Event•Teil 1 / 21Pfingstjugendtreffen 2026
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Ein persönlicher Einstieg mit einer unerwarteten Erinnerung
Ich möchte meiner Seite herzlich danken, dass ihr uns da wunderbar nach vorne getragen habt im Schiff. Es war eine Wohltat, da über die Wellen von euch zu reiten, und es ist noch vielmehr eine Wohltat, einfach hier zu sein.
Ich weiss nicht, was du für eine Schulkarriere hingelegt hast. Nun, meine Schulkarriere war so Durchschnitt. Es gab Fächer, die habe ich etwas mehr gemocht, zum Beispiel Sport. Im Singen ging es einigermassen gut. Aber dann gab es auch Fächer, die mir wirklich schwerfielen.
Französisch war eine Katastrophe. Acht Jahre gelernt, und ich weiss noch bis heute nicht, wie man das auswendig lernen kann, all das Zeug. Dann war Zeichnen so eine absolute Schwäche von mir, bis heute. Es gibt doch diese Spiele, wo man irgendetwas zeichnen muss und alle anderen müssen herausfinden, was es ist. Hey, sorry, das geht bei mir nie. Also, das ist wirklich schlimm.
Aber ich habe einmal in meiner Zeichnungskarriere in der Schule, in einem meiner letzten Schuljahre, eine Zeichnung gemacht, die, so hat es der Lehrer dann später gesagt, brauchbar war. So hat er es ausgedrückt. Und wir mussten damals die Zeichnung nach vorne nehmen und beim Lehrpult hinlegen. Dann hat er uns erklärt, was wir besser machen müssen. Ich habe nicht zugehört. Es war sowieso immer scheisse. Also habe ich nicht zugehört und habe meine Kollegen am dritten Bank gesehen, und wir haben einander Grimassen gemacht.
Auf einmal merkt der Zeichnungslehrer, dass ich ihm nicht zuhöre. In meiner einzigen Zeichnung, die man jemals brauchen konnte, habe ich ihm nicht zugehört. Und wir wussten, und ich war in einer anderen Generation aufgewachsen als die meisten von hier, wir wussten: Wenn dieser Lehrer sauer ist, dann ist er unberechenbar. Und weil er sauer wurde, weil ich da irgendwo herumgegrinst habe und ihm kein Wort zugehört habe, sprang er auf einmal auf und haute mir mit der Faust einen auf die Schläfe.
Echt? Also, das ist nicht Widerwessen, das ist Schweizer Erziehungsmethodik. Und wir haben als Jungs, so halbwüchsige Jungs, immer gesagt: Wenn der das nochmals macht, dann hauen wir dem einen zurück. Und dummerweise habe ich es gemacht. Aber es war mehr Notwehr so. Das war das Ende meiner Zeichnungskarriere.
Aber wenn ich hätte zeichnen können, dann hätte ich Graffitis gemacht. Und wenn ich ein Graffiti machen müsste für heute Abend, was ich jetzt selbst nicht tun konnte, ihr versteht schon selbst gar nicht daraus gefunden, was ich euch eigentlich vermitteln wollte, hätte ich ein Graffiti gemacht über das Thema von heute: „Build for Freedom.“
Die bedrückende Herkunft einer Freiheitsgeschichte
Wir reden über Joshua. Du bist geschaffen für Freiheit. Aber hey, wir reden über einen Jungen im Teenageralter, der alles andere als Freiheit erlebt hat.
Er ist in Ägypten aufgewachsen. Seine Vorfahren waren Abraham, das war der Erste. Später kam Jakob, und Jakob ist mit seiner Familie mit siebzig Leuten nach Ägypten gereist, weil sein Sohn Joseph dort war. Am Anfang war alles eine schöne, nette Geschichte: Die siebzig Israeliten kamen, siedelten sich dort an, und dann wurden sie richtig stark. Aus ihnen wurden zwei bis drei Millionen Menschen in Ägypten.
Und das wurde für die Ägypter zu einer Bedrohung. Was haben sie gemacht? Sie haben die kleinen Kinder, speziell die Knaben, die auf die Welt gekommen sind, einfach getötet. So war eigentlich die Generation vor Joshua. Der Mann, dem wir heute zurufen würden: Du bist geschaffen für Freiheit, built for freedom, hatte eine katastrophale Geschichte.
