Einleitung
Der heutige Sonntag, der zehnte Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest, der
ist ja dem Gedenken Israels gewidmet. Und wir haben in dieser
altkirchlichen Predigtreihe aus der in diesem Jahr die Predigtteste
entnommen sind, den Abschnitt aus Lukas 19, Vers 41 bis 48.
Schließt unmittelbar an den Einzug Jesu in Jerusalem an, wo das Volk ihm
die Palmzweige in den Weg legte, ihm zujauchzte.
41 Und als Jesus nahe hinzukam, sah er die Stadt und weinte über sie
42 und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden
dient! Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen.
43 Denn es wird eine Zeit über dich kommen, da werden deine Feinde um dich
einen Wall aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten bedrängen,
44 und werden dich dem Erdboden gleichmachen samt deinen Kindern in dir und
keinen Stein auf dem andern lassen in dir, weil du die Zeit nicht erkannt
hast, in der du heimgesucht worden bist.
45 Und Jesus ging in den Tempel und fing an, die Händler auszutreiben,
46 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56, 7): »Mein Haus
soll ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht.
47 Und er lehrte täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und
Schriftgelehrten und die Angesehensten des Volkes trachteten danach, dass
sie Jesus umbrächten,
48 und fanden nicht, wie sie es machen sollten; denn das ganze Volk hing
ihm an und hörte ihn.
Seitdem es eine christliche Gemeinde gibt, ist dieser Sonntag der Gedenktag
der Juden. Ist Ihnen das bewusst? Warum denn dieser Sonntag? Am 10. August
war dieses schreckliche Geschehen, dass die fünf Legionen unter dem
Oberbefehl des Titus den Tempelplatz besetzten und den Tempel
niederbrannten. Es dauerte noch einen Monat, bis sie auch die Oberstadt
Jerusalems töteten. Es war ein furchtbares Zerstören und Leiden der
Bevölkerung. Alles wurde zerbrochen, bis auf einen kleinen Rest der
Umfassungsmauer des Tempels, die sogenannte Westmauer, die Sie alle heute
als die Klagemauer kennen. Aber die Gemeinde der Christen hat nie darüber
hinweggehen können, dass das mit Gottes Volk, den Nachkommen Abrahams,
geschehen ist. Was sind die Juden in dem Völkermeer? Es gibt doch viele
Völker, Serben und Kroaten, und Slowenen und Bosnier, und Herzegowiner und
Albaner und Litauer, und Letten, und, wir kennen sie doch alle. Und damals
die Goten und die Hunnen. Und das eine Volk der Juden ist ganz, ganz anders
als alle Völker. Viele Völker sind gekommen, sind gegangen, und haben sich
vermischt, bloß die Juden nie. Durch die Jahrhunderte haben sie nichts
Gemeinsames gehabt, nicht einmal die Rasse, nicht einmal die Hautfarbe. Was
verbindet einen europäischen Juden mit einem schwarzen Juden aus Äthiopien?
Nur der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und die Verheißungen! Oft haben
die Christen ihr Verhältnis zu den Juden völlig falsch verstanden und haben
auf Israel heruntergeblickt. Manch einer hat auch mit Häme und mit
Schadenfreude gesagt: So geht's, wenn man Gott nicht gehorcht. Dabei haben
wir Christen überhaupt keinen Grund, uns über Israel zu erheben, wo wir
doch Gott viel untreuer sind als sie. Aber vielleicht möchte einer heute,
an diesem Tag sagen und fragen, Gott, warum hast du denn solch ein
unheimliches Elend zugelassen? Dieses unvorstellbare Morden – Frauen,
Männer und Kinder. Wissen sie, es ist dumm, wenn wir so fragen. Gott könnte
ja auch uns Deutsche fragen: Habt ihr's nicht zugelassen? Ihr habt ja in
der gleichen Straße gewohnt. Das war doch euer Land und euer Volk. Ihr
braucht nicht auf mich zeigen. Ihr habt Freiheit von mir gewollt. Lassen
sie mich hier abbrechen. Ich möchte über das Jesus-Geschehen predigen, was
Jesus über Israel sagt. Wir wollen heute Morgen nicht unsere Gedanken uns
machen, sondern wir wollen hinsehen, was dort beschrieben ist.
