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Jesus und die Enttäuschung

11.06.2018
Serie•Teil 18 / 21Jesus
Enttäuschung gehört dazu – sogar im Glauben. Die eigentliche Frage ist: Wirst du bitter, ziehst du dich zurück oder lässt du dich von Gott trösten und bleibst trotzdem dran?

Einleitung und Leitfrage

Mein Name ist Jürgen Fischer. Wenn irgendjemand Fragen zur Predigt hat, einfach danach noch mal kurz auf mich zukommen.
Es gibt Predigten, bei denen ich mir denke: Hört sie euch einmal alle drei Jahre an, die ist wichtig. Ich hoffe, das wird heute so eine. Also für mich ist es das.
Worum geht es? Wenn ich die Evangelien lese, und wir haben jetzt gerade eine Jesus-Reihe, also eine Reihe darüber, wie sich Jesus bei bestimmten Themen und in bestimmten Problemen verhalten hat, und wenn wir unser Christsein definieren als ein Immer-ähnlicher-Werden-zu-Jesus, wie können wir ihn imitieren, wie können wir klug so leben, wie er gelebt hat, dann frage ich mich beim Lesen der Evangelien: Wie hat Jesus das eigentlich hinbekommen?
Man liest das so durch und stellt fest: Ich glaube, ich kenne niemanden, der so verkannt wird, einfach von seiner Art her, wie Jesus. Wie ist er damit klargekommen, von einem engsten Freund verraten zu werden? Und dann heilt er einen nach dem anderen und denkt: Jetzt können die mal anfangen zu glauben. Und dann steht da so ein Satz wie: Obwohl er so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn.
Ich habe mich oft gefragt: Wie ist Jesus mit diesen ganzen Enttäuschungen umgegangen? Ich meine, man liest so darüber hinweg, aber das ist ja ein Mensch aus Fleisch und Blut. Das ist ja nicht so ein Roboter, so RoboCop, wo du dann sagst: Das prallt irgendwie an meinem Panzer ab. Sondern das ist ja ein Mensch mit Erwartungen, mit Hoffnungen, mit Bedürfnissen. Wie hat er es geschafft, diese Enttäuschungen auszuhalten, die so auf ihn einprasseln?
Und deswegen lautet der Titel heute: Jesus und die Enttäuschung. Wie ist Jesus damit umgegangen, dass er vieles, was er sich gewünscht hätte in seinem Leben an Unterstützung und auch an Anerkennung, nicht bekommen hat? Wie ist er mit Enttäuschung fertiggeworden? Und was können wir von ihm lernen?
Es ist eine klassische Jesus-Reihe-Predigt, für alle, die das noch nicht mitbekommen haben. Es gibt drei Vorbemerkungen, drei Hauptpunkte. Inzwischen entwickeln sich die Vorbemerkungen zu eigenen Hauptpunkten, habe ich gemerkt. Sie sind etwa genauso lang. Man hätte auch sechs Hauptpunkte daraus machen können. Aber ich bleibe meinem Konzept treu, weil never change a running system. Von daher: drei Vorbemerkungen, drei Hauptpunkte.

