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GELD-TIPPS FÜR PAARE

SO MACHEN WIR'S
26.09.2025

Einführung und Hintergrund zum biblischen Geldratgeber

Der biblische Geldratgeber ist endlich veröffentlicht und damit für dich erhältlich. Vielen Dank für alle Rückmeldungen, die wir dafür schon bekommen haben.

Damit ist der Geldratgeber Teil der Nachfolge-Lebensparte vom Bibelfitdienst – für alle, die sich fragen, wie man Nachfolge praktisch im Alltag leben kann. Ja, und wie gesagt, danke noch einmal. Wir wollen damit nicht behaupten, dass es das perfekte Buch wäre. Das ist die Bibel. Wir wollen nur sagen, dass wir uns Mühe gegeben haben.

Das Buch kannst du dir komplett gratis herunterladen. Es ist einfach der erste Link hier unter dem Video. Du erhältst dort auch etliche Begleitmaterialien, die du sofort praktisch nutzen kannst.

In den letzten Jahren haben viele Leute in E-Mails und vor allem in Kommentaren unter diesen Beiträgen gefragt, wie sie ganz persönlich mit ihren privaten Finanzen in der Ehe umgehen. Ich finde das eine tolle Frage, denn Geld ist oft ein Tabuthema – man spricht nicht darüber, und das macht die Situation nicht besser. Geld in der Ehe ist ein wichtiges Thema.

Das heißt zum Beispiel schon: In 1. Petrus 4 heißt es, dient einander jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als guter Haushalter der mancherlei Gnade Gottes. Also geht es auch um einen haushaltischen Umgang mit den Gaben Gottes.

Das zeigen wir dir gern. Dafür bauen wir jetzt auf den Begleitmaterialien zu diesem Buch auf. Wer das Buch und die Begleitmaterialien noch nicht hat, für den ist jetzt, wie gesagt, der richtige Zeitpunkt.

Und wie gesagt, wir beide machen auch nicht immer alles richtig. Wir sagen dir einfach nur, was für uns funktioniert hat und was wir auch wieder so machen würden. Denn Geld – also Gehalt, Schulden, Erspartes und vor allem, wie ihr damit umgehen wollt – das sind wichtige Fragen für eure gemeinsame Zukunft und euer gemeinsames Leben.

Grundlegende Prinzipien für Finanzen in der Ehe

Und deshalb noch einmal zum Verständnis: Sofern ihr nicht verheiratet seid, seid ihr noch nicht eins, sondern noch zwei. Gerade als Christen solltet ihr dann noch keine gemeinsamen Konten haben, noch nicht räumlich zusammenleben und – auch wenn es offensichtlich ist, aber wichtig – noch nicht miteinander schlafen.

Sobald ihr jedoch verheiratet seid, dann seid ihr nicht mehr zwei, sondern eins. Dann könnt und dürft ihr all das machen.

Zum Thema Geld: Nach der Hochzeit ist es rechtlich euer gemeinsamer Besitz. Es sind dann auch eure gemeinsamen Schulden und euer gemeinsames Einkommen. So sagt ja auch Jesus: Sie werden ein Fleisch sein, und das ist gut so.

Zum Stichwort gemeinsamer Besitz: Ein Ehevertrag oder sogar eine notarielle Gütertrennung – also auch das Offensichtliche ansprechbar machen – ist nicht vereinbar mit dem neutestamentlichen christlichen Konzept von Ehe. Zum Beispiel heißt es in 1. Korinther 13: „Die Liebe sucht nicht das Ihre, sie sucht nicht ihren eigenen Vorteil.“

Schaut dafür zum Beispiel in 1. Korinther 7, wo es heißt – Achtung, hört bis zum Ende zu – dass die Frau nicht über ihren eigenen Leib verfügt, sondern der Mann. Und direkt danach heißt es ebenso: Der Mann verfügt nicht über seinen eigenen Leib, sondern die Frau.

Das Prinzip ist, wie ihr sicher gut erkennt, gegenseitiges Vertrauen und gegenseitige Hingabe. Das ist das genaue Gegenteil davon, vertraglich etwas abzusichern oder etwas zurückzuhalten.

Um da auch ganz direkt zu sprechen: Die Frage kommt ja manchmal, wenn dein Freund oder Verlobter auf einem Ehevertrag besteht – damit meine ich jetzt einen rechtlich bindenden Vertrag zur Regelung der Gütertrennung im Fall einer Scheidung. Dann: Heirate ihn zu diesem Zeitpunkt nicht.

Ich habe vier Gedanken dazu: Erstens, er ist wirklich der falsche Typ. Das kann sein, denn man kann sich in den falschen Menschen verlieben. Das gibt es.

