Zum Inhalt

Kämpfe, auch wenn der Sieg schon feststeht

03.05.2026
EventTeil 5 / 5STEPS Konferenz 2026
Du kämpfst nicht um den Sieg – du kämpfst aus einem Sieg heraus, der schon feststeht. Die Frage ist: Stehst du in Gnade, Glauben und Christus – oder lässt du dich vom Alltag umwerfen?

Einleitung und persönliche Worte

Wir sind beim letzten Vortrag angekommen. Noch ein letztes Mal gemeinsam ins Wort Gottes schauen, aber jetzt nicht abschalten, denn es geht munter weiter.
Bevor wir in das Wort Gottes eintauchen, will ich noch ein paar kurze Kommentare sagen.
I want to say it's been a delight for my wife and kids and I to be with you. Ich will einfach nur sagen, meine Frau, meine Kinder und ich haben es sehr genossen, hier bei euch zu sein.
In a few hours we start our trip home which takes four flights. Wir werden in ein paar Stunden Richtung Heimat fliegen, mit vier Stationen auf dem Flug und durch vier verschiedene Länder. So you can pray for us. You'll all be home before we are. Ihr werdet schon längst zu Hause sein, wenn wir ankommen.
I also want to say another thing but I have to be clear about it. Ich will noch etwas sagen, da muss ich ganz genau sein: Nur weil wir jetzt gehen, bedeutet das nicht, dass es keine Kommunikation mehr mit uns geben kann. Wenn ihr noch Fragen habt und ich euch irgendwie helfen kann, dann würde ich mich freuen, wenn ich diese Fragen bekäme.
And if you just put my name in, you can find it, Instagram, don't do YouTube, because that doesn't really, you can't communicate well, but Instagram, Facebook, Email, whatever you want, I'd be happy to communicate. Ihr könnt mich einfach googeln, über Instagram, Facebook oder E-Mail werdet ihr mich finden und könnt mich einfach kontaktieren.
And we also have a lot of resources that I'd love to send you for free. So just if that could be a blessing to you great but what I'm not trying to do is I'm not trying to like promote something so. Wir haben auch viele kostenlose Ressourcen, auf die ihr zugreifen könnt. Ich will hier keine Werbung machen, aber wenn es euch dient, könnt ihr sie gern nutzen.
So that's that, we're done. Das war's.
Okay, Word of God, much more exciting. Okay, Gottes Wort ist viel spannender.
Turn your Bibles to Romans six. Römer 6, habt ihr ja gerade schon gelesen.
And as we look at the topic, I'm not gonna say it quite yet, although it's in your book. Wir befassen uns gleich mit dem Thema, aber ich werde noch nicht genau verraten, was es ist.
Zuerst wollen wir darüber nachdenken, wie wir den Feind falsch einschätzen. Also, ich würde es Mythen oder Lügen nennen, die wir über den Feind unserer Seelen glauben.

