Serie•Teil 3 / 3Aus Gottes Kraft leben
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Ein Gleichnis, das zur Entscheidung ruft
Im Kapitel 21, Vers 28-32, ist es ein kleines Stück Bibeltext, nämlich das Gleichnis von den zwei Söhnen, beginnend mit Matthäus 21,28 an. Was sagt ihr zu folgender Geschichte?
Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zu dem einen und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg. Ich will aber nicht, erwiderte dieser. Später bereute er seine Antwort und ging doch.
Der Vater wandte sich mit derselben Bitte auch an den anderen Sohn. Selbstverständlich, Vater, erwiderte dieser, aber dann ging er doch nicht.
Wer von den beiden hat nun getan, was der Vater wollte? Der Erste, antworteten sie.
Da sagte Jesus zu ihnen: Ich versichere euch, die Zolleinnehmer und die Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist gekommen und hat euch den Weg der Gerechtigkeit gezeigt, und ihr habt ihm nicht geglaubt. Die Zolleinnehmer und die Huren dagegen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen, und trotzdem wart ihr nicht einmal nachträglich bereit, eure Haltung zu ändern und ihm zu glauben.
Guten Morgen!
Techniker haben einen schwierigen Stand in der Tontechnik, weil man sie nie bemerkt. Man bemerkt sie nur dann, wenn etwas schiefgeht. Dann drehen alle den Kopf herum und gucken: Was macht jetzt der da hinten? Das ist also ein Job, der Aufmerksamkeit auf sich zieht, wenn es nicht klappt. Das ist relativ undankbar. Also, ihr könnt auch mal zwischendurch einfach Danke sagen.
Eines der tontechnischen Hindernisse ist nicht nur, zu sagen, dass es zu laut oder zu leise war oder mal gepfiffen hat, sondern auch einfach mal Danke zu sagen, dass sie diesen Job für uns tun. Wir merken erst dann, wenn es nicht klappt, wie wichtig das doch ist.
Dann freue ich mich, dass Andrea und Michael an diesem Sommerbibelseminar gewesen sind. Ich habe dann eben gedacht: Es ist gut, wenn Sie mal etwas sagen, denn ich habe natürlich eine Absicht dahinter. Andrea hat das dann auch erwähnt. Es wäre natürlich schön, wenn auch aus unserer Gemeinde noch mehr diese Möglichkeit nutzen würden, weil es wirklich eine gute Gelegenheit ist, sich einmal eine Woche wirklich mit der Bibel auseinanderzusetzen, mit Fragen. Und Sie haben in diesen Wochen eine ausgezeichnete Stimmung. Die Leute können so richtig alles aufsaugen, und das ist also eine gute Sache.
Dann wollte ich auch noch einladen zum Gebetstreff am Dienstagabend im Elim um halb acht.
Die Ferien sind im Anzug. Das Wetter ist zwar noch nicht so sommerlich, unser Auto ist auch schon gepackt. Wir werden gleich nachher dann ins Auto stürzen und abreisen. Jetzt vorher möchte ich euch dann doch noch einiges sagen.
Und dann habe ich ein neues Sonntagsquadro, das diesen Namen diesmal wirklich verdient, weil es aus vier Teilen besteht. Und zwar geht es um Einseitigkeiten im Glauben, zum Beispiel: Wenn es keinen Spaß macht, gefällt es Gott. Glaube heißt, alles richtig machen. Wenn Gott segnet, dann macht er reich. Und Gott heilt jeden, der richtig glaubt. Das sind so die vier Themen unter dieser Reihe Einseitigkeiten.
Und bei dieser Gelegenheit habe ich heute Morgen im Bett irgendwie gedacht, ich möchte auch einmal unsere Leute begrüßen, die unsere Predigten hören und gar nie hier erscheinen. Wir haben ja auf sermon-online.de werden ja alle Botschaften veröffentlicht, und da war letzten Sonntag jemand hier, der uns die Botschaft veröffentlicht hat, der aus Wien kam und gesagt hat: Ja, in Wien hören viele diese Predigten und so. Und ich möchte denen einfach mal einen Gruß sagen, wenn sie diese Botschaft auf Sermon hören. Es freut mich, dass sie sie hören, und vielleicht lassen sie einmal etwas hören, ein E-Mail oder einen Gruß, das wäre auch mal nett.
Vom Hören zum Verstehen
Nun sind wir in dieser Reihe beim letzten Teil von Gottes Kraft leben.
Zuerst haben wir festgestellt, dass die Bibel der beste Treibstoff für unser Leben ist. Die Bibel überliefert uns die Wahrheit, und das ist wirklich extrem wichtig. Es ist ein zuverlässiges Wort: Was da geschrieben ist, ist so geschehen, wie es geschrieben ist. Ob wir alles verstehen oder nicht, ist eine andere Frage. Aber wenn wir etwas nicht verstehen, heißt das nicht, dass es nicht so gewesen sein kann.
