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Prediger 10,1-11,8

Prediger 10,1-11,825.09.2016
Serie•Teil 8 / 9Prediger
Ein kleiner Fehltritt kann viel kaputtmachen. Und wer klug leben will, braucht mehr als gute Absichten: Gelassenheit, klare Worte und den Mut, trotzdem loszugehen.

Einordnung des Problems und erste Warnung

So, wir waren stehen geblieben bei der Aussage, es braucht nur eine Sünde, um ein Leben zu ruinieren. Das war ein bisschen übertrieben, das gebe ich zu. Also, es geht schon mit einer Sünde, wenn man es richtig gut anstellt, aber der Text gibt das eigentlich nicht her.
 Prediger 10,1:
Ein schönes Beispiel: Tote Fliegen lassen das Öl des Salbenmischers stinken und gären. Na, das kann man sich gut vorstellen. Du hast so einen Salbenmischer, und der hat da seine Salben. Und wenn da eine Fliege reinfällt oder ein paar Fliegen, die sich sofort hineinstürzen, dann ist es genau so. Tote Fliegen lassen das Öl des Salbenmischers stinken und gären. Du brauchst nicht viele solcher Fliegen, bevor du dein Öl wegschmeißen kannst.
Und dann heißt es hier: Ein wenig Torheit hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre. Es braucht lange, um eine Reputation, um einen guten Namen aufzubauen. Wenn dann nur ein wenig Torheit im Leben ist, wenn man dann nur ein ganz klein bisschen Torheit zulässt, dann können dumme Entscheidungen ganz schnell viel mehr Gewicht bekommen als dieses Leben voller Weisheit und Ehre. Das ist etwas, worauf man aufpassen muss.
Ich habe mir ein Beispiel überlegt. Einer der besseren Präsidenten der Vereinigten Staaten war Bill Clinton. Er hat ein paar sehr gute Sachen rechtlich auf den Weg gebracht. Aber woran erinnert man sich bei Bill Clinton? An Monica Lewinsky, ganz genau. Seine Affäre mit Monica Lewinsky, das ist es, was hängen bleibt. Wie gesagt: politisch nicht schlecht, was er gemacht hat. Aber das, was stecken bleibt, ist, was er mit einer Praktikantin gemacht hat.
Ein wenig Torheit, das muss doch nicht sein. Ein wenig Torheit hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre. In aller Zukunft ist es das, was man mit ihm verbindet, zumindest jetzt als Europäer, wenn man ein bisschen weiter weg ist. Das ist halt einer, der genau ... Also: aufpassen. Aufpassen, wie man lebt. Es braucht nicht viel, damit andere Leute einen für nicht glaubwürdig halten. Es ist gut, wenn man sich diesen Satz vor Augen hält.

Wie Worte das Innere sichtbar machen

Der Verstand, Vers 2: Der Verstand des Weisen ist zu seiner Rechten, und der Verstand des Toren zu seiner Linken. Ich weiß nicht, ob ihr das versteht, aber rechts ist in der Bibel immer die Seite der Kraft, der Brauchbarkeit und der Ehre. Die Rechte ist also die kräftige Seite, und links ist entsprechend die Seite der Kraftlosigkeit, der Unbrauchbarkeit und der Unehre.
Wenn der Verstand des Weisen zu seiner Rechten ist, dann heißt das, der Weise kann mit seinem Verstand etwas anfangen. Und wenn der Verstand des Toren zu seiner Linken ist, dann kann der Tor das nicht.
Vers 3: Und auch wenn der Tor auf dem Weg geht, fehlt ihm der Verstand, und er sagt jedem, er sei ein Tor. Also, wenn man sich mit einem Dummkopf unterhält, dann merkt man ganz schnell, dass ihm der Durchblick fehlt.
Hier wird ein Prinzip deutlich, das auch der Herr Jesus bringt. Was wir sagen, verrät viel über unser Innerstes, vielleicht sogar viel mehr, als uns das manchmal lieb ist. Der Herr Jesus bringt das so auf den Punkt: Aus der Fülle des Herzens redet der Mund. Matthäus 12,34-35.
Aus der Fülle des Herzens redet der Mund. Was in meinem Herzen drin ist, das blubbert raus. Das betrifft die Dinge, die ich mag. Also wenn ich gerade begeistert bin von irgendetwas, weil meine Lieblingsfußballmannschaft gewonnen hat oder ich meine ultimative Eissorte gefunden habe oder was weiß ich, was auch immer, wenn ich begeistert bin, dann will das raus. Aus der Fülle des Herzens redet der Mund. Das zeigt aber auch, wie sehr mich das begeistert, wie sehr mich das ausfüllt.
Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz Böses hervor. Also, die einen sind begeistert davon, dass ihnen zum Beispiel Gottes Wort neu begegnet ist, dass sie etwas verstanden haben, dass Gott ihnen eine Idee geschenkt hat, wie man richtig lebt, und müssen das dem anderen unbedingt gleich schreiben: Hey, ich habe den Satz gelesen, ja, oder ich habe diese Ermutigung bekommen. Und der andere erzählt vielleicht irgendetwas Drittklassiges, wo du sagst: Was mache ich jetzt damit?
In beiden Fällen ist das, was ich sage, Ausdruck davon, wer ich bin. Und deswegen lohnt es sich, auf das zu schauen, was man so manchmal von sich gibt, und sich die Frage zu stellen: Wenn ich bin, was ich sage, wer bin ich dann eigentlich? Und möchte ich der sein, der ich bin, wenn ich bin, was ich sage? Hm, das ist mal eine gute Frage.

