind: Sollten Frauen im Gottesdienst Musik machen? Sollten Frauen im Gottesdienst singen? Sollten Frauen eigene Lieder komponieren? Sollten Frauen den Lobpreis für die Gemeinde leiten? Manche sagen ja, Frauen sollten das nicht.
Antwort darauf: Musik grundsätzlich ist erst einmal überhaupt nicht zu unterschätzen. Was da alles transportiert wird an Gehalt, an Anbetung, auch an Inhalten, da sollten wir wirklich ehrlich sein und auch unsere Herzen prüfen. Wie viel von der Weltanschauung, die wir in unseren Herzen tragen, kommt wirklich als Quelle aus der Bibel, und wie viel kommt nur aus Erfahrungen? Wie viel kommt sogar einfach aus Liedern, aus Worship, aus Musik?
Denn Musik dringt grundsätzlich fast ungefiltert in unsere Herzen ein und kann sich dort über Jahrzehnte festsetzen. Das kann, glaube ich, jeder hier bestätigen. Deshalb sollten wir auch sehr, sehr sorgfältig und sehr bewusst entscheiden, welche Musik wir in unseren Gottesdiensten, Hauskreisen und Lobpreiszeiten spielen und sogar singen. Das ist nicht trivial.
Und trotzdem kann ich mit der Schlussfolgerung, dass Frauen in christlichen Gemeinden angeblich keine Musik machen sollten, vom Text her nicht ganz mitgehen. Zum einen lesen wir, dass Mirjam und Deborah im Alten Testament auch Musik gemacht haben. Aber das für sich genommen ist nur ein mittelstarkes Argument. Warum? Weil sich das ja auf einzigartige Situationen im Alten Testament bezieht. Das hat für sich noch keine abschließende Aussagekraft. Es bräuchte also schon universell gültige Texte, um zu diesem Schluss zu kommen. Und die gibt es.
Schon im Alten Testament sehen wir in Psalm 68: Voran zogen die Sänger, danach die Seitenspieler, mitten unter den jungen Frauen mit den Handpauken. Also Frauen, die klar Teil der Lobpreisprozession sind und in diesem Text auch eindeutig positiv erwähnt werden, im Plural. Dann sehr berühmt Psalm 150, wo es ja gerade um Musik geht: Lasst alles, was Atem hat, den Herrn erheben, den Herrn preisen, alles, was Atem hat. Also ziemlich eindeutig.
Jetzt haben wir den Blick ins Neue Testament, und da sehen wir aus der Logik heraus Folgendes: Wir haben eindeutig geklärt, dass das Predigen und das Lehren laut dem Neuen Testament in christlichen Gemeinden bestimmten, dafür ausgewählten Männern vorbehalten ist, die dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Wir sehen aber auch, dass es eben kein pauschales Redeverbot für Frauen ist, sondern dass von Lehre, Predigt und Leitung einmal abgesehen Männer und Frauen grundsätzlich schon in Gottesdiensten sprechen dürfen, in dem Rahmen, den die ältesten Pastoren und Gemeindeleiter dafür abgesteckt haben.
Und weiter sehen wir: Sowohl bestimmte Männer wie auch bestimmte Frauen können Diakone sein, die für Dienstbereiche und Teile der Gemeinde verantwortlich sind. Darunter kann Musik fallen. Gerade Lobpreis sind ja auch gesungene Gebete, und lautes Gebet von Frauen ist im Gottesdienst nach 1. Korinther 11 eindeutig okay. Und Lobpreis kann auch vereinzelt Überschneidungen zu Prophetie und Weissagung haben, was im Gottesdienst sowohl von Frauen als auch von Männern grundsätzlich okay ist, in dem von Gemeindeleitern und ältesten Pastoren dafür abgesteckten Rahmen.
Deswegen: Musik machen und singen ja!
So, jetzt gibt es manche, die sagen, Frauen dürften nicht Lieder aussuchen, die im Gottesdienst gesungen werden, und schon gar nicht eigene Lieder komponieren.
