Generierte Mitschrift
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Feier des Pfingstfestes und Bitte um den Geist Gottes
Wir feiern heute das Pfingstfest, und ich freue mich, dass Sie mit hier bei uns im Gottesdienst sind. Der auferstandene Herr Jesus hat seinen Jüngern, als er sie traf, zuerst diese Verheißung gegeben: Nehmt hin den Heiligen Geist!
Ich war gestern in Liebenzell bei einem Missionsseminar und bin noch einmal durch dieses große Festzelt gegangen. Dann habe ich in Eutingen das große Zelt gesehen oder drüben in Esslingen das große Jugendtreffen. Überall und bei uns möchte uns Jesus Christus seinen Geist geben und möchte unser Leben bewegen und erfüllen. Es soll nicht durch Heer oder Kraft geschehen, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr.
Wir singen miteinander: O komm du Geist der Wahrheit und kehre bei uns ein, vom Lied 108, die ersten vier Verse.
Lieber Herr, es bekümmert uns, dass oft der Einfluss von uns Christen in der Welt heute so gering ist und dass auch bei uns sich so wenig Lebensäußerungen finden. Wir wollten auch mit unserem eigenen Leben viel mehr Zeugnis von dir ablegen und viel brennender lieben, viel eifriger dir dienen. Und dann spüren wir immer wieder unsere Ichbezogenheit und so viel von unserem sündigen Wesen, das uns lähmt. Da möchten wir dich ganz herzlich auch heute bitten, dass du uns deinen Geist sendest, wie du versprochen hast. Mach du dies an uns wahr, erneuere uns und gib du neues Leben in deiner Gemeinde.
Wir hören immer wieder von Aufbrüchen und Erweckung in aller Welt. Tu du dies auch in Europa, wo so viel geistliches Leben erstorben ist. Tu du dies auch bei uns in Gemeinschaften und Hauskreisen und Kirchengemeinden. Lass es doch geschehen, dass viele Menschen zum Glauben an dich kommen und dich erkennen. Wirke heute auch in diesem Gottesdienst an uns.
Wir wollen dir jetzt in der Stille all das bringen, was uns bedrückt und beschwert. Wir beten in der Stille.
Herr, mache uns lebendig durch deinen Geist! Amen!
Der Galaterbrief als Weg zur Freiheit
Ich möchte aus dem Galaterbrief lesen, Kapitel 5, Vers 16-25.
Alle Briefe des Paulus sind ja in Auseinandersetzung entstanden oder im Streit. Die Gemeinde in Galatien, dem heutigen Kleinasien, hat versucht, dem christlichen Trott ein wenig durch rigorose Verordnungen nachzuhelfen. Sie haben gesagt, man muss den Leuten einen Leitfaden in die Hand geben. Dann haben sie so ein Punkteprogramm entworfen und wieder gesagt, man müsse doch das jüdische Gesetz wieder aktivieren. Diese Vorschriften würden dann auch das Christenleben besser werden lassen.
Paulus hat dagegen gekämpft und sagt: So könnt ihr nicht Leben schaffen, so könnt ihr nicht Menschen erneuern, durch Verordnungen. Und er sagt dafür immer: Gesetz, durch Vorschriften. Nur Jesus Christus, im Glauben aufgenommen, wirkt Veränderung, wenn Christus in uns lebt. Und er beschreibt dies dann ganz wunderbar in dem fünften Kapitel, wo er von der Freiheit spricht. Wir sind nicht mehr irgendwelchen Vorschriften untertan, sondern lassen uns allein vom Geist Gottes bestimmen und treiben. Er ist die Macht in unserem Leben.
Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen. Wenn Paulus vom Fleisch redet, dann meint er nicht bloß unseren Körper, sondern er meint unsere ganze Ichbezogenheit und auch unsere Weltbezogenheit. Das geht auch tief in unser Gemüt und unsere Seele hinein, meine Ichbezogenheit. Diese Begierden werde ich nicht mehr vollbringen, wenn ich im Geist lebe. Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist, und der Geist gegen das Fleisch. Die sind gegeneinander, so dass ihr nicht tut, was ihr wollt.
Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches. Das sind Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.
Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Und das Wort, das jetzt kommt, das können Sie hoffentlich alle auswendig. Das alte Lied des alten Lebens, das dürfen wir hinter uns werfen. Das Neue, das anzustimmen, die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit. Gegen all dies ist das Gesetz nicht.
Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
Pfingstlied und Blick auf das Wirken Gottes in der Geschichte
Nun singen wir das schöne Pfingstlied von Paul Gerhardt. Auch hier fiel es mir schwer, dass man nur drei Verse singt, 105. Wir singen die Verse zwei, fünf und sechs. Aber die anderen Verse müssen Sie zu Hause noch lesen und für sich singen. Vers zwei, fünf und sechs singen wir jetzt.