Zweitens, vielleicht hat er das neutestamentliche Konzept von Ehe noch nicht genug verstanden. Das ist okay. Wir haben tonnenweise Material dazu hier auf diesem Kanal und es kommt noch sehr viel mehr. Drückt gerne die Glocke hier unten rechts unter diesem Video, dann wird das auch angezeigt.

Drittens könnte es sein, dass es noch ein paar gewichtige Dinge in eurer Beziehung gibt, die er emotional noch nicht bearbeitet hat.

Viertens könnte es sein, dass er bei sich selbst noch ein paar gewichtige emotionale Dinge nicht bearbeitet hat.

So oder so: Es kann auch eine Gemengelage sein. Aber in allen diesen vier Fällen ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, diesen Menschen zu heiraten.

Ihr habt offen gefragt, hier ist die offene Antwort.

Praktische Fragen und Erfahrungen zu Finanzen in der Ehe

Offenlegung der Finanzen vor der Ehe

Welche Fragen sind denn noch aufgetaucht? Ich habe jetzt fünf Fragen ausgewählt, die wahrscheinlich die meiste Praxisrelevanz haben oder besonders häufig gestellt wurden.

Die erste große Frage war: Wann habt ihr beide zum ersten Mal die Finanzen des anderen gesehen?

Das ist eine gute Frage. Markus und ich haben so angefangen, dass wir uns in den Wochen nach der Verlobung gegenseitig alle unsere Finanzen gezeigt und offengelegt haben. Wir haben darüber gesprochen, also konkret: Welche Konten haben wir, welche Gehaltsabrechnungen gibt es, Steuerbescheide usw. – also Einnahmen, Ausgaben und Schulden.

Bei mir war zum Beispiel noch ein Studienkredit offen. So wussten wir genau, mit welchem gemeinsamen Einkommen, welchem gemeinsamen Ersparten und welchen gemeinsamen Schulden wir ein paar Monate später in unsere Ehe starten würden.

Warum erst so konkret nach der Verlobung? Vorher ist das zumindest im Detail nicht zwingend notwendig. Die Entscheidung füreinander, also die Verlobung, hängt ja nicht hauptsächlich von finanziellen Überlegungen ab, sondern von vielen anderen Dingen.

Natürlich solltet ihr vor der Verlobung eine grobe Vorstellung von der finanziellen Situation des anderen haben. Das ist auch wichtig für die gemeinsame Lebensvision. Und ihr solltet dem anderen eine grobe Idee von eurer Situation geben, besonders wenn diese ungewöhnlich ist – zum Beispiel bei fünfstelligen Schulden.

Aber nach der Verlobung ist die konkrete Kenntnis der bald gemeinsamen Finanzen in der Ehe nötig, um die nächsten Schritte planen zu können.

Ich erinnere mich noch gut daran. Das war schon aufregend, aber auch ein schöner Moment. Ich hatte das Gefühl, dass wir ab da als Paar unsere Zukunft nicht nur abstrakt träumen konnten – was auch wichtig ist –, sondern wirklich konkret planen. Wir konnten Ross und Reiter nennen, Nägel mit Köpfen machen.

Denn jetzt wussten wir, welche Möglichkeiten wir gemeinsam hatten und welche nicht. Genau das ist es, was man will.

Um es praktisch zu machen: Nur als Beispiel konnten wir direkt nach der Verlobung ungefähr abschätzen, welche Hochzeitsfeier wir uns leisten konnten oder nicht.

Noch wichtiger aber: Wir konnten abschätzen, welches gemeinsame Einkommen wir nach der Hochzeit zur Verfügung haben würden – zum Beispiel für die gemeinsame Wohnungssuche, damit wir nach der Hochzeit zusammenziehen konnten.

Du hast schon gesagt, dass es wichtig ist, erst nach der Hochzeit zusammenzuziehen. Das haben wir ausführlich begründet und hier verlinkt. Schaut gerne rein – das ist wirklich elementar.

Finanzen als Kriterium für die Partnerschaft

Die zweite große Frage, die kam, war: Wie habt ihr bei euren Finanzen gesehen, ob ihr zueinander passt?

Ja, wer sagt denn, dass es passt? Jetzt ist es zu spät. Es passt. Nur Spaß.

Also, bei uns war das so. Und wie gesagt, das kann bei jedem anderen anders sein. Aber ihr habt ja gefragt, deswegen wollen wir auch darauf antworten.

Als wir damals zum Ehevorbereitungskurs bei unserem Pastor waren, hat unser Pastor in dem Kurs dem Thema Finanzen – also grundsätzlich bei jedem Paar – einiges an Raum gegeben. Das hat er nicht nur bei uns gemacht, sondern es ist ein ganz wichtiger Punkt in der Ehevorbereitung. Und das völlig zu Recht.

