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Die Bedeutsamkeit des Evangeliums

Epheser 1,0-2,024.01.2017
Serie•Teil 3 / 7Regionalkonferenz Schweiz 2017
Ein Vortrag von David Jackman auf der E21-Regionalkonferenz Schweiz im Januar 2017. Originaltitel: „The Significance of the Gospel“.

Einführung und Hinführung zum Thema

Ich möchte euch zum zweiten Vortrag willkommen heissen. Es geht hier um die Bedeutung, das Gewicht des Evangeliums, und ich hoffe, dass das klarer wird, wenn wir uns dem Text zuwenden.
Es ist immer schwierig, nach dem Essen zu sprechen. Auf der einen Seite hoffen wir, dass die Leute wieder Energie getankt haben, weil sie gegessen haben. Auf der anderen Seite hoffen wir, dass die Leute in der Nacht die Augen beginnen zu schliessen. Aber manchmal, na ja, der Abend, das Essen, und die Augen werden immer schwerer.
Als Prediger ist es hilfreich, wenn du dann irgendetwas hast, um die Aufmerksamkeit der Leute wieder zu gewinnen. I may not need to use it, but I won't tell you what it is, because it's a surprise. Vielleicht brauche ich es ja nicht. Ich werde auf jeden Fall nicht sagen, was es ist, denn es ist eine Überraschung.
Let's turn together to Ephesians chapter one. Epheser eins. And we're going to look together at this long sentence that Paul writes, which begins in verse three. Und wir wollen gemeinsam diesen äusserst langen Vers betrachten. Im Griechischen ist das wirklich ein Vers. Er beginnt in Vers drei und geht bis Vers vierzehn. Das ist ein Satz. Im griechischen Urtext sind es über zweihundert Worte. Und das ist nicht der einzige lange Satz, den Paulus liefern kann. Auch fünfzehn bis dreiundzwanzig ist eigentlich ein Satz. Und Kapitel zwei, Versen ein bis sieben, ist ein weiterer langer Satz.
Und obwohl es in dem Inhalt eine Komplexität gibt, ist es sehr hilfreich, weil it shows us how Paul divides up his material. Da ist bestimmt eine gewisse Komplexität in diesen Sätzen zu finden, aber auf der anderen Seite ist es hilfreich, weil wir anhand dieser langen Sätze erkennen, in welchen Gedankeneinheiten Paulus denkt.
Diese zwei Kapitel handeln besonders über das Gospel und seine Bedeutung. Wir könnten das alles einfach Inhalt des Evangeliums nennen, aber die Bedeutung, die Gewichtung, ich denke, das trifft es besser. Der Fluss, der Aufbau dieser ersten Kapitel, sind nicht nur dahingehend aufgebaut, dass wir kennen, welchen Segen wir aus den Evangelien haben. Wir kommen in den Genuss dieses Segens, weil wir ganz persönlich in Gemeinschaft, in Verbindung stehen mit Christus. Not primarily on the individual, but on the universe or even the cosmic.
Aber Paulus will hier nicht so sehr betonen, welchen persönlichen Gewinn ich vom Evangelium habe, sondern welchen Gewinn das Evangelium generell, man könnte sogar sagen, für das ganze Universum mit sich bringt. Und ich glaube, das ist sehr wichtig für uns heute, als wir versuchen, diese Verbindungen in unsere säkulare Kultur zu bauen, die Leute in unserer Zeit, in unserer Kultur mit dem Evangelium zu erreichen.
Manchmal passiert es in evangelikalen Gemeinden, dass man sich mehr und mehr um sich selbst dreht, eigentlich Nabelschau betreibt und völlig vergisst, dass da draussen eine Welt ist, die verloren geht. Ich bin überrascht, wenn ich mich an einige der Songs erinnere, die wir als junge Leute vor 50 Jahren in Jungsbünden für Lieder gesungen haben. Ich bin errettet, es ist so schön, errettet zu sein, klatscht doch in die Hände! Das ist ja schön, dass du errettet bist, aber wie sieht es denn aus mit der Welt da draussen? Sie ist verloren.
Paulus erklärte eben, dass das Evangelium Auswirkung hat für das ganze Universum, für die ganze Schöpfung, und es ist wichtig, dass wir das sehen. So möchte ich euch einladen, auf eine Entdeckungsreise in den Text zu kommen, um zu sehen, wie sich das auswirkt, wie das Ganze hier denn aufgebaut ist.
Wenn ich versuche, einen Bibeltext zu verstehen, dann ist eine der Fragen, die ich mir immer stelle: Warum ist das so formuliert, und warum ist es in diesem Kontext und an diese Leute so gerichtet? Jegliche Form von guten, tauglichen Lehren und Predigen beginnt damit, dass man erst einmal gut zuhört und hinschaut, was der Text denn tatsächlich sagt.
Oft nehme ich ein Blatt Papier und teile es in zwei Hälften. Auf einer Seite schreibe ich Überraschungen, und auf der anderen Schwierigkeiten. Dann arbeite ich mich durch den Text durch und notiere mir, was für überraschende Dinge ich entdeckt habe und wo ich auf bedeutende Schwierigkeiten stosse, mit denen ich ringe. Das bedeutet, dass du eben sorgfältig und aufmerksam liest und wirklich hinschaust, was denn da steht.
Der Tod jedes Predigers ist es, wenn er an den Text geht und schon von vornherein weiss oder meint zu wissen, was der Text lehrt. Denn dann wirst du nicht mehr erkennen, was der Text tatsächlich sagt, sondern einfach deine vorgefasste Meinung in den Text hinein projizieren. Aber wenn du selbst ergriffen wirst vom Text, weil du erkennst, worum es geht, dann ist die Wahrscheinlichkeit bedeutend grösser, dass deine Zuhörer auch davon ergriffen werden.
Und währenddem du diese Fragen stellst, worum geht es, warum schreibt er genau das auf diese Art und Weise diesen Leuten, dann kommen manchmal diese Momente, wo der Herr dir wirklich die Augen aufmacht und du siehst, was der Text lehrt, was er sagt, und du denkst: Wieso habe ich das vorher nicht gesehen? Plötzlich hast du Licht, die Verbindungen sind klar, und du siehst, worum es tatsächlich geht.