Gelassenheit als Schutz in angespannten Situationen

Vers vier: Wenn der Zorn des Herrschers gegen dich aufsteigt, so verlass deinen Platz nicht. Wir hatten gestern schon einen ähnlichen Ratschlag. Denn Gelassenheit verhindert grosse Sünden.
Oh, oh, das würde ich mir so wünschen, diesen zweiten Teil. Ich weiss nicht, wenn ihr Bibelferse auswendig lernen wollt, dann nur zur Hälfte: Der zweite Teil ist wirklich gut, denn Gelassenheit verhindert grosse Sünden.
Eine ordentliche Portion Gelassenheit ist hier gemeint. Ich bin vor dem König, der wird irgendwie sauer, und ich überlege: rausgehen, nicht rausgehen? Und der Tipp ist: Nein, bleib drin. Eine ordentliche Portion Gelassenheit in kritischen Situationen ist meistens die richtige Alternative. Und ich wünsche uns das. Ich wünsche uns, dass wir das verstehen: Gelassenheit.
Ich weiss nicht, im Gemeindealltag glaube ich, dass Gelassenheit zu den wichtigsten Dingen gehört, die man lernen muss. So dieses: Ey, jetzt nimm die Sache nicht so ernst! Das eine, was wir gestern hatten: Nimm dich nicht so ernst, ja, und dann plus: Nimm die Sache nicht so ernst. So ein bisschen, wie würde mein Freund Flo sagen, so ein bisschen chilliger, ja, einfach piano, das wird schon, ja. Ja, ganz entspannt, was hast du für ein Problem?
Und wenn du Ältester bist oder Gemeindeleiter, du musst das gelernt haben, sonst gehst du drauf. Das geht nicht anders. Du musst einfach so, wenn schon wieder so einer mit seinen Problemen und mit so einer überwältigenden Flut ankommt, du musst entspannt bleiben. Der Umgang mit Geschwistern ist manchmal wie aufs Meer hinausfahren: Du musst durch die Brandung durch, und dahinter wird es ruhig.
Ja, du musst die Gelassenheit haben. Durch die Brandung musst du durch. Und dahinter kommt dann das eigentliche Problem. Und von daher: Ich wünsche euch das allen. Ich wünsche es mir noch viel mehr, aber ich glaube, das ist das, was man einfach braucht.
Wenn wir gelassen sind, also: Gelassenheit, wie war das hier, verhindert grosse Sünden. Menschen, die nicht gelassen sind, hektisch, übereilt, auch darüber haben wir gestern schon ein bisschen was gesagt, zu schnell, zu zornig, zu aggressiv, zu spitz, das wird nie gut.
Von daher: Wenn du auf deiner persönlichen Gebetsliste für dich noch Platz hast, Gelassenheit, schreib sie drauf. Schadet nie was.

