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Einleitung und thematische Hinführung
Mein Thema heute: Wie kämpfen wir in der Endzeit?
Wie kämpfen wir in der Endzeit? Wir schlagen Epheser 6 auf. Im Grunde genommen meine ich, wenn ich hier von Endzeit spreche, natürlich die Endzeit im Sinne von Prophetie, also am Ende der Tage, die letzte Zeit der letzten Tage, die letzten Tage der letzten Tage. Denn wir wissen ja, dass die Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Kommen Jesu Christi in der Bibel die letzten Tage heißt. Aber jetzt sind wir schon in den letzten Tagen der letzten Tage, oder wir kommen jedenfalls dahin.
Wie kämpfen wir in der Endzeit? Im Grunde genommen kämpfen wir nicht anders als sonst, nur wird alles intensiver. Aber wir wollen uns jetzt einige Punkte anschauen. Ich habe hier drei große Punkte, und der dritte Punkt hat sechs Unterpunkte. Also würde ich jetzt, wie in einer Prüfung, mit Predigten wäre ich schon ganz gut dran: Ich habe eine Drei-Punkte-Predigt. Aber leider habe ich beim letzten Punkt zu viele Punkte. Also, da bin ich überrascht. Drei Punkte, wobei der dritte Punkt sechs Unterpunkte hat.
Wie kämpfen wir in der Endzeit? Epheser 6,10. Ich lese bis Epheser 6,13:
Zu dem, was übrig geblieben ist, meine Brüder: Also Paulus sagt hier: Zu dem, was übrig geblieben ist. Nicht im Übrigen, sondern er hat einiges zu schreiben, und jetzt ist ihm etwas übrig geblieben. Und das Letzte, was ihm jetzt übrig geblieben ist von dem, was er schreiben wollte, das ist jetzt sehr wichtig.
Werdet innerlich gekräftigt in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die volle Rüstung Gottes, damit ihr gegen die listigen Vorgehensweisen des Teufels stehen könnt. Denn unser Kampf ist nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Erstrangigen, gegen die Autoritäten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Wesen der Bosheit in den himmlischen Bereichen. Nehmt deswegen die volle Rüstung Gottes auf, damit ihr imstande seid, am bösen Tag zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen.
Erste Grundlage: Nähe zum Herrn als Quelle der Kraft
Erster Punkt: Wie kämpfen wir in der Endzeit?
Erstens: eng mit dem Herrn Jesus Christus verbunden.
Wir lesen hier: gekräftigt in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Unsere Kraft ist der Herr, und der Herr ist unsere Stärke. Deshalb liegt unsere Stärke darin, mit ihm verbunden zu sein. Unsere Kraft kommt durch die lebendige Gebetsbeziehung zu Jesus Christus, durch das ständige Verbundensein mit Jesus Christus.
Auch hier gilt Johannes 15: Ohne mich könnt ihr nichts tun, auch nicht kämpfen, schon gar nicht kämpfen. Es ist seine Kraft, nicht meine. Es heißt: in der Macht seiner Stärke.
Noch einmal: Wer den innerlichen Krieg führen will, lebt in dem Herrn. Es geht um eine innere Kraft, denn die braucht man vor allem in der Endzeit. Und es geht hier um den Herrn, das heißt: in Verbindung mit dem Herrn, in Gemeinschaft mit dem Herrn, innerlich verbunden mit ihm und in der Macht seiner Stärke, seiner Stärke.
Wenn wir das heute nicht lernen, dann wird es uns im Endkampf fehlen. Wenn Petrus in Gethsemane geschlafen hat, als der Herr betete, dann wird er nachher große Fehler machen. Der Herr Jesus hat gebetet, und er war vorbereitet.
In der Endzeit braucht es betende Christen mehr denn je. Und weil der Feind weiß, wie gefährlich das ist, wenn Christen betende Menschen sind, wird er alles daransetzen, dass wir nicht beten oder wenig beten. Das ist ein ganz großes Ziel Nummer eins des Feindes: dass er dafür sorgt, dass die Christen nicht beten oder wenig beten.
Er wird darauf achten, dass wir so stark beschäftigt sind, dass wir wenig Zeit zum Beten haben. Er wird uns beschäftigen mit viel Arbeit und mit den Sorgen des irdischen Lebens, wie wir heute Vormittag schon gelesen haben: Lukas 21,34. Er wird unsere Gedanken belegen mit Überlegungen über das Geld, über Essen und Trinken und über den Beruf.
Er wird uns mit Überinformationen bombardieren. Er möchte, dass wir zu Computer- und Internetmenschen werden, die Stunden vor dem Computer verbringen; zu Handymenschen werden, die viel Zeit damit verbringen, SMS, MSN und wie das alles heißt, zu schreiben. Er möchte, dass wir vernetzt werden mit dieser Welt und mit den Leuten, die mit vielen Menschen Kontakt haben, aber möglichst wenig mit Gott.
Er wird darauf achten, dass wir von der göttlichen Welt abkommen, abgekoppelt werden, und am Abend müde ins Bett fallen, weil unser Tag voller Hektik gewesen ist. Das ist ein ganz großes Anliegen des Feindes, und er hat im Moment recht guten Erfolg. Es sieht so aus, als ob er mächtig zu seinem Ziel kommt.
Es wurde wahrscheinlich noch nie so wenig gebetet wie heute. Früher, in früheren Zeiten, hatten Menschen tagelang gebetet. Gemeinden hatten ganze Stunden lang einfach auf den Knien verharrt und zum Herrn gebetet. Wenn wir von früheren Jahrhunderten lesen, lesen wir von Gebetskonferenzen. Gemeinden kamen zusammen und hielten Gebetskonferenzen ab.
Der Feind weiß, wie gefährlich es ist, wenn Christen beten. Und wie sollen wir in der Endzeit nun ganz eng mit dem Herrn verbunden werden? Im persönlichen Leben und auch sonst im gemeinschaftlichen Gebet ist viel Gebet nötig.
Ich komme zu meinem zweiten Punkt.
