Walfisch
Walfisch übersetzt Luther das griech. ketos in Mt. 12,40. Von einem Wal kann aber nicht die Rede sein; er ist nach dem Bau seines Kopfes u. Schlundes nicht im stand einen Menschen zu verschlingen, dazu wäre nur ein Haifisch im stande. Dieser gefrässigste Fisch des Meeres, in dessen Magen man schon ganze Pferde oder ein Dutzend Thunfische gefunden hat, kann allein in Betracht kommen. Vgl. Fische. Unter „Walfisch, die da spielen“, Ps. 104,26, sind wohl die im Mittelmeer heimischen, munteren Delphine zu verstehen.