
Ich habe eine oder zwei Fragen zum Einstieg in die Bibelarbeit mitgebracht. Überlege mal: Wir treffen uns in 40 Jahren wieder. Und zwar sitzen wir dann wieder hier in diesem Saal in der JuMiKo.
Überlege, wie du in 40 Jahren vielleicht aussehen wirst. Vielleicht hast du dann graue Haare oder ein paar Kilo zugelegt. Vielleicht hat sich dein Stil verändert. Vielleicht bist du mit deinen Kindern hier, weil sie dann jünger sind als du heute. Oder du bist mit deinen Patenkindern hier. Du bist in 40 Jahren also deutlich älter als heute.
Was würdest du sagen, welche Eigenschaften man dir dann zuschreiben würde? Was würde jemand, der in 40 Jahren über dich spricht, über dich sagen? Wie würde man dich beschreiben? Was würde man über dich erzählen?
Was denkst du, was für dich erstrebenswert wäre in 40 Jahren? Wie möchtest du dann sein?
Ich zähle einfach mal ein paar Dinge auf, die mir dazu einfallen könnten. Vielleicht möchtest du sehr aktiv und sportlich sein. Oder du möchtest ein offenes Haus haben, in dem immer Leute willkommen sind, die kommen, erzählen und sich wohlfühlen können. Vielleicht möchtest du eine treue Freundin oder ein treuer Freund sein. Oder großzügig mit dem, was du hast. Vielleicht auch lebensfroh.
Oder du sagst: In den letzten Jahren war ich ganz eng mit Jesus unterwegs.
Was kommt dir in den Sinn, wenn du darüber nachdenkst, wie du in 40 Jahren sein könntest?
Persönliche Zukunftsvorstellungen und Glaubensvorbilder
Wenn ich darüber nachdenke, wie ich einmal sein möchte, dann denke ich irgendwann automatisch über Menschen nach, die so sind, wie ich gerne einmal sein würde. Diese Menschen sind für mich Vorbilder.
Manchmal denke ich über Vorbilder nach, die mich im Leben begleiten, und manchmal auch über solche, die mich im Glauben prägen. Hast du Vorbilder im Glauben? Also Menschen, von denen du sagst: So möchte ich auch einmal werden, wenn ich alt bin. So einen Glauben, wie sie ihn haben, möchte ich auch einmal haben.
Man kann die Frage auch etwas anders stellen: Kennst du jemanden, der so ist, wie du sein möchtest? Überlege mal, ob dir so jemand einfällt. Es könnte jemand aus der Bibel sein oder jemand, der schon gestorben ist, von dem du vielleicht ein Buch gelesen hast, eine Biografie oder einen Film. Vielleicht ist es auch jemand aus deinem Umfeld, den du kennst.
Für mich sind Glaubensvorbilder Menschen, die einen angenehmen Charakter haben, mit denen man gerne zusammen ist und Zeit verbringt. Es sind Leute, die in ihrem Leben bei Jesus geblieben sind, obwohl sie manche Höhen und Tiefen erlebt haben. Auch wenn sie Schwierigkeiten durchgemacht haben, sind sie trotzdem immer noch mit Jesus unterwegs.
Es sind Menschen, deren Leben eine Auswirkung hat. Sie haben nicht nur für sich selbst gelebt, sondern waren für andere da und haben sich für andere eingesetzt.
Für mich ist es zum Beispiel Dietrich Bonhoeffer. Den kennt ihr bestimmt. Er war Pastor und Widerstandskämpfer im Dritten Reich und hat viel darüber geschrieben, wie man Jesus nachfolgen kann.
Oder es ist eine Freundin, die älter ist als ich und gerade in Rente gegangen ist. Obwohl sie viele Stationen im Leben erlebt hat, ist sie immer weiter im Glauben gewachsen und hat sich immer wieder für andere eingesetzt.
Eine dritte Person, die mir einfällt, ist jemand, den ich auf einer Dienstreise in Israel getroffen habe. Diese Person ist richtig eng mit Jesus verbunden und setzt sich für Versöhnung in einer Region ein, in der sich viele Menschen hassen.
In letzter Zeit habe ich immer wieder über diese zwei Fragen nachgedacht: Wie möchte ich einmal werden? Und was sind eigentlich meine Vorbilder?
Die Antwort, auf die ich immer wieder gekommen bin, ist: Ich möchte mit Jesus verbunden bleiben, egal was passiert. Ich möchte nah an ihm dranbleiben. Ich wünsche mir, dass mein Leben, mein Handeln und alles, was ich tue, Auswirkungen hat. Dass mein Leben Früchte trägt. Dass ich nicht nur für mich selbst lebe, sondern mich auch für andere einsetze.