Seine Vorgeneration wurde getötet. Seine Großeltern erzählten ihm diese schmerzhaften Geschichten, wenn die Soldaten um das Haus zogen und nach den neuen Jungen gesucht haben. Es war eine schreckliche Geschichte. Aber die Israeliten wurden dadurch nicht schwächer, sondern immer noch stärker. So wurden sie eben zwei, drei Millionen, und die Ägypter wussten nichts anderes, als diese Israeliten zu unterdrücken, indem sie sie versklavten.
Sie mussten täglich arbeiten. Sie mussten gigantische Bauwerke hinstellen. Sie waren von morgens bis abends nur ausgepeitscht, angeschrien und geschunden. Das war die Kindheit von Joshua. Sein Vater kam nach Hause mit einem zerschlagenen Rücken. Und nicht um sechs zum Abendbrot und zum kühlen Bierchen, sondern mitten in der Nacht. Und am nächsten Morgen, wenn die Sonne aufging, wusste er: Ich muss wieder auf der Matte stehen.
So hat Joshua seine Kindheit erlebt. Er selbst wurde als junger Mann ganz sicher auch eingezogen in diesen Sklavendienst. Und wenn dieses Graffiti auf dem Weg zu seiner Arbeit gestanden hätte, was nicht eigentlich Arbeit war, sondern nur Ausnützen, dann hätte er gesagt: Bist du bekloppt? Ich bin ein traumatisierter Mann, ein junger Mann, vor dem eine Generation liegt, die entweder getötet wurde oder gerade dabei ist, darauf zuzugehen. Ich kann mich nicht frei bewegen. Ich arbeite sieben Tage in der Woche, 52 Wochen ohne Ferien.
Build for Freedom, mach einen besseren Witz. Aber die Geschichte zeigt: Diese Definition, built for freedom, war genau auf Joshua zugedacht, obwohl seine Umstände alles andere als frei waren.
Wenn Hoffnung auf Widerstand trifft
Weißt du, es gab keine netten Momente. Es gab keine lustigen Familienfeste, bei denen man gefeiert hat. Nein, sieben Tage geschundene Geschichte. Und man hat sich zugesagt und gesagt: Es gab doch mal den Abraham, den Ersten in 1. Mose 15. Der hat doch gesagt, wir werden mal als Volk nach Ägypten gehen, aber nach 400 Jahren ist die Geschichte vorbei. Und weißt du was? Sie waren schon 430 Jahre dort. Schlechter Witz, das mit 400 Jahren und dann ist es vorbei. Alles andere wurde nicht leichter, es wurde nur noch härter.
Und weißt du, die Geschichte von Joshua erinnert mich auch an unsere Geschichte. Weißt du, dass jedes siebte Kind in Deutschland abgetrieben wird? Da fehlt auch eine Generation. Unsere Väter arbeiten nicht sieben Tage, aber manchmal sind wir als Väter absorbiert mit uns selbst, mit unseren Vergnügungen, mit unserer Arbeit, mit unserer Karriere. Manchmal wünschen wir uns Nähe, und wir leben Kühle, Ablehnung, Schmerz.
Und weißt du, diese Geschichte von Joshua ist deine und meine Geschichte.
Als Jesus vor zweitausend Jahren auf diese Welt kam, hat er in seiner Heimatstadt ein erstes Statement abgelegt. Er hat gesagt: Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt, um den Armen die gute Botschaft zu verkünden. Er hat mich gesandt, Gefangenen zu verkünden, dass sie freigelassen werden, Blinden, dass sie sehen werden, Unterdrückten, dass sie befreit werden, und dass die Zeit der Gnade des Herrn gekommen ist.
Vor zweitausend Jahren kam auch einer, der hat gesagt: Freunde, ihr seid geschaffen für Freiheit. Josua hat genau das Gleiche erlebt. Es kam nämlich auch einer, nämlich Mose, der Mose, von dem sein Vater ihm mal erklärt hat, dass er einer der wenigen war, die überlebt haben, weil er von seinen Eltern in einen Korb gelegt wurde. Und er konnte dann beim Pharao aufwachsen, aber dummerweise hat er dann einen Ägypter umgebracht und musste fliehen. Er war im Exil.