Das ist ein tiefes Vertrauen, das ich persönlich auch in das Wort Gottes habe. Letzten Sonntag habe ich gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns mit der Bibel und somit mit dem Gedanken Gottes beschäftigen. Wir haben gesehen, dass es nicht das Buch und nicht die Buchstaben sind, die heilig sind, sondern heilig ist die Botschaft, die übermittelt wird. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns mit dem Inhalt der Bibel beschäftigen.
Letztes Mal habe ich drei Tipps gegeben, und jetzt gebe ich gleich noch einen dazu. Ihr könnt diese Predigt gut auf unserer Homepage herunterladen. Ich gehe jetzt in die Ferien, deshalb schaffe ich es vielleicht nicht mehr rechtzeitig, aber normalerweise könnt ihr die Predigt am Montag herunterladen. Das ist natürlich ein bisschen ein Eigentor, weil wir dann gar nichts daran verdienen, wenn ihr sie herunterladet. Wenn ihr eine CD kauft, haben wir noch ein bisschen eine kleine Gewinnmarge. Aber ihr könnt dann einfach, wenn ihr sie als mp3 herunterladet, gern noch etwas für das mp3 einwerfen.
Ihr könnt auch die ganze Reihe bestellen, und ich würde euch empfehlen, die Botschaft vom letzten Sonntag vielleicht nochmals zu hören. Diese drei Tipps, die ich dort gegeben habe, finde ich doch hilfreich. Aber ich kann sie jetzt hier nicht wiederholen.
Heute kommt eigentlich der Höhepunkt, nämlich wie die Kraft Gottes in unserem Leben zum Tragen kommt. Deshalb lautet die Überschrift: Verwandelt den Treibstoff in Kraft.
Wenn Fülle nicht in Bewegung mündet
Es ist außerordentlich wichtig, wie wir gesehen haben, dass wir uns mit der Bibel beschäftigen. Gottes Wort, seine Gedanken, sollen unser Denken beeinflussen und unsere Gedanken durchqueren. Wir sollen es zulassen, dass Gott querdenkt.
Das brauchen wir. Wir brauchen auch, wenn wir mit Menschen zusammen sind, immer wieder Querdenker, die uns aus den gewohnten Denkstrukturen einmal lösen, damit wir etwas überlegen, was wir sonst gar nicht tun würden.
Etwas so. Und es kann natürlich sein, dass wir uns so intensiv mit dem Wort Gottes beschäftigen und so intensiv mit dem Wort Gottes füllen, dass wir überlaufen. Das ist nämlich eine Gefahr.
Das ist etwa so, als wenn ich den Tank meines Autos füllen würde und, statt mit dem Auto zu fahren, es in der Garage stehen lasse. Dann schleppe ich jeden Tag einen Kanister Benzin in die Garage und fülle den Tank nach. Was dann passiert, wisst ihr natürlich: Es läuft alles über, es stinkt, es gibt, wie sagt man, Abgase, und am Schluss fliegt mir, wenn es dumm geht, das Auto und die ganze Garage in die Luft.
Nun, so blöd dieses Beispiel ist – ich gebe es ja zu –, so blöd können wir aber als Christen uns verhalten. Wir können christliche Bücher lesen, von morgens bis abends die Bibel studieren, Predigten hören, Bibelstunden besuchen, christliche Lieder singen und hören. Aber wenn es bei dieser Beschäftigung bleibt, dann werden wir überfüttert, bekommen wir sozusagen Magenbeschwerden.
Ich habe früher ein Lied gehört, das ist mir einfach geblieben, aber ich habe es leider nicht mehr gefunden, nicht einmal im Internet. Ich weiß nur noch den Refrain: Seht her, hier stehe ich und habe aus Appetit und Lust am Essen mir, ohne es zu wollen, ein Bäuchlein angegessen. So ging der Refrain. Und das war bezogen auf: Wenn wir uns einfach geistlich ernähren und ernähren und ernähren, dann gibt es Bäuchleins, geistliche Bäuchleins. Da kann man Magenbrennen haben, das ist einem unwohl, obwohl man sich mit dem Wort Gottes beschäftigt. Man wird müde und träge, man fühlt sich nicht mehr wohl, und man fragt sich: Wo ist dann da die Kraft Gottes geblieben?
Gott ist randvoll. Wir kennen uns in den verschiedensten theologischen Themen aus und wissen genau, welches Licht richtig und welches falsch ist. Doch von der Kraft Gottes wissen wir nichts.
