27.09.2026
Serie•Teil 5 / 8Der Judasbrief
Dieser Inhalt wird noch redaktionell aufbereitet.
Aktuell können Elemente fehlen oder falsch angezeigt werden.
Generierte Mitschrift
Die nachfolgende Mitschrift wurde automatisch mit KI-Technologie erstellt und kann Fehler enthalten. Im Zweifel gilt das gesprochene Wort.
Einleitung und Ausgangspunkt
Die Tumatage 2026. Der Judasbrief.
Theologie, die dich im Glauben wachsen lässt. Nachfolge praktisch. Dein geistlicher Impuls für den Tag.
Mein Name ist Jürgen Fischer, und statt Jesu Leben und Lehre gibt es ein paar Gedanken von seinem Halbbruder.
Wir hatten sie, die scheinheiligen, geldgierigen Rebellen, die sich heimlich in eure Gemeinden einschleichen. Und wir müssen uns vor ihnen hüten.
Die Gefahr in der Gemeinde
Warum? Vers zwölf: Diese sind Flecken bei euren Liebesmalen, indem sie es sich ohne Furcht mit euch gutgehen lassen und sich selbst weiden.
Bei dem Wort Flecken könnte man auch anders übersetzen. Man könnte auch übersetzen: Diese sind verborgene Klippen. Das ist also ganz spannend. Hier gibt es sprachlich ein Wort, das man in zwei ganz unterschiedliche Richtungen verstehen kann. Die Frage ist ein wenig, was er meint, beziehungsweise ob er vielleicht beides meint. Das geht nämlich. Man kann ganz bewusst so formulieren, dass der Zuhörer zwei Dinge hört und sagt: Beides passt. Also Flecken passt genauso wie verborgene Klippen.
Das eine ist diese Gefahr: Da ist unter der Oberfläche ein Stein, und wenn ich darüberfahre, dann mache ich mir mein Schiff kaputt und gehe unter. Das gilt für diese Rebellen ganz einfach deshalb, weil sie für die Gemeinschaft eine Gefahr darstellen, für den Glauben der Geschwister eine Gefahr darstellen. Und auf der anderen Seite sind sie eine Verunreinigung, eine kultische Verunreinigung. Man trifft sich, um das Mahl des Herrn miteinander einzunehmen, Gott zu feiern, und mittendrin sitzen Leute, die da gar nicht hingehören. Da ist eine heilige Gemeinde, und mittendrin sind Leute, die in Wirklichkeit unheilig leben.
Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Wenn du in der letzten Woche gesündigt hast, dann gehörst du zum Brotbrechen, okay? Also nur weil du gesündigt hast, bist du nicht ein Flecken, der am Sonntag nicht im Gottesdienst auftauchen soll. Wenn du gesündigt hast, dann bekennst du das vor Gott, freust dich an der Rettung und gehst zum Gottesdienst.
Hier sind Leute gemeint, die ihre Sünde nicht bekennen wollen. Die sind froh, so wie sie sind. Das sind Menschen, die nicht für Gott leben, die ihre Sünde erklären können: Ich habe das geträumt, ich habe da eine Sonderoffenbarung, Gott hat mir das erlaubt. Sie verhalten sich auf eine Weise, dass du sagst: Das erinnert mich mehr an alttestamentliche Sünder als an neutestamentliche Heilige. Wenn du sie duldest, sind sie ein Problem.
Also geht es um Menschen, die ohne Buße, ohne Reue in der Gemeinde einfach in ihrer Sünde weiterleben. Und wenn man sie darauf anspricht, dann sagen sie so etwas wie: Ist schon gut, hab dich mal nicht so. Da musst du sagen: Nein, die haben tatsächlich dort, wo es um das Miteinander in der Gemeinde geht, dort, wo man sehr persönlich Gott feiert und Gemeinschaft lebt, nichts verloren.