Ich frage mal in die Runde: Wem gehen diese Gedanken auch ein bisschen unter die Haut? Ich darf mal alle bitten, kurz die Hand zu heben, wenn sie sagen: Ich wünsche mir, dass mein Leben auch Auswirkungen hat.
Ja, das sind richtig viele.
Und die zweite Frage, die ich noch stelle: Darf jeder die Hand heben, wenn er sagt: Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich im Alltag gar nicht immer richtig mit Jesus verbunden bin. Ich wünsche mir das zwar, aber manchmal fühle ich mich gar nicht so danach.
Auch manche?
Die Bedeutung der Verbundenheit mit Jesus im Alltag
Als ich gefragt wurde, ob ich bei JuMiKo eine Bibelarbeit machen möchte, kam mir das Thema „Verbunden bleiben mit Jesus“ in den Sinn. Dabei habe ich mich gefragt: Wie kann mein Handeln eigentlich eine Auswirkung haben? Also, wie kann es sich auswirken, dass ich mit Jesus verbunden bin?
Ich habe dann intensiver darüber nachgedacht und glaube, dass das ein Schlüssel für unser Überthema bei Yumiko ist. Wenn wir committed bleiben wollen im Glauben, also ein Leben mit Hingabe und Leidenschaft leben wollen, dann ist es meiner Meinung nach entscheidend, dass wir eng mit Jesus verbunden bleiben. Und zwar nicht nur jedes Jahr bei Yumiko, wo wir sagen: „Ja, hier bin ich voll verbunden mit Jesus“, oder im Sommer auf einer coolen Freizeit oder einem Zeltlager. Sondern wir sollten jeden Tag in unserem Alltag ganz normal mit Jesus verbunden sein.
Es gibt einen ganz zentralen Text in der Bibel, der genau vom Verbundensein mit Jesus spricht. Jesus erklärt darin ein starkes Bild, nämlich das Bild von einem Weinstock. Vielleicht kennt ihr das. Ich habe den Text mitgebracht und lese ihn uns vor. Es sind acht Verse:
„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht trägt, schneidet er ab. Eine Rebe aber, die Frucht trägt, schneidet er zurück, damit sie noch mehr Frucht hervorbringt. Ihr seid schon rein, weil ihr das Wort gehört habt, das ich euch verkündet habe. Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. Eine Rebe kann aus sich selbst heraus keine Frucht bringen, sie muss am Weinstock bleiben. Genauso wenig könnt ihr Frucht hervorbringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm, trägt er reiche Frucht. Ohne mich könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, ist er wie eine Rebe, die verwelkt und weggeworfen wird. Die verdorrten Reben werden eingesammelt und ins Feuer geworfen, wo sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, was ihr wollt, und eure Bitte wird erfüllt werden. Dadurch, dass ihr reiche Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters offenbart.“
Das ist unser Bibeltext, und ich möchte etwas tiefer darauf eingehen.
Jesus benutzt hier ein Bild aus der Natur, aus der Landwirtschaft, nämlich von einem Weinberg. Wer von euch war schon mal in einem Weinberg und erinnert sich daran? Vielleicht seid ihr schon mal durch so einen Weinberg gelaufen. Ich war um Weihnachten herum mit einer Freundin an einem schönen Hang, wo einige Weinberge waren, zum Spazierengehen. Im Winter ist es dort relativ kahl, aber Weinberge sind richtig schön im Spätsommer oder im Herbst.
Dann gibt es unendlich viele Reben an den Weinstöcken, die aufgereiht sind und an Drähten entlangwachsen. Dort ist der Stamm im Boden, von dem die Äste ausgehen. Diese Äste entwickeln die einzelnen Zweige, die die Reben sind. Daran hängen dann die Trauben, richtig prachtvoll.
Wenn ihr so einen Weinberg im Spätsommer besucht, hängt er voller Trauben, richtig massig. Wenn man das sieht, wie viele Trauben da sind, würde man am liebsten einige davon essen, weil sie einen so anlächeln. Ein Weinstock kann einfach richtig viele Trauben tragen.
Das ist das Bild, das Jesus hier gebraucht. Ihr habt es jetzt vor Augen. Oft wird der Weinstock in der Bibel als Symbol für das Volk Israel gebraucht, aber Jesus spricht hier selbst von sich als dem Weinstock: „Ich bin der wahre Weinstock.“ Ein ganz schöner Anspruch, den er da formuliert. Ihr kennt bestimmt die anderen Ich-bin-Worte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, „Ich bin das Brot des Lebens“ und so weiter. Mit diesen Aussagen erklärt Jesus seinen Anspruch, Gott zu sein. Das ist eine ganz wichtige Sache, die er hier erklärt.