Verantwortung, Fehlbesetzung und die Gefahren des Alltags

Vers 5: Es gibt ein Übel, das ich unter der Sonne gesehen habe, gleich einem Versehen, das vom Machthaber ausgeht. Es ist also eine Sünde, die insbesondere Menschen betrifft, die in Verantwortung stehen, nämlich: Die Torheit wird in große Würden eingesetzt, und Reiche sitzen in Niedrigkeit. Ich habe Knechte auf Pferden gesehen und Oberste, die wie Knechte zu Fuß gingen.
Obwohl sich die Dummheit der Toren in ihrem Reden zeigt, geschieht es doch immer wieder, dass sie von Machthabern in große Würden eingesetzt werden. Und der Prediger sagt hier, dass dies ein großes Übel ist, weil damit gerade die Menschen herrschen, die es am wenigsten können.
Wenn du irgendwo Verantwortung trägst, dann merk dir das: Es ist eine Gefahr. Es gibt ein Übel, das von Machthabern ausgeht, Vers 5. Ja, es ist ein Problem für Menschen in Leitungsverantwortung, dass sie, warum auch immer, dazu neigen, den falschen Menschen Verantwortung zu übertragen. Und wenn du in so einer Position stehst, überlege dir einfach gut: Wem gebe ich den Job?
Wer eine Grube gräbt, kann hineinfallen, und wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen. Okay, wir verstehen es, aber es ist jetzt nicht unser Lebensalltag. Wer Steine bricht, kann sich an ihnen verletzen, und wer Holz spaltet, kann sich daran gefährden. Beim Holzspalten gibt es hier wahrscheinlich noch ein paar Holzspalter, aber das andere ist einfach Alltagsgeschäft.
Das Schöne an diesen Sprüchen ist, dass sie sofort verständlich sind. Worum geht es? Wenn du eine gefährliche Arbeit machst, dann kannst du dabei zu Schaden kommen. Jetzt ist die Frage: Warum muss das in der Bibel stehen? Ja, also einmal kann man hier lernen: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, das Leben ist gefährlich. Aber ganz grundsätzlich gilt: Wir reden hier über Weisheit, über ein anderes Prinzip, und zwar sogar bei alltäglichen Arbeiten. Und dieses andere Prinzip kommt in Vers 10 zum Ausdruck. Und das wollen wir uns einmal anwenden. Also: Das Leben an sich ist gefährlich, und weil das Leben gefährlich ist, deshalb Vers 10.

Weisheit im praktischen Einsatz

Wenn das Eisen stumpf geworden ist und niemand die Schneide schleift, dann muss man seine Kräfte mehr anstrengen. Das ist natürlich noch aus der Zeit vor der Kettensäge. Aber wir verstehen es ja: Wenn du eine Arbeit anfängst, dann überleg, ob dein Arbeitsmittel angemessen ist. Wer Holz mit einer stumpfen Axt spalten will, der muss sich mehr anstrengen.
Klar: Wenn das Eisen stumpf geworden ist und niemand die Schneide schleift, dann muss man seine Kräfte mehr anstrengen. Aber ein Vorteil ist es, die Weisheit richtig anzuwenden.
Worum geht es hier? Leben ist gefährlich, Holz spalten, schleif deine Axt – es geht um etwas, das eigentlich total wichtig ist. Es geht darum, dass du als Christ verstehst: Es ist nicht weise, wenn du glaubst, bei meiner Arbeit, die ich zu tun habe, reicht es, wenn ich bete. Das stimmt nicht. Also: Du kannst beten. Sprüche 16,3 steht: Befiehl dem Herrn deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen. Bete für die Sachen, die du tust.
Aber wenn du glaubst, ich bete einfach, und dann denke ich nicht mehr darüber nach, dann steht das hier nicht. Hier steht: Wenn du einen Job zu erledigen hast, dann überleg dir, sei weise, wie kann ich ihn richtig machen. Und mit einer stumpfen Axt lässt sich nun mal nicht sinnvoll Holz spalten.
Also: Auf der einen Seite betont die Bibel das Gebet. Aber, und das hier wäre ein Satz, den ich eigentlich noch viel schöner gefunden habe, in Sprüche 14,4 betont die Bibel auch den weisen Einsatz von Hilfsmitteln. Wer intelligent sein will, wer weise sein will, braucht die richtigen Arbeitsmittel.
 Sprüche 14,4: Da geht es um Traktoren. Da heißt es: Wo keine Rinder sind, ist die Krippe leer; doch reichlicher Ertrag kommt durch die Kraft des Stieres. Also: Der Stier ist der Traktor. Klar, wenn du keine Rinder hast, ist die Krippe leer, hast du keinen Job und nichts zu essen. Aber wenn du dir einen Stier anschaffst, wenn du dich traust, dich auf so etwas einzulassen, dann kommt reichlicher Ertrag. Das richtige Arbeitsmittel bringt hinten auch richtig etwas heraus.
Und jetzt kommt dieser Vers hier und sagt: Der Weise ist nicht nur der, der sagt, ich lege das in Gottes Hand. Punkt. Sondern der Weise ist der, der sagt: Ich lege das in Gottes Hand, logisch bin ich blöd. Aber ich mache mir den Kopf und überlege mir, wie kann ich meine Arbeit gut machen? Wo gibt es in meinem Leben womöglich Lebensbereiche, wo ich mit ein bisschen Nachdenken mir eine ganze Menge Arbeit ersparen könnte?
Oder anders ausgedrückt: Weisheit, die nicht angewandt wird auf die alltäglichen Situationen des Lebens, bringt ihrem Besitzer nichts. Cool, he? Ist das nicht toll?
Also ganz praktisch: Wo verschwendest du Zeit in deinem Leben, weil deine Arbeitsmittel nichts taugen? Tja, da müssen wir mal überlegen. Wo könnte ich effektiver sein, mehr erreichen? Wo muss ich mir einen Stier kaufen? Also jetzt im Bild. Es muss nicht ein Stier sein, vielleicht ein Traktor, vielleicht aber auch etwas ganz anderes. Nimm das mit.
Der Weise ist immer auch der Beter. Aber hier geht es darum, dass der Weise der ist, der seine Weisheit praktisch anwendet. Das ist wichtig, nicht nur bei Aktionen, wo es darum geht, Kraft zu sparen. Es gibt noch andere, ich nenne es mal Problemfelder im Leben. Das ist der nächste Vers, Vers 11.