Der Auftakt des Lobpreises und die Reichweite des Segens

Lassen wir uns Vers drei lesen:
Blessed be the God and Father of our Lord Jesus Christ, who has blessed us in Christ with every spiritual Blessing in the heavenly Places. Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christus.
Das ist eine typische Art und Weise, wie man einen Brief eröffnet. Es ist ein Segenswunsch, es ist Lob darin enthalten, und es ist hier eine Einleitung, quasi für eine ganze Lawine von Gedanken, die sich nachher über uns ergießt in den folgenden Versen.
In den Versen 4 bis 14 wird dann detailliert erklärt, was diese geistlichen Segnungen denn nun sind, die wir in Christus haben.
But what about that phrase „in the heavenlies? Aber was macht er mit diesem Ausdruck hier in den himmlischen Örtern oder Regionen? Warum steht hier, dass er uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern? Meint er damit den Himmel, so wie wir uns den Himmel vorstellen?
Wenn dem so ist, dann sind das ja alle Segnungen, die keine Bedeutung für uns haben, jetzt und hier. Sie sind in der Zukunft. Es ist zwar sehr schön, an dieser Konferenz zu sein, aber nein, es ist nicht der Himmel, falls du es nicht gemerkt hast. Und du darfst ruhig Halleluja rufen, denn der Himmel wird viel besser sein als diese Konferenz.
Aber warum sagt er denn hier: in den himmlischen Regionen oder Örtern? Weil die Segnungen, die ja nachher aufgezählt werden, alles Segnungen sind, die wir jetzt und hier in der Gegenwart erfahren. Zum Beispiel der Segen der Erwählung, der Annahme in Christus, Erlösung und Vergebung, die wir in Christus Jesus, unserem Herrn, haben, Weisheit und Erkenntnis in Bezug auf das Evangelium. Das sind Segnungen, in deren Genuss wir schon jetzt kommen. Und folglich kann die himmlische Region nicht etwas sein, was etwas Zukünftiges beschreibt.
Aber was bedeutet es denn, und wieso ist es so wichtig? Was macht man in so einem Fall? Man achtet darauf, wie diese Worte, dieser Ausdruck, im Kontext benutzt werden. Und wenn du eine Konkordanz aufschlägst, dann wirst du feststellen, dass dieser Ausdruck, das Himmlische, im Epheserbrief viel häufiger vorkommt als irgendwo sonst. Offensichtlich spielt dieser Ausdruck eine zentrale Rolle im Epheserbrief.