Wichtig an dem Bild vom Weinstock und den Reben ist, dass Jesus uns als Menschen und Christen mit ihm verbunden sieht. Wir sind die Reben, und wir sollen mit dem Weinstock verbunden bleiben. Eine Rebe kann nicht ohne den Weinstock überleben.
Stell dir vor, dieser Zweig oder diese Rebe ist zehn Meter entfernt vom Weinstock. Was passiert? Das funktioniert nicht. Sie verdorrt, sie geht kaputt, und es wachsen keine Trauben mehr daran.
Das heißt: Eine Rebe kann nur überleben, wenn sie mit dem Weinstock verbunden ist, wenn sie dranbleibt. Nur dann kann sie Frucht bringen.
Jesus erwähnt zwei Arten von Reben: Die, die Frucht bringen, und die, die keine Frucht bringen. Die, die Frucht bringen, pflegt er und schneidet sie zurück, damit noch mehr Frucht wächst. Die, die keine Frucht bringen, wirft er weg.
Ihr habt jetzt diesen Rebstock vor eurem inneren Auge: den Stamm, die Zweige, die Früchte. Ich möchte auf zwei Dinge eingehen, die Jesus hier in dem Text wichtig sind.
Das eine ist, dass er sagt: „Bleibt in mir.“ Wir wollen gemeinsam anschauen, was das bedeutet, in Jesus zu bleiben.
Das andere ist, dass, wenn wir in Jesus bleiben, wir reiche Frucht bringen. Diese Frucht und wie das geht und was das bedeutet, wollen wir ebenfalls gemeinsam betrachten.
Also erstens: in Jesus bleiben, und zweitens: Frucht bringen.
Was bedeutet es, in Jesus zu bleiben?
Jesus sagt: Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. Er sagt nicht: Bleibt an irgendeinem Baum – Apfelbaum, Birnbaum oder Walnussbaum, das ist egal – Hauptsache, ihr seid verbunden. Sondern er sagt: Bleibt verbunden, bleibt in mir, nämlich an dem einzig wahren Weinstock.
Das bedeutet grundsätzlich erst einmal, dass wir Jesus als unseren Erlöser und Retter annehmen. In 1. Johannes 4 steht: Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott, und er in Gott. Wenn wir also glauben, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist und für uns auf die Erde gekommen ist, dann bleibt Gott in uns, und wir bleiben in Gott.
Viele von euch werden vielleicht sagen: Ja, ich glaube das, aber ich habe nicht so das Gefühl, dass ich im Alltag sehr verbunden bin mit Jesus. Mir geht es manchmal auch so. Deshalb habe ich mir diesen Bibeltext ausgesucht, weil ich selbst eine Sehnsucht danach spüre, bei Jesus zu sein oder Jesus in mir zu spüren. Manchmal frage ich mich dann: Wie geht das praktisch? Ich unterhalte mich auch mit anderen darüber und erlebe, dass viele ähnliche Gedanken haben.
Das Wort „Bleibt in mir“ stammt im griechischen Urtext von „meno“. Es bedeutet „sich aufhalten“, „einkehr halten“, „wohnen“ oder „Bestand haben“. Man kann auch sagen: „Zuhause sein“ oder „eine Heimat finden“. Bleibt in mir heißt also: In Jesus unser Zuhause finden.
Wo bist du zuhause? Wenn ich dich das frage, nennst du wahrscheinlich erst einmal deine Adresse. Oder du beschreibst deine Wohnung oder das Haus, in dem du mit deiner Familie lebst. Vielleicht beschreibst du auch einen Ort, an dem du dich wohlfühlst – dein Zimmer, das Sofa oder den Esstisch, wo in deiner Familie viel los ist.
Das stimmt natürlich, aber ich meine auch: Wo bist du innerlich zuhause? Wo ist dein Ankerpunkt? Eine gute Möglichkeit, das zu merken, ist folgende Frage: Wohin gehen deine Gedanken, wenn du sie einfach mal schweifen lässt? Wenn du nichts tust und deinen Gedanken freien Raum gibst, woran denkst du dann?
Gehen sie zur Schule, zur nächsten Matheklausur oder zu deinem Lernplan für die Prüfung an der Uni? Oder zur Arbeit? Ist Leistung, Beruf und Anerkennung dein Zuhause? Oder gehen deine Gedanken ans Essen, an Sport, Fitnessstudio und deinen Trainingsplan? Ist dein Körper, deine Fitness, dein Aussehen dein Zuhause? Oder denken deine Gedanken an deine Freunde, mit denen du abhängst? Ist deine Peergroup dein Zuhause?
Oder, wie es bestimmt bei vielen ist, schweifen die Gedanken gar nicht so weit. In der freien Minute sind wir am Handy und in den sozialen Medien. Meistens sind wir so abgelenkt, dass wir über gar nichts anderes mehr nachdenken. Sind wir also am allermeisten mit unserem Handy verbunden? Sind wir bei unserem Handy zuhause?