Und eines Tages kommt dieser Mose und sagt: Freunde, wir sind geschaffen zur Freiheit. Das ging tief ins Herz von Joshua. Built for freedom, zwar 30 Jahre zu spät, aber lieber 30 Jahre zu spät als gar nie. Und Joshua dachte: Yes, sie haben als Familie gesagt, doch, es kommt. Wir werden aus dieser wirklich im wahrsten Sinne des Wortes verdammten Sklaverei herauskommen. Wir werden in diese Freiheit hineingehen, und wir werden noch einmal ein Volk sein, das an Orten lebt, wo Milch und Honig fließen, wo Freiheit gelebt werden darf.
Aber am nächsten Tag war die Freude vorbei. Als nämlich Joshua, sein Vater und all seine Verwandten da zur Arbeit gehen mussten, sich morgens hinschleppen mussten, hieß es: Weil dieser Mose das Volk in die Freiheit führen möchte, wird die Strafe und die Arbeit nur noch härter. Und es wurde noch schlimmer.
Die Botschaft von Freiheit und die Erfahrung des Scheiterns
Und weißt du, vielleicht hast du in deinem Leben auch schon mal so einen Hoffnungsmoment erlebt. Ah, ich könnte ja frei werden von Neid, frei werden von Schuld, frei werden von Pornosucht, ich könnte ja frei werden von religiösen Zwängen, ich könnte ja frei werden von Ängsten. Ich wäre eigentlich geschaffen für Freiheit. Und dann ist es wie bei Joshua, wo du denkst: Yes, es kommt. Und am nächsten Tag denkst du: Es ist alles noch viel schlimmer als vorher.
Vor drei Jahren sind meine Frau und ich nach Zollikofen gezogen, eine Stadt in der Schweiz, wo wir niemanden gekannt haben. Wir sind dort hingekommen mit der großen Botschaft: Leute von Zollikofen, ihr seid built for freedom, ihr seid für Freiheit berufen. Natürlich denken die meisten: Ich bin ja frei, ich kriege alle Monate 5 Schweizer Franken. Das ist nicht Freiheit, das ist nicht Freiheit. Freiheit für dein Herz, wo du lieben kannst, wo du vergeben kannst, wo du Geschichten überwinden kannst, das ist Freiheit. Wo du neidlos mit Freunden, mit Leuten unterwegs sein kannst, das ist Freiheit.
Wir haben Leute getroffen wie Karin, Julian, Marc, Dijon, Claudia, Brigitte und und und. Und Menschen sind aufgestanden. Da war Karin, die hat gesagt: Ja, natürlich, ich bin alkoholsüchtig, ich brauche Freiheit. Und es war wie ein: Ah, da glaubt jemand für mich, dass für mich noch eine Möglichkeit ist. Und bald darauf empfand sie, dass diese kurz gewonnene Freiheit wieder wegbricht. Und so ist es vielleicht auch in deinem Leben mal geschehen. Du hast mal gebetet für Freiheit, aber es kam nicht wirklich durch.
Heute ist Karin ganz frei, und so viele andere auch. Julian muss nicht mehr kiffen, Dijon ist frei von Haschis, da ist ein junger Mann, der ist frei von Rebellion, und und und. Warum? Weil Gott einen Plan hat für dein und mein Leben, uns frei zu machen. Das hat er auch bei Joshua gehabt, nur Joshua hat es fast nicht geglaubt. Das kann doch nicht wahr sein, meine Geschichte sagt etwas anderes.
Aber weißt du was: Ich bin zutiefst überzeugt, dass das, was Jesus vor zweitausend Jahren in seinem Heimatdorf gesagt hat, was wir vorhin gelesen haben, auch heute noch gilt. Er hat einen Plan für dein Leben: Freiheit, Freiheit, Freiheit, Freiheit. Freiheit bedeutet, du kriegst eine Beziehung mit Gott, und dadurch wirst du und ich frei.
In Galater 5,13 heißt es: Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid zur Freiheit berufen! Das ist unser Call, built for freedom. Gott hat dich geschaffen, dass du frei wirst. Deine Ängste, deine traumatischen Geschichten – Jesus kann alles neu machen. Wir erleben das gerade in unserer neuen Geschichte, die wir da miterleben dürfen: was Jesus macht, wenn er in ein Dorf kommt, in Jugendklicks hineinkommt, wenn er anfängt, Menschen in die Freiheit zu führen.
Du stehst da und denkst: Jesus, du bist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit. Du hast immer noch auf dem Plan, Menschen frei zu machen. Und weißt du, es gilt für jeden hier drin, für jeden Livestream. Jesus ist gekommen, um die Gefangenen freizumachen.