Die geistliche Sphäre und die Herrschaft Christi

Lass uns sehen, wo er sonst noch auftaucht: Kapitel 1, Vers 20. Dort lesen wir, dass er gewirkt hat, indem Christus ihn aus den Toten auferweckte, und er setzte sich zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern. Himmlische Örter, das ist also da, wo Jesus sich jetzt aufhält, zur Rechten des Vaters. Naja, das ist also der Himmel. Wir werden eines Tages dorthin gehen, und dann ist er da beim Thron.
Kapitel 2, Vers 6: Er hat uns mit auferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christus Jesus. Dieser Vers wird hier in der Vergangenheitsform formuliert. Das heißt, es ist etwas, was schon passiert ist und sich auf das Jetzt auswirkt. Wir sind jetzt solche, die mitsitzen in den himmlischen Örtern, aber wir sind ganz offensichtlich noch nicht im Himmel. Und so forschen wir weiter, wie dieses Wort denn gebraucht wird. Ganz wichtig: Biblische Begriffe haben ihre Bedeutung aus einem biblischen Kontext heraus.
Kapitel 3, Vers 10: damit jetzt den Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern durch die Versammlung kundgetan werde die mannigfaltige Weisheit Gottes. Hier finden wir also auch Gewalten, Fürstentümer, die sich in diesen himmlischen Örtern aufhalten. Was bedeutet das? Nun, lasst uns weiter forschen im Epheserbrief, Kapitel 6, Vers 12: Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürstentümer, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern.
Hier ist die Rede von geistlich bösen Mächten, die sich in diesen himmlischen Örtern aufhalten. Also kann es nicht Himmel bedeuten, so wie wir uns den Himmel vorstellen, da, wo Gott wohnt. Denn da gibt es keine bösen Mächte. Wenn es dort eben diese bösen Mächte und Fürstentümer gibt, dann muss damit ein Ort gemeint sein, der nicht der Himmel ist, so wie wir uns den in der Regel vorstellen.
Anhand von Kapitel 6, Vers 12 müssen wir daraus schließen, dass Paulus von einer Sphäre spricht, die nicht irdisch ist, nicht physisch, sondern eine geistliche Sphäre, wo gewisse Konflikte ausgetragen werden, wie wir gerade gelesen haben. Aber wenn wir zurückgehen zu Kapitel 1, Vers 20, dann sehen wir, dass Paulus möchte, dass seine Leser eine Sache ganz klar verstehen: on the right hand of the father, which is the position of all authority and power, Jesus reigns. Paulus will, dass wir erkennen, dass Jesus sich zur Rechten des Vaters gesetzt hat. Und die Rechte des Vaters ist der Ort, wo eben Stärke ist und Autorität. Und dort sitzt Jesus, und er herrscht.
And verse 21 tells us that he is far above all rule and authority and power and dominion and every name that is named, not only in this age, but also in the age to come. Dass er über jedes Fürstentum, jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen ist. Und ihr seht also, dass das Evangelium eben generelle, allgemeingültige, ja auf das ganze Universum bezogene Wirksamkeit hat.
As the head over all things, und im Vers 22 lernen wir dann, dass Gott Christus der Gemeinde als Haupt gegeben hat, und zwar das Haupt, das über allem ist. Er ist das Haupt der Versammlung, die sein Leib ist, und dort wohnt er in der ganzen Fülle. So you see how just following that phrase the heavenlies begins to open up the theme tune of the letter. Himmlische Örter eine zentrale Rolle spielt, dann beginnen wir zu verstehen, worum es in dem Brief denn überhaupt geht.

Der Konflikt in Ephesus und die Kühnheit der Verkündigung

Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Forschungsarbeit, die wir vor dem Abendbrot gemacht haben, in Bezug auf den Hintergrund und den Kontext, in den der Epheserbrief hineingeschrieben wurde.
Ephesus ist ein Ort, an dem all diese feindlichen Mächte am Werk sind und die kleinen Kinder angreifen. Ephesus ist eben ein Ort, der für eine junge Gemeinde nicht besonders hilfreich ist, weil dort diese Zauberer und bösen Mächte sind, die versuchen, das Leben der jungen Gemeinde schwierig zu machen.
Ist Jesus stärker als diese feindlichen Mächte? Wir haben ja gerade gelesen, dass er über jedes Fürstentum, jede Gewalt, Kraft, Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, weit erhaben ist. Er ist souverän gegenüber allen Oppositionen, er ist souverän gegenüber allen seinen Feinden und Gegnern. Er steht sogar über den feindlich gesinnten Medien des einundzwanzigsten Jahrhunderts.
Wir sind dazu berufen, das Evangelium zu verkündigen. Es geht nicht darum, dass sich die Leute quasi anbetteln: Gib Jesus doch wenigstens eine kleine Ecke in deinem Herz. Nein, nichts könnte ferner sein. Wir müssen mutig sein, wir müssen von der Überzeugung dieser Wahrheit angetrieben sein. Bei der Verkündigung des Evangeliums geht es nicht darum, dass wir den Leuten sagen: Kann ich nicht versuchen, dich für Jesus zu gewinnen? Bei der Evangeliumsverkündigung steht vielmehr die Frage im Raum: Gibt es irgendeinen Grund, einen Anlass für Gott, dich überhaupt zu retten? Das ist eine komplett andere Frage, die dann im Raum steht.
Das Evangelium hat eben dieses Gewicht, und wir können das auch anwenden, weil wir gerade gesehen haben, dass Christus gestorben und auferstanden ist und jetzt über alle Mächte und Gewalten thront und herrscht. Wie wissen wir, dass dem wirklich so ist? Nun, ganz einfach: weil wir Zeugen werden beziehungsweise alle diese Segnungen ab Vers 4 erfahren, jetzt und hier in unserem Leben. Hier in der Gegenwart bekommen wir quasi ein Unterpfand auf das, was auf uns in der Zukunft wartet. Wir sehen, dass es da ist, und deshalb schauen wir mit großer Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft, weil wir wissen, dass wir das dann in Fülle empfangen werden.
Und der Apostel Paulus geht weit, weit zurück, vor die Grundlegung der Welt, und sagt: Gott hat dich auserwählt, bevor er überhaupt irgendetwas geschaffen hat. Es ist der souveräne Wille Gottes, der die Menschen herausrettet, aber die Entscheidung wurde vor Grundlegung der Welt bereits getroffen. Und mit dieser Erlösung, mit dieser Rettung, kommt eben auch die Verantwortung, jetzt gerecht und heilig vor ihm zu wandeln und zu leben.
Which of course can only happen because of the Gospel, which makes us righteous in God's sight and acceptable in Jesus.
Und das kann ja nur durch das Evangelium passieren, denn nur durch das Evangelium werden wir in den Augen Gottes als Gerechte angeschaut, als solche, die durch und durch heilig sind.
So the goal of God's choice is adoption into his family.
Das Ziel der Erwählung Gottes ist also, dass wir Teil seiner Familie werden, dass wir adoptiert werden. And we become members of that family that is our enormous privilege but as verse 5 says it is only through jesus christ.
Und es ist ein großes Vorrecht, dass wir jetzt zu dieser Familie zählen. Aber der einzige Weg, wie wir Teil dieser Familie werden können, ist durch den Sohn Jesus Christus.
Und das Ganze geschieht gemäß seinem Wohlgefallen. Und das Ganze geschieht zum Preis seiner Herrlichkeit, seiner Gnade. Und wir haben nur Anteil daran in dem Geliebten. Und all diese Dinge sind Realität, weil Christus in der Gnade supreme reigniert, in diesen himmlischen Örtern über allen Gewalten und Mächten steht. Und wir sind solche, die in den Genuss dieser Vorzüge kommen, die eigentlich noch in der ewigen Zukunft sind. Aber in Christus genießen wir sie schon jetzt und hier, wie diese Verse hier belegen.
Und in den Versen sieben und acht beschreibt er dann eben, was wir jetzt und hier erfahren. Es ist Erlösung: Wir sind zurückgekauft worden, wir sind jetzt nicht mehr Sklaven der Sünde, und es ist die Vergebung unserer Vergehungen. Und das ist einzig und allein das Resultat des Reichtums seiner Gnade.
Und wenn du das begriffen hast, beziehungsweise wenn du davon ergriffen bist, dann stehst du nicht mehr in der Versuchung, dich für das Evangelium zu entschuldigen. Und deshalb müssen wir einander auch ermutigen in unseren Gemeinden, dass wir das Evangelium wirklich verstehen, dass wir es ergreifen und davon ergriffen werden. Es geht hier nicht um eine Kleinigkeit, dass irgendeine Person weiß, dass seine Sünden vergeben sind, so herrlich das auch sein mag. Es ist viel größer, es betrifft das ganze Universum, die ganze Schöpfung.
Und Vers 9 sagt, dass dadurch das Geheimnis seines Willens kundgetan wird. Und er beschreibt es als ein Geheimnis, das Geheimnis des Willens Gottes, eben das Geheimnis des Willens Gottes. Und wenn die Bibel von einem Geheimnis spricht, dann spricht sie nicht von irgendeinem Rätsel, das wir lösen müssen. Ein Geheimnis ist einfach eine Sache, die bis zu einem Zeitpunkt verborgen war, jetzt aber offenbar geworden ist. Dieses Geheimnis ist in Christus gelüftet worden, offenbar geworden. Und hier ist der Höhepunkt erreicht, der in Vers 3 angestoßen wurde.

