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Vertrauen

25.05.2026
EventTeil 5 / 21Pfingstjugendtreffen 2026
Gott traut dir mehr zu, als du denkst. Die Frage ist: Hörst du hin und gehst los — auch wenn vor dir eine Mauer steht?

Ein Vertrauen, das geprüft wird

Gott vertraut dir. Und die Frage ist: Ist dieses Vertrauen berechtigt?
Ich war kürzlich unterwegs zu meinen Eltern. Sie wohnen inzwischen in Maltenheim. Ich hatte einen Termin und war wie immer ziemlich knapp dran. Ich fahre also mit dem Auto und schaue, ich weiß nicht warum, auf den Gehsteig. Und ich sah dort einen blinden Mann mit einem Stock, einen jungen Mann, vielleicht dreißig Jahre alt.
Ich sah auch, dass seine Schnürsenkel offen waren. Ich fuhr mit dem Auto vorbei. Ich habe eigentlich noch nie auf die Schnürsenkel von Menschen geachtet, aber in diesem Moment dachte ich: Oh Mist, ein Blinder hat die Schnürsenkel offen. Und meine Frau ist kürzlich über ihre Schnürsenkel gefallen. Ich wusste, das kann richtig wehtun.
Ich fuhr weiter und dachte: Oh Jesus, schau zu diesem Mann, der ist in großer Gefahr. Ich meine, wenn man nicht sieht und dann über den eigenen Schnürsenkel stolpert, ist das eine üble Geschichte. Und dann höre ich die Stimme Gottes, die oft so fein in meine Gedanken kommt. Sie sagt: Das ist dein Job.
Ja, aber ich bin unterwegs. Ich habe keine Zeit. Ich fahre jetzt gerade in einen Kreisverkehr hinein, wir haben zwei Spuren, und wenn man dann auf der äußeren Spur ist, kann man nicht mehr zurückgehen. Und ich höre wieder diesen Impuls: Es ist dein Job.
Ich kann im letzten Moment auf die innere Spur wechseln, drehe einmal um den Kreisverkehr, steige kurz aus, springe zu diesem Mann rüber und merke: Der ist nicht nur blind, der ist auch taubstumm. Ich tippe ihn an und sage, obwohl er es wahrscheinlich nicht verstanden hat: Hey, stopp mal!
Ich bin vor ihm niedergekniet und habe ihm schnell die Schnürsenkel gebunden. Neben mir stand eine Frau, die dort irgendwo stand, und sie sagt: Das glaube ich nicht, das glaube ich nicht.
Ich bin wieder aufgestanden, habe ihm auf die Schulter geklopft, bin zurück ins Auto gesprungen, setze mich ins Auto und höre wieder diese Stimme, die ich vorher gehört habe, mit der Erinnerung an Matthäus 25: Was du einem meiner Geringsten getan hast, das hast du mir getan. Danke.
Ich kriege Hühnerhaut, Gänsehaut sagt ihr. Bei euch kriegen die Gänse so kurz wie bei uns die Hühner. Also in der Schweiz eindeutig die Hühner, aber okay: Hühnerhaut, Gänsehaut. Und die Tränen kamen mir. Und ich dachte: Jesus, du hast mir vertraut, dass ich das nicht verkacke. Du hast mir vertraut, dass ich etwas an dir tun durfte.

