Weiß
Weiß s. Farben.
1) Von Zähnen (1 Mo. 49,12), Haar (Mt. 5,36), von Kleidern als Ausdruck freudiger Seelenstimmung (Pr. 9,8), von Zweigen, welche die Heuschrecken der Rinde beraubt haben (Joel 1,7) usw. —
2) Von himmlischen, verklärten Dingen. Die weißen Pferde (Offb. 6,2; 19,11. 14) Zeichen eines Sieges- und Triumphzugs. Weiße Gewänder, Zeichen der Reinheit, zieren den Alten der Tage (Dan. 7,9) und die Engel am Festtag der Auferstehung und Himmelfahrt Christi. Weiß erglänzten die Kleider Christi bei der Verklärung (Mk. 9,3, vgl Offb. 1,14). Auch sündige Menschen macht die rechtfertigende Gnade weißer als Schnee (Ps. 51,9; Jes. 1,18) und stellt sie unsträflich dar vor dem Stuhle Gottes (Offb. 3,4. 5; 7,9. 13. 14). Auf diese Rechtfertigung im Endgericht geht auch der w.e Stein ($$Offb. 2. 17::Offb 2,17$$).