Indem sie es sich ohne Furcht, also ohne Gottesfurcht, mit euch gutgehen lassen und sich selbst weiden. Hier werden diese Irrlehrer als Hirten dargestellt, die sich selbst weiden. Das sind Leute, die davon den Vorteil haben. Sie nutzen ihren Einfluss, um aus der Gemeinde für sich finanzielle Unterstützung, Unterkunft, Reputation oder Ähnliches abzuziehen. Und dabei sind sie Leute, die überhaupt nicht halten können, was sie anderen versprechen.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wenn ich mir Irrlehrer anschaue. Die sind ja nun im Internet gang und gäbe. Von daher kann man sie sich anschauen, man kann sehen, wie sie auftreten, wie sie sich geben. Und das ist wirklich total drollig, mit welcher Selbstverständlichkeit und auch mit welchem Sendungsbewusstsein manche Leute auftreten, bei denen du ganz genau weißt: Das, was die erzählen, ist einfach Unsinn. Es ist nicht das Evangelium. Wenn du das glaubst, gehst du nicht bei Gott in den Himmel ein, sondern du gehst verloren.
Bilder von Enttäuschung und Gericht
Es sind Leute, die Wolken ohne Wasser sind, von Winden fortgetrieben.
Das sind Leute, und jetzt müsst ihr euch hineinversetzen in die damalige Zeit, vielleicht so ein bisschen in das Klima von Israel. Da ist es trocken. Und wenn dann mal Wolken am Himmel erscheinen, dann hofft man einfach auf Regen. Den Regen braucht man auch. Wenn jetzt diese Regenwolken vom Wind fortgetrieben werden, ist man traurig. Man hatte eben noch die Hoffnung: Hier geht etwas voran, hier wird es regnen, es gibt Frucht, hier wächst etwas. Nein, das ist nicht so.
Und genau so sind diese Leute: Wolken ohne Wasser. Sie sind für die, die auf sie vertrauen, eine ganz herbe Enttäuschung. Sie halten nicht, was sie versprechen. Sie sind fruchtlos. Hier sind spätherbstliche Bäume gemeint. Das ist also nicht ein Bild für Bäume nach der Ernte, sondern für Bäume, die noch nicht einmal nach der Zeit der Ernte irgendwelche Frucht tragen. Also ist hier alle Hoffnung auf Frucht endgültig vorbei. Fruchtlos, zweimal erstorben, also völlig tot, entwurzelt. Da gibt es auch in Zukunft nichts von ihnen.
Das sind die Bilder. Das sind Leute in der Gemeinde. Und du musst einfach sagen: Die sind eine Gefahr für uns. Wenn wir mit denen gesehen werden, beflecken sie unsere Gemeinschaft. Auf die darfst du nicht hoffen, und du darfst auch nicht erwarten, dass von denen irgendeine Frucht kommt. Das Einzige, was von denen kommt, ist der Dreck aus ihrem Leben, an dem du dich verunreinigen kannst.
Vers 13: Wilde Meereswogen, die ihre eigenen Schändlichkeiten ausschäumen. Kennt ihr das so am Meer, wenn da so dieser schleimige Schaum ist? Kennt ihr den, wenn die Wellen so kommen, diesen dreckigen, schleimigen Schaum am Strand? Das ist das Einzige, was sie ausschäumen: Schändlichkeiten, also ihre bösen Taten.
Sie sind gefährlich, sie sind enttäuschend, sie sind fruchtlos, und sie tun aktiv das Böse. Sie sind Irrsterne. Und hier wieder die Idee bei einem Stern in der damaligen Zeit: Der soll Orientierung geben. Bis im Schiff auf dem Meer siehst du einen Stern und weißt: Ah, da muss ich hin. Irrsterne führen dich nirgendwo hin. Sie versprechen Orientierung, aber in Wirklichkeit führen sie dich in die Irre. Ihnen ist das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt. Das ist das Gericht, von dem Judas am Anfang spricht.
Diese Leute gehen verloren, und sie versuchen, möglichst viele Leute mit in die Verlorenheit, in ihre eigene Verdorbenheit hineinzuziehen. Lass dich von ihnen bitte nicht zur Sünde verführen. Darum geht es.