Irrtümer über den Gegner

Der erste Fehler, den wir machen, ist, dass wir dem Mythos der Gegenteile glauben. Wir glauben oft, dass der Teufel oder Satan einfach das Gegenteil von Gott ist. Und das klingt richtig. Das klingt irgendwie schlüssig. Aber ich will sagen: Gott hat kein Gegenüber, kein Gegenteil, weil Gott heilig ist. Gott hat von seinem Wesen her ein Alleinstellungsmerkmal, weil Satan ein geschaffenes Wesen ist, ein gefallener Engel.
Also ist der erste Fehler, den wir machen, dass wir ihn quasi übersehen. Wir haben auch einen Mythos über den Feind unserer Seele. Wir denken, dass er irgendwie, wie in Cartoons, der Herrscher der Hölle ist. Nicht, dass wir ihn übersehen, sondern dass wir denken, er habe eine gewisse Macht, ein Reich, das er überblickt. Wir denken irgendwie, dass er zuständig ist für alles, was dem Gegenteil von Gott entspricht, und dass er eine gewisse Macht über ein bestimmtes Reich hat, in das Gott keinen Einfluss hat.
Aber wir müssen verstehen, dass der Feind unserer Seelen ein bereits verurteiltes Wesen ist. Wir befinden uns nicht in einem Kampf, bei dem wir das Ergebnis nicht kennen.
Ich habe so eine Angewohnheit, die meine Frau tierisch nervt. Und wenn ich ein guter Ehemann wäre, dann würde ich damit aufhören. Aber das ist ein Bereich, in dem ich mich nicht ändern werde. Wenn ich Filme anschaue oder ein Buch lese, und das wird euch wahrscheinlich auch nicht gefallen, genau wie meiner Frau, dann lese ich vorher eine vollständige Zusammenfassung, um zu sehen, was im Film passieren wird. Ich lese also vorher schon, was passieren wird. Ich will immer das Ende kennen, bevor ich den Film überhaupt anschaue. Wenn ich ein Buch lese, dann lese ich ein bisschen vom Anfang und ich lese das Ende. Einfach, um zu sehen, ob ich es überhaupt lesen will.
Ihr denkt, ich bin verrückt. Aber warum sollte ich zwei Stunden meines Lebens verschwenden und etwas anschauen, das am Ende traurig ist, in dem meine Lieblingsfiguren sterben? Warum sollte ich ein Buch lesen, das mich am Ende traurig macht? Ich lebe im echten Leben. Es gibt sowieso schon genug Drama. Wenn ich etwas anschaue, dann will ich wissen, dass ich danach auch wirklich glücklich bin. Findet ihr das schlimm?
Es geht noch weiter. Was passiert diesen Sommer? Die WM. Wenn man eine Familie hat, die technologisch nicht ganz so viel damit zu tun hat wie du, dann schalte ich, wenn ich das Spiel im Fernsehen anmache, eine Verzögerung von zwei Minuten ein. Und keiner weiß das, nur ich weiß es. Außerdem werde ich auf meinem Telefon benachrichtigt. Wenn also ein Tor fällt und ich gerade nicht dabei sein will, dann bin ich eben auf dem Klo. Ihr seht: Ich will nicht einmal dort Überraschungen.
Auch wenn es um die Weltgeschichte geht, kenne ich das Ende schon. Und wenn du das Ende schon kennst, dann hat das Einfluss darauf, wie du dich jetzt verhältst. Wenn ich weiß, dass mein Lieblingscharakter im letzten Kapitel noch auftaucht, dann ist es mir egal, wie viele Feinde er oder sie vorher noch hat. Dann ist es mir egal, wie viele Gegner vorher noch auftauchen. Ich weiß: Im letzten Kapitel ist er noch da.
Und deswegen muss ich keine Angst haben, weil ich schon das letzte Kapitel kenne. Denn das Wort Gottes sagt, dass ich eines Tages mit ihm regieren werde. Weil er auferstanden ist, werde auch ich auferstehen. Was auch immer dazwischen passiert: Davor habe ich keine Angst. Also muss ich keine Angst haben.
Vielleicht würdet ihr jetzt auch anfangen, auf das letzte Kapitel zu schauen. Vielleicht mit meiner Angewohnheit.

Der Sieg steht fest

But there's more, there's more myths we believe. Aber es gibt noch mehr Mythen. We also have this myth of it goes with what I just said and it's gonna be the title of the message, but it's the myth of outcome. Da haben wir den Mythos des Ergebnisses.
Often kämpfen wir so, als würden wir um den Sieg kämpfen, aber als Christen kämpfen wir nicht um den Sieg, sondern wir kämpfen aus dem Sieg heraus. Es gibt einen Kampf, in dem wir involviert sind. Sorry? Aber welches Lied haben wir gerade gesungen? Der Kampf ist des Herrn. Und wird der Herr den Kampf verlieren? Nein, er hat ihn eigentlich schon gewonnen.
More than conquerors. Und deswegen sagt das Wort Gottes, dass wir mehr sind als Eroberer. Also, ich wäre allein mit Eroberer schon zufrieden, aber ich bin mehr als Eroberer, und du? Ich weiss noch nicht mal genau, was es bedeutet, aber es gefällt mir.
Okay, wir wollen lesen. Der Titel ist: Wir kämpfen, auch wenn der Sieg schon feststeht. Der Text ist an der Leinwand, aber wir werden in Vers 5 schon anfangen zu lesen: Römer 6,5 aus der Neuen Genfer Übersetzung.
Denn wenn sein Tod, also Jesu Tod, gewissermassen unser Tod geworden ist und wir auf diese Weise mit ihm eins geworden sind, dann werden wir auch im Hinblick auf seine Auferstehung mit ihm eins sein. Was wir verstehen müssen, ist dies: Der Mensch, der wir waren, als wir noch ohne Christus lebten, ist mit ihm gekreuzigt worden, damit unser sündiges Wesen unwirksam gemacht wird und wir nicht länger der Sünde dienen. Denn wer gestorben ist, ist vom Herrschaftseinspruch der Sünde befreit. Und da wir mit Christus gestorben sind, vertrauen wir darauf, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen ja, dass Christus, nachdem er von den Toten auferstanden ist, nicht mehr sterben wird. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Denn sein Sterben war ein Sterben für die Sünde, ein Opfer, das einmal geschehen ist und für immer gilt; sein Leben aber ist ein Leben für Gott. Dasselbe gilt darum auch für euch: Geht von der Tatsache aus, dass ihr für die Sünde tot seid, aber in Jesus Christus für Gott lebt. Euer vergängliches Leben darf also nicht mehr von der Sünde beherrscht werden, die euch dazu bringen will, euren Begierden zu gehorchen. Stellt euch nicht mehr der Sünde zur Verfügung und lasst euch in keine Bereiche eures Lebens mehr zu Werkzeugen des Unrechts machen. Denkt vielmehr daran, dass ihr ohne Christus tot wart und dass Gott euch lebendig gemacht hat, und stellt euch ihm als Werkzeuge der Gerechtigkeit zur Verfügung, ohne ihm irgendeinen Bereich eures Lebens vorzuenthalten. Dann wird nämlich die Sünde ihre Macht nicht mehr über euch ausüben, denn ihr lebt nicht unter dem Gesetz, euer Leben steht vielmehr unter der Gnade.
What a beautiful portion of scripture. There's so much truth for us to soak in, but I want you to take away three things. Es sind so viele Wahrheiten drin, aber ich will drei weitergeben jetzt. And these are all things that I will preface with the word new. Und das sind alles Wahrheiten, die mit dem Wort neu einhergehen. And when I say new, I mean new in Christ. Und wenn ich neu sage, dann meine ich neu in Christus.