Würde statt Last

Schaut, wir gehen von diesem tollen Hügel in ein paar Stunden wieder hinunter. Und dann stellt sich die Frage: Was hat Gott dir zugetraut? Oder was traut dir Gott zu, in deinem Umfeld wie Joshua etwas zu bewirken?
Nun, das ist eine Verantwortung, die Gott uns eigentlich geben möchte. Gott hat Joshua eine gigantische Verantwortung gegeben. Und das war nicht aus Druck, weil er ihn irgendwo mit einer Riesenverantwortung zumüllen wollte. Als Erstes hat er ihn vor eine massive Mauer geführt, die eigentlich einsturzsicher war, und hat gedacht: Mal sehen, ob er zerbricht. Nein, wenn Gott Verantwortung gibt, dann ist das ein Ausdruck von Würde.
In der Schweiz ist es so: Mit 18 Jahren wird man mündig. Dann wird man Bürger, man kann wählen. Ich weiss, dass das in Deutschland auch so ist mit 18. Und bei uns ist das jeweils ein grosses Fest. Du wirst von deiner politischen Gemeinde eingeladen, und sie händigen dir dann ein Dokument aus. Das heisst Jungbürgerfeier. Du feierst diesen Moment und sagst: Yes, ich bin volljährig. Jetzt geht das Leben los. Ich kann Auto fahren und was auch immer. Ich habe so viele Möglichkeiten. Du feierst diese neu gewonnene Identität.
Am nächsten Tag kriegst du aber ein Aufgebot fürs Militär und denkst: What? Das hat mir vorher niemand gesagt. Die Leute haben nur geschwärmt: Du bist dann volljährig, du kannst alles kaufen, was du willst. Und am nächsten Tag merkst du eher: Ah, das ist verbunden mit Verantwortung.
Wir haben ganz viel darüber gesprochen, wie Joshua eine gesunde Identität hatte. Er hatte Vertrauen in Gott. Gott hatte ihn gestärkt. Er war ein Mann, der in seiner Identität so gewachsen ist, dass er treu war. Er war treu seinem Gott. Aber weisst du: Identität hat immer einen Zusammenhang mit Verantwortung.
Wenn ein Vogel nur einen Flügel hat, dann kreist er im Kreis. Und ich sehe viele Christen, die haben nur einen Identitätsflügel. Sie reden davon: Wir sind Kinder Gottes, Priester des Himmels, wir sind Bürger des Himmels, wir sind Salz und Licht. Aber sie übernehmen keine Verantwortung. Weisst du, was dann passiert? Dann kreisen sie um sich selbst.
Oder dann gibt es die anderen, die sagen: Ich nehme Verantwortung, ich bin sozial tätig, diakonisch tätig, ich bin in der Kirche tätig, ich bin in meiner Strasse tätig. Die kreisen dann auch nur um sich selbst.
Das Gesunde ist, wenn du beide Flügel hast. Der eine Flügel ist die Identität, die dich tragen lässt, wo du weisst, wer du bist in Jesus Christus. Wir sind am ersten Abend rausgelaufen zum Kreuz. Da hat Jesus dir bestätigt: Du bist ein Kind Gottes, du bist mein geliebter Freund. Und der andere Flügel ist die Verantwortung. Gott möchte uns Verantwortung schenken.

Drei Aufträge für ein Leben mit Wirkung

Ja, welche Verantwortung denn? Was gibt er uns denn für ein Vertrauen, was wir tun dürfen?
Ich habe einen Freund, Franz Gfeller. Vor zehn Jahren, im Jahr 2016, wäre er drei Tage lang klinisch tot gewesen. Ich darf mit ihm immer wieder unterwegs sein und mit ihm Interviews führen. Es war wirklich eine Riesengeschichte. Ich kann jetzt nicht darauf eingehen, was er in diesem Moment erlebt hat, als er tot war. Aber Fakt ist: Er kam zurück, weil er Gott erlebt hat. Er hatte einen Dialog mit Gott und kam mit drei Aufträgen zurück.
Ich glaube, das ist eine Zusammenfassung dessen, was Gott sich auch von uns wünscht.
Erstens hat er gesagt: Geh zurück und sag den Menschen, dass das Wort Gottes zu hundert Prozent die Wahrheit ist, auch wenn man Dinge noch nicht versteht. Es ist die Wahrheit. Es braucht keine zweite und dritte Nebenquelle, sondern es ist die Quelle der Wahrheit. Das ist der erste Auftrag.
Der zweite Auftrag: Er hat gesagt, dass Gott in diesen drei Tagen, in denen er klinisch tot war, zu ihm gesprochen hat. Er soll zu den Menschen gehen und ihnen sagen, dass sie eine Entscheidung treffen müssen, damit sie gerettet werden, damit sie Jesus Christus erleben und mit ihm in der Ewigkeit sein dürfen.
Stell dir mal vor, wir haben heute Morgen dieses Lied gesungen: King, Jesus King. Ich liebe diesen Sound. Aber da zitieren wir Folgendes, weil wir von dem Licht dieser Welt erzählen. Ist es wahr? Erzählst du von dem Licht dieser Welt? Es ist unsere Verantwortung, dass wir es tun.
Wie sollten Menschen Jesus kennenlernen, wenn du die Klappe hältst? Es ist entscheidend. Gott setzt auf dich. Er vertraut dir, dass du an deinem Ort, deiner Schule, in deinen Sportvereinen, wo auch immer, anfängst, diesen Jesus zu thematisieren. Franz hat gesagt, das ist meine zweite Verantwortung, die der Himmel mir mitgegeben hat.
Und die dritte Verantwortung ist: Kümmere dich um die Nöte deines Nächsten. Wenn du jemandem helfen kannst, dann tu es. Wenn du etwas siehst, wo du durch deine Fähigkeiten etwas beitragen kannst, dann schenke es weiter.
Und in diesen Verantwortungen dürfen wir unterwegs sein.