Erste Orientierung: Was Enttäuschung mit unserem Leben zu tun hat

Eine nüchterne Erwartung an Beziehungen

Vorbemerkung Nummer eins: Du magst sie nicht mögen, aber sie ist wahr. Enttäuschung gehört zu Gottes Plan für dein Leben.
Und jetzt denkst du ehrlich: Ja, Enttäuschung gehört zu Gottes Plan für dein Leben. Dass Menschen dich enttäuschen, hintergehen und ausnutzen, kannst du nicht vermeiden. Jetzt könnte man sagen: Doch, ich ziehe in die Wüste, wo kein anderer wohnt. Ja, es gibt schon ein paar extreme Möglichkeiten. Aber wenn du ganz normal mitlebst, kannst du das nicht vermeiden.
Woher weiß ich das? Ich weiß das, weil ich Judas kenne. Das muss man sich überlegen: Judas war ja einer von den zwölf Aposteln. Wie ist er denn Apostel geworden? Die Antwort ist: Jesus hat gebetet. Wir werden das noch sehen. In den nächsten Male werden wir uns auch mit dem Gebetsleben Jesu beschäftigen. Was können wir da lernen? Jesus betet, und nachdem er eine Nacht lang betet, entscheidet er sich, zwölf Apostel auszuwählen. Und einer davon, sagt der Apostel Johannes dann später, ist ein Teufel. Da heißt es in Johannes 6,70-71: Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch zwölf erwählt? Und die Antwort ist ja. Und einer von euch ist ein Teufel. Er redete aber von Judas, dem Sohn des Simon Iskariot; denn dieser verriet ihn, einer der Zwölf.
So, das steht nicht ganz am Ende der Evangelien, sondern ziemlich weit vorne, da, wo die Geschichte gerade anfängt mit Jesus und den Aposteln. Das heißt: Von Anfang an kannte Jesus Judas. Und zwar nicht nur so: Aha, du bist ja Judas, wo kommst denn her? Ah, aus Iskariot. Sondern er kannte sein Herz. Aber weil Jesus den Willen Gottes tut, darum geht es ihm ja, erwählt er ihn. Und wir dürfen in dieser Erwählung etwas ganz Wichtiges lernen.
Und das, was ich lerne, ist Folgendes: Wenn ich meine Biografie in Gottes Hände lege und er mit mir, und jetzt kommt es, seine Geschichte schreibt, dann werde ich auf Menschen treffen, die mich verraten und bis ins Mark verletzen. Und es wird dann besonders wehtun, wenn das Menschen sind, denen ich vertraut habe, die mir so nahe waren. So wie Judas bei Jesus, als er ihn dann am Ende überliefert, da, wo er ihn dann wirklich verrät. Da sagt Jesus zu ihm: Überlieferst du den Sohn des Menschen, also sich selbst, mit einem Kuss? Das ist so absurd. Da ist jemand, der mich normalerweise küsst, mich herzlich begrüßt. Und Jesus sagt noch einmal: Benutzt du diesen Moment der Intimität jetzt wirklich, um mich zu verraten? Ehrlich?
Vorbemerkung Nummer eins: Hab im Blick auf das Leben eine gesunde Erwartungshaltung. Enttäuschung gehört zu Gottes Plan für dein Leben. Punkt eins.

Gemeinschaft trotz Verletzungen

Punkt zwei. Auch so ein ganz kleiner eigentlich, aber wenn ich mir überlege, was er für eine Bedeutung in meinem Leben hat, vielleicht eigentlich ein großer.
Ich habe ihn mal so genannt: Enttäuschungen brauchen uns nicht davon abhalten, geistlich intensive Zeiten mit einem kleinen Kreis von Freunden zu verbringen. Das gilt auch dann, wenn diese Freunde selbst mich manchmal enttäuschen.
Vielleicht gehe ich jetzt von den Formulierungen ein bisschen weiter. In meinen Augen ist es so, dass Jesus einen kleinen Kreis von Buddys hatte. Buddy, so enge Freunde. Er hatte den Jakobus, den Johannes und den Petrus. Und die sind manchmal mit dabei, wenn Jesus ganz besondere Sachen macht.
Die sind zum Beispiel mit dabei beim Berg der Verklärung. Da geht Jesus oben auf den Berg, und dann fängt er an zu strahlen. Und wen nimmt er mit? Die drei: Jakobus, Johannes, Petrus.
Oder wenn es darum geht, die Tochter des Jairus aufzuerwecken, die gestorben war. Wen nimmt er mit? Jakobus, Johannes, Petrus. Jairus war Synagogenvorsteher, ja.
Und wen bittet er in Gethsemane, wo es ihm richtig schlecht geht, mit ihm zu beten? Wir denken immer an alle zwölf. Nee, er bittet noch mal konkret die drei und sagt: Hey, könnt ihr nicht mit mir das machen?
Und wir wissen aus Gethsemane, dass ihn die drei eigentlich enttäuscht haben. Sie haben dann doch nicht so lange gebetet und gewacht. Und trotzdem glaube ich: Egal, wie sehr uns Menschen enttäuschen, lerne ich am Beispiel von Jesus, dass ich mich nie ganz von Menschen zurückziehen darf.
Kein Mensch ist ein Einzelkämpfer. Wenn jemand das versucht, und ihr kennt wahrscheinlich alle Leute, die so ein Stückchen Enttäuschungen erlebt haben und sich dann zurückgezogen haben, dann wird irgendwann jeder, der das tut, komisch. Ja, also die werden dann wirklich nicht arg, sondern unsozial. Die werden irgendwie schräg.
Und der Grund dafür ist: Meine und deine Seele, meine Seele braucht Komplizen. Also du brauchst Leute, die mit dir sind, die irgendwie an deiner Seite stehen. Und noch mal: Die müssen nicht perfekt sein. Die dürfen, wie im Fall der Jünger, mal dumme Vorschläge machen. Hört euch das an: Petrus auf dem Berg der Verklärung. Ich habe da die Idee, Hütten zu bauen. Mann, es geht überhaupt nicht um Hütten, ja, aber es ist ihm einfach nichts Besseres eingefallen.
Die dürfen versagen. Ja, betet mit mir, wacht, und die schlafen ein. Also, die müssen nicht perfekt sein. Besser drei Normalos, die mit mir sind, soweit sie das können, als allein bleiben.
Und deswegen die zweite Vorbemerkung: Lass dich von den Enttäuschungen deines Lebens nicht in die Einsamkeit drängen. Ich verstehe diese Tendenz, aber sie ist nicht gesund.
Egal, was passiert in deinem Leben, und es mögen schlimme Dinge passieren: Du magst, Menschen mögen dich in einer Tiefe verletzen und enttäuschen. Und ich habe das selber erlebt, dass du im Wald stehst und heilst und dir die Frage stellst, ob du jetzt noch weitermachst mit diesem ganzen Jesuszeugs.
Und an so einer Stelle: Egal, was passiert, hab ein paar Freunde, mit denen du Verklärung und Todesangst oder gute und böse Tage und ein kaltes Bier teilen kannst. Hab sowas!

