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Wie sehr dich Gott segnen will

5. Mose 30,914.06.2020
SerieTeil 166 / 366Solid Joys
Gott segnet uns nicht widerwillig. Gottes Güte hat eine Art Eifer an sich. Er wartet nicht darauf, dass wir zu ihm kommen. Er kommt zu uns, weil er Freude daran hat, uns Gutes zu tun.

Gottes Freude am Guten

Vierzehnter Juni, wie sehr dich Gott segnen will. Denn der Herr wird sich wieder über dich freuen zum Guten. 5. Mose 30,9.
Gott segnet uns nicht widerwillig. Gottes Güte hat eine Art Eifer an sich. Er wartet nicht darauf, dass wir zu ihm kommen. Er kommt zu uns, weil er Freude daran hat, uns Gutes zu tun.
Gott wartet nicht auf uns, er geht uns nach. Das ist die wörtliche Übersetzung von Psalm 23,6: Güte und Gnade werden mir mein Leben lang nachgehen.
Gott liebt es, Gnade zu üben. Lass es mich wiederholen: Gott liebt es, Gnade zu üben. Er ist weder zögerlich noch unentschlossen noch zaghaft in seinem Wunsch, seinem Volk Gutes zu tun.

Die Schnelligkeit seiner Barmherzigkeit

Sein Zorn ist mehrfach gesichert und feuert nicht einfach ab, aber seine Gnade geht innerhalb von Millisekunden los. Das war, was er meinte, als er auf dem Berg Sinai herabkam und zu Mose sagte: Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue.
Es war, was er meinte, als er in Jeremia 9,23 sagte: „Ich bin der Herr, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden. Denn daran habe ich Wohlgefallen, spricht der Herr.“
Gott ist nie reizbar oder aufbrausend, er ist nie jähzornig. Stattdessen hat er eine unendliche Tatkraft, gepaart mit einem absolut uneingeschränkten und endlosen Enthusiasmus, der alles daransetzt, seine Freude zu verwirklichen.

Gottes unerschöpfliche Güte

Das ist für uns schwer zu verstehen, weil wir jeden Tag schlafen müssen, um mit dem Leben fertig zu werden, geschweige denn, damit es uns gut geht. Unsere Gefühle sind ein ständiges Auf und Ab. An einem Tag sind wir gelangweilt und entmutigt, und schon am nächsten Tag wieder hoffnungsvoll und begeistert.
Wir sind wie kleine Geysire, die gurgeln und sprudeln und gelegentlich in die Höhe spritzen. Aber Gott ist wie die großen Niagarafälle. Man sieht jede einzelne Minute einhundertsechsundachtzigtausend Tonnen Wasser in die Tiefen stürzen und denkt: Es kann doch nicht Jahr für Jahr mit dieser Kraft weitergehen. Und doch tut es das.
So ist es auch mit Gottes Güte. Er wird seiner Güte nie müde, sie wird nie langweilig für ihn, die Niagarafälle seiner Gnade versiegen nie.