Diese Verse sind so eindrucksvoll, weil sie uns in den Pfingstliedern weiterführen bis zur dunklen Todesstunde. Und Paul Gerhardt sagt dann: Wenn wir unser Leben geben sollen in des Todes Rachen, so schließt er im letzten Vers, dann hilf uns fröhlich sterben. Das kann der Geist Gottes bewirken. So kann er auch in den schwersten Stunden erfüllen und festmachen.
Wir haben als Predigttext heute Hesekiel 36,25-27. Hoffentlich haben Sie Ihre Fenster geschlossen, so dass Sie doch mit ganz befreitem Herzen hier auf das Wort hören können.
Wir wollen den Zusammenhang eines Gotteswortes nicht außer Acht lassen. Die großen Zusagen der Ausgießung des Heiligen Geistes stehen ja in den Prophetenworten im Zusammenhang mit der Sammlung Israels. Und es beeindruckt mich immer wieder, wenn man vor der Knesset, dem israelischen Parlament, steht, das auf dem siebenarmigen Leuchter, dem großen Anziehungspunkt für Touristen, eingeprägt in der Mitte das Wort trägt: Es soll nicht durch Heer oder Kraft geschehen, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr. Dass Gott auch über seinem Volk Israel das wahr machen wird.
Und das, was hier steht, steht ganz direkt bezogen da für Israel, dass Gott an seinem Judenvolk das wahr machen wird, das wieder aus den Völkern gesammelt ist. Und doch dürfen wir als die Gemeinde des neuen Bundes an diesen großen Verheißungen des Geistes Gottes teilhaben.
Ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet. Von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben. Und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.
Herr, erfülle du deine großen Verheißungen an uns heute. Amen.
Zweifel an bloßen politischen Antworten
Wenn man in diesen Tagen ein Kirchenblatt aufschlägt, so tritt einem überall entgegen, dass zurzeit grosse Versammlungen stattfinden. Manche meinen, das seien Versammlungen, die wirklich Epoche machen würden. Da findet in Basel so ein Treffen statt, und auch in unserer Stadt gibt es solche Versammlungen. Da geht es um Frieden, da geht es um Abrüstung, da geht es um Bewahrung der Schöpfung.
Ich weiss nicht, ich habe immer ein ungutes Gefühl dabei. Und ich kann mich so schlecht verständlich machen. Manche sind dann schnell im Urteil über mich und sagen: Ach, du bist also nicht für den Frieden. Doch auch ich sehne mich wie alle Menschen nach Frieden. Und ich habe schon von frühen Kindertagen an eine Liebe zu allem Grünen. Ich liebe die Ökologie, und ich möchte nichts zerstören. Auch als Christ will ich die Schöpfung bewahren. Und ich bin so glücklich, dass ich nicht zum Bund musste und kein Gewehr bedienen kann. Ich bin auch für Abrüstung, aber ich zweifle manchmal, ob da so viel herauskommt, wenn die Kirchen sich plötzlich auf dem Feld der Politik bewegen.
Warum denn? Ich merke an meinem eigenen Leben, dass ich vieles nicht fertigbringe, was ich so gerne will. Darf ich Ihnen so ganz persönlich einfach bekennen: Ich wäre auch so gern ein anderer Mensch und bin es nicht. Ich leide an meinem Versagen. Und ich muss jeden Tag mit meiner Schuld fertig werden. Ich habe gemerkt, das Gefährlichste ist, dass man Sprüche macht. Grosse Worte von Erneuerung und Veränderung, und die Menschen, die um mich leben, sehen, wie es wirklich bei mir aussieht.
Es könnte ja auch ein Zeichen einer Kirchenkrise sein, dass sie sich in alle möglichen Weltthemen hineinmischt, und sie hat das lösende Wort so wenig, wie wir es die Politiker haben. Ist es nicht in unseren Tagen so, dass Kirchen Lehrer werden? Dass Menschen sich enttäuscht abwenden und sagen: Von den Christen erwarte ich nichts mehr, die können mir auch nichts bieten. Macht doch bloss mal die Ohren auf und hört euch um, wie die Leute sagen: Nein, das bringt nichts mehr, die können mir auch nicht helfen in meiner Not. Verzweifelte Menschen um uns herum. Nicht, dass ich irgendjemandem den guten Willen abspreche, nein, wir wollen alle das Gute. Aber wir können es nicht, wir haben nicht die Kraft.
Deshalb bin ich so froh, dass Gott sagt, dass er uns umwandeln will. Wir sollten heute am Pfingstfest zuerst einmal merken: Das ist die aufregende Botschaft. Es geht darum, dass Gott Menschen erneuert und mit seinem Geist erfüllt. Das ist eine aufregende Botschaft, das ist das Pfingstthema. Er macht aus uns Menschen, die eine Wirkung ausüben können, hinein in die Welt, nicht bloss mit dem Wort, sondern auch mit der Tat. Er hat das einst getan am Pfingstfest. Er hat einen kleinen Jüngerkreis benützt und hat eine grosse Wirkung hervorgerufen.