Ich will das auch noch einmal begründen: Bei fast jeder heutigen Trennung oder Scheidung liegen Differenzen und Reibungspunkte zu Finanzen unter den Top drei Gründen, auch unter Christen. Ich weiß, das will keiner hören, und ich weiß, es wird in den Gemeinden oft totgeschwiegen. Aber ich kann als Berater, zu dem die Leute kommen und mit dem sie offen gesprochen haben, sagen: Das Thema Geld spielt fast immer irgendeine Rolle. Und in erschreckend vielen Fällen ist es sogar der entscheidende Sargnagel – auch unter Christen. Das gibt es.

Deswegen ist es uns ganz besonders wichtig, dir mitzugeben: Seid euch einig, wie ihr mit Finanzen umgeht. Schaut zum Beispiel in den Propheten Amos Kapitel 3. Dort heißt es: Zwei können nicht gemeinsam gehen – ich ergänze hier, es steht nicht im Text – zwei können nicht gemeinsam durchs Leben gehen, es sei denn, sie sind sich einig.

Deshalb setzen wir uns in diesen Dingen regelmäßig zusammen, dazu gleich mehr. Unser Pastor hat sich wirklich viel Zeit genommen und uns auch nach unseren Vorerfahrungen und Prägungen gefragt, was Geld, Schulden und Erspartes angeht. So haben wir über unser Dating hinaus anhand moderierter Fragen einen guten Einblick bekommen, was im Kopf und Herzen des anderen vor sich geht, welche bisherigen Gewohnheiten, aber auch welche Ängste und Hoffnungen wir vielleicht mit Geld verbinden.

Und ja, was sind so Fragen, die er gestellt hat? Das ist ja eine relevante Frage, die zeigen wir dir auch gern. Hier in diesem Beziehungsleitfaden findest du etliche Fragen, die wir einander gestellt haben. Diese sind noch ergänzt um Fragen, die wir von erfahrenen Seelsorgern und christlichen Paartherapeuten gelernt haben.

Nimm ihn dir gerne mit. Du findest den Leitfaden unter diesem Video verlinkt.

Zusammenlegung der Finanzen nach der Hochzeit

Eine dritte große Frage, die ihr gestellt habt, war: Wann haben wir unsere Finanzen zusammengelegt und wie sah das konkret aus? Das kann ich direkt beantworten.

Das war direkt nach der Hochzeit, also unmittelbar nach unseren Flittertagen. Wir waren nicht in den Flitterwochen, sondern nur für wenige Tage nach der Hochzeit zusammen. Direkt danach haben wir Termine bei unseren jeweiligen Banken vereinbart. Wir haben dann sofort alle Konten, die jeder von uns hatte, auf Gemeinschaftskonten umschreiben lassen. Diese Konten gehörten uns beiden gemeinsam. Das ist ja auch logisch, denn dafür benötigt man die Heiratsurkunde.

Das war ein bisschen so wie in der Apostelgeschichte 4: „Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele, und auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.“ Nach der Hochzeit gab es nichts mehr, das nur dir gehörte, und auch nichts mehr, das nur auf meinen Namen lief.

Außerdem haben wir gleich beim Finanzamt die Änderung unserer Steuerklassen beantragt. Auch dafür brauchten wir wieder die Heiratsurkunde. Erst zu diesem Zeitpunkt waren wir wirklich eins vor Gott.

Die einzige Ausnahme war meine Kreditkarte. Diese ließ sich aus technischen Gründen nicht auf deinen Namen überschreiben. Dafür hast du aber technischen Zugang bekommen und kannst jederzeit darauf zugreifen – was du auch alle zwei Wochen tust, dazu gleich mehr.

Dann haben wir überlegt, welches gemeinsame Girokonto und welches Depot für Geldanlagen wir behalten und nutzen wollen. Alles andere, was sich im Laufe der Jahre bei jedem von uns angesammelt hatte, haben wir sofort gekündigt. Die Guthaben wurden auf das verbleibende Girokonto übertragen.

Damit war alles, was dir gehört hatte, nun unseres, und alles, was mir gehört hatte, war ebenfalls unseres. Vor allem hatten wir dadurch, dass nur noch ein Girokonto verblieben ist, unsere Finanzen zum Start unserer Ehe so einfach und übersichtlich wie möglich gestaltet. Das war wirklich gut.

So hatten wir von Anfang an eine gemeinsame Grundlage, auf der wir zusammen aufbauen konnten. Wir machen das auch regelmäßig, etwa alle vier Monate. Dabei fangen wir quasi von null an, listen alle unsere Einnahmen und bisherigen Ausgaben auf und überlegen bei jeder Ausgabe, ob wir sie wirklich noch wollen und brauchen. Wenn nicht, dann wird sie sofort gestrichen.

Weg damit, genau.

Planung und Organisation der gemeinsamen Finanzen

Ja, und das führt direkt zu Frage Nummer vier: Wie plant, bespricht und organisiert ihr eure gemeinsamen Finanzen – und in welchen Abständen?

