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Keine Angst mehr vor dem Tod

Hebräer 2,14-1502.08.2020
SerieTeil 215 / 366Solid Joys
Die stärkste Waffe, die der Satan gegen uns einsetzt, ist unsere eigene Sünde. Wenn der Tod Jesus aber Sünde wegnimmt, dann hat er dem Satan seine stärkste Waffe genommen.

Die Zusage hinter der Angst

  1. August, keine Angst mehr vor dem Tod.
Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessenthalbig geworden, damit er „durch den Tod den außer Wirksamkeit setze, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel, und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden.“
 Hebräer 2,14-15
Wie befreit uns Christus von der Angst vor dem Tod, und wie schenkt er uns die Freiheit, in einer solchen liebevollen Selbstlosigkeit zu leben, dass wir mit Luther singen können: Nehmen Sie den Leib, gut, er Kind und Weib, lass fahren dahin, sie haben's, kein Gewinn, das Reich muss uns doch bleiben!

Die Menschwerdung des Sohnes

Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessenteilhaftig geworden. Die Bezeichnung Kinder stammt aus dem vorherigen Vers und bezieht sich auf die geistlichen Nachkommen Christi, des Messias. Sie sind auch die Kinder Gottes. Mit anderen Worten: Gott hatte insbesondere die Rettung seiner Kinder im Blick, als er Christus schickte.
Der Sohn Gottes, der vor seiner Menschwerdung als das ewige Wort existierte, Johannes 1,1, ist Fleisch und Blut geworden, und seine Göttlichkeit hat Menschlichkeit angezogen. Er ist ganz Mensch geworden und doch vollkommener Gott geblieben, damit er durch den Tod sterben konnte. Christus ist Mensch geworden, um zu sterben. Vor seiner Menschwerdung konnte Christus nicht für Sünder sterben, doch als einer mit Fleisch und Blut konnte er das.
Sein Ziel war es zu sterben. Darum musste er als Mensch geboren werden, sterblich, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setze, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel.

Der entmachtete Ankläger

Durch seinen Tod hat Christus dem Teufel die giftigen Zähne gezogen. Wie das? Indem er unsere gesamte Schuld weggenommen hat, Hebräer 10,12.
Das bedeutet, dass der Satan keine rechtmäßigen Gründe mehr hat, um uns vor Gott anzuklagen. Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott ist es doch, der rechtfertigt, Römer 8,33.
Und was ist die Grundlage für unsere Rechtfertigung? Es ist Jesu Blut, Hebräer 9,14 und Römer 5,9.
Die stärkste Waffe, die der Satan gegen uns einsetzt, ist unsere eigene Sünde. Wenn der Tod Jesu aber Sünde wegnimmt, dann hat er dem Satan seine stärkste Waffe genommen. Er wird in diesem Sinne machtlos und befreit alle diejenigen, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden.

Freiheit für das gegenwärtige Leben

Wir sind also von der Todesfurcht befreit. Gott hat uns gerechtfertigt, vor uns liegt nur noch zukünftige Gnade. Der Satan kann diesen Beschluss nicht aufheben. Gott möchte, dass sich unsere unverrückbare Sicherheit unmittelbar auf unser Leben auswirkt. Er möchte, dass das Happy End, das vor uns liegt, dazu führt, dass wir uns nicht mehr sklavisch vor dem Hier und Jetzt fürchten.