Staunen über Gottes Geduld mit seiner Gemeinde
Mein erster Punkt heute: Ich möchte staunen, was Gott kann. Ich möchte staunen, was Gott kann.
Es fängt an mit diesem inneren Wunsch: Ich will, ich will.
Man kann ja immer wieder enttäuscht sein von der Kirche oder enttäuscht sein von den Christen und sagen: Da habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Es geht uns allen so. Und andere werden wieder über uns enttäuscht sein, mit Recht. In unserem Leben gibt es so viele Versagen. Und da überrascht mich, dass Gott seine Gemeinde nicht einfach davonjagt, dass Gott unser nicht überdrüssig wird, dass Gott nicht sagt: Kommt, haut ab, mit euch kann man ja sowieso nichts tun, ihr seid die grössten Versager.
Und das stimmt doch: Wir sind Versager. Wie oft hat die Gemeinde Gottes den Namen Gottes geschändet, wie oft haben wir mit unserem Leben Gott nicht treu gedient, wie haben wir ihm oft Schande bereitet, seine Gebote gebrochen. Das ist manchmal rührend, wenn wir sagen: Aber ich möchte doch etwas Gutes für Gott machen. Wie sollten wir etwas für Gott machen können? Wir sind ja Menschen, an deren Händen Schmutz klebt. Wir haben ein böses Herz. Wie wollen wir für Gott etwas tun? Wir sind doch Menschen mit allen Fehlern und Mängeln.
Und dann hören wir diese grosse Ankündigung Gottes: Ich will meinen Geist in euch geben. Also da muss ich staunen, das passt doch gar nicht. Wie kann Gott seinen heiligen Geist, seinen vollkommenen Geist, in sündige, ichbezogene, weltliche Menschen geben?
Das ist so ein Kontrast: Gott gibt seinen Heiligen Geist hinein in sündige Menschen. Steht doch nur einmal in der Bibel von einem, auf dem der Geist Gottes ruhte, von Jesus. Soll sich das bei mir ereignen, dass wie in Jesus der Geist Gottes ruht, so er auch in meinem sündigen Leben Wohnung macht? Natürlich. Solch einen grossen Plan hat Gott.
Herr, komm in mir wohnen, lass mein Geist auf Erden dir ein Heiligtum noch werden.
Unser Leben soll ein Tempel werden, in dem Gott durch seinen Geist mitten unter uns Wohnung macht. Und das ist die entscheidende Veränderung, die jetzt geschehen wird: Ich will meinen Geist in euch geben.
Das hat Gott schon damals den Israeliten angekündigt. Die hatten ja schon Erfahrungen. Sie hatten es erlebt an einzelnen Gestalten in ihrer Geschichte. Da war ein Jephtha oder ein Simson, und da hiess es: Und der Geist des Herrn geriet über Simson. Und plötzlich konnte dieser Mann für Gott wirken, in der Kraft. Plötzlich war dieser schwache Mensch mit einer wunderbaren Stärke erfüllt.
Wir lesen es von Saul, dem Bauernsohn, der zum König gesalbt war. Und der Geist des Herrn kam über Saul, und er war plötzlich brauchbar für Gott. Wir lesen es, wie der junge David erschüttert beobachtet, wie dem Saul der Geist Gottes weggenommen wird. Und dann kommt der alte Rappelgeist wieder über den König. Dann bäumt sich der Zorn, die Leidenschaften in dem König auf, und er tobt in seinem alten Menschengeist. Und die, die um den Thron stehen, die verstecken sich vor diesem wild gewordenen König Saul. Und David hat früh das Beten gelernt: Nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir.
Liebe Schwestern und Brüder! Ihr Christsein ist nur eine äussere Schale, eine Form, wenn Sie den Heiligen Geist nicht haben. Das kann gar nicht sein, dass Sie sagen: Ich bin nicht sicher, ob ich den Geist Gottes habe. Jesus hat es Ihnen so versprochen und zugesagt, und Sie dürfen ihn nehmen. Er will Ihnen heute seinen Heiligen Geist geben.
Ich will – das steht sechsmal da in diesem kurzen Abschnitt. Ich will, ich will, ich will: die grosse Gottesankündigung. Ich will sündige, sterbliche, fehlsehende Menschen erfüllen mit meiner Gegenwart.
Geistgewirkte Erneuerung statt äußerer Methoden
Jetzt möchte ich noch einmal ein Wort sagen, weil uns das ja alle bewegt, damit das keiner falsch versteht. Natürlich soll unser Christsein in die Welt hinausgehen. Ich würde mich freuen, wenn hier jemand von Ihnen in der Politik Wirkungen hervorrufen kann, aber in der Kraft des Heiligen Geistes.