Joshua vor der Mauer

Und jetzt zurück zu Joshua. Joshua stand in diesem Clinch. Er ging durch den Jordan und stand jetzt vor dieser Megamauer. Und Gott vertraute diesem Mann, dass er die richtigen Entscheide treffen würde und vor allem, dass er auf die Stimme Gottes hören würde.
Was musste Joshua überwinden, damit das geschah? Ich habe vier kurze Punkte. Ich weiss, ihr habt diese Tage viele Punkte mitgekriegt, und ich möchte euch nicht noch zusätzlich belasten. Trotzdem möchte ich euch diese vier Punkte einfach geben, damit wir wirklich an unseren Orten Verantwortung wahrnehmen können.
Joshua hatte eine Begegnung mit Gott, bevor er die Stadt Jericho, die erste Stadt im freien Land, einnehmen konnte. Wir lesen in Josua 5,13: In der Nähe von Jericho sah Joshua plötzlich einen Mann vor sich stehen. Er war da wohl auf einem Abendspaziergang, und auf einmal steht ein Mann vor ihm, der ein gezücktes Schwert in der Hand hielt. Also schlimmer als ein Dobermann: ein gezücktes Schwert. Nicht irgendwo, er hatte ja noch ein Schwert dabei, nein, nein, nein, er hatte es gezückt.
Und auf einmal: Joshua ist da irgendwo herumgelaufen, hat sich vielleicht Gedanken gemacht, wie Jericho eingenommen werden könnte, und auf einmal steht ein Mann mit einem Schwert vor ihm. Du denkst: Mist, was soll das jetzt heissen?
Und dann müsst ihr hören, was er getan hat. Er hat das getan, was Nick heute Morgen gepredigt hat: Joshua ging auf ihn zu. Das ist mutig. Er blieb nicht auf Distanz und sagte: Hey, sorry, was willst du? Sondern er ging auf ihn zu. Er hat Schritte genommen, seine Angst überwunden und ihn gefragt: Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden?
Mann, der Typ hat Eier! Hey, der geht auf ihn zu! Was heisst es, wenn wir Verantwortungsträger sein wollen und dieses Vertrauen von Gott auch wieder zurückhaben wollen? Dann müssen wir Angst überwinden. Ich möchte nicht tiefer in diesen Punkt hineingehen. Nick hat das heute Morgen schon perfekt ausgestaltet.

