Einleitende Gedanken
Jesaja erschrak, denn er begriff sofort, wie unwürdig er war, um dem
heiligen Gott zu begegnen. Vor Angst schrie er auf:
»Ich bin verloren! Ich bin unwürdig, den Herrn zu preisen, und lebe
unter einem Volk, das genauso unwürdig ist. Und ich habe den König
gesehen, den Herrscher der Welt!« Jesaja 6, 5Ähnlich erlebte das Petrus, als er aufgrund der Anweisung von Jesus sein
Netz nochmals auswarf und das Netz von der Menge der Fische zu reissen
begann. Plötzlich realisierte er, dass Jesus der Sohn Gottes sein musste.
Simon Petrus warf sich vor Jesus auf die Knie und sagte: Herr, geh
fort von mir! Ich bin ein sündiger Mensch." Lukas 5, 8.
Wenn Menschen in die Gegenwart Gottes treten, dann muss man ihnen nicht
mehr erklären, dass sie unrein und schuldig sind. Dann ist ihnen sofort
klar, dass sie mit diesem heiligen Gott keine Gemeinschaft haben können,
es sei denn, Gott würde sich über ihnen erbarmen und sie rein machen.
Jesaja durfte das erleben, er berichtet:
Da kam einer der mächtigen Engel zu mir geflogen. Er hatte eine
glühende Kohle, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte. Jesaja
6, 6
Damit berührte er meinen Mund und sagte: »Die Glut hat deine Lippen
berührt. Jetzt bist du von deiner Schuld befreit, deine Sünde ist dir
vergeben. Jesaja 6, 7Gott kümmerte sich darum, dass Jesaja in seiner Nähe bleiben konnte. Er
reinigte ihn von aller Schuld und Sünde.
Genau das tut Gott noch heute, bei jedem Menschen, der mit ihm in
Gemeinschaft leben möchte. Das ist der Grund, warum Jesus am Kreuz starb.
Im Bezug auf die Taufe, die ein Ausdruck dessen ist, dass ein Mensch das
Opfer Jesu am Kreuz angenommen hat und Busse tat, schrieb Petrus:
Denn der Sinn der Taufe ist ja nicht, dass der Körper vom Schmutz
gereinigt wird. Wer sich taufen lässt, bittet damit Gott, sein Gewissen
von aller Schuld zu reinigen. Das ist möglich, weil Jesus Christus von
den Toten auferstanden und zum Himmel aufgestiegen ist. 1. Petrus 3, 21Jesus legte die Grundlage für uns, damit wir überhaupt vor Gott treten
können. Der Hebräerbrief erklärt das folgendermassen:
Das Blut von Jesus reinigt uns bis in unser Innerstes; es befreit unser
Gewissen von der Belastung durch Taten, die letztlich zum Tod führen,
sodass es uns jetzt möglich ist, dem lebendigen Gott zu dienen. Hebräer
9, 14.
Ein reines Gewissen ist eine ausserordentlich wichtige Voraussetzung, wenn
wir möchten, dass Gott unsere Gebete erhört.
Wenn du dein Leben mit Gott noch nicht in Ordnung gebracht hast, dann
möchte Gott, dass du zu ihm kommst, deine Schuld bekennst. Er wird dir
deine Schuld vergeben, so dass du ein reines Gewissen bekommst. Dadurch
ist der Weg zum Schöpfer geöffnet. Ein ganz neues Verhältnis zu deinem
Schöpfer ist entstanden, wie Paulus schreibt:
Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass
ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen
und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir, wenn wir beten: Abba,
Vater!" Römer 8, 15.
Leider sind wir in der Lage dieses Verhältnis zu stören, indem wir uns von
Gott wieder lösen und Dinge tun, die ihm nie gefallen werden. Paulus war
es wichtig, in Anbetracht des grossen Reichtums, den er durch den Glauben
an Jesus bekommen hatte, ein reines Gewissen zu behalten. Er meinte:
Aus diesem Grund bemühe ich mich auch darum, mich in jeder Situation so
zu verhalten, dass ich vor Gott und vor den Menschen ein reines
Gewissen habe. Apostelgeschichte 24, 16.
Deshalb könnte dich Gott zurückfragen, wenn du ihn fragst, warum er deine
Gebete nicht hört, ob du ein reines Gewissen hast.
Drei wichtige Punkte möchte in ansprechen, die unser Gewissen belasten
könnten. Heute gebe wir Gott drei positive Antworten.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Jesaja 6, 5-7; Lukas 5, 8;
Apostelgeschichte 24, 16; 1. Korinther 6, 11; 1. Petrus 2, 21-25;
Hebräer 9, 14; Hebräer 13, 18
I. Ja, denn ich verehre nur Dich
Ja, ich habe ein reines Gewissen, denn ich verehre nur Dich.
