Serie•Teil 36 / 36Why not?! Glaubensfragen
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Ein Gespräch über eine scheinbar einfache Frage
Why not Glaubensfragen, der YouTube-Kanal des Why-not-Teams: knifflige Fragen einfach erklärt, dialogisch und durchdacht.
Hey Andre, wo warst du gestern? Wir hatten Training.
Ach, hatte ich dir das nicht gesagt? Wir waren mit der Astro-AG in der Sternwarte. Da gab es einen Vortrag über das Fermi-Paradox.
Fermi, Fermi, war das nicht der Erfinder der Fermionen?
Klar, der Fermionen, der Erfinder der Materie.
Nein, Enrico Fermi war ein theoretischer Physiker und Nobelpreisträger. Nach ihm sind die Fermionen benannt worden.
Und was macht er bei euch in der Astronomie?
Eigentlich nichts, aber der Mann hat kluge Fragen gestellt.
Und was hat er Kluges gefragt?
Na ja, man geht doch davon aus, dass unser Universum mehrere Milliarden Jahre alt ist. Und man geht auch davon aus, dass es viele Planeten gibt, auf denen sich Leben und auch intelligentes Leben entwickelt hat. Dann müsste es auch viele Zivilisationen geben, die irgendwann mal Raumfahrt gelernt hätten.
Okay, und weiter?
Wenn sich jetzt nur eine einzige von diesen vielen Zivilisationen entschlossen hätte, andere Planeten zu bevölkern, dann müsste unsere Milchstraße voll sein mit Zivilisationen.
Moment mal, sind die Entfernungen zwischen den Sternen nicht viel zu groß? Ich meine, da liegen ja viele Lichtjahre dazwischen.
Nicht, wenn man genug Zeit hat. Unsere Milchstraße hat einen Durchmesser von etwa hunderttausend Lichtjahren. Und wenn man es schafft, auf ein Prozent der Lichtgeschwindigkeit zu kommen, also dreitausend Kilometer pro Sekunde, dann könnte man sie in einer Million Jahren einmal durchqueren und in zehn Milliarden Jahren zehntausend Mal.
Und wo liegt jetzt das Paradoxon?
Na, dass wir nichts von diesen Zivilisationen hören. Also selbst wenn sie uns nicht besuchen, sollte man doch irgendwelche Radiowellen von ihnen empfangen können.
Also das Fernsehprogramm von Alpha Centauri.
Zum Beispiel. Aber da ist niemand.
Mögliche Erklärungen für das Schweigen des Alls
Und wie wurde das in eurem Vortrag erklärt? Na ja, da gibt es viele Möglichkeiten. Zum Beispiel könnte es ja so sein, dass jede Zivilisation sich irgendwann selbst auslöscht, sobald sie technisch weit genug ist. Da sehe ich das Problem, dass es ja nur eine einzige Zivilisation geben müsste, die nicht so dumm ist, sich selbst auszulöschen.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass sich zwar überall Leben entwickelt hat, dass aber die Entstehung von intelligentem Leben äußerst unwahrscheinlich ist. Ich meine, auf der Erde gibt es Millionen verschiedener Lebewesen, aber nur eine Art, nämlich wir Menschen, können Raumfahrt.
Oder es könnte auch sein, dass es überall Zivilisationen gibt, dass sie aber nur einen ganz kurzen Zeitraum Radiowellen zur Kommunikation benutzen. Ich habe alte Bilder gesehen, da gab es auf jedem Haus eine Fernsehantenne, heute gibt es sie gar nicht mehr.
Oder es gibt auch die Möglichkeit, dass sie bewusst nicht mit uns kommunizieren wollen. Oder es gibt noch die mögliche...
Stopp mal, ähm, wie wär's denn, an das Naheliegendste zu denken?
Und was soll das sein?
Naja, dass es tatsächlich niemanden mehr gibt.
Der Blick auf die Schöpfung und die Grösse Gottes
Ganz am Anfang in der Bibel steht nämlich, dass Gott alle anderen Himmelskörper nur als eine Art Kalender und als eine Zierde für die Erde geschaffen hat. Aber das macht doch gar keinen Sinn, dass Gott Milliarden von Planeten erschafft, auf denen Leben möglich wäre, und nur auf einem einzigen schafft er tatsächlich Leben.
Für mich macht das alles sehr viel Sinn, denn es zeigt, wie groß mein Gott ist und dass er wirklich nicht sparen muss. Und wer weiß, wenn es den Sündenfall nicht gegeben hätte, hätten die Menschen vielleicht irgendwann Raumschiffe gebaut und selbst andere Planeten besiedelt.
Aber irgendwie fühlt es sich doch komisch an, wenn wir in diesem Weltall ganz alleine wären. Also ich fühle mich nicht komisch, sondern für mich ist es ganz wichtig zu wissen, dass mein Gott größer und mächtiger ist als alles, was ich mir vorstellen kann.
Sterne zählen, Gottes Wissen und die Hoffnung auf Auferstehung
Mal eine Frage: Wie viele Sterne gibt es eigentlich? Also, die Schätzungen gehen so von zehn hoch zweiundzwanzig bis zehn hoch fünfundzwanzig Sterne. Das heißt, ein Computer, der bis zehn Milliarden in einer Sekunde zählen kann, würde zwischen dreißigtausend und dreißig Millionen Jahre brauchen, um bis dahin zu zählen.
Und weißt du, in Psalm 147 heißt es in Vers 4 und 5 über Gott: Er hat die Sterne alle gezählt, und er kennt sie alle mit Namen. Groß ist der Herr, gewaltig seine Kraft, unermesslich sein Verstand. Das klingt nach ziemlich groß.
Und weil Gott so groß ist, deshalb brauche ich mich in diesem Weltall nicht alleine zu fühlen, sondern sehe darin nur seine Größe und Macht und Klugheit. Und deshalb traue ich ihm auch zu, dass er nicht nur jeden Stern, sondern auch jeden Menschen kennt und jedes unserer Gebete hört, auch wenn eine Milliarde Menschen gleichzeitig zu ihm beten.
Und deshalb kann ich auch glauben, dass Gott so mächtig ist, dass er Jesus von den Toten auferweckt hat und dass er auch mich einmal auferwecken wird.
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