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Der Glaube ehrt den, dem er vertraut

Römer 4,2023.06.2020
SerieTeil 175 / 366Solid Joys
Gott empfängt nur dann die Ehre, wenn unser Streben aus der Kraft des Glaubens an seine Verheißungen kommt.
  1. Juni

Die Ehre Gottes im Glauben

Der Glaube ehrt den, dem er vertraut. Er verzweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab. Römer 4,20.
O, wie sehr ich mich danach sehne, dass Gott durch unser Streben nach Heiligung und Liebe geehrt wird! Aber Gott empfängt nur dann die Ehre, wenn unser Streben aus der Kraft des Glaubens an seine Verheißungen kommt. Und der Gott, der sich am vollkommensten in Jesus Christus offenbart hat, der für unsere Sünden gekreuzigt und zu unserer Rechtfertigung auferweckt wurde, Römer 4,25, wird am meisten geehrt, wenn wir seine Verheißungen mit freudiger Festigkeit ergreifen, weil wir mit dem Blut seines Sohnes erkauft sind.

Vertrauen auf die kommende Gnade

Gott wird geehrt, wenn uns unsere Schwachheit und unser Versagen demütig machen und wenn wir auf seine zukünftige Gnade bauen. Darum geht es in Römer 4, als Paulus Abrahams Glauben beschreibt.
Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab. Er wurde stark durch den Glauben und gab so Gott die Ehre.
Der Glaube an Gottes Verheißungen ehrt Gott für seine alles übertreffende Weisheit, Stärke, Güte und Vertrauenswürdigkeit.

Heiligkeit aus dem Glauben

Wenn wir also nicht lernen, aus dem Glauben an Gottes Verheißungen seiner zukünftigen Gnade zu leben, dann können wir die bemerkenswerteste fromme Strenge an den Tag legen, ohne Gott damit im mindesten zu ehren. Er wird geehrt, wenn die Kraft zu einem Leben in Heiligkeit aus dem demütigen Glauben an seine zukünftige Gnade kommt.
Martin Luther schreibt weiter: Mit dem Glauben verhält es sich so: Wer einem anderen glaubt, der glaubt ihm darum, weil er ihn für einen gerechten, wahrhaftigen Mann ansieht. Das ist die größte Ehre, die ein Mensch dem anderen antun kann. Ebenso verhält es sich, wenn die Seele Gottes Wort fest glaubt. Dann hält sie ihn für wahrhaftig, recht und gerecht. Damit tut sie ihm die allergrößte Ehre, die sie ihm tun kann. Der vertrauenswürdige Schenker empfängt die Ehre.

Das Ziel eines Lebens zur Ehre Gottes

Mein grösster Wunsch ist, dass wir lernen, zu Gottes Ehre zu leben. Das bedeutet, aus dem Glauben an die zukünftige Gnade zu leben. Und das wiederum bedeutet, unseren Unglauben in all seinen Ausprägungen zu bekämpfen.