Die acht Bundesschluesse der Bibel - (englisch/deutsch - english/german) - Teil 3
12.01.2002
Serie•Teil 3 / 4Die acht Bundesschluesse der Bibel
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Einleitung und erste Einordnung
Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen!
Ich möchte Ihnen eine Frage stellen, was Sie in Ihrer Berichterstattung haben. Was Sie in Ihrer Berichterstattung haben, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrer Berichterstattung, was Sie in Ihrem Bericht, was Sie, was Sie, was Sie, was, was Sie, was, was Sie, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was.
Den grössten Teil der Zeit werden wir mit dem Bund Mose verbringen, und dann den Rest mit dem anderen. Der dritte Bund nun ist der mosaische Bund oder der Bund Mose.
Die Schriftstellen sind: Ich habe es falsch aufgeschlagen. So, I have the wrong page, you know, so das war der mosaische Bund. Die Schriftstellen: Das ist gross A, 2. Mose 20 beginnt das bis dann zum 28. Kapitel. Es sind also die letzten 21 Kapitel von Exodus, vom 2. Mose. Ebenfalls ist noch im 3. und im 4. Mose davon enthalten. Und die ersten 28 Kapitel von 5. Mose.
Also ich glaube, Sie haben nichts dagegen, wenn wir nicht die ganzen Stellen jetzt lesen. Es sind nämlich mehrere Bücher von Mose.
Der Bund mit Israel und seine Abgrenzung
Groß B sind die Personen. Da beginnen wir mit 2. Mose 19. Und es ist ganz klar, dass es hier ein Bund ist, der zwischen Gott und dem Volk Israel abgeschlossen wird. Wir wollen die Verse 3 bis 8 lesen:
Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der Herr rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du zu dem Hause Jakob sprechen und den Kindern Israel kundtun: Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe, wie ich euch getragen auf Adlers Flügeln und euch zu mir gebracht habe. Und nun, wenn ihr fleißig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, so sollt ihr mein Eigentum sein aus allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den Kindern Israel reden sollst. Und Mose kam und rief die Ältesten des Volkes und legte ihnen alle diese Worte vor, die der Herr ihm geboten hatte. Da antwortete das ganze Volk insgesamt und sprach: Alles, was der Herr geredet hat, wollen wir tun.
Dass der Bund mit demselben Volk gemacht wird, das Gott gerade aus Ägypten gerettet hat, ist also deutlich. Es ist ein Bund, der nur mit Israel abgeschlossen wurde. Er ist nicht mit den Heiden geschlossen, und er ist nicht mit der Gemeinde geschlossen. Heute finde ich viel Verwirrung unter jüdischen und auch unter nichtjüdischen Gläubigen in Bezug auf die Frage, welche Rolle das Gesetz Mose hat.
Aber schon hier am Anfang wird deutlich gemacht: Es ist ein Bund, der nur mit Israel abgeschlossen ist. Und diese Tatsache wird auch später noch mehrfach betont. Ich möchte zwei Beispiele anführen.
Nun, 5. Mose 4 ist ein Beispiel. Wir lesen die Verse 7 und 8. Hier drückt Gott ganz klar aus, dass er dieses Gesetz niemand anderem gegeben hat als nur Israel.
Nun Psalm 147, die letzten beiden Verse, also wahrscheinlich 19 und 20: Er verkündete Jakob sein Wort, Israel seine Satzungen und seine Rechte. So handelte er an keinem Volk, und die Rechte, die haben sie nicht gekannt. Halleluja!
Es ist also dieselbe Grundauffassung, die hier vorgetragen wird. Er hat dieses Gesetz niemand anderem gegeben, keinem anderen Volk, nur Israel. Im letzten Vers von Maleachi ist auch das Gleiche ausgedrückt, und an vielen anderen Stellen ebenfalls.
So wurde dieser Bund nicht mit den Nationen und auch nicht mit der Leibesgemeinde abgeschlossen. Und dieser Bund wurde versiegelt und unterschrieben durch die Schechina, die Herrlichkeit Gottes, in 2. Mose 24, in den Versen 1 bis 11.
Aber dieser Bund wurde also nun versiegelt und abgeschlossen in der Weise, dass es ein bedingter Bund ist, das heißt ein Bund mit Bedingungen. Von den fünf Bündnissen, die Gott mit Israel abgeschlossen hat, ist das der einzige Bund, der an Bedingungen gebunden ist.
Inhalt, Opfer und Zeichen des mosaischen Bundes
Nun kommen also die einzelnen Regelungen, Gross C, Bestandteile des Bundes, heisst es da. Der Inhalt war also nun das Gesetz Mose, und das sind 613 Gebote und Verbote.
Wir müssen uns daran erinnern, dass es eben nicht nur zehn Gebote sind, sondern 613. So ist es also eine Gesamtheit von 613 bestimmten Regelungen, die in diesem Bund enthalten sind. Und hier sind sie alle, ich beginne mit eins, nein, ich werde Ihnen das nicht antun. Ich habe eine Liste davon, aber nur in Englisch. Ich habe eine Liste davon, aber nur in Englisch. Aber ich möchte doch sieben Beobachtungen, die ich gemacht habe, nun Ihnen weitergeben.
Die erste Beobachtung ist, dass es 613 konkrete Gebote enthält. 365 davon sind negative Gebote, also Dinge, die man nicht tun soll, und 248 sind positive Gebote, also Dinge, die man tun soll.
Die zweite Beobachtung ist, dass es sich um einen bedingten Bund handelt. Es wird also Segnungen infolge von Gehorsam geben und Fluch bei Ungehorsam.
Die dritte Aussage betrifft die Schlüsselaussagen des mosaischen Bundes, und das sind die Blutopfer. Blut ist an allen Stellen dieses Bundes immer wieder zu finden. Und die Wichtigkeit des Bundes ist im 3. Mose nachzulesen, im 17. Kapitel, und da lesen wir den 11. Vers: Denn die Seele des Fleisches ist im Blute, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, um Sühnung zu tun für eure Seelen. Denn das Blut ist es, welches Sühnung tut durch die Seele. Also war Blut das Mittel der Sühne. Und aus diesem Grund ist dieses Blut überall, an allen Stellen, in diesem Bund zu finden.
In 3. Mose 1-7 spricht er über fünf verschiedene Opferarten, vier davon sind Blutopfer. Der einzige Opfergang, der nicht mit Blut verbunden war, war das Speisopfer. Auch dieses Speisopfer wurde nicht getrennt vom Blut dargebracht. Jeden Morgen begann man mit einem Brandopfer, und das Speisopfer wurde nun auf das Brandopfer gelegt. So ist also selbst das Speisopfer in Kontakt mit dem Blut gekommen.