Der Weg aus der Gefangenschaft beginnt mit Glauben
Aber was braucht es bei Joshua, dass er das erleben durfte? Da kam Mose und hat es erzählt. Und zuerst ging es einmal richtig tüchtig in die Hosen. Dann kamen diese zehn Plagen, und Joshua erlebte, dass er nur noch gestaunt hat, was Gott alles draufhat. Das ist ja richtig heavy.
Und dann kam dieser Abend. Mose sagte den zwei Millionen Israeliten: Freunde, das ist der Abend des Durchbruchs. Heute werdet ihr wirklich frei.
Es war nicht so, dass die Ägypter an diesem Tag gesagt hätten: Hey, heute könnt ihr etwas früher in die Mittagspause gehen, und dann erzählt ihr euch einen schönen Abend. Überhaupt nicht. Es war wie jeden Tag. Wie jeden Tag.
Und vielleicht bist du da hingekommen nach Eidlingen, und es war wie jeden Tag. Du hast deine Gefangenschaft gespürt, deine Verdammnisgefühle, deinen Neid, dein Selbstmitleid, all die Geschichten, in denen du gefangen bist. Und wir wissen aus Studien, dass jedes dritte bis fünfte Kind in unseren Ländern psychische Gefangenschaften verspürt.
Und du bist da hingekommen und fragst dich: Warum heute Abend? Und vielleicht hat Joshua das auch gedacht. Ja, Mose, warum gerade heute Abend? Es ist ja nett, dass du das sagst. Aber Joshua hat verstanden: Wenn ich diese Freiheit erleben möchte, dann muss ich im Glauben reagieren. Ich kann nicht einfach dasitzen und sagen: Das will ich nun mal sehen, ob da wirklich jetzt Freiheit für uns reinkommt. Sondern Joshua wusste: Wir müssen den Weg gehen, den Gott vorzeigt. Das ist der Weg zur Freiheit.
Und Jesus gibt dir und mir heute Abend auch einen Weg zur Freiheit. Der erste Punkt, den Joshua wusste, ist, oder den er erkennen musste: Gott will Freiheit.
Aber weisst du, es ist jemand da. Und Jesus hat das gesagt, in Johannes 10,10: Es ist jemand da, der versucht, dir Gefangenschaft zu geben. Ich weiss nicht, ob du die Geschichte der Gaza-Gefangenen und Geiseln irgendwo verfolgt hast. Ich habe das sehr verfolgt. Zwei Jahre lang waren sie geknechtet in einer furchtbaren Gefangenschaft, und dann kam der Tag, an dem sie frei wurden.
Weisst du, die mussten auch aufstehen an ihren Plätzen. Vielleicht haben sie manchmal schon gedacht: Jetzt könnte der Tag kommen, jetzt könnte der Tag kommen. Aber eines Tages, im Oktober letztes Jahr, standen die Befreier vor den Geiseln und sagten: Jetzt könnt ihr kommen. Und was mussten die Geiseln machen? Aufstehen und glauben.
Sie hätten sagen können: Nein, das geht jetzt nicht. Ich habe jetzt schon zwei Jahre gehofft, es hat nie funktioniert. Joshua hätte das auch sagen können. Er hätte gesagt: Hey, meine Jugend war so scheisse mit all dieser Unterdrückung, das klappt doch nicht mit der Freiheit.
Aber Joshua hat etwas verstanden: Gott möchte ihn befreien. Das ist der erste Punkt. Und der zweite Punkt: Er braucht dafür externe Hilfe. Mose kam von aussen, Jesus kam vom Himmel.
Und genauso, wie Mose von aussen kam und dem Volk Israel geholfen hat, so ist Jesus auf diese Welt gekommen, um uns zu helfen, dass wir in unserem Herzen frei werden und Glück erleben können.
Entscheidung, Aufbruch und ein neuer Weg
Und dann kam eben dieser Abend, als Mose durchs Lager ging und sagte: Freunde, jetzt ist der Moment. Und die Frage war: Glauben wir das oder glauben wir es nicht mehr?
Und weisst du, ich glaube, dass Jesus heute Abend, an diesem Finstsamstagabend, kommen und sagen will: Jetzt ist der Moment, wo Menschen frei werden können. Und du kannst da sitzen und denken: Schön wär’s. Dann wirst du es verpassen. Oder du kannst verstehen, dass Gott gekommen ist, weil er dich meint. Und du fängst an, ihm zu glauben, und erlebst das Gleiche, wie Emma vorhin beschrieben hat: dass Jesus reinkommt und ein Leben neu macht.