Antwort: Selbstkomponiert oder nicht, bei der Auswahl der Lieder im Gottesdienst sollten grundsätzlich immer die verantwortlichen ältesten Pastoren und Leiter der Gemeinde involviert sein, denen die Lieder erst zur Prüfung vorgeschlagen werden, ob sie dazu grünes Licht geben oder nicht. Warum? Weil sie die Gemeinde geistlich leiten und dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
Rückfragen aus der Praxis und persönliche Einordnung
Was ist jetzt, wenn jemand eine Frau ist, die im gemeindlichen oder kirchlichen Dienst arbeitet, vielleicht sogar in Vollzeit, und all das jetzt hört? Was würde man einer Gemeindeleiterin, Pastorin, Ältesten oder früheren Kolleginnen von mir sagen, die evangelische Pfarrerinnen sind und diese Ausführungen jetzt hören?
Also, die Antwort ist: Ich glaube nicht, dass Leute ihr Leben, ihre Berufswege und ihre Identität einfach über den Haufen werfen, nur weil ich oder wir uns auf Nachfrage zu dieser Thematik hier äußern. Dazu haben manche Leute viel zu viel investiert und stecken viel zu tief drin, als dass die meisten bereit wären, mit einem Fingerschnipsen ihren kompletten Lebensweg zu ändern. Und das kann ich auch nachvollziehen.
Aber zum einen kann der Heilige Geist, so wie Jesus das deutlich sagt, unsere Herzen überführen und uns näher an die Bibel heranbringen. Gottes Worte kommen ja nicht leer zurück, sondern sie gehen tief durch Mark und Bein und können unsere Gedanken beurteilen und verändern.
Und zum anderen: Auch wenn mir diese Frage gestellt wurde, geht es ja in diesem Video und in dieser Reihe oder auf diesem Kanal nicht um das, was ich möchte. Leute, ich habe kein geistliches Amt. Ich habe auch keinerlei Vorteile oder auch keinerlei Nachteile, was das angeht, wenn es in Deutschland irgendwo weibliche Älteste, Gemeindeleiterinnen oder Pastorinnen gibt. Und auch was ich sage, spielt keine Rolle.
Was aber für jeden Christen, Männer wie Frauen, eine Rolle spielen sollte, ist, was der neutestamentliche Gott sagt. Und das lernen wir nur aus dem ungefilterten, unzensierten Lesen der neutestamentlichen Texte. Dazu möchte ich Mut machen.
Und falls eine Frau, die hauptamtlich im Dienst ist, in der kirchlichen oder in der gemeindlichen Arbeit ist und dort eine Gemeinde leitet oder mitleitet, falls sie tatsächlich das hier hören sollte, dann lass mich einfach direkt zu dir sprechen.
Ich sage nicht, dass dein Dienst keine Frucht bringen kann oder so. Ich sage auch nicht, dass du deswegen eine Irrlehrerin wärst. Diese Punkte sind zwar wichtig, aber das haben wir am Anfang ganz deutlich besprochen: Hier geht es nicht um den Kern des Evangeliums. Du kannst Christin oder Christ sein, die hier komplett anderer Überzeugung ist, und trotzdem gerettet sein.
Nur so viel müssen wir ehrlich eingestehen: Einer von uns beiden wird in dieser Frage hier falsch liegen. Der biblische Gott kann nicht gleichzeitig wollen, dass christliche Gemeinden von Frauen geleitet werden, und gleichzeitig wollen, dass sie das nicht werden. Einer von uns beiden wird hier falsch liegen, und das überwältigende Schwergewicht der neutestamentlichen Argumente liegt hier nicht auf Seite meiner früheren Kolleginnen.
Weil es aber noch viel mehr Argumente gibt, als wir hier ausgeführt haben, und diese Argumente auch gewichtig sind, deutlich gewichtiger, wenn ich das so sagen darf, als die Argumente für die Behauptung, dass angeblich in einer Gemeinde jeder alles machen dürfte, deshalb möchte ich die Einladung aussprechen: Es macht Sinn, dass du anhand der hier genannten Argumente, vor allem aber anhand der neutestamentlichen Texte selbst, überprüfst, wo Gott deine Begabungen vielleicht stattdessen sehr gewinnbringend für sein Reich nutzen kann.