Das ist ganz wichtig, dass wir das vorbehaltlos sagen können. Denn Gott
duldet es nicht, wenn wir neben ihm andere Götter verehren. Das lehrt uns
schon das erste Gebot:
"Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." 2. Mose 20, 3Wer nebst Gott, dem Schöpfer, noch andere Götter verehrt, der begeht, so
wird das im AT immer wieder bezeichnet, Ehebruch gegenüber Gott. Deshalb
sagte Gott einmal zu Jeremia:
Du, Jeremia, hör auf, für dieses Volk zu beten! Versuche nicht, bei
mir für sie einzutreten, dringe nicht in mich! Ich werde nicht auf dich
hören." Jeremia 7, 16Der Grund: Israel verehrte andere Götter. Sie kehrten Gott den Rücken zu.
Gott ist der Meinung und ich pflichte im voll und ganz zu: Wenn sie
diesen Göttern opfern, sollen sie sich auch von ihnen helfen lassen. Er
lässt Israel ausrichten:
"Schrei doch zu deinen Götzen, damit sie dir helfen!" Jesaja 57, 13Andere Götter verehren, das klingt in unseren Ohren so fremd, weit weg von
unserer Lebenserfahrung. Bei uns spielt doch der Götzenkult keine Rolle!
Oder vielleicht doch?
Haben unsere Götter nicht einfach andere, modernere Namen? Sehen sie nicht
einfach etwas anders aus?
Was ist denn ein Götze? Ein Götze ist etwas, das in meinem Leben eine
beherrschende Stelle einnimmt. Etwas, dem ich besondere Kräfte zumesse.
Das kann z.B. ein Ritual sein, das ich immer praktiziere, bevor ich das
Haus verlasse.
Es kann ein Gegenstand sein, der immer am selben Ort stehen muss, sonst
befürchte ich, dass mir Unglück zustossen wird.
Oder eine Art Talisman, den ich dabei haben muss, damit ich mich sicher
fühlen kann.
Steine denen ich Kräfte zubillige, die sie eigentlich gar nicht haben
können.
Es kann dein Auto sein, ohne das du nicht mehr leben kannst.
Eben, neben Gott noch einige kleine andere Sicherheiten.
Dinge denen ich vertraue und denen ich grosse oder kleine Aufmerksamkeit
schenke. Paulus sagt sogar einmal:
Ihr müsst wissen: Wer von Habgier erfüllt ist – und Habgier ist eine
Form von Götzendienst –, für den ist kein Platz in der neuen Welt, in
der Christus zusammen mit Gott herrschen wird." Epheser 5, 5
Habgier ist also eine Form des Götzendienstes. Wer habgierig ist, dessen
ganzes Leben dreht sich ums Geld und um Besitztümer. Er vertraut mehr
seinem Besitz als Gott.
Die Gefahr ist gross, dass etwas den Platz Gottes in meinem Leben einnehmen
will. Deshalb schliess Johannes seinen ersten Brief mit der Aufforderung:
Meine lieben Kinder; nehmt euch in Acht vor den falschen Göttern! 1.
Johannes 5, 21.
Hast du solche kleine oder grosse Götter in deinem Leben? Dann löse dich
von ihnen, wende dich ab und kehre dich wieder ganz zu Jesus hin. Wenn
dir das Angst macht, ist das nur der Beweis dafür, wie stark deine
Bindung schon ist. Es zeigt, wie nötig es ist, dass du dich davon löst.
Will ich von Gott erwarten, dass er auf mein Gebet hört und handelt, muss
ich von ganzen Herzen sagen können:
Ja, ich habe ein reines Gewissen, denn ich verehre allein Jesus.
Bibelstellen zum Nachschlagen: 2. Mose 20, 3; Richter 10, 10-16;
Jeremia 7, 16-19; Jeremia 11, 11-15; Jeremia 57, 13; Epheser 5, 5; 1.
Johannes 5, 21
II. Ja, denn ich beachte, was Dir wichtig ist
Ja, ich habe ein reines Gewissen, denn ich beachte, was Gott wichtig ist.
Gott hat bestimmte Vorstellungen darüber, wie wir leben sollen. Er hat uns
geschaffen und er weiss deshalb genau, wie wir als Menschen
funktionieren. Wenn wir gegen seine Anweisungen verstossen, kann es sein,
dass Gott seine Ohren verschliesst. So sagte Gott ganz direkt:
Wenn ihr im Gebet eure Hände zu mir ausstreckt, blicke ich weg. Und
wenn ihr mich auch noch so sehr mit Bitten bestürmt, ich höre nicht
darauf; denn an euren Händen klebt Blut!" Jesaja 1, 15Gott verabscheut diese Scheinheiligkeit der Leute. Sie tun so fromm und
machen den Anschein, als wären sie gottesfürchtig, aber das ist nur ein
Deckmantel für ihre Bosheit. Sie meinen sie könnten Gott etwas vormachen.