Nun, die mosaischen Opfer konnten Sünde nicht wegnehmen. In Hebräer 10,1-4 heisst es, dass es unmöglich ist, dass das Blut von Ziegen und Böcken die Sünde wegnimmt. Und das hebräische Wort Atomen heisst nicht, dass man nur die Sünde wegnimmt, sondern eigentlich, dass etwas abgedeckt wird. Die Sünden im Alten Testament wurden also bedeckt, sie wurden aber nicht weggenommen.
So musste also Jesus am Kreuz sterben, um die Schuld und die Sünden zu sühnen, die vor seinem Tod geschehen sind und nach seinem Tod. Zweimal wird uns gesagt, dass die Sünden der Heiligen des Alten Testaments erst hinweggenommen wurden, als der Messias starb, in Römer 3,25 und dann in Hebräer 9,15. Nun, das Blut der Tiere hat also die Vergebung der Sünden bewirkt. Sie glaubten zwar, dass sie gesündigt hatten, aber es nahm ihre Sünde nicht weg, weil Tierblut nicht diese Kraft hatte.
Die vierte Beobachtung ist das Folgende: Für die jüdischen Menschen schränkte es einige Bestimmungen des Bundes von Noah ein. Ein Bereich davon ist nun der Verzehr von Fleisch. Im Bund Noah durfte man alle Tiere essen. Und das gilt auch noch für die Nichtjuden. Aber für die Juden gab es nun gewisse Begrenzungen. Nur ganz bestimmte Tiere, Vögel, Fische und Insekten durfte man essen.
Eine fünfte Beobachtung ist, dass auch die Todesstrafe für andere Sünden eingeführt wurde. Der Bund Noas sah die Todesstrafe nur vor für absichtlichen und geplanten Mord. Aber für das jüdische Volk wurde nun auch bei anderen Sünden die Todesstrafe eingeführt, zum Beispiel bei Götzenanbetung oder Ehebruch, beim Fluchen Gottes und beim Fluchen der Eltern, dann bei Hexenkunst und beim Brechen des Sabbats. Das sind nur einige Beispiele von vielen. Viele weitere Sünden zogen noch eine Todesstrafe nach sich nach diesem Bund.
Beschneidung und Sabbat als Bundeszeichen
Nun die sechste Beobachtung ist, dass es nun die Beschneidung gibt. Nun, wir haben ja schon gesehen, dass die Beschneidung ein Zeichen des Bundes Abrahams war. Das war ein Zeichen des Judeseins, und es war verpflichtend nur für Juden. Aber im mosaischen Bund hatte diese Beschneidung eine andere Bedeutung.
Im mosaischen Bund hatte diese Beschneidung nun eine andere Bedeutung. In 3. Mose 12,3 war es die Unterweisung, nein, die Unterwerfung unter das Gesetz Mose. Deswegen sagt Paulus zu den galatischen Heiden dies: And he says to the Galatians, if you submit to circumcision, you will be obligated to keep the whole law. Because circumcision was the means of submission to the law now. Denn die Beschneidung war das Zeichen für die Unterwerfung unter das Gesetz.
Im Abraham-Bund war sie verpflichtend nur für Juden. Im mosaischen Bund war also die Beschneidung verpflichtend für Juden und für Nichtjuden, die in den Bund eintreten wollten. So konnte also ein Nichtjude oder der Fremdling, wie es bei uns in der Übersetzung heißt, nicht am Passamal teilnehmen, es sei denn, er wurde zuerst beschnitten.
Und die siebte Beobachtung ist nun das Zeichen des Bundes. Der Regenbogen war ja das Zeichen für den Bund Noahs. Und die Beschneidung war das Zeichen des Bundes Abrahams. Now, for the Mosaika, the token is the Sabbath. Und für den mosaischen Bund ist das Zeichen der Schabbat, der Sabbat.
And there is as much confusion about the Sabbath today as there is about the law in general today. Es gibt also viele Verwirrungen in den Meinungen über den Schabbat, ob das nun ein generelles Gesetz für alle ist oder nicht. Nun, ich möchte sechs Punkte sagen über den Schabbat.
Zuerst: Es war also nur das Zeichen des Bundes Mose. 2. Mose 31,12-17. Und wir lesen da die Verse zwölf bis siebzehn: Und der Herr redete zu Mose und sprach: Und du, rede zu den Kindern Israel und sprich: Fürwahr, meine Sabbate sollt ihr beobachten, denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch bei euren Geschlechtern, damit ihr wisset, dass ich der Herr es bin, der euch heiligt. Und beobachtet den Sabbat, denn heilig ist er euch; wer ihn entweiht, soll gewisslich getötet werden, denn wer irgend an ihm eine Arbeit tut, selbige Seele soll ausgerottet werden aus der Mitte ihrer Völker. Sechs Tage soll man Arbeit tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat der Ruhe, heilig dem Herrn. Wer irgend am Tage des Sabbats eine Arbeit tut, soll gewisslich getötet werden. Und die Kinder Israel sollen den Sabbat beobachten, um den Sabbat zu feiern bei ihren Geschlechtern, ein ewiger Bund. Er ist ein Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel ewiglich, denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tage hat er geruht und sich erquickt.
Mehr als einmal sagt er das Gleiche hier. Der Sabbat ist ein Zeichen, das zwischen Gott und Israel gesetzt ist, und zwar nur Israel. Es ist also kein Zeichen zwischen Gott und den Nichtjuden oder Gott und der Gemeinde. Only zwischen Gott und Israel? Es ist nur zwischen Gott und Israel. Es ist ein Zeichen, dass Gott Israel von allen anderen Nationen abgetrennt hat.
Nun 5. Mose 5,12-15: Beobachte den Sabbattag, ihn zu heiligen, so wie der Herr, dein Gott, dir geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun, aber der siebte Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Du sollst keinerlei Werk tun, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und dein Rind und dein Esel und all dein Vieh. Und dein Fremdling, der in deinen Toren ist, auf dass dein Knecht und deine Magd ruhen, gleich wie du. Und gedenke, dass du ein Knecht gewesen bist im Lande Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm von dannen herausgeführt hat; darum hat der Herr, dein Gott, dir geboten, den Sabbat zu feiern.