Mein erster Punkt:
Welch eine Liebe!
Als Jesus nahe an Jerusalem kam, weint er. Jesus weint. Ach ja, vielleicht
sind wir nicht richtige Männer, wenn wir manchmal Tränen in den Augen
haben. Manche sagen: Das ist so eine emotionale Geschichte der überreizten
Nerven. Ein deutscher Junge weint nicht! Warum weint denn Jesus? Sie müssen
sich's noch mal vergegenwärtigen. Jesus hat nie geweint. Nicht einmal beim
Abschied von seinen Jüngern. Nicht einmal in der Nacht der Verleugnung.
Nicht einmal im Angesicht des Todes hat Jesus geweint. Er hat nicht einmal
geweint, als die Soldaten kamen und ihm die Nägel durch die Hände trieben.
Jesus war hart, tapfer. Aber hier weint er. Nichts zerbricht das Herz Jesu
so sehr, wie, wenn Menschen verlorengehen, wenn Menschen das Angebot Gottes
ausschlagen. Jetzt wollte ich es Ihnen heute Morgen sagen, wissen sie, dass
sie so Jesus heute oft zum Weinen bringen? Weil Sie einfach das
zurückweisen. Jesus weint immer um andere, nicht um sich, er ist nie
wehleidig. Sie kennen ja unsere Mütter, wenn sie einen Kindergeburtstag
feiern, und dann ist das mit dem Kind ganz wunderschön und am Abend heult
das Kind, das sind die Nerven, das kann das Kind noch nicht verarbeiten.
Aber das war bei Jesus nicht so, dass er unmittelbar nach dem Einzug Jesu
in Jerusalem, unmittelbar nach der großen Freude, als das Volk ihm
zujubelte, weint. Sondern er weint, weil er das sieht, wie dieses Volk ihn
ablehnt. Nein zu ihm sagt. Und das ist so furchtbar, so schlimm, so
schrecklich. Sie haben das sicher auch schon einmal irgendwo in Ihrer Nähe
beobachtet, wenn Eltern einen Sohn haben, der aus dem Ruder läuft. Ich habe
einmal gelesen von einem Sohn der Eltern, der in ganz dunkle Bahnen kam,
und dann ein vielfacher Mörder wurde. Und da war es bewegend, wie die
Eltern im Gerichtssaal saßen. Und die Mutter weint. Es bleibt doch ihr
Sohn, das ist Liebe, auch wenn er gefallen ist, auch wenn man die Taten
verurteilt, es ist doch mein Sohn! Wissen sie, dass Jesus sich so an die
Juden und an uns gebunden hat, an die Menschen, die er erlösen will.
Vielleicht verstehen Sie das immer ganz falsch mit dem, was Jesus uns da
sagen lässt. Wenn er uns ruft, und wenn er an die Türe klopft. Wie oft war
Jesus durch die Gassen von Jerusalem gezogen, wie hat er immer wieder mit
Menschen geredet. Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu
mir gezogen aus lauter Güte. Und dann sagen die Leute, ich brauch deine
Liebe nicht. Wissen sie, das ist das Kennzeichen, ob sie die Liebe Jesu
einmal in Ihrem Leben gefühlt haben. Da lebt in dieser Stadt eine große
Sünderin mit einem schrecklichen Lebenslauf. Ihr ganzes Leben war gefüllt
von dunklen Taten. Sie hat Familien zerbrochen und Leid über Menschen
gebracht. Aber sie lebt in dieser Stadt und sie kann sagen: Da ist doch
der, der mich geliebt hat! Übrigens ist das der größte Glaubenstrost, den
man in dieser Welt haben kann, wenn man erkennt, Jesus hat mich lieb. Er
hat mich so lieb, auch wenn ich gefallen bin, auch wenn ich alles in meinem
Leben falsch gemacht habe, auch wenn ich verkehrt gelebt habe, aber er
lässt mich nicht los, er geht mir nach, und er hält mich. Und ich hoffe,
dass Sie bis in Ihre Todesstunde das von Jesus sagen können: Der mich
liebet, der mich kennt, und bei meinem Namen nennt. Jesus kennt mich, Jesus
liebt mich, und ich liebe ihn wieder. Und das ist ja auch in unserem
Glauben so, wenn wir der Liebe Jesu auf den Grund gehen wollen, und jetzt
verstehen Sie wieder, warum ich heute nicht über die Juden predigen will.