Klage statt Vorwurf

Vorbemerkung Nummer zwei, Vorbemerkung Nummer drei: ganz kurz, klagen ja, murren nein.
Was meine ich damit? Es ist manchmal ein ganz schmaler Grad. Enttäuschungen laden förmlich dazu ein. Es ist ein schmaler Grad zwischen Klagen und auf der anderen Seite Gott Vorwürfe machen. So mit dem Schicksal hadern, wie die Israeliten in der Wüste, sich so ein bisschen innerlich gegen Gott auflehnen. Und meine dringende Bitte: Lass das sein!
So, du hattest gefragt: Wie geht das? Ja, wir hatten uns am Mittwoch oder Donnerstag mal kurz über die Predigt unterhalten. Wie geht das, wie mache ich das? Na ja, die Grenze zwischen Klagen und Murren ist die Grenze zwischen: Mir geht es schlecht, und: Du meinst es schlecht mit mir.
Die Klage schüttet das Herz vor Gott aus, und das darf emotional sein. Da darfst du gerne auch deine Zweifel, deine Anfragen und deine Ängste gleich mit reinlegen. Das Murren sucht nach einem Schuldigen, und der ist schnell gefunden: Gott.
Also, Vorbemerkung Nummer drei: klagen ja, murren nein. Schütte dein Herz aus, aber mach Gott keine Vorwürfe.
Und es gibt einen Vers, ich bin ja immer fürs Bibelvers-Auswendiglernen. Also das wäre einer, den könnte man gut lernen. Den braucht man immer mal wieder, wenn man mit Leuten über Gott redet und darüber, warum das hier so auf der Welt ist, wie es ist. Ein Vers aus dem Alten Testament, aus dem Buch Prediger, Prediger 3,14. Da heißt es über das, was Gott tut: Ich erkannte, dass alles, was Gott tut, für ewig sein wird.
Mir geht es genau wie dir mit deiner Ansage von deiner Schwägerin vorhin. Es gibt Dinge, da liest du diesen Vers und sagst: Nein, nein, nein, das stimmt nicht. Und dann liest du ihn noch mal: Ich erkannte, dass alles, was Gott tut, für ewig sein wird. Es ist ihm nichts hinzuzufügen und nichts davon wegzunehmen, und Gott hat es so gemacht, damit man sich vor ihm fürchtet.
Das bedeutet: Niemand wird in der Ewigkeit Gott einen Vorwurf machen. Wir stehen heute vielleicht vor den großen Fragezeichen unseres Lebens, und oft genug auch vor dem Leben anderer, wo wir überhaupt nicht verstehen, wie das noch zusammenpassen soll. Und das geht mir nicht anders. Aber ich weiß ganz genau: Wenn wir in der Ewigkeit ankommen, werden dieselben Leute, die jetzt ein Leben führen, wo ich sage: never ever, vor Gott nicht sagen, dass niemand zu Gott sagen wird: Wenn du das nicht gemacht hättest, dann wäre die ganze Welt besser gelaufen. Oder: Wenn du das noch gemacht hättest, dann hättest du so richtig einen Durchbruch erzielt.
Niemand wird das sagen. Niemand wird in der Ewigkeit Gott einen Vorwurf machen. Und deswegen der Tipp: Fang heute nicht damit an.