Das ist jetzt interessant. Dabei sind natürlich zwei Dinge wichtig: Erstens, es sollte selbstverständlich sein, dass wir hier nicht über die Finanzen des Bibelverdienstes sprechen. Logisch, wir reden über unsere privaten Finanzen als Ehepaar Elisa und Markus. Das sollte klar sein.

Zweitens: Von dem, was wir euch gleich erklären, sagen wir nicht, dass es der einzige Weg ist. Wir sagen aber, dass es für uns funktioniert hat, weil wir uns vor allem am Anfang wirklich sehr bemüht haben, uns daran zu halten. Man muss nicht gesetzlich sklavisch sein, aber es war ein guter Start für uns. Diesen Weg wollen wir euch gern weitergeben.

Das hat auch etwas mit dem Thema Verwalterschaft und Treue zu tun. Jesus sagt dazu in Lukas 16: „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.“

Bei uns sieht das kurz gesagt so aus: Ungefähr alle vier Monate, also zwei- bis dreimal im Jahr – eher dreimal – setzen wir uns zusammen und erstellen ein, Achtung, jetzt kommt ein Fremdwort, ein normatives Maximalbudget für die nächsten vier Monate.

Ich wiederhole: ein normatives Maximalbudget. Was heißt das? Budget bedeutet, wir machen eine Art Haushaltsplan. Maximalbudget heißt, wir legen fest, wie viel höchstens in welchem Teilbereich für die nächsten vier Monate ausgegeben werden darf. Es geht also um eine Zukunftsplanung. Wir machen uns selbst eine Vorschrift für unseren eigenen Haushaltsplan. Wir sagen: In diesem oder jenem Lebensbereich wollen wir in den nächsten vier Monaten maximal so und so viel Geld pro Woche, pro Monat oder pro Quartal ausgeben.

Das bedeutet, wir wollen uns nicht im Nachhinein wundern, wo das Geld hingegangen ist. Stattdessen halten wir die Zügel in der Hand und sagen unserem Geld im Voraus, wo es hingehen soll. Amen! Denk an das, was Jesus in Lukas 14 gesagt hat: „Wer bauen will, der sollte vorher die Kosten überschlagen.“ Genau deshalb machen wir ein Maximalbudget für die Zukunft.

Im Buch ist das sehr detailliert erklärt, mit vielen Beispielen. Zum Verständnis sieht das Ganze grob so aus: In der Mitte hast du alle deine Einnahmen – ich rede hier nur von den Nettoeinnahmen, also das, was du tatsächlich auf der Hand hast. Wir überlegen sehr genau – und das hat nichts mit der Höhe der Einnahmen zu tun, damit kann jeder etwas anfangen. Auch ich als Berater habe vereinfacht gesagt genau so Leute beraten, von der Verkäuferin bis zum Unternehmer. Für alle war es dasselbe Prinzip.

Wir überlegen dann, wie viel von unseren voraussichtlichen Einnahmen in den nächsten vier Monaten wir maximal für den Alltag ausgeben wollen. Dazu gehören die Fixkosten, also Wohnen, Kommunikation, Internet und Handy, Hobbys und so weiter. Dann die variablen Kosten: Wie viel wollen wir maximal fürs Einkaufen ausgeben? Das hängt auch mit Preissteigerungen und Inflation zusammen. Außerdem legen wir fest, wie viel Geld wir maximal für Fahrten von A nach B ausgeben wollen, was ja auch teuer sein kann, und wie viel Geld für Spaß.

Der zweite Teil betrifft Absicherungen. Hier legen wir fest, wie viel Geld wir maximal für welche Versicherungen ausgeben wollen, zum Beispiel Berufsunfähigkeit, Haftpflichtversicherung oder Pflegetagegeld. Das sind nur Beispiele.

Ganz wichtig ist der Teil, den wir sparen, also den Teil, den wir zur Seite legen. Manche sagen so etwas wie: „Das ist der Rest, sozusagen das Rest vom Schützenfest.“ Das ist jetzt ein bisschen despektierlich ausgedrückt. Ich meine das bewusster, weil wir ein Budget machen wollen, mit dem wir sagen: „Diesen Teil unseres Einkommens, egal ob viel oder wenig, schützen wir vor uns selbst.“ Wir wollen ihn nicht in derselben Woche oder im selben Monat ausgeben, sondern ganz separat zur Seite legen.

Wofür zum Beispiel? Für pflegebedürftige Angehörige, die Unterstützung brauchen oder die demnächst pflegebedürftig werden könnten, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Für diejenigen von uns, die vom Staat keine Rente bekommen, also besonders fürs eigene Alter. Das gilt vor allem für Jüngere. Außerdem für Jahresausgaben wie Urlaub oder Geld, das man zur Seite legt, um Fahrrad, Computer oder sogar Auto reparieren zu können. Und natürlich für christliche Projekte, um die eigene Ortsgemeinde und die eigene Ortskirche durch Spenden zu unterstützen.