In Römer 6,23 heisst es: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.
Weisst du, wir alle haben gesündigt, sagt die Bibel. Sünde heisst Zielverfehlung. Wir haben nicht das Ziel gelebt, das Gott eigentlich für uns sich ausgedacht hat. Das nennt die Bibel Sünde. Und Sünde bedeutet Gefangenschaft. Es bedeutet, dass der Feind uns wie kidnappen konnte und wir weg sind von der Freiheit, von der Beziehung zu Gott.
Aber Jesus ist gekommen. Und als er gestorben ist am Kreuz, hat er drei Worte ausgerufen. Er hat gesagt: Es ist vollbracht. Er hat gesagt: Ich bin gekommen, um all den Schrott eures Lebens, um all die Sünden auf mich zu nehmen. Ich habe es ans Kreuz genagelt für dich. Ab jetzt bist du frei.
Und jetzt kannst du genau gleich wie Joshua sagen: Ah echt, coole Geschichte. Dann bleibst du gefangen. Oder du kannst, wie Joshua es dann wirklich getan hat, sagen: Hey, ich glaube dem. Ich glaube dem. Ich brauche diese Hilfe von Jesus, um frei zu werden.
Es gibt so viele, die versuchen, aus eigener Kraft frei zu werden. Sorry, es fühlt sich an wie frei. Du wachst auf und merkst, du bist immer noch in dem gleichen Gefängnis der Gefangenschaft, vielleicht in einer neuen Zelle. Aber hier ist er gekommen, um uns frei zu machen. Frei. Ganz frei.
Und was musste Joshua in dieser Nacht? Als Mose da durch die Leute gezogen ist, das ist, pass mal auf, das kann ich jetzt nicht auf die Details eingehen, gesagt hat: Ihr müsst feiern. Und dann wird es, ich sage euch, dann könnten wir in die Freiheit hineingehen. Das, was schon Abraham gesagt hat, dass wir nach 400 Jahren das tun können, was Mose immer sagt. Und jetzt macht euch bereit.
Weisst du, was Joshua gemacht hat? Dieser traumatisierte Junge, der ist nicht in seinem Selbstmitleid gesessen, sondern er ist aufgestanden. Er hat gesagt: Das will ich. Und genau diese Einladung gibt Jesus uns.
Das bedeutet aber, du musst deinen Ort verlassen. Ich meine jetzt nicht den geografischen Ort, wo du wohnst, sondern deine Position verlassen und sagen: Ich brauche Jesus. Nicht: Ich kann es allein. Ich brauche ab und zu mal Jesus, mal einen Support. Nein, ich brauche ihn ganz.
Jesus ist mit diesen zwei bis drei Millionen Menschen aufgestanden, und sie sind ausgezogen in dieser Nacht auf dramatische Art und Weise, wo ich jetzt nicht tief reingehen kann. Und sie wussten: Wir gehen weg, und es gibt no way back. Es gibt nicht die Möglichkeit, ich lebe in zwei Welten, ich mache das noch, was mich eigentlich die Sünde zugetrieben hat, aber ich möchte etwas Freiheit leben. Sondern sie wussten: Jetzt packen wir. Wir werden nie mehr an diesen Ort zurückgehen. Nie mehr.
Und ich frage dich: Wenn wir Freiheit erleben wollen, dann müssen wir bereit sein, diesen Weg zu gehen, wie Joshua gegangen ist, und sagen: Wir gehen. Ich glaube diesem Jesus. Ich folge ihm.
Unterwegs in die Freiheit und doch noch nicht am Ziel
Wir haben in den letzten Wochen und Monaten so viele Leute in unserem Umfeld gesehen, die es taten. In diesem neuen Ort in Zolikow hatten plötzlich Menschen einen Kampf. Wie die verschiedensten Leute, die vor Ihnen aufgezählt wurden, und noch viele andere, die einen Kampf hatten, dachten sie: Geht es wirklich in die Freiheit?
Und dann wussten sie eines Tages wie Emma: No way back! Und Joshua hat seine Sachen gepackt und gesagt: Tschüss, Ägypten, ich bin dann mal weg. Er ist ausgezogen, um in die Freiheit zu kommen.
Meine Frage heute Abend an dich: Bist du bereit, in ein Abenteuer der Freiheit zu kommen, um geschaffen und frei zu sein?