Zweite Grundlage: Die vollständige geistliche Ausrüstung
Wie kämpfen wir in der Endzeit? Hier heißt es: Zieht an die volle Rüstung Gottes, in Vers 11. Das heißt also: Wie kämpfen wir mit der vollen Rüstung Gottes?
Interessant ist hier der Ausdruck volle Rüstung oder ganze Rüstung, die ganze Rüstung, die volle Rüstung. Das heißt: Kein Teil darf fehlen. Im Griechischen heißt es Pan. Pan bedeutet alles, ganz. Es ist also eine Rüstung, bei der man ganz gerüstet ist, bei der man rundherum sozusagen bewaffnet und geschützt ist. Folglich darf kein Teil fehlen. Und dann führt er ja ganz viele dieser einzelnen Dinge auf. Ich werde hier nicht ins Detail gehen, aber ich werde sie einmal nennen.
Vers 13: Nehmt die volle Rüstung auf, damit ihr imstande seid, am bösen Tag zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen. Steht also.
Vers 14: Eure Lenden mit Wahrheit umgürtet. Wahrheit im Gegensatz zur Lüge. Persönliche Wahrheit, Wahrheit mit sich selber, Wahrheit zu sich selber, ohne Heuchelei, völlig in der Wahrheit stehend. Denn der Feind arbeitet mit Lüge und mit Betrug. Das ist eine der Haupttaktiken des Feindes: mit Intrige. Der Christ ist ein Wahrheitsmensch, und dann ist er an den Lenden gerüstet, gegürtet. Das heißt, dann stolpert er nicht. Die Soldaten, die hatten ja solche Kleider; wenn sie marschieren, dann tun sie die Kleider hoch und in den Gürtel stecken. Dann kann man besser leben. Dann stolpert man nicht. Und wenn man ein Wahrheitsmensch ist, der sich zur Wahrheit stellt, dann stolpert man nicht, geistlich gesehen. Dann kann man auch schneller vorangehen.
Und das Zweite ist ein Brustpanzer der Gerechtigkeit angezogen, die Gerechtigkeit Jesu Christi. Er hat uns gerechtfertigt. Jeder Christ hat das an. Aber es geht jetzt auch darum, dass man sich entsprechend verhält. Hier geht es also um praktische Gerechtigkeit, denn jeder Christ hat diese Gerechtigkeit des Herrn sowieso. Wenn er Christ ist, wenn er wiedergeboren ist, ist er gerechtfertigt in Christus. Denn Christus ist unsere Gerechtigkeit, das ist unser Schmuck und Ehrenkleid. Damit werde ich vor Gott bestehen, wenn ich zum Himmel eingehen werde. Aber hier ist das Praktische gemeint, die praktische Gerechtigkeit. Das heißt, dass man gerecht lebt, richtig lebt vor Gott, in Heiligkeit lebt, dass es keinen Grund zur Anklage gibt.
Und an den Schuhen, die Schuhe an den Füßen gebunden, in der festen Bereitschaft der guten Botschaft, des Evangeliums des Friedens. Also die feste Bereitschaft, die Evangeliumsbereitschaft. Man weiß nicht genau, was damit gemeint ist. Es heißt wahrscheinlich einfach, dass man in der Bereitschaft mit dem Evangelium steht, dass man bereit ist für das Evangelium, dass man darin steht, feststeht, dass man es zur Hand hat, dass man darin lebt und dass man es auch weitergibt: das Evangelium des Friedens.
Und es war das Nächste: zu alledem den Schild des Glaubens aufgenommen. Also der Glaube als Schutz. Das Vertrauen auf Jesus Christus ist unser Schutz. Mit ihm könnt ihr alle brennenden Geschosse des Bösen löschen. Wenn ich mich an Jesus Christus klammere und ihm allein vertraue, dann werden die Pfeile, die der Feind abschießt, mich nicht zu Fall bringen können. Der Feind will uns entmutigen, will uns kaputt machen, innerlich, will uns auch durch Enttäuschungen, wie wir sie auch von Gläubigen und Ungläubigen erleben, niederdrücken. Aber der, der das Schild des Glaubens hat und auf Christus schaut und in Christus hinein flüchtet, sozusagen, der wird bestehen. Der wird dieses Feuer, das so schmerzt, löschen können. Diese Geschosse, diese Brandpfeile.
Und dann heißt es weiter: Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. Den Helm des Heils am Kopf, also am Kopf das Heil Jesu Christi. Ich bin mir nicht ganz sicher, was es heißt. Heißt es das Heil, das er für mich erwirkt hat, das ich schon habe? Das hat dann jeder. Oder ist es die Heilsgewissheit? Oder ist damit auch gemeint, dass mein Kopf gesund wird, dass mein Kopf heil wird, geistlich heil? Das heißt, dass ich sein Denken habe, dass mein Denken gesund gemacht worden ist durch Jesus Christus. Denn hier geht es um den Kopf, der geschützt wird. Der Kopf steht für das Denken. Oder es ist gemeint: das Denken, dass ich im Denken gewiss bin, gewiss meines Heils bin.
Und das Schwert des Geistes in der Hand, das ist das Wort Gottes. Das heißt: Mit dem sprechen wir. Wenn wir das Wort Gottes weitergeben, dann kann der Herr etwas bewirken. Das Wort Gottes.
Ich habe vor kurzem einen Brief bekommen. Ich habe jemandem einen Brief geschrieben, in dem ich gesagt habe, ich habe Beweise dafür, dass die Bibel wahr ist. Ich habe Beweise. Und dann habe ich jetzt wirklich schon die Rückfrage bekommen: Wo sind die Beweise? Sag mir doch. Ich habe noch nicht geantwortet, aber ich muss schauen, dass ich nicht menschlich kämpfe, sondern geistlich. Das heißt, Gottes Wort selber verwenden, um zu beweisen, dass das Wort Gottes Wort Gottes ist, und bezeugen, ganz einfach bezeugen. Der erwartet wahrscheinlich, dass ich irgendwelche Beweise aus der Weltgeschichte und aus der außerbiblischen Literatur nehme, damit wir bestätigen, dass die Bibel wahr ist. Das wird wahrscheinlich nicht so viel bringen. Das, was am meisten bringt, ist das Zeugnis, dass ich eine Begegnung gehabt habe mit dem Auferstandenen und dass ich seit 33 Jahren mit dem Auferstandenen lebe. Und das kann sagen: Der Bibelsatz, genau so sagt es die Bibel. Und genau das, was die Bibel sagt, habe ich erlebt. Gegen Zeugnis kann niemand argumentieren. Das ist einfach ein Zeugnis, dagegen kann niemand mehr etwas sagen.