Hier wird wieder gesagt, dass der Sabbat ein Zeichen zwischen Gott und Israel ist. In Vers 15 wird gesagt, dass es nun ein Zeichen ist, dass Gott Israel aus dem Land Ägypten geführt hat. Was ist der Grund, den er gibt, dass er den Sabbat hält? Der Grund ist, dass Gott sie aus Ägypten herausgeführt hat. Nun, Gott hat die Siebenten-Tags-Adventisten niemals aus Ägypten herausgeführt. Er hat Israel aus Ägypten herausgeführt. Hier wieder ein Zeichen zwischen Gott und Israel. Es ist also wieder gesagt: ein Zeichen zwischen Gott und Israel.
Nun Hesekiel 20,12 lesen wir: Und auch meine Sabbate gab ich ihnen, damit sie zum Denkzeichen wären zwischen mir und ihnen, auf dass sie wissen möchten, dass ich der Herr bin, der sie heiligt. Und heiligt meine Sabbate, damit sie zum Denkzeichen sein zwischen mir und euch, auf dass ihr wisset, dass ich der Herr bin, euer Gott.
So ist es wieder ein Zeichen, dass er Israel herausgeführt hat aus Ägypten, und ein Zeichen, dass Israel durch Gott von allen anderen abgetrennt wurde, gesondert von anderen Nationen. Alle Gründe, die er hier angibt, warum der Sabbat beobachtet werden soll, beziehen sich auf etwas, was in Israel geschah, und niemand sonst.
So again, the Sabbath is the token of the Mosaic Covenant, so der Sabbat ist also das Zeichen des Bundes Mose. So ist auch der ganze Bund Israel gegeben.
Der zweite Punkt über den Sabbat ist folgender: Der Sabbat begann bei Mose und nicht bei der Schöpfung. Man findet das Wort Sabbat nicht in 1. Mose 1 oder 2. Da ist vom siebten Tag die Rede und nicht vom Sabbat. Es ist dort beschrieben, was Gott an diesem Tag getan hat, aber es ist kein Gebot enthalten, ihn zu halten.
Nun, wir haben verschiedene Gesetze kennengelernt, die Gott innerhalb früherer Bünde ergehen ließ: im Bund Eden, im Bund Adam, im Bund für Noah und im Bund Abrahams. Gott gab viele Stipulationen, aber der Sabbat war nicht einer davon. Aber es war also keine Vorschrift enthalten, dass nun der Sabbat zu halten ist.
Das Buch Hiob ist ein weiteres gutes Beispiel. Hiob ist ein Heiliger, der vor Mose lebte, und das Buch Hiob lehrt uns viele Dinge, die der Mensch für Gott tun sollte, aber den Sabbat zu halten ist da nicht enthalten. Von Adam bis Mose gibt es also keinen Bericht, dass jemand den Sabbat gehalten hat oder dass es ein solches Gebot gab, denn der Befehl, den Sabbat zu halten, beginnt erst bei Mose. Es begann nicht bei der Schöpfung.
Ruhe, Gottesdienst und die Grenzen des Sabbats
Nun, das Dritte über den Sabbat ist Folgendes: Der Sabbat war ein Tag der Ruhe und nicht ein Tag des gemeinschaftlichen Gottesdienstes. Mose hat nie gesagt: Kommt am Sabbat zusammen zu einem Gottesdienst. Mose sagte: Bleibt zu Hause und ruht am Sabbat. Das ist ein verbreitetes Missverständnis.
Nun, nehmen wir einmal an, man besucht am Sonntag einen Gottesdienst. Dann wird man von den Siebenten-Tags-Adventisten verdammt. Und ich weiß auch, dass es bei vielen messianischen Juden genauso ist, die am Sonntag keinen Gottesdienst haben wollen. Sie sagen, man breche den Sabbat, weil der Gottesdienst am Sonntag stattfindet.
Wenn Sie das das nächste Mal hören, können Sie eine Frage stellen, die den anderen in die Klemme führt: Wo in der Tora ist ein Hinweis darauf, dass man den gemeinschaftlichen Gottesdienst am Sabbat halten soll? Sie werden dann antworten: überall. Dann stellen Sie eine weitere Frage: Wenn es überall steht, dann müsste man sich doch wenigstens eine Stelle merken können.
Nun, wenn es so viele Stellen gäbe, dann müsste man doch wenigstens eine Stelle im Gedächtnis haben. Sie werden es nie erinnern können, denn es existiert nicht. Dann setzt das Gedächtnis aus, sie erinnern sich nicht daran, und es gibt eine solche Stelle nämlich nicht.
Denn der gemeinschaftliche Gottesdienst wurde überhaupt nur für das Priestertum vorgeschrieben, nicht für das Volk Israel. Und der Grund dafür waren ganz bestimmte Opfer für den Sabbat. Die Nichtpriester mussten zu Hause bleiben und ausruhen. Das ist also ein großes Missverständnis.
Wenn also der messianische Jude am Samstagmorgen aufsteht und sich beeilt, zum gemeinschaftlichen Gottesdienst zu kommen, dann meint er in seinem Denken, er würde den Sabbat halten. Nach der Tora bricht er aber den Sabbat Woche für Woche, weil er eben nicht zu Hause bleibt und die Ruhe pflegt.
Noch etwas Weiteres betrifft den Gottesdienst im mosaischen Gesetz: Der gemeinschaftliche Gottesdienst war nur erlaubt, solange die Stiftshütte oder der Tempel standen. Und das war letztlich natürlich in Jerusalem. Wenn man also in Jerusalem lebte, dann konnte man gemeinschaftlichen Gottesdienst am Sabbat pflegen.
Aber was geschah, wenn man in Galiläa lebte, wenn man drei Tage zu Fuß nach Jerusalem brauchte und für den Rückweg wieder drei Tage? Stellen Sie sich vor, was geschehen würde, wenn die in Galiläa wohnenden Menschen nun jeden Sabbat gemeinschaftlichen Gottesdienst in Jerusalem haben wollten. Er würde sich drei Tage auf den Weg nach Jerusalem machen. Er hätte dann dort den gemeinschaftlichen Gottesdienst am Sabbat. Danach würde er drei Tage wieder zurücklaufen. Er würde seine Frau begrüßen, aber zugleich müsste er ihr wieder einen Abschiedskuss geben, damit er rechtzeitig für den nächsten Sabbat wieder in Jerusalem ist. Er würde nicht am Sabbat arbeiten; er würde laufen. Entschuldigung, er würde nicht sechs Tage arbeiten, sondern sechs Tage wandern.