Aber die Geschichte ist noch nicht fertig. Dann zogen sie aus. Diese zwei bis drei Millionen Israeliten hatten Freude: Jetzt ist Freiheit, Halleluja, die Ägypter haben uns ziehen lassen. Wir werden jetzt frei. Und dann kamen sie an ein Schilfmeer. Sie erlebten hinten, wie die Ägypter sie wieder jagten. Und Mose teilte dieses Schilfmeer, indem er das tat, was Gott gesagt hatte: Heb deinen Stock. Dann konnten sie weiter übergehen in das neue Land.
Aber dann standen sie da und schauten zurück aufs Meer. Und das ist das, was du heute Abend auch erleben kannst. Du sagst: Ich gehe diesem Jesus nach. Ich will Freiheit in meinen Gedanken, in meinem Herzen. Ich will frei sein. Ich will wissen, dass mein Name im Himmel geschrieben ist. Das ist totale Freiheit, wenn du weisst, dass dein Name im Himmel geschrieben ist.
Ich habe euch das letzte Mal gesagt: Vor fünf Jahren hatte ich eine offene Herzoperation, und es war so ein Freiheitsmoment, als ich in den Operationssaal hineingeschoben wurde. Ich wusste: Jetzt wird dann mein Herz abgestellt. Und ich hatte keine Angst. Ich habe gesagt: Bitte gib mir nicht Medikamente, die mich bedusseln. Ich möchte ganz klar sein. Ich möchte checken, ob das funktioniert, ob ich wirklich, wirklich frei bin, im Wissen, dass es sein könnte, dass ich jetzt das letzte Mal diese Welt sehe.
Und dann kam eine Person, und ich durfte der Person nochmals erzählen, was mich an Jesus begeistert. Und irgendwann während meines Erzählens war die Frau ganz berührt und hat gesagt: Hey, da ist irgendwo etwas anderes als normal. Und das war nicht ich, das war Jesus.
Das ist Freiheit, wenn du weisst: Hey, nichts kann mich mehr trennen, selbst der Tod kann mich nicht mehr trennen von der Liebe Gottes. Und irgendwann kommt der Operationschef und hat mir einfach die Maske auf den Mund gedrückt. Wahrscheinlich, weil wir das nicht machen, hört der nicht mehr auf zu reden. Das war der letzte Moment, in dem ich dachte, dass der im ersten Moment einfach unhöflich ist. Und erst später habe ich gecheckt: Ah, das war das Letzte, was ich noch gedacht habe.
Aber Fakt ist: Das ist Freiheit. Freiheit zu wissen: Mein Name ist geschrieben im Buch des Lebens. Ich weiss, ich weiss, mein Erlöser lebt.
Aber müssen wir diesen Weg gehen, den Joshua gegangen ist, wo wir sagen: Jesus, ich vertraue dir? Wie das Volk Israel durch dieses Schilfmeer gelaufen ist und auf einmal gecheckt hat: Oh, oh Mist, die kamen wieder! Und Mose musste ein zweites Mal den Stab heben, und das Schilfmeer ging zusammen, und die Ägypter kamen nie mehr.
Und was war dann? Dann stand Joshua an einem wunderschönen Strand, an einem Ort, wo Milch und Honig fliesst. Nein, er stand in der Wüste. Es ging gerade in diesem Moment ein Windzug, und er hat gesagt: Halleluja. Mund voll mit Sand. Und du denkst: Das ist Freiheit? Ja, das ist Freiheit.
Die Freiheit ist nicht, welche Umstände du hast, sondern die Freiheit ist, dass du eine Beziehung mit Gott hast. Das ist Freiheit. Und darum der dritte Punkt: Freiheit kannst du nur erleben, wenn du täglich Jesus nachfolgst. Nicht nur an einem Abend. Heute, dieser Abend, dieser 23. Mai, und du denkst: Yes, das ist mein Abend, ich gehe da mal durch, no way back. Und auf einmal zieht es dich wieder zurück.
Das ist deine Möglichkeit. Haben die Freunde von Joshua auch eigentlich gewollt? Oder du stehst da und sagst: Dieser Gott, der mich freigemacht hat, dem folge ich täglich. Und das hat Jesus seinen Freunden gesagt: Folge mir täglich. Jesus hat zu ihnen gesagt: Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz täglich auf sich nehmen und mir nachfolgen.