Eine neue Wirklichkeit

Der erste Punkt ist also, dass wir es mit einer neuen Realität zu tun haben. Das steht in den Versen fünf bis sieben. Die Verse eins bis vier werden helfen, das besser zu verstehen. Denn dort wird immer wieder „mit ihm, mit ihm“ wiederholt. Und das ist entscheidend, weil wir hier eine Einheit erkennen: eine Zusammengehörigkeit. Wir gehören nicht mehr uns selbst, sondern jemand anderem.
Und das ist ganz entscheidend, weil hier von einer Einheit die Rede ist. Wir sind mit Christus vereint, wir sind nicht mehr allein. Aber das wird jetzt wunderschön und besonders, also hör gut zu. Das wirst du wollen.
Also, denk darüber nach, worin diese Einheit besteht. In Vers fünf heißt es, dass wir mit Christus vereint worden sind. Worin? In seinem Tod und in seiner Auferstehung. Das symbolisiert ja die Taufe. Genau, diese Symbolik meint: Wir sind mit Christus gestorben, wir sind mit ihm auferstanden, er ist unser Leben.
Aber dieses Wort „vereint“ bedeutet wörtlich auch, eingepflanzt zu sein, wie ein Samen, der in die Erde gepflanzt wird. Und ich liebe dieses Bild übrigens. Das ist nur eine Randbemerkung, aber ich habe sehr klar gemacht, dass ich idealerweise begraben und nicht verbrannt werden möchte, weil das ein so schönes Bild ist.
Wenn ich hier jetzt ein Samenkorn hätte, und ich habe eines in meiner Bibel, aber es wäre so klein, dass ich es jetzt nicht hochhalten würde, dann würdest du es sowieso nicht sehen. Wahrscheinlich hättest du nicht einmal eine Ahnung, was für ein Samenkorn das wäre. Ein Tomatensamen sieht nicht aus wie eine Tomate. Ein Tomatensamen sieht überhaupt nicht aus wie eine Tomate. Ein Wassermelonenkern ist vielleicht noch erkennbar, aber er sieht überhaupt nicht aus wie eine Wassermelone.
Und das trifft auch auf uns zu. Was wir sind, ist nicht das, was wir eines Tages sein werden. Aber wenn wir ihn sehen, werden wir wie er sein, weil wir ihn sehen werden, wie er ist.
Wow, ich bin mit Christus vereint, eingepflanzt mit ihm. Und das freut mich so sehr, weil das bedeutet, dass ich jetzt schon mit ihm vereint bin. Ich bin eingepflanzt in ihm. Und ich habe jetzt schon dieses Versprechen, diese Garantie, durch den Geist Gottes.
Wenn ich also von einer neuen Realität spreche oder davon, aus dem Sieg heraus zu kämpfen, dann meine ich: Das ist, wer wir jetzt schon sind.
Und natürlich hätten wir das ganze Wochenende nur mit diesem Thema verbringen können: unsere Identität in Christus. Aber ich will uns hier nur einen kleinen Denkanstoß geben. Ich liebe Epheser 1. In Vers fünf sagt es uns etwas über unsere neue Identität. Dort heißt es, dass wir adoptiert wurden oder zur Sohnschaft bestimmt sind.
Ich werde euch eine Frage stellen, und das wird euch ein bisschen unangenehm sein: Ist Adoption genauso gut wie natürlich in eine Familie hineingeboren zu werden? Ist Adoption als Söhne und Töchter genauso gut, wie wenn man natürlich in eine Familie hineingeboren wird? Es kann gut sein, dass hier adoptierte Kinder sind. Die unangenehme Wahrheit ist: Es ist nicht ganz so gut. Es gibt da eine Spannung, und zwar ist sie besser.
Woran liegt das? Wo befindet sich Paulus, als er diesen Brief an die Epheser schreibt? Er befindet sich in Rom. Und er schreibt an Ephesus, eine römische Kolonie. Also von Rom nach Rom.
Das ist wichtig, weil das bedeutet, dass alle in der Welt denken, in der sie leben. Wusstest du, dass es völlig möglich und legal war? Man kann noch heute die rechtlichen Aufzeichnungen finden. Es war erlaubt: Wenn du ein Kind hattest, das dich beschämte, dich bloßstellte oder dich ablehnte, konntest du es ablehnen und sagen: Du bist nicht länger mein Kind. Damals konnte man in diesem Kontext sein Kind auch einfach aus der Familie ausstoßen, wenn es sich nicht gut verhalten hatte oder dich irgendwie bloßgestellt hatte. Das war damals erlaubt.
Aber wusstest du, dass es im römischen Recht festgeschrieben war, dass, wenn irgendein Kind oder Sklave jemals in die Familie adoptiert wurde, es unter keinen Umständen mehr erlaubt war, diese Person zurückzuweisen oder zu verstoßen? Wenn man also ein Kind adoptiert hatte, durfte man dieses Kind niemals mehr verstoßen oder ausstoßen.
Und deshalb glaube ich, dass Gott in Epheser 1 sagt: Du bist nicht nur mein Kind, du bist mein adoptiertes Kind. Das bedeutet: Wenn wir einmal adoptierte Söhne und Töchter Gottes sind, dann wird es niemals so weit kommen, dass Gott uns je wieder hinausstößt.
Wenn du Sicherheit haben möchtest, dann lies Römer 6 und mach dir bewusst: Du bist in Christus eingepflanzt.
Aber ob ich es glaubte oder nicht, es wird noch besser.