Es gab also nur dreimal im Jahr gemeinschaftlichen Gottesdienst: das Passahfest, das Wochenfest und das Laubhüttenfest, und dann wieder das Laubhüttenfest. Aber für den Sabbat blieb man zu Hause und ruhte sich aus. Also war der Sabbat wieder ein Tag der Ruhe und nicht ein Tag des gemeinschaftlichen Gottesdienstes.
Das Vierte über den Sabbat ist dies: Der Sabbat war nur für Israel bestimmt und nicht für die Gemeinde. Jetzt sprechen wir über den neuen Bund. Und wir sehen auch am neuen Bund, dass es keinen Pflichtgottesdienst am Sabbat gibt.
Und das Fünfte über den Sabbat ist Folgendes: Er ist ein Zeichen des mosaischen Bundes. Er ist nur so lange gültig, wie auch der ganze mosaische Bund Gültigkeit hat. Wenn also der mosaische Bund beendet ist, dann ist auch dieses Gebot des Sabbats beendet.
Zweck des Gesetzes in Bezug auf Gott, Israel, die Nationen und die Sünde
Jetzt also das große D auf der Gliederung. Da heißt es: Unterteilung der Bestandteile. Und ich habe diese C-Bestandteile, Dora Dora, in vier ... hier nur drei ... oh ja, Entschuldigung, ich bin verrutscht. Also, so heißt es: D Zweck. Und das sind vier Kategorien, die er aufgeteilt hat.
Das erste ist nun die Beziehung zu Gott. Und diese Beziehung hatte nun einen ersten Zweck, um die Heiligkeit Gottes darzustellen, und dann die Grundzüge der Gerechtigkeit, die er nun erforderte. 3. Mose 19,1-2 und dann noch Vers 7.
Paulus schreibt dann in Römer 7 darüber, im 12. Vers: Das Gesetz ist heilig, gerecht und gut. Es gab kein Problem mit dem Gesetz. Und das Problem lag bei den Menschen, die das Gesetz erfüllen sollten.
But the primary purpose in connection with God is to reveal his holiness.
Now point two, relationship to Israel.
Nun, das zweite ist die Beziehung zu Israel. There are three purposes in connection with Israel.
Nun, es gibt drei Zielsetzungen mit Bezug auf Israel.
First of all, to keep Israel a distinct people from all other peoples.
Nun zunächst, dass Israel ein abgesondertes Volk mit Blick auf alle anderen Völker ist. Man findet diese Zielsetzung in drei verschiedenen Bibelstellen: 3. Mose 11, die Verse 44 und 45, nun im 5. Mose 7, im 6. Vers, und im 5. Mose, Kapitel 14, die Verse 1 und 2.
And that explains a key reason for many of the specific commandments.
Und das erklärt auch den Schlüssel oder den Grund für viele Gebote. The Jews had to be different in every area of their lives.
Die Juden mussten sich unterscheiden von den Nichtjuden in allen Aspekten des Lebens. And so that's the reason for the diet restrictions.
Und das ist auch der Grund für die Speisevorschriften. Most books dealing with the ... heute befassen sich viele Bücher, die darüber geschrieben wurden, mit dem Aspekt der Gesundheit. Und sie meinen immer, dass die Gesundheit als Grund im Vordergrund stand. Aber der Bericht der Bibel gibt diesen Grund niemals an. Man muss immer die biblischen Gründe finden, warum Gott ein Gebot erlassen hat. Und wir wollen dann auch noch im Gedächtnis behalten, dass ja die Speisegesetze nur für die Juden galten und nicht für die Nationen. So, wenn der Grund eine gesunde Ernährung gewesen wäre, dann wäre es ja gut für alle Menschen und nicht nur für die Juden. Und die Bibel sagt ja auch, dass alles Fleisch rein ist heute. Nun, wenn es also Gesundheit wäre, dann hätte man ein theologisches Problem. Dann wollte Gott, dass die Juden gesund sind, aber die Christen nicht.
But the Jews had to be different the way they ate.
That explains the clothing laws.
Das betrifft auch die Kleidervorschriften. Sie konnten keine Kleider tragen, die aus gemischtem Garn hergestellt waren. Es ist sicherlich nichts Ungesundes, wenn man verschiedene Garne verwebt. Sie mussten Quasten an den Kleidern haben. Es ist sicher nichts Ungesundes daran, wenn man Quasten und Fransen an den Kleidern hat. Und die Juden, heißt es, müssen Bärte tragen. Es ist sicherlich nichts Ungesundes, wenn man sich rasiert.
But Jews had to be different.
Aber die Juden mussten anders sein, and the beards had to be cornered, they couldn't be rounded.
Und die Bärte mussten also eckig sein, sie durften nicht rund geschnitten sein. Es ist sicherlich nicht ungesund, wenn man den Bart etwas abrundet. Aber die Juden mussten sich einfach unterscheiden.
So, der erste Grund, warum sie all das halten sollten, ist, dass sie eben ein abgesondertes Volk sind, das anders ist.
Und der zweite Grund ist, dass sie nun wie die Heiligen des Alten Testamentes ein Leben führen sollten. Das Gesetz war nie ein Heilsweg. Das Gesetz war nie ergangen mit dem Grund, dass ein Jude möglicherweise seine Seligkeit selbst erwirbt.
Rettung oder das Heil war immer aus Gnade durch Glauben. Wenn also ein Jude an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs glaubte und die Gnade in Anspruch nahm, dann hatte er Errettung. Die Frage ist dann, wie man nach diesem Punkt lebt. Und die Antwort heißt: Wir leben dann auf der Basis des Gesetzes Moses. So war also die Lebensregel eigentlich die Grundlage des Lebens eines Heiligen des Alten Bundes.
Nun, der dritte Grund war folgender: Um Gelegenheit zu geben, dass jeder Einzelne oder dann auch gemeinsam Gottesdienst durchgeführt werden konnte. Ein Beispiel ist das Buch 3. Mose, Kapitel 23, where we have the seven Feasts of Israel. Drei von diesen Festen waren für einen gemeinschaftlichen Gottesdienst, vier für den Gottesdienst eines Einzelnen. So ist es also eine Vorschrift für beides, gemeinschaftlicher und einzelner Gottesdienst. Das sind also die drei Gründe in Verbindung mit Israel.
Nun als Drittes die Beziehung zu den Heidenvölkern, heißt es hier, also die Nationen. Wir haben hier einen Schlüsselgrund. Wir schlagen den Epheserbrief auf, das zweite Kapitel, und lesen die Verse 11 bis 16, Epheser 2:
Deshalb denkt daran, dass ihr einst aus den Nationen dem Fleische nach Unbeschnittene genannt wurdet von der sogenannten Beschneidung, die im Fleische mit Händen geschieht, dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung, und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden. Denn er ist unser Friede; er hat uns aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung abgebrochen. In seinem Fleisch hat er die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, beseitigt, um die zwei friedensstiftend in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen, durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat.