Warnung vor bloßem Wissen
Im Propheten Hesekiel wird uns von solchen Leuten berichtet. Sie hörten Hesekiel gern zu, und sie fanden es großartig, was er erzählte. Doch Gott sagt zu Hesekiel: Und dann kommen sie scharenweise zu dir, sitzen im Kreis um dich und hören, was du sagst, aber sie nehmen es nicht ernst. Ihr Mund lobt dich überschwänglich: Was bist du für ein super Prediger, für ein super Prophet, super, wie du es gesagt hast. Sie sind überschwänglich, aber ihr Herz ist nur damit beschäftigt, wie sie sich skrupellos bereichern können. Sie lassen sich füllen mit Gedanken Gottes, aber sie leben etwas ganz anderes.
Was Hesekiel ihnen sagte, bewirkte bei ihnen nichts. Sie finden das einfach toll, aber das war’s dann. Er hat gut gesprochen, war interessant zu hören, und und und.
Ich habe mir auch schon oft Gedanken gemacht: Was bewirken dann diese Botschaften oder unsere Predigten? Ich habe schon erlebt, in einer Zeit, in der wir solche Auseinandersetzungen hatten, dass die Leute immer gesagt haben: Ja, aber der Jürg predigt gut und so. Und ich habe für mich gedacht: Wenn das das Resultat meiner Verkündigung ist, wie sich die Leute jetzt verhalten, dann weiss ich nicht, was meine Predigten bewirkt haben. Dann weiss ich nicht, ob das gute Predigten waren.
Der Schlüssel liegt darin, dass wir das, was wir hören, ernst nehmen. Viele Pharisäer und Schriftgelehrte gehörten auch zu diesen Leuten, die viel wussten, aber anders lebten. Jesus sagte über sie: Richtet euch daher nach allem, was die Schriftgelehrten und Pharisäer euch sagen, und befolgt es. Doch richtet euch nicht nach dem, was sie tun, denn sie reden zwar, handeln aber nicht danach.
Wie die Schriftgelehrten und Pharisäer können wir das Wort Gottes sehr gut kennen. Doch wenn es Kopfwissen bleibt und in unserem Leben weder Hände noch Füsse bekommt, dann ist es ohne Kraft. Die Kraft wird sich nicht entfalten. Und meist führt das zu Streiterei, Streiterei und Rechthaberei. Dann streitet man sich über theologische Themen, die mit unserem Leben oft fast nichts mehr zu tun haben, fast nichts mehr.
Ich streite sehr gern theologisch, das ist nicht mein Problem. Ich diskutiere gern, was die Bibel fragt und was sie nicht sagt. Aber wenn das einfach in einem Leerraum geschieht, wenn das keine Auswirkungen mehr auf unser Leben hat, was soll denn das? Und bevorzugt streitet man über Themen, bei denen man mit gutem Recht verschiedene Ansichten haben kann. Interessant sind ja die Streitfragen: Wer ist der wahre Christ und wer nicht? Wie wird das Ende der Welt ablaufen? Da können wir unendlich streiten, weil keiner von uns es garantiert weiss. Und was nützt es, wenn wir genau wissen, wer der Antichrist ist? Ich bin überzeugt: Wenn wir heute Jesus treu sind, werden wir den Antichristen schon erkennen.
Es macht gar keinen Sinn, wenn wir reihenweise Bücherregale durchlesen, um dann vielleicht eine Ahnung zu haben, wer er sein könnte, und dann mit denen zu streiten, die es ein bisschen anders sehen. Was hat das für einen Einfluss auf unser Leben von heute?
Selbst neue Bibelübersetzungen sind immer wieder umstritten, und es gibt Leute, die sich intensiv investieren, um auch neue Übersetzungen zu bekämpfen. Andreas könnte da einiges erzählen, was er für diese Übersetzung auch immer wieder fast sich rechtfertigen muss.
Vier englische Geistliche unterhielten sich über die Vorzüge der verschiedenen Bibelübersetzungen. Der Erste hielt von der King-James-Übersetzung am meisten, da sie in einfach schönem Englisch gehalten sei. Der Zweite zog die revidierte amerikanische Übersetzung vor; diese erschien ihm schriftgemässer, dem ursprünglichen hebräischen und griechischen Text näherkommend. Der Dritte dagegen hielt die Moffat-Übersetzung wegen ihrer modernen Sprache für die beste. Und der Vierte sagte gar nichts.
Nun wurde er aber von den anderen aufgefordert, was denn seine Meinung sei. Er solle sich doch auch äussern. Dann sagte er ihnen: Ich halte die Übersetzung meiner Mutter am besten für die beste. Dann waren diese Gesellen etwas erstaunt und sagten: Haben wir noch nie gehört, dass deine Mutter eine Übersetzung gemacht hat. Sag mal, was ist das für eine Übersetzung?
