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Wie Jesus gegen Depression angekämpft hat

Matthäus 26,3709.07.2020
Serie•Teil 191 / 366Solid Joys
Die Bibel gibt uns einen erstaunlichen, kleinen Einblick in Jesu Seele in der Nacht vor seiner Kreuzigung. Lasst uns von Jesus lernen, wie er seinen Kampf gegen Niedergeschlagenheit und Depression geführt hat.

Ein Blick in die innere Not Jesu

Neunter Juli: Wie Jesus gegen Depression angekämpft hat.
Und er nahm Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit sich, und er fing an, betrübt zu werden, und ihm graute sehr. Matthäus 26,37 gibt uns einen erstaunlichen kleinen Einblick in Jesu Seele in der Nacht vor seiner Kreuzigung.
Lasst uns gemeinsam von Jesus lernen, wie er seinen strategischen Kampf gegen Niedergeschlagenheit und Depression geführt hat.

Erste Schritte im Umgang mit der inneren Last

Erstens wählte er einige enge Freunde aus und bat sie, bei ihm zu bleiben. Er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich, Matthäus 26,37.
Zweitens legte er ihnen seine Seele offen. Er sagte zu ihnen: Meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod, Matthäus 26,38.
Drittens bat er sie um ihr Gebet und ihr Mittragen in diesem Kampf. „Bleibt hier und wacht mit mir!“ Matthäus 26,38.

Gebet, Hingabe und Hoffnung

Viertens goss er dem Vater im Gebet sein Herz aus: „Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber!“ Matthäus 26,39.
Fünftens legte er seine Seele in die weiße, souveräne Hand Gottes: „Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ Matthäus 26,39.
Sextens richtete er seine Augen auf die herrliche zukünftige Gnade, die ihn auf der anderen Seite des Kreuzes erwartete. Jesus, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete, dabei die Schande für nichts achtete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.

Der geistliche Weg durch die Dunkelheit

Wenn du in deinem Leben in eine Situation kommst, die dir deine Zukunft zu rauben scheint, dann denke daran: Die ersten Detonationswellen der Bombe, die gerade in deinem Herzen explodiert ist, sind keine Sünde. Jesus hatte diese Gefühle auch im Garten Gethsemane.
Die echte Gefahr liegt darin, dass du vor ihnen kapituliert, dass du aufgibst und dass du keinen geistlichen Kampf führst. Die Wurzel dieser sündigen Kapitulation ist unser Unglaube. Es ist unser mangelndes Ringen um den Glauben an Gottes zukünftige Gnade und unsere mangelnde Wertschätzung für alles, was Gott uns in Jesus verheißt.

Jesu Vorbild für den eigenen Weg

Im Garten Gethsemane zeigt Jesus uns einen anderen Weg: weder schmerzfrei noch untätig. Folge ihm nach, finde deine geistlichen Freunde, denen du vertraust. Lege ihnen deine Seele offen, bitte sie, mit dir zu wachen und zu beten. Gieße dem Vater im Gebet deine Seele aus. Lege deine Seele in die weise, souveräne Hand Gottes und richte deine Augen auf die Freude, die in den kostbaren und herrlichen Verheißungen Gottes vor dir liegt.