Berufung, Ausnahmen und Gemeindestruktur
Was ist jetzt, wenn eine Frau sagt: Ich bin von Gott als Pastorin, als Älteste berufen? Ja, eine bekannte feministische Theologin sagt dazu: Wenn Gott Frauen eine priesterliche Berufung ins Herz legt, kann die Kirche das nicht einfach ignorieren, ohne selbst im Unrecht zu stehen. Mein Einsatz für das Frauenpriestertum ist natürlich für mich, weil ich Priesterin bin, ich werde für mich berufen. Aber es ist auch ein Einsatz für die kommenden Generationen. Frauen sollten Priesterinnen werden, weil Frauen sich berufen fühlen.
Und ich glaube dieser Theologin stellvertretend für viele andere, dass sie das tatsächlich so empfindet. Aber eine Empfindung sagt nichts darüber aus, ob du berufen bist, wenn der biblische Gott an dieser Stelle bestimmte, dafür ausgewählte Männer haben möchte, die dafür von ihm zur Rechenschaft gezogen werden, wie es meines Erachtens aus dem Neuen Testament ziemlich eindeutig ist. Dann wird diese Empfindung nicht richtig sein. Dann macht es Sinn zu prüfen, an welchen Orten der biblische Gott tatsächlich möchte, dass man Begabungen in dieser Phase der Heilsgeschichte einsetzt.
Da ist noch ein Argument, das manchmal vorgebracht wird: Was, wenn einfach kein qualifizierter Mann da ist, der Ältester, Pastor, Gemeindeleiter unserer Gemeinde auf Dauer sein könnte? Es gibt vorübergehende extreme Ausnahmesituationen, wie in der Verfolgung. Uns soll es aber nicht um vorübergehende extreme Ausnahmesituationen gehen, sondern darum, wie der biblische Gott sich das gedacht hat und wie er das möchte.
Und das will ich noch einmal ganz klar sagen: In einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land, in dem die Gemeindeleiter bei einem Sprengstoffattentat zerrissen werden und versteckte Untergrundgemeinden keinerlei Möglichkeiten haben, den Ort zu verlassen oder den Ort zu wechseln, ist das mit unserer Situation hier nicht zu vergleichen. Die meisten von uns haben die physische Möglichkeit, Orte zu wechseln. Bin ich also der Einzige, für den das wie eine Ausrede klingt?
Diese Frage kam völlig direkt, deswegen will ich auch direkt darauf antworten: Da laut dem Neuen Testament nur bestimmte, ausgewählte Männer Älteste, Pastoren und Gemeindeleiter sein können, ist die logische Konsequenz, solange es diese Männer nicht gibt in eurer Gemeinde, dann könnt ihr keine Ältesten haben. Aber Älteste, Gemeindeleiter und Pastoren sind auf Dauer notwendig für eine Gemeinde, auch wenn das eine Hausgemeinde ist.
Das heißt dann, ihr könnt keine eigene Gemeinde sein. Denn es ist besser, sich bis dahin einer bestehenden Gemeinde anzuschließen, bis ihr zum Beispiel ausgründet oder dann neu gründet, mit entsprechenden Ältesten.
Begabung von Frauen und neue Inhalte im Dienst
Und dann die Frage, die wieder und wieder in den Kommentaren unter diesen Beiträgen kam: Also schreibt eure Kommentare, wir lesen das, deshalb gibt es dieses Video, ja? Die Frage, die kam, ist: Weshalb hat Gott dann Frauen mit einer ausgeprägten Lehrbegabung geschaffen?
Schreibt der Fragesteller: Wenn Gott Frauen Lehr- und Leitungsgaben gibt, dann ist es doch schwer zu sagen, diese dürften nicht zum gemeinsamen Nutzen eingesetzt werden. Und wie schon besprochen, Begabung ist nicht das einzige Kriterium für Älteste, Pastoren und Gemeindeleiter. Es gibt auch etliche Männer, die eine Lehrbegabung haben und bei denen andere der über zwanzig Kriterien nicht erfüllt sind. Auch sie können laut dem Neuen Testament keine Ältesten, Pastoren oder Gemeindeleiter sein.
