Wetter
Bei Luther stets im Sinn von Unwetter (vgl. Mt 16,2.3). Das Wetter ist Begleiter der Gotteserscheinung, die den Frommen freundlich (2Kön 2,11; Hi 38,1), den Gottlosen schrecklich ist, als Offenbarung seiner Zorngewalt (Nah 1,3; Zef 1,15; Jes 66,15; 29,6; Ps 50,3; 11,6; 83,16).
Auch die Weltmacht überfällt die Gemeinde wie ein Wetter (Jes 28,2; 54,11; Hab 3,14), aber in der Endzeit ist Zion geschützt gegen alle Wetter (Jes 4,6, vgl. Ps 55,9), denn der Gottlose ist wie ein Wetter, das vorübergeht (Spr 10,25).