Dann sagte er: Jawohl, meine Mutter hat die Bibel übersetzt. Sie hat sie ins Leben übersetzt. Und das war die überzeugendste Art, die mir je vorgekommen ist. Sie hat sie ins Leben übersetzt. Das ist die beste Übersetzung.
Hat es doch gar keinen Wert, darüber zu streiten, diese oder jene. Jede Übersetzung hat Vor- und Nachteile. Die einen sind ein bisschen besser, die anderen weniger. Aber entscheidend ist: Verstehen Sie, wir können ein Leben lang über die beste Übersetzung streiten, aber die beste Übersetzung ist immer die, wenn sie ins Leben übersetzt wird.
Der entscheidende Schritt des Handelns
Jesus sagte einmal: Wenn jemand meine Worte hört und nicht danach handelt, gleicht er einem Mann, der ein Haus baut, ohne auszuschachten und ohne ein Fundament zu legen. Sobald die Flutwellen dagegen schlagen, stürzt es in sich zusammen und wird völlig zerstört.
Wer nur geistliches Wissen anhäuft, hat keine Kraft. Beim erstbesten Sturm wird sein ganzes Gebäude zusammenkrachen. Jakobus sagt es ganz radikal: So ist es auch mit dem Glauben, wenn er allein bleibt und keine Taten hervorbringt, ist er tot.
Es ist wie beim Toten Meer. Dort fließt das Wasser ins Meer hinein, kann aber nicht mehr abfließen. Dadurch steigt der Salzgehalt im Meer dermaßen, dass kein Leben mehr möglich ist. So kann es uns ergehen: Wir können uns füllen und füllen und füllen und ersticken an der Fülle. Wir werden immer dicker und dicker, am Schluss platzen wir wie ein Luftballon.
Seht, Herr, hier stehe ich und habe mir aus Appetit und Spaß am Essen, ohne es zu wollen, ein Bäuchlein angegessen. So kann ich das auch geistlich machen: Ich kann mir einen geistlichen Bauch anlegen. So ist es auch in unserem Leben, wenn wir unseren Tank nur füllen. Dann werden wir nie erfahren, wie wir aus Gottes Kraft leben. Unser Glaube ist dann eben tot, und auch ein Leben mit überfülltem Tank.
Würde vermutlich das zutreffen, was Jesus der Gemeinde in Laodizea sagt: Du sagst, ich bin reich und ich habe alles im Überfluss, es fehlt mir an nichts. Und dabei merkst du nicht, in was für einem jämmerlichen und erbärmlichen Zustand du bist: arm, blind und nackt.
Tausende von Büchern wurden schon über die Elektrizität geschrieben, über ihre Natur, ihre Wirkung und Auswirkungen, ihre Gefahr und ihren Gebrauch. Man könnte eine ganze Bibliothek mit Abhandlungen über die Elektrizität füllen. Man könnte sie ein Leben lang lesen, aber in der bloßen Lektüre könnte man nicht ein einziges Lämpchen zum Leuchten bringen, nicht eine E-Mail verschicken, nicht einen Motor starten. Denn nicht angewandte Theorie bringt keinen Nutzen.
Nein, um Elektrizität zum Wirken zu bringen, muss man sie anwenden. An sich ausgezeichnete Erläuterungen und Anweisungen in Fachbüchern nützen nichts, wenn man sie nicht befolgt.
Oder stellt euch vor, ein Mann kommt abends spät hungrig nach Hause, und auf dem Tisch liegt ein Zettel mit dem Hinweis seiner Frau: Dein Essen steht im Kochbuch auf Seite 95. Davon wird er nicht satt. Das muss gekocht werden. Das beste Rezept nützt nichts, wenn wir es nicht kochen.
Und so reicht es auch nicht aus, sich mit theologischen Fragen zu beschäftigen, und sei es an der Universität, und dies ein Leben lang zu tun. Die Kraft Gottes kommt in unserem Leben zum Tragen, wenn wir das, was wir erkennen, auch tun. Und dazu gibt es fast unzählige Bibelverse, die uns das vor Augen führen.
So fragt der Psalmschreiber: Wie kann ein junger Mensch sein Leben meistern? Das ist einer meiner Leitverse im Leben. Als Junge hat mich das sehr angesprochen, Psalm 119. Wie kann ein junger Mann seinen Weg gehen? Oder so ähnlich. Das ist jetzt die Gute Nachricht Übersetzung: Wie kann ein junger Mensch sein Leben meistern, wie kann er das? Genau, der Rudi weiß das immer: indem er tut, was du gesagt hast, Herr. So wird er das Leben meistern.
Der Schlüssel zur Kraft Gottes liegt in diesem kleinen Wörtchen tun. Drei Buchstaben sind der Schlüssel zur Kraft Gottes: tun.