Die innere Haltung des Dienens

Dann der zweite Punkt: Als er in diesem Dialog war, heißt es, dass der Mann mit dem gezückten Schwert ihn ansah, in Josua 5,14. Und es heißt weder noch, er sagt ihm nicht: Ich bin dein Freund, oder so. Der Fremde antwortete: Ich bin der Befehlshaber über das Heer des Herrn, und jetzt bin ich hier.
Und jetzt hört, was Josua tut: Er merkt auf einmal, hier geht es um eine Begegnung mit Gott. Dann warf sich Josua vor ihm nieder und berührte mit der Stirn den Boden. Ich bin dein Diener, sagte er. Was befiehlst du mir?
Josua hat gecheckt, welche Verantwortung Gott ihm gegeben hat: ein zwei-, drei-Millionen-Volk zu führen, Jericho einzunehmen, das uneinnehmbar war, zurückzugehen in deine Schule, Jesus zu bringen in deine Schule, in deine Familie, in dein Dorf, egal wo du bist. Verantwortung zu übernehmen im Verständnis vom Reich Gottes ist nicht eine Bürde, sondern eine Würde. Es ist nicht etwas, das man nur irgendwie aufnimmt, nach dem Motto: So, jetzt muss ich halt. Nein, Josua ging auf die Knie und merkte: Wow! Darf ich das wirklich? Vertraust du mir in solcher Form, dieser Gott, der mich nie verlässt? Er vertraut mir, dass ich sein Werk tun darf.
Und aus dieser Begegnung ging Josua zurück zu seinem Volk. Und dann hat er etwas gemacht. Und ich glaube, das ist entscheidend, damit wir das tun, was Gott uns sagt. Er ist vor die Leute hingestanden und hat gesagt: Freunde, wir laufen jetzt um Jericho. Das ist die Strategie, die Gott mir gegeben hat. Und ich sage euch: Schnauze zu, es wird keiner ein Wort sprechen.
Spannend ist: Gott hat ihm nicht gesagt, dass er dem Volk sagen sollte, dass sie die Klappe halten sollten. Aber weißt du, Josua war vierzig Jahre vorher schon mal da drin und hat erlebt, was die Klappe, was das Mundwerk von Menschen, den Unglauben, der ausgesprochen wurde, alles ausgelöst hat. Und er hatte keinen Bock mehr, nochmals vierzig Jahre durch die Wüste zu latschen. Und er sagte: Freunde, Schnauze zu. Ich will nicht, dass ihr Unglauben ausspricht.
In Sprüche 18,21 heißt es: Mit unseren Worten können wir Leben hervorbringen, aber unsere Worte können auch töten. Die Frage ist: Glaubst du, dass Gott mit dir Geschichte schreiben will? Du kannst sagen: Nein, nein, ich nicht, ich bin viertel. Dann killst du mit deinen Worten das, was Gott in deinem Leben tun will. Oder du kannst sagen: Aus Gnade bin ich, was ich bin. Nicht aus meiner Kraft kann ich etwas bewirken. Aber Gott möchte in meiner Schule schenken, dass viele, viele, viele Menschen zum Glauben kommen.
Und ich sage euch was: Wir hören von Finnland, von Norwegen, von Dänemark, von England, von Frankreich, dass Tausende von Jugendlichen zu Jesus kommen. Und du denkst dir: In meiner Schule ist das nicht so. Fang an, über Jesus zu sprechen, und finde heraus, dass es genau so ist. Es ist so: Gott bereitet etwas vor. Pass auf, was du mit deinem Mund auswirfst.
Und Josua hat gewusst, es geht nur darum, dass wir uns darauf konzentrieren, Glauben auszusprechen und nicht Unglauben.

Kraft, die nicht aus uns selbst kommt

Und der letzte Punkt: Josua hatte den übernatürlichen Support des Heiligen Geistes.
In Sacharja 4,6 heißt es: Das, was wir tun dürfen, im Vertrauen auf Gott, in der Verantwortung, die er uns gegeben hat, müssen wir nicht aus eigener Kraft tun, nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist.
Weißt du, der Heilige Geist, wir haben gestern Pfingsten gefeiert, der Heilige Geist möchte Wohnung nehmen und hat Wohnung genommen in unserem Herz, von dem Moment an, wo wir Jesus Christus angenommen haben. Die Bibel spricht in 1. Korinther 3,16 davon, dass unser Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Und der Heilige Geist möchte, dass wir ihn umsorgen.
Wir haben hier eine wunderbare Schwester gehabt, Schwester Irmgard, das war unser Host. Sie hat uns empfangen, sie hat auf uns geschaut, sie hat gefragt: Was können wir tun, damit ihr glücklich seid? Was kann ich noch machen? Und auf einmal fällt die Mauer zusammen, wenn wir anfangen, mit dem Heiligen Geist zu partnern, wenn wir ihn bewegen und ihn pflegen, wie ein Host uns pflegt.
Der Heilige Geist möchte Großes durch dein Leben wirken. Die Frage ist: Nimmst du ihn wahr? Und wenn ja, dann fallen die übelsten Mauern. Und ich glaube zutiefst, dass wir vor einer ganz großen Zeit stehen als Freunde von Jesus, in der wir erleben werden, wie Hunderte und Tausende von Menschen ihre Augen geöffnet bekommen, ihr Herz sich öffnet und sie sich Jesus anschließen möchten.
Aber Gott setzt auf dich! Im Moment sieht es noch aus wie eine fette Mauer, aber wenn die Mauer fällt, siehst du auf einmal das Kreuz. Und du siehst, was Gott möglich gemacht hat, dadurch, dass er seinen Sohn Jesus Christus für uns sterben ließ.