Nun, in den Versen 11 und 12 sagt er folgendes: Gott hat Bünde abgeschlossen mit Israel, und hier ist von Bündnissen die Rede im Plural. Und er bezieht sich hier auf die vier Bündnisse, die Gott mit Israel abgeschlossen hat, die keine Bedingungen enthalten. In den Versen 13 bis 15 sagt er folgendes: Gott also machte einen weiteren Bund, der das mosaische Gesetz enthielt, und er definiert den mosaischen Bund als die mittlere Wand der Partition. Und er definiert nun hier den Bund Mose als Zwischenwand der Umzäunung.
Nun im 14. Vers spricht er über diese Zwischenwand, und im 15. heißt es, dass diese Zwischenwand besteht aus Gesetzen und gebotenen Satzungen. Der mosaische Bund war diese Zwischenwand. Der Grund für diese Zwischenwand war, dass die Nichtjuden an den Segnungen der jüdischen Bünde noch nicht teilhaben sollten. Und in Beziehung auf die Bünde waren, solange der mosaische Bund noch bestand, die Nichtjuden in zweierlei Beziehungen.
Zuerst waren sie Fremdlinge gegenüber diesem Bund, und zweitens waren sie weit entfernt von diesen Bündnissen, zu weit entfernt, als dass sie die Vorzüge dieser Bündnisse in Anspruch hätten nehmen können. So, was mussten nun die Nichtjuden tun, damit sie die Vorzüge dieser Bündnisse in Anspruch hätten nehmen können? Man hätte sich bekehren müssen zum mosaischen Judentum, man hätte beschnitten werden müssen, und dann hätte man die 613 Gebote und Verbote des mosaischen Gesetzes erfüllen müssen. Und so leben wie jeder andere Jude, der unter dem Gesetz war.
So konnten die Nichtjuden als Bekehrte zum mosaischen Judentum profitieren. So dann konnten die Nichtjuden auch teilhaben an den Bündnissen. But Gentiles as Gentiles could not benefit.
Aber als Nichtjuden konnten sie also diesen Zugang nicht haben. Und das galt, bis diese Zwischenwand beseitigt war, das heißt das Gesetz Mose. Jetzt, nachdem diese Zwischenwand beseitigt ist, können die Nichtjuden als solche auch teilhaben an den Segnungen der Bündnisse für Israel. Das eine war also nun die Zielsetzung, dass die Zwischenwand die Nichtjuden abhalten sollte.
Nun der vierte Punkt, das ist die Beziehung zur Sünde. Und wir schlagen da Römer 7 auf, und zwar die Verse 7 bis 8.4 zeigt er uns vier Aspekte der Sünde.
Der erste Grund ist, dass er hier erklärt, was die Sünde überhaupt ist. Wir wollen den Vers 7 lesen: Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt, als nur durch das Gesetz; denn auch von der Lust hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz gesagt hätte: Lass dich nicht gelüsten. So, er sagt hier: Sich gelüsten zu lassen hätte er nicht als Sünde erkannt, wenn das Gesetz es ihm nicht offenbart hätte. So ist eine Zielsetzung ja, dass klar sichtbar wird, was Sünde ist.
Das führt uns dann zur zweiten Zielsetzung: jemanden dazu veranlassen, dass er noch mehr sündigt. Und das erklärt er in den Versen 8 bis 11. Nun, er sagt hier, je mehr er sich anstrengte, sich nicht gelüsten zu lassen, desto mehr stellte er fest, dass er Lust hatte. Das hat ihn also angeregt, noch mehr zu sündigen.
Nun, der Grund dafür ist an anderer Stelle erklärt. Stecken Sie Ihren Finger in Römer 7 und gehen Sie zu 1. Korinther 15. Und dann lesen wir den Vers 56: Herr des, wo ist, o Tod, der Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz.
Er sagt: Die Kraft der Sünde ist das Gesetz. Es heißt also, die Sünde benutzt das Gesetz als Grundlage, Arbeitsbasis. So, das Gesetz sagt: Du sollst nicht. Und die Sünde sagt dann: Oh doch, ich werde es tun. Und wenn das Gesetz sagt: Du sollst, dann sagt die Sünde: Oh nein, das will ich nicht.
The law gave the sin nature an opportunity to work against something, and it caused the one to sin even more.
Und das hat jemanden verursacht dazu oder dazu gebracht, dass er noch mehr gesündigt hat. Das ist Paulus’ Geschehen hier in Römer 7. Je mehr er sich anstrengte, nicht zu sündigen, desto mehr stellte er fest, dass er sich in der Sünde verfing.
Und das führt nun zum dritten Ziel, das in Bezug auf die Sünde zu sagen ist, in den Versen 12 bis 25. Nichts, was einer aus sich heraus tun kann, wird einen retten vor der Sünde.
There is nothing you can do by the works of the Lord to please God to give him salvation.
Es gibt nichts, was man tun kann, keine Werke, um Gott zu veranlassen, dass er einem das Heil schenkt.
Then came the fourth purpose in chapter eight verses one through four to drive him to faith and not works.
Und das ist nun der Abschnitt, in dem man zum Glauben aufgefordert wird, nicht zu Werken.
Als er nun feststellte, dass er nicht durch Werke gerecht werden kann, dann hat er seinen Glauben auf den Gott Israels gerichtet und hat festgestellt, dass eben das Gesetz nicht dazu da ist, dass er das Heil selbst erwirken kann, sondern dass das Gesetz eine Lebensregelung ist, wenn er gerettet wird. Die gleiche Argumentation ist auch in Galater 3 zu finden, Vers 24 und 25: Das Gesetz war ein Zuchtmeister, heißt es bei uns, auf Christus.
Das Ende des Gesetzes und die neue Ordnung
Jetzt kommen wir zu Gross E., dem Status. Nun, wir wissen aus dem Neuen Testament, dass, als Christus starb, der ganze Bund und alle 613 Gebote und Verbote beendet wurden.
Leute haben versucht, das Gesetz aufzuteilen in einen Teil, der abgetan ist, und einen Teil, der immer noch gilt. Viele lehren: Wir müssen immer noch die Zehn Gebote halten. Aber wenn sie sagen, wir müssen die Zehn Gebote halten, dann meinen sie in Wirklichkeit nur neun.