Noch einmal: Es ist egal, ob das viel oder wenig Geld jeden Monat ist. Es geht nicht darum, wie groß oder klein die Summen sind. Auch Sozialhilfeempfängern hat diese Übersicht geholfen, ihr Geld so aufzuteilen. Warum? Weil es nicht auf die Höhe der Zahlen ankommt, sondern darauf, dass es einen Plan gibt.

Wir machen das genau nach den gleichen Schritten, wie Markus es dir erklärt hat und wie es auch im Buch beschrieben ist. Wir sind keine Ausnahme.

Also noch einmal ganz kurz: Erst berechnen wir das gemeinsame reale Monatsnetto. Dann gehen wir gemeinsam das Budget durch und überlegen, mit welchen Prioritäten das gemeinsame Einkommen für die nächsten Wochen verteilt werden soll. Alles dazu findest du nochmal ausführlich und in Ruhe im Buch erklärt. Das kannst du dir gerne unter diesem Video herunterladen.

Besonders relevant ist dieser Teil bei allen Fixkosten, also bei allen Ausgaben, die regelmäßig vom Konto abgehen. Warum? Weil das Ausgaben sind, die man nicht einfach mit einem Fingerschnipsen rückgängig machen kann. Deshalb wollen wir diese Fixkosten, alles was regelmäßig anfällt, wirklich doppelt und dreifach diskutieren und auch länger darüber nachdenken.

Wie gesagt, wir gehen genau diese Übersicht aus dem Buch durch, Schritt für Schritt, so wie im Buch erklärt. So machen wir das auch für uns selbst. Du kannst dir gerne gratis die gleichen Materialien und Schritte herunterladen, mit denen wir alle paar Wochen unsere privaten Finanzen planen. Der Link ist der erste unter diesem Video.

Zur Transparenz: Als wir das zum allerersten Mal zusammen gemacht haben, hat das am Anfang unserer Ehe mehrere Abende gedauert, drei bis fünf Stunden und wirklich viel Konzentration, weil wir uns beide erst daran gewöhnen mussten, als Ehepaar gemeinsam zu budgetieren.

Am Anfang unserer Ehe gab es auch noch mehr auszudiskutieren und mehr zusammenzuraufen. Inzwischen läuft das viel besser und wenn beide das wollen, was natürlich sehr wichtig ist, dauert das weniger als eine Stunde. Dabei können wir auch gut gelaunt mal einen Wein trinken. Es ist inzwischen eine ganz einfache Sache.

Vor allem aber merken wir, dass es uns als Ehepaar jedes Mal zusammenschweißt. Auch wenn es immer noch Dinge auszuhandeln gibt – und das darf so sein – kommen wir jedes Mal zu einer gemeinsamen Lösung. Das ist wirklich keine Option, nicht zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Und hinterher können wir beide guten Gewissens hinter dieser Lösung stehen, sodass wir gemeinsam an einem Strang ziehen.

Wenn ich das jetzt mal emotional ergänzen darf: Das schweißt wirklich enorm zusammen. Es gibt ein tolles, dauerhaftes Gefühl von Gemeinsamkeit, Zugehörigkeit und Teamplay. Für mich hat das inzwischen fast etwas Romantisches. Das muss bei dir nicht so sein, aber ich freue mich manchmal richtig darauf, dass wir gemeinsam unsere Finanzen für die nächsten Wochen und Monate planen, weil das Zusammengehörigkeitsgefühl danach so stark ist.

Ja, das sehe ich auch so.

Regelmäßige Geldgewohnheiten in der Ehe

Ja, und Frage fünf fragte nach unseren Geldgewohnheiten, also welche regelmäßigen Gewohnheiten wir bezüglich unserer Finanzen in der Ehe haben. Grundsätzlich können wir festhalten: Die Partnerschafts- und Datingkultur unserer westlichen Gesellschaft ist wirklich komplett kaputt.

Was der Zeitgeist und die Gesellschaft dir vorgeben an Partnerschafts- und Datingkultur, ist komplett kaputt. Warum? Jesus sagt: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Deshalb schauen wir uns doch einmal die Situation in Deutschland und ihre Früchte an.

In Deutschland werden jedes Jahr über hunderttausend Kinder abgetrieben, also über eintausendneunhundert Kinder allein diese Woche. Jedes fünfte Kind, das wir leben lassen, wächst bei alleinerziehenden Eltern auf. Über drei Millionen zweihunderttausend Deutsche haben sich im letzten Jahrzehnt scheiden lassen. Weit über 160 Frauen werden von ihren Partnern geschlagen, das sind allein heute 440. Mehr als jeder vierte Deutsche hat schon einmal seinen Partner betrogen. Der durchschnittliche Deutsche hat im Leben mit sechs bis dreizehn verschiedenen Menschen Sex, und das ist nur der Durchschnitt.