Jesus sagt: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird ins Himmelreich kommen, sondern nur der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut. Nur wer es tut.
Der Glaube ist nicht eine Wissenschaft, sondern eine Täterschaft. Der Glaube wird getan, er wird nicht gewusst. Das Wissen ist nur Voraussetzung für das Tun.
Beispiele für gelebten Glauben
Jesus macht auch einen Vergleich, wie die Menschen sind, die sein Wort nicht nur hören, sondern es auch anwenden.
Wisst ihr, wem der gleicht, der zu mir kommt, meine Worte hört und danach handelt? Ich will es euch sagen: Er gleicht einem Mann, der ein Haus baut und dabei tief ausgeschachtet und das Fundament auf felsigen Grund gelegt hat. Wenn dann Hochwasser kommt und die Flutwellen gegen das Haus schlagen, können sie es nicht erschüttern, so gut ist es gebaut. Er hat Kraft zu widerstehen.
Petrus sagte zum Beispiel den Leuten am Pfingsttag, die ihm zuhörten und sich fragten, was sie nun tun müssten, wenn das stimmt, was er erzählt:
Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen von Jesus Christus taufen. Dann wird Gott euch eure Sünden vergeben, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes bekommen.
Vielleicht haben einige Petrus zugehört und fanden das super, was er sagte. Sie gingen nach Hause und dachten: Jawohl, man muss umkehren, das leuchtet uns ein. Doch sie kehrten nicht um. Sie meinten vielleicht, nur schon das Wissen darüber würde genügen.
Es gibt heute viele Menschen, die das Evangelium hören, die genau wissen, was man tun sollte, und die das auch wirklich richtig und gut finden. Doch wenn es darum geht, diesen Schritt wirklich zu tun, dann weichen sie plötzlich aus. Sie geben sich sogar der Illusion hin, Christ zu sein, einfach weil sie das Evangelium verstanden haben.
Es ist interessant, das erleben wir auch oft in unseren Glaubenskursen. Die Leute kommen begeistert jeden Abend, freuen sich auf den Abend, sie hören das Evangelium, und klarer, als ich es dort sage, kann man es, glaube ich, kaum sagen. Wir hatten einmal einen Mann, der war so begeistert, dass er gesagt hat: Das ist so super, was er hier macht, da müsste jeder Bundesrat unbedingt hierherkommen und diesen Kurs machen. Jeder Parlamentarier war hin und weg begeistert, aber er hat nichts getan. Er hatte nichts getan. Er fand das einfach super. Und plötzlich gibt man sich der Illusion hin, man sei jetzt vielleicht doch Christ.
Sie wissen, was zu tun ist, aber sie tun es nicht, und der Heilige Geist wird nicht zu ihnen kommen.
Und vielleicht gehörst du zu diesen Menschen, die das Evangelium gerne hören, die genau wissen, wenn wir von Bekehrung sprechen, was gemeint ist, aber du hast es noch nicht getan.
Wir hatten einmal eine Frau hier in der Gemeinde. Sie kam aus England. Dort war sie mit dem christlichen Glauben in Kontakt gekommen. Dann kam sie in unsere Gemeinde. Sie hatte die Plakate im Tram gesehen und kam zu uns. Sie war komplett begeistert. Super fand sie das. Sie fand auch, dass, wenn ich hier projiziere, ich die Verse so stellen solle, dass sie sie aufschreiben kann. Dann wollte sie heiraten, eben diesen Engländer, und sie sagte, ihr sei wichtig, dass das evangelistisch sei, dass ich etwas sage, worum es im Evangelium geht, für ihre Familie und so.
Und ich habe immer so gedacht: Ja, super. Aber irgendwie habe ich gedacht, ich weiß nicht, ob die Frau wirklich den Schritt getan hat. Und dann wollte sie sich noch taufen lassen, glücklicherweise kurz bevor sie geheiratet haben. Ich konnte ihr ja alles fest sagen, sie war mit allem immer einverstanden. Ich konnte ihr nicht sagen: Nein, du nimmst das gar nicht ernst. Sie nahm alles ernst.
Dann bin ich zu ihr nach Hause gegangen. Es hat irgendwie nicht geklappt. Sie hatten sich kurzfristig entschlossen, sich taufen zu lassen. Und dann war sie bei der Taufe nicht mit der Gruppe zusammen, und ich habe mit ihrem Mann und ihr allein gesprochen. Dann habe ich gesagt, bei uns ist es ja üblich, dass man erzählt, wie man zum Glauben gekommen ist. Und dann habe ich gesagt: Wir erzählen dann einfach, wie man zum Glauben kommt, oder?