Wir sind ja Menschen, die mit beiden Füßen in der Welt stehen. Und das hat Gott wunderbar gefügt, dass Sie alle wieder draußen in der Welt, mitten in der Gottlosigkeit dieser Welt, Ihren Arbeitsplatz haben. Und da wohnen Sie, und das ist Gottes Absicht. Durch seinen Geist nun in Ihrem Leben zu wirken und viel Frucht zu schaffen, natürlich soll unser Christenleben in die Welt hinein, aber durch Gottes Geist, nicht durch bloße Worte, nicht durch bloße Willenserklärungen schwacher Menschen, die doch versagen, sondern: Ach Herr, jetzt wirke du in meinem Leben etwas Großes.
Und was mir so wichtig ist: Da gibt es doch lebendige Gemeinde, erneuerte Gemeinden. Sehen Sie, das ist ein Flop, wenn wir Gemeindeerneuerung machen mit allen möglichen Methoden und Formen und sagen: Jetzt machen wir da irgendwie ein neues Äußeres. Das ist ein grafisches Problem. Man kann ja alles ganz nett gestalten, wie man etwas aufmacht, wie man etwas darstellt.
Das, was heute der Gemeinde Jesu nur hilft, ist das Ausstrecken nach der Kraft des Heiligen Geistes. Nur durch den Geist Gottes können wir Besuche machen und an den Krankenbetten trösten. Nur in der Kraft des Geistes können wir predigen und evangelisieren, wie denn sonst? Nur wenn Gott selbst in uns wohnt und in Ihrem Leben wirkt, kann doch Frucht gesehen werden. Ich will, sagt Gott, ich will meinen Geist in euch geben.
Und darum bin ich überzeugt, dass wir heute in Zeiten leben, wo Gott viel Frucht wirkt, neues Leben schenkt, Gemeinden erneuert, und Sie können es erleben, wenn Sie sagen: Herr, komm, wohne in mir, gib mir deinen Heiligen Geist. Und wie hat Jesus gesagt: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Mein zweiter Punkt möchte ich jetzt abgrenzen: Keiner darf mehr mutlos sein.
Hoffnung für Alte, Kranke und Überlastete
Keiner darf mehr mutlos sein. Ja, das ist ja eine Not. Wenn ich Sie so ansehe, denke ich: Auch bei Ihnen gibt es viel Mutlosigkeit. Das sind die Alten, die sagen: Mein Leben ist vorbei, was habe ich noch zu erwarten? Ich ziehe mich jetzt zurück. Im Altenheim habe ich nicht mehr viel zu tun. Das sind die Kranken, die sagen: Ich weiß gar nicht mehr, ob das wirklich besser wird. Ich kann nicht mehr viel wirken.
Und sie sind mutlos. Das sind die Depressiven, die gebeugt sind, und die anderen, die an der großen Arbeitslast erliegen, die sie schier erdrückt. Sie wissen nicht, wie sie sie bewältigen sollen. Aber wissen Sie, dass der Geist Gottes gegen alle Resignation und Mutlosigkeit ankämpft? Wenn Sie den Geist Gottes haben, dann wird Ihr Leben interessant und spannend. Dann wird jeder Tag gefüllt, auch wenn Sie schon über achtzig Jahre alt sind. Dann hat Gott noch viel mit Ihnen vor.
Ich will meinen Geist in euch geben. Er will durch Sie wirken, auch wenn Ihr Leib schon erstorben ist, auch wenn die Kräfte schwinden. Denn der Geist Gottes wirkt anders. Nicht durch Heere oder Kraft, nicht durch die äußeren Zeichen menschlicher Stärke, sondern er wirkt. Und das ist beeindruckend: Er wirkt immer wieder durch schwache Menschen.
Ich will meinen Geist in euch geben, ich will euch ein neues Herz geben. Das ist ja das Zentrum meines Denkens und Planens und meines Arbeitens und Wirkens: Ich will euch ein neues Herz geben.
Jetzt lasst uns doch noch einmal einen Blick in die Pfingstgeschichte tun. Wie war es denn damals bei den ersten Christen, damals, als Petrus seine Ansprache hielt? Da wurde ja ganz konkret von Sünde und Schuld gesprochen, das heißt, und es durchbohrte das Herz der Leute.
Es ist ganz gut, wenn wir noch einen Augenblick innehalten. Mutlosigkeit, Hoffnungslosigkeit kommt immer aus unseren Versäumnissen. Und ich weiß, dass viele im Alter deshalb so traurig und gebeugt leben, weil sie sich zurückerinnern an viel Versäumtes im Leben: Ich habe viel falsch gemacht.