Also: die volle Rüstung Gottes. Hier sind also einige Teile genannt, und keines darf fehlen. Wenn ich irgendeinen Teil nicht habe, dann bin ich gerade an der Stelle verwundbar. Es gibt ja die Nibelungensage, wo der Siegfried, glaube ich, heißt er, sich im Fluss badet und dann unverwundbar ist. Aber an einer Stelle war ein Blatt irgendwo unten, oder wo war es? Auf der Ferse? Na, beim Griechen war es auf der Ferse, wir haben auch so eine Sage, wie die Griechen auch. Aber an der Stelle, wo das Blatt war, da war er verwundbar. Genau an dieser Stelle war er verwundbar.
Das heißt: Unsere Rüstung, da fehlt nichts. Und deshalb sollen wir sie auch wirklich anziehen, und wir sollen sie auch verwenden.
Dritte Grundlage: Standhalten und Widerstand leisten
Dritter Punkt: Steht und widersteht. Also, wie sollen wir in der Endzeit kämpfen? Durch Widerstehen und Durchstehen. Das wird hier mehrmals erwähnt. Habt ihr das beim Lesen gemerkt? Da heißt es in Vers 11, damit ihr gegen die Listen des Teufels stehen könnt. Stehen.
Dann in Vers 13, deshalb nennt die volle Rüstung Gottes auf, damit ihr imstande seid zu widerstehen und zu stehen. Und in Vers 14: Stehet also.
Wir, wir sitzen in diesem Kampf nicht, und wir liegen auch nicht im Liegestuhl. Wir stehen. Wir stehen kampfbereit und wir widerstehen. Wir leisten Widerstand.
Und jetzt: Wie sieht das aus? Ich habe hier sechs Unterpunkte. Wie sieht das aus? Das wird uns jetzt ein bisschen länger beschäftigen.
A. Unterordnung unter Gott und klare Abgrenzung vom Bösen
A, jetzt kommen noch ein paar andere Bibelstellen dazu, die das ebenfalls erhärten, was hier steht: Jakobus 4,7. Ja, Jakobus 4,7: Seid Gott untergeordnet, oder ordnet euch Gott unter, widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen.
Hier verbindet der Apostel Jakobus, der Herrenbruder Jakobus, Unterordnung unter Gott und Widerstehen gegen den Teufel. Das gehört irgendwie zusammen. Nicht gegen Gott rebellieren! Und ein Teil unseres Widerstandes heißt, zu Gott immer Ja zu sagen und zum Volk immer Nein zu sagen. Nein!
Wenn Kinder den Eltern ins Gesicht sagen: Nein, ich tue das nicht, dann nennt man das Rebellion. Aber wir dürfen nicht Gott ins Gesicht sagen: Nein! Wir müssen zu Gott Ja sagen und zum Teufel Nein. Und das tausendmal vielleicht oder hundertmal am Tag. Jede Situation in meinem Leben ist eine Herausforderung, jede Situation in meinem Leben, egal was auf mich zukommt, jede Situation in meinem Leben ist eine Frage an mich: Wer ist Herr?
Ist Jesus Christus wirklich Herr, oder sagst du nur: Herr, Herr? Aber nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Himmelreich eingehen, sondern der, der den Willen des Vaters tut, der im Himmel ist.
Das Ziel des Satans ist, den Menschen aus der Verbindung mit Jesus herauszulösen. Das Ziel Satans bei dem Angriff auf den Herrn Jesus in der Wüste war, ihn aus der Abhängigkeit von Gott zu lösen. Das will er auch bei uns: dass wir nicht mehr abhängig sind, Alina, von Gott. Das will er.
Gott kann nur Helfer sein, wenn er auch Herr sein darf. Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, dem wird geholfen werden, nach Luther, oder? Der wird gerettet werden. Es ist dasselbe Wort: helfen und retten ist im Griechischen dasselbe Wort, auch bewahren. Der wird bewahrt werden, also jedenfalls in diesem Zusammenhang. Es gibt auch andere Wörter für helfen, aber hier bedeutet dieses Wort retten, bewahren, in manchen Zusammenhängen auch helfen. Römer 10,13.
Gott kann nur dem ein Helfer sein, der ihn auch als Herrn sein lässt. Wer den Namen des Herrn anrufen wird, dem wird geholfen werden. Gott will, dass er es gegeben hat, dass er wirklich Herr sein kann. Das Ziel des Feindes ist, uns aus der Abhängigkeit und aus der Unterordnung unter Gott herauszulösen. Und dann werde ich zwar nicht mehr gebunden sein, sondern nach meiner eigenen Lust leben und so weiter.
Also, der erste Widerstand ist ganz klar: Nein, und keine Kompromisse, keine Kompromisse machen mit dem Fall.
B. Widerstand im Glauben gegen die Angriffe des Feindes
B, wie sollen wir widerstehen? Nun, 1. Petrus 5,8 und 9 sagt noch etwas, oder zusätzlich noch etwas. In 1. Petrus 5,8 ist ja die Rede davon, dass der Satan, der Teufel, wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann. Der Satan ist wie ein Löwe oder wie eine Löwin. Die Löwin ist leise, der Löwe ist laut. Die Löwin brüllt. Der Satan ist listig, er brüllt, und dann holt er sich die Beute.
