Gottes Weite und die Aufgabe der Gemeinde
Wenn wir die Bibel lesen, sollten wir immer die Perspektive Gottes einnehmen. Die Perspektive Gottes ist nicht die kleine Welt, meine kleine Welt. So wie ich das verstehe, ist die Perspektive Gottes global, seine große Welt weltweit. Dort hat er sein Reich und will es aufrichten. Deshalb ergreift Gott Menschen. Du bist nicht gerettet, um allein gerettet zu sein. Wir sind gerettet.
Die große Frage ist jetzt: Warten wir, wie das Korlitz sagt, bis wir ihn wirklich sehen? Natürlich ist das unser Endziel, darüber müssen wir eigentlich nicht mehr viel reden. Aber bis dahin: Mit welcher Lebenshaltung, mit welcher Mentalität gehst du durch dein Christenleben? Manche nehmen die Opferrolle ein: „Ach, wir Armen, keiner mag mich, keiner will hören.“ Sie ziehen sich zurück in ihre Welt, in die Gemeindewelt. Das ist an sich nicht schlecht, aber wir isolieren uns und vergessen, wozu wir gerettet sind.
Ich gehe davon aus, dass Gott seine Gemeinde in dieser Welt braucht und nicht allein in Kirchengebäuden. Mission ist alles, was dazu beiträgt, dass das Evangelium, das Reich Gottes wächst und sich ausbreitet, lokal und weltweit. Von Gott ergriffen. Wozu? Um jedes Jahr bei der Yumiko oder bei Monsieur Treffe zu sein? Das ist auch gut. Heute treffen sich in Lippe, in meiner Heimat, 1500 junge Leute zur Yumiko, Leute wie ihr. Darüber freue ich mich, aber das ist nicht das Ziel, dass wir uns versammeln. Das Ziel ist, dass wir für Jesus leben, dass Ergriffene auch andere mit dem Evangelium ergreifen.
Heute Morgen will ich euch ein Beispiel zeigen, und ich identifiziere mich sehr oft mit diesem Typen. Es ist ein richtiger Chaot. Aber dieser Chaot, dieser Lügner, dieser Versager, dieser, ich nenne das mal überhebliche und ängstliche Mensch zugleich, wird am Ende seines Lebens als der Vater des Glaubens beschrieben, als der Freund Gottes. Heute Morgen erzähle ich seine Geschichte, und vielleicht identifizierst du dich mit ihr. Am Ende wirst du feststellen: Wenn es für ihn Hoffnung gab und Gott ihn zum Ziel brachte, dann schafft er es auch mit mir und mit dir. Dann hat er sich nicht vergriffen. Denn egal, wie du dich fühlst, hat er immer noch einen Plan für dich und für dein Leben.
In jeder Kultur, in jeder Sprache gibt es Sprichwörter. Im Spanischen endlos viele. Hinter jedem Sprichwort steht eine große Wahrheit. Mit Sprichwörtern will man, ohne Leuten zu nahe zu treten, ihnen eine Wahrheit mitgeben und sie auf die Beine bringen. „Wer nicht hören will, muss fühlen“ – das ist ein deutsches Sprichwort. Was ist das Prinzip dahinter? Gehorsam ist besser als Eigensinn. Oder: „Was der Mensch sät, das wird er ernten.“ Prinzip: Saat und Ernte. Alles, was man tut, hat Folgen, ob jung oder alt.
Ein weiteres: „Besser vorsorgen als nachweiden.“ Prinzip: überlegen und nicht gedankenlos ins Blaue hineinleben. Dein Leben hat Zweck; lass es nicht einfach an dir vorbeilaufen. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Damit ist gemeint: sichere dich selbst ab, verlass dich nicht auf andere. Das ist nicht biblisch, aber das hört man oft in Familien und Gesellschaften, etwa bei Schwaben oder Russlanddeutschen.
„Es kommt meistens anders, als man denkt.“ Das klingt nach Pessimismus: Es wird nicht besser, es wird immer schlechter; also ziehen wir uns in unsere Gemeinden zurück. Ich übertreibe und provoziere, aber hinter vielen Sprichwörtern stecken tiefe Wahrheiten. Welche sind biblisch, welche nicht?