Und wo der Geist Gottes kommt, da muss man jetzt einmal sehen, was die Wirkungen des Geistes Gottes sind. Es sind ja heute viele beunruhigte Fragen: Woran erkennt man, dass man den Geist Gottes hat? Ich habe die Bibel sorgfältig studiert. Ich bestreite, dass man den Geist Gottes an irgendwelchen äußerlichen Symptomen erkennt. Die waren ganz verschieden. Es gab nur einmal das Brausen in Apostelgeschichte 2. Es ist völlig falsch, wenn einer behauptet, man erkenne es am Zungenreden. Wie oft hat Gott seinen Geist ohne das gegeben. Das war am meisten in der Missionssituation, wo es in die neuen Völker hinein ging. Da hat Gott gezeigt, er will auch in anderen Sprachen verherrlicht sein. Aber unsere Missionare müssen treu die Sprachen lernen, weil Gott das nicht mehr schenkt, dass man ohne Sprachenlernen in der anderen Kultur verstanden wird.
Sondern was ist das Kennzeichen, wenn der Geist Gottes kommt? Dass er uns von der Sünde überführt. Und plötzlich wird das so erschreckend: Ich habe gesündigt. Aber da wollen wir nicht stehen bleiben, sondern dann dürfen wir aufsehen zu Jesus. So hat damals Petrus diese Menschen angeredet und ihnen die Vergebung in Jesus zugesprochen. Das ist der Grund, dass wir nicht mehr mutlos sind, weil es Vergebung gibt.
Und ich möchte Sie bitten: Legen Sie Ihre Mutlosigkeit und Ihre Hoffnungslosigkeit nieder, dort bei Jesus. Und freuen Sie sich, dass er Sie braucht. Ich will reines Wasser über euch gießen. Auch das geht nicht auf die Taufe, sondern auf das Reinigungswasser, dass Gottes Geist uns rein machen will von der alten Vergangenheit.
Und jetzt gilt das wirklich: Denkt nicht mehr an das Alte, erinnert euch nicht mehr daran. Lasst euch nicht mehr bedrücken von dem, was wie eine Last auf euch lag. Jesus ist da, der will sich in deinem Leben verherrlichen. Und er geht mit dir und gebraucht dich. Schluss mit der Hoffnungslosigkeit, Schluss mit dieser Resignation. Geh fröhlich deines Weges, du darfst etwas für ihn wirken, du wirst gebraucht.
Also, das ist jetzt wichtig. Ich möchte in diesem zweiten Punkt von der Reinigung unseres Lebens reden. Sehen Sie, ich kann mein Leben nicht reinigen, auch wenn ich mich noch so sehr bemühe und kasteie. Ich kann versuchen, mich zu bessern und immer wieder an mir zu arbeiten, ich kriege das nicht hin. Ich kann mich noch so sehr bemühen und verkrampfen. Ich kann mir nur vom Geist Gottes Schuld zeigen lassen.
Und dann heißt es ja in den Worten Jesu: Er hat so groß angefangen. Der Geist Gottes wird mich verklären. Das ist eine Wirkung des Geistes Gottes, dass er uns wie im Scheinwerferlicht Jesus groß macht. Daran erkennt man den Geist Gottes: Er macht uns den Blick frei, dass ich glauben kann und dass ich sagen kann: Ja, Jesus starb für mich, er ist mein Herr und mein Heiland. Dann gibt es keine Mutlosigkeit mehr.
Mut durch den Geist und die Kraft des Glaubens
Darf ich Ihnen noch eine Geschichte erzählen von einem Mann, der mit dem Heiligen Geist erfüllt war? Das war David, er war noch ein Junge. Und da kam er ins Feldlager Israels. Er saß im Zelt bei seinen Brüdern, und wie es so im Geschwisterkreis ist – wer Geschwister hatte, ich hatte welche, ich weiß, wie das ist – da wird man immer gehänselt: Du bist doch nichts, und was willst denn du, und so. Und dann haben die Brüder gesagt, du bist nur gekommen, um ein bisschen Schau zu machen, und so.
Und mittendrin hört David, wie Goliath den Gott Israels lästert. Da sagt David: Warum geht da niemand rüber und stellt das ab? Der Name Gottes darf doch nicht gelästert werden. Und dann sagen die Brüder: Ja, der ist so groß, und der hat eine Rüstung, und gegen den kann keiner an. Da sagt David: Dann gehe ich rüber.
Nicht weil er tollkühn war, sondern weil der Heilige Geist mutig macht. Und da gab es immer wieder Menschen, die ihm gehorsam gegen Gott hinausgegangen sind in den Dienst. Gehen Sie an Ihren Platz, gehen Sie hinein in diese Welt. Ja, wir wollen in die Welt hinein, aber in der Kraft des Geistes Gottes wirken. Ich komme zu Dir im Namen des Herrn Sebaot, das macht mir der Geist Gottes groß. Ich kann nicht anders Christ sein als in der Kraft des Heiligen Geistes.