Was sollen wir tun? Vers 9 sagt: Dem widerstehen, fest, und jetzt kommt die Frage: wie? Durch Glauben. Also, wie soll ich Widerstand leisten? Durch Glauben. Widerstand leisten heißt vertrauen, dem Herrn vertrauen und nicht locker lassen. Keine Millimeter von der Wahrheit abweichen, keine Kompromisse machen.
Was macht der Feind? Er hat eine neue Ideologie in die Welt gesetzt, die heißt die neue Toleranz. Das heißt: Du musst tolerant sein, und wer nicht tolerant ist, der ist ein Fundamentalist. Und Fundamentalist klingt wie Terrorist. Das heißt: Wenn Christen nicht tolerant sind, dann gilt das als problematisch. Und das ist jetzt eine neue Definition von Toleranz. Wenn Christen nicht sagen, die Wahrheit sei für den einen dies und für den anderen das, wenn Christen nicht so reden, sondern wenn Christen sagen, es gibt nur eine Wahrheit und die einzige Wahrheit ist, dass Jesus Christus allein der Retter ist und kein anderer, dann ist das in den Augen der Menschen intolerant.
In Wirklichkeit ist es nicht intolerant. Intolerant wird es, wenn wir durch die Durchherrschung gehen und jeden umbringen, der nicht glaubt, was wir sagen. Das ist Intoleranz. Das heißt, dass niemand anderes glauben darf. Intoleranz ist nicht, wenn wir sagen, es gibt nur einen Weg zur Rettung. Das ist ganz einfach die Wahrheit. Aber das wird neu definiert, und plötzlich heißt es, die Christen seien intolerant, weil sie sagen, nur sie hätten die Wahrheit. Das ist eine falsche Definition von Toleranz. Das heißt, eine neue Definition von Vornherein. Und dann heißt man Fundamentalist. Da habe ich nachgeschaut, was eigentlich Fundamentalismus heißt.
Dann habe ich gelesen: Eine Überzeugung, die sich zu ihrer Rechtfertigung auf eine Grundlage beruft, die auf eine Letztbegründung verweist. Also ist ein Fundamentalist jemand, der von etwas überzeugt ist, und er beruft sich auf eine Schrift oder auf eine sonstige Grundlage als letzte Autorität. Das ist das, was ein bibelgläubiger Christ tut, oder? Er sagt: Ich glaube, dass das die Bibel sagt, und das ist meine letzte Autorität. Es gibt keine Autorität, die über der Bibel steht. Das ist die höchste Autorität.
Wenn das jemand sagt, ist er in diesem Sinne ein Fundamentalist. Aber das ist auch ein Muslim, der an den Koran glaubt. Wer glaubt, dass der Koran die letzte Wahrheit ist, der ist dann ein Fundamentalist. Im weiteren Sinne ist es eine religiöse Weltanschauung, die fordert, dass man einer bestimmten Religion oder einer bestimmten Ideologie folgen soll und die notfalls mit radikalen und teilweise intoleranten Mitteln durchgesetzt werden soll.
Also noch einmal: eine religiöse Weltanschauung, die fordert, dass man einer bestimmten Religion oder Ideologie folgen soll, und eine Weltanschauung, die notfalls mit radikalen und teilweise intoleranten Mitteln durchgesetzt werden soll. Das ist jetzt dann schon ein bisschen problematischer, oder? Das heißt, da wird hier begründet, dass ein Fundamentalist einer ist, der im Notfall auch zu Terrorismus kommt, zu terroristischen Mitteln und zu unerlaubten Mitteln greift, um durchzusetzen, dass seine Ideologie durchgesetzt wird.
Aber das ist nicht ein Christ. In dem Fall trifft das auf Christen nicht zu. Wir greifen nicht zu unlauteren Mitteln, und wir greifen nicht zu Waffen usw., um das durchzusetzen, was wir glauben. Das war jetzt nur ein kurzer Ausflug.
Also, wie sollen wir widerstehen? Wir sollen im Glauben widerstehen, oder durch Glauben eigentlich. Wir sind umgürtet mit Wahrheit. Wir haben das Schwert des Wortes Gottes in der Hand. Wir nennen Irrlehre beim Namen. Wir sagen: Das ist Irrlehre. Rom ist auf der falschen Fährte. Es ist eine falsche Lehre, die hier verkündet wird, dass Maria irgendeine Erlöserin sei. Das ist Irrlehre, ganz klar, wie gesagt.
Homosexualität ist Sünde, und nicht nur Sünde, sondern eine ekelhafte Sünde, eine absolut perverse, widernatürliche Sünde. Abtreibung ist Mord. Und die Lehre, dass alles von selber entstanden ist, ist unsinnig, emissionswürdig völlig unsinnig. Es hat mit Wissenschaft zu tun, denn kein Wissenschaftler, wenn er wirklich ernst zu nehmen ist, meint, dass von nichts irgendetwas entsteht, einfach so, durch Zufall. Dass ein Geist dahinter steht, das weiß jeder. Hinter komplizierten Vorgängen steht ein Geist. Denn wenn der Mensch ein Geistwesen ist, dann muss ein Geist hinter dem Menschen stehen, der ihn gemacht hat.
Anders geht es nicht.
C. Nüchternheit und Wachsamkeit in einer ablenkenden Zeit
C. Ich bin immer noch beim Widerstehen. Christen sind also Kämpfer, indem sie widerstehen. Wie tun sie das? Nüchtern und wachsam.
Für ihn immer noch der gleiche Vers: 1. Petrus 5,8: „Seid nüchtern und wachsam, weil euer Widersacher, der Teufel, wie ein brüllender Löwe umhergeht. Dem widersteht fest durch Glauben.“ Das haben wir vorher gehabt: durch Glauben widerstehen. Vorher also, und jetzt: seid nüchtern und wachsam.
Also, wie kämpfen wir in der Endzeit? Nüchtern und wachsam. Nüchtern heißt: mit klarem Kopf. Wenn man viel gegessen hat, wenn man sehr viel getrunken hat beziehungsweise Alkohol getrunken hat, dann denkt man auch nicht mehr so scharf. Dann ist man beschwipst und schwachsinnig statt scharfsinnig und nicht mehr hellwach.
