Serie•Teil 169 / 366Solid Joys
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung und Leitfrage
Siebzehnter Juni
Welche Art von Gebet gefällt Gott?
„Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort!“ Jesaja 66,2.
Das erste Merkmal eines aufrichtigen Herzens ist, dass es vor dem Wort Gottes zittert. Jesaja 66 befasst sich mit dem Problem, dass einige Menschen Gott so anbeten, wie es ihm gefällt, und andere so, wie es ihm nicht gefällt.
Vers drei beschreibt die Gottlosen, die ihre Opfer bringen. Wer einen Ochsen schächtet, ist wie einer, der einen Menschen schlägt. Ihre Opfer sind Gott ein Gräuel, auf einer Ebene mit Mord.
Der Gegensatz zwischen äußerem Opfer und innerer Haltung
Warum? In Vers 4 erklärt Gott: Als ich rief, gab mir niemand Antwort; als ich redete, wollten sie nicht hören. Ihre Opfer waren Gott ein Gräuel, weil die Menschen taub für seine Stimme waren.
Doch was war mit denen, deren Gebete Gott erhörte? Gott sagt in Vers 2: Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort.
Ich schließe daraus: Das erste Merkmal eines aufrichtigen oder rechtschaffenen Menschen, dessen Gebete Gott eine Freude sind, ist, dass er vor Gottes Wort zittert. Solche Menschen wird Gott ansehen.
Das Herz des Gebets
Das Gebet des Rechtschaffenen, das Gott mit Freuden ansieht, kommt aus einem Herzen, das sich zuallererst seiner Not vor Gott bewusst ist. Sein Herz zittert, wenn er Gottes Wort hört, weil er weiß, dass er fern von Gottes Idealbild ist. Er weiß auch, dass er in Gottes Gericht von sich aus nichts vorzuweisen hat und dass er hilflos und voller Reue über seine Verfehlungen ist.
Das ist, was David in Psalm 51,19 ausdrückt: Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist. Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.
Das Erste, was ein Gebet wohlgefällig vor Gott macht, ist die Zerbrochenheit und Demut des Betenden. Er zittert vor seinem Wort.