Die Zusammenführung von Himmel und Erde

Things in heaven and things in earth. In Vers 10 lesen wir, dass für die Verwaltung der Fülle der Zeiten alles unter ein Haupt zusammenzubringen ist in Christus, das, was in den Himmeln und das, was auf der Erde ist. Hier ist der Höhepunkt, hier wird Bilanz gezogen, worum es jetzt tatsächlich geht.
Alles, wirklich alles in der gesamten Schöpfung wird letztendlich in Christus beziehungsweise unter Christus zusammengeführt. Er ist nicht nur der, der es bewirkt, sondern er ist Ziel und Zweck der ganzen Geschichte. Und es ist sicher so, dass die Gläubigen eine spezielle Stellung in Christus einnehmen. Aber nicht nur sie werden unter die Macht Jesu kommen, sondern, wie wir hier gerade gelesen haben, die ganze Schöpfung, das ganze Universum letztendlich.
Wenn er von den Dingen im Himmel und von den Dingen auf der Erde spricht, dann bedeutet das schlicht und einfach alles, was es überhaupt gibt. In Jesus Christus werden diese zwei Bereiche miteinander verbunden. Hier auf Erden sehen wir, wie er herrscht und sein Wille getan wird durch die, die an ihn glauben, durch seine Gemeinde. Gleichzeitig sehen wir aber auch, wie er in den himmlischen Regionen seine Macht und Herrschaft über all die feindlichen Mächte ausübt, die er bei der Kreuzigung besiegt hat. Über jedes Fürstentum und jede Gewalt ist er gesetzt.
Es ist sicher so, wie Vers 10 sagt, dass die vollkommene Erfüllung dessen, was wir hier lesen, letztendlich noch ein zukünftiges Ereignis ist. Es ist ein Plan für die Fülle der Zeiten, wie Vers 10 es beschreibt. Die Fülle der Zeiten beschreibt eben diesen Zeitpunkt, an dem alles das Vollmaß erreicht. Aber dieser Prozess ist jetzt bereits angestoßen worden. Und jetzt schon hat der Heilige Geist unseren Verstand dafür geöffnet, damit wir dieses Geheimnis erkennen und erfassen können.
The purpose will be finally actualized when Christ returns, und in der Zukunft das, was noch nicht da ist, aber kommen wird. Und es wird dann kommen, nämlich wenn Jesus wiederkommt, und dann ist es in der Fülle da.
Now as Paul continues, he shifts the balance a little in verses 11 to 14. Und Paulus fährt fort, und die Gewichtung verschiebt sich ein bisschen ab Vers 11.