In der Endzeit werden wir besonders oft ermahnt, dass wir wachen sollen. Zum Beispiel in Markus 13 wird uns dreimal gesagt, hintereinander in ein paar Versen, dass wir wachen sollen. Und das ist im Zusammenhang mit der Endzeit. Der Herr Jesus weiß, wovon er spricht. Da muss ich rechnen, dass die Christen in der Endzeit einschlafen. Sonst würde der Herr Jesus nicht so stark betonen, dass wir wachsam sein sollten.
Das ist Markus 13,32: „Über jenen Tag und die Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel, die im Himmel sind, auch nicht der Sohn, außer dem Vater.“ „Seht euch stets vor, wachet“ – und im Griechischen ist es hier ein Präsens-Imperativ: wachet fortwährend – „und betet fortwährend, denn ihr wisst nicht, wann die Zeit ist.“
Vers 34: „Es ist wie ein Mensch, der außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen leibeigenen Knechten die Vollmacht gab und einem jeden seine Tätigkeit zuwies und dem Türhüter gebot, dass er wache.“
Wachet also wiederum – Imperativ Präsens, wachet fortwährend –, denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt. Vers 36, ja, Vers 37: „Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wachet!“ Wiederum im Präsens: wachet fortwährend, wachet immerfort! Das wird hier dreimal ganz stark betont: Wachet!
Und auch an der Stelle, die ich heute schon einmal zitiert habe, in Lukas 21,34: „Habt aber stets Acht auf euch selbst, damit eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Sorgen des irdischen Lebens und jener Tag plötzlich über euch komme. Denn wie eine Schlinge wird er kommen über alle, die auf dem Angesicht der ganzen Erde ansässig sind.“ Wachet also zu jeder Zeit, flehend, dass ihr würdig geachtet werdet usw.
Einerseits wachen, wenn der Herr bald kommt. Andererseits wachen, wenn jetzt Dinge geschehen, die genau uns in diese Zeit drängen. Denn die, die schlafen, die denken nicht, dass der Herr bald kommt. Die denken sich: Der Herr kommt noch lange nicht. Und weil er noch lange nicht kommt, so weit in der Endzeit sind wir noch nicht. Nein, so weit sind wir noch nicht. Da muss noch vieles vorher geschehen, also kann es ruhig weitergehen. Nein.
Seid nüchtern und wachsam. Was geht hier eigentlich vor? Was wird hier eigentlich gespielt, hinter den Kulissen? Das muss ich Herrn Christ fragen.
Ich habe gestern und vorgestern in ein Buch hineingeschaut, das heißt „Die Geldfalle der Endzeit“. Ich weiß nicht, ob er das kennt. Es ist von der Mitte nach Zufahrts herausgegeben, wo ist der Lüftekran, die Geldfalle der Endzeit. Als ich das gelesen habe, da trifft es wirklich. Da trifft die Sache auf den Kopf.
Ich möchte da etwas vorlesen. Ich lese hier, aber ich habe hier nur Stichwörter ausgeschrieben. Das hat mich so beschäftigt. Das wurde vor fünf Jahren geschrieben. Heute haben wir 2009, und ich staune, dass der damals schon so viel gesagt hat, wie heute viele Akteure erst vor fünf Jahren.
Er spricht da von der Globalisierung. Und er sagt, wie der Feind die Globalisierung braucht. Also, was ist die Globalisierung? Das heißt einfach neue Weltordnung, eine möglichst alles umspannende, die ganze Erdkugel und den Globus umspannende Weltordnung.
Und er schreibt dort: Der Internationale Währungsfonds, das ist so etwas wie eine Weltbank, wurde gegründet. Übrigens, da bei GX20-Fichten hat man ja ganz fest davon geredet. Das ist eine Weltorganisation, die man schon vor 40 Jahren, 50 Jahren eingerichtet hat, die aber nicht so viel in Aktion getreten ist, die jetzt aber sehr wichtig geworden ist. Das ist so etwas Ähnliches wie eine Weltbank. Ein Fonds, da geben die Staaten Geld hinein. Jetzt wird das aufgestockt auf eine Billion, 1,1 Billionen wird da Geld hineingegeben.
Und dann werden die Staaten, die am Kollabieren sind, also die kaputtgehen, wie Österreich, das vor dem Staatsbankrott steht, und Italien, Spanien, Griechenland, England sowieso – also die werden jetzt unterstützt, dürfen dann auf diesen Fonds zugreifen, aber natürlich nicht einfach so gratis. Man gibt ihnen Kredite, mit der Bedingung, dass das Land das unterstützt und gewisse Reformen vornimmt. Und welche Reformen? Reformen, die die Globalisierung vorantreiben.
Das heißt zum Beispiel, schreibt er da, dass große Multikonzerne ins Land kommen dürfen und Investoren strategisch wichtige Firmen und Industrien ganz billig aufkaufen. Die Multikonzerne sind global tätig, auf der ganzen Welt tätig, und das Land verliert mehr und mehr die Kontrolle über die Finanzpolitik und über das Währungssystem. Und somit verliert das Land mehr und mehr seine Souveränität, nationale Souveränität. Das heißt, es ist nicht mehr selbständig, es kann nicht mehr unabhängig handeln. Es ist eingebunden in eine Weltgemeinschaft.
Aber zuerst ist es heruntergewirtschaftet worden, wie auch immer das passiert ist. Jetzt braucht es Geld, es kriegt es vom Internationalen Währungsfonds, und jetzt ist es eingebunden und kann nicht mehr tun, was es will. Das heißt, die Eigenständigkeit eines Landes, das selber über die Finanzen entscheiden kann, ist verloren gegangen. Man ist jetzt abhängig, man hat sich praktisch in die Abhängigkeit verkauft.
Schreibt in diesem Buch sehr interessant: Die Politik des Landes kommt mehr und mehr unter globale Verwaltung. Das heißt, das Land ist gezwungen, mitzumachen. Sonst bekommt der Aktien-, Obligationen- und Devisenmarkt Probleme, und das Land bekommt wieder finanzielle Probleme, wirtschaftliche Probleme.
