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Lappland: Ein Rätsel im Schnee (13/24)

Lappland: Ein Rätsel im Schnee, Teil 13/24
12.12.2025
SERIE - Teil 13 / 24Lappland: Ein Rätsel im Schnee
Im Stall fehlt ein Rentier: Renate. Am Morgen starten wir neu, folgen dem Fluss und erreichen einen zugefrorenen See. Wir teilen uns auf – finden wir hier eine Spur? #Kinderhörspiel #Hörspiel #Hörbuch #kindgerecht doppeldecker-crew.de

Die Suche nach Renate beginnt

Weißt du, welches Rentier Mikkel fehlt? Renate. Renate ist weg. Und jetzt? Wie sollen wir Renate finden? Wo könnte sie sein? Wenn ich das wüsste! Wir müssen uns wohl erneut auf die Suche machen. Aber erst morgen. Es ist schon spät genug. Gönnt euch jetzt erst einmal eure sieben Stunden Schlaf. Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

Wirklich? Ist dann kein Schnee mehr da?
Sammy, das sagt man so. Ach so.

Am nächsten Morgen ist die Crew schon früh auf den Beinen. Ihre Suche beginnt erneut. Alma und Inga versprechen, auf der Farm die Stellung zu halten. Anscheinend ist die Suche noch lange nicht beendet. Wer weiß, welche Probleme noch auftauchen werden.

Nachdem Mikkel seine beiden Schneemobile vollgetankt hat, düsen er und die Crew gemeinsam los bis zu der Stelle, an der sie gestern die Herde gefunden haben.

Erste Spuren und Überlegungen

So, da wären wir. Hier sieht nichts Verdächtiges aus.

Na ja, was hast du auch erwartet? Dass hier ein Zettel hängt mit der Aufschrift: „Zu Renate geht’s da lang“?

Jungs, lasst das! Wir müssen uns konzentrieren. Wo könnte Renate denn hingelaufen sein?

Na, wir wissen nicht einmal, ob sie überhaupt hier war.

Wie meinst du das?

Na ja, vielleicht hat sie sich schon früher von der Herde getrennt, warum auch immer.

Eigentlich ist unsere beste Chance gerade, im Umkreis nach Spuren zu suchen.

Und wenn wir keine finden?

Dann würde ich sagen, wir folgen dem Fluss. Es ist möglich, dass Renate ihn irgendwo durchquert hat.

Wenn wir auf beiden Seiten am Ufer entlanggehen, dürften wir ihre Spur eigentlich nicht übersehen. Vorausgesetzt, da ist überhaupt eine.

Ah, es ist momentan die einzige Hoffnung, die wir haben. Also los!

Die Suche am Flussufer

Die Freunde teilen sich auf, jeder läuft in eine andere Richtung. Doch so sehr sie die Augen auch offen halten, sie finden nicht die geringste Spur.

Also müssen sie ihre Suche wohl oder übel am Fluss fortsetzen. An der Stelle mit den großen Steinen im Wasser gelangen Toni und Mikkel ans gegenüberliegende Ufer. Eine ganze Weile laufen die beiden auf der einen Seite des Flusses entlang, während Phil, Marie und Sammy auf der anderen Seite unterwegs sind.

„Findet ihr etwas?“
„Nein, leider nicht.“
„Na, wir zwei auch nicht. Aber vielleicht haben wir am See mehr Glück.“

Hoffnung am zugefrorenen See

Am See? Welcher See denn?

Der Fluss, an dem wir gerade entlanglaufen, mündet in einen großen See. Jetzt im Winter ist er zugefroren. Dann kann man darauf ja Schlittschuh laufen – wenn man welche dabei hätte.

Stimmt, das könnte man tatsächlich. Es gibt aber auch noch andere Dinge, die man auf einem zugefrorenen See machen kann. Eishockey? Na ja, im Prinzip ist das ja auch Schlittschuhlaufen. Das habe ich das letzte Mal gemacht, als ich sieben Jahre alt war.

Hm, vielleicht Eisbaden, wenn man ein Loch bohrt? Brrr, zu kalt.

Gar keine schlechte Idee. Das habe ich schon mal mit ein paar Freunden gemacht.

Wirklich? Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

Ach, mit der Zeit wird man abgehärtet. So ein Eisbad soll tatsächlich sehr gesund sein. Aber ich will gerade eigentlich auf etwas anderes hinaus. Dafür muss man auch ein Loch ins Eis bohren.

Hm, keine Ahnung.

Ich rede vom Eisfischen.

Wie, im Winter gibt es da auch Fische? Ich dachte irgendwie, bei der Kälte lebt da unten nichts mehr.

Doch, selbst unter der dicken Eisdecke leben immer noch Fische im Wasser. Sie sind gerade im Winter eine wichtige Nahrungsquelle der Sami.

Aufteilung der Gruppe und neue Hoffnung

Au ja, heißt das, wir gehen eine Runde angeln? Und was ist mit Renate?

Ich bin dafür, dass wir uns aufteilen. Marie und Phil, ihr lauft mit Sammy um den See und erkundet die Umgebung. Vielleicht findet ihr ja eine Spur.

Toni und ich bohren in der Zwischenzeit ein Loch ins Eis und bereiten alles fürs Fischen vor.

Okay, klingt gut. Schaut mal, ich glaube, da vorne ist auch schon der See.

Hihi, ich sehe den See. Wow, der ist ja super schön.

Boah, und das Eis glitzert auch richtig in der Sonne.

Also, wenn wir irgendwas finden, geben wir euch Bescheid. Ihr seid ja auf freier Fläche nicht zu übersehen.

Na dann, los!

Zweifel und unerwartete Entdeckung

Ach Mann, wir finden einfach nichts. Das ist echt frustrierend. Toni würde jetzt bestimmt beten. Er glaubt ja, dass Jesus immer helfen kann. Manchmal beneide ich ihn schon um sein Vertrauen.

Ich meine, klar, beten kann bestimmt nicht schaden. Aber ob da wirklich ein Gott ist, der mir zuhört und sich für mein persönliches Zeug interessiert? Ich weiß nicht. Toni jedenfalls ist überzeugt davon.

Aber ganz ehrlich: Ich wüsste gar nicht, wie man richtig zu Gott betet. Amen kann ich sagen. Immerhin, bei Toni oder Mike klingt das immer so normal, als würden die mit uns reden und nicht mit Gott.

Ich weiß, was du meinst. Hast du das gehört? Ja, da ist irgendwas im Gebüsch. Vielleicht Renate. Da, ein großer Schatten zwischen den Sträuchern. Moment mal, irgendwie ist das zu groß für ein Rentier. Aber was ist es dann?

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

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