Eine neue Sicht auf Identität und Denken

Als ich vor einigen Jahren noch in Ägypten gelebt habe, gab es eine richtig schwierige Situation. Da war jemand, der mich wirklich nicht mochte. Er hat mir immer wieder verschiedene Anschuldigungen vorgeworfen.
Ich war Schwimmlehrer, und eines Tages kam plötzlich ein Brief. Darin wurde mir mitgeteilt, dass ich festgenommen werden soll. I called my lawyer. I didn't have a lawyer before, but I called the lawyer I now had and I said, what's up?
Also habe ich mir einen Anwalt geholt und ihn gefragt: Was ist da los? Und er sagte: Oh ja, das sieht ernst aus, aber wir müssen noch ein bisschen warten und schauen, was passiert.
Am nächsten Tag kam noch einmal so ein Brief. Und jetzt sagte der Anwalt: Oh, das ist jetzt wirklich ernst. Denn beim dritten Mal werden sie dich holen. Deshalb geh jetzt schon zur Polizei und lass dich dort festnehmen.
Aber ich wusste gar nicht, wofür. Trotzdem habe ich es gemacht. Ich bin ins Revier gegangen und habe gesagt: Hier bin ich. Ich weiß nicht, was ihr von mir wollt, aber hier bin ich.
Er sagte: Ich weiß auch nicht, warum du da bist, aber wir werden es herausfinden.
Also haben wir eine Tasse Tee getrunken, während im Hintergrund jemand die Akten durchsuchte. That was the longest cup of tea in my life, but eventually the guy came out and passed a piece of paper to the chief of police. And the man looked at me and said, not only are you not guilty of anything, your record is completely clear, you're free to go.
Und er sagte: Du bist nicht nur unschuldig, sondern wir haben hier überhaupt nichts über dich hinterlegt.
Now how do you think I felt? Um, wie habe ich mich da wohl gefühlt? Frei!
I didn't know if I was going to be in a jail cell that night or going to a court case. Ich wusste nicht, ob ich in jener Nacht in einer Zelle sitzen würde oder vielleicht schon vor Gericht wäre.
But then I come to First Corinthians, Chapter One, Verse Eight. Und dann komme ich da zu 1. Korinther 1,8. And it says that when I stand before God one day, are you ready for this, he's going, Jesus is going to present me guilt.
Und da steht nämlich, wenn ich eines Tages vor Gott stehe, da wird Jesus mich schuldlos vor Gott stellen. Das bedeutet nicht einfach nur, dass ich keine Schuld habe. Es ist viel mehr. Es bedeutet, da ist nicht einmal ein Vorwurf.
Das ist keine Entschuldigung. Ich werde eines Tages vor dem großen, heiligen Gott stehen, und er wird mich anschauen, denjenigen, der so viele Götzen verehrt hat, der so viel gekämpft hat in diesem Leben. Und er wird eines Tages mich anschauen und sagen: Es gibt keine Entschuldigung.
Because I'm dressed in the righteousness of Jesus. I've been united in his death and in his resurrection. The Father sees his Son in me. This is my reality.
And that's why leaving here it's not about don't do idols, it's you're part of a new family. Ähm, hört auf mit den Götzen, sondern ich will sagen, ihr seid Teil einer neuen Familie. Das sind Familienangelegenheiten jetzt. Wir haben eine Mission als Familie. Wir haben einen Sinn im Leben, eine Aufgabe. Das ist unsere Realität. Und wir machen weiter.
Wir haben auch eine neue Reaktion auf diese Wahrheit. Das heißt, eine neue Art und Weise, über uns selbst zu denken. Und das werden wir in den Versen acht bis elf sehen. ourselves verse 10 dead I start verse 11 dead to sin and alive to God in Christ Jesus.
Deswegen heißt es in Vers 11: Geht von der Tatsache aus, dass ihr für die Sünde tot seid, aber in Jesus Christus für Gott lebt.
Ich kann nicht so viel dazu sagen, weil ich nachher noch mehr Sachen will. Aber das bezieht sich auch auf das von gestern Abend, nämlich wenn wir jeden Gedanken gefangen nehmen unter dem Gehorsam Christi. Es ist genau dasselbe, weil wir jetzt nicht mehr so denken müssen, wie wir früher gedacht haben, sondern wir können denken wie Kinder Gottes.
Der Geist überführt uns jetzt von Sünde, von Gerechtigkeit und auch von Gericht. Aber nicht, indem er uns einfach eine Ohrfeige gibt, sondern indem er sagt: So verhalten sich Gottes Kinder nicht. Oder indem er sagt: Das steht hier im Weg. Oder indem er sagt: Ich habe etwas Besseres für dich. Es ist eine Einladung.
But this is a new reckoning, a new way of thinking. I encourage you to spend some time meditating on that in the next week as followers of Christ: how are we to think, denken sollen über uns selbst als Nachfolger Jesu. Romans 12,1 und 2 wird euch dabei auch weiterhelfen.
Was ihr übrigens nicht wisst: Normalerweise will ich jetzt viel mehr herumgehen. Und das mache ich unter anderem, damit niemand einschläft. Und ich rufe euch öffentlich, oder ich stelle euch bloß, oder ich zwicke euch in die Schulter.
Also will ich nur kurz sagen: Jemand hier hat die Augen zugemacht. Also wach wieder auf, sonst stelle ich dich bloß, weil ich dich liebe. Und es ist die letzte Chance, also hören wir zu.