Einheit der Gemeinde und das Zeugnis gegenüber der Welt

Notice that he talks about “we” in verse eleven, and in verse twelve he speaks of “we” as well. In verse thirteen, however, he turns to “you”. So I think that in verses eleven and twelve he is talking about the Jewish believers. Ich glaube, dass er in den Versen elf und zwölf über die Gläubigen aus dem Judentum spricht. In Vers zwölf beschreibt er sie als solche: Wir, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben. Und im Vers dreizehn wendet er sich dann seinen mehrheitlich heidnischen Lesern zu und versichert ihnen, dass sie genauso in Christus sind. Denn auch sie haben das Wort der Wahrheit, das Evangelium des Heils, gehört. Und auch sie sind versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheissung, damit sie das Erbe auch bekommen werden.
Und so stellt er eben diese Verbindung her zwischen den Nationen und den Juden hier. Und im Vers 14 spricht er dann wieder vom „wir“, denn er ist das Unterpfand unseres Erbens zur Erlösung des erworbenen Besitzes. Und das gilt für alle Christen, egal welcher Herkunft. Und das, was hier beschrieben wird, diese neue Einheit, die gebildet wird aus jüdischen und heidnischen Christen, spielt eine ganz zentrale Rolle im Brief an die Epheser.
Für uns ist es schwierig nachzuempfinden, wie das gewesen sein muss, diese Beziehung zwischen Juden und Nationen im ersten Jahrhundert. Aber in der Welt des Mittelmeers war das eine der grossen Grenzen, eine Riesenmauer, die sich quasi durchzog zwischen Juden und Nichtjuden. Und auch in den frühen Jahren der Gemeinde war es eine der grossen Herausforderungen für die jüdischen Gläubigen, die heidnischen Gläubigen anzunehmen, ohne dass sie vorher Juden würden.
Aber welches Ziel verfolgt Gott letztendlich? Alles in Christus zu vereinen, die Dinge im Himmel und die Dinge auf der Erde. Und wenn dieses Evangelium eben dieses Gewicht hat, dass es eine universelle Auswirkung hat, dann muss das schon jetzt und hier auf dieser Erde sichtbar und erkennbar werden. Und die Tatsache, dass Juden-Christen und Heiden-Christen ein Leib bilden, das ist die Garantie, dass das Evangelium eben die Kraft hat, von der Paulus hier spricht.
As God gives us opportunity, the breadth of people, different people who are one in Christ, und deshalb ist es auch wichtig, dass unsere Gemeinden die ganze Bandbreite von Leuten widerspiegeln, als eine Einheit in Christus.
I understand why people who in London who are Chinese like to worship in Chinese churches. Nun, ich verstehe, warum Chinesen, die in London wohnen, gerne eine chinesische Gemeinde besuchen. Es ist ihre Muttersprache, es ist ihre Herzenssprache, und natürlich versteht man, dass sie den Herrn gerne anbeten von Herzen.
I understand why English people in Basel may prefer to worship in an international English speaking church. Und ich kann auch verstehen, warum englischsprachige Leute in Basel gerne eine internationale englischsprachige Gemeinde besuchen möchten.
But if that somehow means that we never express that we are one in Christ Jesus, something important is missing. Aber wenn das dazu führt, dass es nie dazu kommt, dass wir auch gegen aussen hin zeigen, dass wir eins sind in Christus, dann haben wir irgendetwas ganz Entscheidendes verpasst.
Es gibt keine andere Organisation in dieser Welt, die eine so allumfassende Einheit darstellt wie die Gemeinde Jesu Christi. Und so sollte die Gemeinde ein Zeichen setzen, jetzt in Zeit und Raum, für Dinge, die in der Ewigkeit Realität sein werden: all things in him, things in heaven and things on earth, that namely everything is united in Christ, everything that is in heaven and everything that is on earth. Paul calls that the mystery of God's will there in verse 9. In Vers 9 beschreibt Paulus dieses Ereignis als das Geheimnis des Willens Gottes.
If you look across the page to chapter three verse six, there's a really important connection. In Kapitel drei, Vers sechs, ist eine ganz wichtige Verbindung zu dieser Thematik, die wir nicht verpassen dürfen. It's the word mystery again. The mystery is that the Gentiles are fellow heirs, members of the same body, partakers of the promise in Christ Jesus through the Gospel. Auch dort ist nämlich die Rede von diesem Geheimnis in Christus, und das Geheimnis ist, dass die Nationen Miterben seien, mit einverleibt und Mitteilhaber der Verheissung in Christus Jesus durch das Evangelium.
Even my ignorance of German gives me the three mitts, mit, mit, mit. Auch wenn er kein Deutsch versteht, hat er mitbekommen, dass es hier um mit, mit, mit geht. Darum geht es: Wir haben alle Mitanteil an derselben Verheissung.
They have no authority over him. Und die Fürstentümer und die Gewalten müssen aufgrund dessen erkennen, dass sie in Bezug auf Christus keine Macht mehr haben. Sie sind erledigt.
Those hostile powers that dominated the life of Ephesus, those evil forces are only powerful because people are brought under the authority of the Lord Jesus as Saviour and King. Diese bösen Mächte, von denen wir gehört haben, die in Ephesus ihr Unwesen getrieben haben, die haben nur Macht, weil Leute sie anbeten. Seit Adam und Eva ist es so, dass der Teufel Macht besitzt, weil die Menschen eben Götzendienst betreiben. Wo immer es Menschen gibt, die durch die Gnade Christi unter seine Herrschaft kommen, ihm gehorsam sind als ihrem Retter und König, dort werden die Fürstentümer und Gewalten erkennen, dass sie verloren haben. Sie sind erledigt.
