Wunde
Wunde. Wunde um Wunde gilt bei der vergeltenden Strafgerechtigkeit (2 Mo. 21,25). Lamechs Schwertlied überbietet dies noch im Dienst der Privatrache (1 Mo. 4,23), s. Lamech. Wunde ohne Ursache gibt’s beim Wein, Spr. 23,29 f.; sie glaubt $$Hiob (9,17)::Hiob 9,17$$ empfangen zu haben. Wunde kann man verbinden (Sir. 27,23; Luk. 10,34), aber der Volkskörper ist mit unheilbaren Wunde bedeckt (Jes. 1,6; Jer. 30,12; 51,8; Hos. 5,13). Dennoch verspricht Gott Heilung (Jes. 30,26; Jer. 30,17), und zwar durch die Wunde des Messias, der die Folgen der Sünde auf sich nimmt (Jes. 53,5; 1 Pe. 2,24) und diese Siegeszeichen auch als der Auferstandene u. Verklärte behält (Joh. 20,27).