Und dann hat sie überlegt und gesagt: Ja, was soll ich dann erzählen? Erzähl einfach, wie du Jesus begegnet bist und wie du ihn eingeladen hast in dein Leben. Da hat sie gesagt: Ja, aber was soll ich dann erzählen? Ich weiß gar nicht, was ich erzählen soll. Aber erzähl doch einfach die Geschichte. Es gibt immer eine Geschichte. Wenn ich heirate, weiß ich auch: Ich habe meine Frau geheiratet, und das kann ich erzählen, oder?
Und sie kam ja nicht in dem Sinne aus einem christlichen Elternhaus. Dann hat sie realisiert, dass sie diesen Schritt, den sie eigentlich innerlich befürwortet, gar nie getan hat. Das ist wie wenn ich mit meiner Frau zusammenleben würde und wir würden nie heiraten.
Dann habe ich ihr das noch einmal erklärt und habe ihr gesagt: Wenn du willst, können wir jetzt beten, und du kannst dein Leben Jesus anvertrauen. Und das haben wir dann getan. Und dann, praktisch am nächsten Tag, war die Taufe. Dann ist sie vor unserer Gemeinde gestanden und hat gesagt: Gestern war der schönste Tag in meinem Leben. Das wissen alle noch, die dabei waren. Es war der schönste Tag in meinem Leben.
Plötzlich hat sie die Kraft Gottes erfahren, weil sie diesen Schritt getan hat, weil sie getan hat, zu dem sie Jesus eingeladen hat, und nicht nur das gut fand und begeistert war.
Es wäre oft nur ein kleines Gebet. Paulus schreibt nach Rom: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Man muss sich jedes Mal Zeit nehmen, den Herrn anzurufen. Und wenn du diesen Schritt in deinem Leben noch nicht getan hast, dann tu es heute, sonst bist du verloren.
Gerettet werden wir nicht, wenn wir die Botschaft des Evangeliums kennen und verstehen. Das ist nur die Voraussetzung für diesen Schritt, dass wir umkehren und Jesus nachfolgen und dienen. Die Voraussetzung dafür ist ein kleines Gebet, in dem wir unsere Schuld bekennen und unser Vertrauen gegenüber Jesus aussprechen.
Paulus sagt ganz klar: Denn vor Gott sind nicht die gerecht, die hören, was das Gesetz sagt. Für gerecht erklären wird Gott vielmehr die, die tun, was das Gesetz sagt.
Und die Kraft Gottes und das, was Jesus uns als Erlösung verspricht, was Gott uns verspricht, wird erst dann kommen, wenn ich diesen Schritt tue, nicht wenn ich ihn vor mich herschiebe.
Gehorsam als Zugang zur Kraft Gottes
Wenn wir Jesus bereits nachfolgen und der Heilige Geist in uns lebt, sollte es für uns eine Selbstverständlichkeit sein, das, was wir in der Bibel erkennen, auch in unserem Leben umzusetzen, es also anzuwenden. Dann werden wir die Kraft Gottes erfahren. Das ist nicht einfach eine Liste von Vorschriften, wie viele Menschen oft meinen. Vielmehr spricht Gott oft auch durch Predigten und durch das Lesen der Bibel ganz konkret Punkte in unserem Leben an, die wir dann individuell anpacken können.
Manchmal ist es für uns auch schwierig, ehrlich zu sein. Es ist ja auch etwas, was Gott wünscht, dass wir ehrlich sind. Aber wenn wir ehrlich sind, werden wir Gottes Kraft im Leben erfahren. Wir werden erfahren, dass Gott dazu steht. Da könnte ich einige Geschichten erzählen, in denen es am Anfang nachteilig ist, aber Gott segnet. Wir müssen immer überlegen: Was möchte ich? Möchte ich mir die besten Vorteile ergattern, oder möchte ich unter dem Segen Gottes stehen? Möchte ich auch von seiner Kraft leben? Das geht nur, wenn ich mein Leben auch auf ihn ausrichte.
Wenn wir den Auftrag, das Evangelium zu verbreiten, ernst nehmen, werden wir die Kraft Gottes erfahren. Wir nehmen doch schnell diesen Vers: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Weltende, oder? Den nehmen wir so gern persönlich. Das ist ja auch so, und ich habe nichts dagegen. Das hat Jesus gesagt. Aber wir vergessen den Zusammenhang. Mir ist alle Kraft gegeben im Himmel und auf Erden, und dann kommt der Missionsbefehl, dass wir das Evangelium verbreiten sollen. Im Zusammenhang mit dem Missionsbefehl sagt Jesus: Ich bin bei euch bis ans Ende der Welt.