Und deshalb ist es so wichtig, dass die Gemeinde in und durch das Evangelium eine so klare und deutliche Einheit darstellt wie nur möglich, denn das unterstreicht ihr Zeugnis. Bei uns zu Hause in England wurden viele Versuche unternommen, eine geeinte Kirche darzustellen. Und die Frage war: Können die Liberalen mit den Katholiken? Können die Anglikaner mit den Evangelikalen? Und logisch, dass wir zu keinem Ziel führen. Das ist eine menschlich gewirkte Einheit, die man da verfolgt.
Und wir Evangelikalen lächeln dann und sagen: Na ja, aber wir haben Einheit, wir sind in Christus und wir gehören wirklich zusammen, ausser wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben und miteinander streiten und es dann zu Partei und Trennung kommt. Und die Welt schaut an und sagt: Sie sehen, sie sind nur ein religiöser Klub, sie sind nur wie der Rest von uns. Und die Welt schaut an und sagt: Na ja, wir haben es ja immer gewusst, das ist einfach so ein religiöser Klub, die kriegen auch nichts auf die Reihe.
They can't solve their difficulties, there's nothing in that Christianity. Sie können ihre eigenen Probleme nicht lösen, es hat nichts Spezielles dieses Christentum.
When the people of God demonstrate this unity in their love for one another across all the barriers, und wenn die Kinder Gottes diese Liebe zueinander demonstrieren, wenn das sichtbar wird, und zwar über alle Dinge, die uns vielleicht voneinander trennen, hinweg, there you see in the flourishing of that sort of church the beginnings of the eternal. Dann erkennst du an diesen Dingen in der Gemeinde hier und jetzt, und du kriegst quasi einen Vorgeschmack für ewige Wahrheiten, die in Fülle da sein werden, wenn der Herr wiederkommt.
Morgen werden wir mehr dazu sehen, wenn wir Kapitel 4 betrachten, wo wir eben ausdrücklich dazu ermutigt werden, die Einheit des Geistes zu bewahren. Aber lasst uns heute Abend das erkennen, dass das wirklich das Zeichen dafür ist, nämlich dass Christus eben in den himmlischen Regionen oder Orten über alle Mächte, alle Fürstentümer herrscht und regiert.
Herr Präsident! Ihr schlagt euch wirklich prächtig, ich musste meine Geheimwaffe noch nicht mehr einsetzen. Durchatmen, und dann nehmen wir die letzte Strecke in Angriff und werden mit diesen wunderbaren Ausführungen am Ende von Kapitel 1 enden.
Oh, Kapitel 2! Und wir lesen ab Kapitel 11 bis Kapitel 22. Ich habe noch nicht tief durchgearbeitet. Deshalb habe ich ein Durcheinander, aber es kommt. Deshalb erinnert euch daran, dass ihr, einst die Nationen im Fleisch, die Vorhaut genannt werden von der sogenannten Beschneidung, die im Fleisch mit Händen geschieht, dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, entfremdet dem Bürgerrecht Israels und Fremdlingen betreffs der Bündnisse der Verheissung, keine Hoffnung habend und ohne Gott in der Welt.
Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden. Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung, nachdem er in seinem Fleisch die Feindschaft des Gesetzes der Gebote in Satzungen weggetan hatte, damit er die zwei friedenstiftend in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe und die beiden in einem Leib mit Gott versöhnte durch das Kreuz, nachdem er durch dieses die Feindschaft getötet hatte. Und er kam und verkündigte Frieden euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. Denn durch ihn haben wir beide den Zugang durch einen Geist zu dem Vater.
Also seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, in dem Christus Jesus selbst Eckstein ist, in welchem der ganze Bau wohl zusammengefügt wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mit aufgebaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.
Er wendet sich mit diesen Worten an viele kleine Hausgemeinden dort in Kleinasien. Die meisten von ihnen waren Gläubige, die aus den Nationen stammen, und er möchte, dass sie diese universelle Auswirkung des Evangeliums erkennen. Deshalb betont er hier so klar und deutlich diese unglaubliche Veränderung, die durch das Evangelium gewirkt wurde in ihrem Leben.
Er erinnert uns daran, wo wir als Heiden, wenn wir Gottes Gnade nicht kennen, wären. Wäre da nicht die Gnade Gottes, die uns herausgerettet hat! Alles war gegen sie, alles war gegen uns. Wir können ja nichts dafür, wir sind von Geburt an ein Teil der Nationen.
But it meant we were excluded from the covenants of promise and had no access to the living God. Das bedeutet aber, dass wir keinen Anteil hatten an den Bündnissen der Verheissung, und wir hatten keinen Gott. Wir waren ohne Gott in der Welt. Und als solche, die unbeschnitten sind, hatten wir auch keinen Anteil an den Bündnissen, die Gott geschlossen hat.
Die Empfänger, diese Heidenchristen, die waren in einer ganz anderen Stellung als Paulus. Paulus war Hebräer von Hebräern, er war beschnitten, er war Jude. Und Paulus musste aber feststellen, dass all diese Dinge, die er durch Abstammung bekommen hatte, Dreck waren, wenn er den Christus tatsächlich gewinnen möchte. Aber die Nationen konnten keine Abstammung vorweisen. Für die Juden waren die aus den Nationen wie Hunde, Abschaum!