Über eine Million Deutsche lassen sich jedes Jahr auf Geschlechtskrankheiten testen. Deutsche Kinder, Frauen und Männer suchen über acht Millionen vierhundertzweiunddreißigtausend Mal im Internet nach Pornos pro Tag. Je nach Job schaut einer von fünf Männern Pornos während der Arbeitszeit. Kinder sind inzwischen durchschnittlich elf Jahre alt, sobald sie ihren ersten Porno sehen – viele sind sogar jünger.

Und nun unsere Frage an dich: Wonach klingt das? Mal ganz ehrlich, klingt das für dich so, als ob man sagen kann: Ja, die machen's richtig, das ist gesund, so sollte man Beziehung leben und nicht anders? Klingt das für dich gesund? Wir glauben nicht.

Fakt ist, das ist, was dabei herauskommt, sobald Menschen dem folgen, was die Gesellschaft und der Zeitgeist ihnen vorgeben. Solange du dein Beziehungsleben genau so angehst wie Millionen, die daran zerbrechen, wie wahrscheinlich ist es, dass es dir anders ergehen wird? Und solange wir den gleichen Patentrezepten, Beziehungstipps und Drehbüchern folgen wie diese – darf man schon sagen – beziehungsunfähige und kaputte Gesellschaft um uns herum, wie können wir dann erwarten, dass das bei uns anders wird, dass bei uns etwas anderes herauskommt?

Das Gleiche gilt auch für unsere Gesundheit und Fitness. Solange du das Gleiche isst, das Gleiche zu dir nimmst und dich gleich bewegst oder nicht bewegst wie Leute, deren Körper du lieber nicht hättest, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du irgendwann trotzdem ihren Körper haben wirst – mit allem, was da vielleicht an Krankheiten und Gebrechen dranhängt. Also: Frage von Aktion und Reaktion.

Zu einem ganz großen Teil, wie gesagt nicht immer, aber zu einem ganz großen Teil gilt das auch für deine Gottesbeziehung. Mal ganz hart gesagt: Solange Gott in deinem Alltag praktisch inexistent ist, solange ein halbherziger Gruppentherapie-Gottesdienst deine einzige Gottesbegegnung in der Woche ist, solange dein Gebetsleben genauso aussieht wie das von einem geistlich toten Aktenchristen und solange die Staubschicht auf deiner Bibel dick genug ist, dass man „Laodizea“ darin schreiben kann, dann brauchst du dich nicht zu wundern.

Lies selbst Offenbarung Kapitel 3, Vers 15. Ich sage das wirklich ganz direkt: Sag nicht, dass Gott schweigt, solange deine Bibel nicht täglich geöffnet ist.

Und jetzt komme ich wieder zurück zum Thema Geld. Ein Stück weit ist es ähnlich mit unserem Geld. Solange wir unser Einkommen – egal, ob es jetzt wenig oder viel ist – sowie unsere Schulden und unser Erspartes auf die gleiche Weise verwalten, auf die gleiche Weise haushalten und auf die gleiche Weise damit umgehen wie Menschen, deren Situation wir eigentlich, wenn wir es uns aussuchen könnten, lieber nicht haben wollen, warum sollte es uns dann auf Dauer so viel anders gehen als ihnen?

Was wir damit sagen wollen, ist: Lasst uns nicht naiv sein. Es heißt in Psalm 32: Sei nicht wie ein unvernünftiges Pferd oder wie ein Maultier, das Gebiss und Zaumzeug braucht, damit es folgt, sondern sei wie jemand, der selbst überlegen, selbst denken und selbst Entscheidungen treffen kann, wo er die Konsequenzen schon absieht.

Wir haben jetzt schon darüber gesprochen, wie man mehrfach im Jahr ein Maximalbudget für einzelne Lebensbereiche entwerfen kann, und das war wirklich ein absoluter Game Changer, also absolut grundlegend. Es gibt aber noch eine zweite Sache, die an sich eine Kleinigkeit ist, die aber einen großen Unterschied macht – und wo auch einige Ehepaare im Freundeskreis schon angefangen haben, uns das nachzumachen. Und das ist Folgendes:

Markus und ich machen es so, und es geht wirklich ruckzuck: Ganz zu Anfang unserer Ehe haben wir eine Tabelle erstellt. Eine solche Tabelle kannst du dir jederzeit auch selbst anlegen und direkt mit einsteigen. Mit dieser Tabelle machen wir, ich sag's wie es ist, einmal die Woche einen kompletten Kassensturz. Also jede Woche wirklich einen kompletten Kassensturz.