Wenn Sie sagen, die Zehn Gebote seien zu halten, dann meinen Sie eigentlich nur neun davon. Denn Sie ignorieren einfach, was die Zehn Gebote über den Sabbat sagen. Die Bibel lässt es nicht zu, dass wir das Gesetz aufteilen und sagen: manches gilt noch, manches ist abgetan. Die Bibel sagt, das Gesetz ist eine Einheit in sich. Entweder ist es alles noch gültig, oder es ist nichts mehr gültig. Und das Neue Testament lehrt, dass nichts mehr davon Gültigkeit hat.
Aber das Prinzip finden wir in Jakobus 2,10: Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden. Wenn man also ein Gesetz nicht hält, dann hat man das ganze Gesetz gebrochen. So ist das Gesetz immer eine unteilbare Einheit.
Nun zurück zu Römer 7. Wir lesen Vers 6: Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so dass wir in dem Neuen des Geistes dienen und nicht in dem Alten des Buchstabens. Es heißt, wir sind losgemacht von dem Gesetz. Und in Kapitel 10, Vers 4, da heißt es: Denn Christus ist des Gesetzes Ende. Nun, die eigentliche Bedeutung des griechischen Wortes ist Abschluss. Das heißt nicht das Ziel des Gesetzes, sondern der Abschluss. Und Römer 10,4 ist auf das siebte Kapitel bezogen. Wir sind losgemacht vom Gesetz, denn das Gesetz ist abgetan durch den Tod des Messias.
Nun, das Gesetz endet nicht mit dem Kommen des Messias, sondern erst mit dem Tod des Messias. Solange er lebte, waren alle 613 Gebote und Verbote verpflichtend. Matthäus 5 sagt, dass man alle Teile des Gesetzes halten muss. Matthäus 5 war also richtig darin, dass das ganze Gesetz zu halten ist. Das galt aber vor dem Tod Jesu und nicht nach dem Tod.
Dann wollen wir Galater 3 aufschlagen. Und das sind jetzt die Verse 15 bis 18 hier. Da stellt er zwei Bündnisse gegenüber, und zwar den Abraham-Bund und den Mose-Bund. Er sagt da, der Bund Abrahams war der ewige Bund, und der mosaische Bund war nun eine zeitbegrenzte Hinzufügung.
Wir lesen den 19. Vers: Was soll nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt, bis der Nachkomme käme, dem die Verheißung galt. Das Gesetz Gottes war also hinzugefügt, bis der Nachkomme käme. Und im 16. Vers hieß es ja, dass der Messias der Same ist. So ist also das Gesetz nur zeitbegrenzt gültig gewesen, bis der Messias kam und starb.
Dann heißt es in Vers 24: So ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Christus hingeworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. Und dann in Vers 25: Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister. Da heißt es also: Jetzt, nachdem der Messias da ist und wir glauben, ist das Gesetz nicht mehr der Zuchtmeister. So ist das Gesetz der Zuchtmeister, wir sind aber nicht mehr unter dem Zuchtmeister oder unter dem Gesetz.
Dann fährt er fort im vierten Kapitel, im fünften Vers, dass wir, da heißt es, unter Gesetz, ja, 4,5, damit er die loskaufte unter Gesetz. Wir sind also losgekauft von dem Gesetz.
Nun, ein weiterer Abschnitt ist noch Epheser 2. Dort haben wir ja gelesen, dass das Gesetz die Zwischenwand war. Aber diese Zwischenwand ist niedergerissen, weggetan, was wiederum aussagt, dass das Gesetz abgetan ist.
Dann schlagen wir noch Hebräer 7 auf, Verse 11 bis 19. In den Versen 11 bis 14 sagt er Folgendes: Es gibt eine besondere Beziehung zwischen dem Bund Mose und der Priesterschaft der Leviten. Man konnte das eine nicht ohne das andere betreiben. Das mosaische Gesetz erlaubte nur eine Art von Priestertum, das levitische Priestertum. Aber Psalm 110 prophezeite, dass der Messias ein Priester nach Melchisedek sein würde.
In Psalm 110 ist prophezeit, dass der Messias nach der Ordnung Melchisedeks Priester sein wird. Aber der mosaische Bund ließ keine Priester nach der Ordnung Melchisedeks zu. So wollen wir dann Vers 12 lesen, Hebräer 7,12: Denn wenn das Priestertum geändert wird, so findet notwendig auch eine Änderung des Gesetzes statt. Es muss also eine grundsätzliche Änderung des Gesetzes vorgenommen werden, damit ein Priester nach der Ordnung Melchisedeks überhaupt dienen kann.
Aber Jesus war einfach nicht qualifiziert, Priester zu werden, denn er war vom falschen Stamm, nicht von den Leviten. Und dann im 18. Vers, Hebräer 7, heißt es: Ja, das Gesetz ist verändert worden. Da heißt es also: Denn aufgehoben wird zwar das vorhergehende Gebot seiner Schwachheit und Nutzlosigkeit wegen, denn das Gesetzliche eingeführt, aber eine bessere Hoffnung ja, aufgehoben. Wäre das Gesetz Mose noch in Gültigkeit, dann könnte Jesus nicht Hoher Priester sein. Aber weil nun dieses Gesetz abgetan ist, deswegen kann Jesus der Hohe Priester sein.
Noch ein weiterer Abschnitt: 2. Korinther 3. Der gesamte Abschnitt sind Verse 2 bis 11. Und der Fokus liegt jetzt auf den Zehn Geboten. Der Brennpunkt oder der Hinweis ist hier auf die Zehn Gebote gerichtet, denn er sagt ja hier, dass das Gesetz auf die Steintafeln geschrieben war. Und hier sagt er zwei Dinge über die Zehn Gebote. Er nennt es einen Dienst des Todes und im 9. Vers einen Dienst der Verdammnis. Nicht das ganze Gesetz, sondern vor allem die Zehn Gebote sind nun ein Dienst des Todes und ein Dienst der Verdammnis.
In Vers 7 und 11 allerdings sagt er, dass die Zehn Gebote nun abgetan sind, sie sind hinweggenommen. So sind sie keine Lebensregeln mehr für irgendjemanden. So ist beim Tod des Messias das ganze Gesetz, einschließlich der Zehn Gebote, hinweggetan worden.
Heißt das, dass wir heute gar keine Gebote mehr haben? Können wir töten und stehlen? Die Antwort ist immer noch nein. Denn wir haben ein neues Gesetz, das Gesetz des Messias. Das ist ein Teil des neuen Bundes, und das werden wir heute Abend besprechen. Aber der Hauptpunkt für den Augenblick ist folgender: Das Gesetz für uns heute ist nicht das Gesetz Moses, sondern das Gesetz des Messias.