Globalisiert werden zuerst die Finanzdienstleistungen und die Telekommunikationsindustrie. Ein weltumspannendes Finanz- und Wirtschaftssystem ist Voraussetzung für eine effektive Kontrolle des Verhaltens des Menschen.
Das heißt, der Satan hat ein großes Ziel. Er kann ja nicht überall sein. Satan ist ja auch nicht allgegenwärtig, oder nur der Heilige Geist ist allgegenwärtig. Aber der Satan hat Dämonen, er hat seine Leute, und er hat auch seine Menschen. Was jetzt das Ziel der Feinde ist: Schauen, dass ich ein System habe, wodurch ich möglichst schnell die ganze Welt informieren kann und die ganze Welt kommunizieren kann.
Also am besten ein Internet-Computersystem, wo die ganze Glasfaserindustrie, wie heißt das, die ganze Glasfaserindustrie hat, wo die ganzen Kabel und alles Mögliche, dass das alles in einer globalen, global verwalteten Struktur ist und dass man dann das alles kontrollieren kann. Ebenso nötig ist dazu eine weltweite Kommunikationsindustrie.
Man will alle Weltbürger so leichter beeinflussen und die Werte des Humanismus und des Materialismus fördern und die Menschen mit Dauerunterhaltung sinnlos beschäftigen. Drogen, Zeckelspiele heißt das. Brot, Geld, und dann geben sie viel Unterhaltung und schauen, dass sie recht von Fußball und von Kloten, wie heißt das, Eishockey, reden und von allem Möglichen.
Es ist ganz wichtig, dass sie beschäftigt sind, die Leute, damit sie nicht nachdenken, damit sie nicht Gottes Wort lesen, damit sie nichts hinterfragen. So werden also die Menschen eingelullt von klein auf. Die Kinder wissen, wer die Fußballfans sind und wie sie leben und was sie für Familienverhältnisse haben und wer sich beim Fußballfern verletzt hat, dass sie sein Weltklassengesprächlichen Kind haben haben keine Ahnung, von wem das eigentlich wirken könnte. Keine Ahnung.
Christen sollen jetzt aufwachen und sollen diese Zusammenhänge unseres Zeitalters erkennen, schreibt der Refrit Hahn. Wir müssen begreifen, in welche Richtung die schnellen Veränderungen hinziehen, die das Schicksal der Welt bestimmen. Viele Christen sind am Schlafen. Sie werden getäuscht und abgelenkt von Satan.
Es ist wie ein Theaterspiel. Im Vordergrund ist ein Spiel, ebenso ein Spiel, und das nimmt einen emotional sehr her, und man ist ganz hingerissen. Aber im Hintergrund, hinter der Kulisse, spielt es eigentlich das Spiel. Aber man ist so von dem vordergründigen Spiel, dem Theaterspiel, vereinnahmt, dass man nicht merkt, was eigentlich wirklich geschieht.
Wir werden betört vom Chaos auf den Finanzmärkten und sind gebannt von dem turbulenten Weltgeschehen. Und so werden wir von den Medien unterhalten, aber das alles lenkt von den wirklichen Geschichtsabläufen ab. Das eigentliche Spiel läuft hinter den Kulissen ab. Nationen und globale Krisen dienen dem Zweck, die satanische neue Weltordnung einzuführen, inszeniert durch den Gott dieser Welt, den Geist des Antichristen. Sein Ziel ist es, die Anbetung aller Menschen zu bekommen und sie zu Mitarbeitern und Sklaven zu machen.
Ein bisschen was in meinen eigenen Wörtern, jetzt einiges einfach rausgenommen aus dem Buch. Aber wir sehen, wohin es hinläuft. Und viele Christen schlafen heute noch und merken nicht, dass schon die ganze Zeit von der neuen Weltordnung gesprochen wird. Gordon Brown von London, neue Währung und Kaisikon, Internationaler Währungsfonds – das wirkt wieder spannend.
Und da braucht man nur noch eine Einheitswährung, oder zum Beispiel am Anfang drei Währungen: Dollar, Euro und Yen. Und dann vereinigt man das zu einer Neuwährung. Denn der Internationale Währungsfonds hat eine Währung, eine Hilfswährung, die nennt sich Special Drawing Rights, wie heißt das auf Deutsch? Sonderziehungsrecht. Sonderziehungsrecht, das ist die Währung, die Leitwährung.
So will sie ganz wenig davon wissen, da muss man sich nicht damit beschäftigen. Es ist ganz wichtig, dass sie seine Weltmehrheit so wieder eh kühlvoll im Euro, war auch eine Kunstnahme, später wurde es dann zum Euro. So ist es jetzt Sonderziehungsrecht, später wird es dann Lobo oder wie auch immer es heißt. Ich habe keine Ahnung, wie das heißt. Aber ich sage Ihnen: Das ist schon da. Die Gedanken sind schon lange da. Wir sind schon viel weiter, als wir denken, bei einer Einheitswährung.
Die Krise ist ein ideales Mittel. Denn die Krise wird die Staaten auf die Knie senken, und wir müssen das akzeptieren. Das ist das, was hier läuft. Wir kehren zurück.
D. Keine geistliche Öffnung für den Feind
Den, also wir sind immer noch bei dem Thema, wie Christen widerstehen, wie sie kämpfen, wenn sie widerstehen. Wie widerstehen sie? Indem sie dem Feind keinen Raum geben, Epheser 4,27. Gebt dem Feind keinen Raum, gebt dem Lästerer keinen Raum, gebt dem Teufel keinen Raum.
Wie gibt man dem Teufel Raum? Ganz einfach: Indem ich Sünde zulasse und nicht bekenne, gebe ich dem Teufel Raum. Wenn Sünde passiert und ich sie gleich bekenne, hat er auch keinen Raum mehr. Dann habe ich es gleich zum Kreuz gebracht.