Bevor die Leute jetzt denken: „Ich wusste es, Elisa und Markus, die haben den Verstand verloren“ – Moment. Denk an die biblischen Geldprinzipien. Es heißt zum Beispiel in 1. Korinther 4, dass von einem Haushalter erwartet wird, dass er treu gefunden wird. Ja, das heißt: Haushalter – wir alle, jeder von uns – ist Haushalter seines Geldes, seines Einkommens, seines Gehalts, seiner Schulden, seines Ersparten. Und das sollen wir treu machen.

Und ein Haushalter, der sich niemals diese Sachen anguckt und darüber – ich sag's jetzt mal wirklich so platt – nicht Buch führt, wie treu auf einer Skala von eins bis zehn kann der wirklich sein? Es heißt zum Beispiel in Sprüche 27: Kenne deinen Bestand, achte auf deine Herde.

Konkret läuft das ungefähr so ab: Wir machen das jede Woche abwechselnd. Diese Woche warst du dran, ich bin nächste Woche wieder dran. Wir machen das in der Regel am gleichen Wochentag, beispielsweise Montag oder Freitag. Und da machen wir Folgendes:

Durch unser Online-Banking rufen wir ausnahmslos sämtliche Konten, Sparguthaben und Ähnliches auf, auch die sogenannten Rentenversicherungen. Dann tragen wir den jeweiligen aktuellen Kontostand von diesem Datum in die Tabelle ein – und das jede Woche.

Bei Sparanlagen wie bei einem Depot ist es der Guthabenwert, bei Rentenversicherungen der Rückkaufswert und bei Schulden entsprechend ein negativer Wert, also ein Minus, das dann abgezogen wird.

Damit haben wir dann für die jeweilige Woche exakt schwarz auf weiß, wie viel oder wenig Geld wir haben. Wir können auch auf den Cent genau nachverfolgen, wie sich unsere finanzielle Gesamtsituation im Laufe der Wochen, Monate und Jahre entwickelt hat, was ja bei Geldanlagen auch wirklich nicht unwesentlich ist.

Das ist dann das sogenannte Netto-Gesamtvermögen (NGV). Vermögen heißt jetzt nicht unbedingt, dass das viel sein muss, sondern das ist einfach nur der Begriff für „Net Worth“, sagt man im Englischen, also für den Gesamtwert aller finanziellen Mittel, über die du beziehungsweise wir als Paar verfügen.

Das heißt also: Zusammen mit dem Bargeld in unseren beiden Portemonnaies wissen wir beide exakt auf den Cent genau, wie viel oder wie wenig Geld wir als Ehepaar und als Familie an unserem gemeinsamen Netto-Gesamtvermögen NGV haben – wirklich auf den Cent genau.

Eine kurze technische Ergänzung: Wir haben ja gerade von der Kontozusammenführung gesprochen, direkt nach der Hochzeit. Zumindest in Deutschland – in Österreich und der Schweiz kann es anders sein – ist es rechtlich nötig, dass auch bei Ehepaaren jeder seine Basisrenten und Rentenversicherung separat bespart. Diese kann man leider nicht zusammenlegen. Es gibt dann zum Beispiel eine Markusrentenversicherung.

Dafür hat es sich bei ganz vielen Ehepaaren gut eingespielt, dass sie ihr gemeinsames Monatsnetto budgetieren, einschließlich des Sparens. Und das, was man jeweils für seinen Ruhestand ab dem zum Beispiel 62. Geburtstag spart, teilt man dann zu vergleichbaren Teilen auf zwischen ihr und ihm. Mehr dazu findest du im Buch, das nur als technische Ergänzung der Transparenz halber.

Ja, und diese Tabelle führen wir ganz einfach in Excel, das alles für uns zusammenrechnet und grafisch darstellt. Damit können wir uns jederzeit die Entwicklung anzeigen lassen.

So wissen wir beide einfach exakt, wie sich das im Vergleich zur Vorwoche verändert hat – zum Positiven oder Negativen – und wie gut wir auch unser vorher festgelegtes Budget einhalten. Wir wissen dadurch genau, wie nah oder wie weit entfernt wir davon sind, auf unser gemeinsames Ziel hinzusparen und dafür zu investieren.

Bei nichts müssen wir also rätseln oder Ähnliches. Nichts ist eine Blackbox. Durch den wöchentlichen kompletten Kassensturz haben beide Ehepartner jederzeit den vollständigen Überblick und können auch alles bedienen. Und fix geht's ja auch – manchmal ist es schneller erledigt, als sich einen Kaffee zu machen.

Weil du gerade das gemeinsame Ziel „Hinsparen“ angesprochen hast: Zum Beispiel ich hätte gern schnelleres Internet in unserer Wohnung. Das wollen wir auch machen, aber schnelleres Internet bedeutet leicht zusätzliche monatliche Kosten.