Der Blick auf Jesus: Berufung, Trost und Konfrontation

Berufung bleibt trotz Widerstand

So, das waren drei Vorbemerkungen. Also: Enttäuschung gehört zu Gottes Plan in deinem Leben. Das war das Erste.
Der zweite Punkt war: Pass auf, dass Enttäuschungen dich nicht in die Einsamkeit treiben. Das machen sie gerne.
Und der dritte Punkt: Klagen ja, murren nein.
Jetzt noch ein bisschen mehr der Blick auf Jesus. Was können wir von Jesus lernen? Und meine Bitte noch einmal: Ich weiß, es ist warm. Schlaft jetzt ruhig ein, das ist nicht schlimm. Aber arbeitet es zu Hause noch einmal nach. Ja, es ist ein wichtiger Stoff. Ihr werdet das sehen. Es ist Stoff, den man immer mal wieder braucht.
Es ist auch der Grund, warum Leute Gemeinde verlassen. Wenn Leute Gemeinde verlassen, startet es ganz oft damit, dass es ein bisschen Knatsch gibt, dass jemand von jemandem enttäuscht ist und das nicht wirklich geklärt wird. Irgendwie wird aus dieser Enttäuschung über Menschen immer mehr. Dann fällt es immer schwerer, sich mit der Gemeinde als Ganzes zu identifizieren, weil der hat mich schon enttäuscht, und der hat mich schon enttäuscht, und den mag ich eigentlich auch schon nicht mehr. Dann wächst so etwas, und am Ende gehen Leute einfach. Und du denkst dir: Hä, warum denn? Ja, die haben mich alle enttäuscht.
Also nehmt das Thema mal wirklich ernst. Auch in eurer Seele gibt es da etwas, wo man, wenn man nicht aufpasst, so etwas wachsen lässt. Und das ist nicht gesund.
Also: Enttäuschung. Wie geht Jesus damit um?
Erster Punkt. Und das ist so ein ganz grundsätzlicher Punkt, der vor allem wichtig ist, wenn du in Sachen Enttäuschung so richtig einen in die Seite kriegst und sagst: Vielen Dank.
Jesus macht den Erfolg seines Lebens und den Applaus, den er von Menschen bekommt, nicht zum Grabmesser seiner Lebendigkeit und seines Wohlbefindens. Was meine ich damit?
Jesus trifft auf unglaublich viel Ablehnung, gerade von denen, die ihn eigentlich als Messias hätten erkennen müssen und eigentlich auch feiern müssen: die Theologen, die Religiösen, die Bibelkenner. Das sind genau die Leute, die ihn nicht feiern, sondern ihm das Leben unglaublich schwer machen. Diesen Leuten ist Jesus suspekt, und sie fangen hinter seinem Rücken an, über ihn zu reden, ihn zu diffamieren. Aber er lässt sich nicht aufhalten.
Und das ist jetzt mein Punkt: Zu keinem Zeitpunkt stellt Jesus aufgrund dessen, was er in Enttäuschungen erlebt, seine Berufung in Frage. Er tut das nicht nach der Predigt von Johannes 6, die wir schon gemeinsam betrachtet haben. Da dampfen sich alle Zuhörer auf so einen ganz kleinen, letzten, kümmerlichen Rest ein. Er macht es nicht, als die Pharisäer ihm unterstellen, dass er mit dem Teufel im Bund ist. Er macht es nicht, als seine eigene Familie denkt, dass er verrückt ist. Das muss man sich vorstellen: Seine Familie sagt, der hat einen Knall. Entschuldigung. An keiner Stelle stellt Jesus seine Berufung irgendwie in Frage.
Es ist eher andersherum. Er bleibt immer in einem Maß ausgeglichen, dass sich die Leute davor fragen: Wie macht der das? Er bleibt in einem Maß lebendig, heute würde man vielleicht sagen präsent, souverän. Jesus erlebt das, und er wirkt nie so wuschig. Hast du jemanden, der so ein bisschen wuschig ist? Jesus hat nie den Eindruck, dass er wuschig ist oder leblos, nicht mehr ganz bei der Sache oder unsicher. Überhaupt nicht. Immer so schön da.
Und deswegen weiß er, wer er ist. Er weiß, wozu er auf die Erde kam, und er bleibt bei seiner Berufung, egal wie viel Widerstand.
Und deswegen mein erster Punkt: Jesus stellt seine Berufung nie in Frage, und das sollten wir auch nicht tun. Vielleicht ist die Enttäuschung, die wir erleben, sogar der beste Beweis dafür, dass wir noch auf dem richtigen Weg sind.
Ich frage mich manchmal, ich sehe ja nun vielleicht mehr als andere, wie es uns als Gemeinde geht und wer gerade auch so ein bisschen Schwierigkeiten hat. Ich frage mich manchmal: Warum sind so viele Leute und so viele Arbeiten unter uns angefochten? Ja, warum ist das eigentlich so? Und ich glaube: weil wir etwas richtig machen.
Du lebst deine Berufung? Ich verspreche dir Gegenwind. Jesus hat das erlebt, wir werden das erleben. Geben wir auf? Nein. Warum nicht? Aus einem einfachen Grund: Weil Jesus nicht aufgegeben hat. Und er will sein Leben, er will sein Überwinderleben, durch uns leben.
Weißt du, was der Teufel für dich möchte? Der Teufel will eine Sache: dass du anfängst, deine Berufung in Frage zu stellen. Dass du irgendwo auf dem Weg mit Gott an den Punkt kommst, wo du sagst: So, das war jetzt zu viel, jetzt gebe ich auf.
Der Teufel kann dir das ewige Leben vielleicht nicht mehr nehmen, das weiß er auch. Aber er kann dich lähmen. Er kann dir das Leben für Gott madig machen. Und Enttäuschungen sind ein unglaublich probates Mittel dafür.
Das war mein erster Punkt.

