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Kann Gott einen Stein schaffen, den er nicht hochheben kann

Fragen & Zweifeln
03.10.2020

Einführung in die Fragestellung und persönliche Einladung

Um die Nachfolge zu verteidigen, mach dich Hashtag Bibelfit und schau das Video bis zum Ende. Denn dort habe ich ein kleines Geschenk für dich.

Kann Gott einen Stein schaffen, den er selbst nicht mehr hochheben kann? Diese Frage ist nicht nur witzig, sondern hat eine tiefere Bedeutung. Solche Fragen werden vielen hier in der Community gestellt. Oft fühlen sich die Menschen dadurch in die Ecke gedrängt, weil sie nicht wissen, wie sie darauf antworten sollen.

Deshalb werden du und ich jetzt gemeinsam diese uralte, vermeintliche Totschlagfrage endgültig beantworten. Dabei wirst du einige sehr interessante Dinge lernen.

Schau das Video also bis zum Ende. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die jede Woche hier die Glocke klicken, damit christliche Inhalte nicht von YouTube ausgesperrt werden. Ebenso danke ich allen, die auf Instagram diesen Input mit dem Papierfliegersymbol in ihrer Story teilen, um so christliche Inhalte am Leben zu halten. Dankeschön!

Ursprung und Wirkung der Frage in der christlichen Gemeinschaft

Wie kommen wir eigentlich zu dieser Frage? Meistens stellen wir Christen uns solche Fragen nicht selbst, wie zum Beispiel die mit dem Stein. Stattdessen werden uns diese Fragen von Nichtchristen gestellt.

Manchmal geschieht das aus Spaß, aber sehr häufig ist es eine Provokation. So habe ich es erlebt, und einige hier auch. Manchmal ist es sogar eine Art von Aggression, die sich direkt gegen uns Christen richtet. Es ist eine Art milder Angriff, ein Vorspiel, dem dann viele weitere folgen.

Viele haben mir bei Vorträgen, Workshops, Vorlesungen oder hier in den sozialen Medien gesagt: „Markus, ich fühle mich irgendwie unwohl dabei. Ich fühle mich unterlegen, überfordert. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, wenn mir solche Fragen gestellt werden.“

Sie haben erzählt, dass sie gern mit anderen über Jesus reden und darüber, was Gott in ihrem Leben gewirkt hat. Aber dann kommen solche Fragen, und sie wissen nicht mehr weiter. Das haben viele von euch mir berichtet. Und das ist ganz klar und logisch.

Angebot zur Unterstützung im Umgang mit schwierigen Fragen

Deshalb habe ich etwas geschaffen, das dir bei beidem helfen kann: bei der Beantwortung dieser Fragen und auch dabei, ganz einfach und unkompliziert zu zeigen, wie du mit anderen über deinen Glauben sprechen kannst.

Dafür kannst du hier mein neues Kurzbuch mitnehmen. Darin zeige ich dir, wie du die härtesten atheistischen Gegenargumente – sei es von Stein oder Nichtstein – glaubhaft und liebevoll widerlegen kannst. Außerdem erkläre ich, wie du ehrlich und integer mit großer Glaubwürdigkeit aufzeigst, was die zehn stärksten Verdachtsmomente dafür sind, dass es Gott wirklich gibt. Ehrlich und tatsächlich, so real wie diesen Stein.

Vor allem zeige ich dir, dass es der biblisch-christliche Gott ist – nicht Vish, nicht Allah, nicht Graf Dracula oder sonstige Legenden, sondern unser Gott.

Das Buch gibt es zu einem tollen Preis: nämlich gratis. Ich verschenke es, weil ich möchte, dass möglichst viele Menschen mutig, stark und liebevoll in Gespräche mit Nichtchristen gehen.

Deshalb klicke einfach auf den Link in der Videobeschreibung und nimm es dir gratis mit. Es ist mein Geschenk an dich.

Analyse der Steinfrage und ihre problematische Prämisse

Wie ist das jetzt mit dem Stein? Diese Frage wird häufig so gestellt: Kann Gott einen Stein schaffen, den er selbst nicht heben kann?

Im ersten Moment tun wir so, als würde Gott mit seiner rechten Hand einen solchen Stein erschaffen. Im zweiten Moment versucht er dann, diesen Stein mit seiner linken Hand anzuheben – was ihm aber nicht mehr gelingt.

Der Gedanke dahinter ist folgender: Wenn Gott im ersten Moment so stark ist, einen Stein zu schaffen, den er im zweiten Moment nicht mehr hochheben kann, dann ist er nicht allmächtig. Denn er kann den Stein ja nicht mehr heben.