Über die Liebe Jesu predigen. Israel hat es nicht angenommen. Nehmen wir
das an? Die große Liebe, wie er ans Kreuz genagelt wird für die Schulden
der Welt, nicht für das Gute der Welt. Schulden, für die Menschen, die
seine Gebote mit Füßen getreten haben, und sagt: Ich liebe dich doch. Ich
verstoße dich nicht, sondern ich rufe dich zurück zu Gott, komm doch! Das
ist Liebe. Und diese Liebe Jesu, die kann uns allein durch den Tod
durchtragen. Die kann allein unser Leben lösen.
Mein zweiter Punkt:
Welch eine arme Stadt!
Wir lieben das ja, wer einmal dabei war, wenn man dort oben auf dem Ölberg
steht und hinunterblickt auf dieses wunderbare Panorama. Wenn man noch
einmal den Tempelplatz sieht und die Häuser Jerusalems. Gibt es eine Stadt
der Welt, die so auch unser Gefühl bewegt mit den Geschichten der
Jahrtausende? Mit dem, was Gott an dieser Stelle gehandelt hat, und dort
oben steht Jesus, und er empfindet das alles, und er erinnert sich an die
Besuche, die er dort gemacht hat. Es ist eine wunderbare Szene. Und dann
rüstet sich diese Stadt zum Passah. Das war ja in Israel immer und ist bis
heute ein großes fest, wo sie alles schmücken und die ganze Wohnung wird
gefegt und gesäubert. Damit das große Fest beginnen kann. Und Jesus weint –
das ist doch unpassend. Sehen Sie, Jesus blickt immer hinter das Äußere,
hinter das, was wir sehen. Wir sehen immer nur das, was diese Welt
ausmacht. Wir sagen: Ach, mein Leben, mein Beruf, meine Familie, meine
Gesundheit, und was ich arbeite, und Jesus sieht hinter diese Kulisse. Und
er sieht eine Stadt, die keinen Frieden Gottes hat. Ist Ihnen das jetzt
klar, dass ein Leben ohne Jesus hoffnungslos traurig ist? Und das, was
Jesus an Gerichten erwähnt, die Feinde werden kommen, eine Wagenburg um
dich schlagen, deine Mauern schleifen. Das ist ja diese Welt, in der wir
leben, das ist natürlich. Das hätten Sie vor zwei Monaten nicht gedacht,
dass es so ein Blutbad in Jugoslawien gibt. Wo ein Mensch gegen den andern
steht und niemand mehr schlichten kann. Und die EG ist so hilflos wie ein
alter Greis auf dem Dach. Niemand kann's lösen. Wenn Sie in dieser Welt
nicht bei Gott eine Hoffnung haben, wenn Sie nicht die Hand Jesu haben und
sagen: Der steht mir bei, der rettet mich. Für mich streitet Jesus, der
hält mich in aller Not. Worauf trösten sie sich dann? Jesus sah diese Stadt
mir der Schuld. Mit der Verzweiflung, mit der Ohnmacht, die Menschen mit
ihren Zwistigkeiten, mit ihren Alltäglichkeiten, die Menschen mit ihrer
Geldgier, mit ihrem Neid, und mit ihrem Hass und mit ihrem Streit, eine
Welt ohne Gott, die geht an ihrem Unfrieden zugrunde. Du erkennst nicht,
was zu deinem Frieden dient. Wie machen Sie das, wie wollen Sie eigentlich
sterben? Woher wissen Sie denn das, dass sie im Sterben sanft ruhen. Woher
wissen Sie denn das? Wo sie auch jetzt schon nachts nicht ruhig schlafen
können? Wie wollen Sie denn den Tod bewältigen? Wenn Sie die Hand Jesu
ausschlagen, der, der für Sie starb. Jesus weint, weil dies das
Allerschlimmste ist, was je geschehen kann. Und wenn man in der schönsten
Stadt der Welt lebt, in Jerusalem, und wenn man die Hand Jesu ausschlägt,
ist man ein verlorener Mensch. Es gibt keine Hoffnung!