Das musste Joshua, damit er seine Berufung erleben konnte. Build for freedom. Meine Frage an dich: Möchtest du in dieser Berufung leben? Build for freedom. Möchtest du frei sein? Da gibt es nur einen Weg. Jesus hat gesagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt nur eine Möglichkeit. Es ist nur einer gestorben für unsere Sünden. Es gibt nur eine Antwort. Es gibt nur eine Möglichkeit, um frei zu werden, richtig frei, so wie es die Bibel sagt.
Es ist das, was Joshua getan hat: aufbrechen und Gott nachfolgen, egal wie die Umstände sind. Und Joshua, und das hören wir in diesen Tagen, wurde ein gewaltiger Mann Gottes. Ein Mann, der wirklich Freiheit gelebt hat. Aber es fängt nicht damit an, dass er die grossen Geschichten geschrieben hätte, sondern es fängt damit an, dass er seine Geschichte Jesus übergab. Dass er nicht seine Geschichte, die schwierig war, immer mitnahm und immer das Opfer war. Ich war halt ganz in schwierigen Umständen, ganz, ganz schwierig, mein Vater, mein, ja, der war nicht ... Ja, das hätte er alles sagen können.
Dann wäre er in Ägypten geblieben und wäre nie frei geworden. Er liess seine Geschichte zurück und folgte diesem Rufen Gottes.
Die Einladung zum Aufbruch und das gemeinsame Gebet
Ich darf dir heute Abend eine spezielle Einladung geben, die gleiche Einladung, die Mose Joshua gegeben hat, als er durchs Lager ging und sagte: Heute ist der Abend, an dem wir aufbrechen, um frei zu werden. Heute ist der Abend, an dem wir sagen: Ich folge diesem Jesus. No way back.
Weisst du, in den letzten Wochen und Monaten haben wir viele Menschen erlebt, wie Emma, die gesagt haben: Komm, ich will dir folgen. Ich will diesen Weg gehen. Ich sage dir: Dieser Weg führt dich nicht direkt auf die Albweide. Das war nie ein Problem. Für Joshua war es etwas anders. Er lebte ein paar Jahre in der Wüste, aber sein Herz war frei, weil er Gott vertraut hat.
Ich habe in meinem Leben auch Wüstenzeiten erlebt. Ich hätte kürzlich nach Israel reisen wollen, diese Reise ist dann abgesagt worden, und dann bin ich in eine Alphütte gegangen, um die letzten sieben Jahre aufzuschreiben und ein neues Buch zu schreiben. Hey, ich habe viel geweint, als ich mir diese Geschichten aufgeschrieben habe. Es war ein Wunder. Aber auch diese Treue Gottes, die mich durch Wüstenzeiten, in denen Menschen mich abgelehnt haben, einfach hindurchgeführt hat. Dieser Gott ist treu. Er ist umstandsunabhängig treu.
Aber es brauchte dieses Ja: Ja, ich folge dir. Ich folge dir. Und wenn dieses Ja geschieht, dann weisst du: Das Schöne ist, Joshua ist ja nicht der Einzige gewesen. Ganz viele andere sind auch gefolgt. Wir sind 3000 Leute hier drin, und vielleicht noch etliche mehr. Weisst du, wie schön es ist, wenn wir als Gemeinschaft sagen: Wir folgen diesem Jesus. Wir folgen diesem Weg der Freiheit.
Es kann sein, dass mal eine Wüstenseite kommt. Der Garant für Freiheit sind nicht die Umstände, sondern Gott. Ich habe immer wieder die Möglichkeit gehabt, in Länder zu reisen, wo Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Ihre Umstände waren sehr staubig, aber sie waren frei, weil sie Jesus folgen. Wir haben es hier sehr gut, aber es braucht die gleichen Schritte. Wir können nicht denken, nur weil wir es etwas besser haben, wirtschaftlich und von der Verfolgungsgeschichte her, brauche es nicht so krasse Entscheide. Doch der beste Entscheid ist: Ich folge meinem Jesus.
Ich möchte dich mit diesem Vers einladen, in dem Paulus den Hebräerbrief schreibt. Wenn Paulus den Hebräerbrief geschrieben hat, dann geht davon aus: Lasst uns also voller Zuversicht vor den Thron unseres überaus gnädigen Gottes treten, damit wir Barmherzigkeit erhalten und Gnade finden und so die rechtzeitige Hilfe.