Lehrbegabung allein ist nicht der Punkt. Die anderen Kriterien spielen eine gewichtige Rolle, und eines dieser Kriterien ist das biologische Geschlecht, wie etliche Stellen des Neuen Testaments das ausbuchstabieren und die großen Linien der Bibel zeigen. Und deswegen ist rein logisch: Ältester sein, Pastor, Gemeindeleiter und dafür von Gott zur Rechenschaft gezogen werden, das ist keineswegs der einzige Weg, um Gott zu dienen. Und doch ist es keineswegs der einzige Weg, um seine Lehrbegabung für Gott einzusetzen. Und dazu kommen wir jetzt.
Ich könnte jetzt noch mehr Fragen beantworten, noch mehr Einwände entkräften, deutlich mehr Punkte aufführen und zu jedem Punkt noch viele Aspekte ansprechen. Drück gerne diese Glocke unten rechts unter diesem Video, und schreib gerne deine Frage in die Kommentare. Dann machen wir gern noch ein weiteres Frage-Antwort-Video zu diesem Thema oder auch zu anderen, gerne, wirklich.
Jedenfalls sind wir im Licht von all diesen Recherchen und noch so viel mehr im Bibelverdienst zu folgendem Schluss gekommen. Nämlich wir im Bibelverdienst werden nun in den kommenden Wochen und Monaten eine neue zusätzliche inhaltliche Linie, also eine neue zusätzliche Programmlinie an Inhalten, einfügen, aufnehmen und starten. Diese zusätzliche Programmlinie soll nichts ersetzen, sondern sie soll mit Gottes Hilfe zusätzlich dazukommen, an weiteren zusätzlichen Inhalten, nämlich eine Frauenprogrammlinie mit Inhalten für Frauen von einer kompetenten Frau.
Und ich kenne jemanden, der hervorragend geeignet ist, diese Stelle zu besetzen. Nämlich Elisa, die viele hier schon auf ihren Bildschirmen, auf Konferenzen und live in echt erlebt haben. Elisa ist Sprachwissenschaftlerin. Sie hat zwei abgeschlossene Hochschulstudien mit Bestnote und Stipendien. Sie hat an einer internationalen Eliteuniversität gearbeitet, und sie hat in drei Ländern in mehreren Dozentenstellen und Lehrtätigkeiten an deutschen, spanischen und US-amerikanischen Universitäten unterrichtet. Sie hat sich eine erfolgreiche Selbstständigkeit aufgebaut.
Und was sonst keiner mitkriegt, aber was ich aus erster Hand sehen darf, ist einfach, wie sehr sie sich wirklich danach ausstreckt, eine Frau nach Gottes Herzen zu werden. Und wie viel sie seit Jahren jeden Tag in ihre theologische Ausbildung, aber auch einfach in ihre persönliche, private, stille Zeit mit Gott und in ihre Beziehung mit Gott investiert. Und solche Früchte, wie zum Beispiel unsere hunderttausend Mal aufgerufenen Videos über Partnerschaft, biblische Ehe, Sexualität im Neuen Testament, Bibellesen, der Dating-Leitfaden, der bis heute Leben verändert, haben wir dir hier unten drunter unter diesem Video verlinkt.
Solche Dinge können nur als Früchte wachsen, solange der Boden tief ist und mit Nährstoffen gesättigt ist. Und das ist er bei ihr, und sie sät und pflegt ihn jeden Tag weiter. Und wir, und ich als inhaltlicher Leiter, haben sie damit beauftragt, ausgehend von deinen und euren Fragen spezielle Inhalte zu erstellen, von einer Frau für Frauen.
Schlusswort und Ermutigung
Und unabhängig davon möchte ich einfach grundsätzlich als Schlusswort sagen, an alle von euch, die sich bemühen, im Glauben zu wachsen, Männer, aber auch ganz besonders die Frauen:
Ich bitte euch einfach: Egal, ob dir das gefällt, was ich in dem Video gesagt habe, egal, ob dir meine Nase passt oder ob du mit mir klarkommst oder nicht, egal, ob du die Bibelverse magst oder nicht, das spielt alles keine Rolle.
Ich will dir nur einfach sagen: Bitte behalte es bei, dass du deine Bibel studierst. Keine Stunde davon wird jemals vergeudet sein.
Wir danken Markus für die Bereitstellung seiner wertvollen Inhalte!