Und noch das letzte:
Jesus tut eine barmherzige Tat.
Ich wollt das noch ein wenig gliedern, damit uns das heut in Erinnerung
bleibt, damit Sie morgen noch daran denken können. Welch eine Liebe, die
Tränen, die Jesus weint. Suchende Tränen der Liebe, er will sich von
niemand lossagen, er kennt alle, er sucht alle, aber dann, eine arme Stadt.
Nicht die Juden, vielleicht kommt das heute bei uns Christen, dass wir
sagen, ach, die armen Juden. Ach, die armen Christen. Die da zwar nominell
getauft sind, also mit Wasser besprengt wurden, und die mal konfirmiert
wurden. Aber die haben nichts empfangen. Es war nur ein Spruch. Die haben
nie Jesus angenommen. Die sind nie geborgen im Leben und im Sterben. Arme
Leute, arme Leute, weint über uns. Aber nun eine barmherzige Tat. Da geht
Jesus in den Tempel, und treibt die Händler aus. Das war ja ein alter
Brauch und war auch nötig, weil man die normalen Münzen im Tempel ja nicht
in die Opferbecken werfen durfte, und auch die Opfertiere konnte man ja
nicht die lange Wegstrecke herbringen. Denken Sie, die Pilger, die oft
tagelang gereist sind, sie kauften sie eben oben in den Vorhallen des
Tempels. Und Jesus nimmt einen Strick und treibt diese Leute alle aus dem
Tempel hinaus. Jetzt sage ich, das ist eine barmherzige Tat. Heute ist
diese Handlung Jesu die einzige Stelle im Neuen Testament, auf dass einige,
ich nenne sie einmal wagemutige Theologen, ihre falsche Lehre gründen, als
ob Jesus sich in die Politik eingemischt habe. Da berufen sie sich immer
auf die Stele. Ich weiß nicht, wo da Politik sein soll, es geht um das
Kirchengebäude. Der Jesus hat auch den Strick genommen, und die Händler
ausgetrieben, so müssen wir heute als Kirche politisch Stellung nehmen.
Meist sind das die falschen Stellungnahmen, die da über die Lippen kommen,
aber das soll uns jetzt nicht bewegen, sondern, das ist keine politische
Stellungnahme, was Jesus tut, und darum ist mir wichtig, dass wir hier
klarsehen, was tut denn Jesus. Er säubert den Tempel. Das soll ein Bethaus
sein. Jesus hat an einer Stelle sichtbar gemacht, wo Menschen Gott finden
könnten. Ihr müsst anfangen, eure Gebetsstätten wieder zur reinigen, ihr
müsst da anfangen, die Stätten zu säubern, wo ihr hören könnt aufs Wort
Gottes. Und, also, ich kann die Stelle nur anders auslegen, aber sie sind
jetzt selber einer, der das prüfen kann, das kann doch nur für uns heute in
der Christenheit heißen, werft alles Überflüssige über Bord. Und lasst uns
Hörer des Wortes Gottes sein. Und Beter. Und alle anderen Fragen, die
Fragen der Kirchenmitgliedschaft, und der Steuer und der Talare, und der
Ordnungen und der Strukturen, die könnt ihr alle vergessen. Macht doch
wieder ein Bethaus aus dem Tempel! Macht da wieder Stätten! Ja gerade,
macht doch aus den Kirchen Stätten, wo nicht über Politik geredet wird!