Noch eins: „Heile, heile Segen, drei Tage Regen, drei Tage Schnee, und morgen früh tut es nicht mehr weh.“ Schwäbisch klingt es besser. Prinzip: einfach aushalten, es wird irgendwann besser. Mein kleiner Enkel ist fünf. Wenn er fällt und es tut weh, dann sage ich ihm manchmal: „Eli, wir zählen bis zehn, und dann tut es nicht mehr so weh.“ Bei einfachen Dingen stimmt das. Im Leben sind solche Lösungen oft zu einfach. Wenn es weh tut, brauchen wir biblische Wahrheiten und nicht nur kulturelle Redewendungen.
Ich will heute Morgen eine zentrale biblische Aussage weitergeben. Wenn ihr sie versteht und damit lebt, haben wir das Ziel erreicht: Gott ist gut. Gott ist gut; er hat mich ergriffen, weil er gut ist. Egal, woher du kommst, wie deine Familienverhältnisse sind, wie deine Geschichte ist, ob du emigriert bist oder schwäbisch, deutsch — an der Tatsache ändert sich nichts: Gott ist gut. Kannst du das mit Überzeugung sagen? Wenn das wahr ist, bekommt das Leben eine andere Perspektive.
Nun zu unserem Freund Abraham. Wir lesen an verschiedenen Stellen darüber: in 1. Mose 11, in 1. Mose 12 und in Apostelgeschichte 7. Es geht um diesen guten Gott, der mich ergriffen hat und berufen hat und deshalb einen vernünftigen Plan mit mir hat. 1. Mose 11 ist – ich nenne es die vorbereitende Information; dort wird beschrieben, wie das Leben unseres Freundes Abraham war. Wir müssen unsere Berufung erkennen und annehmen. Du musst erkennen, dass er dich erfasst hat, du musst es akzeptieren. Erst dann hat das eine Wirkung auf andere.
Am Ende von 1. Mose 11 wird uns beschrieben, wie es bei Abrahams Familie war. Dort heißt es in Vers 31: „Terach nahm seinen Sohn Abraham, den Sohn Harans, seinen Enkel Lot und Sarai, seine Schwiegertochter, die Frau seines Sohnes Abraham, und sie zogen miteinander aus Ur, der Stadt der Chaldäer, um in das Land Kanaan zu gehen.“ Wussten sie, wohin es ging? Ja. Ur liegt im äußersten Osten der damaligen Welt, ganz hinten auf der Landkarte. Und Kanaan lag weit im Westen. Sie wussten, wohin es gehen sollte.
Doch sie kamen nach Haran und wohnten dort. Haran lag in der Mitte der Strecke; sie blieben dort hängen. Das Ziel war klar, aber es gab eine Haltestelle, und dort blieb man stecken. Die Tage von Terach, Abrahams Vater, betrugen 205 Jahre, und Terach starb in Haran. So endet Kapitel 11.
Bevor wir in 1. Mose 12 einsteigen: Kapitel 12 kennen wir recht gut. Dort geht es darum, wie Gott Abraham beruft. Im Spanischen ist das klarer formuliert: Gott sprach erneut zu Abraham. Es gibt zwei Verbformen, die andeuten, dass Gott immer wieder redet und nicht nur einmal. Was wir sehen, ist die Fortsetzungsgeschichte von Kapitel 11. Der Herr sprach zu Abraham: „Geh aus deinem Land, geh aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde.“ Das war eine große Nummer. Kein Schwabe, kein Russlanddeutscher geht freiwillig aus seinem Heimatland. Gott sagt aber: „Ich will dich zu einer großen Nation machen; ich will dich segnen, ich will deinen Namen groß machen, und du wirst ein Segen sein.“ In anderen Worten: Ich tue dir Gutes, du bist nicht die Endstation. Durch dich will ich andere segnen. Alle Familien der Erde sollen durch dich gesegnet werden.
