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Lappland: Ein Rätsel im Schnee (6/24)

Lappland: Ein Rätsel im Schnee, Teil 6/24
05.12.2025
SERIE - Teil 6 / 24Lappland: Ein Rätsel im Schnee
Zurück am Waldrand: Der Himmel beginnt zu leuchten! Und die rätselhafte Spur im Schnee? Was verrät sie uns? Und führt sie wirklich dorthin, wo wir hoffen? #Kinderhörspiel #Hörspiel #Hörbuch #kindgerecht doppeldecker-crew.de

Ein magischer Anblick am Himmel

Den Kindern bietet sich ein überwältigender Anblick. Über der weiten, schneebedeckten Landschaft leuchtet der gesamte Himmel in einem strahlenden Grün.

Wo vorhin noch dunkler Nachthimmel war, ist jetzt alles in schillerndes Licht getaucht. Staunend betrachtet die Crew das Spektakel. Sind das Polarlichter? In echt sehen die ja mal so viel schöner aus als im Film.

Gut, dass ihr es noch rechtzeitig geschafft habt, ihr zwei. Wir dachten schon, euch ist etwas passiert, so laut wie ihr geschrien habt.

Erinnerungen an die Weihnachtszeit und die Geburt Jesu

Ja, aber Toni, schau doch mal. Oh, Solarlichter, Solarlichter, ja ba da ba da ba du. Ja, ich sehe es doch. Und es heißt Polarlichter, Sammy, mit P.

Ach, wisst ihr, immer wenn ich Polarlichter sehe, muss ich an meine Oma denken.

Deine Oma? Wieso das denn?

Früher, als ich noch ganz klein war, hat sie mir immer Geschichten aus der Bibel erzählt. Vor allem in der Weihnachtszeit. Da ging es ganz oft um die Geburt von Jesus.

Jesus? Also der Sohn von Gott, oder?

Ja, genau. Einmal saß ich mit ihr draußen auf dem Balkon. Ich glaube, da war ich gerade mal vier Jahre alt. Oma erzählte mir, wie Jesus vor zweitausend Jahren in einem Stall im Ort Bethlehem geboren wurde und dass über diesem Stall ein heller Stern leuchtete, der den Menschen den Weg zum Jesuskind zeigte.

Und genau in dem Moment erschienen Polarlichter am Himmel.

Polarlichter und persönliche Erfahrungen

Polarlichter in Bethlehem? Das habe ich ja noch nie gehört. Ach so, nein, nein – nicht in Bethlehem, sondern bei meiner Oma und mir, als wir auf dem Balkon saßen. Genau in dem Moment, als sie von dem Stern erzählte, fing der Himmel bei uns an zu leuchten. Das werde ich nie vergessen.

Schöne Geschichte. Aber glaubst du wirklich, dass ein Stern den Weg zu Jesus gezeigt hat?

Ja, ihr nicht? Na, ich weiß nicht. Also das mit Jesus und so. Ich verstehe einfach nicht, wie das zusammenpassen soll – Wissenschaft und Bibel.

Na ja, die Wissenschaft beschreibt, was wir in der Natur beobachten können. Und die Bibel erzählt davon, warum Gott uns Menschen liebt und zu uns kommt. Es sind verschiedene Arten, die Wirklichkeit zu begreifen.

Hm, so habe ich das noch nie gesehen. Aber ich interessiere mich trotzdem nicht so für Religion.

Das ist voll okay. Und du, Toni?

Ähm, also ich glaube schon dran, aber manchmal ist es schwer zu verstehen.

Hm, ja, verstehe ich. Also, ich sehe das eher so wie Phil. Ich finde zwar die Idee schön, dass Menschen so den Weg zu Jesus fanden, aber keine Ahnung, wie glaubwürdig das ist.

Also, ich kann nur sagen: Für mich ist Jesus sehr real, auch heute noch. Und einen Wegweiser brauchen wir alle mal – allein wenn ich an Mikkel denke.

Spuren im Schnee und neue Entdeckungen

Stimmt, der sucht ja immer noch seine Rentiere. Die sind einfach spurlos verschwunden.

Apropos Spuren: Toni und ich müssen euch da noch etwas erzählen. Du hast recht, Phil, das haben wir ja vor lauter Polarlichter ganz vergessen.

Was denn? Habt ihr etwas gefunden?

Jedenfalls kein Holz, dafür aber etwas anderes.

Nüsse?

Femmi.

Nein, keine Nüsse, Spuren.

Was für Spuren?

Wissen wir noch nicht. Aber es könnte durchaus sein, dass sie von einem Wolf stammen.

Einem Wolf? Hilf, ich gehe mich im Iglu verstecken!

Ganz ruhig, Leute. Wölfe sind normalerweise sehr scheu. Das heißt, sie trauen sich eigentlich gar nicht in unsere Nähe. Außerdem stehen Menschen nicht auf ihrer Speisekarte.

Ich bin aber kein Mensch, ich bin ein Streifenhörnchen, und ich schmecke bestimmt wunderbar.

Also selbst wenn es ein Wolf war, ist er längst über alle Berge. Wölfe legen in freier Wildbahn oft sehr weite Strecken zurück.

Hm, vielleicht war da einer auf der Durchreise.

Hä, Durchreise? Das ist doch kein Bahnhof hier.

Ah, Simmi, beruhig dich. Sicherheitshalber schaue ich mir die Spuren aber trotzdem mal an. Weißt du noch, wo sie waren?

Ja, ich glaube, wir können dich hinführen. Aber wir brauchen auf jeden Fall Licht.

Kein Problem, ich habe Taschenlampen. Also, ich verstecke mich jetzt in Maries Tasche.

Da vorne ist es. Die Spur ist noch ziemlich frisch. Und schaut mal, da drüben sind noch andere Spuren.

Hm, die habe ich vorhin gar nicht gesehen.

Das müssen mindestens drei Tiere gewesen sein.

Nein, noch mehr. Leuchte mal hier rüber.

Hm, ja, das ist ziemlich eindeutig.

Entwarnung, Leute, das sind keine Wolfsspuren, sondern ...

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

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