Der Schritt zurück in den Alltag

So ist meine Frage an euch: Möchtest du dieses Vertrauen, das Gott dir schenkt, auch ihm wieder zurückschenken, indem du sagst: Hier bin ich, sende mich? Ich möchte für dich an den Orten, wo du mich hinstellst, Verantwortung wahrnehmen, auch wenn ich noch Mauern sehe.
Ein Freund von mir sagt immer: Machen ist wie Wollen, nur krasser. Wie schön wäre es, wenn wir anfangen, das zu tun, was wir eigentlich möchten, nämlich Gott zu vertrauen und ihm sein Vertrauen zurückzuschenken, indem wir das tun, was er uns sagt. Und er sagt, es wird nicht geschehen durch deine Kraft. Und er sagt: Ich gebe dir das Wollen und das Vollbringen.
In dieser Haltung möchten wir runtergehen ins Tal. Aber vielleicht hast du heute Morgen auf deinen Zettel noch ein paar Punkte geschrieben und du sagst: Ich habe noch eine Geschichte, oder ich habe Punkte, die mich beängstigen, wo ich denke, das sind meine Mauern, die mich zu Hause erwarten.
Josua hat nicht, als er über den Jordan kam, eine Meute von Kanaaniter gesehen, die gesagt haben: Welcome, wie halt nice, Josua, herrlich, dass du endlich kommst, wir haben schon lange auf dich gewartet. Sondern alles schien verschlossen. Und vielleicht hast du auch so Mauern.
Und wir haben jetzt einen QR-Code, wenn die wieder eingeblendet wird, wo du nochmals dein Handy nach vorne nehmen darfst, mit einem Mentimeter. Wir möchten gerne diese Zeit hier beschliessen mit Gebet. Was könnte die Mauer sein, die dich zu Hause erwartet? Vielleicht ist es eine Tradition, eine Art, wie du gelebt hast, deine Kollegen, deine was auch immer. Was ist die Mauer?
Schreibt es kurz rein, ihr müsst nicht miteinander sprechen. Das kann einfach ganz im Stillen geschehen. Aber ich weiss, dass es gut tut, jetzt aufzustehen für die da vorne. Schreib kurz rein, was ist das? Einsamkeit, die Schule, der Alltag, Sucht, Menschenfurcht, das Handy, die Beziehungen, die dich weggeblasen haben von Gott, die Arbeit, absorbiert zu sein.
Einsamkeit kommt schon wieder, es ist eine grosse Geschichte. Ich glaube, es ist so wichtig, dass wir uns da immer wieder formieren, dass wir nicht in Einsamkeit bleiben, sondern dass wir Menschen suchen, mit denen wir unterwegs sind. Stress, Absorbierung, Eltern, die vielleicht das nicht begrüssen. Das können alles solche Mauern sein: der Schulstress, der dich absorbiert, Fitness, Ablenkung, Studium.
Es können so Mauern sein, die dich wegblasen möchten. Kann ich nochmals das auf dem Screen haben? Ich möchte gerne noch dafür beten.

Gebet um Mut und Durchbruch

Darf ich euch bitten, einfach eure Hände hier so entgegenzustrecken? Er weiß um deine Mauern, da es dir hier in diesen Tagen begegnet, vielleicht in einer Art, wie du es dir nicht vorgestellt hast. Vielleicht hattest du andere Traumvorstellungen, vielleicht hat jede Vorstellung getobt. Aber dieser Gott, der just so gesagt hat: Ich bin mit dir, er war mit uns und er kommt mit dir.
Und ich danke Jesus von ganzem Herzen, dass du jede Mauer, egal ob sie noch so dick, so fest und so uneinnehmbar ist, zerbrechen möchtest. Nicht weil wir es mit eigener Kraft tun, sondern weil du uns jetzt mit deinem Heiligen Geist füllst. Du gibst uns diesen Geist der Liebe, der Kraft und der Besonnenheit. Heiliger Geist, du füllst uns, und das heißt in 1. Johannes 4,4: Der Geist, der in uns ist, ist stärker als der Geist der Lüge, der diese Welt beherrscht.
Und ich segne uns, dass wir nicht auf die Mauern sehen, sondern auf Jesus sehen. Jesus in dir ist die Hoffnung der Herrlichkeit. Amen.