Weil das so ist, haben wir uns entschieden, das schnellere Internet erst einzuführen, nachdem wir ein bestimmtes Sparziel erreicht haben. Das kann auch ein bisschen dauern.

Warum? Weil sobald wir schnell das Internet haben, haben wir zusätzliche monatliche Kosten. Das heißt, wir können weniger im Monat zum Beispiel zur Seite legen, um auf etwas hinzusparen. Also haben wir gesagt: Okay, die Summe, die wir monatlich sparen – selbst wenn es nur zehn Euro sind, die wir da kürzen – das machen wir erst nach einem bestimmten Sparziel, nachdem wir ein bestimmtes Guthaben auf Sparkonto XY erreicht haben.

Du siehst also schon: Wir haben uns gemeinsam entschieden, unseren gemeinsamen Finanzen in unserer Ehe eine gewisse Priorität einzuräumen. Wir haben uns beide darauf committed, also wirklich vorgenommen, uns diese Priorität Finanzen – gerade auch am Anfang unserer Ehe – Zeit kosten zu lassen.

Dahinter steckt wieder ein biblisches Prinzip. Es gibt noch viele weitere Stellen, aber zum Beispiel sehr eindrücklich Sprüche 6, wo es heißt: „Geh zur Ameise, sieh ihre Weise an, also wie sie sich verhält, und lerne. Sie bereitet im Sommer ihr Brot und sammelt in der Ernte im Herbst ihre Speise.“ Also sie bereitet sich vor, sie gibt sich Mühe.

Und jetzt nochmal für uns gesprochen: Diese Mühe lohnt sich. Ich rede jetzt nicht mehr unbedingt von bestimmten Zahlen und Finanzen, sondern vom Ergebnis.

Wir beide haben jetzt vollständigen Einblick. Wir haben jederzeit vollständigen Zugriff. Es gibt nichts, was der jeweilige andere nicht bedienen kann. Es gibt nichts, was der jeweilige andere nicht regelmäßig bedient.

Zur Transparenz: Weil ich jobbedingt durch meinen Hintergrund als Berater einen fachlichen Vorsprung am Anfang dir gegenüber hatte, was Finanzen angeht, war es auch für dich am Anfang seit unserer Verlobung mit einer steilen Lernkurve verbunden.

Aber es war uns beiden von Anfang an wirklich wichtig, dass wir im Laufe der Zeit da hineinwachsen und Ehepartner werden, die in Bezug auf unsere gemeinsamen Finanzen ein gemeinsames Kompetenzlevel haben. Das war uns wirklich wichtig.

Also hast du dich über Monate und Jahre in all diese Dinge aus diesem Buch und noch mehr reingearbeitet. Das ging natürlich nicht über Nacht, sondern es war wirklich ein Weg, den wir Schritt für Schritt, aber gemeinsam gegangen sind.

Da bin ich echt total stolz auf dich.

Oh, danke.

Doch, ist so. Es hat sich gelohnt, weil wir jetzt auf Augenhöhe über all diese Dinge reden können. Inzwischen werden wir auch von Freunden und Bekannten gemeinsam nach Sachen gefragt.

Wenn jetzt einer von uns beiden seinen Wissensstand zu Finanzen erweitert – zum Beispiel eine Weiterbildung besucht, einen Online-Kurs absolviert oder ein neues Buch liest – bringen wir uns gegenseitig in den relevanten Punkten auf den aktuellen Wissensstand.

Das ist am Ende alles eine Frage der Priorität.

Falls einem von uns beiden mal – Gott bewahre – etwas zustoßen sollte, oder es kann auch harmloser sein, dass einer von beiden vorübergehend krank oder beruflich bedingt verreist ist – das ist ja alles schon vorgekommen in den letzten Jahren – gab und gibt es hier niemals irgendein Problem.

Wir ziehen beide am selben Strang, haben den vollständigen Überblick und können jederzeit alles bedienen.

Das Tolle ist: Auch dein Mann und du, auch deine Frau und du, ihr könnt jederzeit dort ansetzen, wo wir es getan haben.

Wir machen circa alle vier Monate ein neues Budget, um es für die nächsten vier Monate gemeinsam verbindlich einzuhalten. Das könnt ihr genauso.

Wir haben diese Excel-Tabelle, die kannst du genauso machen. Es ist echt keine Kunst.

Und was machen wir? Wir protokollieren wöchentlich abwechselnd einen kompletten Kassensturz. Es ist kein großes Ding, das könnt ihr genauso machen.

Wir haben nur Konten, auf die wir beide vollständigen Zugriff haben. Das ist so praktisch, das dürft ihr auch so nachmachen, wenn ihr wollt.

Wir haben beide gelernt, unsere gemeinsamen Finanzen auch ohne Hilfe des anderen vollständig zu bedienen. Das könnt auch ihr machen.

Dies ist alles eine Frage der Priorität.