Und wir wollen auch aufpassen, dass wir den Heiligen Geist nicht betrüben, auch das sagt uns die Schrift. Der Heilige Geist ist so zart, dass er sich zurückzieht, da, wo wir wieder die Sünde in unser Leben einlassen. Der Heilige Geist ist nicht so starr bei uns, dass man ihn für alle Zeiten gepachtet hat. So ist es jetzt so wichtig, dass wir uns immer wieder reinigen. Gott sagt: Ich will euch reinigen, und dann will ich meinen Geist in euch geben.
Ich kann den Geist Gottes nicht empfangen, solange ich bewusst und wissentlich gegen Gottes Gebot sündige. Darum ist es so wichtig, dass ich mich reinige und lossage und dann sage: Herr, ich will deinen Geist haben. Und dann kannst du, Herr, in mir leben und mir Mut und Zuversicht schenken.
Segen für die Welt durch verwandelte Menschen
Noch ein letztes Wort: Ein Segen für die Welt, ein Segen für die Welt sollen wir sein. Ja, jetzt geht es doch noch um die Welt. Aber ich meine, ein wenig anders, als es vielleicht heute in diesen vielen Demonstrationen geschieht, die auch in der Kirche immer wieder raumgreifend sind. Nicht durch grosse Resolutionen, die wir verfassen, nicht durch Demonstrationen, die wir auf den Strassen abhalten, wirken wir, sondern durch verwandelte Menschen.
Das ist Gottes Programm. Gott hält nicht viel von Sprüchen. Er will uns umwandeln zu Menschen, die in seinen Geboten wandeln, seine Rechte halten und danach tun. Er will uns zu Tatmenschen machen, das ist sein Programm am Pfingsttag.
Schauen Sie sich doch noch einmal an, wie war das denn am Pfingstfest? Das waren keine bigotten Leute, sondern das waren Menschen der Liebe, die ihr Hab und Gut einsetzten im Dienst an den Notleidenden, die sich verströmten in der Liebe, die herzliche Gemeinschaft miteinander hatten. So wunderbar. Gottes Geist will doch in ihnen tätig sein, und er kann sie umformen. Er kann vollendete Bekehrungen schaffen, unser ganzes Wesen anpassen, dass wirklich das geschieht, was bei Jesus geschehen ist, dass er, der Geist Gottes, in uns ruht. Und wir mit Lust Gottes Gebote erfüllen und in seinen Wegen wandeln.
Ich brauche die Umwandlung durch Gottes Geist. Ich möchte mich heute am Pfingsttag wieder ausstrecken: Herr, gib mir deinen Heiligen Geist! August Hermann Francke hat einmal das schöne Wort gesagt: Gott will seinen Geist ohne Unterlass tätig sein lassen, und wer nicht nimmt, der kann sich nicht entschuldigen.
Es muss gar nichts geschehen, als dass Gottes Geist jetzt in Ihrem Leben Raum greifen will. Legen Sie Sünde ab, bekennen Sie Schuld, und dann nehmen Sie. Dann wird das wunderbare Geschehen, dass Gott in Ihrem Leben tätig sein will.
Es ist mir heute schwer gefallen, mich wieder zu beschränken und nach einer gewissen Zeit mit der Predigt aufzuhören. Jetzt müsste man eigentlich anfangen, das herrliche Kapitel aus Römer 8 auszulegen, wo Paulus davon spricht, wie das ist bei Menschen, die sich vom Geist Gottes bestimmen lassen. Dort heisst es: Wenn nun der Geist dessen, also der Geist Gottes, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch ist, der wird auch eure toten Leiber lebendig machen.
Wissen Sie, wie sich Ihre Ehe verwandelt, wie sich Ihr ganzes Wesen verwandelt, wenn der Geist Gottes in Ihnen wirkt? Sie ahnen gar nicht, was aus Ihrem Leben werden kann, ohne äussere Verrenkung und Verkrampfung, indem der Geist Gottes in aller Stille wirkt. Sie werden ein Mensch, der eine Leuchtkraft hineingeben kann in die Dunkelheit dieser Welt, durch Tatchristentum, dadurch, dass der Geist Gottes in uns wirkt.
Herr, mach uns so zu Menschen, die du umwandeln kannst. Und dann wissen Sie meine alte Bitte: Sagen Sie nie mehr zu den Pastoren, die ein Profigehalt beziehen, Geistliche. Sie müssen ein Geistlicher sein, ein geistlicher Mensch, der vom Geist Gottes bewegt ist. Das ist nicht eine Frage des Angestelltenverhältnisses in der Kirche.