Und ich kann euch sagen: Wenn wir Gott einmal wieder so richtig erleben wollen, dann müssen wir raus und mit Menschen über Jesus sprechen. Dann werden wir Gott erleben. Dann werden wir erfahren, dass er bei uns ist, jeden Tag. Wir werden es dann sehen, wenn wir es tun.
Das Wort, das verändert und trägt
Das Wort Gottes wird auch unseren Charakter entwickeln. Wenn wir es zulassen, werden wir durch das Wort Gottes zu Persönlichkeiten heranreifen.
Im Hebräerbrief heißt es: Den einen müssen wir wissen: Gottes Wort ist lebendig und voller Kraft. Das schärfste, beidseitig geschliffene Schwert ist nicht so scharf wie dieses Wort. Es durchdringt Seele und Geist, Mark und Bein, und erweist sich als Richter unserer geheimsten Wünsche und Gedanken.
Wenn wir dem Wort Gottes erlauben, dass es uns durchleuchtet, wenn wir ihm erlauben, uns auf unsere Schwachstellen hinzuweisen, und das macht Gott durchaus sanft, dann werden wir, wenn wir aufmerksam sind und darauf reagieren, die Kraft Gottes in unserem Leben erfahren. Wir werden erleben, wie Gott uns so verändert, wie wir es aus eigener Kraft nie schaffen würden.
Esra ist für mich ein Vorbild, wie er mit dem Wort Gottes umgegangen ist. Wir lesen das im Buch Esra. Es ist übrigens auch der Leitvers der Akademie, in der ich studiert habe und Thomas studiert. Esra hatte sich mit ganzem Herzen der Aufgabe gewidmet, das Gesetz des Herrn zu erforschen und zu befolgen und die Israeliten seine Vorschriften zu lehren, damit sie sich in ihrer Lebensführung und Rechtsprechung daran hielten.
Also, was hat er gemacht? Er hat geforscht, dann hat er es befolgt und dann hat er es gelehrt. Das ist die richtige Reihenfolge: forschen, anwenden, lehren. Wenn wir diese Anwendung weglassen, dann haben wir einen Haufen Wissen, den wir dann weitergeben. Aber das gehört zusammen. Das ist die optimale Reihenfolge: zuerst erforschen, dann tun und danach lehren.
Übrigens bezog Jesus selbst die Kraft daraus, dass er den Willen Gottes tat. Als die Jünger auf ihn zukamen, als er mit dieser Frau am Brunnen, mit dieser Samariterin, sprach, da machten sie sich Gedanken, ob er genug gegessen habe und so, dass er ja keinen Schwächeanfall bekommt. Und Jesus gibt ihnen eine ganz interessante Antwort, an der wir sehen, dass Jesus selbst die Kraft daraus bezog, dass er den Willen Gottes tat.
Meine Nahrung ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und das Werk vollende, das er mir aufgetragen hat. Meine Kraftquelle liegt genau im Tun, indem ich das tue, was der Vater will, sogar bei Jesus selbst. Das habe ich heute Morgen noch schneller reingenommen. Ich habe das gar nicht, aber nein, das muss ich jetzt noch sagen, weil das ja Jesus selbst ist, der genau das macht. Seine Kraft, er sagt exakt, wo seine Kraft herkommt, indem er den Willen Gottes tut. Nahrung hat mit Kraft zu tun.
Die beste Übersetzung des Glaubens
Zu dem bekannten großen russischen Schriftsteller Leo Tolstoi kam eines Tages ein jüdischer Geistlicher, ein Rabbiner, zu Besuch. Es dauerte nicht lange, und die beiden waren in eine Art religiöse Diskussion hineingekommen.
Tolstoi nahm das Neue Testament und las verschiedene Abschnitte aus der Bergpredigt vor. Der Rabbiner lauschte, nickte gespannt von Zeit zu Zeit und meinte: Ja, so ungefähr steht es auch im Talmud, in den Sprüchen Salomos und im Buch der Weisheit.
Aber dann folgten die Sätze, die im Evangelium enthalten sind: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, wird dem Gericht verfallen. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, verfällt dem Gericht. Wenn du aber deine Gaben zum Altar bringst und dich daran erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich habe, so lasse deine Gabe dort vor dem Altar, geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, dann opfere deine Gabe.
Tolstoi wartete gespannt auf die Antwort dieses Rabbis. Der nahm sich ein bisschen Zeit. Nach einigem Schweigen und leisem Lächeln fragte er: Aber tun das die Christen denn? Tun sie das? Tun wir das auch, was wir im Wort lesen?
