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Würde

Würde, würdig, würdiglich, Würdigung.
1) Äußere Würde, würdig, würdiglich, Würdigung durch Reichtum und Ansehen kommt oft an Unwürdige (Ps. 49,21; Pr. 10,6).
2) Gott der Schöpfer und das Lamm als Erlöser sind des Lobspruchs aller Kreaturen w. (Offb. 4,11; 5,9. 12).
— Wer den Ruf der Gnade zum Reich verachtet, stellt sich als unwürdig heraus (Mt. 22,8; Apg. 13,46). Wer ihn aber angenommen hat, muß des Berufs würdiglich wandeln (1 Th. 2,12; Kol. 1,10; Phi. 1,27; Eph. 4,1). Besonders im Blick auf die Gefahren der letzten Zeit heißt uns der Herr bitten, daß wir im Endurteil w. erfunden werden (Luk. 21,36; 20,35; 2 Th. 1,11). Leiden für das Reich ist eine Ehre und Anzeichen der Würdigkeit zum Reich (2 Th. 1,5), wenn auch beides nicht in Proportion steht (Röm. 8,18). Auch Aufnahme der Heiligen ist Ehrensache (Röm. 16,2; 3 Joh. 5 f.; Mt. 10,11), da man in ihnen den Herrn aufnimmt.
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