Wenn wir keine vom Geist Gottes durchdrungenen Menschen sind, sind wir unbrauchbar. Dann sind wir keine Jesusmenschen, dann gehören wir Jesus nicht. Wir brauchen Gottes Geist, der in unserem Leben wirkt und der etwas Grosses durchsetzen will zur Ehre Gottes. Amen.
Abschließende Bitte, Lied, Gebet und Hinweise
Nun singen wir vom Lied 106: „Komm, oh komm, du Geist des Lebens“. Da singen wir die Verse sechs, sieben und acht: „Oh du Geist der Kraft und Stärke“, „du gewisser neuer Geist“. Dass gerade der Geist wirkt, dann, wenn das Satanswerk in unserem Leben sich so machtvoll zeigt.
Beten: Herr, du willst, und wir sind oft so verschlossen. Du willst uns erfüllen, du klopfst bei uns an, immer wieder und immer wieder, und wir sperren uns gegen dein Kommen. Ach, was könnte aus unserem Leben werden, wenn wir uns ganz öffnen für dich!
Und so komm her, zieh ein und erfülle uns mit deinem Geist, dass unsere Gedanken und unser Herz, unser Wollen und Plan ganz durchdrungen wird von dir. Du kannst das in uns schaffen, dass Liebe und Friede, Geduld und Freundlichkeit uns wesensmäßig eigen sind.
Wir leiden so darunter, Herr, dass wir so wenig können, immer wieder, wenn wir uns selbst prüfen im Licht deines Wortes. Doch du willst das schaffen, du willst das vollbringen. Es soll nicht durch Heer oder Kraft geschehen, sondern durch deinen Geist.
Und wir möchten jetzt auch um Erneuerung unserer Gemeinde bitten, dass dies in allen Kreisen und Gruppen geschieht. Wirke du dies auch heute bei den Jugendtreffen in Eidingen und Esslingen und bei der Missionskonferenz in Liebenzell und in all den Gottesdiensten, wo dein Wort verkündigt wird.
Vor allem bitten wir dich um neues Leben auch in unserem Land, wo so viel erstarrt ist und so viele Menschen nur noch deinen Namen tragen und nichts mehr von deiner Kraft wissen. Erneuere du deine Gemeinde und beginne bei uns.
Bekräftige du dein Wort, wenn wir es lesen und hören, dass es uns durchdringt und uns überführt in der Schuld und uns dann dich groß macht als den Herrn und Erlöser, Heiland und Retter.
Wir wollen auch darum bitten, dass du jetzt durch deinen Geist wirkst an den Kranken und Mutlosen, den Hoffnungslosen und Verzagten, den Resignierten und Alten. Gib du ihnen noch einmal eine neue Glaubensfreude, da sie bis in die Todesstunde hinein fröhlich von dir reden können und deinen Namen groß machen vor der Welt.
Lasst uns gemeinsam beten: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigen. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Wir wollen noch einmal singen. Es gibt so viele schöne Pfingstlieder, und wir können sie gar nicht singen. Sie sollen sie liebgewinnen, sie müssen sie sich selbst ersingen. Ich möchte mit Ihnen noch den vierten Vers vom Lied „Sollte ich meinem Gott nicht singen“ singen. Da steht das drin von der Führung durch den Geist Gottes.
Sehr merkwürdig: Wir predigen so oft von der großen Gabe des Geistes, und doch können wir es nur verstehen, wenn wir ihn auch aufnehmen. Wir wollen auch den ganzen Schatz der Väter immer wieder ergreifen. Da gefällt mir so in der Formulierung von Paul Gerhardt: „Wie der Geist Gottes mich erfüllt mit dem hellen Glaubenslicht, das des Todes Macht zerbricht.“
Ja, die Hölle selbst macht stille. Nur der Heilige Geist kann mein Glaubensfeuer am Brennen erhalten, so dass es die Todesmacht nicht zerstören kann. Und er, der so mit seinen Depressionen rang, der hat das entdeckt, dass auch die Macht der Hölle schweigen muss vor dem Licht des Glaubens. Der Herr schenke uns diese Glaubensfestigkeit durch seinen Heiligen Geist.
Mich interessiert das auch: Was ist die biblische Lehre vom Heiligen Geist? Wir hatten ja früher auch in den Pfingsttagen, aber viele sind daher unterwegs auch früher ganze Lehrpredigten gehalten. Die können Sie gerne auf Kassette auch noch mal haben, da liegen vielleicht noch welche da, oder man kann sie noch mal kopieren.
Es ist interessant, was hier auch Paul Gerhardt sagt, dass die Gabe des Geistes gebunden ist an das Wort Gottes. Er gibt ihn mir durch sein Wort. Warum haben denn die Väter darauf so Wert gelegt? Es gab im Lauf der Kirchengeschichte in jedem Jahrhundert schreckliche Fehlentwicklungen und sektiererische Strömungen, die alle immer wieder das Wirken des Geistes Gottes gelöst haben vom Wort.