Wenn Probleme nicht mehr durch Aufwand lösbar sind

Wenn die Schlange vor der Beschwörung beißt, so hat der Beschwörer keinen Vorteil. Besser gesagt: Dann bringt es nichts, einen Beschwörer zu haben.
Nochmal: Wenn die Schlange vor der Beschwörung beißt, also wenn es eine Giftschlange ist und du dir so einen Schlangenbeschwörer holst, der eigentlich dazu da ist, diese Giftschlange zu fangen, dann hast du nichts von ihm, wenn sie zubeißt, bevor der Beschwörer angefangen hat, seine Arbeit aufzunehmen. Das steht hier. Das ist irgendwie logisch. Du willst ja, dass sie nicht beißt.
So, jetzt übertragen wir das. Es ist eben nicht so, dass das Leben nur aus Aktivitäten wie dem Spalten von Holz besteht. Hier in Vers 10 war es so: Ein Mangel an Weisheit, genau genommen ein Mangel an angewandter Weisheit, wurde einfach durch ein Mehr an Kraft ausgeglichen. Ich sage mal: Muskelkater statt Hirnschmalz. Das ist Vers 10.
Aber es gibt Probleme im Leben, die eher wie eine Schlange sind, die einen beißt. Das sind Situationen, die ich entschärfen muss, bevor sie kritisch werden. Die kann ich nicht aussitzen, und die kann ich auch mit etwas mehr Aufwand nicht hinbiegen.
Und jetzt ist die Frage: Habe ich das im Blick? Geht es um Weisheit? Geht es um angewandte Weisheit? Geht es darum, dass das Leben, in dem ich stecke, ein gefährliches Leben ist?
Es geht darum, dass ich mir auf der einen Seite die Frage stelle, ob ich effektiv arbeite. Auf der anderen Seite gibt es in meinem Leben Bereiche, die wie ein Damoklesschwert über meinem Leben hängen. Vielleicht sind das in meinem Leben Sollbruchstellen, an denen ich sage: Boah, wenn das jemals passiert, dann habe ich ein echtes Problem. Dann weiß ich nicht mehr, was ich noch machen soll.
Und ich traue mich nicht, darüber nachzudenken. Vielleicht habe ich auch noch eine sehr geistlich klingende Ausrede dafür, warum ich darüber nicht nachdenke. Aber hier kommen die Sprüche, und hier kommt der Prediger, und der sagt: Hey, sei vorsichtig an der Stelle, denk darüber nach. Gott hat dir Weisheit gegeben, damit du sie anwendest.