Und was das bedeutet, wird ganz klar erklärt in Vers 12. Entfremdet des Christus hatten wir keine Hoffnung, wir waren ohne Gott in dieser Welt. Kein Anteil am Bürgerrecht Israels. Fremde der Bündnisse der Verheissung. Diese Bündnisse wurden geschlossen mit Abraham und seinen Nachkommen, aber nicht mit den Nationen. Die Verheissung war zwar, dass eines Tages auch die Nationen Anteil haben werden, aber der Bund wurde nicht mit den Nationen geschlossen.
Paul bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, wir waren ohne Hoffnung und wir waren ohne Gott. Ohne Hoffnung und ohne Gott. Die Nationen hatten natürlich damals schon Hoffnung, genauso wie sie auch heute gewisse Hoffnungen haben, aber diese Hoffnungen wurzelten nicht in den Zusagen und den Verheissungen Gottes. Wenn es hier heisst, dass wir ohne Gott waren, dann ist das dasselbe, was wir heute kennen als Atheist ohne Gott. Wir hatten nur unsere eigenen selbstgemachten Götzen. Das könnte das Leben in Ephesus bezeichnen, es könnte das Leben im 21. Jahrhundert in Europa bezeichnen.
Naja, Götzen gab es damals in Ephesus, Götzen gibt es auch heute hier im einundzwanzigsten Jahrhundert in Europa. Die Gemeinde konnte also damals zu der Zeit nicht existieren. Die Heiden, das waren eben solche, die ausserhalb des Bundes geboren wurden, und sie hatten keinen Anteil an diesen Verheissungen. Und Paulus will das eben ganz klar betonen, damit wir sehen, welches Gewicht, welche Macht, welche Auswirkung, welche Dimension das Evangelium tatsächlich hat.
Vers dreizehn dann: Jetzt aber in Christus Jesus, und am Ende dann: Und durch das Blut des Christus seid ihr, die ihr einst entfremdet wart, nahe gekommen. Damit das geschehen konnte, musste Frieden geschlossen werden. Auf der einen Seite musste Frieden geschlossen werden zwischen den Juden und den Nationen, aber noch viel wichtiger bedarf es eines Friedens, einer Versöhnung zwischen dem Menschen und Gott selbst.
In den Versen 14 bis 17 finden wir drei wunderbare Wahrheiten, die das betonen. Please look with me at verse fourteen for a moment: he is our peace. Er ist unser Friede. Christus ist unser Friede. The end of verse fifteen: he made peace. Vers 15: Er hat Frieden gestiftet. And verse seventeen: he came and preached peace. So Christ makes peace because he is peace and he declares peace. Jesus ist es also, der Frieden stiftet, weil er selber Frieden ist, und er verkündigt diesen Frieden.
And verse seventeen says that the preaching of the peace that he preaches is for those who are far off, Gentiles. Und Vers 17 sagt: Und er kam und verkündigte Frieden euch, den Fernen, also den Nationen, und Frieden den Nahen, den Juden.
Aber wie kann er unser Friede sein und wie kann er diesen Frieden verkündigen? Vers 14: Es heisst dort, er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht hat und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung, nachdem er in seinem Fleisch die Feindschaft des Gesetzes, der Gebote, der Satzungen weggetan hatte.
Was war diese Trennwand, diese Berliner Mauer zwischen Juden und Heiden? Das Gesetz, die Gebote mit all den Opfern und den anderen Anweisungen, die die Juden zu befolgen hatten. Die Heiden hatten keinen Anteil daran, das war wie eine Trennwand.
But verse 15 tells us that he destroyed the hostility by abolishing the laws regulations through his death on the cross. Vers 15 lehrt aber, dass er das Gesetz der Gebote in Satzungen weggetan hatte, durch sein Kreuz, durch sein Sterben. Und weil Jesus durch seinen Sühnetod dieses Gesetz in Vollkommenheit erfüllt hat, wurde diese Scheidewand, die Trennwand, abgebrochen. Sie war weg.
Das Gegenstück im Evangelium, das ist der Vorhang im Heiligtum, der zerrissen ist, und zwar von oben nach unten. Es ist ein wunderbares Bild. Gott selbst nimmt den Vorhang weg und macht den Zugang möglich und sagt: Kommt!
Und wenn wir alle kommen und wir kommen alle auf derselben Grundlage, nämlich dem, was Christus am Kreuz getan hat, was passiert dann? Wir lesen es in Vers 15: Er hat einen neuen Menschen geschaffen aus den beiden, einen Menschen. Es ist eine neue Schöpfung, die ein Sinnbild dafür ist, was es bedeutet, wenn wir unter die Herrschaft Christi kommen. Und diese Einheit herzustellen, das ist das letztendliche Ziel Gottes in der ganzen Schöpfung.
Und in dem Leib, den Christus hingegeben hat am Kreuz, wurde Versöhnung gewirkt für alle. Und wir können jetzt aufgrund der Gnade Gottes, die er allen darreicht, mit Freimütigkeit hinzutreten. Er stiftet Frieden, er ist Frieden und er verkündigt Frieden. on the cross in a perfect sacrifice proclaims the one body of the people whom he has redeemed.
Und dieser eine Leib, der am Kreuz hingegeben wurde, für alle als das vollkommene Sühneopfer, verkündigt quasi diesen neuen einen Leib, den zusammengefügten Leib, bestehend aus Heiden- und Judenchristen.
Und die restlichen Verse des Kapitels führen einfach weiter aus, was das denn jetzt praktisch bedeutet. Beide, Heiden- und Judenchristen, haben jetzt Zugang zum Vater durch einen Geist. Die Heidenchristen sind nicht zweitklassige Christen. Wir sind Mitbürger, Hausgenossen Gottes. Und wir haben einen Eckstein, Jesus Christus, und wir werden als ein Gebäude, ein Haus, aufgebaut in ihm. Ein heiliger Tempel im Herrn. Und die Tatsache, dass Gott durch seinen Heiligen Geist in diesem neuen Bau wohnt, das ist die Garantie, dass wir auch wirklich bei ihm sein werden in Ewigkeit.