Wenn du auf Menschen in Gemeinden stößt, wo du den Eindruck hast, da ist moralisch der Kompass richtig kaputt, dann darfst du über diese Leute denken, was der Judasbrief über sie denkt. Du darfst sagen: Das sind Gottlose, die haben nicht den Geist Gottes, da ist richtig etwas kaputt, die sind gefährlich. Von denen muss ich mich fernhalten. An denen darf ich mich nicht orientieren. Das sind Leute, die den einen für allemal den heiligen überlieferten Glauben, die Glaubensgrundlage, nicht festgehalten, nicht bewahrt haben, sondern die ihr eigenes Ding durchziehen und versuchen, Menschen zu weiden, Menschen auszunehmen, für sich einen Vorteil aus der Gemeinschaft zu ziehen, und das auf Kosten der anderen.
Das Zitat aus Henoch und seine Bedeutung
Jetzt kommt ein ganz interessantes Zitat. Judas schreibt: „Es hat aber auch Henoch, der siebente von Adam an, von ihnen geweissagt und gesagt.“
Und das ist jetzt total spannend. Hier haben wir im Neuen Testament ein Zitat aus einem Buch, das nicht in der Bibel ist. Und noch schlimmer: Es ist ein Buch, das irgendwann zwischen dem dritten Jahrhundert vor Christus und dem ersten Jahrhundert nach Christus entstanden ist, also irgendwo in dieser Zeit. Es ist eine Sammlung von Texten, und es ist das erste Buch Henoch.
Aber Henoch hat das nicht geschrieben, weil Henoch zu der Zeit, als das Buch entstand, schon lange tot war. Die Frage ist: Wie kann das sein, dass man im Neuen Testament, also von einem Schreiber, der anscheinend durch den Geist Gottes inspiriert ist, ein Zitat aus einem Buch bekommt, bei dem wir eigentlich sagen müssen: Bis auf eine einzige Kirche, nämlich die äthiopisch-orthodoxe Kirche, hat keine Kirche in der gesamten Kirchengeschichte und auch nicht das Judentum das erste Buch Henoch für kanonisch erkannt?
Also: Keiner sagt, das ist Bibel. Und trotzdem sagt Judas: Ich zitiere da jetzt raus. Wie geht so etwas? Das ist die Frage.
Und man kann auf diese Frage ganz unterschiedliche Antworten geben. Ich möchte eine ganz simple Antwort geben, weil ich sie für die richtige halte. Ich mag immer die einfachen Antworten. Wenn Judas das erste Buch Henoch zitiert, dann tut er es nicht, um zu sagen: Das erste Buch Henoch ist inspiriert, und das müssen wir jetzt neben die Bibel stellen als ein weiteres Buch, das wir noch nicht kennen. Er macht etwas ganz anderes.
Er benutzt ein Buch, das in irgendeiner Weise bei seinen Zuhörern und womöglich, das müssen wir ein bisschen hineinlesen, vielleicht auch bei den Irrlehrern eine Bedeutung hatte. Also: Er nimmt einen Text, von dem er weiß, dass er bei seinen Zuhörern eine Rolle spielt. Die kennen den Text, und dieser Text hat für sie eine Bedeutung.
Jetzt, bevor ich da weitergehe: Euch ist klar, dass im Neuen Testament durchaus Leute zitiert werden, die keine Christen sind, und doch kann der Autor sagen, dass das, was dieser Nichtchrist sagt, wahr ist. Vielleicht habt ihr das mal: Kannst du mir Apostelgeschichte 17,28 mal geben? Das ist Paulus auf dem Areopag, und da gibt es einen Philosophen, Aratus, der sagt: „Denn in ihm leben und weben und sind wir“, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: „Denn wir sind auch sein Geschlecht.“
Und dieses „denn wir sind auch sein Geschlecht“, das hat ein griechischer Philosoph, ein Dichter, gesagt. Und jetzt zitiert Paulus das. Warum? Weil es wahr ist. Das heißt, es gibt immer wieder Aussagen in der Kulturgeschichte, bei denen wir einfach sagen können: Die stimmen.