Was das Gesetz enthält, darüber werden wir später sprechen. Er meint, er bräuchte nur noch fünf Minuten. Oder sind wir zu viel? Nein, nein, also, 5. Mose ist doch jetzt eingängiger heute, besser oder nicht? 5. Mose 29. 5. Mose 29.
So, es geht also hier um das, was er auf der Gliederung palästinischer Bund, sagen wir Landbund, ja, der Bund, das hat also nichts mit dem heutigen palästinensischen Staat zu tun. Die Schriftstellen zuerst. Nun, die aus dem fünften Buch Mose, diese Kapitel, ja, die Kapitel 29 und 30 sind Teil des fünften Buches Mose.
Der Landbund und die Zukunft Israels
Und die Fragestellung ist folgende: Warum wird hier nun ein getrennter Bund aufgestellt? Warum ist dieser Bund nicht einfach Teil des mosaischen Bundes? Denn Mose sagt uns, dass dieser Landbund ein getrennter Bund ist.
Na ja, das sind die Worte des Bundes. Also bei uns ist es wohl 5. Mose 29,1. Bei ihm ist es 29,1. Das sind die Worte des Bundes, welche der Herr im Lande Moab dem Mose geboten hat, mit den Kindern Israel zu machen, außer dem Bunde, den er am Horeb mit ihnen gemacht hatte. Der Bund, der am Horeb abgeschlossen wurde, das ist der mosaische Bund. Und hier sagt er, es ist ein anderer Bund.
Traditionell wird er Palästinischer Bund genannt, weil er davon spricht, dass das Volk Israel zurückgeführt wird in das Land. Und das war für die Juden über Jahrhunderte Palästina genannt. Und damals haben es auch die Juden so genannt. Halmut nennt dieses Land Palästina. So not a problem with the Jewish people for all these centuries. Das ist also über all die Jahrhunderte kein Problem gewesen für die Juden.
Nun, es ist heute ein Problem geworden wegen der politischen Situation im Nahen Osten. Heute ist es kein guter Name mehr, denn die Bezeichnung Palästinenser bezieht sich heute auf Araber und nicht auf Juden. Und das ist ein jüdischer Bund. Ein anderes Problem ist, dass die PLO eine Kovernatur hat, die sie die Palästinensische Kovernatur nennt. Nun, der biblische Bund hat zum Ziel die Wiederherstellung Israels. Der PLO-Bund möchte Israel zerstören. Das ist nicht dasselbe wie die Bibel.
So möchte ich es lieber Landbund nennen. Dass ich es Landbund nenne, nennen viele andere noch palästinischer. Deswegen ist es auch in der Gliederung hier der palästinische Bund genannt.
Nun, Groß B: Die Personen sind wieder Gott und Israel. Und unter C sind nun acht Regelungen in dem Bund. Wegen der Zeit möchte ich die acht nicht alle aufzählen. Ich möchte sie nur zusammenfassen in zwei Punkten.
Erstens wird es eine weltweite Zerstreuung des jüdischen Volkes aus dem Land geben, weil sie Gottes Gesetz und Gottes Messias abgelehnt haben. Zweitens wird es nach einer weltweiten Errettung eine endgültige Sammlung aller Juden zurück in das Land geben, und sie werden dann wieder in das ganze Land eingesetzt werden.
Niemand zweifelt daran, dass der erste Punkt buchstäblich in Erfüllung gegangen ist und die Juden in der ganzen Welt zerstreut wurden. Es gibt immer noch mehr Juden außerhalb des Landes Israel als in dem Land. Der zweite Teil muss genauso buchstäblich erfüllt werden wie auch der erste.
Bedeutung des Landes und abschließende Geschichten
Nun die Bedeutung unter Gross D.
Nun, der mosaische Bund sagt, dass in dem Augenblick, in dem das Volk sündigt, es aus dem Land ausgespien wird. Die Frage, die man sich stellt, ist folgende: Macht Israels Unabhängigkeit die Eigentümerschaft des Landes zunichte? Und die Antwort dieses Landbundes ist: Nein, das geht nicht.
Man muss aber nun ein Gleichgewicht herstellen zwischen dem Abrahamsbund und dem Landbund. Im Abrahamsbund heisst es ja, dass das Eigentum am Land nicht an Bedingungen geknüpft ist. Es ist immer Israels Land. Aber zweitens der Besitz, also das Leben im Land, ist an Bedingungen gebunden.
Auch in alten Zeiten hat Israel nie das ganze verheissene Land besessen. Im ganzen Alten Testament hatten sie mal mehr, mal weniger von diesem Land. Und das Gleiche ist geschehen während der fünfzigjährigen modernen Geschichte Israels. Sie haben mal mehr, mal weniger, jetzt zur Zeit wieder weniger Land. Das ist also eine Fortsetzung der Auswirkung dieser zwei Bünde, des Abrahamsbunds und des Landbundes.
Israel kann möglicherweise noch mehr Land aufgeben, wer weiss es. Und auch Sharon sagte, dass er einen Palästinenserstaat anerkennen würde. Ich weiss nicht, was er wirklich tut. Er hat mich noch nie angerufen, um mich nach meiner Meinung zu fragen. Aber möglicherweise, wenn er es je täte, wenn er wirklich einen Palästinenserstaat anerkennt, sollte das unseren Glauben nicht erschüttern. Israel wird niemals das ganze Land in Besitz haben, es sei denn, es ist ein Und bis dahin wird es mal mehr Land sein, mal weniger, wie es in alter Zeit auch war.
Aber in diesem Punkt, Gross D, zeigt sich nun die Bedeutung des Landes für Israel. Weil nun dieser Bund ohne Bedingungen ist, deswegen hat Israel immer das Recht, dieses Land zu eigen zu haben.
Heute Abend werden wir dann mit den letzten beiden abschliessen. Wir wollen jetzt vielleicht zum Schluss beten und uns dann doch noch eine Rabbinengeschichte nach dem Gebet sagen lassen.
Dass wir aus deiner Schrift so klar die Linien erkennen dürfen. Danke, dass du einen Bruder ausgerüstet hast und uns das lehrst, dass wir auch verstehen, wie du über die langen Zeiträume immer deinen Willen offenbart und durchgeführt hast und dass du Schritt für Schritt deinem Ziel zugehst. Wir preisen dich und loben dich und wissen, du wirst alles hinausführen, und du wirst den Bund Abrahams, der zum Heil gesetzt ist, in vollem Sinne zu Ende bringen und dein Heil deiner Schöpfung nicht nur offenbaren, sondern schenken. Preis, Lob und Anbetung sei dir dafür. Amen.