Reden, Selbstüberschätzung und die Grenzen des Wissens

Vers zwölf: Die Worte aus dem Mund eines Weisen bringen ihm Beliebtheit. Aber die Lippen der Toren verschlingen sie selbst.
Zwei Reden werden miteinander verglichen: der Weise und der Tor. Das, was der Weise anzubieten hat, sind zunächst Worte, also Rat. Und dem Weisen bringen seine Worte Beliebtheit, dem Toren bringen seine Worte Verderben. Warum?
Vers 13: Der Anfang der Worte seines Mundes, es geht um den Toren, ist Torheit. Und das Ende seiner Rede ist böser Unsinn. Der Tor macht viele Worte.
So merken wir: Wenn so ein Tor den Mund aufmacht, ja, und wenn so ein Dummkopf plappert, dann redet er sich, und jetzt machen wir Grammatik oder beziehungsweise Rhetorik: Hendiadioin, wisst ihr noch? Hatten wir gestern. Hendiadioin, ja, zwei Worte sagen Tollheit und Torheit, ja. Wenn der Dummkopf redet und redet und redet, dann sagt der Text: Er redet sich um Kopf und Kragen. Hendiadioin, Kopf und Kragen, haben wir also auch im Deutschen. Und diese Stilfigur gibt es halt ganz, ganz, ganz oft im Griechischen oder im Hebräischen. Genau, also Hendiadioin, könnt ihr euch merken oder könnt es sein lassen.
Der Tor redet sich um Kopf und Kragen. Je länger er redet, desto unsinniger wird, was er sagt. Er redet viel, aber er redet nur wirres Zeug. Und es fehlt ihm eine grundlegende Einsicht, und die lautet: Der Mensch erkennt nicht, was sein wird, und was nach ihm sein wird, wer teilt es ihm mit?
So, wo ist das Problem des Toren? Der Tor hat eine zu hohe Meinung von sich und seiner Lebenserfahrung. Er denkt ganz genau zu wissen, wie sich die Dinge entwickeln werden, und dabei weiß überhaupt kein Mensch, was sein wird. Das ist das Problem des Toren.
Wie redet der Weise? Es steht nicht da, aber wir drehen das einfach mal um: Der Weise redet wenig. Er weiß, wann es Zeit ist aufzuhören. Der Weise weiß, wo Spekulation anfängt, und er kennt seine eigene Begrenztheit.
Vers 15 ist lustig: Die Arbeit des Toren macht ihn müde. Na klar, wenn er dumm ist und wenn wir jetzt wissen, dass der Dumme keine Weisheit hat, wir aber angewandte Weisheit brauchen, um einen Job möglichst effektiv zu Ende zu führen, dann heißt das, der Tor hat halt einfach nicht die richtigen Arbeitsmittel, die richtigen Strategien, die richtigen Prioritäten. Das fehlt ihm.
Die Arbeit des Toren macht ihn müde, ihn, der nicht zur Stadt zu gehen weiß. Also der weiß nicht mal den Weg nach Hause, würden wir sagen. Also der ist wirklich dumm. Und wer den Weg zur Stadt nicht kennt, wer den richtigen Weg nicht kennt, der macht halt öfter mal Umwege. Das ist das, was der Tor tut. Er arbeitet, wo er eigentlich Zeit sparen könnte, wo es effektiver gehen könnte, und er braucht viel zu viel Zeit und Aufwand.

Ein Blick auf Führung, Ordnung und Vergänglichkeit

Wehe dir, Land, dessen König ein Junge ist und dessen Oberste schon am Morgen speisen! Glücklich du Land, dessen König ein Edler ist und dessen Oberste zur rechten Zeit speisen, als Männer und nicht als Zecher.
Verstehen wir: Ein Land, dessen Herrscher kindisch und maßlos sind und die mehr Interesse am Alkohol als am Regieren haben, ist verloren.
Vers 18: Durch Faulheit der beiden Hände senkt sich das Gebälk, und durch Lässigkeit der Hände tropft das Haus.
Ihr merkt, jetzt sind wir so am Ende von dem Prediger angekommen und sind so bei Spruchweisheiten. Das könnte auch in den Sprüchen stehen. Das ist die klassische Tradition der Spruchweisheiten, und Salomo sagt hier etwas, das sowohl für einen Staat als auch für eine Familie und tatsächlich auch für ein Gebäude gilt. Wer sich nicht darum kümmert, der muss zusehen, wie es verfällt.
Wenn dir irgendetwas wichtig ist im Leben, dann musst du dich darum kümmern. Wenn du faul bist, wenn du lässig bist, wenn du sagst: Es wird schon, dann garantiere ich dir, dass Entropie dir das Gegenteil beweisen wird. Es wird nicht funktionieren. Wenn dir wirklich etwas wichtig ist, angefangen von deinem Job über, was weiß ich, deine Familie, deine Wohnung, was auch immer, du musst dich darum kümmern. Wenn man das nicht glaubt, dann kann ich auch nicht helfen.
Um zu lachen, bereitet man ein Mahl, und Wein erheitert das Leben, und das Geld gewährt das alles. Fröhlichkeit, Gemeinschaft, Wein – wir kennen schon alles gute Dinge. Allerdings gebietet die Weisheit, dass wir nicht aus den Augen verlieren, was es kostet. Es muss bezahlt werden.
Der Weise ist nicht der, der sich immer denkt: Oh, wird schon irgendwie, sondern der weiß, wenn ich in der Wohnung weiter wohnen möchte, in der ich jetzt wohne, muss ich irgendwann Miete zahlen. Ja, das ist halt so. Das klingt sehr banal, aber weil es hier steht, erkläre ich euch das.