Die Geschichte von Emma vor zwei Jahren kann heute deine Geschichte werden. Die Geschichte von Joshua vor ein paar tausend Jahren kann heute deine Geschichte werden, weil Jesus derselbe ist: bei Emma, bei Joshua, bei dir und bei mir.
Da drüben auf der Matte ist ein grosses Kreuz, und ich darf dich einladen: Wenn du sagst, heute Abend ist der Abend, an dem ich aufbreche, an dem ich wie Joshua sage, ich glaube dem. Ich glaube, dass für mich Freiheit wartet, und ich glaube, dass Jesus der ist, der mir die Freiheit geben kann, weil er es versprochen hat. Wenn du sagst, ich möchte das, dann darf ich dich wie das Volk Israel einladen, aufzustehen und dann darüberzulaufen.
Ich darf euch vorausgehen. Ich bin nicht Mose, aber ich darf euch trotzdem vorausgehen und euch dorthin führen, zum Ort, wo wir bewusst dafür beten wollen. Das sind vielleicht ein paar hundert Meter, aber es sind wichtige paar hundert Meter. Es sind Meter, auf denen du diesen Weg gehen kannst, auf denen du sagst: Mein Leben will ich Jesus geben, meine Ängste, meine Verdammnis, meine Selbstzweifel, meinen Neid, meine Sünden, meine Süchte. Ich möchte Jesus folgen. Ich möchte frei sein.
Dann werden wir das Gebet da drüben zusammen beten, das wir gerne jetzt noch einblenden. Und zwar habe ich ein einfaches Gebet mitgenommen, es ist auch auf Seite 34 in diesem Heft. Das heisst, dieses Gebet möchten wir als Ausdruck dieser Entschiedenheit dann miteinander dort drüben beten:
Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Amen.
Ich möchte, dass dieses Gebet jetzt noch einen Moment eingeblendet ist. Weisst du, vielleicht kämpft es in dir wie bei Joshua. Der hat gedacht: Ist es wirklich so? Ich kann dir etwas verlieren. Wenn ich da aufbreche, mitgehe, meinen Job oder was auch immer. Gott sei Dank ist er aufgebrochen. Gott sei Dank hat er dieser Botschaft geglaubt, dass Gott ihn geschaffen hat für Freiheit. Gott sei Dank ist er mit den Leuten gezogen und hat gesagt: No way back.
Gott sei Dank hat sich dieser Joshua tagtäglich entschieden: Ich gehe nicht mehr zurück. Ich gehe nicht mehr zurück. Ich bleibe bei diesem Jesus, weil er der ist, der für Freiheit garantiert. Ich bin berufen zur Freiheit.
Ich möchte dir ein paar Sekunden Zeit geben, indem du dieses Gebet nochmals durchgehst und die Frage stellst: Ist heute, dieser 23. Mai 2026, der Abend, an dem du wie Joshua aufstehst, wenn du viele Menschen vor dir hast und wie Emma vor zwei Jahren aufstehst und sagst: Ich will mein Leben Jesus geben. Ich will in diese Berufung kommen, eine freie Frau, ein freier Mann zu werden.
Lass uns kurz darüber nachdenken. Vielleicht drehst du dich zu deinem Nachbarn und sagst: Würdest du mich begleiten? Ich möchte gehen. Und vielleicht sagst du: Nein, ich will selbst. Vielleicht fragst du deinen Nachbarn: Möchtest du gehen? Ich würde dich gerne begleiten.
Ich freue mich jetzt, euch unspektakulär und trotzdem so spektakulär zu dieser Reise einzuladen. Ich lade euch ein: Während die Band dann gleich in ein erstes Lied geht, gehe ich da die Treppe runter, gehe raus. Und all die vielen, wir stehen dann alle gemeinsam auf, damit es für die Leute nicht so mühsam ist, sich über Hunderte von Knien da vorzukämpfen. Dann lade ich euch ein, mir einfach nachzufolgen. Wir gehen rüber, wir sind am Kreuz und beten gemeinsam dieses Gebet, okay?
Du bist geschaffen für Freiheit, und Jesus hat das heute Abend für dich bereit. Lass uns gemeinsam aufstehen, und dann gehe ich mal ruhig rüber, und ihr könnt mir gleich folgen. Wir gehen dann später mal wieder zurück, aber wir wollen dieses Gebet da drüben machen.
Darf ich euch bitten: Diejenigen, die wollen, kommt doch jetzt gleich aus der Reihe!