So, also noch eine Geschichte. Zwei Geschichten. Die ersten kamen also aus Russland, und die zweite hier aus Deutschland. Wir haben ja etwas über den Abrahamsbund und den Mosebund gesagt.
Die erste spielt also während der Zeit des Zaren. In the Tsarist Russia, the Russian military command was known to be very anti Semitic. Und während dieser Zeit war das Militär sehr antisemitisch in Russland. Sie haben also nun Dörfer und Städte angegriffen und haben alle jungen Juden über zehn Jahre mitgenommen. Und sie haben sie dann gezwungen, zwanzig, dreissig Jahre in der Armee zu dienen, nie nach Hause zu kommen.
Ein russischer Rabbi sass nun in einem Zug in einem Abteil. Das sind nur fünf, sechs Sitze drin. Er war ganz allein in diesem Abteil. Niemand wollte mit ihm als Jude in einem Abteil sitzen.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen, und da stand ein russischer Offizier. Er sah den Juden da sitzen, hat die Tür gleich wieder zugemacht und hat sich einen anderen Platz gesucht. Aber alle anderen Sitze waren besetzt. Er hatte keine andere Wahl, er musste wieder zurück in das Abteil, wo der Rabbiner sass.
Er hat sich ihm gegenüber hingesetzt, sie haben sich angeschaut. Und der Offizier hat dann böse und dreckige Blicke diesem Rabbiner zugeschickt, und der Rabbiner hat ihn einfach ignoriert. Und der Offizier hat dann zum Schluss den Rabbiner gefragt: Was macht denn die Juden so smart? Was macht euch denn so klug, ihr Juden?
Und der Rabbiner sagte: Wie bitte? He says, we in the Russian officer corps have noted the Jews are very smart, now what makes you Jews so smart? Du bist ein russischer Offizier und fragst, warum wir Juden so klug sind?
The Rabbi says, we are smart because we eat a lot of herring. Und dann sagte der Rabbiner: Ja, wir sind so klug, weil wir Hering essen. Sie sagt, die Juden essen Hering. Rabbi sagt, ja, wir Juden essen Hering dreimal am Tag, deswegen sind wir so klug. Ich habe hier ein Gefäss Hering, das ich für den Mittag essen kann, damit ich klug bleibe.
Und der Offizier sagt: Kannst du mir dieses Gefäss mit den Heringen verkaufen? Und der Rabbiner sagt: Oh ja, für 25 Rubel kannst du es ohne weiteres haben. So gibt der Offizier ihm 25 Rubel. Und er beendet schnell alle Heringe in dem Glas. Und dann sagte der Offizier, er sagte dann: Weisst du, in Moskau hätte ich die Heringe eigentlich für einen Rubel kaufen können. Und der Rabbiner antwortete dann: Sieh, du bist schon smarter.
Die zweite Geschichte kommt aus der Zeit des Kommunismus. Es gab nicht viele Rabbiner in der damaligen Zeit. Und die wenigen, die es gab, wurden ständig vom KGB beobachtet. Einer dieser Agenten wurde nun abgestellt, um einen Rabbiner zu beobachten.
Und der Rabbiner machte jeden Morgen das Gleiche. Er ging also in den Gorki Park und hat dann diese Schriften in einer ganz eigentümlichen Sprache studiert. Der Agent sollte sich nicht offenbaren, aber er ist so neugierig geworden. Was ist nun dieses geheimnisvolle Geschreibsel da, das er versucht auswendig zu lernen, dieser Rabbiner?
Und er ist dann hingegangen und sagt: Rabbiner, was ist das, was du da versuchst zu lernen? Und der Rabbiner sagte: Das ist modernes Hebräisch, ich versuche modernes Hebräisch zu lernen. Der Agent sagt: Das ist jetzt modernes Hebräisch, ich versuche modernes Hebräisch zu lernen. Und der Agent sagt: Du bist ja aber ein ganz alter Mann. Why do you want to try to learn a new language now?
Der Rabbiner sagte: Ich habe ein Visum beantragt, dass ich aus Russland wegreisen kann. Wenn ich die Erlaubnis bekomme, dann werde ich nach Israel gehen. Heute sprechen sie diese Sprache eben in Israel. Ich möchte die Sprache ja können, wenn ich hinkomme.
Der Agent sagt ihm dann: Ja, wir haben dir aber diese Erlaubnis ja verweigert. Du wirst hier in Mutterrussland sterben. So you may as well stop trying to learn this new language.
Rabbi says, no, I still have to learn the language. Der Rabbiner sagt: Nein, die Sprache muss ich immer noch lernen. Wenn ich nämlich hier sterbe, in Mutterrussland, dann gehe ich in den Himmel, und sie sprechen auch diese Sprache der Troben im Himmel. Dann kann ich dort mit den Leuten reden, wenn ich da hinkomme.
Dann sagt der Agent: Ja, aber Rabbiner, wenn du je in die Hölle kommst, dann antwortet der Rabbiner: Ich kann schon Russisch.
Jetzt kommt also die Geschichte aus Deutschland. Es ist also ein kleines Dorf, und es gibt nur eine Synagoge und eine katholische Kirche sowie einen Rabbiner und einen Priester. Und der Priester hat sich nur entschieden, dass er etwas wirklich Gutes für den Rabbiner tun will, ohne ihm etwas zu sagen.
So hat er festgestellt, dass der Wagen des Rabbiners ganz dreckig war, und sie haben dann entschieden, dass sie dieses Auto mal putzen. Der Rabbiner war also in seinem zweistöckigen Haus, hat zufällig hinausgeblickt und sah nun, wie der schwarz angezogene Priester das Wasser über das Auto kippte.
So ging ein Tag vorbei. Der Priester hat aus seinem Fenster hinausgeschaut, und dann kam der Rabbiner und hatte eine Säge bei sich. Der Rabbiner ist nun zu dem Wagen gegangen, den der Priester fuhr, und er hat dann ein kleines Stück vom Auspuff abgesägt.
Und der Priester ist hinaus und sagt: Ja, was machst du mit meinem Wagen? Und der Rabbiner sagte dann: Gestern habe ich gesehen, dass du meinen Wagen getauft hast, und jetzt habe ich deinen Wagen beschnitten.