Wer die Herrschaft hat

Zurück ins Wort. Neue Realität, eine neue Reaktion, aber jetzt haben wir einen neuen Ruler. Neue Realität, neue Reaktion, jetzt ein neuer Regent.
Wo steht es hier im Text? Vers zwölf. Es steht: Let not sin therefore reign in your mortal body. Euer vergängliches Leben darf also nicht mehr von der Sünde beherrscht werden. To make you obey its passions. Nächste Phrase: to make you obey its passions. Weil die will euch dazu bringen, in euren Begierden zu gehorchen.
Now it's interesting because that word passions is neutral. It's not bad, it's not good, it's just neutral. Was interessant ist, dass das Wort hier für Begierde eigentlich ein neutrales Wort ist. Our passions are not the problem. Die sind nämlich nicht unbedingt das Problem. It's when our passions are misplaced. Sondern diese Leidenschaften oder Begierden, die sind oft fehlplatziert. And why do they get misplaced? Und warum sind sie fehlplatziert?
Because we try to rule them instead of surrendering them to God. You all have gifting. You have talents. You have things you get excited about. And that's really not the problem. The problem is, who's in control of that area of your life.
Also dieser Abschnitt spricht darüber, dass man diese Begierden oder Leidenschaften dem wahren König unterordnet. Deswegen heißt es in Vers dreizehn, dass wir uns Gott hingeben sollen und so auch unseren Körper, unseren Leib, hingeben als Instrument der Gerechtigkeit.
Wir wollen ein Beispiel hier anschauen: unseren Mund. Wir haben alle einen, sie hören sich unterschiedlich an, aber was wir alle gemeinsam haben, ist: Wenn wir etwas sagen, dann kommt es in der Regel aus dem Herzen. Weil Jesus das in Matthäus 15 sagt. Interessant ist aber, dass unser Mund Leben hervorbringen kann, aber auch Tod hervorbringen kann.
And it would be easy for us to say, hey, don't say bad things. Deswegen können wir einfach sagen, wir sagen jetzt einfach nichts Schlechtes. But that's still not presenting your mouth to the ruler. Aber das heißt dann immer noch nicht, dass wir unseren Mund zur Ehre Gottes verwenden.
The message from God is not, don't be bad. Gott sagt nicht, sei kein böses Kind. The message from God is not, hey, just no idols. Er sagt nicht einfach: Hör auf mit Götzen! Natürlich will er das alles nicht, aber das ist nicht das, was er uns eigentlich sagen will. Der Grund, warum wir vor den Götzen fliehen, ist, damit wir Christus nachahmen können. Aber wir können nicht gleichzeitig in der Dunkelheit und im Licht leben. Wir können nicht Gott und Menschen nicht servieren. Wir können nicht ein Freund Gottes und ein Freund der Welt sein, weil die sich gegenüberstehen und unverträglich sind miteinander.
Aber wir geben diese Gaben hin. Was sagt Gott über unseren Mund? Ich denke sofort an Epheser vier. Es sagt: Lasst keine korrupten Worte aus eurem Mund kommen. Es soll kein korruptes Wort aus unserem Mund kommen, das ist schon mal ein guter Anfang. Aber was kommt dann? Sondern die Worte, die rauskommen, sollen die, die sie hören, erbauen.
Stellt euch vor, ihr geht hier und ihr sagt dann von der Konferenzwelt, ihr sagt zu Gott: Mein Mund gehört dir. Und ich will, dass alles, was aus meinem Mund kommt, ein Segen ist für die Menschen. Das ist nur ein Bereich seines Lebens. Dann gibt es ja noch die Hände, die Füße. Was ist mit allem anderen? Und langsam, langsam, das ist die Reise der Sanctification.
Wir präsentieren unsere Mitglieder als Instrument für Gott. And so begeben wir uns auf die langsame Reise der Heiligung, und wir stellen Gott unseren Leib und unsere Glieder zur Verfügung als Instrumente, die für andere spielen. Und vergesst dabei nicht, dass wir alle insgesamt ein Leib sind.
Jetzt stellt euch vor, die Leute hier stehen auf zum letzten Lied und sie wollen alle genau dieses Keyboard spielen. Und sie schreien sich an: Nein, ich spiele. Oder sie wollen alle denselben Teil von dem Lied singen. Das wird kein Spaß. Und die Realität ist: Wir sind ein Song, gesungen. Alle zusammen ergeben ein großes Lied, und jeder hat da seinen Teil. Und Gott will einfach, dass du treu bist mit dem, was er dir gegeben hat. Und das wird nur passieren, wenn du verstehst, wer der Dirigent ist.