Das bedeutet: Das Evangelium ist noch nicht überall hingekommen. Es gibt Volksgruppen, die nie etwas von Jesus gehört haben. Durch wen soll das geschehen? Nicht durch Orientierung M oder die DMG allein, sondern durch Menschen, durch die Gemeinde Jesu, durch ergriffene, berufene Menschen. Wo startet das? Dort, wo du stehst, dort, wo dich Gott hingestellt hat.
Zwischen Ur in Chaldäa und Kanaan liegt die Haltestelle. Wer bestimmte in Abrahams Familie, wohin es geht? Vater Terach. Die Hierarchie war klar: Wer geht voran, wer marschiert hinterher? Die Frage ist: Wen hat Gott berufen – Terach oder Abraham? Wenn Gott dich beruft, geht es um dich persönlich. Kein anderer kann dich vertreten. Das hat Abraham wohl nicht kapiert. Ich glaube, er blieb auf der Strecke, weil Papa nicht mehr weiter wollte oder andere Gründe dazwischenkamen. Und da war noch Lot. Lot ist immer mit im Boot. Wenn Gott ruft, steigt noch ein Lot seitwärts ein. Er gehört zum Clan; auf ihn nimmt man Rücksicht. Lot ist ein Problem.
Gott ruft Abraham: „Ich will dich segnen und durch dich sollen alle Familien der Erde gesegnet werden.“ Du bist ein Segensträger. Ein Bild: Der Jordan fließt von Norden nach Süden. Zuerst kommt der See Genezareth, eine fruchtbare Oase; viel wächst dort. Einige Kilometer weiter südlich liegt das Tote Meer – nichts wächst. Unterschied: Der See Genezareth hat Zufluss und Abfluss; das Tote Meer hat keinen Abfluss. Kennst du Christen, die alles aufnehmen, alles bewahren, abschotten, aber keinen Ausfluss haben? Kein Leben, nur Zufluss.
Abraham hatte das wohl noch nicht verstanden: Ich bin gesegnet, um ein Segen zu sein. Ich bin nicht Endstation. Vielleicht haben wir ein falsches Bild von Segen. Jeden Sonntag, wenn der Gottesdienst zu Ende ist, was ist der letzte Akt? Der Segen. Das ist keine oberflächliche Geste, das ist tiefe geistliche Wahrheit. Gott will segnen, und er segnet. Wozu? Wenn das Prinzip ist: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein, dann bist du am Ende des Gottesdienstes nicht nur bewahrt, sondern entlassen, ausgesandt zur Arbeit, zum Zeugnis, zum Heil für andere. Viele sehen den Segen aber als Schutzschild: „Wir sehen uns nächste Woche wieder.“ Falsches Prinzip. Ich bin gesegnet; ich muss wissen, was meine Berufung ist, und dann die richtigen Prioritäten setzen.
Wenn wir weiterlesen, denken wir: Gehört, kapiert, gehorsam. So war es nicht. 1. Mose 12, Vers 4: „Abram ging, wie der Herr zu ihm geredet hatte. Lot ging mit ihm.“ Abram war damals 75 Jahre alt, als er aus Haran auszog. Haran war schon Zwischenstation. Jahre zuvor hatte Gott ihm schon gesagt, was seine Berufung ist. Abram nahm seine Frau Sarai und Lot, den Sohn seines Bruders, und alle Habe, die sie erworben hatten, und sie zogen los, um in das Land Kanaan zu gehen. Sie kamen in das Land Kanaan. Plan erfüllt? Denkt man.
Was Abraham tatsächlich bewegte, seine Heimat zu verlassen, war jedoch nicht nur die Berufung. In 1. Mose 12, Vers 10 heißt es: Es entstand eine Hungersnot im Land, und Abram zog nach Ägypten hinab. Die Hungersnot drängte ihn. Das zeigt: Oft sind es Lebensumstände, nicht nur Berufung, die uns bewegen. Wenn das Endziel vor Augen ist, tu den nächsten Schritt, der logisch vor dir liegt. Abraham wusste, was sein Ziel war: gesegnet sein, um ein Segen zu sein. Doch er hatte ein Problem.