Trost statt schneller Ablenkung

Zweiter Punkt. Der zweite Punkt ist mir der wichtigste. Wenn du nur einen Punkt mitnimmst, dann nimm diesen mit. Es ist der Punkt, der vielleicht in der Christenheit am meisten falsch gemacht wird.
Die Frage ist: Woher nimmt Jesus seine Geradlinigkeit, seine Ehrlichkeit, seine Toughness, gerade im Umgang mit Menschen? Um das Geheimnis seines Lebens zu verstehen, müssten wir eigentlich jetzt schon das nächste Thema dieser Jesus-Reihe vorziehen. Das nächste Thema ist nämlich Gebet. Ich habe dazu aber schon genug gesagt, sodass ihr ungefähr wisst, was ich meine.
Jesus kann so leben, wie er lebt, weil er viel Zeit allein mit Gott verbringt. Und wenn du dich fragst: Was ging da eigentlich so in seinem Kopf vor? Wenn du das wissen möchtest, dann gibt es einen Trick: Du musst die Psalmen lesen. Viele Psalmen sind messianisch, das heißt, sie handeln eigentlich gar nicht von dem, der sie schreibt, sondern von Jesus. Bei einigen merkt man das sofort, bei anderen erst, wenn man ein bisschen genauer hinschaut.
Aber der Clou ist: Die Psalmen beschreiben nicht nur das, was Jesus erlebt. Zum Teil tun sie das auch, aber das ist eher am Rande. Ganz stark beschreiben sie das, was er gefühlt und gedacht hat. Wenn du also wissen möchtest, wie ein zutiefst geistlicher Mensch in der Gegenwart Gottes mit Frust und Enttäuschung umgeht, dann musst du dich an den Psalmen orientieren.
Und wenn du das tust, dann wirst du eines merken: Diese geistlichen Menschen nehmen ihre Nöte ganz ehrlich. Sie offenbaren Gott, was in ihnen ist. Sie klagen, sie weinen, sie bringen ihr Unverständnis voll zum Ausdruck, ihre Fragen, natürlich auch ihre Hoffnung und ihr Harren. Auch die Freude darüber, dass Gott sie rettet, gehört mit hinein. Das sind die Psalmen.
Und was ich mir wünsche, ist, dass das, was wir in den Psalmen lesen, genau unsere Erfahrung wird. Und es wird unsere Erfahrung, wenn wir viel Zeit allein mit Gott verbringen. Und Achtung: Wenn du eingeschlafen sein solltest und nur drei Minuten zuhören kannst, dann ist jetzt der Moment. Wichtigster Punkt im wichtigsten Punkt, also quasi im wichtigsten Punkt die wichtigste Minute. Jetzt noch mal zuhören.
Wir dürfen die Erfahrung machen, die die Psalmisten machen, wenn wir viel Zeit allein mit Gott verbringen. Und jetzt kommt der Punkt: wenn wir Gott als Tröster erleben. Der Heilige Geist wird Tröster genannt. Warum? Wahrscheinlich, weil wir einen brauchen. Gott wird von Paulus, der viel durchgemacht hat, der Gott allen Trostes genannt, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis. 2. Korinther 1,3-4
Vielleicht ist die größte Sorge im Blick auf das moderne Christentum gar nicht so sehr, dass wir im Moment irgendwo in die Liberalität wegdriften und Leute nicht mehr die Bibel lesen. Das ist auch doof. Aber wenn du mich fragst, was ich gerne ändern würde, dann würde ich sagen: Eine meiner größten Sorgen im modernen Christsein ist, dass wir nicht genug von Gott getröstet werden, weil wir nicht genug Zeit allein mit ihm in der Stille, im Fragen, im Harren und im Weinen verbringen.
Und deswegen lautet mein zweiter Punkt auch: Gottes Antwort auf Enttäuschung ist Trost. Wenn wir enttäuscht werden, dann müssen wir trauern. Und trauern ist mehr als Dampf ablassen. Darum geht es nicht. Trauern heißt, vor Gott über das zu weinen, was du erlebt hast an Enttäuschung. Jedenfalls dann, wenn du der emotionale Typ bist. Wenn du nicht so der emotionale Typ bist, dann krabbelt es nur so ein bisschen im Bauch. Aber ihr versteht mich ja.
Es heißt, über das, was du erlebt hast an Enttäuschung, vor Gott zu weinen, zu klagen, zu ringen, bis Gott dich tröstet und dir seinen übernatürlichen Frieden schenkt. Bis du an einem Punkt bist, und der kommt nicht nach zwei Minuten Stoßgebet. Der kommt manchmal nach einer Stunde oder zwei oder drei Stunden. Bis du merkst: Jetzt passiert innen drin etwas, und ich habe keinen blassen Schimmer, wo das herkommt. Aber jetzt ist etwas zu Ende getröstet. Jetzt ist hier ein Friede, der kommt nicht aus mir. Das ist nicht positives Denken, sondern das ist Gott. Das ist sein Geist. Das ist das Erleben, dass Gott mein Herz stärkt, mein Herz festmacht.
Ohne Trost, behaupte ich, landen wir in der Bitterkeit und ziehen uns zurück. Und genau das wäre, was der Teufel will: dass du dich zurückziehst. Und deswegen noch mal: Enttäuschung braucht Trost, und Trost findet der, der trauert.