Einige, die besonders pfiffig sind, werden bereits bemerkt haben, dass das eine völlig unsinnige Ausgangsprämisse ist. Warum?

Das setzt voraus, dass die linke Hand – also der zweite Moment, nachdem der Stein geschaffen wurde – darüber entscheidet, wie stark Gott tatsächlich ist. Zu sagen, wir messen Gott an dem, was seine linke Hand nicht hochheben kann, ist also willkürlich.

Wir könnten genauso gut sagen: Gott ist nicht so schwach, dass er einen Stein schafft, den er nicht heben kann. Oder wir könnten auch behaupten: Krass, Gott ist so stark, dass er einen Stein erschaffen kann, den er selbst nicht hochheben kann.

Selbst wenn wir die Frage mit Nein beantworten, folgt daraus keineswegs automatisch, dass Gott nicht allmächtig oder nicht stark ist. Das ist eine völlig willkürliche Auslegung.

Wir könnten genauso gut sagen: Gott ist sogar so mächtig, dass er einen Stein schaffen kann, den er selbst nicht heben kann.

Man sieht also, wie diese Frage oft gestellt und geframet wird – sie ist grenzwertig manipulativ. Das ist Punkt eins.

Bedeutung von Allmächtigkeit und die Unlogik der Steinfrage

Punkt zwei hängt mit der Frage zusammen: Ist Gott allmächtig?

Was bedeutet allmächtig? Allmächtig heißt, Gott kann alles tun, was Macht erfordert. Das bedeutet, Allmächtigkeit heißt, er kann an die Grenzen von Macht und Kraft gehen.

Die Frage mit dem Stein hat jedoch gar nichts mit Macht zu tun. Warum? Weil sich diese Frage nicht mit Macht beantworten lässt. Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht heben kann? Das hat nichts damit zu tun, wie mächtig oder ohnmächtig Gott ist. Es ist einfach eine unlogische Frage.

Das ist vergleichbar mit der Frage: Kann Gott trockenes Wasser erschaffen? Nein, das liegt im Wesen des Wassers, nicht im Wesen Gottes. Kann Gott helle Dunkelheit erschaffen? Nein, das gibt es nicht. Kann Gott eine spannende BWL-Vorlesung erschaffen? Nein, das sind Dinge, die einfach nicht existieren und sich von vornherein ausschließen.

Grenzen göttlicher Möglichkeiten gemäß biblischem Verständnis

Und drittens: Es gibt viele Dinge, die Gott nicht tun kann. Zum Beispiel kann Gott nichts tun, was gegen sein eigenes Wesen oder seine Natur verstößt.

Ich gebe dir drei einfache biblische Beispiele:

Gott ist Wahrheit. Deshalb kann er nicht lügen, selbst wenn er wollte. Lügen ist für Gott unmöglich.

Gott ist Leben. Er ist der Ursprung und die Quelle des Lebens. Deshalb kann er nicht sterben, denn alles Leben geht von ihm aus.

Ein letztes, wichtiges Beispiel: Gott ist der Inbegriff der Gerechtigkeit. In der Bibel heißt es, er ist die Gerechtigkeit in Person. Das wird oft vergessen. Deshalb kann er Ungerechtigkeit nicht dulden und sie nicht unbestraft lassen. Das ist für Gott ausgeschlossen.

Zusammenfassung und Einladung zum weiterführenden Material

Das heißt zusammengefasst, was das Steinproblem angeht: Überlege zunächst, was diese Fragen bedeuten und welche Voraussetzungen sie mit sich bringen. Dann denke darüber nach, was die biblische Antwort darauf ist.

Ich habe dir auch versprochen, dass ich noch etwas sehr Cooles für dich habe – und das stimmt. Du kannst dir hier unter dem Video kostenlos mein neues Kurzbuch als E-Book und Hörbuch herunterladen. Der Titel lautet „Kein Gott ist auch keine Lösung“.

Die ersten Leser loben es bereits dafür, dass es kurz, verständlich, humorvoll ist und sich leicht an ein bis zwei Abenden durchlesen lässt. Das wirklich Coole daran ist – und darauf möchte ich hinaus: Sobald du es dir über diesen Link holst, erhältst du zusätzlich eine interaktive Checkliste mit einem kostenlosen Videotraining für deine Gespräche mit Nichtchristen.

Klicke einfach auf den Link – es ist mein Geschenk an dich.

Wir sehen uns im nächsten Video, ich freue mich auf dich.

So, jetzt lege ich den Stein mal zur Seite.