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Lappland: Ein Rätsel im Schnee (17/24)

Lappland: Ein Rätsel im Schnee, Teil 17/24
16.12.2025
SERIE - Teil 17 / 24Lappland: Ein Rätsel im Schnee
Wir brechen auf ins Weihnachtsmanndorf: Rentiere vor dem Schlitten, Lichter, Buden – und eine Mission. Können wir Ole unauffällig aufspüren und Renate näherkommen? #Kinderhörspiel #Hörspiel #Hörbuch #kindgerecht doppeldecker-crew.de

Die Entführung und der Plan zum Skirennen

Das heißt also, Ola hat Renate entführt, um mit ihr an diesem Skirennen-Dingsda teilzunehmen? Ja, so könnte es sein, das ergibt alles einen Sinn. Das Preisgeld könnte er bestimmt gut gebrauchen.

Der ganze Aufwand, nur um an einem Rennen teilzunehmen, das man vielleicht nicht einmal gewinnt? Ach, sicher hat er dafür auch schon einen Plan ausgeheckt. Ja, der wird bestimmt schummeln, um zu gewinnen.

Wie auch immer, wir sollten uns schleunigst auf den Weg zum Weihnachtsmann-Dorf machen. Fragt sich außer mir niemand, was um alles in der Welt ein Weihnachtsmann-Dorf ist? Doch, ich.

Hört man das nicht schon am Namen? Da kann man den Weihnachtsmann treffen. Als ob! Das Weihnachtsmann-Dorf ist vor allem eine Touristenattraktion, ein Dorf mit ganz viel kitschigem Kram, den Touristen super toll finden, weil es ja so wunderbar weihnachtlich ist.

Hey, also ich mag kitschigen Kram, vor allem an Weihnachten. Ich auch, vor allem das Futter: lecker Lebkuchen, Mandarinen und natürlich die ganzen Walnüsse.

Bloß dass Sammy keinen Nussknacker braucht, er ist selber einer. Na dann, kommt, machen wir uns auf den Weg ins kitschige Weihnachtsmann-Dorf. Au ja!

Die geheime Mission und Vorbereitung auf die Reise

Aber wenn Ole wirklich mit Renate dort ist, darf er auf keinen Fall Verdacht schöpfen, dass wir ihm auf den Fersen sind. Eine geheime Undercover-Mission!

Genau, und da ist ja wohl nichts unauffälliger als ein Rentierschlitten im Dorf vom Weihnachtsmann. So schnell sie können, packen die Freunde ihre Sachen und kehren zu Mikkels Farm zurück. Dort helfen sie ihm, die Rentiere vor einen Schlitten zu spannen.

Wir nehmen nur fünf Rentiere mit. Dieser Platz im Gespann bleibt frei, dann können wir Renate später direkt mit nach Hause nehmen, falls wir sie wirklich finden sollten. In dicke Decken gehüllt, darf die Crew es sich auf dem Schlitten gemütlich machen. Endlich mal durchatmen!

Der Schlitten ähnelt einer Kutsche, nur dass statt Rädern Kufen durch den Schnee gleiten. Geschickt lenkt Mikkel seine Rentiere durch die winterliche Landschaft. Während der Fahrt hört man nur das leise Rauschen des Waldes und das helle Bimmeln von Weihnachtsglöckchen, die am Schlitten befestigt sind.

Ankunft im Weihnachtsmann-Dorf und erste Eindrücke

Nach einer längeren Fahrt tauchen am Horizont die ersten blinkenden Lichter auf. Es ist nicht mehr weit bis zum Weihnachtsmandorf. Da vorne ist es, gleich sind wir da.

Boah, sind das viele Lichterketten! Die Hütten leuchten ja nur so um die Wette. Genau so habe ich mir das vorgestellt.

Na, du klingst ja nicht gerade begeistert.

Ich bin einfach nicht für sowas Schrilles zu begeistern.

Für sowas Schönes meinst du wohl. Schaut mal, da stehen überall geschmückte Weihnachtsbäume. Der da ist locker acht Meter hoch. Hängen da auch Nüsse dran?

Hier ist Endstation. Ihr könnt schon mal vom Schlitten steigen. Wir bringen die Rentiere dort hinten in den Paddock.

Paddock? Was ist das denn?

Das kenne ich vom Reiten. Das ist ein umzäunter Bereich für die Pferde. Also eine Weide.

Nee, da wächst kein Gras drauf. Das ist nur zum Abstellen der Tiere, sozusagen.

Also ein Tierparkplatz?

Nee, das auch nicht. Die können da schon frei drin rumlaufen.

Ach, wir verstehen schon, was du meinst, Marie.

So, jeder von euch nimmt ein Rentier. Ich nehme die beiden vorderen. Dann führen wir die ganze Bande mal da rüber.

Ähm, okay.

Ja, na dann. Hier, ihr nehmt sie einfach am Halfter und geht los. Die laufen dann schon allein neben euch her.

Genau, keine Angst, meine Rentiere sind ganz brav.

Ja, na kommt ihr Süßen.

Super, fein. So, rein mit euch.

Erkundungstour im festlichen Dorf

Und, wie hat euch die Rentierschlittenfahrt gefallen?
Mega, ja, war richtig gemütlich.
Ja, viel bequemer als auf einem Hundeschlitten.

Das freut mich. Dann lasst uns mal auf Erkundungstour gehen.
Wie romantisch, mit den ganzen Laternen.
Und die Hütten sehen aus, als wären sie mit Zuckerguss überzogen.
Lecker, lecker.
Das ist aber nur Schnee.

Also, ich finde es super zauberhaft.
Und es duftet so herrlich – nach Bratäpfeln, Tannenzweigen und noch irgendwas, aber ich kann es nicht zuordnen.
Also, eigentlich sieht das hier aus wie ein riesiger Weihnachtsmarkt, nur als Dorf.
Das beschreibt es tatsächlich ganz gut.

Was den Geruch angeht, da kann ich weiterhelfen.
Der kommt direkt von der Hausnummer sieben dort vorne um die Ecke.
Und was gibt es da?
Warmen Preiselbeersaft, ein typisch lappländisches Getränk.
Da auf dem Schild steht Glögi.
Glögi?
Ja, genau. So lautet die lappländische Bezeichnung.
Ist ja schräg.
Aber der Saft ist echt lecker. Probiert mal, ist auch alkoholfrei.

Eine kleine Stärkung kann nicht schaden.
Wir haben schließlich noch eine Mission zu erfüllen.
Genau, wir müssen diesem Ole das Handwerk legen.

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

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