Vorsicht im Umgang mit Macht und Geheimnissen

Vers zwanzig: Auch in deinen Gedanken fluche nicht dem König, und in deinen Schlafzimmern fluche nicht über den Reichen. Denn die Vögel des Himmels könnten die Stimme entführen, und was Flügel hat, das Wort anzeigen.
Hm, was machen wir denn damit? Also, der erste Teil ist klar: Sei vorsichtig, wie du über Menschen redest, die entweder politischen Einfluss oder ökonomische Macht haben. Verbiete dir negative Gedanken über Politiker und verbiete dir böse Worte gegen Arbeitgeber. Warum?
Und jetzt bringe ich erst einmal das Bild, das wir verstehen: Weil Wände Ohren haben. Das hätten wir hier hingeschrieben. Das ist das Bild, das wir verstehen. Natürlich haben Wände keine Ohren. Was meinen wir damit, dass Wände Ohren haben? Wir bringen damit zum Ausdruck, dass wir nicht im Griff haben, wer all das hört oder liest, was wir sagen oder schreiben. Und dass wir vielleicht denken: Das bleibt jetzt hier unter uns. Aber das bleibt ja gar nicht unter uns. Das bekommt jemand anders mit und trägt es weiter. Und plötzlich hört es jemand, der es nie hat hören sollen.
Wände haben Ohren. Und hier sind es eben nicht die Wände, die Ohren haben, sondern der Prediger verwendet diese Piepmätze. Natürlich verpfeifen dich reale Vögel nicht. Aber Salomo möchte, dass wir uns darüber im Klaren werden. Er bringt uns das Argument: Wir haben nicht immer im Griff, wer das zu hören und zu lesen bekommt, was wir im Geheimen von uns geben. Wir wissen es nicht. Und deswegen der gute Tipp: Mach’s nicht. Mach’s einfach nicht.
Vielleicht erinnert euch das an die Geschichte von Paulus vor dem Hohen Rat, wo er zu jemandem sagt: Du getünchte Wand. Und jemand ihm dann sagt: Entschuldige, das ist der Hohepriester. Und was macht Paulus dann? Er entschuldigt sich. Er sagt nicht: Oh, das verdient er aber, ne. Oh, wusste ich nicht. Man nimmt an, dass Paulus so schlechte Augen hatte, dass er im Hohen Rat also quasi nicht auf fünf oder zehn Meter den Hohen Priester erkennen konnte, obwohl der eigentlich von dem, was er anhatte, relativ eindeutig auszusehen muss. Aber er wusste das nicht, und er sagt sofort Entschuldigung. Dann zitiert er das Alte Testament und sagt, man darf nicht gegen einen Oberen schlecht reden.
So, und hier ist das Argument jetzt ein anderes. Er hätte auch sagen können: Fluche nicht den König, weil die Bibel es verbietet. Macht er nicht. Er sagt: Es gibt einen praktischen Grund. Überleg mal, wenn das die falschen Leute mitkriegen, das ist einfach uncool.

Investieren, wagen und trotzdem mit Unsicherheit leben

 Prediger 11
 Prediger 11 war im Frühjahr für mich besonders prägend. Ich habe den ganzen Prediger im Frühjahr studiert, und diesen Abschnitt habe ich gelesen, als ich gerade im Urlaub war. Ich weiß nicht, was ihr für Urlaubslektüre mitnehmt. Ich hatte einen sehr schönen englischsprachigen Kommentar zum Buch Prediger dabei. Da lag ich also, habe ihn gelesen und dachte mir: Wow, das ist jetzt der Blog, der mich beim Lesen vielleicht am meisten herausgefordert hat.
Warum? Weil ich das, was jetzt kommt, früher immer als einen Aufruf zur Wohltätigkeit gesehen habe. Dann habe ich aber festgestellt, dass es das gar nicht ist, sondern dass es Salomo im Folgenden um Anlagetipps geht, um die Frage, wie ich mein Geld richtig investiere. Und jetzt versteht ihr: Du liegst da so auf deinem Strandding, hörst im Hintergrund ein bisschen das Wellenplätschern, und dann überlegst du dir: Wie?
Es gibt einen Text in der Bibel, in dem mich Gottes Wort auffordert, nicht nur klug beim Ausgeben von Geld zu sein. Solche Texte gibt es auch, dass wir an den richtigen Stellen investieren sollen, ja, dass wir den Armen geben sollen. Aber hier geht es darum, dass ich klug sein soll beim Erwerb von Geld. Das hat mich total umgehauen. Ich dachte mir: Hey, was ist denn das?
Also schauen wir uns das mal an: Wirf dein Brot hin auf die Wasserfläche! Genau, du schüttelst den Kopf zurecht, ich habe auch ein bisschen überlegen müssen. Gemeint ist mit Wasserfläche tatsächlich Seehandel. In der damaligen Zeit war das das erfolgversprechendste Modell, was wir auch bei Salomo sehen: Investment in Schiffe. Schiffe, die irgendwo hinfahren. Und Salomo hat das mit viel Erfolg gemacht. Dort an einem anderen Ort haben sie dann Sachen geholt wie Gold, Elfenbein, Pfauen. Dann kamen sie wieder, und das hat sich für ihn gelohnt.
Und das ist das, was er hier meint: Wirf dein Brot, also das, was du hast, hin auf die Wasserfläche, denn du wirst es nach vielen Tagen wiederfinden. Es wird wieder zu dir zurückkommen, wie so ein Schiff. Du schickst das Schiff leer los, und es wird zurückkommen.
Und dann geht er noch ein Stück weiter und sagt: Pass auf, wenn du das machst, dann investiere nicht nur an einer Stelle, sondern fächere dein Investment auf. Gib Anteil sieben anderen, ja sogar acht, denn du weißt nicht, was für Unglück sich auf der Erde ereignen wird. Für den Fall, dass du nur ein Schiff losschickst, reicht ein Sturm, und dein ganzes Geld ist weg. Aber wenn du dein Geld aufteilst auf sieben, acht Schiffe, und es kommt eins wieder zurück oder zwei oder drei, und die anderen gehen unter, hast du immer noch einen Gewinn gemacht.
Wie gesagt, ich lag da, hörte so das Meer vor sich hinrauschen und dachte mir: Was machst du damit? Was machst du mit so einer Aufforderung, kümmere dich darum, mach was aus deinem Geld, investiere. Ich fand es, wie gesagt, total herausfordernd und will jetzt euch auch nicht unbedingt eine Anwendung dazu mitgeben. Es ist einfach nur total spannend.
Ich komme gemeindlich aus einer Tradition, wo man wenig investiert hat. Die meisten sind Angestellte. Ja, die meisten haben so etwas, dass man sagt: Das reicht so. Es sind ja nicht die wohlhabenden Leute. Und irgendwie denkt man sich so: Ja, das ist genau so richtig. Man hat noch ein bisschen was zum Weggeben, ja, kann noch ein bisschen bei Sola mitarbeiten, hat immer noch ein bisschen was, wenn in der direkten Umgebung ein bisschen Not ist, und kann auch noch ein bisschen was nach Südamerika spenden, ja, und nimmt es gut.
Und jetzt kommt so ein Text vorbei, der sagt: Hey, hör her, also mach was aus deinem Geld. Versteht ihr das? Also nicht nur dieses: „Ich arbeite halt als Angestellter, dann kriege ich was, und dann schaue ich, dass es reicht und mache mir so ein bisschen einen Plan, dass ich auch nicht zu viel ausgebe.“ Jetzt kommt Gott und sagt: „Mach was draus.“
Und erst mal schüttelt es mich, und ich denke mir: Hä, meinst du mich? Was soll ich denn mit so einem Text? Ich habe doch alles. Mach was draus.