Ich muss da immer an einen meiner Lieblingsphilosophen des 20. Jahrhunderts denken, der eine Kernaussage des Lebens so auf den Punkt bringt: „I can’t get no satisfaction“ – 1965, Mick Jagger. Jetzt kannst du sagen: Aber das ist doch nicht Bibel. Stimmt. Aber wenn du jemandem zeigen möchtest, wo das Problem des Menschen liegt, dann bringt Mick Jagger das Gute auf den Punkt. Du kannst dich anstrengen, wie du willst. Am Ende ist dieses Leben ein Stückchen nichtig, ein Stückchen sinnlos. Es bringt mir nicht die Befriedigung, egal was ich mache. „I can’t get no satisfaction.“
Natürlich kannst du auch das Buch Prediger predigen. Ja, da steht das Gleiche drin. Aber ich kann auch aus der Kultur Texte entlehnen, die meine Zuhörer für sich akzeptieren. Das heißt: Ein Text kann Autorität haben, einfach dadurch, dass das, was er sagt, wahr ist und meine Zuhörer ihn kennen und ihm ein Stück Autorität zusprechen.
Ich mache das mal ganz banal. Es hat aber auch Sherlock Holmes, der berühmte Detektiv aus der Baker Street, von solchen Fällen gesprochen und gesagt: „Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, so unwahrscheinlich es auch erscheinen mag, die Wahrheit sein.“
Gab es Sherlock Holmes? Nein, es ist ein Stück Literatur. Und doch ist das, was hier steht, ihr kennt ihn oder die meisten von euch kennen ihn, und obwohl er eine literarische Figur ist, geben wir dem, was er sagt, innerlich ein Stück Autorität. Und wenn dann das, was gesagt ist, stimmt, wenn ich alles ausgeschlossen habe und das Unwahrscheinliche die Lösung sein muss, dann sage ich: Ja, so ist es. Obwohl das eine fiktive Person ist.
Oder stell dir vor, du möchtest evangelistisch auf einer Star-Wars-Celebration sein. Keiner von euch war wahrscheinlich jemals auf einer Star-Wars-Celebration. Das sind Leute, die Star-Wars-Fans sind, sich treffen, sich kostümieren und dann miteinander über Star Wars reden.
Jetzt stell dir vor, du möchtest einen evangelistischen Vortrag auf einer Star-Wars-Celebration machen. Ich könnte mir vorstellen, und ich habe jetzt ein Thema. Das Thema heißt: Du brauchst Jesus. Du brauchst ein Leben ohne Furcht. Du brauchst einen, der dir die Furcht aus dem Leben wegnimmt.
Stell dir vor, du möchtest das auf einer Star-Wars-Celebration bringen. Du könntest Folgendes sagen: Es hat aber auch Yoda, der große Meister des Jedi-Ordens, zu seinen Schülern gesprochen. Zitat: „Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Zorn, Zorn zu Hass, Hass zu Leid.“
Hat er das wirklich gesagt? Das ist ein Zitat. Und du kannst dieses Zitat nehmen. Und weil dir gegenüber Leute sitzen, die sagen: Ja, ich komme aus der Szene, für mich hat das eine Bedeutung, was da gesagt wird, kannst du auf diese innertextliche Autorität eine außertextliche Autorität aufsetzen. Du kannst sagen: Hier steckt in etwas, was du für wertvoll hältst, eine Wahrheit drin, die ich jetzt aufgreife und von der ich dir sage: Das ist etwas, wo Gott sich dazustellt und dir sagt, das stimmt.
Und das passiert hier mit dem ersten Buch Henoch. Leute haben ein Buch, das wir so nicht lesen. Also, ihr könnt das gerne lesen, aber das ist jetzt nicht das, wo Christen oft reinschauen, das weiß ich. Es ist ein pseudoepigraphisches Buch, das heißt, es ist ein Buch, das zum Formenkreis der apokalyptischen Literatur gehört. Und pseudoepigraph heißt: Man hat es einem Autor zugeschrieben, der es gar nicht geschrieben haben kann, nämlich Henoch, der schon lange tot war.