Die praktische Herausforderung für die Gemeinde

So as we finish, I think it's a challenge to us, isn't it, in our churches to say, is this our view of the Gospel?
So betrachten, wie wir das jetzt gerade getan haben, erkennen wir, welches Gewicht das Werk Christi tatsächlich hat, so wie der Apostel Paulus es uns hier vor Augen führt.
Eine florierende Gemeinde ist eine Gemeinde, die im Evangelium gewurzelt ist. Eine Evangeliumsgemeinde in dem Sinne, dass sie das Evangelium, die gute Nachricht, eben auch verkündigt, aber eben auch eine Gemeinde des Evangeliums, indem sie das Evangelium nicht nur verkündet, sondern ganz praktisch auslebt, und zwar in Einheit und Liebe untereinander.
Sometimes, when there is a big crisis in the world or some terrible accident and event, people start to think why. Oft, wenn in der Welt etwas Tragisches passiert, ein grosses Unglück, dann fragen sich die Leute manchmal warum.
And you know at work, at the coffee table or by the water fountain people say things like I don't know. Und ihr kennt das sicher, ihr seid in der Pause, die Leute sitzen da, trinken Kaffee, und man hört dann solche Aussprüche wie: Ach, wo wird das noch enden mit dieser Welt?
Jemand, der in einer florierenden Gemeinde daheim ist, der hat eine Antwort auf diese Frage: to the new heavens and the new earth in which God will rule and reign. Das Ende ganz einfach: ein neuer Himmel, eine neue Erde, und Gott wird herrschen in Ewigkeit.
Na ja, der Kaffee wird wahrscheinlich ein bisschen anders schmecken nach diesem Kommentar von dir. Aber wenn wir das nicht verkündigen, wie wird die Welt je die Wahrheit erfahren?
Are convinced that this is the secret of it all, this is where it's going, this is what it's about. Wenn wir als Gemeinden nicht solche sind, die davon überzeugt sind: Das ist der Plan Gottes, das ist sein Wille, dahin wird alles gehen, und es wird ganz gewiss so kommen, then we deprive our generation.
Dann berauben wir unsere Generation der Segnungen, die Gott uns geben will, von denen wir gerade gelesen haben in Epheser 1.
Mögen wir solche sein, die das Evangelium wirklich verstehen, in seiner ganzen Fülle und Gewicht und Auswirkung, damit wir wirklich Zeugen Christi sind in dieser Welt.
Lasst uns beten.
Gnädiger Vater, wir bitten dich, dass du uns vergibst, wenn wir das Evangelium so klein, so mickrig dargestellt und gemacht haben.
Herr, vergib uns auch, dass wir das Evangelium oft nur auf uns beziehen und auf unsere persönliche Beziehung zu dir. Wir schätzen diese Beziehung durchaus über alles, und es ist das Grösste, was es gibt in unserem Leben. Aber, Herr, wir müssen auch feststellen, dass die Sache viel, viel grösser ist als das.
And if tonight you've just lifted our eyes a little bit to see something of the dimensions of the greatness of this Gospel, das gewaltige Ausmass und die Auswirkung dieses Evangeliums, und wenn wir ergriffen haben, dass das nur ein Vorgeschmack ist dessen, was in der Ewigkeit in Fülle unser sein wird, Herr, dann hilf uns, dass wir davon ergriffen sind und es auch ergreifen mögen.
Erneuere unser Vertrauen in die Glaubwürdigkeit deines Wortes. Erweite unser Verständnis, unsere Erkenntnis der Macht deiner Barmherzigkeit und deiner Gnade.
Help us to live every day as citizens of the Heavenly Kingdom. Hilf uns, dass wir jeden Tag als solche leben, die wirklich Himmelsbürger sind.
And would you please use our lives, Lord, even our lives, as channels of your light and truth. Und, Herr, benutze auch unsere Leben als einen Kanal, der dein Licht und deine Wahrheit weitergibt.
Herr, wir bitten, dass auch in unserer Generation noch viele, viele errettet werden mögen und Anteil haben mögen an diesem grossen Geheimnis, von dem wir gerade gelesen haben, in Christus.
Und wir beten in Jesu Namen, Amen.