Denk mal darüber nach: Wo bist du innerlich zuhause? Was ist dein Ankerpunkt im Alltag? Jesus wünscht sich, dass wir am allermeisten mit ihm verbunden sind, dass wir bei ihm Wurzeln schlagen. Er soll unser Ankerplatz sein, unsere Gedanken sollen zu ihm gehen, und er soll unser Zuhause sein.
Wenn wir uns also wünschen, unser Zuhause bei Jesus zu finden, wie geht das? Zum einen, glaube ich, braucht es Übung. Es geht nicht automatisch, auch nicht mit einem einzigen Gebet. Es wird nicht funktionieren, dass wir aus dem Raum gehen, eine Bibelarbeit gehört haben und dann einfach so jeden Tag ganz eng mit Jesus verbunden sind.
Es ist, glaube ich, wie mit allen Dingen im Alltag: Dinge, die wir fest verankern wollen, brauchen Übung. Übung heißt, etwas immer wieder tun, nicht nur einmal, sondern eine Routine entwickeln und dranbleiben. Ich werde gleich noch ein paar Ideen dazu geben.
Davor noch eine wichtige Sache: Wir müssen diese Routine oder das Dranbleiben an Jesus nicht aus eigener Kraft schaffen. Wir haben einen Helfer, und das ist der Heilige Geist. Jesus verweist darauf, ein bisschen bevor er vom Weinstock spricht. In Johannes 14,6 sagt er: Der Vater wird euch an meiner Stelle einen anderen Helfer geben, der für immer bei euch sein wird. Ich werde ihn darum bitten.
Jesus hat also einen Helfer geschickt, der immer bei uns ist. Dieser Helfer ist Gott, der Heilige Geist. Er hilft uns im Alltag. Der Heilige Geist ist derjenige, der uns hilft, ganz nah an Jesus zu bleiben und in Jesus unser Zuhause zu finden.
Praktische Beispiele für die Unterstützung durch den Heiligen Geist
Ich habe ein Beispiel für euch, wie das mit dem Heiligen Geist funktioniert und wie er uns hilft. Es ist eine Geschichte von meinem Mann.
Mein Mann hat eine kleine Baufirma, und dort bauen sie immer wieder Stahlträger ein. Das macht man zum Beispiel, wenn man ein Haus renoviert und ein offenes Wohnzimmer oder Esszimmer haben möchte. Bisher stand dort eine Wand, die man dann herausreißt. Damit aber nicht das ganze Haus zusammenbricht, wird ein Stahlträger eingebaut, um die Decke zu stabilisieren.
So ein Stahlträger ist richtig schwer. Der Stahlträger, den mein Mann, Sammy, einbauen wollte, wog 500 Kilo. Den kann man nicht einfach so hochheben.
An dem Tag haben sich leider zwei seiner Mitarbeiter kurzfristig abgemeldet, weil sie krank waren oder nicht konnten. Mit wenigen Leuten bekommt man so einen schweren Stahlträger nicht hoch.
Mein Mann hat sich dann schnell eine Konstruktion mit einem Flaschenzug ausgedacht, um den Stahlträger hochzukriegen. Das ist ein Hilfsmittel, damit es funktioniert, denn alleine oder zu zweit wäre es nicht gegangen.
Am Ende war es ganz einfach und hat gut geklappt. Er saß nicht zuhause auf dem Sofa und hat einfach gesagt: „Stahlträger hoch an die Decke“ – und dann ist er hochgeflogen. Er hat nachgedacht, sich etwas ausgedacht und die Konstruktion aufgebaut. Danach hat es ihn körperlich nicht sehr angestrengt.
So ist es auch mit dem Heiligen Geist. Wir machen die Dinge trotzdem. Wir sitzen nicht auf dem Sofa, und plötzlich passiert alles von selbst. Wir sind dabei, wir hängen uns rein. Aber es kostet uns keine große Anstrengung, weil unser Helfer, der Heilige Geist, das in uns bewirkt.
Wir sind also bei der Frage: Wie kann ich mit Jesus im Alltag verbunden bleiben? Zwei Dinge sind mir dabei wichtig:
Erstens: Es braucht Übung, ein Einüben von Routine. Das ist eine Anstrengung für uns.
Und zweitens: Diese Anstrengung nimmt uns der Heilige Geist ab. Dafür haben wir ihn als Helfer.
Jesus im Alltag bewusst erleben und einbeziehen
Wie bleibt man konkret mit Jesus verbunden? Man könnte denken, das Einfachste sei, nichts anderes mehr zu tun, als ständig an Jesus zu denken. Sich mit dem ganzen Leben nur noch darauf zu konzentrieren, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche nur noch Dinge mit Jesus zu machen: nur noch in der Bibel zu lesen, zu beten, zu meditieren und dann wieder von vorne anzufangen.