Dieses Buch ist bei den Zuhörern irgendwie von Wert. Da sagen die: Hey, wenn da was drinsteht, da höre ich noch mal hin. Und jetzt kommt Judas und sagt: Das, was da drinsteht, das stimmt. So wie wenn Yoda etwas über den Zorn sagt oder wenn Sherlock Holmes etwas über das Lösen von Fällen sagt und über die Wahrscheinlichkeit von Unwahrscheinlichkeiten. Da stimmt etwas.
Und so gehen wir hier ran. „Das hat aber auch Henoch, der siebente von Adam an“, und diese Formulierung „der siebente von Adam an“ zeigt, dass wir hier ein Zitat aus dem Buch Henoch haben, denn das ist eine typische Formulierung im Buch Henoch für Henoch selbst, der siebente von Adam an. Er hat von ihnen, also von diesen Bösewichten, geweissagt. Hier spricht Gott durch ihn.
Und bitte seid an der Stelle völlig entspannt: Gott kann im Neuen Testament zum Beispiel durch den Hohen Priester sprechen, Johannes 11,51. Da spricht er durch den Hohen Priester, der dann sagt, da muss einer sterben fürs Volk. Der ist auch nicht gläubig, aber Gott spricht durch ihn. Oder er kann am Anfang vom Lukasevangelium durch den Zacharias reden.
Gott kann Leute benutzen. Dass Gott spricht und dass Gott in der Kulturgeschichte spricht, dass es Aussagen gibt, wo Gott sich dahinterstellt und sagt: Ja, so ist es, das ist nicht ungewöhnlich.
Das angekündigte Gericht über die Gottlosen
Was sagt denn jetzt dieses Zitat aus dem ersten Buch Henoch? Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Myriaden, diese heiligen Myriaden, das sind Engel an dieser Stelle, um Gericht auszuüben gegen alle und alle Gottlosen zu überführen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.
Also noch einmal zurück: Hier ist ein Werk, das nicht zur Bibel gehört. Aber in diesem Werk gibt es eine Aussage über Gott und über das, was Gott am Ende der Zeit tut. Das ist jetzt keine gewaltige Aussage, das muss man auch noch sagen. Hier steht mehr oder weniger: Gott kommt wieder, die Engel kommen mit, und die Bösen werden gerichtet. Also nicht die superhippe Prophezeiung, bei der man sagt: Warten wir mal drauf, haben wir doch nie woanders gelesen.
Es kommt hier aber in einem Kontext, der für die Zuhörer eine besondere Brisanz hat. Vielleicht kommt diese besondere Brisanz daher, dass die Irrlehrer solche Texte aus dem ersten Buch Henoch für sich verwurschteln. Das kann gut sein. Dann bleibt man kulturell in dem Umfeld, wo auch die Gegner herkommen.
Auf alle Fälle gilt das, und Judas macht jetzt Folgendes und sagt: Ihr wisst, was Gott mit denen machen wird, die gottlos leben, oder? Zitat: „Er wird wiederkommen, und er wird die Gottlosen richten, also er wird Gericht ausüben gegen alle, die gottlos sind, die gottlose Werke tun, die als gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.“
Das heißt: Wenn du ein gottloses Leben führst, dann weiß Judas, was auf dich zukommt: Gericht.
Schluss und Segenswort
Das war’s für heute. Nimm dir in Ruhe Zeit, über den Judasbrief nachzudenken. Wo spricht er in dein Leben hinein?
Der Herr segne dich, erfahre seine Gnade und lebe in seinem Frieden. Amen.
Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!
Seine App "Frogwords" gibt's für Android und iOS.
Jürgens aktuellste Gebets-Infos gibt's hier zum Lesen und Abonnieren.