Standhaft im Kampf

Okay, aber wie leben wir jetzt in Sieg, wenn wir hier aus dieser Konferenz hinausgehen? Es gibt eine Veranschaulichung: Joey kommt nach vorne, und jetzt kommen ein paar junge Männer auf die Bühne. Ich will einfach noch einmal verdeutlichen, dass wir aus dem Sieg heraus kämpfen. Diese Worte, aus dem Sieg, sind sehr wichtig, denn es geht hier um die Position. Wo stehen wir?
So, this is Joey, come on over here, Joey. Okay, Joey, now I've known Joey for a long time. That's one reason I chose him for this job. Now, what happened? What happened? He fell. Do you think he expected me to do that to him? He didn't. I didn't tell him I was going to. But that's because that's exactly how many of us live in Christ.
Wir leben eben viele von uns in Christus. Wir vergessen, dass es immer noch einen Kampf gibt. Jetzt komme ich wieder zu dir und will dich wieder schubsen. I intentionally did it before when he was taking a step, and the enemy will do the same thing to you. But the word of God makes it absolutely clear how he does not have to fall again.
Aber das Wort Gottes sagt uns ganz eindeutig, wie er nie wieder fallen muss, und das will ich euch aus dem Wort heraus zeigen. Peter, come on up! Ähm, Peter! Let's read First Corinthians, Chapter Fifteen, Verse One. And you can turn there or you can trust me that it says it. All right, here we go!
„I would remind you, brothers, of the Gospel I preach to you, which you received, in which you stand.“
Da schreibt Paulus: Ich erinnere euch an das Evangelium, das ich euch gepredigt habe, in dem ihr steht. Also, wo stehen wir laut diesem Vers? Ich habe dieses Wochen viel darüber gesprochen. Es ist nicht meine Geschichte. Ich stehe nicht in meiner Geschichte. Es ist nicht meine Geschichte.
Wenn Leute mich fragen, wie wurde ich gerettet, dann spreche ich nicht über den Tag, an dem ich mal gebetet habe, sondern ich verweise auf Jesus, der am Kreuz gestorben ist und gesagt hat: Es ist vollbracht, und der dann aus dem Grab auferstanden ist und gesiegt hat. Ich stehe in nichts von dem, was ich getan habe, sondern ich stehe in dem Gospel, sondern ich stehe im Evangelium. Der Feind kann das Evangelium nicht anrühren.
So what I want you to do is I want you just hold on to him tightly like you mean it. Oh, you don't mean it. You don't mean it. Yes, now I can't touch the Gospel, but I don't want a mess of equipment here. But I want you to already see it's getting harder, right?
Es wird immer schwieriger, ihn umzuschubsen. Das ist nur das Evangelium. Hang on, there's more. Aber es gibt noch mehr. Let's look at another passage. Wir schauen uns einen weiteren Abschnitt an. Zweiter Gründer 1,24. Da ist die Rede davon, dass ihr standhaft seid und standhaft steht in eurem Glauben. Also hier ist Glaube. Und worum geht es im Glauben? Glaube bedeutet nicht nur, dass wir das glauben, was wir nicht sehen, sondern es sind die Dinge, die wir durch Gottes Brille sehen. Wir stehen also nicht in dem Sichtbaren, sondern in dem, den wir kennen.
Go ahead, both of you, get him, oh both sides, both sides, come on! Guys, it's gonna get harder and harder, I'm gonna try.
Es wird hart, aber wir sind noch nicht fertig. Aber wir sind immer noch nicht fertig. Let's go further. Um, let's move to, um, let's go to this one next, Romans five two. Römer Kapitel fünf, Vers zwei.
Through him, Jesus, we have also obtained access by faith into the grace in which we stand. Ha, grace. Durch ihn, also durch Jesus, haben wir nun noch Zugang zu der Gnade, in der wir stehen. By the way, Vincent, get up here. Vincent soll.
So think about this Grace! Also Gnade! What is Grace about? Worum geht's bei Gnade? Everything I don't deserve! Alles, was ich nicht verdient habe.
So what's the enemy gonna say to you? Also, was wird der Feind zu ihm sagen? Joey, du weißt doch, wer du bist. Joey, you know what you've done? Joey, come on, look at your life. Joey, schau doch mal dein Leben an!