Aber Jesus sagt nicht, dass wir ins Kloster gehen sollen oder unser ganzes Leben lang eine Auszeit nehmen und nichts anderes mehr tun dürfen. Das wäre ja eigentlich gar nicht möglich. Wenn das alle täten, könnten wir nicht einmal so ein Yumiko organisieren.
Es geht vielmehr darum, dass wir in unserem Alltag, in dem, was wir tun, wofür wir verantwortlich sind oder was wir zu erledigen haben, mit Jesus verbunden sind und ihn einbringen. Es geht also nicht darum, hin und wieder außergewöhnlich mit Jesus verbunden zu sein, sondern unseren Alltag mit ihm zu bestreiten und mit ihm unterwegs zu sein.
Überlege deshalb einmal, was du eigentlich so in deiner Woche oder an deinem Tag machst: Aufstehen, frühstücken, mit der S-Bahn fahren, in der Schule sein, nach Hause laufen, Hausaufgaben machen, spazieren gehen, zum Sport gehen, chillen, Kaffee trinken – was auch immer. Du weißt am besten, was du tagsüber machst.
Die Frage ist: Wie kannst du bei den Dingen, die du tust, mit Jesus verbunden bleiben? Bei manchen Dingen geht das leichter, bei anderen ist es schwieriger. Mir sind einige Situationen eingefallen, in denen man leichter mit Jesus verbunden sein oder mit ihm im Gespräch bleiben und sich mit ihm austauschen kann.
Trotzdem tun wir das oft nicht, sondern haben vielleicht nur eine kurze Zeit am Tag, in der wir uns bewusst auf Jesus konzentrieren. Den Rest des Tages sind wir dann eigentlich nicht mehr mit ihm verbunden. Aber wir können ihn auch zwischendurch mit hineinnehmen, zum Beispiel beim Spazierengehen.
Wie wäre es, wenn du unterwegs bist und dich mit Gott unterhältst? Ihm einfach von deinem Tag erzählst, anstatt nur Musik zu hören? Oder wenn du zu Hause bist, dich hinsetzt, eine Pause machst, einen Kaffee oder Tee trinkst und vielleicht ein bisschen chillst, dich mit Jesus unterhältst und über deinen Tag nachdenkst – was dich gerade beschäftigt.
Oder wenn du unterwegs bist, im Auto, im Bus oder auf dem Schulweg, an Jesus denkst und mit ihm besprichst, wovor du vielleicht Sorge hast oder was auf dich zukommt. Oder wenn du im Haushalt beschäftigt bist, Gott lobst und mit ihm über die Dinge sprichst, die dich bewegen.
Ich denke, es ist schwierig, in einer Matheprüfung oder in einem schwierigen Gespräch ganz mit Jesus verbunden zu sein. Dort braucht man viel Konzentration auf das, was vor einem liegt. Aber ich glaube, es ist möglich, vorher zu beten und zu sagen: Herr, hilf mir.
Schwierig ist es bestimmt auch beim Sport. Wenn ich da unterwegs bin, muss ich mich auch konzentrieren. Aber ich kann vorher sagen: Hey Jesus, danke, dass ich einen Körper habe und Freunde, mit denen ich mich auspowern kann.
So kann ich Jesus in meinen Alltag mit hineinnehmen und üben, immer wieder mit ihm in Verbindung zu treten.
Ein Glaubensvorbild aus Israel
Wir haben bei Coworkers eine Partnerorganisation in Israel. Ich habe vorher kurz von der Person erzählt: Es handelt sich um Christen arabischer Abstammung. Sie haben es in Israel nicht leicht, angesichts all der Konflikte. Ihre Arbeit besteht darin, Versöhnung zu fördern.
Es ist ihnen wichtig, Versöhnung zwischen jüdischen und arabischen Menschen zu bringen. Sie haben selbst erfahren, dass Jesus Frieden bringen kann – einen ganz übernatürlichen Frieden, den Menschen von sich aus eigentlich nicht erzeugen können.
Die Arbeit wird von einem Ehepaar geleitet. Die Frau ist für unser Thema „Mit Jesus verbunden bleiben“ für mich ein großes Vorbild. Sie spricht immer wieder mit Jesus in ihrem Alltag. Er ist einfach immer mit dabei.
Es ist richtig schön, manchmal auch lustig und inspirierend, sie zu besuchen und zu erleben, wie sie das macht. Ob sie kocht, aufräumt, ein Treffen organisiert, etwas erledigt oder irgendwohin fährt – und auch wenn andere dabei sind – sie redet einfach mit Jesus. Ohne extra in die Kirche zu gehen oder die Bibel aufzuschlagen.
