Warten
Warten.
1) Sorge tragen, zum Beispiel für den Leib, Röm. 13,14 (s. geil). Wer ein Amt oder eine Gabe hat, der warte des Amts (Röm. 12,7. 8). Der Hut des Herrn w., von Hohepriestern (Sach. 3,7) und Leviten (1 Chr. 23,32) gebkaucht als von solchen, deren Lebensberuf ist, dem Dienst des Herrn sich zu weihen. —
2) Geduldig erwarten. Wie im Reich der Natur alles seine Speise vom Herrn erwartet (Ps. 104,27; Jak. 5,7), so erwartet der Fromme seine Hilfe und das Gericht des Gottlosen stille vom Herrn (Ps. 37,7; 130,6; Jes. 26,8; Spr. 10,28; 23,18). Abraham (Hbr. 11,10), Jakob (1 Mo. 49,18), Simeon u. Hanna (Luk. 2,25. 38), ja selbst die Inseln (Jes. 42,4) warteten auf das Heil Gottes. Und wenn wir auch keines andern mehr w. (Mt. 11,3), so w. doch die Christen noch auf die Offenbarung ihres Heils (Luk. 12,36; Phi. 3,20; 1 Th. 1,10; Tit. 2,13; Hbr. 9,28; 2 Petr. 3,13). Andererseits gibt es auch ein schreckliches Warten des Gerichts (Luk. 21,26; Hbr. 10,27).