Grenzen des Verstehens und der Mut zum Handeln

Vers 3: Wenn die Wolken voll werden, gießen sie Regen aus auf die Erde. Und wenn ein Baum nach Süden oder nach Norden fällt, dann muss er an der Stelle liegen bleiben, wo er fällt.
Es geht hier immer noch um die Katastrophen. Er hat ja gesagt: Nimm dein Geld, investiere es, aber an verschiedenen Stellen, damit du nicht alles verlierst, wenn irgendwo ein Unglück passiert. Und jetzt sagt er mit Vers 3: Was passiert, das passiert. Es ist unabwendbar, dass es manchmal zu Katastrophen kommt.
Der Regen ist hier, wie wir gleich sehen werden, nicht positiv. Nur, und das ist das Verrückte an diesem Text, nur darf uns die mögliche Aussicht auf einen Misserfolg nicht lähmen.
Vers 4: Wer auf den Wind achtet, wird nie säen, und wer auf Wolken sieht, wird nie ernten. Also: Wer immer auf das perfekte Wetter wartet, der wird nie säen und wird nie ernten. Es gibt keine Garantie für beruflichen oder finanziellen Erfolg im Leben. Akzeptiere bitte, dass es immer die Möglichkeit eines Misserfolgs gibt. Akzeptiert das bitte! Es kann immer dazu kommen, es gehört zum Leben dazu.
Und ich dachte mir: Hm, ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich habe auf dem Weg hierher mit meiner Frau gebetet, und da fiel mir ein Wort ein: geebnete Wege. Der Text sagt: Wer auf den Wind achtet, wird nie säen, wer auf Wolken sieht, wird nie ernten. Akzeptiere bitte, dass Dinge schiefgehen können. Geh raus, mach deinen Job, trau dich, das ist Weisheit.
Aber wie sind wir drauf? Geebnete Wege, das war so dieses Ding, was ich im Kopf hatte, wo ich dachte: Wir sind doch die Feiglinge, die, wenn es darum geht, etwas zu wagen, erst mal sagen: Ja, da muss Gott jetzt die Wege ebnen, da muss Gott eine Tür auftun oder da muss Gott Frieden schenken über irgendwas. Das sind so die Formulierungen.
Und jetzt kommt der Prediger und sagt, jetzt hätte ich beinahe gesagt: drauf. Also, der Prediger sagt: Mann, Brubacken zusammen, trau dich was, du hast die Knete, mach was damit. Hm, ich finde das total spannend. Ich finde das so total spannend.
Es gibt keine Garantie. Akzeptiere, dass Dinge schiefgehen können. Und versuch nicht krampfhaft zu fragen: Wo ist Gott? Ja, was will Gott von mir? Gott möchte, dass du dich traust. Ja, aber das könnte schiefgehen. Ja, stimmt. Das steht ja in der Bibel, dass es schiefgehen kann, hat er ja gerade gesagt.
Nur, Vers 5: Wie du den Weg des Windes nicht kennst und die Gebeine im Leib der Schwangeren, so kennst du das Werk Gottes nicht, der alles wirkt. Du hast den Wind, und du kannst ihn spüren, aber du verstehst nicht, wie das ist. Du weißt nicht, wo er hingeht. Und wenn du in den Gottesdienst kommst und da wieder so eine Dame mit größerem Bauch vor dir steht und du merkst: Oh ja, wieder so biologische Evangelisation hat funktioniert, also du hast sie da, du kannst da nicht reinschauen, du weißt nur, da ist ein Baby drin. Du kannst das sehen, du kannst das spüren, aber mehr weißt du nicht.
Genau wie mit dem Wind und mit dem Baby: Da sind Grenzen dessen, was wir sehen und verstehen können. Jetzt denkst du vielleicht: Wir haben Ultraschall. Ja, vielleicht ist das Beispiel nicht so prickelnd in unserer Zeit, weil wir mehr sehen können. Und trotzdem: Genauso wie wir Naturphänomene nicht ausreichend erklären können, wie es wirklich dabei bleiben muss, dass man den Wind oder das heranwachsende Kind spürt, ohne genau zu wissen, wohin er weht und wie es sich entwickelt, so viel weniger verstehen wir das noch viel, viel kompliziertere Werk Gottes.
Und deshalb, weil wir Gottes Werk nicht verstehen, deshalb bleibe ich zu Hause, und deswegen mache ich gar nichts, und deswegen warte ich, bis ich endlich tot bin? Nein, Vers 6 ist genau das Gegenteil. Ich verstehe es nicht, okay. Aber ich begreife, dass Gott mir den Auftrag gibt: Geh hin, trau dich was!