Nun, am Ende dieser Predigtreihe denken vielleicht einige, dass das, was ich aufgezeigt habe, wie man die Kraft Gottes in seinem Leben zum Ausdruck finden kann, schon etwas einseitig sei. Über den Heiligen Geist habe ich relativ wenig gesagt, obwohl man das gerade bei diesem Thema erwarten würde. Wenn ihr das Thema gelesen habt: Aus der Kraft Gottes leben, habt ihr vermutlich gedacht: Der wird jetzt über den Heiligen Geist sprechen. Stimmt's? Wer hat das gedacht beim Titel? Komm, seid ehrlich! Das denkt man doch. Es ist ja auch nicht falsch.
Du hast recht, ich war ein bisschen einseitig, und vom Heiligen Geist habe ich vordergründig zumindest nicht sehr viel gesagt. Doch dürfen wir eines nicht vergessen: Es ist eine grundlegende Überzeugung, die wir in der Bibel selber finden, dass das Wort Gottes Geist ist. Durch die Bibel spricht der Heilige Geist zu uns. Insofern habe ich in dieser Reihe sehr viel über den Heiligen Geist gesagt.
Was ich in dieser Reihe aufzeigen wollte, ist die Grundlage dafür, dass wir aus der Kraft Gottes leben können. Mit anderen Worten: Wenn ich das Wort Gottes nicht ernst nehme, wenn ich nicht bereit bin, das, was Gott mir durch sein Wort klar macht, in meinem Leben umzusetzen, dann drehe ich praktisch den Hahn zu, durch den die Kraft Gottes in mein Leben kommt.
Ob uns das jetzt sympathisch ist oder nicht: Man kann das Wort Gottes nicht zur Seite schieben und sagen, ich bin einfach von der Kraft des Heiligen Geistes gesteuert, beschäftige mich ab und zu mit dem Wort Gottes, aber das hat nicht so eine große Bedeutung. Der Schlüssel, wie wir Gottes Kraft in unserem Leben erfahren, ist und bleibt der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes.
Genau das ist es, was Jesus auch gesagt hat: Das ist meine Nahrung, dass ich den Willen meines Vaters tue. Und das kann man nicht umgehen. Und ich weiß es: Man kommt auf die einfachsten Dinge. Und auf der anderen Seite ist es ja schön, dass man auf dem einfachsten Weg Zugang zur Kraft Gottes findet, einfach indem man gehorsam ist.
Wir hätten lieber diese mystische Weise, dass wir die Bibel ins Bücherregal stellen oder neben das Bett legen, dann übernimmt uns die Kraft Gottes. So funktioniert das nicht im christlichen Glauben. Jesus sagte einmal: Wer sich an meine Gebote hält und sie befolgt, der liebt mich wirklich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.
Und dann zwei Verse weiter: Wenn jemand mich liebt, wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wann wird Gott in uns wohnen? Wenn wir sein Wort halten. Wenn Gott in uns wohnt, dann wohnt natürlich auch der Heilige Geist in uns. Wenn Gott in uns wohnt, dann leben wir aus der Kraft Gottes.
Nehmen wir zum Abschluss dieser Predigtreihe noch ein Wort von Johannes mit auf den Weg, dann könnte man diesen Vers anwenden wie den Tipp drei, den ich in der letzten Predigt gegeben habe. Man könnte sich gerade von diesem Wort einige Tage oder Wochen begleiten lassen. Da heißt es: Die Welt mit ihren Begierden vergeht, doch wer so handelt, wie Gott es will, wird für immer leben.
Da sehen wir, wo das Leben herkommt, in enger Verbindung zu Gott.
Ich bete mit uns.
Ich möchte dir danken, Vater, für dein Wort, dass du dich offenbart hast durch die Bibel, dass wir darin lesen und forschen können, dass du uns auch immer wieder ansprichst und dass wir erleben dürfen, dass, wenn wir dein Wort ernst nehmen, Kraft in unser Leben kommt. Vielleicht sehen das die Leute nicht. Vielleicht denken sie, wir seien schwach und ohnmächtig. Aber es ist eine Kraft, die von anderer Qualität ist, und du stärkst uns und du hilfst uns, dass wir mit unserem Leben zum Ziel kommen. Das ist deine Absicht.
Und Herr, so schenke, dass wir uns immer wieder berühren und bewegen lassen von deinem Wort und dass du uns da triffst, wo wir es nötig haben. Ich danke dir auch, dass wir immer wieder erleben, dass du das auch sehr, ja, sehr freundlich machst, dass du uns nicht erniedrigst, sondern dass du uns sanft, aber deutlich auch auf gewisse Punkte hinweist, die wir anpacken können, und dass du uns dann die Kraft dazugibst, sobald wir uns in Bewegung setzen.
Herr, bewahre uns davor, dass wir geistliche Bäuche bekommen, dass wir unseren Tank überfüllen, sondern schenke, dass wir Gas geben können, dass das, was du in unser Leben hineingibst, auch umgewandelt wird in Kraft. Amen.