Sünde allein ist schon schlimm genug, aber dann muss ich schnell bekennen und schnell Buße tun. Wenn ich das nicht tue, wenn ich einfach darüber hinweggehe, dann kriegt der Feind Raum. Sünde ist Finsternis, der Sünder wandelt in der Finsternis, 1. Johannes 1,6. Sünde ist Finsternis, ist Dunkelheit. Und wir müssen als Licht, Gott ist Licht, wenn wir zu Gott in Sicht kommen, dann müssen wir unsere Sünden bekennen, und das Blut Christi reinigt uns von aller Sünde.
Also wie will man in der Endzeit bestehen, wenn man nicht sündig schnell Buße tut über Sünde? Ich weiß nicht, wie. Wenn ich mich daran gewöhnt habe, nicht Buße zu tun oder nicht zu bekennen, Sünde dem Herrn zu bekennen, wie soll ich in dieser Endzeit bestehen können, wo das Ganze mit voller Wucht auf die Leute losgelassen ist? Aber das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde.
Wisst ihr, was interessant ist? In Offenbarung steht, wie die Menschen den Satan überwunden haben. Es steht dort, wie sie ihn überwunden haben. Das Erste ist: Sie haben ihn überwunden durch das Blut des Lammes. Und warum das Blut des Lammes? Weil sie ihn bekannt haben. Und wenn wir es bekennen, das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Untugend. Offenbarung 12,11. Sie haben ihn überwunden durch das Blut des Lammes, da ist der Sieg.
Ich muss ein Mensch sein, der viel in der Nähe des Blutes Jesu lebt. Das heißt, er kommt schnell zur Sünde und sagt: Herr Jesus, danke, dass du mich durch dein Blut gereinigt hast. Offenbarung 12,11. Können wir gerade weiterlesen? Es bringt uns gerade schon zum nächsten Punkt. Wie sollen wir widerstehen, wie können wir überwinden?
Sie haben ihn überwunden, Offenbarung 12,11, sie überwanden ihn durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses und liebten ihr Leben nicht bis in den Tod. Hier sind noch zwei Dinge genannt. Das eine, also das ist jetzt mein Punkt E: Wie übersteht der Christ, wie geschieht das? Durch das Wort ihres Zeugnisses.
Indem wir Christus Jesus erkennen. Das Wort des Zeugnisses heißt, das spricht man aus. Und was nun spricht, ist auch nicht irgendein Name, es ist Jesus Christus, der Name Jesu. Denn in Kapitel 12 am Ende lesen wir, es sind die Menschen, die das Zeugnis Jesu Christi haben. Es ist nicht einfach, dass sie von Gott reden, nein, sie reden von Gott, sie reden von Jesus Christus. Und das ist der strenge Punkt.
In unserer Welt ist der Name Jesus Christus der Name, den man nicht hören will. Gott kannst du schon sagen, kein Problem. Sag: Jesus Christus ist Gott. Sag: Jesus Christus ist der einzige Weg. Und das müssen wir laut sagen. Es ist kein anderer Name unter dem Himmel, der den Menschen gegeben ist, in dem sie gerettet werden können. Es ist kein anderer Name. Welcher Name? Gott? Nein, Jesus Christus. Apostelgeschichte 4,12.
Aber man muss es sagen: Es ist kein anderer Name, den man anrufen kann, um gerettet zu werden. Ich habe mich sehr gefreut. Ich war beim Mitternachtsruf, da war ein Türke, ein Kurde, der Resul heißt. Er hat gesprochen, ein bisschen Zeugnis gegeben. Und dann hat er unter anderem, so mittendrin, von Mohammed gesprochen. Da kam er zu: Mohammed, der Wüstendämon. Dann habe ich mich gefreut. Siehst du, den Namen ganz klar und offen.
Und ich weiß, wenn da jemand ihn haben möchte, für solche Aussagen kann das ihm das Leben kosten. Aber genau so ist es. Wir haben hier eine teuflische Lehre, die muslimische Lehre, wo Mohammed ein von Satan gebrauchter Mensch ist, der die Menschen betrügt. Dämonisch bis zum Gehtnichtmehr.
Und wenn wir sagen, wenn ich also Jesus Christus in den Mund nehme, so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, Jesus Christus, dann soll man auch zitieren: Vers 36, Johannes 3,36. Kennt ihr die Stelle? Johannes 3,36. Damit ist ganz klar, dass wer an den Sohn glaubt, ewiges Leben hat. Wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Und das passt nicht in die neue Weltordnung, gar nicht. Bei der neuen Weltordnung will man dann eine neue Weltreligion haben, aber das muss eine kohärente Religion sein, und die katholische Kirche wird voll mitmachen. Man arbeitet jetzt schon daran. Gorbatschow ist auch einer derjenigen, die das schon in Gang gesetzt haben. In New York war man da bei einem Treffen. Sie arbeiten an einer Weltreligion, die alle Religionen einschließt, so dass es da keine Probleme mehr gibt in der neuen Weltordnung.
Und da passt ein Satz wie dieser nicht rein: Wer an den Sohn Gottes glaubt, Jesus Christus, der hat ewiges Leben. Wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, und wenn er hundertmal so ein Frommer ist, muss man nicht meinen, dass ihn das gar nichts angeht. Er wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Aber das müssen wir uns sagen, wir müssen das sagen. Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen und sagen, das sei sehr gefährlich vorzutragen. Wir müssen uns sagen, das ist unser Auftrag, wir müssen es eben jedem sagen. Und wir müssen den Leuten ganz klar eine Linie ziehen und sagen: Wenn du nicht zu Jesus Christus kommst, dann bist du verloren, denn es gibt keine andere Möglichkeit.
Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde ich bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich verleugnet vor den Menschen, wer mich nicht in den Mund nimmt vor den Menschen, wer mich seit meiner Leidigkeit nicht zu diesem Denker, der wird verleugnet werden vor dem himmlischen Vater.
E. Christus bekennen und das eigene Leben nicht festhalten
F, das ist jetzt mein sechster Unterpunkt. F, wir kommen wieder zurück zu Offenbarung 12,11. Offenbarung 12,11: Sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod.