Aber dieses Spiel spielt Gott nicht mit!
Menschen lassen sich vielleicht täuschen, aber Gott ganz bestimmt nicht.
Gott erhört und erfüllt mein Gebet nicht, weil er nicht fähig dazu wäre.
Durch Jesaja lässt er sagen:
Meint ihr, der Arm des Herrn sei zu kurz, um euch zu helfen, oder der
Herr sei taub und könne euren Hilferuf nicht hören?" Jesaja 59, 1Natürlich kann Gott helfen, seine Kraft reicht bestimmt aus. Er ist auch
nicht taub. Das Problem liegt bei uns.
Nein, sondern wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem
Gott; wegen eurer Vergehen hat er sich von euch abgewandt und hört euch
nicht!" Jesaja 59, 2
Gott würde sich wieder öffnen, er würde wieder hören, wenn sie nur diese
Sachen in Ordnung bringen würden. Wenn sie ehrlich würden und mit dieser
schrecklichen Heuchelei Schluss machen würden. Gott forderte die
Israeliten dazu auf:
Wascht euch, reinigt euch! Macht Schluss mit eurem üblen Treiben; hört
auf, vor meinen Augen Unrecht zu tun!" Jesaja 1, 16 Lernt Gutes zu tun, sorgt für Gerechtigkeit, haltet die Gewalttätigen
in Schranken, helft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht!" Jesaja 1, 17Wenn sie das tun würden, geschähe etwas ganz Wunderbares. Obwohl sie Gott
mit ihrem Verhalten verärgerten, erbarmt er sich wieder über sie, wenn
sie ihre Schuld bekennen und alles in Ordnung bringen. Er sagt:
Eure Verbrechen sind rot wie Blut, und doch könnten sie weiss werden
wie Schnee. Sie sind rot wie Purpur, und doch könnten sie weiss werden
wie reine Wolle." Jesaja 1, 18Gott schenkt dann wieder ein reines Gewissen. Gott ist bereit erneut in
Gemeinschaft mit ihnen zu leben, wie wenn nicht geschehen wäre. Das gilt
bis heute.
Heute kannst du mit deiner Schuld zu Gott kommen und sie bekennen. Es ist
nie gut damit zu warten. Ich bin überzeugt, dass wir meistens sehr genau
wissen, wo wir etwas tun, das nicht in Ordnung ist. Falls wir unsicher
sind, können wir Gott auch im Gebet fragen, dass er uns zeigt, wenn wir
noch Schuld haben, die unvergeben ist. Er wird sie uns bestimmt zeigen.
Dann dürfen wir unsere Schuld abladen, wie es im Johannesbrief steht:
Wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und
gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem
Unrecht, das wir begangen haben. 1. Johannes 1, 9.
In seiner Gnade schenkt uns Gott die Möglichkeit, wieder neu zu beginnen.
Doch für Heuchelei hat er gar nichts übrig.
Wenn ich beachte, was Gott wichtig ist, dann erhört er meine Gebete. Es
gibt übrigens sogar noch einen Weg, der es noch begünstig, dass Gott
unsere Bitten erhört. Sozusagen ein Erhörungsbeschleuniger.
Ladet die Hungernden an euren Tisch, nehmt die Obdachlosen in euer
Haus auf, gebt denen, die in Lumpen herumlaufen, etwas zum Anziehen und
helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen!" Jesaja 58, 7 Dann strahlt euer Glück auf wie die Sonne am Morgen und eure Wunden
heilen schnell; eure guten Taten gehen euch voran und meine
Herrlichkeit folgt euch als starker Schutz." Jesaja 58, 8 Dann werdet ihr zu mir rufen und ich werde euch antworten; wenn ihr um
Hilfe schreit, werde ich sagen: 'Hier bin ich!'" Jesaja 58, 9Das zeigt uns wie Gott es schätzt, wenn wir Gutes tun. Wenn wir den
Schwächeren helfen. Es zeigt, wie menschenfreundlich Gott ist.
Schön, wenn ich von ganzem Herzen sagen kann: Ja, ich habe ein reines
Gewissen, denn ich beachte, was Gott wichtig ist.