Freude, Vergänglichkeit und der Schlussgedanke

Vers 6: Am Morgen säe deinen Samen, und am Abend lass deine Hand nicht ruhen. Warum? Denn du weißt nicht, was gedeihen wird, ob dieses oder jenes oder ob beides zugleich gut werden wird.
Also: Wir reden über den Einsatz von Geldmitteln, und von mir aus denkst du jetzt auch noch an Zeit, Talente und was auch immer dir einfällt. Die wesentliche Botschaft dessen, der Weise ist, lautet: Trau dich! Trau dich!
Ja, aber das kann schiefgehen. Stimmt! Ja, und wenn du falsch investierst, nämlich nur an einer Stelle, und es dir schiefgeht, ist alles hin. Also investier an verschiedenen Stellen. Das ist die Weisheit des Predigers. Trau dich!
Wie bei einer Schwangerschaft oder beim Wetter: Du musst auf Gott vertrauen. Trau dich, dein Geld zu investieren. Achte darauf, wie gesagt, nicht nur für ein Projekt. Und vielleicht ist das auch ein guter Tipp für das Spenden. Aber versteht ihr das? Also mich hat das total herausgefordert.
Und jetzt noch ganz am Ende zwei Verse, und dann sind sie fertig: Süß ist das Licht, und gut für die Augen ist es, die Sonne zu sehen. Doch wenn der Mensch viele Jahre lebt, soll er sich in ihnen allen freuen. Da haben wir wieder unsere Freude. Und an die Tage der Finsternis denken, dass sie viel sein werden. Alles, was kommt, ist Nichtigkeit.
So, kurz erklärt: Süß ist das Licht bedeutet, es ist gut, am Leben zu sein. Die Tage der Finsternis im Text sind die Tage, wenn wir tot sind. Der Text hat übrigens recht: Die meisten Menschen sind viel mehr Tage tot, als sie lebendig sind.
Was sollen wir tun, wenn wir leben? Wir sollen uns freuen. Die Tage unseres Lebens sollen von Freude geprägt sein und vom Nachdenken über den Tod. Und bei aller Freude dürfen wir eines nicht vergessen: Alles, was kommt, und gemeint sind die Tage bis zum Tod, ist was? Nichtigkeit. Schön, he?
Das für heute. Morgen schauen wir uns dann den Abschluss von dem ganzen Buch an. Vielen Dank, dass ihr zugehört habt, und wenn du abschließen magst.

Vielen Dank an Jürgen Fischer, dass wir seine Ressourcen hier zur Verfügung stellen dürfen!

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