Sie weiß, dass Jesus mit dabei ist, egal wo sie ist und was sie tut. Sie erzählt ihm einfach, was gerade los ist, und bittet ihn: „Herr, jetzt brauche ich dich hier und da.“ Sie rechnet fest damit, dass Jesus sie hört und eingreift – und das tut er dann auch.
Es ist wirklich beeindruckend, das so mitzuerleben, wie Jesus in ihrem Leben so präsent ist.
Herausforderungen im Glauben und das Ausharren bei Jesus
Zum Thema „Mit Jesus verbunden bleiben“ habe ich noch eine Sache.
Vielleicht klingt das manchmal so schön und so einfach, wenn wir uns daran erinnern, dass Jesus uns das schenkt. Aber ich glaube, manchmal ist es im Leben nicht so einfach. Oder es fühlt sich zumindest nicht so an, als könnte ich das einfach locker machen.
Ich glaube, manchmal gibt es im Leben auch schwere Phasen, in denen wir Durchhänger haben. Oder Zeiten, in denen wir keine richtige Perspektive sehen. Zeiten, in denen wir vielleicht von anderen verletzt wurden, uns alleine fühlen oder uns schwer aufraffen können. Es gibt auch Zeiten, in denen es unserem Körper vielleicht nicht gut geht.
In solchen Zeiten fällt uns vielleicht kaum etwas ein, womit wir einfach so nebenher mit Jesus im Gespräch bleiben können. Ich glaube, dass das manchmal so ist. Oder dass wir uns in diesen Zeiten nirgendwo so richtig zu Hause fühlen, auch nicht bei Jesus. Sondern dass sich alles einfach ein bisschen schwierig anfühlt.
Aber ich glaube, dass das „In Jesus bleiben“ dann einfach ein Ausharren ist. Es heißt nicht, dass ich mich hier ganz besonders wohlfühle oder dass es sich hier ganz schön anfühlt. Sondern es heißt, dass ich sage: „Hier bin ich, und ich bleibe bei Jesus, weil ich weiß, dass er mein Retter ist und dass es eines Tages anders werden wird.“
Ich halte mich an seinen Füßen fest und harre hier einfach aus.
Es gibt einen schönen Vers im Alten Testament. Jakob hat das gesagt, nachdem er mit Gott gekämpft hat: „Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.“ Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.
Also glaube ich, dass es manchmal auch so sein kann, dass wir uns einfach an Jesus festhalten und ausharren bei Jesus. Dass es auch bedeutet, in Jesus zu bleiben.
Die Bedeutung des Fruchtbringens in Jesus
Wir haben uns also gemeinsam den Aspekt angeschaut, was es bedeutet, in Jesus zu bleiben. In unseren Versen taucht der Satz „Bleibt in mir und ich werde in euch bleiben“ sehr häufig auf.
Doch es geht nicht nur darum, einfach in Jesus zu bleiben und das als Selbstzweck zu sehen. Es ist nicht „wir bleiben in Jesus und fertig“, sondern es geht um mehr. Es geht darum, Frucht zu bringen. Jesus sagt: „Wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm bleibe, dann trägt er reiche Frucht.“
Das wollen wir uns noch genauer anschauen: Was bedeutet es, Frucht zu bringen? Jesus benutzt das Bild eines Weinstocks, das haben wir bereits betrachtet. Ich habe mich gefragt, warum gerade der Weinstock? Er hätte ja auch sagen können: „Ich bin ein Apfelbaum und ihr seid die Äpfel“ oder „Ich bin ein Feigenbaum und ihr seid die Feigen“ – oder irgendein anderer Baum oder Strauch. Warum also der Weinstock? Was ist an dem Weinstock und den Trauben so besonders?
Mir ist aufgefallen, dass der Weinstock einzig und allein wegen der Frucht, also wegen der Trauben, von Bedeutung ist. Sonst ist der Weinstock kaum zu gebrauchen. Man kann zum Beispiel kein Holz daraus machen, denn der kleine Stamm eignet sich nicht dafür. Der Weinstock ist also wegen der Frucht wichtig, und Jesus ist diese Frucht wichtig, wenn er von dem Weinstock spricht.
Was bedeutet es also, wenn wir Frucht bringen sollen? Ich glaube, es heißt, dass unser Alltag einen Unterschied macht. Das, was wir tun und wie wir handeln, hat Auswirkungen. Denn es ist etwas anders, wenn du mit Jesus lebst.
Wenn wir die Bibel insgesamt anschauen, fallen uns immer wieder an verschiedenen Stellen Früchte auf. Ich möchte drei Früchte besonders hervorheben.
Zum einen ist da die Frucht einer Charakterveränderung, also eine Veränderung in unserer Persönlichkeit. Das haben wir vorher im Zeugnis gehört, dass so etwas passieren kann und dass wir es auch beobachten können.