Konfrontation als Ausdruck von Reife

Und jetzt kommt etwas, das schwer zu verstehen ist. Und bitte, vielleicht sagt der eine oder andere auch: Das ist jetzt ein bisschen übertrieben formuliert, und das ist ein ganz kleines bisschen einseitig formuliert. Aber nicht so sehr, wie du es vielleicht denkst. Ich formuliere es ein bisschen absoluter, als es gemeint ist. Lass am Ende noch fünf Prozent Relativität stehen, ich werde es trotzdem mal mit hundert Prozent schießen, okay?
Also: Was Enttäuschung nicht braucht, ist Aufmunterung. Ich halte es für eine sehr moderne Strategie des Teufels, uns dadurch geistlich zu schaden, dass er uns etwas einredet. Und zwar Folgendes: Er redet uns eine Lüge ein. Die Lüge geht so: Ich bin enttäuscht. Und jetzt kommt die Lüge: Jetzt muss ich ganz schnell etwas machen, damit ich mich wieder gut fühle. Das ist die Lüge.
Ich weiß nicht, ob du diese Lüge manchmal glaubst. Ich glaube, dass der Teufel uns das einreden will. Also statt dass ich meine Enttäuschung nehme, meine Bibel, in die Stille gehe, Psalmen lese, Gott suche und ihm die ganze Situation hinlege, Zeit mit ihm verbringe, bis er mich tröstet, fange ich an, Serien zu schauen, Computer zu spielen, laut Musik zu hören oder, und da wird es für mich dann ganz perfide, zu einem Lobpreisabend zu gehen.
Ich glaube, man kann Lobpreiskonzerte benutzen, um sich selber aufzuputschen, quasi so als Therapie gegen Niedergeschlagenheit. Ich gehe da hin, um kurz so den Enttäuschungen des Alltags zu entfliehen und ein emotionales Hoch zu erleben.
Was dabei, und das ist etwas, was ich in der Christenheit im Moment beobachte, auf der Strecke bleibt, das braucht ein bisschen, aber auf lange Sicht bleibt auf der Strecke mein innerer Mensch. Der braucht nämlich erst einmal Gottes Trost. Und dann, wisst ihr, dann möchte ich als Getrösteter hierherkommen und sagen: Boah, Halleluja, lasst uns singen. Ich weiß, warum ich hier bin. Das wünsche ich mir.
Bitte komm nicht in den Gottesdienst, um dich von den Enttäuschungen des Lebens mit einer Predigt abzulenken oder mit Liedern aufzuputschen. Und ich bin für Musik, die bewegt, herzlich gerne wieder mit Gitarrensolo und allem, was dazugehört. Ich habe vorhin, da stand ich hin und sage: Und jetzt die Double Bass. Wir hätten bei dem Kinderlied auch noch ein bisschen mehr Druck geben können. Ich bin einfach dafür, dass Musik bewegt. Ich bin dafür, dass Predigten zum Denken anregen.
Aber wenn wir Enttäuschung erleben, dann brauche ich keine Ablenkung. Dann brauche ich nicht den Kick, dann brauche ich nicht einen anderen Gedanken, dann brauche ich Trost. Und den finde ich bei Gott. Und den finde ich nur, wenn ich mir erlaube zu trauern.
Und das ist ein ganz gefährlicher Punkt. Denn wenn ich vor Gott traurig werde, dann öffne ich ihm mein Herz. Und ich glaube, wir haben vor wenig Dingen Angst, erst davor, dass wir Gott unser Herz öffnen und dass er mal ehrlich reinschauen darf und dass er sagen darf: Hey, schön, dass du da bist. Schön, dass wir über dieses Thema reden, wie du gerade empfindest, was du da erlebt hast. Können wir vielleicht über ein, zwei andere Themen auch noch reden, wo wir gerade beieinander sind und wo wir gerade Zeit haben, über Enttäuschungen zu reden? Da ist doch bestimmt noch mehr.
Ich halte das für den wichtigsten Punkt, dass wir es lernen, erst Stille vor Gott zu suchen und dann mit den Menschen zu reden. Ich glaube, wenn wir das nicht tun, dann werden wir schnell diesen schmalen Grad überschreiten, der zwischen gerechtem Zorn und ungerechter Wut auf Menschen besteht. Diesen schmalen Grad dürfen wir nicht überschreiten, denn es gibt einen dritten und letzten Punkt.