Sondern wo man Gott finden kann, wo man sein Evangelium hört. Also, anders
kann ich's nicht hören! Da muss man schon mit Blindheit geschlagen sein, um
auch noch die Stelle zu verdrehen! Und ich kann nur sagen: Herr, vielen
Dank, dass du drauf schlägst. Und ich wünschte mir, Gott würde bei uns
allen jetzt draufschlagen und den Punkt zeigen, wo bei uns die Buße nötig
ist. Er hat es bei Israel markiert. Herr, markiere es bei uns in unserem
Gemeindeleben! Wo wir wieder die Rangordnung anders machen müssen. Haben
Sie in Ihrem Leben Stille morgens, sonst bestellen sie lieber die Zeitung
an, wenn sie beim Frühstücken nur zum Zeitungslesen kommen und nicht zum
Bibellesen. Wenn sie in Ihrem Leben nicht Zeit finden, um mit Gott zu reden
im Gebet, dann müssen Sie irgendetwas in Ihrem Leben mit dem Strick
austreiben, damit Sie das finden. Und es ist barmherzig, wenn Jesus da
draufschlägt und draufhaut, zur Umkehr. Damit man seinen Frieden annimmt,
damit man seine Liebe entdeckt. Es wird am Ende erzählt, sie trachteten
danach, dass sie Jesus umbrächten, und sie wollten Jesus greifen, und sie
können ihn nicht greifen. Weil so viele Menschen sich um Jesus herum
gruppierten – ist das nicht schön? Sie gruppieren sich um Jesus. Sie wollen
ganz nah bei Jesus sein und sie wollen ihn hören. Schöner kann man nicht
umschreiben, was Christenleben ist. Bei Jesus sein, seine Stimme hören. Das
ist ja, was wir immer wieder entdecken, was unser Leben so reich macht. Ihn
wollen wir finden, ohne ihn sind wir arm und leer. Wer ihn hat, ist still
und satt, er hat alles. Aber es hat ja gar nicht lange gedauert, dann sind
sie alle von ihm weggelaufen. Es war keine wirkliche Entscheidung, die
durchträgt. Trägt ihre Entscheidung für Jesus durch? Das ist eine Frage an
die Christenheit. Sind Sie bei Jesus, haben Sie den angenommen, bleiben Sie
bei ihm. Und da heißt es noch im letzten Vers: Vers 48: Das ganze Volk hing
ihm an. Besser kann man Glauben nicht umschreiben. Einer hat mir in diesen
Tagen gesagt: In meinem Leben hieß es lange: Glauben heißt: Nicht wissen.
Glauben heißt für Christen ja etwas ganz anderes. Glauben heißt: an Jesus
hängen. Sich an ihn hin klammern. Ich weiß nicht, welcher Schrecken über
uns noch kommen wird. Krankheit, und Leiden, und Enttäuschungen mit
Menschen. Israel hat Schweres durchgemacht, aber vielleicht steht vor uns
auch noch manches Schwere. Aber das darf ich Ihnen sagen, wer sich an Jesus
hinhängt, der ist geborgen. Und das war so schlimm, dass die Leute sich
zwar kurz an Jesus hinhängten, sie wollten eine Zeit lang fröhlich sein in
seinem Lichte. Aber als dann die dunklen Stunden kamen, hatten sie ihn
nicht. Darum ist es wichtig, dass man sich ganz in ihm birgt. Und seinen
Frieden annimmt. Und sich ihm ganz verschreibt. Amen.