Bibelstellen zum Nachschlagen: 5. Mose 1, 43-45; 1. Samuel 14, 41-42;
Psalm 139, 23-24; Sprüche 1, 24-33; Jesaja 1, 15-18; Jesaja 57, 17;
Jesaja 58, 4-12; 1. Johannes 1, 9; 1. Johannes 3, 22
III. Ja, denn meine Beziehungen sind geklärt
Einen letzten Punkt, den ich noch erwähnen möchte: Ja, ich habe ein reines
Gewissen, denn ich lebe in geklärten Beziehungen.
Auch hier geht es Gott um Echtheit. Er hat uns in eine Gemeinschaft
gestellt und wir sollen als Gemeinschaft ein Zeugnis seiner Liebe
abgeben. An uns sollen die Menschen ablesen können, dass wir einen Gott
des Friedens und der Liebe haben.
Aber wie sollen sie das erkennen, wenn wir miteinander streiten? Deshalb
sagte Jesus:
Wenn du deine Gabe zum Altar bringst (also, wenn du im Begriff bist
vor Gott zu treten und etwas von ihm zu erbitten) und dir dort
einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, Matthäus 5, 23.
dann lass deine Gabe dort vor dem Altar, geh und versöhne dich zuerst
mit deinem Bruder! Danach komm und bring Gott deine Gabe dar." Matthäus
5, 24.
Das zeigt ja deutlich genug, wie sich Gott unser Zusammenleben vorstellt:
wir sollen in geklärten Beziehungen leben. Maleachi erklärte dem Volk:
Ihr überschwemmt den Altar des Herrn mit Tränen, ihr weint und
schluchzt, weil der Herr eure Opfer nicht annimmt und euch nicht hilft.
Und dann fragt ihr: »Warum das?« Maleachi 2, 13Warum wohl antwortet Gott nicht? Immerhin schluchzen sie herzzerreissend.
Aber auch das beeindruckt Gott nicht, er hört nicht…
Weil der Herr als Zeuge und Richter gegen euch auftritt! Ihr habt eurer
ersten Frau die Treue gebrochen. Maleachi 2, 14Ihr habt eure Ehen gebrochen, seid euren Frauen untreu geworden und
erwartet von Gott, dass er so tun würde, als wäre nichts geschehen! Ihr
tretet seine Gebote mit Füssen, ihr verletzt Menschen ohne mit der
Schulter zu zucken und erwartet, dass Euch Gott jeden Wunsch von den
Lippen abliest.
So geht das nicht. Geklärte Beziehungen sind wichtig, auch in der Ehe. Wenn
ich mit meiner Frau im Kriegzustand lebe, muss ich damit rechnen, dass
Gott meine Bitten nicht erhört. Seine Antwort wird sein: Bring zuerst
deine Beziehung in Ordnung, bevor du mich um grössere Dinge bittest!
Petrus schrieb:
Ihr Männer seid rücksichtsvoll zu euren Frauen! Bedenkt, dass sie der
schwächere Teil sind. Achtet und ehrt sie; denn sie haben mit euch am
ewigen Leben teil, das Gott schenkt. Handelt so, dass nichts euren
Gebeten im Weg steht." 1. Petrus 3, 7Es kann schon sein, dass es nicht immer gelingt, mit allen Menschen in
Frieden zu leben, denn für den Frieden braucht es bekanntlich immer zwei.
Paulus sagte deshalb:
Wenn es möglich ist und soweit es an euch liegt, lebt mit allen
Menschen in Frieden." Römer 12, 18.
Aber wir sollten es ernsthaft versuchen. Gibt es da nicht noch Beziehungen,
die geklärt werden müssen?
Super, wenn ich sagen kann: Ja, ich haben ein reines Gewissen und ich darf
davon ausgehen, dass Gott mich hört, denn ich lebe in geklärten
Beziehungen.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Maleachi 2, 13-14; Matthäus 5, 23-24;
Römer 12, 18; 1. Petrus 3, 7; 1. Johannes 2, 9
Schlussgedanke
Buchempfehlung: Aufbruch zur Stille
Gott erhört gerne Gebete. Wenn du den Eindruck hast, er würde nie eine
Bitte von dir erhören, obwohl du ernsthaft betest und dir wirklich Zeit
für das Gespräch mit Gott nimmst, dann könnte es sein, dass etwas
zwischen dir und Gott steht.
Es könnte sein, dass Gott darauf wartet, dass du eine Sache in deinem Leben
in Ordnung bringst.
Im Johannesevangelium steht unmissverständlich:
Wir alle wissen, dass Gott einen Sünder nicht erhört; er erhört den,
der gottesfürchtig ist und das tut, was Gott will." Johannes 9, 31.
Bibelstellen zum Nachschlagen: Psalm 24, 4-5; Sprüche 15, 29; Micha 6,
8; Johannes 9, 31