Da gibt es ja ein Wort Jesu in Johannes 14, wo Jesus sagt, der Geist Gottes, wenn er kommen wird, wird es von dem Meinen nehmen. Er wird es von den Jesusworten nehmen und mich verklären. Die Aufgabe des Geistes Gottes ist eine Funktion, das Werk Christi und sein Wort uns eindringlich im Herzen zu verpflanzen.
Und es gibt eine ganz verhängnisvolle Fehlentwicklung, wenn man das Wirken des Geistes Gottes löst vom Wort Gottes in der Bibel. Und all diese Dinge sind wichtig, wenn man so ein paar Punkte haben will, auch in der ganzen Freude, damit man es klären kann. Das ist gut und wichtig und auch gerade in dem Vers hier von Paul Gerhardt so schön ausgedrückt.
Nun sind noch einige Dinge bekannt zu machen. Am Dienstag ist kein Bibeltraining, weil am morgigen Tag Feiertag mit Predigt ist, aber nur um 9.30 Uhr morgen.
Dann hat es Kummer gegeben, das tut mir ganz leid mit den Reservierungen vom Gemeindetag. Da haben Leute gefragt: Was ist denn los bei euch? Kostet es fünf Mark, das kostet andernorts drei Mark. Ich sage es Ihnen freimütig, wie das ist. Da steht nämlich hinten drin: Reservierungen ein bis neun Plätze kosten fünf Mark, über neun Plätze kostet es drei Mark.
Ich habe gedacht, wir legen den Preis zugrunde, weil der Gemeindetag ja auch seine Unkosten decken muss. Jetzt habe ich Ihnen einfach fünf Mark verrechnet, aber das führen wir alles in den Gemeindetag ab. Wenn es aber Ihre Kraft übersteigt, dann zahlen Sie drei Mark. Ich möchte keinen Kummer, wir sind hier im Schwabenland, und da muss man aufpassen. Also, ich habe das so verstanden.
Nochmal möchte ich Ihnen sagen, warum, wie ist das? Beim Gemeindetag ist nämlich so der VfB und die Stadtverwaltung eine ganz tolle Regelung: Für jede verkaufte Eintrittskarte wird eine ganz hohe Gebühr verlangt, und da ist man draufgekommen, dass, wenn man keine Eintrittskarten verkauft, dann ist auch die Gebühr nicht zu bezahlen. So ist für den Gemeindetag die Miete des Stadions unheimlich billig.
Wir verkaufen keine Karten, wir haben nur die Reservierung. Der Eintritt ist frei am Gemeindetag, so ist es nur eine Reservierungsgebühr und eine Spende für den Gemeindetag. Ich hoffe, dass sich jetzt alles geklärt hat. Verstehen Sie es ganz günstig: Der Eintritt ist frei beim Gemeindetag, jeder kriegt rein, jeder kommt rein, sondern nur wer einen überdachten Sitzplatz will, der kann das gegen eine Gebühr reservieren lassen.
Ich finde es schön, wenn wir mithelfen, dass auch dieser Gemeindetag stattfinden kann. Nun möchte ich Sie bitten, dass Sie auch das noch bekannt machen. Sie können auch nachher noch mal so eine Karte mitnehmen. Hinten am Simpsons steht die Frau Stocker-Schwarz, die das noch verkauft. Hinten liegen auch noch auf der rechten Seite die Anmeldeformulare vom Waldheim, da liegen auch Plakate vom Gemeindeheim. Auf der linken Seite liegen noch Prospekte von unseren Jugendfreizeiten.
Dreißig junge Männer haben sich schon nach Spanien angemeldet, die haben noch einige Plätze frei. Falls junge Männer mitwollen: Zeltlager in Spanien, das liegt links drüben, da muss man sich dann bald anmelden.
Das Opfer heute ist von der Kirchenleitung bestimmt für die ökumenische Nothilfe. Getraut werden am nächsten Samstag um 13.30 Uhr Ulrich Eugen Hagmann, Zell unter Eichenberg, Heizungsfachwirt, und Marius Raff aus der Hohenheimer Straße 21, Krankenschwester, sowie um 14.30 Uhr Benedikt Röder, Bäcker aus Stuttgart 70, Albstraße 55a, und Kristelroth, auch Bäcker, Urbanstraße 55.
Bestattet wurde in der vergangenen Woche Marie Steinle, geborene Stoll, 88 Jahre, in der Wächterstraße 5,4. Und wir hörten das Konfirmationswort: In Christus haben wir die Erlösung durch sein Blut.
Und nun sendet uns unser Herr in diese Welt, und er will uns ausrüsten und stark machen durch seinen Geist. Herr, segne uns und behüte uns. Er lasse dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Herr, erhebe dein Angesicht auf uns und gib uns deinen Frieden!