Diese Veränderung wird ganz stark im Galaterbrief beschrieben. Paulus schreibt im Neuen Testament in Galater 5: „Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.“
Hier wird wieder erwähnt, dass der Heilige Geist in uns diese Frucht hervorbringt. Es ist also Gott, der in einem Christen etwas verändert – und zwar richtig positive Dinge, finde ich.
Stell dir mal vor, du hast einen Freund oder eine Freundin, der oder die voller Liebe für Menschen ist, richtig fröhlich, sich für Frieden einsetzt, unendlich geduldig mit dir ist, freundlich zu allen Menschen, dir vergibt, wenn du mal danebenliegst.
Diese Person ist ein unglaublich treuer Freund, rücksichtsvoll, setzt nicht nur ihre eigenen Ideen um, sondern schaut auch auf andere. Außerdem hat sie sich selbst im Griff, kontrolliert ihre Gefühle und Impulse.
Was für ein toller Mensch, was für ein guter Freund! So jemanden möchte man eigentlich gerne haben. Ich selbst wäre gerne so eine Person. Ich weiß, dass ich es nur bedingt bin und dass es viele andere Seiten an mir gibt. Aber wie schön ist es zu wissen, dass Jesus und der Heilige Geist in mir wirken, damit ich mehr und mehr so werde wie diese Person.
Diese Frucht bedeutet also, dass wir Jesus ähnlicher werden und sich unser Charakter zum Positiven verändert. Das ist etwas, das wächst – eben eine Frucht. Und diese Frucht geschieht in uns. Gott lässt sie in uns wachsen, der Heilige Geist bewirkt sie.
Die Auswirkungen des Glaubens auf das Handeln
Das Zweite, was eine solche Frucht bedeutet, sind gute Werke. Wenn wir in Jesus bleiben, hat das Auswirkungen auf unser tägliches Handeln. Wir verhalten uns anders, weil sich unser Charakter verändert und uns andere Dinge wichtig werden. Andere Menschen werden uns wichtig.
Wir lernen, andere zu lieben, für sie einzustehen und ihnen zu helfen, wenn sie in Not sind oder ein Bedürfnis haben. Wir hören ihnen zu. Kurz vor Weihnachten habe ich mit einer unserer Freiwilligen einen Videocall gemacht. Sie erzählte, dass sie während ihrer Zeit im Ausland – sie ist in Lateinamerika – viel im Glauben lernt. Sie merkt, wie sie im Glauben wächst, wie sich Dinge verändern und dass Gott an ihrem Herzen arbeitet.
Sie berichtete, dass ihr immer mehr auffällt, wie viele Menschen, denen sie begegnet, in Not leben oder in Armut sind oder einfach Hilfe brauchen. Das berührt sie und beschäftigt sie innerlich. Sie macht sich Gedanken darüber, dass sie, wenn sie nach dem Jahr zurück nach Deutschland kommt, darauf achten möchte, einen Beruf zu wählen, in dem sie Menschen unterstützen kann – gerade dort, wo sie Hilfe brauchen.
Ich fand das sehr schön, denn die Freiwillige erzählte, dass sie im Glauben näher an Jesus heranwächst und dass das gleichzeitig Auswirkungen auf ihr konkretes Handeln hat – nämlich auf ihre Berufswahl. Was Jesus in uns tut, bleibt nicht ohne Folgen, sondern trägt Früchte. Er arbeitet in uns, wir werden ihm ähnlicher. Das bedeutet, dass uns immer mehr die Dinge wichtig werden, die auch ihm wichtig sind, so wie bei dieser Freiwilligen.
Ich finde das sehr beeindruckend, weil ich mir gut vorstellen kann, dass das passiert. Wenn wir hier die Leute im Saal betrachten – es sind ein paar hundert – und uns vorstellen, dass Jesus in jedem von uns an unserem Charakter arbeitet und der Heilige Geist uns immer mehr verändert, dann hat das Auswirkungen, wie bei der Freiwilligen, bei jedem von uns.
Was wird sich verändern in unserem Umfeld, in unseren Gemeinden, in unseren Familien, in unseren Freundschaften und auch in unserer ganzen Gesellschaft? Es steckt so viel Potenzial darin, wenn wir wissen: Jesus verändert uns. Es ist ein großes Potenzial, das in uns steckt und das Gott in uns allen zum Vorschein bringen möchte.
Die missionarische Frucht des Glaubens
Und das Letzte, was diese Früchte auch sind, ist etwas Missionarisches. Es sind Menschen, die Gott kennenlernen, Menschen, die eine Beziehung mit Jesus beginnen und ihr Leben ändern. Das heißt, die Früchte sind auch Menschen, denen wir den Glauben nahebringen und die dann mit Jesus verbunden sind.