And you say, I stand. Und du sagst aber: Ich stehe in der Gnade, es ist in der Gnade Jesu Christi. Was kann der Feind da noch sagen? Er hat da nichts zu sagen.
Aha, es wird immer schwerer, weil wir noch nicht fertig sind. Jaffet, komm hoch! Lassen wir uns schauen, um Philippians 1,27 zu gehen. Philippians 1,27, come on up, man!
All right, in Philippians 1,27 it says this: „Only let your manner of life be worthy of the gospel of Christ, so that whether I come and see you or am absent I may hear that you are standing firm in one spirit, one mind, striving side by side for the faith of the gospel.“
Hier ist die Rede davon, dass man feststeht in Einheit und gleichgesinnt für den Glauben des Evangeliums. Wisst ihr, wie der Feind uns erwischen will? Indem man sich von der lokalen Gemeinde trennt. Wenn du die Lüge glaubst, mit denen will ich mich nicht abgeben, ich habe da eine Botschaft für dich.
Wisst ihr, was die Qualifikation dafür ist, dass jemand in der Gemeinde ist? Dass sie kaputte Sünder sind. Deswegen sind sie in der Gemeinde. Und Gott verwandelt uns in sein Ebenbild hinein. Warum sind wir dann so überrascht, wenn es so viele kaputte Leute in der Gemeinde gibt? Und da gehöre ich genauso dazu. Ich war noch nie in der perfekten Gemeinde, weil immer, wenn ich da bin, ist sie nicht perfekt. Aber wir stehen in Einheit in Christus. Aber wir stehen in dieser Einheit, Philipp 1.
Das wird richtig schwer. Auch wenn ich mich jetzt anstrenge, ich kann ihn überhaupt nicht schubsen. Aber es geht weiter. Philippians 4. Philippa Kapitel 4, Vers 1. Es gäbe noch viel mehr. Ihr habt alle Antworten schon. Nämlich direkt vor euch hin. Wenn ihr da steht, wo Gott euch haben will, dann wird der Feind euch nicht umschubsen. Er steht im Wort. Er sagt, steht da drin. Seid standhaft darin. Ephesians 6 wird es noch klarer machen nachher.
Philippians 4,1, this is just my favorite. Philippa 4,1, I have a few more people, so one of you is not gonna get chosen, I'm sorry. Aaron, I'm not gonna, but I'll take Jeremy, come on Jeremy, Jeremy, you there, somewhere, on the way, up deck, are you ready, this is my favorite, okay, jetzt kommt mein Lieblingsteil.
Therefore: „My brothers and sisters, whom I love and long for, my joy and crown, stand firm thus in the Lord.“
Guys, in dem Herrn. Was bedeutet das? Wenn alles um dich herum zusammenfällt, dann schau auf Jesus. Wer kann gegen die Auserwählten Gottes etwas entgegenbringen? Ist es nicht Gott, der rechtfertigt? Und wenn Jesus selbst mein Anwalt ist und er für mich gestorben ist, wovor muss ich dann noch fürchten?
Vielleicht vergesse ich die Gnade, und vielleicht ist auch mein Glaube schwach, und vielleicht habe ich zu kämpfen mit meiner Ortsgemeinde, aber ich habe den Herrn. Ich werde mich nicht bewegen lassen. Do your thing.
Now I want to pause. And wait, I'll, I'll seriously, don't lose, don't, don't, don't, don't lose the visual for the sake of the how different it is. I want you to recognize that is you in Christ. And even better: Do you really think the enemy has the power to do something against God's divine power?
The reason we fall, the reason we resort to idols, is because we don't stand in grace, we don't stand in faith, we don't stand in unity, we don't stand in the Lord.
Der Grund, warum wir fallen, manchmal vom Feind umgeschubst werden, ist, dass wir nicht im Herrn, nicht im Glauben, nicht in der Einheit, nicht in der Gemeinde stehen.
You know what I'm gonna do? Was soll ich jetzt machen? I'm gonna walk away. Ich werde einfach weggehen. I can't do anything. Ich kann sowieso nichts machen. Der Feind kann dir nichts antun, wenn du da stehst, wo du stehen sollst. Aus dem Sieg heraus zu kämpfen bedeutet, dass du da stehst, wo du stehen sollst, in einer schwierigen Welt.
Sie dürft euch alle den Sitz. Bleibt nur noch die Frage, was machen wir jetzt mit all dem, was wir gehört haben.