Enttäuschung ansprechen und am Ende nicht aufgeben

Jesus konfrontiert statt zu verdrängen

Der dritte Punkt lautet: Jesus spricht Enttäuschung an. Das fand ich spannend. Jesus ist nicht der mit dem emotionalen Panzer, an dem alles einfach so abprallt. Er ist auch nicht der, der Enttäuschungen einfach ignoriert. Sondern Jesus hat Erwartungen an Menschen, und wenn diese enttäuscht werden, dann spricht er sie an.
Und ich merke, als ich das so durchdachte, man steht ja dann so vor seinem Whiteboard, ja, so ein Thema, und überlegt mal, was könnte man denn da so schreiben, was fällt mir denn ein, wenn ich über das Thema Jesus und Enttäuschung nachdenke, dann merke ich: Er spricht das an. Und zeitgleich habe ich ein Buch gelesen, Emotional gesund leiten. Tolles Buch, also geniesse ich gerade sehr. Ich denke, wir werden es noch mehr in der Gemeinde auch so ein bisschen pushen und promoten. Wir werden dem einen oder anderen das noch in die Hand drücken, weil es einfach ein schönes Buch ist.
Da geht es darum, wie man eben emotional gesund leitet. Und da beschreibt der Autor Pete Scazzero, er sagt: Wenn du eine gesunde Gemeindekultur haben möchtest, dann musst du die Geschwister, und er nennt sie Elefanten, konfrontieren. Du musst die, die Trampeltiere sind, auf ihre Defizite einfach ansprechen.
Da dachte ich mir: Boah, ich habe jetzt schon zwei oder drei Sachen in dem Buch gefunden, wo ich echt geschluckt habe und gedacht habe, das möchte ich überhaupt nicht. Und ich habe gemerkt: Hm, ich kann jahrelang für Leute und ihre Sünden beten, aber auf jemanden zugehen und zu sagen: Sag mal, ich sehe das und das Problem in deinem Leben, und da solltest du echt mal ran. Ja, also, ihr habt gemerkt, da bin ich einfach tatsächlich noch nicht der gute Leiter, der ich gerne wäre. Weil Jesus ist anders. Er konfrontiert. Er lässt die Verantwortung dort, wo sie hingehört, nämlich bei den Menschen. Und wenn die etwas falsch machen, dann kriegen die das gesagt.
Also hört euch das mal an: Matthäus 16,9-11. Da geht es um Begriffsstutzigkeit. Ich finde das ja herrlich. Mir gefällt dieser Text als Prediger. Ihr müsst ihn jetzt mal mit meinen Augen lesen, ja, herrlich. Matthäus 16,9. Da sagt er zu ihnen, worum es geht, ist jetzt fast unwichtig, mir geht es nur um das, was unterstrichen ist: Dieses versteht ihr noch nicht? Erinnert ihr euch auch nicht an die fünf Brote der fünftausend und wie viele Handkörbe ihr aufhobt? Auch nicht an die sieben Brote der viertausend und wie viele Körbe ihr aufhobt? Wie versteht ihr nicht, dass ich nicht von Broten zu euch sprach?
Ich finde das herrlich. Stellt euch mal vor, ich würde das machen. Also als Prediger würde so auftreten und würde sagen: Warum verstehst du das immer noch nicht? Ich habe schon zweimal darüber eine Predigt gehalten. Hast du die Skripte echt nicht nachgearbeitet, dir keine weiteren Gedanken gemacht, ehrlich? Hammer. Ihr denkt jetzt vielleicht: Jürgen, jetzt gehst du einen Schritt zu weit. Aber das ist das, was Jesus hier macht. Er hat eine Erwartungshaltung, er bringt den Leuten etwas bei, er macht mit ihnen Jüngerschaft, er erklärt ihnen die Sache, und irgendwann kommt mal so ein: Jetzt müsste er auch mal selber mitdenken. Du kannst nicht immer nur Kleinkind bleiben, Geist, du musst auch mal ein bisschen wachsen. Du hast diese 1400 Gramm graue Masse zwischen den Ohren zum Denken gekriegt. Hm, mach mal. Finde ich schön.
Oder an anderer Stelle konfrontiert er den Unglauben und die Verdrehtheit des Volkes in Matthäus 17,17. Da sagt er zu den Leuten: Ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, bis wann soll ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? Also Jesus leidet und erlaubt sich, seinen Frust zu äussern. Und es ist wieder schön: Ihr merkt, er macht nicht Gott für seine Lebensumstände verantwortlich, er macht Gott keine Vorwürfe. Er lässt die Verantwortung da, wo sie hingehört, bei den Menschen. Es sind Menschen, die nicht verstehen. Es sind Menschen, deren Ansprüche an Gott einfach nicht zu ihrem Leben passen. Die von Gott auf der einen Seite gerettet werden wollen, aber ungläubig und verkehrt sind. So dieses Nicht-Mitdenken, immer nur haben wollen, aber sich selber nicht investieren wollen. Das ist, worunter Jesus leidet, und er bringt seinen Frust hier wunderbar zum Ausdruck. Er ignoriert das Problem nicht, er spricht es an, und zwar bei den Menschen. Und das ist wichtig.
Und deswegen: Wir dürfen Enttäuschung ansprechen. Heute Morgen stehe ich hier und möchte euch sagen, ich wünsche mir, dass wir eine Gemeinde werden, wo wir das tun. Auf eine gute Weise. Wir müssen doch darüber reden, wie man das anspricht. Das kann man auch auf eine Weise machen, dass der andere nie wieder mit dir reden will, keine Frage. Immer machst du alles falsch, so nicht. Aber auf der anderen Seite, dieses Extra-Heilig-Sein, so dieses: Ein guter Christ schluckt seinen Frust runter. Ehrlich? Und was machst du, wenn du alles runtergeschluckt hast? Warten, bis er wieder hochkommt? Und irgendwann glüht in dir der Vulkan, dann geht alles raus? Das kann es doch auch nicht sein.
Von daher: Wenn wir von Jesus wirklich lernen wollen, dann heisst das wohl auch, dass wir lernen dürfen, zu konfrontieren und Frust auszudrücken. Ich finde das total spannend.