In 1. Mose 12, Vers 11–13 kam die Versuchung, als er nahe daran war, nach Ägypten hineinzukommen. Plötzlich wurde es ganz menschlich: Angst und Sorge. Abram sagte zu seiner Frau Sarai, sie solle sich als seine Schwester ausgeben. Eine Halbwahrheit – sie war seine Halbschwester, aber auch seine Frau. Abram handelte aus Furcht: „Mir soll es gut gehen, und du zahlst die Zeche.“ In Ägypten sahen die Hofbeamten des Pharao Sarai und rühmten sie vor dem Pharao; sie wurde in das Haus des Pharao gebracht. Abram tat nichts. Und doch schien äußerlich alles gut zu laufen: Dem Pharao tat Abram Gutes um Sarais Willen; Abram bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte, Mägde, Kamele. Scheinbar floss der Segen trotz Ungehorsam.
Gott greift jedoch ein. 1. Mose 12, Vers 17: „Der Herr aber schlug den Pharao und sein Haus mit Plagen um Sarais willen.“ Gott sieht von oben und zeigt, worauf es ankommt. Die Welt protestiert: Der Pharao ruft Abram und fragt, warum er gelogen habe. Abram wird aus dem Land verwiesen. Die erste Missionsreise war ein totaler Flop. Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis die Ehe wieder in Ordnung kam, welche Traumata Sarai erlitt. Aber Gott greift ein. Er gibt dem Chaoten, dem Lügner, dem Versager und seiner Frau nicht auf. Gott bleibt mittendrin.
Die Geschichte wiederholt sich in 1. Mose 20. Abraham zieht weiter in das Land des Südens, nach Gerar, und wieder sagt er von Sarai: „Sie ist meine Schwester.“ Abimelech, der König, holt Sarai. Doch Gott kommt zu Abimelech im Traum und warnt ihn: Du bist des Todes, weil du eine verheiratete Frau genommen hast. Gott schützt die Ehe. Abimelech hat sie nicht berührt, und er sagt in seiner Verteidigung, er habe im guten Glauben gehandelt. Gott sagt ihm jedoch, dass Abraham ein Prophet ist und für ihn bitten wird. Abimelech muss Sarai zurückgeben, sonst würde er sterben.
Warum macht Gott mit Abraham weiter, obwohl er wiederholt versagt hat? Warum nimmt Gott ihn nicht aus dem Spiel? Gott handelt aus Gnade und Barmherzigkeit. Er benutzt chaotische, unvollkommene Menschen. Abimelech steht auf, ruft alle Männer und konfrontiert Abraham: „Was hast du uns angetan? Wozu bist du berufen?“ Viele Gesegnete sind nicht Segensträger, sondern bringen Unrecht. Vieles, was von Gemeinden ausgeht, ist nicht Segen, sondern macht die Arbeit Gottes schwieriger. Trotzdem schützt Gott Abraham, gibt ihm eine weitere Chance und macht mit seinem Plan weiter. Er hat keinen Plan B, er will mit Abraham arbeiten.
Abraham versucht sich zu rechtfertigen. In 1. Mose 20, Vers 11 sagt er, er habe gedacht, es gebe keine Gottesfurcht in diesem Ort, die Menschen seien böse, und sie würden ihn erschlagen. Außerdem wiederholt er die Halbwahrheit: „Sie ist meine Halbschwester.“ Gott schützt Abraham dennoch. Gott hat Geduld mit uns und gebraucht noch immer diese chaotische, versagende Gemeinde.
Kommen wir zur Praxis. Es gibt eine Vergangenheit; man muss wissen, wer zu einem gesprochen hat, wer einen berufen hat. Man muss die ersten Schritte tun und darf nicht irgendwo in Haran stehen bleiben, egal wer aufhält: Lot, Papa, wer auch immer – dein Job ist es, weiterzugehen. Ich habe euch gestern erzählt, wie mein Vater reagierte, als ich zur Bibelschule gehen wollte: Er fiel aus allen Wolken, sprach monatelang nicht mehr mit mir. Ich kündigte meinen Job als Abteilungsleiter; meine Chefin fragte: „Wie viel mehr wollen Sie?“ Sie wollte mich als Fürsten in ihrem Reich sehen. Versuchungen kommen.