Die letzte Antwort: Anbetung und Gebet

Wir haben die Realität, aber wir haben auch das Mirage, die Fassade, die die Welt uns anbietet. Und die Fassade kommt daher in Form von Götzen, nämlich Götzen unserer Herzen. Der Feind will dir ein Gegenüber, ein Fake, anbieten. Aber wie viele von uns fallen auf diesen Fake herein, statt zu dem zu gehen, der uns geschaffen hat und für den wir geschaffen wurden?
Ein paar letzte Verse, bevor wir am Ende sind: Epheser 6. Ich habe euch schon gesagt, dass ich da noch etwas zu lesen habe. Epheser 6, Vers 10: Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an. Falls ihr jetzt denkt, ich sage euch hier etwas Neues: Nein, die Waffenrüstung sieht aus wie Glaube, sein Wort, Gnade. Es sind genau dieselben Wörter, nur anders angeordnet. Also zieht diese ganze Waffenrüstung an. Und warum? Damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels.
Falls ihr es von gestern vergessen habt: Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut. Es ist ein Kampf um das Herz. Und deswegen reden wir hier die ganze Zeit über Götzen des Herzens.
Also glaube ich, dass die beste Art und Weise, hier jetzt zu schließen, ist, dass ich jetzt für euch bete. Und ihr betet bitte auch für mich. Denn wenn wir jetzt hinausgehen in den Kampf, dann haben wir schon gewonnen.
But if you don't know Jesus Christ, if he's not your Ruler, if he's not your Saviour, today is your opportunity to say, I surrender to him.
Unser lieber Vater, wir danken dir für Jesus. Danke, dass du uns nicht einfach nur auf die Erde gesetzt hast, damit wir irgendwie kämpfen. Das ist nicht unser letztes Zuhause. Wir werden schon bald bei dir sein, aber der Kampf ist deiner. War schon immer. Und du hast ihn gewonnen. Wir kennen schon das Ende der Geschichte. Du hast es uns schon gesagt. And the end of the story is, we shall see his face. Und das Ende der Geschichte lautet: Wir werden sein Gesicht sehen.
Und so will ich, dass wir hier hinausgehen im Anblick Jesu, des Anfängers und Vollenders unseres Glaubens. Und wir werden hier hinausgehen und klar haben, dass Götzen einfach nur nichtig sind. He is all together worthy of our worship. Ganz im Gegensatz zu dem einen, der all unserer Anbetung und unseres Lobes würdig ist.
In the name of that one, the Lord Jesus Christ, I pray. Und in seinem Namen beten wir. Amen. Amen.