Ein praktischer Weg für den Umgang mit Verletzung

Bleibt zum Schluss die Frage: Wie gehen wir mit Enttäuschung um? Wie gehe ich damit um, wenn Menschen mich enttäuschen?
Ich habe mir überlegt, was das für mich heißt. Für mich bedeutet es ganz oft, dass ich die größte Enttäuschung dort erlebe, wo Menschen mir sagen: Hey Jürgen, lass uns zusammen Gemeinde bauen in Haselhorst, ich bin dabei. Und dann sagen dieselben Leute nach ein, zwei oder drei Jahren: Ach übrigens, wir machen doch nicht mehr mit.
Und ich denke mir: Hallo, ich dachte, wir machen das gemeinsam. Das ist etwas, was mich zutiefst frustriert. Ich weiß nicht, was dich frustriert, aber da merke ich dann: Hä, wir haben doch das gemeinsam als Auftrag gekriegt. Wir sind doch gemeinsam an die Sache rangegangen. Das ist doch unser Ding.
Was heißt das für uns, wenn wir enttäuscht werden? Nicht aufgeben. Ganz genau.
Ich wiederhole noch mal Vorbemerkung Nummer eins: Enttäuschung gehört zu Gottes Plan für dein Leben. Irgendwann wird dich jemand enttäuschen, ich garantiere dir das.
Vorbemerkung Nummer zwei: Umgib dich mit ein paar guten Freunden, die deine Leidenschaft für Gott teilen. Die vielleicht nicht immer da sind, wenn du sie brauchst, aber manchmal mehr können sie von dir und du von ihnen nicht erwarten.
Vorbemerkung Nummer drei: Fang nicht an, Gott Vorwürfe zu machen. Er ist Gott, und er weiß, was er tut. Vergiss das einfach nie.
Punkt Nummer eins: Lass die Enttäuschung deines Lebens nie deine Berufung in Frage stellen. Sorge dafür, dass nicht deine Biografie deine Erwartung ans Leben ruiniert. Du bleibst, und ich hoffe, dass du das glauben kannst, in deiner ganzen Schwachheit. Du bleibst Gottes Geschenk an die Welt. Verstehst du das? Lass dir diesen Gedanken einfach nie rauben, egal was passiert, egal was Menschen machen.
Punkt Nummer zwei: Enttäuschung, mein wichtigster Punkt, braucht Trost. Das ist das A und O. Statt runterschlucken, in die Luft gehen, hinter dem Rücken schlecht über Leute reden, sich zurückziehen, bitter werden und was uns sonst noch alles einfallen mag: Enttäuschung braucht Trost. Und Trost gibt es für den, der vor Gott trauert.
Und der letzte Punkt: Trau dich, Enttäuschung anzusprechen. Direkt, konfrontativ, mit dem Ziel, denen, die sich helfen lassen wollen, zu helfen. Und bei den anderen, na ja, die wissen dann wenigstens, dass sie einen Fehler gemacht haben. Mehr geht vielleicht nicht.
Bis dahin: Amen!

Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

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