Wie ging die Geschichte aus? Jahre später kam mein Vater zu einer Freizeit, klopfte an unsere Tür und sagte: „Ich will mich entschuldigen für mein Verhalten.“ Er hatte niemals zuvor um Entschuldigung gebeten. Seitdem legte er uns keine Steine mehr in den Weg, obwohl er noch nicht gläubig war. Mein Jugendleiter verlor seine Firma in der Rezession, wurde später von der DMG als Finanzleiter berufen und bekam einen Blick für die Welt. Meine frühere Chefin unterstützte später ein Projekt in Chile: Als wir eine Halle brauchten, sagte ihr Geschäftsführer nach kurzer Vorstellung: „Wie viel brauchen Sie?“ Eine Woche später lag ein Scheck über den Betrag auf meinem Tisch. Vielleicht hatte ich ihn mir über Jahre verdient, aber jetzt wurde er ins Reich Gottes investiert. Wenn man Schritte tut, merkt man, was Mission bedeutet.
Wenn du am rechten Ort stehst, dann ist das Gottes Plan für dich. Gerechtigkeit heißt, Menschen das zu geben, was sie verdienen; Barmherzigkeit heißt, ihnen nicht zu geben, was sie verdienen; Gnade heißt, ihnen zu geben, was sie nicht verdienen. Gott ist barmherzig und gnädig: Er gibt, was wir nicht verdienen. Wir sind alle Beschenkte; du hast es nicht verdient, und trotzdem gebraucht er dich.
Abraham war am Ende nicht viel besser als wir. War er bereit, seinen Sohn zu opfern? Glaubte er, dass Gott Tote auferwecken kann? Am Ende wird er als Vater des Glaubens und Freund Gottes dargestellt. Wo stehst du: in Ur, in Haran oder unterwegs nach Kanaan? Wir sind alle unterwegs nach Kanaan. Lass dich nicht aufhalten.
Was sollte man jetzt tun? Vielleicht liegt die Ur-Erfahrung deiner Berufung schon vor. Du hast gelernt, Schritte zu tun. Vielleicht bist du an einer Haltestelle stecken geblieben; jetzt sind Schritte nötig, um gehorsam weiterzugehen. Praktisch kann das bedeuten: ein paar Monate eine Jüngerschaftsschule oder eine Bibelschule zu machen. Das ist ein Start-up: zehn Monate Jüngerschaftsprogramm an der Bibelschule Prag für junge Leute. Oder die Basics von Jüngerschaft online zu studieren. Vielleicht bist du so weit, dass du dich ausbilden lassen willst: Geh zum BSK, mach es bei EFA oder komm nach Brake, dort wirst du charaktermäßig geschult – zusammenleben, zusammenarbeiten, drei Jahre, um gut ausgebildet zu sein.
Ich arbeite im Team von Simply Mobilizing. Es gibt einen Missionskurs für junge Leute mit vier Lektionen, der einen genialen Überblick über Gottes Mission gibt: vom ersten Buch Mose über die Evangelien und mehr als zweitausend Jahre Kirchengeschichte bis heute. Dieser Kurs will inspirieren, informieren und herausfordern. Unsere Welt ist globaler geworden; durch Migration treffen sich Menschen unterschiedlicher Kulturen. Es ist unglaublich, welche Möglichkeiten wir heute haben, allen Völkern die frohe Botschaft von Jesus zu bringen.
Die Geschichte begann lange bevor du geboren wurdest und spielt genau jetzt weiter. Gott schreibt das letzte Kapitel und lädt uns ein, Teil dieser Geschichte zu werden. Dein Platz im Gottesplan zeigt Gottes Geschichte und den Teil, der noch zu Ende geschrieben werden muss.
Lernt, einfach Schritte zu tun. Vielleicht in der Gemeinde einen Kurs durchführen, Jüngerschaftskurse anbieten, aktiv werden, einen Kurzzeiteinsatz machen. Geh aus deinem Ur und bewege dich Richtung Kanaan. Gott hat dich ergriffen, damit du andere ergreifst. Amen.