Das heißt hier im Griechischen, sie lieben nicht ihre Seele. Das griechische Wort hier ist Psyche. Sie lieben, aber gemeint ist damit ihr Eigenleben. Das ist gemeint mit Seele, das Seelenleben. Das ist das, was wir sagen: unser Leben, unser Ichleben. Das haben sie nicht geliebt.
In dieser Haltung liegt das Geheimnis. In dieser Haltung liegt das Geheimnis, warum sie überwunden haben. Sie waren bereit, erschossen zu werden. Sie waren bereit, ins Gefängnis zu gehen. Sie waren bereit, in ein Feuer zu gehen, wie die drei Freunde dann gegangen sind.
Lukas 14,26 ist ähnlich, ein Parallelvers. Lukas 14,26: Wenn jemand zu mir kommt und nicht hasst seine eigene Seele, kann er nicht mein Jünger sein. Das wird oft nicht gedeckt. Zuerst positiv: Sie haben nicht geliebt ihre Seele. Und hier heißt es: Wenn jemand nicht hasst seine Seele, der kann nicht mein Jünger sein. Das ist Lukas 14,26 am Ende.
Wenn jemand zu mir kommt und nicht hasst, und dann werden einige aufgezählt, oder? Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern. Das kann alles sein, dass man wählen muss zwischen dem und Gott, dem und Jesus Christus. Und dazu auch seine eigene Seele. Also wenn jemand zu mir kommt und nicht hasst seine eigene Seele, kann er nicht mein Jünger sein. Da kann er auch nicht übergehen.
Auf der anderen Seite: Die, die Jesu Zeugen sind, sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod. Und vielleicht denken wir: Das schaffe ich sowieso nicht. Also das schaffe ich sowieso nicht. Ich auch nicht. Niemand schafft es. Aber es geht um die Herzenshaltung. Und es geht um die Kraft, die durch Jesus Christus gekommen ist, zum gegebenen Zeitpunkt, dass die dann kommt. Und dann wird sie kommen.
Und der Rüssel, von dem ich geredet habe, der fährt jetzt in die Türkei. Und er sagt, er hat einen Auftrag. Er soll Jesus Christus verkündigen. Und er weiß, er muss dort hin und er muss Christus verkündigen. Das kann für ihn bedeuten: Gefängnis. Das kann für ihn bedeuten, dass er ermordet wird. Das kann für ihn bedeuten, dass der Herr ihn bewahrt und er kommt wieder zurück.
Aber ich habe mich verstanden. Er sagt es einfach so. Er sagt nicht seinen Vornamen, seinen Nachnamen, denn es ist ihm zu gefährlich. Er sagt nur, er heißt Ressin. Und es steht auch überall auf den Einlagen nur Ressin, H. Es ist zu gefährlich. Aber er hat einen Auftrag, und er fährt dorthin. Und wenn es ihn eben kostet, er weiß: Der Herr will, dass dort das Evangelium verkündigt wird.
Weil nach dieser Haltung, um die geht es. Dieser Haltung: Ich will dem Herrn Jesus Christus dienen und festhalten an ihm. Das ist der Kampf in der Endzeit. Wie kämpfen wir in der Endzeit? Eng mit dem Herrn verbunden, zweitens mit der vollen Rüstung Gottes, drittens als Widerstandskämpfer widerstehen.
Wie widerstehen wir? Wir unterordnen uns unter Gott. Wir leben im Glauben. Wir sind nüchtern und wachsam. Wir geben dem Feind keinen Raum. Wir bekennen Christus. Wir bezeugen Christus. Und wir lieben das Leben nicht. Und wir sind es bis zum Tod.
Das heißt, es wird bei jedem bis zum Tod gehen. Es sei denn bis zur Entrückung, kann man auch sagen: bis zum Tod oder bis zur Entrückung. Sterben werden wir alle oder entrückt werden. Und dann wird der Herr verherrlicht werden. Dann kann der Herr seine Truppe, seine Stoßgruppe, in dieser großen Schlacht der Weltgeschichte gebrauchen.
Aber die großen Schlachten hat er geschlagen. Die eigentlichen Schlachten können nicht leben. Die eigentlichen Schlachten wurden gekämpft auf Golgatha. Siehe, er hat überwunden, der Löwe aus dem Stamm Juda. Der Löwe, der gekämpft hat wie ein Löwe. Und wenn er wiederkommt daher, dann wird er nicht kämpfen, dann wird er hauchen. Da gibt es nicht mehr zu kämpfen.
Die anderen werden sich fangen, um zu kämpfen. Es wird dann Dritter Weltkrieg geben, natürlich gibt es den. Die werden sich alle aufstellen, werden alle kämpfen, aber sie werden untergehen. Deshalb, weil er einmal gekämpft hat für uns.
Schlussgebet
Wir wollen auch schon zum Gebet kommen. Himmlischer Vater, ich danke dir, dass wir in einer Mannschaft spielen, die schon gewonnen hat, dass wir in der Zuversicht leben dürfen, dass unser Sieg eigentlich schon in der Tasche ist. Und ich möchte dich rühmen und preisen, dass du den Sohn gesandt hast als Erlösung für unsere Sünden.
Herr, ich danke dir, dass du unsere Kraft bist. Aus eigener Kraft ist nichts getan, wir sind bald verloren. Es streitet für uns der rechte Mann, den Gott selbst erkoren hat. Ich danke dir, dass wir in deinem Sieg stehen dürfen.
Danke, dass du unser Herz haben möchtest. Und ich bete, dass du mein Herz reinigst von selbstsüchtigen Wünschen, von selbstsüchtigen Dingen, von Bequemlichkeit, von Eigensinn und Sturheit, sodass ich und wir alle bereit sind, dass du uns in dieser Zeit zu deiner Ehre gebrauchen kannst.
Danke, dass wir noch Zeit haben, dass wir das Evangelium noch verkündigen dürfen, sogar dann, wenn uns das nicht mehr erlaubt sein sollte. Und danke, Herr Jesus, dass du dich auf diese Weise verherrlichst. Amen.