Solche Früchte reichen weit. Es sind nicht nur kleine Früchtchen, die man kaum sehen kann oder die irgendwie unsichtbar sind. Wenn wir mit Jesus verbunden sind, ändert das etwas in uns selbst. Das hat Auswirkungen auf unser Umfeld und bewirkt auch etwas bei den Menschen um uns herum. Ein Funke springt über, weil letztlich Jesus überspringt, der in uns lebt und für andere sichtbar wird.
In uns wird sichtbar, was wir vorher hatten: Liebe, Freude, Geduld, Friede. Andere Menschen sehen das. Sie sehen Jesus in uns, weil unser Gott ein lebendiger Gott ist und andere Menschen anspricht.
Bei Coworkers hören wir oft von Menschen, die sich ganz neu für den Glauben entscheiden, oft auch in schwierigen Ländern oder in schwierigen Situationen. Das sind Länder, in denen es nicht so einfach ist, weil eine Entscheidung für den Glauben schwierige Auswirkungen haben kann. Zum Beispiel kann man von der Familie ausgestoßen werden oder manche Privilegien verlieren. Trotzdem hören wir immer wieder, dass Jesus Menschen dort anspricht und dass sich Menschen entscheiden, ihm nachzufolgen – egal, was das kostet.
Diese Menschen sind auch Früchte. Jesus möchte, dass Menschen dazukommen und dass immer mehr Menschen mit ihm verbunden sind. Jesus ist nicht so ein Mini-Weinstock, der irgendwo steht und damit zufrieden ist, dass ein paar Früchte daran hängen. Er hat eine große Vision – und zwar für alle Menschen. Er liebt alle Menschen, egal wo sie sind. Er liebt sie so sehr, dass er sich wünscht, dass alle Menschen zu ihm finden.
Das können auch Menschen in deinem Umfeld sein: deine Geschwister, die vielleicht noch nicht glauben, deine Schulfreunde, Studienkollegen, Arbeitskollegen oder Nachbarn. Es können Menschen in fernen Ländern sein oder Menschen, die aus fernen Ländern zu uns kommen. Jesus möchte, dass alle zu ihm finden. Wenn das geschieht, ist es auch Frucht, und dazu können wir mitwirken.
Wir haben einen großen Gott mit einer großen Vision für die Welt. Er sagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Aber er sagt auch: „Wenn ihr mich bittet, dann könnt ihr um alles bitten, und eure Bitte wird erfüllt werden.“ Das heißt: Mit Gott ist Großes möglich. Mit unserem Gott können wir über Mauern springen. Mit ihm verändert sich unser Charakter. Mit ihm hat unser Handeln Auswirkungen. Und mit ihm kommen Menschen zum Glauben.
Wenn wir mit Jesus verbunden sind und in ihm bleiben, wird Gott geehrt. Dann entsteht etwas – dann entsteht viel Frucht.
Abschlussfragen und Gebet
Ich habe zum Abschluss noch zwei Fragen, die ich euch gerne mitgeben möchte – so als Zusammenfassung der Bibelarbeit. Nehmt die Fragen gerne mit.
Die erste Frage lautet: Wo bist du innerlich zu Hause? Überlege dir, wohin deine Gedanken gehen, wenn du nichts tust. Wie kannst du bewusst Jesus mehr Raum geben?
Die zweite Frage ist: Was wäre eine Sache, die du ab heute tun könntest, um mit Jesus verbunden zu bleiben? Probier aus, was du tun könntest, um Jesus bewusst mehr in deinen Alltag einzubeziehen. Wo kannst du Früchte bringen?
Ich bete noch mit uns:
Ja, Herr, wir danken dir, dass wir hier sein können. Wir danken dir, dass du mit uns bist, dass du lebendig bist und zu uns sprichst.
Danke, Herr, dass du ganz nah bei uns sein möchtest und dass du dir wünschst, dass wir mit dir verbunden sind und unser Leben mit dir gestalten. Danke, dass du uns den Heiligen Geist geschenkt hast, der in uns das bewirkt.
Ich bitte dich, dass du uns hilfst, unseren Alltag mit dir zu gestalten, dass wir mit dir unterwegs sind, mit dir rechnen und dich einbeziehen. Ich bitte dich, dass du das in uns bewirkst, auch in der kommenden Zeit, damit wir Erlebnisse und Erfahrungen mit dir haben und diese auch mit anderen Menschen teilen können.
Ich möchte dich bitten, dass du unser Leben und unser Handeln nutzt, damit wir auch ins Leben anderer Menschen hineinsprechen können. Wir bitten, dass du durch uns wirkst und wir Anteil an den Früchten haben dürfen, die du schenkst.
Danke, Herr, für deine Nähe, für deine Gnade und dass du heute mit uns hier bist. Amen.